Guten Morgen
Verfasst: 11.04.2012 09:22
Ja ich wünsche euch allen einen schönen guten Morgen!
Mein Name ist Daniel, ich bin 26 Jahre alt und komme aus der Weltstadt Dortmund
Kurz zu meiner Geschichte, meine Mum starb im alter von 49 Jahren an Herzversagen. Als
dies 2002 passierte, war ich somit 16 Jahre alt. Ich vergrub meine Trauer in Alkohol und
Amphetaminen. Meine Oma starb im Oktober 2005 an Krebs, der wohl durch die starke
Trauer ausgelöst wurde. Daraufhin waren schon 2 meiner Lebensstützen nicht mehr da.
Im Dezember 05 lag ich mit einer Amphetaminvergiftung im Krankenhaus. Danach fing
es bei mir an. Panikattacken, Angstzustände, die Angst vor dem Tod. Und das fast
täglich. Mir verschrieben Pillen habe ich nicht genommen, so dass ich Mitte 2006 eine
Woche in einer Psychatrischen Anstalt verbrachte, die meine Sympthome allerdings
verschlimmerten.
Nach der Psychatrie hielt ich noch 3 Monate aus, wobei sich so langsam eine Agoraphobie
entwickelte, da ich nicht mehr wirklich rausging, nur noch Nachts lange wach blieb und den
Tag verschlief.
So konnte es nicht weitergehen, also nahm ich mir ein Herz, ging raus, kassierte natürlich
die nächste Panikattacke, blieb stehen und schrie so laut es ging: Dann sterbe ich halt,
hol mich doch! Als nichts passierte fasste ich den Entschluss die Sache zu bekämpfen und
siehe da, nach 3 Monaten intensiven Sport und Kontakt mit anderen mitmenschen schien
meine Krankheit besiegt.
Dies hielt bis zum Januar 2012 als mein Opa verstarb. Leider auf eine ziemlich krasse Weise,
mit Ankündigung und bettelei "Bitte bleibt noch hier" etc., so dass sich das bis heute in meinen
Kopf gebrannt hat. Da ich im Sicherheitsdienst gearbetiet habe, als Revierfahrer, habe ich nur
Nachtschichten gemacht von 19:00 - 06:00 und konnte nach Feierabend auch nur 3 Stunden
schlafen.
Nunja, das ganze war wohl Auslöser für meine neuerlichen Panikattacken, Angstzuständen und
die Frage nach dem Warum. Seit 2 Monaten bin ich auf Opipramol 50mg eingestellt. Beruhigend
wirkt es zwar, allerdings geht die Stimmungsaufhellende Wirkung wohl an mir vorbei.
Ich wünsche mir hier im Forum einen Austausch mit Gleichgesinnten, denn leider wird man für
seine Krankheit heutzutage noch viel zu viel belächelt.
Liebe Grüße
Daniel
Mein Name ist Daniel, ich bin 26 Jahre alt und komme aus der Weltstadt Dortmund
Kurz zu meiner Geschichte, meine Mum starb im alter von 49 Jahren an Herzversagen. Als
dies 2002 passierte, war ich somit 16 Jahre alt. Ich vergrub meine Trauer in Alkohol und
Amphetaminen. Meine Oma starb im Oktober 2005 an Krebs, der wohl durch die starke
Trauer ausgelöst wurde. Daraufhin waren schon 2 meiner Lebensstützen nicht mehr da.
Im Dezember 05 lag ich mit einer Amphetaminvergiftung im Krankenhaus. Danach fing
es bei mir an. Panikattacken, Angstzustände, die Angst vor dem Tod. Und das fast
täglich. Mir verschrieben Pillen habe ich nicht genommen, so dass ich Mitte 2006 eine
Woche in einer Psychatrischen Anstalt verbrachte, die meine Sympthome allerdings
verschlimmerten.
Nach der Psychatrie hielt ich noch 3 Monate aus, wobei sich so langsam eine Agoraphobie
entwickelte, da ich nicht mehr wirklich rausging, nur noch Nachts lange wach blieb und den
Tag verschlief.
So konnte es nicht weitergehen, also nahm ich mir ein Herz, ging raus, kassierte natürlich
die nächste Panikattacke, blieb stehen und schrie so laut es ging: Dann sterbe ich halt,
hol mich doch! Als nichts passierte fasste ich den Entschluss die Sache zu bekämpfen und
siehe da, nach 3 Monaten intensiven Sport und Kontakt mit anderen mitmenschen schien
meine Krankheit besiegt.
Dies hielt bis zum Januar 2012 als mein Opa verstarb. Leider auf eine ziemlich krasse Weise,
mit Ankündigung und bettelei "Bitte bleibt noch hier" etc., so dass sich das bis heute in meinen
Kopf gebrannt hat. Da ich im Sicherheitsdienst gearbetiet habe, als Revierfahrer, habe ich nur
Nachtschichten gemacht von 19:00 - 06:00 und konnte nach Feierabend auch nur 3 Stunden
schlafen.
Nunja, das ganze war wohl Auslöser für meine neuerlichen Panikattacken, Angstzuständen und
die Frage nach dem Warum. Seit 2 Monaten bin ich auf Opipramol 50mg eingestellt. Beruhigend
wirkt es zwar, allerdings geht die Stimmungsaufhellende Wirkung wohl an mir vorbei.
Ich wünsche mir hier im Forum einen Austausch mit Gleichgesinnten, denn leider wird man für
seine Krankheit heutzutage noch viel zu viel belächelt.
Liebe Grüße
Daniel