Bin neu hier, hallo zusammen
Verfasst: 20.02.2012 15:20
Hallo zusammen,
ich bin der "Jesse", 47 Jahre alt und möchte mich kurz vorstellen und ein bischen ´was erzählen und mein Anliegen schildern. Auf das Forum bin ich über google mehr durch Zufall gestossen und fühle mich positiv angesprochen.
Also ganz kurz stichpunktartig:
Ich hatte zurückliegend von klein auf meine privaten Probleme in meiner Herkunftsfamilie. Beruflich habe ich bei der Kripo hauptsächlich Sittendelikte zum Nachteil von Frauen und Kindern und später bei der Mordkommission Tötungsdelikte wie Mord und Totschlag als Ermittler aus echter Berufung, teils bis zur absoluten mentalen Erschöpfung, bearbeitet, insgesamt seit etwa 17 J. immer im Kapitalverbrechensbereich.
"Vorgeschädigt" war ich dann 2004 erstmals vollkommen am Ende. Zu dieser Zeit bekam ich erstmals neben einer bis vor einigen Monaten andauernden ambulanten Therapie Fluexetin. (20 mg).
Bis Ende 2009 habe ich mich mit 40 mg täglich so "durchgewuschtelt" um dann völlig am Ende zu sein. Mir wurden schwere Depressionen, eine Borderline Persönlichkeitsstruktur und eine (schwächere) posttraumatische Störung attestiert. Sowohl 2004 als auch 2009 wollte ich nicht mehr leben. 2004 hatte ich deshalb einen schweren Motorrad"unfall" und 2009 hab ich meine Waffe "gerade noch so" wie in Trance " weggelegt. Seit dieser Zeit bekomme ich tägl. 60 mg Fluoxetin und ich war ab März 2010 für 10 Wochen stationär in Prien in der Schön Klinik.
Seitdem fühle ich mich (mit wenigen Einschränkungen) wieder richtig gut. Ich habe meine "Themen" aufgearbeitet und mein gesamtes Leben umgekrempelt, mich von meiner Herkunftsfamilie losgelöst, bin in einen anderen Bereich bei der Kripo gewechselt ohne so großer nervlicher Anforderungen und von der Grossstadt auf eine Landkripodienststelle
und und und.
Deshalb mein Anliegen: Ich fühle mich stark genug und mittlerweile ausgeglichen genug, dieses "Teufelszeug" Fluexetin auszuschleichen, auch wenn ich weiss, dass es mir zurückliegend das Leben gerettet hat...
Zurückliegend habe ich dies ( vor 2009 )schon öfters versucht und bin immer wieder in ein tiefes Loch gefallen und wurde nach Aussagen meiner Familie unerträglich. Damals waren dier Vorzeichen allerdings anderer Natur.
Seit 2 Tagen nehme ich 50 mg und möchte nun die Medikation jeweils nach 3-4 Wochen (diesmal wirklich langsam!) in 10 er Schritten reduzieren und somit versuchen davon loszukommen, auch wenn ich nach eigener Einschätzung keinen "Film schiebe".
So das wars erstmal, ich hoffe Euch nicht gelangweilt zu haben und werde versuchen mich hier künfig (positiv) einzubringen und hoffe parallel die Eine oder Andere Erklärung auf kommende Fragen zu erhalten.
Machts gut, ich danke Euch und bis bald!
Der Jesse
ich bin der "Jesse", 47 Jahre alt und möchte mich kurz vorstellen und ein bischen ´was erzählen und mein Anliegen schildern. Auf das Forum bin ich über google mehr durch Zufall gestossen und fühle mich positiv angesprochen.
Also ganz kurz stichpunktartig:
Ich hatte zurückliegend von klein auf meine privaten Probleme in meiner Herkunftsfamilie. Beruflich habe ich bei der Kripo hauptsächlich Sittendelikte zum Nachteil von Frauen und Kindern und später bei der Mordkommission Tötungsdelikte wie Mord und Totschlag als Ermittler aus echter Berufung, teils bis zur absoluten mentalen Erschöpfung, bearbeitet, insgesamt seit etwa 17 J. immer im Kapitalverbrechensbereich.
"Vorgeschädigt" war ich dann 2004 erstmals vollkommen am Ende. Zu dieser Zeit bekam ich erstmals neben einer bis vor einigen Monaten andauernden ambulanten Therapie Fluexetin. (20 mg).
Bis Ende 2009 habe ich mich mit 40 mg täglich so "durchgewuschtelt" um dann völlig am Ende zu sein. Mir wurden schwere Depressionen, eine Borderline Persönlichkeitsstruktur und eine (schwächere) posttraumatische Störung attestiert. Sowohl 2004 als auch 2009 wollte ich nicht mehr leben. 2004 hatte ich deshalb einen schweren Motorrad"unfall" und 2009 hab ich meine Waffe "gerade noch so" wie in Trance " weggelegt. Seit dieser Zeit bekomme ich tägl. 60 mg Fluoxetin und ich war ab März 2010 für 10 Wochen stationär in Prien in der Schön Klinik.
Seitdem fühle ich mich (mit wenigen Einschränkungen) wieder richtig gut. Ich habe meine "Themen" aufgearbeitet und mein gesamtes Leben umgekrempelt, mich von meiner Herkunftsfamilie losgelöst, bin in einen anderen Bereich bei der Kripo gewechselt ohne so großer nervlicher Anforderungen und von der Grossstadt auf eine Landkripodienststelle
Deshalb mein Anliegen: Ich fühle mich stark genug und mittlerweile ausgeglichen genug, dieses "Teufelszeug" Fluexetin auszuschleichen, auch wenn ich weiss, dass es mir zurückliegend das Leben gerettet hat...
Zurückliegend habe ich dies ( vor 2009 )schon öfters versucht und bin immer wieder in ein tiefes Loch gefallen und wurde nach Aussagen meiner Familie unerträglich. Damals waren dier Vorzeichen allerdings anderer Natur.
Seit 2 Tagen nehme ich 50 mg und möchte nun die Medikation jeweils nach 3-4 Wochen (diesmal wirklich langsam!) in 10 er Schritten reduzieren und somit versuchen davon loszukommen, auch wenn ich nach eigener Einschätzung keinen "Film schiebe".
So das wars erstmal, ich hoffe Euch nicht gelangweilt zu haben und werde versuchen mich hier künfig (positiv) einzubringen und hoffe parallel die Eine oder Andere Erklärung auf kommende Fragen zu erhalten.
Machts gut, ich danke Euch und bis bald!
Der Jesse