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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von lollarossa » Donnerstag, 21.02.19, 18:51

Danke und Knuddler :hug:

Langsam ernährt sich das Eichhörnchen :whistle:

Gruss, LOLLA
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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von lollarossa » Dienstag, 05.03.19, 15:47

Hallo ihr Lieben :)

ich wollte mal berichten und erneut mit ein paar Fragen an euch herantreten.
Es ist iwie viel passiert. Ich weiß jetzt, was mit mir los ist, bzw. worim mein "Trauma" besteht und warum ich so viele Probleme mit den scheinbar normalsten Dingen habe.

Es ist schwer zu erklären und leider auch schwer es zu überwinden, weil es eben nicht dieses eine Erlebnis ist, an dem ich arbeiten kann, sondern, weil es viele viele Jahre sind, wo schlimme Dinge passiert sind und wo ich gefühlt "gebrochen" worden bin.

Trotzdem beschäftigt mich weiter das Amisulprid, weil das kommt ja noch obendrauf. Ich habe bei sehr vielen hier gelesen, dass sie sich speziell mit diesem Medikament schwer tun und viele wirklich verzweifelt sind.

Da ich eigentich schon immer sehr für mich und mein Leben gekämpft habe, versuche ich Möglichkeiten zu erschließen und habe auch die Möglichkeit eines Umstiegs im Kopf, auch wenn das nicht eurem Credo entspricht.

Ich hate sehr viel von eurer Vorgehensweie, nur weiß ich nicht, ob ich das nochmal so durchhalten kann und mir kann ja leider auch niemand vorraussagen, ob die Schmerzen nicht auch bei einer kleineren Dosierung wieder zuschlagen. Das tückische war ja, dass diese erst nach 4 Wochen kamen, wo man ja schon eine Weile durch den Entzug gegangen ist. Es war praktisch so, als würde das Medi dann mit aller Kraft nochmal zurückschlagen.


Ich habe für mich vielleicht einen Ort aufgetan, wo ich mich eine Zeit lang sicher fühlen kann und wo ich nicht riskiere, dass mir hier mein Leben um die Ohren fliegt, keine Freundschaften aufs Spiel setze, etc.

Ich würde es auch ganz gerne (wenn ich das machen sollte) mit einer Minireduktion versuchen, vielleicht 5 mg. Trotzdem will ich vorbereitet sein, falls da wieder so ein Hammer kommt.

Bei meinem quasi Kaltentzug 2011 wurde mir Quetiapin gegeben, aber das hat nicht geholfen. Die Derealisierung war da und der Schmerz glaube ich auch. Anschließen habe ich es mit Aripiprazol versucht, auch das ist gescheitert.

Dann nahm ich ja alles wieder ein und es dauerte noch ca. 2 Monate, bis die Welt wieder "normal" war.

Ich habe echt viel geschaut und recherchiert. Ich würde mich auch nur trauen einen Teil auszutauschen, alles andere wäre ein Himmelfahrtskommando. Ich weiß, dass das ein Hammer Medikament ist, aber ich meine, dass Haldol fast an identischen Rezeptoren andockt und gleichzeitig auch gegen Übelkeit gegeben werden kann. Die Übelkeit und das Erbrechen war und ist auch immer ein Thema bei mir und dem Entzug von Amisulprid.


Ich hatte da drüber nachgedacht, mit dem Hintergedanken das Haldol nach eín paar Monaten auszuschleichen und vielleicht nur noch 150mg Amisulprid zu nehmen. Es ist ein schlimmer Zustand für mich, dass sich nichts bewegen lässt und immer die Angst haben zu müssen, dass der Rebound wieder kommt und zudem sich die Realität so krass verändert. Außerdem möchte ich nicht zu so einer Riesenbelastung werden, auch nicht für die Menschen, die an dem Ort sind, von dem ich schrieb.

Olanzapin habe ich auch schon zusätzlich zu Amisulprid bekommen, mit dem Ergebnis, dass ich in einer Woche 5 kg zunahm, es dann kalt absetzte und dann einen Krampfanfall hatte, der mir 2 Jahre Lyrica einbrachte. :zombie:

Also gibt es glaube ich nicht wirklich viele andere Medikamente. Mal wieder viele Gedanken, Verzweiflung, gepaart mit einem Hauch von Hoffnung <3

Liebe Grüße an alle und eine ganz schöne Woche, LOLLA
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Jamie
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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 06.03.19, 17:39

Hallo lolla :),
Ich habe echt viel geschaut und recherchiert. Ich würde mich auch nur trauen einen Teil auszutauschen, alles andere wäre ein Himmelfahrtskommando. Ich weiß, dass das ein Hammer Medikament ist, aber ich meine, dass Haldol fast an identischen Rezeptoren andockt und gleichzeitig auch gegen Übelkeit gegeben werden kann. Die Übelkeit und das Erbrechen war und ist auch immer ein Thema bei mir und dem Entzug von Amisulprid.
habe ich das jetzt korrekt verstanden, dass du mit dem Gedanken spielst, einen Amisulprid Entzug ggf. mit Haloperidol abzupuffern?
Ich selber kenne mich mit beiden Medikamenten nicht aus, weiß aber, dass es starke Präparate sind.

Mir ist wichtig, dass du weißt, dass es deine Entscheidung ist, die wir hier alle respektieren.
Denn es ist dein Leben und du kennst dich und deinen Körper am besten, nicht wir und auch nicht die Ärzte.

Wenn du mit Haldol gute Erfahrungen gemacht hast und das ein Rettungsanker für dich wäre, dann geht das für uns aller hier OK.
Wichtig ist mir nur, dass du es dir vorher gut überlegst (und das hast du) und keine panikartigen kopflosen Hauruckaktionen machst, denn die gehen fast immer nach hinten los.
Und dass du halt auch weißt, dass das evtl. auch nicht klappen kann, aber das weißt du natürlich selber.

Dass du das Amisulprid nur in einer Minidosis absetzen wisst finde ich vernünftig und richtig.
Ich weiß, dass es traumatisierend sind, wenn vorhergehende Entzüge schief gingen.
Mir ging das damals ja mit meinem SSRI so und für die Benzos hatte ich mir dann geschworen, es auf jeden Fall besser, strukturierter und vor allem informiert anzugehen (und es klappte dann auch viel besser!).

Wünsche dir alles Gute :)
Jamie
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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von lollarossa » Mittwoch, 06.03.19, 18:01

Liebe Jamie. :)

Danke für deine Rückmeldung! :hug:

Ich habe bisher keine Erfahrungen mit Haldol, es ist ein Gedankenspiel. Bzw. Mein Gedankenspiel ist es zunächst eine Mini Mini Dosis zu reduzieren, versuchen da durch zu gehen und wenn alle Stricke reissen, eine größere Reduzierung auszuführen (50mg) und mit Haldol sozusagen aufzufüllen.

Wenn ich bei 5 MG Reduzierung schon Haldol nehme, dann habe ich glaube nix gewonnen. So mein Gedankengang.

Mit den anderen nl von denen ich schrieb, habe ich Erfahrung und auch die Erfahrung, dass sie nichts gedeckelt haben...


Ich will einfach nicht wieder so ausufern und für den Fall der Fälle vorbereitet sein, auch wenn bei mini Dosen Reduzierung wieder so etwas Auftritt.

Ich brauche sicher noch Zeit und wenn natürlich auch einen kooperierenden Arzt.. optimal ist die Kombination Amisulprid und Haldol nämlich nicht.. glaube Stichwort Herzerregungsleitung...

Habe auch schon überlegt mich nochmal ans Kiffen zu wagen, aber ob das diese Form von Schmerzen auffängt steht auf einem anderen Blatt.

Ich will einfach nicht erneut zu einer Überforderung für mich und meine Mitmenschen werden. :cry:

Danke nochmal, dass du dir die Zeit genommen hast!

Alles Gute wünsche ich dir auch! LOLLA
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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von lollarossa » Freitag, 08.03.19, 8:28

:)
Guten Morgen,

Ich bin sehr hin und her gerissen.
Also ob ich da überhaupt nochmal rangehe an den Entzug.

Es ist mein wirklich aller größter Wunsch weniger einzunehmen, aber was macht man wenn einem das Leben dann um die Ohren fliegt?..

Ich wollte fragen ob ich einen Thread aufmachen darf für Leute, die ggf. Nicht mehr absetzen können, oder zumindest, die abwägen müssen, ob der Entzug nicht unter Umständen einfach zu viel und zu doll ist.
Das kann vorübergehend sein, das könnte aber auch eine langfristige Entscheidung sein, wenn man merkt, dass der Entzug einfach den Rahmen sprengt.

Oder gibt es soetwas schon? Ich habe keinen gefunden bisher.

Vielleicht ist das auch nicht in eurem Sinne, mir fiel das ein, auch weil ich bei manchen (unter anderem einigen Leuten mit Amisulprid und Sulpirid) keine Einträge mehr fand und mich fragte, was aus den Leuten geworden ist.

Liebe und herzliche Grüße, LOLLA
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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von padma » Freitag, 08.03.19, 11:14

liebe Lolla, :)

ich bin was Haldol anbeangt sehr skeptisch, die NW und Risiken dieses Mittel sind für eine längere Einnahme m.E.n. zu hoch.
Das kann vorübergehend sein, das könnte aber auch eine langfristige Entscheidung sein, wenn man merkt, dass der Entzug einfach den Rahmen sprengt.
Da bin ich ganz bei dir. :hug:

Persönlich denke ich, dass speziell im NL Bereich es nicht immer möglich oder sinnvoll ist, komplett abzusetzen. Dann kann es Sinn machen, zu schauen, zu schauen, ob es ein NL gibt, dass man besser verträgt oder auch was eine längerfristige Erhaltungsdosis sein könnte.

Daher finde ich den von dir vorgeschlagenen thread gut. Die Ausrichtung sollte in die Richtung gehen, herauszufinden, wie man mit möglichst wenig NL zurecht kommt.

Was wir nicht machen können, ist, Empfehlungen für NL auszusprechen.

Das ist jetzt erstmal meine persönliche Meinung dazu, ist noch nicht im Team abgesprochen.

liebe Grüsse,
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15.06.2019: 0,04 mg



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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von lollarossa » Freitag, 08.03.19, 11:44

Danke padma.

Es geht mir nicht um Medikamenten Empfehlungen, habe ja selbst die leidvolle Erfahrung machen müssen, dass man nicht deckeln kann.

Dachte eher an einen Ort für Leute, wo der Entzug einfach fast nicht durchzuführen ist. Ich wünsche allen und mir, dass wir es schaffen, trotzdem ist es vielleicht manchmal einfach zu doll.

Es wäre schön einen Ort /Thread zu haben, für die, die es erstmal nicht angehen können aus den unterschiedlichsten Gründen und dass sie dort verstanden werden.
Und man könnte den Thread auch offen halten für Entzüge, die nicht geklappt haben und die die Menschen wirklich traumatisiert haben.

Das war so meine Idee, denn hier ist ja das Credo, dass es zu schaffen ist (das Credo ist auch gut und sinnig). Nur vielleicht geht es dem ein oder anderen so, dass er es nicht schafft, ob vorübergehend oder eben auf längere Sicht und was man dann tut und wie man das verarbeiten und annehmen kann, dass man ein Medikament nimmt.
Liebe Grüße, LOLLA
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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von lollarossa » Mittwoch, 20.03.19, 17:24

Guten Abend. :)

Ich wollte mich nochmal melden.

Ich habe noch etwas nachgedacht über den Reduktionsversuch letztes Jahr. Fakt war, es waren 3 Wochen mit Symptomen körperlicher Natur und da war ich wirklich Taff. Nach Woche 4 ging es los mit Zwangsgedanken und dann kamen diese Schmerzen.

Zu den Schmerzen kam das Erleben abgeschottet von der Welt zu sein und der Zustand fühlte sich rückblickend betrachtet auch wieder künstlich an.

Ich Frage mich, ob das etwas mit der Regeneration der Dopamin Rezeptoren zu tun hatte. Ich las bei einigen, dass Depressionen auftraten beim Reduzieren von Amisulprid.

Es macht mich etwas fertig darüber nachzudenken, was bin noch ich und was machen medi und Entzug mit mir.
Ich habe inzwischen das Gefühl, dass das medi mir meine komplette Realität vorgibt und das macht sehr Angst.


Meine Frage oder meine Gedanken gehen in die Richtung, den Körper so langsam zu entwöhnen, dass er im besten Fall nicht viel merkt und nicht grosse Reaktionen zeigen kann. .

Ich überlege iwann nochmal 50 MG mit Lösung aufzufüllen und dann im ersten Schritt nur 2 MG wegzulassen, in der grossen Hoffnung, dass das nicht wieder so passiert. Ich will nicht glauben, dass das ich bin alles, so wie ich da war.

Mit voller Dosis kann ich mich unterhalten, Menschen mögen mich, ich werde um Rat gebeten, Menschen nehmen mich ernst, ich kann ein paar h die Woche arbeiten, etc.

Letztes Jahr blieb nur ein Bündel Elend übrig.
Mir ist es inzwischen echt egal, selbst wenn ich nur alle 2 Monate einen MG runterkomme, dann ist das okay. Aber ich will nicht nochmal solche Zustände erleben.

Ich glaube auch, dass der Plan unter Umständen realistisch ist. Die Angst bleibt bestehen, dass sich die Rezeptoren nicht regulieren können und ich in unaushaltbaren Zuständen verweile.

So sehen meine Gedanken gerade aus, auch wenn es vor dem Vorhaben noch einiges zu klären gilt.

Ich würde auch glaube sicherheitshalber erstmal 4 Wochen nur die Lösung in voller Dosis zu mir nehmen, um sicher zu gehen, dass ich das wirklich vertrage.

Ein paar Gedanken von mir zum Mittwoch Abend.

Schöne Grüsse, LOLLA
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Merlin2019

Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von Merlin2019 » Mittwoch, 20.03.19, 18:34

Hallo Lolla,

ich kann dich ein Stück weit verstehen.
Ich habe mit kurzer Unterbrechung nun sein 20 Jahren Solian/Amisulprid...Ich habe angefangen 1999 mit 200mg in der Frankfurter Psychiatrie,zwischenzeitlich für einige Jahre 600 bis 800 mg (mit schlimmsten Depressionen,ausgelöst durch das Amisuprid) und zusätzlich auch noch Perazin und Abilify hochdosiert...Es ist eigentlich ein Wunder,dass ich das überlebt habe...

Das Perazin konnte ich reduzierend absetzen,das Abilify musste ich ziemlich abrupt absetzen und das Amisulprid dadurch zeitgleich erhöhen,da ich vom Abilify ernsthafte Herzprobleme bekommen habe...

Die Umstellung von Abilify 15mg auf Amisuprid 600mg innerhalb von 4-6 Wochen musste ich im übrigen alleine durchziehen,was ich NIEMANDEM empfehlen kann,da mir damals fast alles um die Ohren geflogen ist...der Psychiater hat leider die Nebenwirkungen vom Abilify nicht ernst genommen,so dass ich ihn zeitgleich abgeschossen habe (bin nicht mehr hin).

Seit 2017 habe ich nur noch Amisuprid,ursprünglich noch 600mg 2017.Das konnte ich abbauen bis 400mg,und als ich dann mit dem Rauchen aufhören konnte (August 2017),ich war Kettenraucher,konnte ich das Amisuprid weiter auf 200mg runter fahren,wo ich seither bin.

Wenn ich beim Amisuprid ungeduldig und stürmisch werde mit dem Reduzieren,bekomme ich auch Ängste,Schlafstörungen und mein Abdriften weg von der alltäglichen Wirklichkeit.

Es ist so: Amisulprid setzt sich ziemlich fest im Gehirn,und ich hatte früher schon mal gelesen,dass die atypischen Neuroleptika wie Amisuprid schwerer abzusetzen sind als die typischen,herkömmlichen Neuroleptika.

Ich habe mehrmals versucht,von 200mg auf 187,5 mg zu reduzieren,ohne Erfolg.
Beim nächsten Versuch werde ich mithilfe der Solian Lösung,also mit Tropfen,auf 195mg runter gehen.Das Schneckentempo ist zwar frustrierend,doch ich bin beim Reduzieren des Amisuprid mittlerweile auch an einer gewissen Grenze angekommen,wo mein Latein bald zu Ende ist.Doch ich gebe nicht auf,im Übrigen habe ich vor einigen Jahren mit einer Biologin und einem Neurowissenschaftler bezüglich der Rezeptorveränderungen,ausgelöst durch die NL,gesprochen,und beide haben bestätigt,dass sich eine ungünstige Rezeptorsupersensivität auch zurückbilden kann.

Grüße,Merlin

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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von lollarossa » Mittwoch, 20.03.19, 19:35

Hallo Merlin :)

Vielen lieben Dank für deine Nachricht, ich freue mich sehr einen Gleichgesinnten zu finden.

Du hast ja echt schon vieles durch, mein lieber Himmel. :cry:

Darf ich fragen, wie alt du warst, als du mit Amisulprid angefangen hast?.
Musst du aber nicht beantworten.

Mein letzter Absetzversuch hat mich wirklich traumatisiert und ich will dieses Wort nicht missbräuchlich verwenden.

Bist du komplett auf die Lösung Amisulprid umgestiegen, oder nimmst du 100 und 50 er Tabletten hinzu?

Hast du Ersatzstoffe entdeckt, die dir helfen? Ich weiss nicht, ob ich mich nochmal rantraue, ohne was in der Hinterhand zu haben. Leider macht alles was ein wenig glücklich macht ja unendlich schnell abhängig. :whistle:

Rauchen ist bei mir auch grosses Thema. Rauche ziemlich viel. Habe auch schon überlegt, ob ich da was drehen kann.

Ich würde mich freuen, wenn wir etwas in Kontakt bleiben und uns austauschen und im besten Fall unterstützen können.

Wie geht es dir in Bezug auf Prolaktinwerte? Meine sind leider dauerhaft erhöht. Ich weiss nicht, wie sich das bei Männern auswirkt, würde mich aber interessieren.

Und noch eine Frage, wenn ich noch darf: Hast du für dich zeitliche Intervalle ausmachen können, in denen du reduzierst? Bzw. Hast du feststellen können, nach wievielen Wochen es sich bei dir wieder einpendelt?

Sende dir liebe Grüße, eine neugierige LOLLA
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Merlin2019

Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von Merlin2019 » Donnerstag, 21.03.19, 2:58

Hallo Lolla,

Es ist bekannt, dass durch das Weglassen vom Rauchen der Neuroleptikaspiegel steigt und die NL besser und stärker wirken können, so dass der Körper insgesamt weniger vom Wirkstoff braucht. Eine Reduzierung ist nach dem Aufhören mit dem Nikotin viel leichter...

Ich weiß, ich habe leicht reden, doch ich habe auch an die 28 Jahre geraucht, und davon die letzten Jahre wirklich Kette....es kann Klick machen innerlich, und dann kann man/Frau sich befreien. Es lohnt sich auf jeden Fall.
Es tut mir leid, dass das Reduzieren/Absetzen so schlimme Folgen für dich hat....was hat dir denn früher geholfen ( ausser Pillen), wenn du angespannt und ängstlich warst?
Zum Beispiel hilft bei mir ( wenn du keine Benzos oder Schlafmittel nimmst) eine Teemischung mit getrockneten Pflanzenteilen von Baldrian, Hopfen, Lavendel und Hafer. Hafer wirkt beruhigend, Lavendel gegen Ängste und Baldrian/Hopfen einschläfernd.
Allerdings wirken diese Heilpflanzen, im Gegensatz zu chemischen Mitteln, nicht unmittelbar. Man muss sie erstmal regelmäßig nehmen, bis der Körper darauf anspricht.

Ich habe vom Amisulprid 200 mg Tabletten, die ich vierteln kann, und 50 mg Tabletten, die ich auch vierteln kann.
Ich lass meine Prolaktinwerte nicht untersuchen..das Problem beim Amisulprid mit den Prolaktinveränderungen ist bekannt, diesbezügliche Nebenwirkungen halten sich bei mir in Grenzen.

Hast du noch andere Medikamente,die du nimmst?

Ich war sehr jung, als ich mit Amisulprid psychiatrisiert wurde... Mitte 20. Viel zu jung.

Wir können uns gerne austauschen und gegenseitig unterstützen, so gut das mir auch möglich ist.

Wenn es dir hilft, kannst du mich auch per persönliche Nachricht anschreiben.

Liebe Grüße
Merlin

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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von lollarossa » Freitag, 12.04.19, 22:07

Guten Abend an alle :bettzeit:

Ich habe etwas recherchiert hier im Forum, nachdem ich letzten Sonntag meine letzte Zigarette geraucht habe.

Habe durch euch schon einiges erfahren zum Thema NL und Rauchen, bin mir aber unsicher, wie ich weiter verfahren soll.

Ich habe aufgehört und bemühe mich das Rauchen zu lassen, weil ich hormonell gegensteuern will und das so gefährlich ist.

Nun bin ich mir unsicher, ob ich mein NL anpassen muss, habe nur einen Orientierungswert für Olanzapin gefunden, inwieweit das gesenkt werden kann und sollte.

Ich meine zu merken, dass ich wesentlich müder und schlapper bin und insgesamt sedierter.
Ich traue mich aber auch nicht so wirklich ran und habe Angst etwas falsch zu machen.

Mir wäre es ganz lieb, wenn ich noch etwas abwarten könnte, aber ich möcht auch nicht das Fenster verpassen, in dem ich wohlmöglich Amisulprid durch den Rauchstopp gut reduzieren kann. Das ist gerade mein kleines Dilemma.

Wenn jemand eine Idee, oder einen Rat hat, dann wäre ich sehr dankbar.

Sende liebe Grüße und wünsche eine gute Nacht, LOLLA
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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von Anikke » Montag, 15.04.19, 17:45

liebe lolla,
ich kenne mich leider gar nicht aus mit rauchstopp und NL.. Ich weiß nur, wie du ja auch schon, dass Nikotin die Wirkung von NL hemmt.
so gesehen finde ich deine Idee evtl jetzt zu reduzieren, wo du dich "über dosiert" fühlst sehr nachvollziehbar.
Ich hoffeves meldet sich jmd bei dir die sich auskennt :)
Liebe grüße anikke
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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von Arianrhod » Montag, 15.04.19, 21:23

Hallo, Lolla,
gerade Amisulprid und Sulpirid werden nur zum geringen Teil über die Leber verstoffwechselt, so dass der Einfluss von Nikotin im Gegensatz zu anderen NL auf die CYP-Enzyme kaum eine Rolle spielt.
Die Schlappheit kann auch vom Nikotinentzug selbst kommen.
Ich würde hier die Dosis eher nicht anpassen , sondern langsam mit dem Absetzen so weiter machen wie geplant.

liebe Grüße Arianrhod
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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von lollarossa » Montag, 15.04.19, 21:44

Liebe Annike, liebe Arian, :schnecke:

Danke für eure Beiträge.
Dann wird die Sache etwas klarer. :wink:

War mir sehr unsicher was zu tun ist.

Wünsche euch einen schönen Abend!

Herzliche Grüße, LOLLA
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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von lollarossa » Samstag, 27.04.19, 10:40

Guten Morgen :roll:

Ich wollte kurz updaten. Habe für eine Woche die Wasserlösemethode probiert, mit gleichbleibender Dosis, weil ich wollte, dass sich mein Körper dran gewöhnt.

Leider musste ich nach einer Woche wieder auf die gewohnte Einnahmeform gehen, da ich starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel bekam.

Das hat mich wirklich ernüchtert, ich hatte ja erstens nichts an der Dosis verändert und zweitens war ich optimistisch, dass ich so in Mini Schritten zukünftig reduzieren kann.

Langsam weiss ich nicht mehr wie eine Reduktion aussehen könnte. Ob ich die flüssige Form wirklich vertrage vom Amisulprid müsste ich nochmal vorsichtig antesten. Ich bin mir unsicher, ob ich mit einer Feinwaage so kleine Dosisänderungen vornehmen kann, wie ich es vorhabe, sprich 2-3 MG von 200 MG. Vielleicht wisst ihr das? Oder habt vielleicht noch eine andere Idee, wie es gehen könnte.?

Sende liebe Grüße, LOLLA
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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von Ululu » Samstag, 27.04.19, 11:57

Hallo Lolla,

tut mir sehr leid, dass das mit der Wasserlösmethode bei dir nicht geklappt hat.
Du reagierst ja insgesamt sehr sensibel, da kann das dann leider vorkommen.

Feinwaagen messen, je nach Produkt, bis auf 0.001 g genau. Das wäre dann 1 mg.
Das wäre auf jeden Fall einen Versuch wert.

LG Ute
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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von Towanda » Samstag, 27.04.19, 12:51

lollarossa hat geschrieben:
Samstag, 27.04.19, 10:40
Ich bin mir unsicher, ob ich mit einer Feinwaage so kleine Dosisänderungen vornehmen kann, wie ich es vorhabe, sprich 2-3 MG von 200 MG. Vielleicht wisst ihr das?
Hallo Lollarossa,

die Tablette wiegt ja viel mehr wie 200 mg - das sollte also schon funktionieren, zumindest bis in den ganz niedrigen Bereich. Feinwaagen, die wir uns leisten können/wollen, wiegen das Gramm bis auf 3 Stellen hinter dem Komma, wobei die 3. Stelle bei den meisten Waagen nicht mehr zuverlässig ist.

Es kann ja sein, daß die Wasserlösmethode im Niedrigbereich auch wieder funktioniert. Aber bis dahin hast Du ja noch viel Zeit.

LG Towanda
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05.06.19 - 3,75 mg Mirtazapin
03.07.19 - 3,10 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

lollarossa
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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von lollarossa » Samstag, 27.04.19, 12:57

Vielen lieben Dank, das macht etwas Mut!

Habt einen schönen Tag und gehabt euch wohl!
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lollarossa
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Re: lollarossa: Amisulprid absetzen / Kaltentzug Escitalopram wg. Falschverordnung

Beitrag von lollarossa » Freitag, 03.05.19, 9:02

Guten Morgen :)

Ich brauche Mal einen Rat. Es scheint einfach nichts bei mir zu funktionieren.

Wasserlösemethode habe ich getestet u nicht vertragen. Jetzt habe ich um sicherzugehen, dass ich es vertrage nochmal mit der Solian Lösung angefangen, aber nur einen Teil aufgefüllt und altbewährte Dosis. Das habe ich auch letztes Jahr so gemacht und 10 Prozent reduziert.

Nun habe ich am ersten Tag schon gemerkt, dass ich Kopfdruck bekam und heute morgen ist es noch schlimmer geworden. Kopfschmerzen, Übelkeit und ein schlimmes künstliches Gefühl. Ich bin so verzweifelt, dass nichts funktioniert.

Feinwaage ist bestellt, aber auch so viel Angst, dass auch das nicht genau genug sein könnte und ich Amisulprid niemals langsam oder überhaupt reduzieren kann.

Individual hergestellte Kapseln sind zu ungenau, die haben Schwankungen bis 10 Prozent, ich habe mich schlau gemacht.

Was kann ich noch tun? Ich bin so mürbe.

Verzweifelte Grüße, LOLLA
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