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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Tja... man kann sich eben nur selbst helfen.

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
junkie
Beiträge: 11
Registriert: 10.10.2004 23:47
Wohnort: 61440

Tja... man kann sich eben nur selbst helfen.

Beitrag von junkie »

:o

Hallo,

Ja was mir wohl hilft :roll:

Ich bin neu hier, und hab vor ein paar Jahren erstmal den billligen kram wie Imipramin einem trizyklischen AD angedreht bekommen, ohne Packungsbeilage und mit der Aussage ich könnte damit weiter Auto fahren, was damals zu meinem Beruf gehörte.

Dadurch ist jetzt meine Einstellung zu Ärtzen und Antidepresiva natürlich extrem schlecht. Denn ein Artzwechsel brachte nichts. Die MAO-Hemmer Moclobemid die ich danach monatelang nahm verursachten nur Schwindel.

Die "soziale Phobie" wurde etwas besser aber die Depressionen blieben.

Naja was solls, man kann sich eben nur selbst helfen.

:evil:


Gruss junkie

PS: SSRI sind auch Dreck
Gast

Beitrag von Gast »

Was genau kennzeichnet eine soziale Phobie?

werni
junkie
Beiträge: 11
Registriert: 10.10.2004 23:47
Wohnort: 61440

Beitrag von junkie »

werni hat geschrieben:Was genau kennzeichnet eine soziale Phobie?

werni
www.sozphobie.org
Candy
Beiträge: 91
Registriert: 21.03.2004 19:19

Beitrag von Candy »

Hallo Junkie,

wenn dich die soziale Phobie, bzw. die damit einhergehenden Depressionen so belasten, wie sich das anhört beim Lesen, dann solltest mal ernsthaft über eine stationäre Therapie nachdenken.
Ich gebe dir völlig Recht: mit diesen Sch..ss-Medis wird es nichts werden. Sie können im Akutfall auffangen, sind aber keine Lösung.
Ich war gerade bis vor zwei Tagen in Tiefenbrunn zur stationären Therapie. Dort z. B. werden auch soziale Phobien sehr erfolgreich behandelt!
Wie du sagtest: Man kann sich eben nur selbst wirklich helfen!

Alles, alles Gute dir - und sowas kriegt man wieder hin, ganz sicher!

Liebe Grüße, Candy
Symptome: Depressionen, Ein- und Durchschlafstörungen, Alpträume, dissoziative Zustände in allen Ausprägungen, SVV, Essstörungen; Diagnosen: Posttraumatische Belastungsstörung; atypische Anorexie; soziale Phobie; Borderline Persönlichkeitsstörung; rezidivierende, mittelschwere Depression
Medikation: Paroxetin (Paroxetin ratiopharm / Tagonis ab März 2004, 20 mg 2 Monate
>> 40 mg 1 Monat >> 20 mg 1 Monat >> 0); Reboxetin (Edronax ab Juni 2004, 8 mg 3 Monate); Venlafaxin (Trevilor ab Sept. 2004, 225 mg 2,5 Monate))
Zusätzlich: seit Feb. 2004 bei Bedarf 1 - 2,5 mg Lorazepam (Tavor)
Absetzverlauf: Paroxetin wg. gesteigertem SVV problemlos abgesetzt; Reboxetin wg. gesteigerter Aggression und allergischer Reaktion problemlos abgesetzt; Venlafaxin Mitte Dez. 2004 zunächst von 225 mg auf 150 mg, dann ganz abgesetzt (2 Wochen erhebliche Absetzsymptome: Zaps, Schwindel, Übelkeit, Zittern, bis heute noch zeitweise vorhanden).
Seit Ende Dezember 2004 "clean".
junkie
Beiträge: 11
Registriert: 10.10.2004 23:47
Wohnort: 61440

Beitrag von junkie »

Hallo,

Tja, also ich war schon mal 6 Wochen in einer Klinik.
Weil ich zu lange krank geschrieben war. Und es war schrecklich.

Nein nie mehr Psychiatrie.

Ich nenne mich nicht umsonst junkie, und lebe am Rande der Gesselschaft.

Naja, trotzdem Danke.
Gesperrt