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Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

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Towanda1
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Towanda1 » Freitag, 08.02.19, 20:49

escargot hat geschrieben:
Freitag, 08.02.19, 15:11

ja das klingt mir nach einem Plan mit den 0,1 mg R! Das wären dann 80 ml, wenn ich einen 2 mg Pille in 100 ml auflöse oder?
Liebe Schnecke,

0,1 mg sind 5 ml Lösung bei 100 ml Wasser mit einer 2 mg Tablette.

Irgendwie verstehe ich grade nicht, was der Psychiater will. Lt. Deiner Signatur nimmst Du ja noch täglich 1 mg Tavor, will er, daß Du erhöhst auf 2x tgl. 1,5 mg?

Ich wünsche Dir, daß Du bald wieder eine Welle hast!

LG Towanda
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01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin
13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin
15.02.19 - 6,00 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


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escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Freitag, 08.02.19, 21:50

Towanda1 hat geschrieben:
Freitag, 08.02.19, 20:49

Irgendwie verstehe ich grade nicht, was der Psychiater will. Lt. Deiner Signatur nimmst Du ja noch täglich 1 mg Tavor, will er, daß Du erhöhst auf 2x tgl. 1,5 mg?
Danke liebe Towanda!

Ja genau das will er!
Also die abendliche Tavor nehm ich auch noch und soll halt rauf gehen noch, falls ich das richtig mitgeschnitten habe.

Also ich meine für 1,6 mg Risperdal muss ich 80 ml trinken, ja?

Mach es gut!
escargot
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02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor! (selten)

Täglich :
Olanzapin 0,8 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
44 mg CBD-Öl
....
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01.12. 0,8 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T
Schlafprobleme, Geräuschkulissen, Angst
seit 13.12. fast symptomfrei, endlich Schlaf!! DP/DR
21.12. Schlafprobleme, Ängste
22.-26.12. Schatten!, starke Dissoziationen (DP/DR)
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Towanda1 » Freitag, 08.02.19, 22:02

escargot hat geschrieben:
Freitag, 08.02.19, 21:50

Also ich meine für 1,6 mg Risperdal muss ich 80 ml trinken, ja?
Hallo Escargot,

ah, jetzt habe ich es verstanden.

Ja, für 1,6 mg mußt Du 80 ml trinken - genau!

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Ash
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Ash » Freitag, 08.02.19, 22:06

Hi Escargot,

also was der Arzt meint ist ja interessant und wäre möglich aber ehrlich gesagt musst du dich am besten kennen.
Besonders was deine seelische Gesundheit angeht. Selsbt wenn es der Punkt sein sollte den dein Arzt angesprochen hat ist es jetzt notwendig diesen anzugehen (z.B. Therapeutisch) aber nicht einfach wieder Tavor hochzudosieren. Das nimmst du doch eindeutig schon zu lange. Das ist doch rein garnicht mehr abstreitbar. Kurzum. Tavor ist einfach schon zu lange und zuviel. Und er will es weiter aufdosieren.
Ich habe nur 2 Wochen Tavorerfahrung die positiv wahren aber jeder einzelne Artikel hier im Forum und sogar jeder Arzt sagt Tavor nur kurz und wenig.
Ausrufezeichen, ausrufezeichen.

P.S.: Psychotische Schübe verlaufen in Wellen die durchaus auch nach kurzen guten Phasen nochmal ins Gegenteil umschwenken können bevor sie wieder besser werden. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass dies bei Absetzsymptomen ähnlich ist.
Ich meine Immerhin hat dein Gehirn echt viel zu leisten.

Manchmal werden neu aufgebaute Autobahnen (Synapsen) im Gehirn plötzlich überlastet und es muss doch wieder umstrukturiert (umgebaut) werden.

Schöne Grüße und ein ruhiges Wochenende.
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Ash
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Ash » Samstag, 09.02.19, 14:17

Hey Escargot, wollte dir noch unbedingt diesen Beitrag hier verlinken. Falls du ihn noch nicht gelesen hast unbedingt durchlesen.

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=50&t=11472

Schöne Grüße
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escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Sonntag, 10.02.19, 13:02

Hey,

hab bösen Kopfterror seit FR.

Hab die Globulis abgesetzt jetzt. Geht beschissn.

Tavor oder Zopiclon oder alles?

Schwebe gerade durchn Wald...
esc.
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Sonntag, 10.02.19, 13:08

Liebe escargot,

ich möchte nur sagen, dass ich bei Dir bin. Es tut mir leid, dass Du solche Qualen leiden musst.
Hast du Möglichkeit Rücksprache zu halten mit Leuten, denen Du vertraust? Genesungsbegleiterin o.Ä.
Hoffentlich ist jemand bei Dir, vielleicht Dein Mann...

vorsichtige Umarmung,
Houelle
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Sonntag, 10.02.19, 13:15

Houelle ich seh überall Schlangen!!!!!!!! Nehm mal T ....
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Sonntag, 10.02.19, 13:19

... Ich würd' auch sagen, mach das einmal. Du bist ja selber so reflektiert darüber!

Denk an Dich und geb' Dir Schutz,
Houelle
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Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

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Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

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ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Marcilie » Sonntag, 10.02.19, 14:06

Hallo escargot.

Das liest sich ja nicht so schön.
Ich drücke dir sehr fest die daumen , das es wieder besser wird!!!

Besorgte grüsse.
Marc
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Aktuelle medikation vom 26.1.19 2 mg risperidon täglich. 95 mg Metoprolol(Beta-Blocker)
Morgens l-thyroxhin 125(Schilddrüsenhormon)!


2016 depot Injektion, abilify maintena 400 mg plus 700 mg solian.

Schreckliche zeit , verwahlost , befindens Schwankungen, schlafstörungen , sabbern , antrieblos und aggressiv, wiederkehrende depressive stimmung

November 2016 solian ausgeschlichen alle 4 wochen um 100 bis 200 mg seitens meiner damaligen ärztin.

Es ging mir besser, doch Schlafstörungen durch abillify maintenaspritze nahmen zu mit hypersexualität.

Dann bekam ich Jeweils abends 100 mg seroquel und zur nacht 50 mg zum schlafen. Konnte dann wieder schlafen.

Doch Nebenwirkungen dauerten an von der abilify depot.

Ab mai 2017 „kalter entzug seroquel und abilify depot „

. Hypomanische phase, schwindel attacken , hypersexualität , Extreme gereiztheit , heulatacken schwere depressive zustände abwechselnd mit Euphorie , zunehmende schlafstörungen , unbewusste zuckungen und verkrampfungen der finger.

Bluthochdruck , ausgesprägte tachykardie mit großer unruhe puls 155 bis 170, hypokalämie.

Dann nur noch 1 bis maximal 2 stunden schlaf pro nacht.

Zum schluss dann Muskelkrämpfe und keine agression mehr.

Nur noch extrem unkonzentriert durch schlafentzug.
Sehr merkwürdige körpergefühle inkontinenz, nicht gepflegt und verwahrlost, smerzhafte erregung , aufgebracht, Angstzustände, merkwürdige phantasien , feindselige gedanken , verwirrtes daneben reden mit mir selbst , auch in der Öffentlichkeit.

daraufhin hab ich mich freiwillig einweisen lassen und ab August 2017 risperidon 4 mg bekommen.

Starke Nebenwirkungen, bewusssteinstrübungen , neben der spur ,extreme Müdigkeit, Sehstörungen und Muskelkrämpfe.

Dann reduziert auf 3,5 mg nach 6 wochen auf 3. Nebenwirkungen stark nachgelassen, wieder gute laune , freude am leben , aber noch müdigkeit und geringere libido .

Dann 19.02.18 auf 2,75 mg reduziert

.weitere besserungen vom kognitiven usw.
Ab 19.julie 2018 auf 2,5 mg reduziert.

Lebensqualität weiter gestiegen!
leichte entzugserscheinungen für nur paar tage und selten.(Reizüberflutung und hyperaukusis!
Ab 23.september 2018 auf 2 mg reduziert.

Größere empfindlichkeit , eindrücke viel intensiver , ab und zu paranoide züge.
Schwindel atacken und angst in einkaufshallen , sowie , leichte konzentrationsprobleme Brauchte länger (3bis 5wochen) bis es sich wieder stabilisiert hat.

Von da an deutlich mehr Gefühle,dedanken , aktiver im Haushalt usw,kognitive funktionen verbessert und kann besser kommunizieren.

Wahrnehmung besser und kann öfter (das erste mal) enttäuschung , wut , freude, trauer und andere Gefühle Wahrnehmen.

Diagnose: paranoide Schizophrenie mit (langfristiger vollremission.) (2 jahre absolut frei von Symptomen:Kann gut den Alltag bewältigen.

Gerichtliche betreuung wird demnächst aufgehoben!!
Gehe runter auf 1,9 mg täglich
Morgens 0,9 mg und abends 1 mg

Erster überwindungschritt zu dieser Methode abgewartet.

Ich geb nicht auf :)

Anmerkung,
Versuche mal , wie ich mit kleineren Reduktionsschritten zurecht komme :)

Ash
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Ash » Sonntag, 10.02.19, 15:20

Hallo Escargot,

alles liebe für dich. Immer schön ruhig bleiben und Entspannung suchen. Auch wenn es schwierig ist, die Einbildungen können nicht mehr tun als da sein. Sie können ja nicht aktiv angreifen oder sonstiges. Es sind Illusionen und mehr nicht. Als ob du ein unangenehmes Bild anschaust. Es ist da aber kann nicht aktiv in dein Leben eingreifen.

Wollte dir noch sagen, dass bei meiner Reduzierung auch Psychosesymptome nach 6 Monaten aufgetreten sind (Hattest du ja auch schon gelesen) die aber wieder in den Griff zu kriegen waren mit der Zeit. Zeit ist jetzt dein Unterstützer und Freund.
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 10.02.19, 21:34

Hallo escargot,

das klingt sehr anstrengend bei dir.

Das tut mir sehr leid.
:hug:

Ich würde jetzt auch auf das zusätzliche Notfalltavor zurück greifen.
Ich denke es ist wichtig, dass du erstmal zur Ruhe kommst und auch schlafen kannst.

Ich wünsche dir eine möglichst ruhige Nacht und eine hoffentlich schnelle Stabilisierung.

LG Ute
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von houelle1 » Montag, 11.02.19, 17:29

Liebe escargot,

ich hoffe, dass es sich für Dich gestern doch noch irgendwie entspannt hat.
Hoffentlich geht es Dir etwas besser,

Alles Liebe, viel Kraft,

Houelle
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Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Dienstag, 12.02.19, 10:28

Guten Morgen zusammen,

hatte irgendwie die Idee mich mit Zopiclon -„Hypnotikum“ - wegzuhypnotisieren, aber dann kam ein Anruf. Dachte dann natürlich wieder, dass das ein Zeichen ist. Bin aber nicht dran gegangen. Aber hab die Packung Zopis wieder eingesteckt.

Weiß nur nicht und wenn ja wie lange ich den Zustand so aushalte. Drecksdepression?

Und Schlangen um die Jahreszeit auch unwahrscheinlich und vorher hab ich überall Zeichen und Wege gesehen und Gabelungen und alles. Weil ich mich entscheiden müsste.

Danke Houelle und alle anderen.
Liebe Grüße
escargot

P.S.: Schmerzen sind auch eher schlimmer von der Aufdosierung des Risperidons. Überlege wieder zurück zu gehen auf 1,5 mg?
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=> Bedarf max. 2 mg Tavor! (selten)

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Olanzapin 0,8 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
44 mg CBD-Öl
....
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Schlafprobleme, Geräuschkulissen, Angst
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21.12. Schlafprobleme, Ängste
22.-26.12. Schatten!, starke Dissoziationen (DP/DR)
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02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Anikke » Dienstag, 12.02.19, 17:58

Liebe escargot,
ach wie doof dass dir das auf dosieren nicht geholfen hat :(
Du klingst eher als hätten sich die Symptome verschlechtert, oder?
das tut mir voll leid, wo ich dir doch dazu geraten hatte :(
Wie ist dein Gefühl?
Lieber zur alten Dosis zurückkehren?
Ich drücke dir die Daumen dass du dich stabilisierst und diese unangenehmen Symptome verschwinden..
Liebe grüße
Anikke
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Timo88 » Dienstag, 12.02.19, 18:50

Liebe escargot,

hast du vielleicht die Chance dich für 2-3 Tage völlig auszuklinken aus allem? Das einzige was mir geholfen hat wenn die Symptome so stark waren, war ein Raum wo wenig bis gar nichts ist. Jeder Eindruck erzeugt ja neue Gedanken und Gefühle. Ein abgedunkeltes Hotelzimmer vielleicht. Kein Handy, kein TV, nix. Das war das einzige was mir wirklich in solchen Phasen geholfen hat.

:group:

Liebe Grüße

Timo
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Dienstag, 12.02.19, 19:00

Ja liebe Anikke,

fühl mich als sollte ich wieder abdosieren ab morgen. Du konntest es ja auch nicht wissen.

Dieses schwere depridraufe ist unerträglich (mein Mann ist sogar die Woche zuhause geblieben sicherheitshalber!) und die Schmerzen würden mit Tavor weggehen (am Wochenende getestet!), was mich aber zusätzlich runter zieht: Alles „nur“ im Kopf :(

ABER mein Sohn hat mich auf den Spielplatz geschleppt vorhin. Nur die Kälte da! Örks! Und mir ist eher nach Verkriechen oder Wegbeampillen nehmen.

Liebe Grüße
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Dienstag, 12.02.19, 19:05

Danke Timo,

wenn es nicht besser wird, muss ich das wirklich versuchen mit dem Reizentzug.

Einer meiner Accounts wurde auch noch gehackt. Macht mich alles porös :(

eigentlich ist das Zusammensein mit meinem Sohn das Beste, aber bin dann den Tränen nahe, die ich ihm nicht zeigen kann/will. Ja warum eigentlich nicht?

Liebe Grüße
escargot

P.S.: Die Yucca-Palme blüht hier, was wohl sehr selten ist... die Tage dachte ich noch das ist die Blüte kurz vorm Tod! Denke überhaupt viel über den Tod....
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von escargot » Mittwoch, 13.02.19, 8:08

Guten Morgen,

hab meinen Mann doch in die Arbeit geschickt.

Ich kann einfach besser allein depridrauf sein.
„Melancholie ist das Vergnügen traurig zu sein.“

Hab‘s auch gegoogelt mit Zopiclon kann man sich nicht umbringen! Winterschlaf machen vielleicht.

Liebe Grüße
escargot
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Re: Escargot: Vorstellung (Olanzapin ,Lorazepam und Risperidon )

Beitrag von Daniel89 » Mittwoch, 13.02.19, 12:44

Liebe escargot,

das klingt nach einer sehr schwierigen Zeit für dich. Ich wünsche dir, dass du sie bald durchgestanden hast. Lass dich von diesen Rückschlägen nicht unterkriegen und bleibe dir und deinem Weg treu! Ich kann deine Verunsicherung gut nachvollziehen, das können wohl die meisten hier: in diesem ganzen Wirrwarr aus Medikamenten, Symptomen und Lebensereignissen ist es unheimlich schwer, den Durchblick zu behalten, sich selbst noch zu verstehen (bzw. seine Umwelt) und eben den eigenen Weg, mit seinen ganzen verlockenden Abzweigungen und vermeintlichen Abkürzungen, zu vertrauen.

Wirf einen Blick zurück und du wirst stolz auf dich und deinen Weg sein; stolz, wie viel du schon geschafft hast und stolz, wie weit dein Weg dich gebracht hat und dich noch bringen wird.

Ganz liebe Grüße
Daniel
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16.8.18 8mg
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1.11.18 6mg
1.12.18 5mg
4.1.19 4mg
1.2.19 3mg
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