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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

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Jamie
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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 20.09.18, 11:57

Hallo Bella, :)

entschuldige, wenn meine Frage naiv klingt, aber wenn du gerade so froh bist, dass das Schlafen klappt, warum dann einen riskanten AD Wechsel vollführen?

Kann man es nicht erst einmal so belassen, wie es ist?

Ich mein, es ist vermutlich nicht optimal, aber wir wissen ja auch, wie es sein kann, wenn das Ganze eskaliert. Da darf man schon auch mal froh sein, wenn zB eine Sache (Schlaf) ganz gut hinhaut.
Ich an deiner Stelle würde nichts verändern. Aber das ist nur mein Eindruck.

Grüße
Jamie
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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Freitag, 21.09.18, 0:18

Hallo Jamie,

ich wollte umsteigen. Weil so kann ich das Sero nicht weiter senken. Dazu sind die Ängste zu groß. :(

Zudem geht's um Gewicht. *ratlos*


LG Bella2
Mitte 2012 in der Psychiatrie bis auf 750mg Seroquel eingestellt. Durch Seroquel 45kg zugenommen.-> im Laufe der Jahre immer mehr.

(Körp. Krankheiten: Mitochondriale Myopathie, CFS, ADH Mangel, seit Sept 2017 festgestellter Diabetes Typ 2, hochsensibel, Bluthochdruck)

Habe auch eine ungeklärte organische Hirnsymptomatik+hormonelle Störungen seit Pubertät)

Irgenwannn Umstellung von Seroquel Prolong auf Quetiapin Redard.
(Umstellung gemerkt-mir ging es schlechter)

Nach 5 Jahren:

Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

Biorythmus seit Reduktion nur noch nachts wach.

Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert. ->

EXTREME ÄNGSTE

AKTUELL: Auf 200mg reduziert. Am 14. März 2019 dritter Reduzierungsversuch.

Versuch von Citalopram und Milanneurax, aber vertrage keinerlei AD wegen Schmerzmedi-Wechselwirkung.


Weitere Medis:

Melperon= derzeit 150mg gegen Angst. tägl.

Seit 11 Jahren Tavor tägl., war schon bei 13,5mg... nun seit August auf 3mg täglich+ 17.5mg Diazepam tägl.damit es wieder hilft. Habe eine hirnorganische schlimme Reizverarbeitungsstörung. Deswegen die Benzo's.
Das ist ein ganz schlimmes körperliches Gefühl im Kopf-diese Überreiztheit.

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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 22.09.18, 12:04

Hallo Bella,

nach unserer Erfahrung hat jedes Psychopharmakon das Potential, eine Gewichtszunahme zu verursachen.

Deswegen eine Umstellung auf ein anderes Medikament zu starten halte ich persönlich für sehr risikoreich.

Wie sieht es mit den Benzos aus ?
Auf welcher Dosis bist du da im Moment ?

LG Ute
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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Samstag, 22.09.18, 13:29

Hallo Bella, :)

unter den Top Ten gemeldeter UAW bei Abilfy ist Gewichtszunahme :(

https://nebenwirkungen.eu/

--> Abilify eingeben.
Psychose (145)
Unruhe (130)
Anwendung ausserhalb der Indikationsstellung in der Fachinformation (117)
Arzneimittelwechselwirkung (110)
Parkinsonismus (105)
Suizidversuch (102)
Akathisie (92)
Gewicht erhoeht (85)
Arzneimittel unwirksam (67)
Dyskinesie (67)
(Auszug der UAW, wenn man bei o.g. website Abilify als Suchbegriff eingibt)

Es ist eine Lüge der Ärzte, wenn sie behaupten, gewisse Neuroleptika oder AD seien bezüglich des Gewichts neutraler oder positiver.
Es mag individuell so sein, dass das eine bei einem mehr "reinhaut" als das andere, aber daraus lässt sich nichts Allgemeingültiges ableiten.

Ich möchte einfach nur, dass du dich nicht in falschen Versprechungen wiegst.
Wenn du dich trotzdem entscheidest zu wechseln, dann geht das natürlich für uns alle OK.

Wir sind halt immer alle seeehr vorsichtig hier mit Wechseln, denn wir wissen ja, dass das auch richtig schief gehen kann.

Dennoch muss jeder seinen eigenen Weg finden und beschreiten.

Alles Gute
Jamie
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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Sonntag, 23.09.18, 5:01

@ Hallo Ululu69:

Bei Tavor bin ich bei 9mg. Da ich nicht wieder eine Klinik gehe.


@ Hallo Jamie:

Ich habe das mit den Abilifly jetzt gelassen. Ich weiß nur nicht, wie meine Psyche bei meinen Hormonproblemen je ordenltich in den Griff kommen soll.

Das macht ja ein Großteil aus. Es ist bei mir, als sei ich ständig in den Wechseljahren etc.

Ich habe schon früher randaliert in der Jugend bei meinem damaligen Nachbarn und Freund. Hatte mich emotional nicht unter Kontrolle. Und jetzt halt noch diese extremen Ängste, Depris. bla bla. :vomit:


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Nach 5 Jahren:

Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

Biorythmus seit Reduktion nur noch nachts wach.

Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert. ->

EXTREME ÄNGSTE

AKTUELL: Auf 200mg reduziert. Am 14. März 2019 dritter Reduzierungsversuch.

Versuch von Citalopram und Milanneurax, aber vertrage keinerlei AD wegen Schmerzmedi-Wechselwirkung.


Weitere Medis:

Melperon= derzeit 150mg gegen Angst. tägl.

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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Samstag, 23.03.19, 6:06

Hallo ihr Lieben,

es ist jetzt genau 1 Jahr her, seit ich das letzte Mal mein Seroquel reduziert habe. Das erste mal Herbst 2017, dann März-April 2018 und nun seit heute seit 10 Tagen wieder. Ich habe es mir getraut, da ich momentan, wenn auch aussichtslos, verliebt bin und ich diese Glückhormone bei der Reduktion ausnutzen möchte. Ich habe am 14. März 5 Tage um 50 mg reduziert. Also von 300mg auf 250, dann nach weiteren 5 Tagen auf 200mg. Gab keine Probleme, aber ich habe ja diese schlimme Angsterkrankung und ab Frühjahr habe ich hier wieder vor meinen ausländischen Nachbarn und deren Kindern vorm Haus Angst. Dadurch dass ich ja mich Mittags schon hinlegen muss.

Soll ich weiter reduzieren? Auf 150mg? Das wäre das Äußerste.

Letztes Jahr, kam die Angst dann erst im Mai und ich war deswegen in der sch... Psychiatrie, wo ich nur wieder weg bin.

Danke für kommende Antworten.


LG Bella2
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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Sonntag, 24.03.19, 13:42

Hallo Bella2, :)

also wenn du innerhalb von 10 Tagen eine Gesamtdosis von wahnsinnigen 100mg weglässt, was 33,3% deiner kompletten Einnahmemenge entspricht, dann kannst du nur hoffen und beten, dass du zur Kategorie "Rossnatur" gehörst und da nichts nachkommt. :o

Ich würde mindestens für 3 Monate nichts, aber auch gar nichts mehr ändern.
Du weißt, dass Symptome teilweise zeitverzögert einsetzen können - nach so einer großen Reduktion solltest du nun wirklich einmal in Ruhe abwarten.

Schade, dass das Verliebstsein sich nicht realisieren wird in etwas Greifbareres :oops:.
Ich würde es dir von Herzen wünschen. :hug:

Viele Grüße
Jamie
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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Montag, 25.03.19, 2:29

Hallo Jamie,

ich bin gestern sogar noch auf 175mg runtergegangen, aber das war auch mir zu viel. Muss ja mein Alltag noch schaffen.

Nur so kommt man ja nie von dem Zeug weg. :(


LG Bella2
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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Dienstag, 26.03.19, 0:17

PS. Bin jetzt wieder bei 200mg. Siehe Vorpost. Da bleibe ich jetzt bis Herbst. Oder gar länger.

Besten Dank, für die seelische Unterstützung etc. hier.


LG Bella2
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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Harry29 » Dienstag, 26.03.19, 0:49

Hallo Bella,

wie Jamie bereits schrieb, sind 100 mg (1/3) eine sehr große Reduktion.

Dass du nach der weiteren Reduktion um 25 mg wieder auf 200 mg hoch gegangen bist ist sehr vernünftig.

Ich wünsche dir, dass die Absetzsymptome nicht zu heftig ausfallen. Wie Jamie ja bereits schreibt, kommen sie oft erst nach Wochen oder Monaten, weshalb der Rat - 3 Monate nichts mehr zu ändern - sehr vernünftig ist. Du schreibst ja selbst, du möchtest bis Herbst das ganze so halten.

Lieber langsam und dafür sicher ans Ziel, als wieder zurück auf die Startposition gehen zu müssen. :schnecke: :)

Liebe Grüße,
Harry
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11.11.2018: 7,5mg Quetiapin
30.11.2018: 10mg Quetiapin
25.12.2018: 10mg Quetiapin (+2.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl).
24.03.2019: 10mg Quetiapin (+8.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+200mg Magnesium).
19.04.2019: 8mg Quetiapin (+~5.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+ ~200mg Magnesium).
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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Mittwoch, 27.03.19, 3:29

Danke lieber Harry29 für deine Zeilen.


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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Sonntag, 14.04.19, 4:38

Hallo ihr,

heute ist es 1 Monat her, dass ich angefangen habe in 10 Tagen das Sero von 300mg auf 200mg zu reduzieren. Ich möchte nicht wieder höher.
In weiteren 5 Tagen bin ich dann seit 1 Monat bei 200mg. Mir geht es allgemein nicht besonders. Ich muss wieder ins KH wegen meiner hirnorganischen Erkrankung. Ich hoffe, es fährt mich eine Freundin aus meiner ehemaligen Heimat, denn hier gehe ich NIE WIEDER hier in die Psycho. Keine Ahnung wie das bei mir weitergeht. Das hirnorganische-Sensorische Verarbeitungsstörung- hat kein zweiter so wie ich das habe. Ich schrieb ja schon einmal das ich sehr hoch Tavor nehme. Aber, nun wirkt auch das nicht mehr. Ich war jetzt 1 Jahr nicht in der Klinik. Hatte es selbst immer mal wieder reduziert. Das geht aber nicht mehr und in der Klinik geht es auch praktisch nicht. Zudem bin ich seit 2012 nachts wach und kann die Zeit einfach nicht drehen.

Ich wollte wieder wegen meines hormonellen Haarausfalles wieder mit 25mg Zink pro Tag beginnen. Es reguliert meine Hormone ein wenig, sonst hilft da nichts. Nun hatte ich aber gemerkt, dass mir das Zink paratoxerweiser noch mehr Angst macht. Hatte früher immer 25mg Kapseln, da ich da auch auf beste Qualität und Verstoffwechslung achte. (Die Kapseln werden in einer sehr guten Apotheke so hergestellt.)


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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Sonntag, 14.04.19, 13:21

Hallo Bella, :)

das ist wirklich eine schwere Situation, in der du bist.
Es fehlen allen ja die Erfahrungen mit so einer seltenen Erkrankung; Ärzen, Therapeuten und auch Austauschgruppen wie unserer :(

Ich hoffe du triffst auf bemühte Ärzte, die dich nicht so schnell aufgeben und nach Mitteln und Wegen suchen.

Wegen des Zinks: Evtl. mal die Menge vierteln und ganz niedrig anfangen? Vielleicht ist das noch bekömmlich und nicht gleich 25mg?

Alles Gute, let us know how you´re doing
Jamie
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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Montag, 15.04.19, 1:45

Hallo liebe Jamie,

mein Körper wird immer empfindlicher, je weniger Psychozeug ich nehme. Magnesium vertrage ich nicht- da bekomme ich erst recht Schmnerzen und nun mein jahrelanges Zink. Ich werde erstmal mir heute meine Bachblütenmischung neu machen lassen- da fast alle, dann hole ich mir Vitamin A bis Z.

Das vertrage ich. Mehr reicht das Geld auch nicht.


Danke für deine Antwort. :hug:


LG Bella2
Mitte 2012 in der Psychiatrie bis auf 750mg Seroquel eingestellt. Durch Seroquel 45kg zugenommen.-> im Laufe der Jahre immer mehr.

(Körp. Krankheiten: Mitochondriale Myopathie, CFS, ADH Mangel, seit Sept 2017 festgestellter Diabetes Typ 2, hochsensibel, Bluthochdruck)

Habe auch eine ungeklärte organische Hirnsymptomatik+hormonelle Störungen seit Pubertät)

Irgenwannn Umstellung von Seroquel Prolong auf Quetiapin Redard.
(Umstellung gemerkt-mir ging es schlechter)

Nach 5 Jahren:

Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

Biorythmus seit Reduktion nur noch nachts wach.

Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert. ->

EXTREME ÄNGSTE

AKTUELL: Auf 200mg reduziert. Am 14. März 2019 dritter Reduzierungsversuch.

Versuch von Citalopram und Milanneurax, aber vertrage keinerlei AD wegen Schmerzmedi-Wechselwirkung.


Weitere Medis:

Melperon= derzeit 150mg gegen Angst. tägl.

Seit 11 Jahren Tavor tägl., war schon bei 13,5mg... nun seit August auf 3mg täglich+ 17.5mg Diazepam tägl.damit es wieder hilft. Habe eine hirnorganische schlimme Reizverarbeitungsstörung. Deswegen die Benzo's.
Das ist ein ganz schlimmes körperliches Gefühl im Kopf-diese Überreiztheit.

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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Samstag, 08.06.19, 7:01

Hallo mal wieder.

WICHTIGE FRAGE: Wirken Opiate wie Tavor? Ich las das gerade.

Folgendes. Ich habe 12 Jahre wegen eines kaputt operierten Genicks und heftige Muskelschmerzen tägl. mehre 600ter Ibuprofen genommen.

Nun ist die Niere im 1. Stadium für immer geschädigt. Dieses Risiko bin ich eingegangen.

Nun bin ich seit Ende Mai ohne Ibu. Schaffe nichts mehr etc. wieder heftige Schmerzen usw.

Jetzt bleiben bloß noch Opiate. Die sollen auch ZNS dämpfend wirken. Da ich ja durch meine Reizverarbeitungsstörung das Tavor brauche. Wären Opiate ein " Ersatz" gegen das Tavor?

Beides zusammen, las ich führt bis zum Tod.

Ich nehme natürlich nichts. Mir geht es nur um Mitwisser.


Hier ein Link, wie sie wirken, was das Glücksgefühl ausmacht:

https://arbeitsblaetter.stangl-taller.a ... samt.shtml Zum Thema Reize fand ich nichts.


LG Bella2
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Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Sonntag, 09.06.19, 13:14

Hallo,

Opiate und Tavor verstärken sich gegenseitig zentral in ihrer Wirkung.
Für dich (für jeden) wäre das eine ziemlich risikobehaftete Kombination.
Es müsste strengstens durch einen Arzt überwacht werden und die Dosis niedrig sein.
Jetzt bleiben bloß noch Opiate. Die sollen auch ZNS dämpfend wirken. Da ich ja durch meine Reizverarbeitungsstörung das Tavor brauche. Wären Opiate ein " Ersatz" gegen das Tavor?
Dass Opiate Tavor ersetzen ist höchstens marginal möglich.
Sie können schon etwas einlullen, aber sie können auch high machen / stimulieren / euphorisieren.
Opiate greifen immer noch am gehirneigenen Endocannabinoid-System an, Benzos an GABA.
Das sind zwei unterschiedliche Angriffspunkte.
Dennoch gibt es zwischen beiden Interaktionen und die betreffen vor allem die Dämpfung des Atemzentrums.

Für Nichtgewöhnte wäre das in der Tat gefährlich und könnte bei falschen Dosierungen dann zu schweren NW oder gar zum Tod führen.

Keinesfalls immer führt diese Kombination zum Tod, denn es ist ja oft so, dass Menschen nach schweren OPs auf der Intensivstation sowohl Opiate als auch Tavor gegen ihre Panik / Ängste bekommen, allerdings sehr genau kontrolliert und überwacht.

Opiate wie Morphium gibt es niedrigen Konzentrationen als Tropfen, zB Morphin Merck.
Wenn der Arzt eine Schmerzlinderung für angebracht hält und es aufgrund des Nierenschadens nur mit Opiaten geht, könnte er dich gut überwachen und man auf solche eher schwach dosierten Opiate ausweichen.
Ich möchte aber noch darauf hinweisen, dass für Nierenkranke Novalgin (Novaminsulfon / Metamizol) manchmal das Ausweichpräparat ist, wenn NSAR nicht verordnet werden dürfen.
Sprich hierzu bitte deinen behandelnden Arzt an.

Alles Gute
Jamie
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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Donnerstag, 13.06.19, 6:31

Hallo Jamie,

danke für deinen Interessanten Beitrag / Antwort.

Komme erst jetzt zum Antworten. Ich lag wieder mit dem RTW wegen der Nieren im KH.

Ich hatte sogar ein Opiat bekommen, weil Novalgin bei mir 0 hilft. Erst recht nicht gegen meine Beschwerden, wofür ich das Ibu einnahm.

Das Opiat hieß Dipidolor. Sie wußten das ich 12,5 mg Tavor nehme, bekam es trotzdem. Das hat schön gewirkt. (für die Nierenschmerzen)

Ich habe auch vor, mein Seroquel erneut- das 4te Mal zu reduzieren. Demnächst. Obwohl meine Psyche das schon braucht- die 200mg.

Gerade wegen Symptomen, wo sie mir eigentlich endlich im KH helfen wollten. Hormone, meine Überreizungen, woher die Schmerzen etc.

Ich brauche ja auch meine 30mg Zink. Die habe ich nach der letzten Reduzierung im März plötzlich nicht mehr vertragen. Zink hatte die Angst verstärkt. Nun geht es wieder. :) Aber, ich bin immer nur am Symptome behandeln.


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Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert. ->

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