Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->
Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
Towanda1
Beiträge: 1252
Registriert: Dienstag, 16.01.18, 18:23
Hat sich bedankt: 1010 Mal
Danksagung erhalten: 2087 Mal

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Towanda1 » Freitag, 08.02.19, 20:49

escargot hat geschrieben:
Freitag, 08.02.19, 15:11

ja das klingt mir nach einem Plan mit den 0,1 mg R! Das wären dann 80 ml, wenn ich einen 2 mg Pille in 100 ml auflöse oder?
Liebe Schnecke,

0,1 mg sind 5 ml Lösung bei 100 ml Wasser mit einer 2 mg Tablette.

Irgendwie verstehe ich grade nicht, was der Psychiater will. Lt. Deiner Signatur nimmst Du ja noch täglich 1 mg Tavor, will er, daß Du erhöhst auf 2x tgl. 1,5 mg?

Ich wünsche Dir, daß Du bald wieder eine Welle hast!

LG Towanda
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Towanda1 für den Beitrag:
escargot
► Text zeigen

13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin
15.02.19 - 6,00 mg Mirtazapin
13.03.19 - 5,40 mg Mirtazapin
12.04.19 - 4,70 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

escargot
Beiträge: 1054
Registriert: Mittwoch, 20.06.18, 15:26

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Freitag, 08.02.19, 21:50

Towanda1 hat geschrieben:
Freitag, 08.02.19, 20:49

Irgendwie verstehe ich grade nicht, was der Psychiater will. Lt. Deiner Signatur nimmst Du ja noch täglich 1 mg Tavor, will er, daß Du erhöhst auf 2x tgl. 1,5 mg?
Danke liebe Towanda!

Ja genau das will er!
Also die abendliche Tavor nehm ich auch noch und soll halt rauf gehen noch, falls ich das richtig mitgeschnitten habe.

Also ich meine für 1,6 mg Risperdal muss ich 80 ml trinken, ja?

Mach es gut!
escargot
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 1,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp

Towanda1
Beiträge: 1252
Registriert: Dienstag, 16.01.18, 18:23
Hat sich bedankt: 1010 Mal
Danksagung erhalten: 2087 Mal

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Towanda1 » Freitag, 08.02.19, 22:02

escargot hat geschrieben:
Freitag, 08.02.19, 21:50

Also ich meine für 1,6 mg Risperdal muss ich 80 ml trinken, ja?
Hallo Escargot,

ah, jetzt habe ich es verstanden.

Ja, für 1,6 mg mußt Du 80 ml trinken - genau!

LG Towanda
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Towanda1 für den Beitrag:
escargot
► Text zeigen

13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin
15.02.19 - 6,00 mg Mirtazapin
13.03.19 - 5,40 mg Mirtazapin
12.04.19 - 4,70 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

Ash
Beiträge: 124
Registriert: Mittwoch, 06.06.18, 3:52
Hat sich bedankt: 15 Mal
Danksagung erhalten: 171 Mal

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Ash » Freitag, 08.02.19, 22:06

Hi Escargot,

also was der Arzt meint ist ja interessant und wäre möglich aber ehrlich gesagt musst du dich am besten kennen.
Besonders was deine seelische Gesundheit angeht. Selsbt wenn es der Punkt sein sollte den dein Arzt angesprochen hat ist es jetzt notwendig diesen anzugehen (z.B. Therapeutisch) aber nicht einfach wieder Tavor hochzudosieren. Das nimmst du doch eindeutig schon zu lange. Das ist doch rein garnicht mehr abstreitbar. Kurzum. Tavor ist einfach schon zu lange und zuviel. Und er will es weiter aufdosieren.
Ich habe nur 2 Wochen Tavorerfahrung die positiv wahren aber jeder einzelne Artikel hier im Forum und sogar jeder Arzt sagt Tavor nur kurz und wenig.
Ausrufezeichen, ausrufezeichen.

P.S.: Psychotische Schübe verlaufen in Wellen die durchaus auch nach kurzen guten Phasen nochmal ins Gegenteil umschwenken können bevor sie wieder besser werden. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass dies bei Absetzsymptomen ähnlich ist.
Ich meine Immerhin hat dein Gehirn echt viel zu leisten.

Manchmal werden neu aufgebaute Autobahnen (Synapsen) im Gehirn plötzlich überlastet und es muss doch wieder umstrukturiert (umgebaut) werden.

Schöne Grüße und ein ruhiges Wochenende.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ash für den Beitrag (Insgesamt 3):
escargotDaniel89Clarissa
► Text zeigen

Ash
Beiträge: 124
Registriert: Mittwoch, 06.06.18, 3:52

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Ash » Samstag, 09.02.19, 14:17

Hey Escargot, wollte dir noch unbedingt diesen Beitrag hier verlinken. Falls du ihn noch nicht gelesen hast unbedingt durchlesen.

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=50&t=11472

Schöne Grüße
► Text zeigen

escargot
Beiträge: 1054
Registriert: Mittwoch, 20.06.18, 15:26

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Sonntag, 10.02.19, 13:02

Hey,

hab bösen Kopfterror seit FR.

Hab die Globulis abgesetzt jetzt. Geht beschissn.

Tavor oder Zopiclon oder alles?

Schwebe gerade durchn Wald...
esc.
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 1,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp

houelle1
Beiträge: 273
Registriert: Samstag, 30.12.17, 18:39

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Sonntag, 10.02.19, 13:08

Liebe escargot,

ich möchte nur sagen, dass ich bei Dir bin. Es tut mir leid, dass Du solche Qualen leiden musst.
Hast du Möglichkeit Rücksprache zu halten mit Leuten, denen Du vertraust? Genesungsbegleiterin o.Ä.
Hoffentlich ist jemand bei Dir, vielleicht Dein Mann...

vorsichtige Umarmung,
Houelle
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

escargot
Beiträge: 1054
Registriert: Mittwoch, 20.06.18, 15:26

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Sonntag, 10.02.19, 13:15

Houelle ich seh überall Schlangen!!!!!!!! Nehm mal T ....
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 1,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp

houelle1
Beiträge: 273
Registriert: Samstag, 30.12.17, 18:39
Hat sich bedankt: 218 Mal
Danksagung erhalten: 605 Mal

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Sonntag, 10.02.19, 13:19

... Ich würd' auch sagen, mach das einmal. Du bist ja selber so reflektiert darüber!

Denk an Dich und geb' Dir Schutz,
Houelle
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor houelle1 für den Beitrag:
escargot
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

Marcilie
Beiträge: 130
Registriert: Freitag, 18.01.19, 16:25
Wohnort: Eberswalde
Hat sich bedankt: 166 Mal
Danksagung erhalten: 125 Mal
Kontaktdaten:

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Marcilie » Sonntag, 10.02.19, 14:06

Hallo escargot.

Das liest sich ja nicht so schön.
Ich drücke dir sehr fest die daumen , das es wieder besser wird!!!

Besorgte grüsse.
Marc
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Marcilie für den Beitrag:
escargot
Fragwürdige Diagnose: paranoide Schizophrenie.
Vom psychiatrischen Gutachter verneint und ausgeschlossen.
Oder (extrem günstige prognose)

Risperidon von 4 mg im September 2017 bis sept.2018 Schritt für Schritt bis 2 mg reduziert.
15.9.17 3,5 MG RISPERIDON, 3.10.17 Reduz 3 mg risperidon (Reizbarkeit und leichte wutgefühle) schnell abgeklungen. Ab November 2017 starke Besserung der Nebenwirkungen.
19.02.19 Reduz. 2,75 mg R (1 Tag starke reizsensibilität, leicht veränderter Schlaf) Schnelle Besserung.

16.07.2018 reduziert auf 2,5 mg risperidon.
Nur Schwache Entzug. Reizüberflut
tung und ein Tag angstgefühle. Nach 3 Wochen stabilisiert.

23.9.18 auf 2 mg risperidon. Mässig starke Entzugserscheinungen. Instensive Wahrnehmungen. Am Anfang kurzzeitig schlafsstörungen. Für 1 Woche ab und zu leichte paranoia, angespanttheit,Reiz sensibel, schneller überfordert, schwindel und Angst unterwegs.
Nach 4 Wochen starke Besserung und ab November wieder komplett Stabilität.

Seit 23.9.18 ,2 mg risperidon tägl.
25.04.19 umstieg auf Wasserlösemethode geplant, da feinwaage zu ungenau.
Risperidon Reduz. Auf 1,9 mg

Ash
Beiträge: 124
Registriert: Mittwoch, 06.06.18, 3:52
Hat sich bedankt: 15 Mal
Danksagung erhalten: 171 Mal

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Ash » Sonntag, 10.02.19, 15:20

Hallo Escargot,

alles liebe für dich. Immer schön ruhig bleiben und Entspannung suchen. Auch wenn es schwierig ist, die Einbildungen können nicht mehr tun als da sein. Sie können ja nicht aktiv angreifen oder sonstiges. Es sind Illusionen und mehr nicht. Als ob du ein unangenehmes Bild anschaust. Es ist da aber kann nicht aktiv in dein Leben eingreifen.

Wollte dir noch sagen, dass bei meiner Reduzierung auch Psychosesymptome nach 6 Monaten aufgetreten sind (Hattest du ja auch schon gelesen) die aber wieder in den Griff zu kriegen waren mit der Zeit. Zeit ist jetzt dein Unterstützer und Freund.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ash für den Beitrag (Insgesamt 2):
Marcilieescargot
► Text zeigen

Ululu 69
Team
Beiträge: 4780
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 14230 Mal
Danksagung erhalten: 7955 Mal

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 10.02.19, 21:34

Hallo escargot,

das klingt sehr anstrengend bei dir.

Das tut mir sehr leid.
:hug:

Ich würde jetzt auch auf das zusätzliche Notfalltavor zurück greifen.
Ich denke es ist wichtig, dass du erstmal zur Ruhe kommst und auch schlafen kannst.

Ich wünsche dir eine möglichst ruhige Nacht und eine hoffentlich schnelle Stabilisierung.

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 3):
houelle1Marcilieescargot
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

houelle1
Beiträge: 273
Registriert: Samstag, 30.12.17, 18:39
Hat sich bedankt: 218 Mal
Danksagung erhalten: 605 Mal

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Montag, 11.02.19, 17:29

Liebe escargot,

ich hoffe, dass es sich für Dich gestern doch noch irgendwie entspannt hat.
Hoffentlich geht es Dir etwas besser,

Alles Liebe, viel Kraft,

Houelle
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor houelle1 für den Beitrag:
escargot
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

escargot
Beiträge: 1054
Registriert: Mittwoch, 20.06.18, 15:26
Hat sich bedankt: 1108 Mal
Danksagung erhalten: 1420 Mal

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Dienstag, 12.02.19, 10:28

Guten Morgen zusammen,

hatte irgendwie die Idee mich mit Zopiclon -„Hypnotikum“ - wegzuhypnotisieren, aber dann kam ein Anruf. Dachte dann natürlich wieder, dass das ein Zeichen ist. Bin aber nicht dran gegangen. Aber hab die Packung Zopis wieder eingesteckt.

Weiß nur nicht und wenn ja wie lange ich den Zustand so aushalte. Drecksdepression?

Und Schlangen um die Jahreszeit auch unwahrscheinlich und vorher hab ich überall Zeichen und Wege gesehen und Gabelungen und alles. Weil ich mich entscheiden müsste.

Danke Houelle und alle anderen.
Liebe Grüße
escargot

P.S.: Schmerzen sind auch eher schlimmer von der Aufdosierung des Risperidons. Überlege wieder zurück zu gehen auf 1,5 mg?
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor escargot für den Beitrag (Insgesamt 4):
Towanda1Daniel89Marciliehouelle1
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 1,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp

Anikke
Beiträge: 997
Registriert: Mittwoch, 05.07.17, 7:20
Hat sich bedankt: 227 Mal
Danksagung erhalten: 2310 Mal

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Anikke » Dienstag, 12.02.19, 17:58

Liebe escargot,
ach wie doof dass dir das auf dosieren nicht geholfen hat :(
Du klingst eher als hätten sich die Symptome verschlechtert, oder?
das tut mir voll leid, wo ich dir doch dazu geraten hatte :(
Wie ist dein Gefühl?
Lieber zur alten Dosis zurückkehren?
Ich drücke dir die Daumen dass du dich stabilisierst und diese unangenehmen Symptome verschwinden..
Liebe grüße
Anikke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Anikke für den Beitrag (Insgesamt 2):
Marcilieescargot
► Text zeigen

Timo88
Beiträge: 78
Registriert: Sonntag, 20.07.14, 22:12
Hat sich bedankt: 41 Mal
Danksagung erhalten: 80 Mal

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Timo88 » Dienstag, 12.02.19, 18:50

Liebe escargot,

hast du vielleicht die Chance dich für 2-3 Tage völlig auszuklinken aus allem? Das einzige was mir geholfen hat wenn die Symptome so stark waren, war ein Raum wo wenig bis gar nichts ist. Jeder Eindruck erzeugt ja neue Gedanken und Gefühle. Ein abgedunkeltes Hotelzimmer vielleicht. Kein Handy, kein TV, nix. Das war das einzige was mir wirklich in solchen Phasen geholfen hat.

:group:

Liebe Grüße

Timo
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Timo88 für den Beitrag (Insgesamt 2):
escargotpadma
Wir werden es überleben :)

Diagnosen, Medikamente, Klinikaufenthalte und Verlauf:
► Text zeigen

escargot
Beiträge: 1054
Registriert: Mittwoch, 20.06.18, 15:26

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Dienstag, 12.02.19, 19:00

Ja liebe Anikke,

fühl mich als sollte ich wieder abdosieren ab morgen. Du konntest es ja auch nicht wissen.

Dieses schwere depridraufe ist unerträglich (mein Mann ist sogar die Woche zuhause geblieben sicherheitshalber!) und die Schmerzen würden mit Tavor weggehen (am Wochenende getestet!), was mich aber zusätzlich runter zieht: Alles „nur“ im Kopf :(

ABER mein Sohn hat mich auf den Spielplatz geschleppt vorhin. Nur die Kälte da! Örks! Und mir ist eher nach Verkriechen oder Wegbeampillen nehmen.

Liebe Grüße
escargot
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 1,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp

escargot
Beiträge: 1054
Registriert: Mittwoch, 20.06.18, 15:26

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Dienstag, 12.02.19, 19:05

Danke Timo,

wenn es nicht besser wird, muss ich das wirklich versuchen mit dem Reizentzug.

Einer meiner Accounts wurde auch noch gehackt. Macht mich alles porös :(

eigentlich ist das Zusammensein mit meinem Sohn das Beste, aber bin dann den Tränen nahe, die ich ihm nicht zeigen kann/will. Ja warum eigentlich nicht?

Liebe Grüße
escargot

P.S.: Die Yucca-Palme blüht hier, was wohl sehr selten ist... die Tage dachte ich noch das ist die Blüte kurz vorm Tod! Denke überhaupt viel über den Tod....
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 1,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp

escargot
Beiträge: 1054
Registriert: Mittwoch, 20.06.18, 15:26

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Mittwoch, 13.02.19, 8:08

Guten Morgen,

hab meinen Mann doch in die Arbeit geschickt.

Ich kann einfach besser allein depridrauf sein.
„Melancholie ist das Vergnügen traurig zu sein.“

Hab‘s auch gegoogelt mit Zopiclon kann man sich nicht umbringen! Winterschlaf machen vielleicht.

Liebe Grüße
escargot
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 1,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp

Daniel89
Beiträge: 137
Registriert: Montag, 09.07.18, 19:06
Hat sich bedankt: 318 Mal
Danksagung erhalten: 257 Mal

Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Daniel89 » Mittwoch, 13.02.19, 12:44

Liebe escargot,

das klingt nach einer sehr schwierigen Zeit für dich. Ich wünsche dir, dass du sie bald durchgestanden hast. Lass dich von diesen Rückschlägen nicht unterkriegen und bleibe dir und deinem Weg treu! Ich kann deine Verunsicherung gut nachvollziehen, das können wohl die meisten hier: in diesem ganzen Wirrwarr aus Medikamenten, Symptomen und Lebensereignissen ist es unheimlich schwer, den Durchblick zu behalten, sich selbst noch zu verstehen (bzw. seine Umwelt) und eben den eigenen Weg, mit seinen ganzen verlockenden Abzweigungen und vermeintlichen Abkürzungen, zu vertrauen.

Wirf einen Blick zurück und du wirst stolz auf dich und deinen Weg sein; stolz, wie viel du schon geschafft hast und stolz, wie weit dein Weg dich gebracht hat und dich noch bringen wird.

Ganz liebe Grüße
Daniel
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Daniel89 für den Beitrag (Insgesamt 3):
escargothouelle1padma
Mein Thread

Absetzverlauf:
Escitalopram (Wasserlösmethode)
18.7.18 9mg
16.8.18 8mg
15.9.18 7mg
1.11.18 6mg
1.12.18 5mg
4.1.19 4mg
1.2.19 3mg
13.3.19 2mg
Aktuelles
► Text zeigen
Behandlungsverlauf
► Text zeigen

Antworten