Hallo zusammen,
Verfasst: 13.07.2004 13:33
Hallo,
ein Zufall hat mich in Euer Forum "gespült" als ich danach gegoogelt habe, inwieweit sich Schwangerschaft und Paroxetin ausschließen bzw. ob andere Medikamente gegen Angststörung dabei weniger risikobehaftet sind.
Mein Name ist Katrin, ich bin 31 Jahre alt und habe mind. schon 10 Jahre eine Angststörung, welche ich jedoch diagnosemäßig nicht genau eingrenzen kann. Bei meinem Hausarzt läuft es unter generalisierter Angststörung, aber das sehe ich nicht so, meiner Meinung nach ist es komplexer. Eine Verhaltenstherapie habe ich hinter mir, die aber nichts brachte, mein Therapeut wußte nicht genau., was er mit mir anfangen sollte. Da ich mich auch noch berufsmäßig in der Materie auskenne, hatte er es sowieso schwer mit mir. Seit nunmehr zwei Jahren nehme ich Paroxetin und kam bisher gut damit klar. Wie viele hier im Forum, habe ich auch einige Absetzversuche hinter mir, die aber allesamt fehlschlugen, da meine Angst wiederkam, zuletzt bin ich genauso dekompensiert, wie vor der Paroxetineinnahme.
Mir war zwar bewusst, das Paroxetin nicht so einfach abzusetzen ist (hatte mir mein Therapeut gesagt), aber dass es solche massive Absetzsymptome, v.a. körperlich auslöst, war mir vor dem Kontakt mit diesem Forum völlig unbekannt. Ich bin bisher zum Glück eine derjenigen, die von heftigen Absetzsymptomen verschont geblieben ist. "Nur" eben die Angst macht mir zu schaffen, jedesmal, wenn nach dem Reduzieren der Paroxetindosis die Angst wiederkam, war ich ziemlich enttäuscht darüber und habe dann, wie andere auch, die Dosis wieder erhöht. Nach einiger Zeit war wieder alles ok.
Obwohl alles, was ich bisher hier gelesen habe, darauf hindeutet, dass diese "Wiederkehr" der Angst ein Absetzsymptom ist, bin ich mir nicht so richtig sicher, dass das auch bei mir der Fall ist, da bei der Ersteinnahme das Paroxetin bei mir auch schon innerhalb von 4 Tagen angeschlagen hatte. Weiterhin verstehe ich folgendes nicht. Hätte ich die Angst nicht auch in anderen Situationen, die vorher nicht angstbesetzt waren, wenn das ein Absetzsymptom ist? Sie kommt bei mir jedoch in denselben Situationen vor, wie vorher. Und zweitens: Warum tauchen Absetzsymptome auch noch lange nach der Dosisreduktion auf, wenn Paroxetin doch eine so kurze Halbwertszeit besitzt? Vielleicht kann mir jemand eine logische Erklärung dafür liefern, denn die Befürchtung, dass meine Angst doch kein Absetzsymptom ist, besteht bei mir immer noch stark.
Da wir gern ein Kind möchten und ich am liebsten tablettenfrei sein möchte, wollte ich außerdme fragen, ob jemand von euch schwanger war und dabei Medikamente gegen Angststörung eingenommen hat bzw. wenn nicht, wie er die Schwangerschaft bewältigt hat.
Vielen Dank schon mal, dass ihr mir "zugelesen" habt.
Viele Grüße
Katrin
ein Zufall hat mich in Euer Forum "gespült" als ich danach gegoogelt habe, inwieweit sich Schwangerschaft und Paroxetin ausschließen bzw. ob andere Medikamente gegen Angststörung dabei weniger risikobehaftet sind.
Mein Name ist Katrin, ich bin 31 Jahre alt und habe mind. schon 10 Jahre eine Angststörung, welche ich jedoch diagnosemäßig nicht genau eingrenzen kann. Bei meinem Hausarzt läuft es unter generalisierter Angststörung, aber das sehe ich nicht so, meiner Meinung nach ist es komplexer. Eine Verhaltenstherapie habe ich hinter mir, die aber nichts brachte, mein Therapeut wußte nicht genau., was er mit mir anfangen sollte. Da ich mich auch noch berufsmäßig in der Materie auskenne, hatte er es sowieso schwer mit mir. Seit nunmehr zwei Jahren nehme ich Paroxetin und kam bisher gut damit klar. Wie viele hier im Forum, habe ich auch einige Absetzversuche hinter mir, die aber allesamt fehlschlugen, da meine Angst wiederkam, zuletzt bin ich genauso dekompensiert, wie vor der Paroxetineinnahme.
Mir war zwar bewusst, das Paroxetin nicht so einfach abzusetzen ist (hatte mir mein Therapeut gesagt), aber dass es solche massive Absetzsymptome, v.a. körperlich auslöst, war mir vor dem Kontakt mit diesem Forum völlig unbekannt. Ich bin bisher zum Glück eine derjenigen, die von heftigen Absetzsymptomen verschont geblieben ist. "Nur" eben die Angst macht mir zu schaffen, jedesmal, wenn nach dem Reduzieren der Paroxetindosis die Angst wiederkam, war ich ziemlich enttäuscht darüber und habe dann, wie andere auch, die Dosis wieder erhöht. Nach einiger Zeit war wieder alles ok.
Obwohl alles, was ich bisher hier gelesen habe, darauf hindeutet, dass diese "Wiederkehr" der Angst ein Absetzsymptom ist, bin ich mir nicht so richtig sicher, dass das auch bei mir der Fall ist, da bei der Ersteinnahme das Paroxetin bei mir auch schon innerhalb von 4 Tagen angeschlagen hatte. Weiterhin verstehe ich folgendes nicht. Hätte ich die Angst nicht auch in anderen Situationen, die vorher nicht angstbesetzt waren, wenn das ein Absetzsymptom ist? Sie kommt bei mir jedoch in denselben Situationen vor, wie vorher. Und zweitens: Warum tauchen Absetzsymptome auch noch lange nach der Dosisreduktion auf, wenn Paroxetin doch eine so kurze Halbwertszeit besitzt? Vielleicht kann mir jemand eine logische Erklärung dafür liefern, denn die Befürchtung, dass meine Angst doch kein Absetzsymptom ist, besteht bei mir immer noch stark.
Da wir gern ein Kind möchten und ich am liebsten tablettenfrei sein möchte, wollte ich außerdme fragen, ob jemand von euch schwanger war und dabei Medikamente gegen Angststörung eingenommen hat bzw. wenn nicht, wie er die Schwangerschaft bewältigt hat.
Vielen Dank schon mal, dass ihr mir "zugelesen" habt.
Viele Grüße
Katrin