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Re: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von padma » Montag, 28.05.18, 22:27

liebe Juna, :)

warum das mit deiner Signatur gerade nicht geht, ist unklar. Es gibt zurzeit seltsame technische Probleme im Forum.
(Ich habe auch versucht in deine Signatur zu kommen, ging auch nicht )
bin trotzdem der Meinung, dass ich rumjammer ohne Ende und alle nur nerve und denen zur Last falle :cry:
Ist das vielleicht eine alte Botschaft aus deiner Kindheit?

Ich hoffe, dass die Anwältin dir helfen kann. Existenzielle Sorgen sind so belastend. :hug:
Ich weiß nicht, ich habe glaube ich einfach nicht die Kraft und die Energie, mich wieder damit zu beschäftigen, dass ich als Querulant und Therapieverweigerer gelte, weil ich einfach keine AD´s nehmen möchte,
Das verstehe ich gut.
ich denke, dass mein Umgang mit dem Schmerz ganz oky ist, auch wenn vielfaches Ignorieren vielleicht nicht der beste Weg ist, aber zumindest lebe ich nicht für den Schmerz und gehe voll in ihm auf/ gebe mich ihm voll hin.
Ich glaube, es gibt da nichts, was allgemein richtig oder falsch ist. Bei chron. Schmerzen muss man seinen eigenen Weg finden, wie man damit am besten umgeht. Wenn für dich dein Umgang okay ist, dann ist er okay. Du lebst damit, und du entscheidest, was für dich passt.

Ich habe den Eindruck, dass du sehr gut mit deinen Ängsten und Zweifel arbeitest. :D
Oh, es gibt auch positive Dinge, mir die mal eben wieder ins Gedächtnis rufe, habe heute bei ner Plank- Challange teilgenommen, habe meinen bisherigen Rekord um ne knappe Minute verbessert,
Was immer das auch sein mag :o , - klasse, dass du teilgenommen hast und auch sehr erfolgreich warst.

liebe Grüsse,
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Re: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Montag, 04.06.18, 13:03

Liebe Padma :hug: ,

vielen lieben Dank für Deine Antwort und sry, dass ich momentan immer so lange fürs antworten brauche, seufz.
padma hat geschrieben:
Montag, 28.05.18, 22:27
warum das mit deiner Signatur gerade nicht geht, ist unklar. Es gibt zurzeit seltsame technische Probleme im Forum.
(Ich habe auch versucht in deine Signatur zu kommen, ging auch nicht )
Hmm, komisch, DANKE, gg, beruhigend, dass es nicht an mir liegt und bei Dir auch nicht funzt. :rotfl: Vielleicht verschwindet der Fehler ja auch mal wieder, ansonsten, hmm, ka, was ich sonst machen soll/ kann, ist aber auch nicht ganz so wichtig, da ich z.Zt. ja eh pausiere und auch weiß, was ich wie machen/ versuche, passt von der Seite also schon <3
padma hat geschrieben:
Montag, 28.05.18, 22:27
Ich hoffe, dass die Anwältin dir helfen kann. Existenzielle Sorgen sind so belastend.
Danke, ich hoffe es auch, habe morgen den Termin und meine Nerven liegen momentan echt volle Lotte blank.

Meine Thera war letzte Woche voll geschockt und hat gesagt, dass sie die Unterlagen gerne hätte, also das, was ich von der RV habe und auch sämtliche Entlassungsberichte/ Berichte. Sie meint, dass das nicht sein kann und hat auch schon die Unterlagen vom Jobcenter angefordert (für den Fall, dass die auf die Idee kommen, dass ich nicht leistungsberechtigt bin, erst recht) und die Unterlagen von diesem Horror- bfw- Versuch letztes Jahr auch, da hatte der VDK mich ja voll im Regen sitzen lassen, schön dafür kassiert und dann gesagt, nöö, das Geld bekommen Sie nicht zurück, wir haben zwar nichts gemacht und sie hatten gar nicht den Anspruch etwas zu machen (was nicht stimmte, wie ich jetzt weiß), aber Sie haben ja nicht "gewonnen", warum sollen Sie dann das Geld zurückerhalten.
Bin mal gespannt, traue mich gar nicht mehr iwas zu hoffen, da ich schon so oft so derbe auf die Schn...ze geflogen bin und das dann doch alles nur wieder Blabla war.

Ich habe solche Angst, dass die Anwältin mir nicht helfen kann/ möchte, Himmelpopoundzwirn, morgen weiß ich mehr.
padma hat geschrieben:
Montag, 28.05.18, 22:27
Ich glaube, es gibt da nichts, was allgemein richtig oder falsch ist. Bei chron. Schmerzen muss man seinen eigenen Weg finden, wie man damit am besten umgeht. Wenn für dich dein Umgang okay ist, dann ist er okay. Du lebst damit, und du entscheidest, was für dich passt.
Danke Dir, ja, so sehe ich das auch, es hat eh jeder seinen Weg und muss sich die für hin passenden Module raussuchen, mein Weg muss noch lange nicht für Dich passend sein und umgekehrt.
Hast Du schon mal so eine multimodale Schmerztherapie gemacht?
Wie sind Deine Schmerzen zur Zeit und was hilft Dir, wenn ich das so fragen darf (ja, ich weiß, es gibt auch die Schmerz-/ Fibrothreads), da steht aber glaube ich gerade kein aktueller Zustand drin, ist auch nur aus Interesse gefragt, logischerweise musst Du nicht antworten (gg, was Du logischerweise wohl auch weißt, Hrmpf, meine Modi agieren gerade scheinbar recht ausgepräg).
padma hat geschrieben:
Montag, 28.05.18, 22:27
Ich habe den Eindruck, dass du sehr gut mit deinen Ängsten und Zweifel arbeitest.
Oh, es gibt auch positive Dinge, mir die mal eben wieder ins Gedächtnis rufe, habe heute bei ner Plank- Challange teilgenommen, habe meinen bisherigen Rekord um ne knappe Minute verbessert,
Was immer das auch sein mag , - klasse, dass du teilgenommen hast und auch sehr erfolgreich warst.
Ja :sports: Das tue ich, will weder die, noch die Depri gewinnen lassen, wo kommen wir denn da hin, wenn ich mich von denen dominieren lasse, gg, dafür ist Schatzi zuständig, aber doch nicht die Ängste und/ oder die Depri :rotfl:

Ein Plank ist ein Unterarmstütz, sry, habe verdrängt, dass das nicht jeder weiß, schäm, Du stütz Dich auf Deine Unterarme und bildest mit dem Körper eine "Linie" (Hintern tief, aber nicht durchhängend), das hält man dann, mit dieser Übung habe ich angefangen wieder Bauch- und sogar Rückenmuskulatur zu bekommen, habe die zu Anfang auch gar nicht auf dem Boden machen können, weil ich nicht runter und erst recht nicht wieder hoch gekommen wäre, bin schon ein bisschen Stolz auf das, was ich erreicht habe und sehe die Unterschiede.
padma hat geschrieben:
Montag, 28.05.18, 22:27
Ist das vielleicht eine alte Botschaft aus deiner Kindheit?
Hrmpf, da hast Du wohl ziemlich ins Schwarze getroffen, würde sagen, dass das wohl zum schädlichen und strafenden Elternmodus (nach Schematherapie) gehört. Ich weiß, dass es das gibt und dass das Verhalten garantiert darunter gefällt, bin aber noch nicht so weit, dass ich das auch "fühle", bzw tatsächlich soweit bin zu sehen, dass es oky, ist, wenn ich sage, dass ich wahnsinnig vor Schmerzen werde oder es mir einfach total bescheiden bin, die Stimmen im Hinterkopf sind noch zu laut.
(Krass war ein Erlebnis, wo "Schatzi" dann (ungefragt) für mich "gesprochen" hat und in meinen Augen dermaßen übertrieben hat, dass ich mir immer wieder versuche ins Bewusstsein zu rufen, dass er da wohl.... realistisch agiert hat und das mein Umgang dann doch schon eher in die Richtung... Selbstschädigung und Missachtung der Bedürfnisse und der Situation geht, wie gesagt, ich arbeite dran :shock: )

Ich wünsche Dir und euch noch einen schönen Tag, wenig Schmerzen, wenig Beschwerden und vor allem ganz viel Sonne im Herzen :group:

GLG
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Re: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Donnerstag, 07.06.18, 9:36

Guten Morgen,

wollte einfach mal was (hoffentlich) Positives erzählen und euch einfach mal wieder für die tolle Arbeit hier im Forum bedanken.
Ich finde es klasse, was ihr leistet und stemmt, ihr seid selber Betroffene und das Forum ist, soweit ich es auf dem Schirm habe, tatsächlich die einzige Anlaufstelle, die den Menschen beim vernünftigen ausschleichen von PP hilft, sie unterstützt, informiert und nicht in dem Bann der Pharmaindustrie steht. Hier geht es soooooo menschlich, respektvoll und vernünftig zu, dass mir tatsächlich gerade fast das Wasser in den Augen steht, da ich in vielen Foren sehr viel anderes erlebt habe und meine Tätigkeit vor ein paar Jahren in einem Forum aus, u.a. genau diesen Gründen aufgegeben habe, weil ich die Intrigen und das Miteinander im Team schon einfach nicht mehr aushalten konnte und wollte.
DANKE

Ich bin total hibbelig, habe heute meinen ersten Termin zur Ergotherapie/ sensomotorisch- perzeptive Therapie, da geht es um´s Neurofeedback, um so ggf. vielleicht eine Möglichkeit zu finden, die Schmerzen besser auszuhalten?/ besser damit umzugehen? sie selber positiv beeinflussen zu können? (Ich kannte unter Ergotherapie immer nur das, was man in der Psychiatrie/ Psychosomatik bekommt, also entweder, malen, basteln, handwerkeln und möglichst noch drüber quatschen oder so ... meiner Meinung nach... sinnfreie und grauenvolle Gemeinschaftsprojekte, oder das, was ich in der Reha hatte, wo unter Ergotherapie die Triggerpunktbearbeitung gefallen ist, also im Prinzip war es fast so etwas, wie die manuelle Therapie, die ich mit meinem Dauer- Kg-/ Physio- Rezept erhalte).

Ich bin mir da nicht ganz so sicher, hatte das Gespräch mal mit einer Ergotherapeutin, welche mir meine Kinesiotapes angelegt hatte (ja, passt vom Tätigkeitsfeld nicht so wirklich, da sie aber aktiv Sport treibt und auch als Trainerin arbeitet, hat sie das mal für sich gelernt und ist dann hin und wieder freitags meine "Ausweichmöglichkeit" zum tapen, sofern es bei meinem Termin mittwochs nicht geklappt hat/ ich es selber nicht machen konnte, geht halt nicht an jeder Stelle selber^^).
Ich habe meinen Psychiater am Dienstag nach dem Rezept gefragt und habe gestern schon einen Termin für heute bekommen, weil jemand abgesagt hatte, leider nicht bei der, bei der ich gerne wäre, aber wird schon passen, hoffe ich.
Sie meinte, diese Therapieform wird halt auch bei ADHS oder bei Borderline angewandt, ich bin mal gespannt, ob und was ich davon habe und werde fleißig berichten.
Hat einer von euch schon Erfahrung damit gemacht? Hat euch das etwas gebracht? Ich stehe dem etwas kritisch gegenüber, da ich nun einmal ein Logikmensch und Realist bin, andererseits .... ist mein Glaube an Tabletten vermutlich geringer, als der an mich selber, was schon was heißen mag und nur Versuch macht klug. Es ist keine Chemie, kein Gift und wer weiß :whistle:

Am Dienstag hatte ich auch den Termin bei der Anwältin, es dauert jetzt halt weiter, da sie sich erst die Unterlagen anfordert, sie meinte, auf alle Fälle ist da dann schon mal ein Formfehler drin, da es um den Entzug der Bewilligung für die komplette med. Reha geht, ich bin aber eben nur für die stationäre med. Reha untauglich geschrieben, mal sehen, was da so raus kommt. Meine Thera meinte gestern nur, als sie die Unterlagen gesehen hatte (welche ich ihr mitbringen sollte), dass da gehörig was schief gelaufen sei und ich gar nicht diesen Mist vom letzten Jahr hätte machen dürfen. Naja, abwarten.
Auf alle Fälle ist mein Bauchgefühl der Anwältin gegenüber immer noch sehr positiv, ich hoffe, dass sie auch das "leisten" kann, was ich fühle und dass ich dann endlich weiter komme.
Ihr erster Einwand war auch, soll das Ziel tatsächlich volle Erwerbsfähigkeit sein? Schaffen Sie das? Sie meinte, ich solle dann sofort auf Teilerwerbsfähigkeit gehen, ich so, sehe ich auch so, leider darf ich das wohl, nach meinem jetzigen Kenntnisstand der RV gegenüber nicht sagen, weil ich dann keine Wiedereingliederung bekomme, da ich dann schließlich keine volle Arbeitskraft bin und mir das dann wiederum nicht zusteht :frust:
Abwarten....warten....warten...sie sagte zum Schluss, das dauert aber jetzt Frau XY, ich so, ich weiß, und...ich warte seit 3,5 Jahren, man gewöhnt sich (fast) dran, *Ironie off. Seufz, aber zumindest habe ich jetzt jemanden, der hoffentlich nicht auch so einen Mist verbockt, wie ein bekannter Sozialverband :censored: :evil:

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag, wenig Beschwerden und hoffentlich nicht genau so einer horrenden Wetterfühligkeit, wie ich sie zZt habe, wobei, ob das nur das Wetter ist :cry: :shock:

LG
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Re: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von padma » Donnerstag, 07.06.18, 18:52

liebe Juna, :)

danke dir für dein Lob fürs Forum. :D

Es freut mich dass du heute etwas positives zu berichten hast.

Ich bin gespannt, was du über das Neurofeedback berichten wirst.

Ich hoffe, dass deine Anwältin wirklich was für dich bewirken kann.
Hast Du schon mal so eine multimodale Schmerztherapie gemacht?
Wie sind Deine Schmerzen zur Zeit und was hilft Dir, wenn ich das so fragen darf
Ich habe schon diverses ausprobiert mit wenig Erfolg. Um Kliniken mache ich einen grosen Bogen, weil sie mein Problem nicht erfassen. Es ist angeblich alles psychisch und ich bin mehr oder weniger selbst schuld. :frust:

Mir geht es sehr viel besser, seitdem ich nicht mehr darauf hoffe, dass ein Arzt mir helfen könnte. Ich richte mein Leben auf meine Situation hin aus. Da bei mir die Schmerzstärke stark von der körperlichen Aktivität abhängen, schränke ich diese gegen den Rat aller Ärzte ein. Es ist mein Leben und ich komme besser mit Mobilitätseinschränkungen als mit ständig starken Schmerzen zurecht, die Mobilität sowieso unmöglich machen.

Schmerztechnisch ist so alles im erträglichen Bereich bei mir.
Vermutlich entzugsbedingt habe ich jedoch sehr verstärkt Blockierungen, die mich noch mehr einschränken.

liebe Grüsse,
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Re: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Jamie » Freitag, 08.06.18, 9:37

Hallo
Mir geht es sehr viel besser, seitdem ich nicht mehr darauf hoffe, dass ein Arzt mir helfen könnte. Ich richte mein Leben auf meine Situation hin aus.
Ich kann das aus vollstem Herzen bestätigen <3 .

Es ging erst dann bergauf bei mir, als ich mich von allen Gedanken (die im Übrigen auch von außen an einen herangetragen werden) gelöst habe, irgendetwas oder irgendjemand könne mir noch helfen. Sprich radikale Akzeptanz und versuchen damit umzugehen, was das Leben einem da als Aufgabe angetragen hat.
Seitdem habe ich auch halbwegs meinen inneren Frieden zurück :hug: .

Grüße
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Re: Juna: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Montag, 20.08.18, 17:51

Huhu ihrs,

wollte mich jetzt auch endlich wieder melden, mir fehlt momentan irgendwie die Muße und die Ruhe, um in meinem Thread zu schreiben, wollte das jetzt endlich wieder machen, also... keine Ahnung, wo ich anfangen oder weitermachen soll, ich hoffe mal, dass es nicht zu konfus wird.

Zum einen:
Jamie hat geschrieben:
Freitag, 08.06.18, 9:37
Mir geht es sehr viel besser, seitdem ich nicht mehr darauf hoffe, dass ein Arzt mir helfen könnte. Ich richte mein Leben auf meine Situation hin aus.
Ich kann das aus vollstem Herzen bestätigen .
Jaaaa, DAS kann ich auch nur voll bestätigen, mir kann eh keiner helfen, mich nimmt erst recht keiner ernst und ich bin der Meinung, dass ich mir den Weg besser suche, ohne an irgendeinen "Gott in weiß" oder an irgendeine Psycho- oder Sonstwaspille glaube.

Das was Kekskatze heute schrieb, finde ich richtig gut, ich mache mit, ich würde mich am liebsten irgendwo, am besten sogar auf nem Pharmakonzern- Ärztekongress hinstellen und mit einem Megafon laut verkünden, was die den Menschen für einen Mist antun und dann auf der anderen Seite an vollen, öffentlichen Orten laut vor der PP- Falle warnen, wobei ich leider bezweifle, dass das viel bringt, wenn ich nur an meine Eltern denke, wenn der Doktor das sagt, dann stimmt das schon, ganz egal ob andere Argumentationen logisch und sogar belegt sind, der Doktor hat das gesagt, also wird das gemacht, grml, und die beiden sind noch U65, seufz. Naja, ich schweife mal wieder ab :shock:

Weiter im Text, grins:
padma hat geschrieben:
Donnerstag, 07.06.18, 18:52
Ich bin gespannt, was du über das Neurofeedback berichten wirst.
Das Neurofeedback ist für mich meeeeeega anstrengend, ich wusste gar nicht, dass der Versuch, "nicht zu denken", sich zu fokussieren und etwas am "TV" zu schauen, sooooooooo müde machen und umhauen kann.
Mein Gehirn hat noch nicht herausgefunden, wie es die positiven Wellen endlich mal weit über die negativen Wellen bekommt, ich bin ja froh, wenn die sich hin und wieder wenigstens mal überlappen, meine Ergotherapeutin meint, ich schaffe sie, hmm, ich verstehe echt nicht warum, hihi, bin nun einmal ein Logikmensch und in meinem Kopf herrscht nun einmal Chaos :rotfl:
Es bringt mir in soweit schon einmal etwas, dass ich jetzt einen "Anker" (Motiv aus der Stunde, welches ich jedes Mal als "Film" sehe, hmm, schwer zu erklären, sry, werde bei Interesse auch gerne genauer), welcher mir in Verbindung mit der Tonspur (Regen) tatsächlich hilft, mich besser zu fokussieren, gerade beim Auto fahren nutze ich es zu Beginn, um mir bewusst zu machen, dass ich nicht in eine meine Minidissos rutschen möchte, der liegt sichtbar neben mir im Blickfeld, so dass ich immer wieder draufgucken kann, um mich schneller wieder voll zu fokussieren.
(Beim Auto fahren nervt es mich, wenn sich meine Augen weiter stellen, ich bin dann nicht weniger aufmerksam, habe aber wahnsinnige Angst davor, dass es so ist, deshalb nutze ich den Anker dort).
Beim einkaufen nutze ich ihn (wenn ich ihn nicht vergesse) auch, zumindest dann, wenn ich absolut reizüberflutet bin, dann denke ich auch schon automatisch daran, dann nehme ich mir mein Handy, gucke mir meine Karte/ den Anker auf der Rückseite an und komme zumindest ein klein wenig besser klar.

Ich würde sagen, dass es also etwas bringt.
In Bezug auf die Schmerzen habe ich da noch keinen Unterschied gemerkt, "witzigerweise" geht die Welle, welche Schmerzen widerspiegelt, während der Sitzung sogar runter, was allerdings letzte Woche genau da passiert ist, also meine Schmerzen exorbitant angestiegen sind, ich grübel also schon wieder über den Sinn und Unsinn und die Bedeutung nach, die Urlaubsvertretung meinte, dass mein Hirn da dann schon gegengesteuert hat, ich werde übernächste Woche mal nachfragen, wenn "meine" Ergothera wieder da ist.
padma hat geschrieben:
Donnerstag, 07.06.18, 18:52
Ich habe schon diverses ausprobiert mit wenig Erfolg. Um Kliniken mache ich einen grosen Bogen, weil sie mein Problem nicht erfassen. Es ist angeblich alles psychisch und ich bin mehr oder weniger selbst schuld
Jaha, DAS kam in der Rheumatologie in der ich war, auch raus, wie sagte mein Schmerzarzt, er hatte mich dahingeschickt, um abzuklären, ob ich Spondylarthritis habe, der Befund ist negativ, weiter hätte er gar nicht gelesen, da diese Rheumatologie auch sagt, dass die Fibro rein psychosomatisch ist, obwohl das mittlerweile bewiesen ist, dass das nicht stimmt.
Er sagt, wäre ich in der Rheumatologie im KKH XYZ hier gewesen, dann hätte der Bericht ganz anders geklungen, da die sich schon seit vielen Jahren mit Fibromyalgie beschäftigen und diese auch therapieren.
Das was ich auf alle Fälle mit ihm geklärt habe ist, dass ich definitiv an keinem multimodalen und/ oder teilstationären (voll erst recht nicht) Konzept teilnehmen werde. Das ...reicht mir :P

Gegen meine Nervenschmerzen versuchen wir es am 12.9. mit einer Stunde Quetenza- Pflaster- Behandlung, ich muss Mary Lou da bei Gelegenheit eventuell mal "befragen", habe in sofern ein wenig Bammel davor, da ich auf ABC- Pflaster hochgradig allergisch wg. dem Cayennepfeffer reagiere, mein Schmerzdoc meinte, bisher hätte er so etwas noch nie bei den Pflastern gesehen, in der Packungsbeilage steht als NW als erstes, Bläschenbildung und mein Vertrauen in ihn bzlg der "Wahrheit" (wie auch immer die definiert ist) ist nun einmal, wg diesem :censored: Pregabalin ziemlich ... gering. Mal sehen, das soll 60 Minuten drauf bleiben, wer weiß, ggf. zickt mein Bein dann nicht mehr so rum 8-)

Apropos, ich habe das Pregabalin vor 3 Wochen um 12,5% reduziert, ich komme doch sonst nie weiter runter, die Situation wird sich glaube ich, erst einmal nicht bessern.
Ich nehme jetzt 100-0-75, ich kann meine Signatur leider immer noch nicht bearbeiten und ...entweder liegt es an den 2,5% zu viel oder daran, dass ich immer sensibler reagiere, sonst kam die Keule erst nach 2 Wochen, jetzt hatte ich nach keinen 2 Tagen schon tiefe Depristimmung, noch mehr Durchfall und Bauchkrämpfe und ein einfach bäh- und traurig- Gefühl.
Ich bin tierisch müde, bzw meine Müdigkeit hat sich noch potenziert und wird einfach überhaupt nicht besser, heute ist meine Stimmung so tief gesunken, wie schon lange nicht mehr, das Ganze macht keinen Spaß und der Gedanke daran, dass ich bestimmt noch 2 Jahre ausschleichen werde, auch nicht, aaaaaber :schnecke: - so kommt man auch ans Ziel. :fly:

Ich habe jetzt auf meinen "Hinweistapeten" (in meinem Blickfeld) extra stehen, REDUKTION = ABSETZERSCHEINUNGEN, manchmal frage ich mich, ob ich "alles" auf die Entzugserscheinungen schieben kann, allerdings....passt das .....leider volles Pfund, :sports: so weiß ich wenigstens, warum es mir so geht :evil:
padma hat geschrieben:
Donnerstag, 07.06.18, 18:52
Schmerztechnisch ist so alles im erträglichen Bereich bei mir.
Vermutlich entzugsbedingt habe ich jedoch sehr verstärkt Blockierungen, die mich noch mehr einschränken.
Das freut mich, wie kommst Du mit den Blockaden klar?
Meine (habe ich aber schon seit...keine Ahnung, fing irgendwann an, so zu sein, dass mir die Luft zum atmen bleibt/ mir jeder Atemzug weh tut) zicken halt tierisch und meine Muskulatur macht so dicht, dass meine Physios die Rippen gar nicht bewegt bekommen, es gesellen sich (wahrscheinlich aus Protest, weil...kann ja nicht sein, dass da ein Ungleichgewicht ist, oder so) immer mehr Rippen dazu, nerv.

Und zu guter Letzt:
padma hat geschrieben:
Donnerstag, 07.06.18, 18:52
Ich hoffe, dass deine Anwältin wirklich was für dich bewirken kann.
Danke, nein, bisher nicht wirklich, das was da abgeht ist einfach nicht mehr mit Worten zu beschreiben, wie sagte meine Anwältin, so etwas hat sie auch noch nie erlebt. Da steht ganz klar in meiner Akte, dass KEINE stationären Maßnahmen erfolgen dürfen und ich bekomme Einladungen dafür, die haben es noch nicht einmal geschafft, ihr die vollständige Akte/ den vollständigen Teil, den sie angefordert hatte, zukommen zu lassen.
Habe jetzt auf ihr Anraten, einen Antrag auf teilweise Erwerbsminderungsrente gestellt, ob das so sinnvoll war, ich weiß es nicht, gefühlt nicht, laut ihr und einem Sozialcoach sollte dieser Schritt aber Priorität haben, keine Ahnung, allerdings könnte ich den immer noch zurückziehen, das beruhigt mich zumindest ein wenig.
Mit dem Jobcenter erlebe ich auch gerade gefühlt den "Himmel auf Erden" :frust: *Ironie off*
Ich habe am 14.9. einen Termin bei meiner Anwältin, damit ich mit ihr darüber reden kann, laut Jobcenter muss ich doch einfach nur den Antrag für die Teilhabe am Arbeitsleben, für den ich jetzt 3!!! Jahre kämpfe, zurückziehen, weil...dann könnte sie etwas für mich tun und mich fix fit für den Job machen, allerdings die langsame Wiedereingliederung könne man mir nicht ermöglichen, sei ja alles kein Akt und kein Problem.
Ähm, gefühlt schaufel ich mir mein eigenes Grab wenn ich das mache, wenn das schiefgeht, dann, schluck, 1+1=2, ähm, wie lange kämpfe ich denn dann? Ich bin jetzt ja noch nicht einmal annähernd am Ziel oder irgendwo, wo ich sagen könnte, dass es ein Licht gibt, davon abgesehen wäre meine Anwältin dann auch erst einmal nicht mehr zuständig. CHAOS, ich bin deshalb seit letzter Wochen nicht gerade weniger verzweifelt, ich habe Angst und Panik ohne Ende, Angst etwas falsch zu machen, Angst die falsche Entscheidung zu treffen, entweder das Grab, oder mir selber im Wege stehen.
Ich habe im Jobcenter auch schon einen Termin auf´s Auge gedrückt bekommen, wo sie dann meine Entscheidung hören möchte (eine Woche nach dem Anwaltstermin), aaaaaaaaaaaaaaaaaaaargh
"Witzigerweise" ist die Dame auch e i g e n t l i c h gar nicht für mich zuständig, d.h. ...gefühlt verspricht sie mir das Blaue vom Himmel, um mich dann unter Druck zu setzten und...ICH bekomme von denen nichts schriftlich, ich muss "nur" unterschreiben, dass ich allem was dann in dem Vertrag steht, Folge leiste.
Menno, ich möchte doch nur wieder in meinen Beruf und ...wenigstens ein paar Stunden arbeiten :cry:

So, Roman beendet :shock: Danke fürs Lesen und sry für den langen Text.

Ich wünsche euch von Herzen, dass es euch "aushaltbar" geht.

LG
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BildIch entziehe nicht wie empfohlen, bitte nicht nachmachen!!!Bild

Diagnosen:
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Re: Juna: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Dienstag, 21.08.18, 10:36

Hey ihr Lieben,

was mir die Nacht unter anderem so durch den Kopf gegeistert ist, gibt es für Pregabalin auch eine Übersicht der Rezeptorenbelegung?
Habe hier im Forum keine gefunden und auch bei Google nicht, allerdings bin ich, was das Suchen bei Google betrifft, auch nicht gerade gut darin.

Ich muss das gerade einfach mal loswerden, ich bin soooooo wütend, ich könnte explodieren vor (Selbst)Hass und Wut, habe seit gestern permanente Flashbacks von Fehlverhalten meinerseits, die...haha, meine reflektierte Seite weiß es... total überzogen sind, ja, ich habe vielleicht die Klappe nicht gehalten und blöderweise spontan reagiert, ich werde von diesem ***** nie akzeptiert werden, weil ich anders bin und weil ich ja eh "nur im Mittelpunkt stehen muss und Aufmerksamkeit brauche", ich verstehe nur nicht, warum mich das so verfolgt, selbst heute morgen bei unserem Kuscheliritual konnte ich kaum meinen Partner wahrnehmen und bin von Tränen und Gedanken an dieses *** und meine Gefühle und "Flashbacks" "kontrolliert" worden. (Und natürlich traue ich mich gar nicht, ihm das sooo genau zu sagen, dass ich so abgrundtief traurig bin, sooooo müde, so voller Selbsthass und Wut, ich kann ihm doch nicht noch mehr von mir und meinen Lasten aufbürden, gerade nicht morgens vor der Arbeit, heute ist er um 7:15 aus dem Haus und wird nicht vor 23 Uhr wieder Zuhause sein, er hat genug mit seiner Arbeit und so zu tun, wenn ich abends mein Befinden etwas teile, dann geht das, habe ich mühsam gelernt, aber morgens, ich denke immer, wenn er schon morgens sieht, wie bescheiden es mir geht, dann belastet ihn das doch auch und...er bekommt ja schon mehr als genug mit, die Tränen kann ich dann schließlich nicht mit Lachtränen rechtfertigen oder so <3 :whistle:, herrje, dieses Gedankenkreisen und sooo viel denken für andere, ähm ja, ich weiß es zumindest :shock: )
Sind das Neuroemotionen? Ist das Neurowut (oder so ähnlich?)?

Ich habe den Thread und die Artikel dazu bestimmt schon zig mal gelesen, habe allerdings bisher immer nur gedacht, dass das vom Borderline und meiner Unfähigkeit mich abzugrenzen und zu schützen kommt, bzw. die Wut so extrem ins Unermessliche mit dem Druck steigt, weil ich die Wut kaum bis gar nicht rauslasse, ich kann die nicht nach außen zeigen und meinen effektivsten Weg wende ich halt nicht mehr an, ja, heute Abend beim Boxen (naja, so heißt zumindest der Kurs, bei mir sieht es wohl nicht danach aus, die 2 Kurse sind aber bei dem *****....toll, grml), kann ich ihn zumindest gedanklich verprügeln, da kann ich mittlerweile ganz gut ein wenig Wut rauslassen, leider hält das nicht sehr lange und ist, wenn ich Pech habe oder mich meine Flashbacks zu sehr einnehmen, auch nach keiner Stunde wieder weg :(

Hrmpf, außerdem habe ich immer noch ein schlechtes Gewissen, weil ich euch hier "vollheule" und euch "Zeit raube", die andere viiiiel dringender benötigen als ich, jaaaa, ich arbeite dran, ich weiß, dass ich schreiben darf und dass es oky ist, zumindest auf der Seite des Verstandes :frust: :frust: :frust:

Daaaaanke :hug: :group:
Juna

(Sry, 2. Edit, ähm ich bin tierisch müde, komplett und ganz, gefühlt total leer gebrannt, allerdings nicht lebensmüde, nicht, dass das nachher falsch rüberkommt oder so, aufgeben ist keine Option und ich genieße das Zusammensein mit meinem Partner unheimlich, also ....wollte ich nur zur Sicherheit klar stellen, ohne :fly:, :schnecke: und :rotfl: ist nicht :group: )
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Re: Juna: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Samstag, 25.08.18, 17:07

Huhu,

sry, muss das gerade einfach mal loswerden, bin gerade... :censored:

Habe eben Post vom Jobcenter erhalten, mir fehlen die Worte, ich hatte eine Nebenkostenrückerstattung aus meiner ALG1- Zeit, logisch, dass ich das Geld nicht behalten darf, das ist schließlich ein unberechtigter Zugewinn, egal ob ich das bezahlt habe oder nicht, das was aber der Hammer ist, meine Miete und meine Nebenkosten haben sich nicht um einen Cent reduziert, dafür zahlt mir das Jobcenter jetzt aber knappe 80 Euro weniger pro Monat.

Ich bin gerade fix und alle, mir laufen die Tränen im Dauerfluss :abtransport: , habe meiner Anwältin schon geschrieben, habe am 14.9. ja eh einen Termin bei ihr, ich ....habe eh nur 16 Euro im Monat über gehabt, weil ich aus diversen Versicherungen nicht rauskomme und noch die Hoffnung auf die RV hatte (haha), ähm, Milchmädchenrechnung, haha, keine Ahnung, was ich jetzt wie machen soll, mir fehlen die Worte, ich bin, keine Ahnung, der SV- Druck ist gerade exorbitant, ich würde sooooooooooooooo gerne rückfällig werden, nur :frust: da hätte ich auch nur ein paar Sekunden was von, bis der Selbsthass und die ganze Litanei wg dem Rückfall und der SV einsetzt, zusätzlich das sehr oft unmenschliche Verhalten in der Notaufnahme, nein Danke, ist auch keine Option, würde ...trotzdem ablenken :cry:

Keine Sorge, mache ich nicht, ich weiß, dass es OT ist, musste das nur irgendwie loswerden, das versteht sonst eh kaum keiner, gerade nicht die existenzielle Not und diese :censored: - Abhängigkeit.

Danke :marionette:
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Re: Juna: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von padma » Samstag, 25.08.18, 19:02

liebe Juna, :)

mit welcher Begründung zahlt das Jobcenter denn weniger? Das kann doch nicht angehen :frust:
Gut, dass du eine Anwältin hast. Ich hoffe, sie kann da was für dich erreichen.

Da hat man eh schon so zu kämpfen, und dann noch sowas.

Klasse, dass du es schaffst dem SV Druck zu widerstehen. :D

Ich habe mit langen Texte immer Mühe sie zu erfassen, ich greife aus deinen Beiträgen ein bisschen was raus:
Das Neurofeedback ist für mich meeeeeega anstrengend, ich wusste gar nicht, dass der Versuch, "nicht zu denken", sich zu fokussieren und etwas am "TV" zu schauen, sooooooooo müde machen und umhauen kann.
Vielleicht strengst du dich zu sehr an, das Gehirn braucht vermutlich seine Zeit, bis es lernt, die Wellen anhand des feedbacks zu verändern.

Was du über die "Ankertechnik" berichtest, hört sich interessant an. Wenn du magst, berichte gerne mehr darüber.

Was du über Selbsthass und Wut schreibst, können durchaus Neuroemotionen sein. Es kann auch sein, dass sich die Neuroemotionen auf deine Grundproblematik (Borderline) drauf setzt und diese extremen Gefühlslagen noch potenziert.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Juna: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Sonntag, 26.08.18, 12:32

Liebe Padma :hug: , huhu @all,


oh
padma hat geschrieben:
Samstag, 25.08.18, 19:02
Ich habe mit langen Texte immer Mühe sie zu erfassen, ich greife aus deinen Beiträgen ein bisschen was raus:
Entschuldigung, ich gelobe Besserung, hmm, ggf ist das auch mit ein Grund, warum zusätzlich kaum jemand schreibt.
:sports: dann kann ich direkt mal üben, mich kürzer zu fassen und nicht immer "alles" mit erwähnen zu müssen.



padma hat geschrieben:
Samstag, 25.08.18, 19:02
mit welcher Begründung zahlt das Jobcenter denn weniger? Das kann doch nicht angehen
Gut, dass du eine Anwältin hast. Ich hoffe, sie kann da was für dich erreichen.
:cry: :cry: :cry: wenn ich das wüsste, Miete und Nebenkosten haben sich nicht verändert, meine Rückzahlung (von der das Jobcenter wenn überhaupt rein rechnerisch halt nen Anspruch von 1 Monat hätte), ist komplett einbehalten worden, was zumindest in soweit logisch ist, dass ich ja kein Geld erhalten darf, aber womit der Rest begründet ist, keine Ahnung, ist auch nicht logisch nachvollziehbar, es hat mir nur "blöderweise" den letzten Rest Boden unter den Füßen geraubt, in Verbindung mit meiner momentanen Instabilität, dem Entzug und dem ganzen Päckchen, ist das "etwas" zu viel.


padma hat geschrieben:
Samstag, 25.08.18, 19:02
Was du über Selbsthass und Wut schreibst, können durchaus Neuroemotionen sein. Es kann auch sein, dass sich die Neuroemotionen auf deine Grundproblematik (Borderline) drauf setzt und diese extremen Gefühlslagen noch potenziert.
:? Dankeschön, klingt logisch und einleuchtend, seufz :whistle: :vomit:


padma hat geschrieben:
Samstag, 25.08.18, 19:02
Vielleicht strengst du dich zu sehr an, das Gehirn braucht vermutlich seine Zeit, bis es lernt, die Wellen anhand des feedbacks zu verändern.
Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiich? Niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiemals, hüstel, hihi, ööööööhm, :rotfl: , seit dem ich mir keinen Druck mehr mache, kann ich es voll tolerieren und es ist mir "egal", habe von der Vertretungsergo gehört, dass das Gehirn das halt von alleine lernt und ich gar nicht unbedingt wissen muss, wie das funktioniert, das hat mir dann den letzten Druck genommen, aaaaaber, sag ja, iiiiiich, hihihihi, niiiiiiiemals.


padma hat geschrieben:
Samstag, 25.08.18, 19:02
Was du über die "Ankertechnik" berichtest, hört sich interessant an. Wenn du magst, berichte gerne mehr darüber.
Das werde ich gerne machen, allerdings noch nicht jetzt, muss erst einmal weniger ein :zombie: sein und ein wenig auf mich achten.



Mein Körper reagiert total, konnte ich vorher meinen Kopf nur kaum drehen und hatte halt die Probleme mit den Blockaden an der BWS, kann ich den Kopf seit heute morgen gar nicht mehr drehen oder neigen und die Bewegungen im Rumpf sind auch noch weiter eingeschränkt, mir tut wieder jeder Atemzug weh ohne Ende und ich muss mich zwingen tief zu atmen.
Hrmpf, naja, liege auf meinem Heizkissen und überlege, ob ich nicht doch ein paar Tage ein Muskelrelaxanz einnehmen soll, um wieder beweglicher und wenigstens etwas weniger Schmerzen zu haben.
Ich will aber nicht und möchte dann doch, typisch Juna halt ;) (hätte Ortoton oder Norflex zur Auswahl, aaaaaber :evil: )



Wird auch so klappen :fly:
Ich habe sogar meiner Thera ein "Piep" geschrieben, Übung macht den Meister, ich bin mir nicht so sicher, ob sie den "Hilferuf" erkennt, da ich aber die Hürde des "ich schaffe es nicht um Hilfe zu bitten und etwas zu sagen" schon mal überwunden habe, gehe ich einfach mal davon aus.



Ich hoffe, dass Du klar kommst und dass Deine Schmerzen einigermaßen tolerabel sind <3

DANKE :group:
LG
Juna



(Ist das immer noch zu lang? Soll ich dann lieber mehrere Posts machen? Ich habe schon extra "extragroße" Absätze eingebaut, weil ich gestern gesehen habe, dass mir mein Text auch zu "textig" ist und die Absätze zwar da, aber nicht zum pausieren gut geeignet sind, ka ob verständlich ist, was ich meine)
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Re: Juna: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 26.08.18, 18:20

Hallo Juna,

ich denke nicht, dass Padma :) das als Vorwurf an dich gemeint hat.
Manchmal kann man Dinge nicht mit weniger Worten erklären. :)

Es kann eben sein, dass es mit einer Antwort etwas dauert oder evtl. auch mal etwas überlesen oder falsch verstanden wird.
:o

Hast du schon mal diese Wärmepflaster ausprobiert ?
Mir helfen die immer ganz gut und wenn es warm ist,finde ich die angenehmer als eine Wärmflasche.
😅

LG Ute
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Re: Juna: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Sonntag, 26.08.18, 18:26

Huhu Ute,

das habe ich auch gar nicht so verstanden :shock: , bzw sollte es nicht so rüberkommen.
Ich habe das Problem auch oft, dass mich zu viel Text total überfordert, ja, es stimmt, manches kann man nicht mit weniger Worten sagen, aber...überfordern oder gar verscheuchen möchte ich auch keinen (hüstel, momentan ist mein dysfunktionaler Anteil "etwas" größer, also der, der "alles" für mich "negativ" darstellen möchte oder sagt "Du bist Schuld", ich zeige dem schon die :sports:)

Ja, ich weiß, ihr habt doch eh schon alle Hände voll zu tun, das ist voll oky. :hug:
Hrmpf, es klingt widersprüchlich, vermutlich ist es das auch, das eine ist die Gefühlsseite und das andere die Verstandsseite. :cry:

Ja, habe ich, danke, ich reagiere hochgradig allergisch auf Wärmepflaster, die von Therma- Care vertrage ich, allerdings übersteigen die mein Budget bei weitem, kann ich mir einfach nicht leisten und da ich die dann auch theoretisch täglich an 2-3 Stellen tragen könnte, geht das noch weniger.
Eine Wärmflasche mag ich auch nicht, hihi, bzw kann ich die auch nicht benutzen, seufz, ich nutze Heizkissen mit Strom, was mir gerade nach der Nachricht von gestern noch mehr Bauchweh macht und mich das fast lassen lässt, aus Angst, dass ich demnächst meine Stromrechnung gar nicht mehr bezahlen kann, aaaaaaaaaaaaaaaaallerdings ...hoffe ich, dass es "nur" die Angst ist und nicht wahr wird, irgendetwas muss ich machen, damit ich wenigstens halbwegs atmen kann.

DANKE für Deine Rückmeldung <3

LG
Juna
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Re: Juna: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von padma » Montag, 27.08.18, 12:56

liebe Juna, :)

so ist es für mich sehr viel besser lesbar :D , danke.

Dass das Jobcenter die Nachzahlung einbehaten hat, ist rechtens.
Wenn sie die laufenden Zahlungen kürzen, müsste eigentlich in dem Bescheid, die geänderte Berechnungsgrundlage stehen. Zumindest bei Grundsicherung ist es so und ich nehme an, dass es bei Harz 4 auch so sein muss.
Dass dir das den Boden wegzieht kann ich gut verstehen. :hug:
Ich habe sogar meiner Thera ein "Piep" geschrieben, Übung macht den Meister, ich bin mir nicht so sicher, ob sie den "Hilferuf" erkennt, da ich aber die Hürde des "ich schaffe es nicht um Hilfe zu bitten und etwas zu sagen" schon mal überwunden habe, gehe ich einfach mal davon aus.
Gut, dass du dich dazu überwunden hast. Vielleicht könntet ihr etwas absprechen, ein bestimmtes Wort oder einen Satz, der einen Hilferuf bedeutet.

Gute Besserung deinen Blockierungen. :hug:
Heizkissen ziehen m.E.n. nicht so viel Strom.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Juna: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Montag, 27.08.18, 13:02

Huhu ihrs,

ich mache jetzt einfach mal das, was mir schwer fällt und tipsel hier (hoffentlich) mal regelmäßiger, einfach um es loszuwerden/ zu "parken".


Ich war vorhin beim Amtsgericht und habe einen Beratungsschein bekommen, der nette Mann vom Gericht fand das auch sehr eigenartig und komisch, was mich zumindest in soweit bestärkt, dass ich nicht aus gerechtfertigten Gründen keinen Boden mehr unter den Füßen habe/ meine Angst und Panik keine Grenzen mehr kennen.



Mir geht es bescheiden, sowohl körperlich als auch psychisch, allerdings habe ich, zumindest bis jetzt, eine "Ministabilität" gehalten, keine Heulanfälle, kein unheimliches Vermissen von meinem Lebensgefährten, kein fast kaum mehr zu kontrollierender Drang, mich zu verletzen.



Geht doch ;)
Na klar bin ich immer noch suuuuuper wütend auf mich, weil ich so emotional und heftig auf das Schreiben reagiere und das Gefühl habe, dass der letzte Rest meiner Welt jetzt auch noch zusammenbricht, na klar möchte ich mich noch.... naja, nicht so wichtig, aber....es ist gerade nicht so abgrundtief, ich kann existieren, geht doch :)



Ich habe heute morgen sogar (oh Wunder, staun) beim Schmerzdoc angerufen, in der Hoffnung, dass ich heute oder morgen einen Minitermin zum infiltrieren von Lokalanästhetika bekomme, da mir jeder Versuch einer Linksbewegung des Kopfes Übelkeit bereitet und ich mich nicht rechts an der Brustwirbelsäule nicht drehen darf, atmen muss ich, lachen und husten lasse ich gerade lieber. Naja, geht nicht, es ginge Donnerstag sehr früh, das habe ich dann abgelehnt (schaffe ich einfach nicht). Ist auch nicht so wichtig, war einen Versuch wert, um wenigstens ein bisschen besser klar zu kommen. Bin die Nacht ständig vor Schmerzen aufgewacht, wenn ich denn endlich mal geschlafen habe, naja :)



Dafür habe ich den Rückenfit und den Stretching- Kurs trotzdem gemacht, halt so wie es mir möglich war, brauche schließlich mein natürliches AD und das Training für meinen Rücken.



Jetzt habe ich schon wieder viiiiiiel mehr geschrieben, als ich wollte, merkt man daran, wie unruhig, durcheinander und verwirrt ich bin :O

Einen schönen Tag euch allen, so gut es eben geht.

LG
Juna

Oh, überschnitten mit Dir Padma, lese ich sofort <3
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Re: Juna: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Montag, 27.08.18, 15:03

Liebe Padma,

:hug:
padma hat geschrieben:
Montag, 27.08.18, 12:56
so ist es für mich sehr viel besser lesbar , danke.
Nicht dafür, sehr gerne :D

padma hat geschrieben:
Montag, 27.08.18, 12:56
Dass das Jobcenter die Nachzahlung einbehaten hat, ist rechtens.
Ja, ich weiß, das ist ja auch gar nicht das, was ich "beanstande", dafür kann man nur :evil: und :frust: , aber das ist halt das Gesetz.


padma hat geschrieben:
Montag, 27.08.18, 12:56
Zumindest bei Grundsicherung ist es so und ich nehme an, dass es bei Harz 4 auch so sein muss.
Ist normalerweise auch so, aber das ist dieses mal so gar nicht nachvollziehbar, ist einfach rausgerechnet worden aus dem Grundbedarf :shock:


padma hat geschrieben:
Montag, 27.08.18, 12:56
Gut, dass du dich dazu überwunden hast.
Danke, ja, finde ich glaube ich auch, habe auch gestern schon eine kurze, knappe und trotzdem "nette" und gute Antwort bekommen, ich arbeite an der Annahme :whistle:
(Ich glaube, das "Codewort" brauche ich bei ihr an der Stelle nicht, wenn ich "piep" sage, dürfte das schon klar sein, da wir das Thema am Donnerstag erst in der Thera hatten, als sie sagte, dann schreiben Sie ruhig und ich gesagt habe, ich kann nicht, hihi, kann ich scheinbar doch)



padma hat geschrieben:
Montag, 27.08.18, 12:56
Gute Besserung deinen Blockierungen.
Heizkissen ziehen m.E.n. nicht so viel Strom.
Dankeschön <3
Ich hoffe es :party: , dass meine Stromkosten nicht noch höher werden :?

:group:
LG
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Re: Juna: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Dienstag, 16.10.18, 13:45

Huhu ihrs,

wollte schon viel früher wieder schreiben, habe es allerdings nicht auf die Kette bekommen.


Nehme seit vorgestern wieder etwas weniger Pregabalin, ob das klug war?
Ich weiß es nicht, es geht mir nicht wirklich gut und seit der Reduktion geht es meiner Psyche noch bescheidener.


Ich habe nicht vergessen, dass ich noch immer die "Ankertechnik" beschreiben wollte!!!


Hurra, *Ironie off*, ich war vorhin bei meinem Hausarzt und das psychiatrische Gutachten der RV von April lag vor.
Ich simuliere seit 4 Jahren, bin der Hypochonder schlechthin, es ist absolut unerklärlich, warum ich so lange krank geschrieben war, ich benötige KEINE Teilhabe am Arbeitsleben (für die ich ja nur schon seit drei Jahren kämpfe) und bin SOFORT VOLL in meinem Beruf einsatzfähig.

(Das Gutachten vom Jobcenter dieses Jahr, ich glaube nach dem RV- Gutachten, ergab, dass ich 3h (-6h) erwerbsfähig bin, was im Rahmen einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben versucht werden sollte, auf 5-6h zu steigern.
Das Gutachten von der Arge ergab letztes Jahr ergab, dass ich z.Zt. nicht erwerbsfähig bin, bzw letztes Jahr halt noch nicht war.)

Vom Verstand her, verstehe ich, dass es nicht in Stein gemeißelt ist, verstehe ich, dass ich den Antrag auf die teilweise Erwerbsminderungsrente am Donnerstag trotzdem einreiche, verstehe ich, dass das ein Gutachten ist und ich dagegen vorgehen kann.

Vom Gefühl her...fühle ich mich wie der letzte Sozialschmarotzer, Simulant, Hypochonder... eingebildeter Kranker...wie im falschen Film.

Hatte ich vorhin noch etwas Boden unter den Füßen (nach meinem Theragespräch)? - jetzt nicht mehr.

Meine Anwältin hat netterweise sofort zurückgerufen und sagt, es wird halt auf einen/ zwei Widersprüche herauslaufen und dann zur Klage gehen, ich soll es nicht persönlich nehmen und an mich heranlassen. - ich arbeite dran


Es ist schon witzig, letztes Jahr bekomme ich gesagt, dass ich die volle Rente beantragen soll und es wird alles getan, damit ich nicht wieder arbeiten kann und darf und jetzt das, ich kann einfach nicht mehr, warum kapieren die nicht, dass ich doch nur arbeiten möchte?

Egal, kann jetzt eh nichts ändern, nur darauf warten, den nächsten Widerspruch einzureichen und mich darüber "freuen", dass das Jobcenter mich weiter in Ruhe lässt.






Ich hatte im September die Anwendung des Qutenza- Pflasters, für mich war es die Hölle auf Erden, streite mich seit der Anwendung mit mir, ob die Nervenschmerzen echt weniger sind, dafür sind die Rückenschmerzen allerdings wesentlich heftiger und für das Erlebnis und die Tage nach dem kleben- nö, für mich glaube nicht nicht sinnvoll. Ich habe mich schmerztechnisch an die Zeit vor fast vier Jahren, nach der OP erinnert gefühlt, habe hier echt ins Kissen geschrien und hemmungslos geheult- was beides nicht wirklich meins ist und zu mir gehört.


Naja, so viel zu mir, musste das einfach loswerden, frage mich gerade, ob es so klug war zu reduzieren, da ich psychisch gerade noch mehr abstürze, allerdings....wenn nicht jetzt, wann dann, jetzt muss ich wenigstens nicht arbeiten und kann mir die Zeit geben, die ich brauche.


Betrübte und liebe Grüße, in der Hoffnung, dass es euch besser geht,
Juna


Ach so, P.S.: es kam übrigens raus, dass mir das Jobcenter 470 Euro zu viel einbehalten hat, allerdings rät meine Anwältin mir davon ab, zu klagen und auf einem anderen Wege würde ich das Geld nicht wiederbekommen. Dementsprechend....shit happens, thats life, haha, na klar habe ich mal eben 470 Euro zum verschenken über *Ironie off*, allerdings hat meine Anwältin recht...die Kraft habe ich momentan nicht, noch einen so harten Kampf zu führen :(
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Re: Juna: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Anikke » Mittwoch, 17.10.18, 9:00

liebe juna,
was für eine kacke mit dieser blöden Rentenversicherung :(
du weißt ja vom verstand her dass das alles Strategie ist, um nicht zählen zu müssen :(
einer Freundin von mir ging es ebenso, die musste Jahre lang für eine rehamaßnahme kämpfen, bis zur klage und Gerichtsbeschluss, nur weil die einfach diese Maßnahme nicht zahlen wollten :(
ich finde es schlimm, dass Gutachter schreiben, was die RV hören will, statt sich die Leute wirklich neutral anzuschauen :(
ich kann sooongut nachvollziehen, wie du dich nun fühlst :(
es ist schlimm, so abhängig zu sein :(
ich hoffe du hast immer wieder menschen, die dir ein Anker sind und die Realität wieder zzrechtrücken: du bist ein wertvoller Mensch, auchbund vielleicht gerade weil du krank bist und dir Zeit für deine medikamentenfreie Heilung nehmen kannst. solche heilungsprozesse si d für das große ganze wichtiger als in einer krankmachenden Gesellschaft zu funktionieren.
aus dieser Perspektive bist du eine Heldin :)
liebe grüße anikke
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Jamie
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Re: Juna: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 17.10.18, 11:07

Hallo Juna :),

es ist unfassbar deprimierend und demütigend, wie man mit dir umgeht. :oops:.

Ich weiß, dass immer wieder solche Gutachten vorkommen, wie du es schilderst, und ich fasse mich an den Kopf, was das manchmal (nicht immer!) für Behandler (Ärzte kann man sie ja wohl nicht nennen, die sich so wenig dem Hippokratischen Eid und Patientenwohl verpflichtet fühlen, sondern mehr den Konten der Rentenversicherung :twisted:) sind, die sowas schreiben. :frust:

Ich will dir auch auf jeden Fall sagen, nimm das ja nicht persönlich!
Es geht (so schlimm das klingt) gar nicht um dich, hier geht es nur um Geld und wer es zahlen soll.
Insofern abhaken, Widerspruch einlegen, auf Klage einstellen.
So lange prozessiert wird, muss ja auch (wenn ich richtig informiert bin) aujfjeden Fall die AfA bzw. das Jobcenter weiterzahlen.

Alles Gute du Kampfhasi (so nenne ich dich jetzt, wenn es dir recht ist ;))
Jamie
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Juna
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

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Re: Juna: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Samstag, 27.10.18, 17:26

Liebe Jamie, liebe Annike,

Danke für eure Antworten, habe es einfach nicht früher geschafft :/
Jamie hat geschrieben:
Mittwoch, 17.10.18, 11:07
Alles Gute du Kampfhasi (so nenne ich dich jetzt, wenn es dir recht ist )
Jamie
Kampfhasi <3 Du bist ja süß, rot werd, Danke, ja, darfst Du :hug:

Ja, vom Verstand her weiß ich, dass das Absicht ist und es deren Ziel ist, die Menschen zu zerstören, zu ruinieren, kraft- und sprachlos zu machen, damit die RV nicht in Leistung treten muss.
Vom Gefühl her...dominiert der Borderline- Anteil dann doch ziemlich stark, der das persönlich nimmt.

Eure Worte tun mir soooooo gut, auch wenn sie nichts ändern, DANKE <3
Jamie hat geschrieben:
Mittwoch, 17.10.18, 11:07
So lange prozessiert wird, muss ja auch (wenn ich richtig informiert bin) aujfjeden Fall die AfA bzw. das Jobcenter weiterzahlen.
Ja genau, das ist richtig so und das Jobcenter lässt mich sogar in Ruhe, die machen nichts/ dürfen nichts machen, so lange ich mit der RV "beschäftigt" bin.

Allerdings darf ich nicht anfangen zu rechnen, dann wird mir...ganz anders, Widerspruch für die Erwerbsminderungsrente, Widerspruch für die Teilhabe am Arbeitsleben, Klage, ...Klage :cry:
Ich komme die nächsten Jahre wohl nicht zurück ins Arbeitsleben, d.h. ich bleibe in diesem Zustand, der für mich kaum noch auszuhalten ist und muss immer gegen die Fuzzies ankämpfen.
:evil: bis ich mit dem Mist durch bin, gehe ich gefühlt offiziell in Rente, ....so...25 Jahre später...(oder so ähnlich, weiß nicht genau, wann ich gehen dürfte und erst recht nicht, wann ich gehen "kann")

Jamie hat geschrieben:
Mittwoch, 17.10.18, 11:07
es ist unfassbar deprimierend und demütigend, wie man mit dir umgeht. .

Ich weiß, dass immer wieder solche Gutachten vorkommen, wie du es schilderst, und ich fasse mich an den Kopf, was das manchmal (nicht immer!) für Behandler (Ärzte kann man sie ja wohl nicht nennen, die sich so wenig dem Hippokratischen Eid und Patientenwohl verpflichtet fühlen, sondern mehr den Konten der Rentenversicherung ) sind, die sowas schreiben.
Mhmm, Danke, japp, genau das ist es.
Echt krass fand ich die Reaktion meines Psychiaters, der meinte, dass das Gutachten von vorne bis hinten unzulässig sei, er meinte, die Formulierungen gehen gar nicht, der hat doch Akten vorliegen gehabt, wie kommt er auf die Idee, alles nur als Mutmaßung zu schreiben und dann noch diese Knaller zu bringen, dass ich keinerlei Einschränkungen hätte und sofort und in Vollzeit, ohne LTA/ Wiedereingliederung wieder arbeiten kann. Er meinte...ich schreibe selber Gutachten und ich kann verstehen, wenn er versucht, für die RV bestmögliche "Voraussetzungen" zu schaffen, aber DAS sein unprofessionell, unzulässig und durch und durch anfechtbar.
Werde ich meiner Anwältin mal mitteilen, allerdings...habe ich von der RV ja noch keine Meldung bzgl. des Gutachtens, ergo kann sie auch auf nichts Widerspruch einlegen, grml


Es ist an dem Mittwoch dann mit dem Amt für Schwerbehinderungen weitergegangen, ich hatte Anfang des Jahres die Prüfung, ob meine Erkrankungen noch vorliegen, ich war ja total baff, dass ICH, also, tatsächlich ICH mal das Glück hatte, dass ohne erneutes Gutachten bestätigt wurde, dass ich den GdB von 80 G behalte und keine weitere Nachprüfung vorgesehen ist. Ich war richtig baff und happy.
Tja, Mittwoch hatte ich dann ein Schreiben im Briefkasten, dass mein Ausweis jetzt im November ausläuft (was halt tatsächlich so ist, nur dass ich e i g e n t l i c h jetzt den unbefristeten Ausweis erhalten sollte) und ich deshalb den Antrag/ Bogen ausfüllen muss, damit geklärt wird, ob die Erkrankungen noch vorliegen.
Wie es mir danach ging, könnt ihr euch vermutlich vorstellen, das war so, das Tüpfelchen auf dem I, um mir auch die Kraft zu rauben, euch zu schreiben :(


Aaaaaaaaaaaaaaaber....in der Gruppe in der ich bin, ist eine ehemalige Mitarbeiterin von dem Amt beschäftigt, die war total selbstlos und lieb und sagte, schick mir die Daten, ich kümmere mich darum und frage nach (ich hatte sofort versucht da anzurufen, aber keinen erreicht, da für mich telen der absolute Horror ist, ging es mir zu dem Zeitpunkt nicht besser, als ich wusste, dass ich da wieder anrufen muss).
Sie hat am nächsten Tag angerufen und die SB sagte ihr, ich lasse mir die Papierakte zukommen.
...auch witzig...normalerweise ist ein SB für mich zu ständig...und nicht die Dame, die mich jetzt angeschrieben hatte....
Ähm ja :party2: einen Tag darauf kam, zerreiß den Brief und jubel laut, der SB hatte versäumt nen Haken zu setzen/ zu kennzeichnen, dass sich der Vorgang "erledigt" hat. :party2: nur ein Versehen, Glück gehabt, ...nur :frust: :frust: :frust: meine Psyche/ Stimmung nicht :cry:



Hoffentlich habe ich jetzt nicht die Hälfte vergessen, bin zZt so tief, wie selbst letztes Jahr glaube ich nicht, bin mir nicht so sicher, ist aber auch egal, ist auf alle Fälle blöd und schwer auszuhalten, habe es ja noch nicht einmal geschafft, anderen zu tipseln, was ich sonst ja idR tue.


Ich wünsche euch von Herzen, dass es euch besser geht und....JA

KAMPFHASI

gefällt mir gut, wenn die glauben, dass ich klein beigebe, haben die sich geschnitten, die Depri wird auch iwann wieder milder :sports:

LG
Juna
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Re: Juna: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von padma » Samstag, 27.10.18, 19:22

liebe Juna Kampfhasi :) ,

du machst das super. :sports:

Der Kampf mit diesen Ämtern ist so zermürbend.

Ich habe da gerade auch so eine Story am Laufen, ein erebtes Familienstück, eine Uhr, befand sich auf einem Dachboden in einem Dorf so 500 km von mir entfernt.Mittlerweile Hausbesitzer verstorben, Uhr vermutlich längst auf dem Sperrmüll gelandet. :haha:
Der Sozialhilfeträger nervt seit ca 5 Jahren mich mit dieser Uhr, wo die sei, was die wert sei etc...

Habs schon zig mal beantwortet, immer wieder die gleiche Fragen und Aufforderungen. Wirklich viel können sie mir nicht, aber Mitwirkungspflicht, drohen etc...

Naja das gehört in den Bereich Absurdistan, deine aktuelle Sachen, sind da nochmal ne andere Nummer. :hug: (Hab da auch schon einiges durch)

liebe Grüsse,
padma
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Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
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