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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
crazy
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Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Freitag, 08.02.19, 21:15

Hallo,

1 mg, juchhu, so viel geschafft!!!

Gerade spielt meine Verdauung verrückt, ich habe viel Luft im Bauch, Bauchweh und auch doch wieder zugenommen. Aber keine psychotischen Symptome.

Das muss gefeiert werden - auf der Couch, weil ich so müde bin :party2:

Und in der Früh komm ich grad auch schwer raus.

Grüße, Veronika
2008/09:Klinikaufenthalt mit Verdacht auf Psychose/Anpassungsstörung
Medikation: Zyprexa (0-0-5), nach 2 Wochen abgesetzt
2009: Klinikaufenthalt (psychosomatisch)
Medikation: 1,5 mg Risperidon (0-0,5-1)
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente

2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch.
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
Homöopathie: Pulsatilla alle 4 Wochen
06.07.18 Umstellung auf Aripiprazol flüssig
3,0 mg abends
02.09.18 2,75 mg abends
10.11.18 2,5 mg morgens, Urlaub
Übelkeit, geruchsempfindlich, Müdigkeit, Grübeln, kein Kaffee mehr, kein Alkohol
20.11.18 zurück aus dem Urlaub, keine Übelkeit mehr,
Homöopathie: jetzt Calcium Carbonicum
27./28.11.18 Venen-Operation, 1 Nacht stationär, Spinalanästhesie und Novalgin/Ibuprofen
Homöopathie: Arnica, Staphisagria
Probleme mit dem Durchschlafen, tagsüber müde
29.11.18 2,0 mg Abilify morgens, früherer Absetzschritt, weil sowieso krank geschrieben
07.12.18 2,0 mg keine psychotischen Anzeichen, Gewicht: 84 kg
10.12.18 2,0 mg, gehe wieder arbeiten,
nachts noch teilweise Schmerzen, bei Bedarf Ibuprofen abends und Pantoprazol (Magenschutz) morgens
12.12.18 1,8 mg morgens
starke Gefühle, wütend
26.12.18 1,6 mg morgens
:schnecke:
Keine Therapie mehr (wegen Umzug zu weit weg)
09.01.2019 1,4 mg morgens
schlechte Laune, Einschlafprobleme, negative Gedanken, Müdigkeit
23.01.19 1,2 mg morgens
06.02.19 1,0 mg morgens
10.02. auf 11.02. nachts Einschlafprobleme :bettzeit: Baldrian Dispert zum besseren Einschlafen, als das nichts hilft 1,0 mg um 2 Uhr nachts
17.02.19 1,0 mg abends

Endspurt
20.02.19 0,9 mg abends
27.02.19 0,8 mg abends
03.03.19 0,4 mg abends
07.03.19 Medikament vergessen
08.03.19 0,2 mg abends
Homöopathie: veratrum Album C200
keine psychotischen Anzeichen, hohes Schlafbedürfnis, 88-89 kg
09.03.19 träge, komm nicht aus dem Bett, müde, Stimmung aber stabil, friere schnell, leichtes Kratzen im Hals, trockener Mund
Nahrungsergänzung: Floradix Eisen Folsäure Dragees
11.03.19 0,0 mg :party2:
müde, aber gut gelaunt

nach 0:
13.03.19 gar kein Kaffee mehr
14.03.19 mega viel Durst, gute Laune
24.03.19 veratrum album
05.03.19 veratrum album

Flummi

Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Flummi » Samstag, 09.02.19, 11:09

Hey Veronika,

voll schön. Freut mich sehr.
Der Gewichtsverlust kann auch hinterher erst kommen, war bei mir auch so: 10 kg in drei Monaten runter.
Hoffe auch, im Frühjahr geht noch ein bisschen: hoffe, irgendwann mal auf 70 kg zu kommen.

Muss auch sagen, dass ich entgegen der landläufigen Meinung, Abilify macht nicht dick, erst so richtig darunter zugenommen habe. Seit 2014 hatte ich es genommen, dann kurz Leponex: superviel Gewicht. Aber auch der Wechsel zu Abilify war nicht unbedingt viel besser. Und seitdem die Fotos von mir: uiuiui...

Sehe auch gerade, dass du Kaffee und Alkohol aufgegeben hast. Habe ich auch gemacht, das hat mir sehr geholfen. Dienstag war ich abends in der Kneipe mit meinem Mann und wir haben nichts Alkoholisches getrunken, hatten aber beide einen ziemlichen "Kater" am nächsten Tag, unglaublich!

Viele Grüße,
Claudia

crazy
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Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Sonntag, 10.02.19, 23:59

Hallo Claudia :hug: ,

ich hoffe auch, dass sich der Stoffwechsel umstellt, wenn ich auf 0 bin. Bis dahin brauch ich noch bissl Geduld.

Da ich zur Zeit einfach dünnhäutig bin und auch grübel, nehm ich bei Bedarf zum Einschlafen eine Tablette Baldrian. Das ist kein solcher Hammer und reicht bei mir auch schon.

Ich freu mich, dass du es geschafft hast, ganz auszuschleichen!!!

Wenn ich das schon hinter mir hätte! Heute Abend war es besonders schlimm, ich musste arbeiten (Wochenddienst) und das strengt mich zur Zeit mehr an als sonst. Ich bin leichter gereizt, auch gestresst und nehme mir viel zu Herzen.

Ich beobachte bei jedem Reduktionsschritt dieses Phänomen in der ersten Woche, ein paar Tage nach Reduktion ist es am heftigsten. Dann kommen ein paar müde Tage und Ende der zweiten Woche geht es mir dann besser.

Achtung: Wer mitliest : ich reduziere ein bisschen schneller als empfohlen, alle 2 Wochen 0,2 mg. Empfohlen wird 10% alle 4-6 Wochen. Das war eine persönliche Entscheidung, nicht nachmachen!

Jetzt würde ich auf der einen Seite gerne eine Pause einlegen, auf der anderen Seite kann ich es natürlich nicht erwarten, auf 0 zu kommen.

Wenn es immer heißt, ich wäre mit 1 mg schon außerhalb des Wirkungsspektrums, dann frage ich mich schon, was ich dann gerade sonst durchmachen, wenn nicht Absetzerscheinungen.

So schlecht es mir geht, so sicher will ich nicht in eine Klinik für die letzten Schritte. Es würde sofort wieder heißen, dass ich die Medikamente brauche. Aber im Notfall geht es natürlich nicht anders.

Gute Nacht, Veronika
2008/09:Klinikaufenthalt mit Verdacht auf Psychose/Anpassungsstörung
Medikation: Zyprexa (0-0-5), nach 2 Wochen abgesetzt
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Medikation: 1,5 mg Risperidon (0-0,5-1)
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2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch.
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
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06.07.18 Umstellung auf Aripiprazol flüssig
3,0 mg abends
02.09.18 2,75 mg abends
10.11.18 2,5 mg morgens, Urlaub
Übelkeit, geruchsempfindlich, Müdigkeit, Grübeln, kein Kaffee mehr, kein Alkohol
20.11.18 zurück aus dem Urlaub, keine Übelkeit mehr,
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Homöopathie: Arnica, Staphisagria
Probleme mit dem Durchschlafen, tagsüber müde
29.11.18 2,0 mg Abilify morgens, früherer Absetzschritt, weil sowieso krank geschrieben
07.12.18 2,0 mg keine psychotischen Anzeichen, Gewicht: 84 kg
10.12.18 2,0 mg, gehe wieder arbeiten,
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12.12.18 1,8 mg morgens
starke Gefühle, wütend
26.12.18 1,6 mg morgens
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10.02. auf 11.02. nachts Einschlafprobleme :bettzeit: Baldrian Dispert zum besseren Einschlafen, als das nichts hilft 1,0 mg um 2 Uhr nachts
17.02.19 1,0 mg abends

Endspurt
20.02.19 0,9 mg abends
27.02.19 0,8 mg abends
03.03.19 0,4 mg abends
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Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Annanas » Montag, 11.02.19, 9:46

Liebe Crazy :) ,
ich kann mir gut vorstellen, wenn die Null in Sicht ist, daß man dazu neigt, schneller vorzugehen.

Aber letztendlich hat man nichts gewonnen, wenn man wegen unerträglicher Symptomatik wieder aufdosieren oder gar eine Klinik aufsuchen muß.

Gerade in den Kliniken werden Absetzsymptome nicht als solche erkannt u wahrscheinlich wird zu einer Dosiserhöhung bzw einem anderen Medikament geraten.

Ich möchte dir raten, eine Pause einzulegen, damit die letzten Absetzschritte vom ZNS verarbeitet werden können und generell jetzt vorsichtiger abzudosieren u vor allem mit längerer Stabilisierungsphase zwischen den Reduktionen.
Die letzten mg sind nach den Erfahrungen hier immer sehr heikel u leider kann der große Knall hinsichtlich Symptomatik mit einiger Zeitverzögerung (tlw Monate) noch kommen.

Ich will dir damit keine Angst machen, nur etwas vorwarnen. Entscheiden mußt du natürlich selbst.

Liebe Grüße von Anna
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Flummi

Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Flummi » Montag, 11.02.19, 11:47

Hallo Crazy,

bei mir war es ja letzthin so, dass ich die 0,02 mg abgesetzt habe und ich zweimal Panikattacken bekommen habe, so dass die Klinik wieder kam.
Mit Hilfe des Umfeldes bin ich dann da schnell wieder weg, weil dias Personal wollte einem dann 10 mg (!!!) geben, was ich sowieso nie genommen habe. Und es war noch auf richterliche Anordnung hin, das war schon sehr übel alles.
Dennoch ist es geschafft. Und es geht anscheinund auch, dass der Körper mit 0,02 mg über die Runden kommt und ähnlich krass reagiert als hätte man ihm die 5 mg auf einmal weggenommen.
Dennoch war es völlig richtig und nötig, denn die Gedanken waren zu übel durch das Medikament.
Daher: Dank sei Gott.

Du betest ja, hörte ich so raus. Das ist der beste Weg: ER ist unser Schöpfer und führt Dich an der Hand durch diesen schweren Weg.

Alles Gute,
Claudia

crazy
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Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Montag, 18.02.19, 1:39

Hallo zusammen,
ich mache jetzt tatsächlich eine Pause beim Absetzen, bleibe erstmal bei 1 mg. Und denke nach, in welchen Schritten ich dann weiter absetzen werde.
Momentan geht es mir wieder besser, trotzdem will ich nichts riskieren. Am Wochenende bin ich viel gewandert in der Sonne, das tat zusätzlich gut.
Kommende Woche lasse ich meine Blutwerte checken, weil ich so müde bin morgens, Schilddrüsenhormon, Eisen, etc. Bei früheren Kontrollen war da aber immer alles normal. Die Hausärztin glaubt mir auch, dass es vom Abilify kommt. Und wenn sowieso schon Blut abgenommen wird, dann untersuchen sie gleich noch Vitamin D, muss man aber selbst zahlen.
Ich achte gerade auf die Ernährung, reduziere wenn möglich Zucker und Kohlehydrate. Aber ganz extrem mache ich es nicht, das ist auch nicht so einfach.
Es stört mich einfach der Blick auf die Waage und meine aktuelle Kleidergröße.

Ansonsten wünsche ich allen eine gute Zeit.
Veronika
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2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente

2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch.
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
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Homöopathie: Arnica, Staphisagria
Probleme mit dem Durchschlafen, tagsüber müde
29.11.18 2,0 mg Abilify morgens, früherer Absetzschritt, weil sowieso krank geschrieben
07.12.18 2,0 mg keine psychotischen Anzeichen, Gewicht: 84 kg
10.12.18 2,0 mg, gehe wieder arbeiten,
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12.12.18 1,8 mg morgens
starke Gefühle, wütend
26.12.18 1,6 mg morgens
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09.01.2019 1,4 mg morgens
schlechte Laune, Einschlafprobleme, negative Gedanken, Müdigkeit
23.01.19 1,2 mg morgens
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10.02. auf 11.02. nachts Einschlafprobleme :bettzeit: Baldrian Dispert zum besseren Einschlafen, als das nichts hilft 1,0 mg um 2 Uhr nachts
17.02.19 1,0 mg abends

Endspurt
20.02.19 0,9 mg abends
27.02.19 0,8 mg abends
03.03.19 0,4 mg abends
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09.03.19 träge, komm nicht aus dem Bett, müde, Stimmung aber stabil, friere schnell, leichtes Kratzen im Hals, trockener Mund
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Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von padma » Freitag, 22.02.19, 17:56

liebe Veronika, :)

ja, ich denke auch, dass es gut ist, jetzt erstmal eine Pause zu machen.

Die Blutwerte checken zu lassen ist auch sinnvoll. Sollten Mängel da sein, dann nur sehr behutsam substituieren, immer erst einzeln die Verträglichkeit austesten.

Schön, dass du wandern konntest und es dir gut getan hat. :D

liebe Grüsse,
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Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Sonntag, 03.03.19, 19:53

Hallo,
ich habe mich wieder gut stabilisiert und gehe jetzt das letzte Milligramm an :)
Bisher konnte ich vor allem Stimmungsschwankungen feststellen ein paar Tage nach der Reduktion. Ich habe nächste Woche Urlaub, da wäre es nicht so schlimm.
Außerdem messe ich morgens immer die Temperatur, um zu sehen, ob der Zyklus regelmäßig ist.
Bei Embryotox habe ich die Auskunft bekommen, dass ca. 4 Wochen nach 0 wirklich kein Wirkstoff mehr im Körper vorhanden ist. Ich dürfte aber auch jetzt schon schwanger werden. Das wäre so niedrig auch kein Thema. Trotzdem geh ich auf Nummer sicher und warte noch. Auf einmal überlege ich auch, ob eine Schwangerschaft überhaupt in mein momentane Leben passt. Bevor ich reduziert habe, hatte ich ständig diesen Wunsch, der mir auch Antrieb gab für die Reduktion. Und jetzt bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob es sofort sein muss.
Ist schon irgendwie komisch.

Ansonsten habe ich keine Symptome, die Richtung Psychose gehen. Es sieht ganz gut aus. Ich kann mich aber gefühlt nicht mehr so lang konzentrieren.

Viele Grüße
Veronika
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2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
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04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
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01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
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07.12.18 2,0 mg keine psychotischen Anzeichen, Gewicht: 84 kg
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10.02. auf 11.02. nachts Einschlafprobleme :bettzeit: Baldrian Dispert zum besseren Einschlafen, als das nichts hilft 1,0 mg um 2 Uhr nachts
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Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 06.03.19, 18:22

Hallo Veronika, :)

du weißt, dass wir embryotox als zu unkritisch sehen.
Unser Wissensstand ist, dass Psychopharmaka bei mehrjähriger Einnahme noch in kleinen Resten in Geweben gespeichert sind (Fettgewebe und andere) und nach und nach freigegeben, metabolisiert und eliminiert werden.

Deswegen rät Dr. Healy auch dazu, wenn man völlig auf Nummer Sicher gehen will, noch 1 Jahr mit einer Schwangerschaft zu warten, wenn man auf 0 ist.

Ich finde das ist eine Ermessensentscheidung und soll jeder für sich selbst klären.
Wenn ich in der Situation wäre und mir die Zeit davon liefe (biologische Uhr etc.), würde ich das eine Jahr wohl auch nicht abwarten, sondern gleich mit der Familienplanung loslegen, aber wenn ich Zeit hätte und es auf dieses Jahr nicht ankäme, würde ich vielleicht noch warten.

Schön, dass es dir gut geht :)
Jetzt drücke ich dir feste die Daumen für den Endspurt :fly:

Viele Grüße
Jamie
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Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Samstag, 09.03.19, 11:59

Hallo,

Die Blutwerte sind alle im Normbereich, bin trotzdem oft müde. Aber jedenfalls ist die Ursache kein Schilddrüse Problem.

Grüße, Veronika
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Medikation: 1,5 mg Risperidon (0-0,5-1)
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente

2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch.
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
Homöopathie: Pulsatilla alle 4 Wochen
06.07.18 Umstellung auf Aripiprazol flüssig
3,0 mg abends
02.09.18 2,75 mg abends
10.11.18 2,5 mg morgens, Urlaub
Übelkeit, geruchsempfindlich, Müdigkeit, Grübeln, kein Kaffee mehr, kein Alkohol
20.11.18 zurück aus dem Urlaub, keine Übelkeit mehr,
Homöopathie: jetzt Calcium Carbonicum
27./28.11.18 Venen-Operation, 1 Nacht stationär, Spinalanästhesie und Novalgin/Ibuprofen
Homöopathie: Arnica, Staphisagria
Probleme mit dem Durchschlafen, tagsüber müde
29.11.18 2,0 mg Abilify morgens, früherer Absetzschritt, weil sowieso krank geschrieben
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nachts noch teilweise Schmerzen, bei Bedarf Ibuprofen abends und Pantoprazol (Magenschutz) morgens
12.12.18 1,8 mg morgens
starke Gefühle, wütend
26.12.18 1,6 mg morgens
:schnecke:
Keine Therapie mehr (wegen Umzug zu weit weg)
09.01.2019 1,4 mg morgens
schlechte Laune, Einschlafprobleme, negative Gedanken, Müdigkeit
23.01.19 1,2 mg morgens
06.02.19 1,0 mg morgens
10.02. auf 11.02. nachts Einschlafprobleme :bettzeit: Baldrian Dispert zum besseren Einschlafen, als das nichts hilft 1,0 mg um 2 Uhr nachts
17.02.19 1,0 mg abends

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Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Mittwoch, 13.03.19, 8:58

Hallo zusammen,

so, seit 2 Tagen auf 0,gar nix!!!!

Bin müde, sonst alles im grünen Bereich. Ich brauch grad einfach Ruhe.
Bin jetzt bisschen schneller als geplant auf 0, war einfach Bauchgefühl.
In ein paar Wochen kann ich dann berichten, wie es mir langfristig geht :)

Vielen Dank für eure Hilfe!!!

:party2: :party2:

LG
Veronika
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2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
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10.02. auf 11.02. nachts Einschlafprobleme :bettzeit: Baldrian Dispert zum besseren Einschlafen, als das nichts hilft 1,0 mg um 2 Uhr nachts
17.02.19 1,0 mg abends

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Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Mittwoch, 13.03.19, 21:30

Ich schlafe länger als sonst und was neu ist: ich habe Durst ohne Ende.
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Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Jamie » Freitag, 15.03.19, 11:48

Hallo crazy,

ich glaube länger schlafen ist gut, oder? :)

Zum Durst. Hast du vor kurzem Kortison / Cortison nehmen müssen oder sehr salzig gegessen?

Beobachte das mal.
Wenn das in ein paar Tagen nicht weg ist, dann solltest du bitte zum Arzt gehen.
Starker Durst kann ein Hinweis auf Diabetes sein.
Der Körper versucht über das Durstgefühl und die damit verbundene vermehrte Wasseraufnahme / Flüssigkeitsaufnahme den zu hohen Blutzuckerspiegel im Blut zu senken.

Wenn das länger als eine Woche anhält, sollte der Arzt das mal checken oder du gehst nüchtern morgens um 9h mal in die Apotheke und lässt dir für 2 oder 3 € den Blutzucker messen.

Grüße
Jamie
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Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Freitag, 15.03.19, 19:11

Hallo Jamie,

gut, dass du mich darauf aufmerksam machst, aber der Langzeitzucker war ja in Ordnung.

LG
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Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von padma » Dienstag, 19.03.19, 19:29

liebe Veronika, :)


herzlichen Glückwunsch zur 0
:party2: :party2: :party2:

du warst wirklich recht zügig, aber es kann ja auch gut gehen. Ich drücke dir die Daumen.

Wenn der Durst jetzt beim kompletten Absetzen aufgetreten ist, wird es vermutlich daran liegen. Vielleicht will der Körper sich entgiften.

Schön, dass du uns weiter berichten wirst. :D

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

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Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Mittwoch, 20.03.19, 6:59

Guten Morgen,
jetzt schon 9 Tage ohne Medikament, ich bin stabil. Der Durst hat sich wieder etwas gelegt, aber trotzdem hab ich immer noch mehr Durst gerade auf Wasser.
Es ist ein gutes Gefühl, das geschafft zu haben. Ich bin ein bisschen stolz auf mich. Das Forum hat mir wirklich geholfen dabei. Den zusätzlichen Schlaf nehme ich mir, wo es geht.
Mein Freund sagt auch, dass meine Stimmung stabiler ist als die letzten Monate, mal abgesehen von den monatlichen Zyklus-Schwankungen, die Frau so hat. Momentan beschäftigt mich tatsächlich der Zyklus, ich habe angefangen, morgens die Basistemperatur zu messen, um zu sehen, ob der Zyklus normal abläuft und ein Eisprung stattfindet. Mein Freund und ich lassen jetzt auch die Verhütung weg, über 30 klappt es meistens sowieso nicht sofort. Aber das gehört vielleicht alles dann eher in ein Kinderwunschforum :)

Trotzdem denke, dass man ohne Medikamente gut auf sich aufpassen muss, Körpersignale beachten. Bei mir ist es z. B. der berufliche Stress, auf den ich extrem aufpassen muss. Anstrengende Arbeit in Verbindung mit schlechter Bezahlung, Vollzeit kann ich mir nicht mehr vorstellen. Ich würde auch gerne nochmal weiterstudieren, bin mir aber unsicher, ob ich das berufsbegleitend schaffe. Und die Bezahlung wär hinterher auch nicht besser, man müsste noch das Studium bezahlen. Ich spiele wieder Klarinette in einer Blaskapelle, versuche mich immer wieder in Entspannung, versuche mich zu bewegen, wenigstens spazieren zu gehen. An Stelle der Medikamente muss ja irgendwas anderes treten. Yoga, Pilates, was auch immer. Da bin ich momentan dran.

Ich berichte immer mal wieder, wie es mir geht, wie gesagt, nochmal danke für die Hilfe hier.

LG Veronika
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2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch.
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
Homöopathie: Pulsatilla alle 4 Wochen
06.07.18 Umstellung auf Aripiprazol flüssig
3,0 mg abends
02.09.18 2,75 mg abends
10.11.18 2,5 mg morgens, Urlaub
Übelkeit, geruchsempfindlich, Müdigkeit, Grübeln, kein Kaffee mehr, kein Alkohol
20.11.18 zurück aus dem Urlaub, keine Übelkeit mehr,
Homöopathie: jetzt Calcium Carbonicum
27./28.11.18 Venen-Operation, 1 Nacht stationär, Spinalanästhesie und Novalgin/Ibuprofen
Homöopathie: Arnica, Staphisagria
Probleme mit dem Durchschlafen, tagsüber müde
29.11.18 2,0 mg Abilify morgens, früherer Absetzschritt, weil sowieso krank geschrieben
07.12.18 2,0 mg keine psychotischen Anzeichen, Gewicht: 84 kg
10.12.18 2,0 mg, gehe wieder arbeiten,
nachts noch teilweise Schmerzen, bei Bedarf Ibuprofen abends und Pantoprazol (Magenschutz) morgens
12.12.18 1,8 mg morgens
starke Gefühle, wütend
26.12.18 1,6 mg morgens
:schnecke:
Keine Therapie mehr (wegen Umzug zu weit weg)
09.01.2019 1,4 mg morgens
schlechte Laune, Einschlafprobleme, negative Gedanken, Müdigkeit
23.01.19 1,2 mg morgens
06.02.19 1,0 mg morgens
10.02. auf 11.02. nachts Einschlafprobleme :bettzeit: Baldrian Dispert zum besseren Einschlafen, als das nichts hilft 1,0 mg um 2 Uhr nachts
17.02.19 1,0 mg abends

Endspurt
20.02.19 0,9 mg abends
27.02.19 0,8 mg abends
03.03.19 0,4 mg abends
07.03.19 Medikament vergessen
08.03.19 0,2 mg abends
Homöopathie: veratrum Album C200
keine psychotischen Anzeichen, hohes Schlafbedürfnis, 88-89 kg
09.03.19 träge, komm nicht aus dem Bett, müde, Stimmung aber stabil, friere schnell, leichtes Kratzen im Hals, trockener Mund
Nahrungsergänzung: Floradix Eisen Folsäure Dragees
11.03.19 0,0 mg :party2:
müde, aber gut gelaunt

nach 0:
13.03.19 gar kein Kaffee mehr
14.03.19 mega viel Durst, gute Laune
24.03.19 veratrum album
05.03.19 veratrum album

padma
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Re: crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von padma » Mittwoch, 20.03.19, 19:11

liebe Veronika, :)
Es ist ein gutes Gefühl, das geschafft zu haben. Ich bin ein bisschen stolz auf mich.
Das hast du auch allen Grund dafür :D
Trotzdem denke, dass man ohne Medikamente gut auf sich aufpassen muss, Körpersignale beachten.

Ja, das ist ein ganz wichtiger Punkt.
Ich spiele wieder Klarinette in einer Blaskapelle, versuche mich immer wieder in Entspannung, versuche mich zu bewegen, wenigstens spazieren zu gehen. An Stelle der Medikamente muss ja irgendwas anderes treten. Yoga, Pilates, was auch immer. Da bin ich momentan dran.
Das sind sehr gute Ansätze. :D
Ich berichte immer mal wieder, wie es mir geht, wie gesagt, nochmal danke für die Hilfe hier.
Gerne.
Magst du dich demnächst noch in den "Erfolgreich abgesetzt" thread setzen?. Gerne mit einer kurzen Zusammenfassung deiner Erfahrungen mit dem Absetzen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


20.4.2019: 0,07 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

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