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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von TeaTime » Freitag, 12.05.17, 11:00

Liebe Juna,

also Deine Geschichte ist heftig !!

Vitamin D Mangel hatte ich auch, ähnlich Deinen Werten.

Bei mir reichen die von Jamie genannten Vigantoletten vollkommn aus. Täglich eingenommen über ein Jahr war dann der Spiegel sogar höher als er sein sollte ;o)

Nun nehme ich es noch 3 Tage pro Woche und der Spiegel bleibt konstant.

Für Dein Gespräch sind die Daumen gedrückt !!! Wegen des PPI habe ich schon im PPI Thread geantwortet.

Lieben Gruß Du Tapfere !!!!

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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Freitag, 12.05.17, 15:01

Huhu Jamie und ihr anderen :)

Danke Dir.
Öhm, ich soll initial ja sogar 100.000 IE nehmen (und dann 1x/ Woche 40.000 IE), habe die 20.000 IE Dekristol aufgeschrieben bekommen.
Uii, wenn das aktivierend wirkt, hrmpf, nein Danke, zu der massiven Antriebslosigkeit werde ich eh schon (ziemlich paradox, ich weiß) von einer unheimlichen inneren Unruhe und ständig zappelnden Gliedmaßen heimgesucht, mein RLS, welches ja eins ist und doch keins ist, ist zur Zeit wieder super aktiv ;)
Hmm, habe gerade noch einmal bei Diane nachgelesen, da hatte Anna ne Erklärung geschrieben (sry, wenn ich so blöd frage), wenn ich dann 1.000 IE nehme, nehme ich die dann auch nur 1x/ Woche? Und...bringt das überhaupt etwas, was heißt, dass der Spiegel dann um einen Strich nach oben geht, ist damit gemeint, dass der um eine IE steigt oder um eine Zehntel IE und in welchem Zeitraum? (Öhm, ich hoffe ich habe jetzt klar gefragt, was ich wissen möchte, so sicher bin ich mir da gerade nicht, staun)

DANKE :)

GLG
Juna

Edit:
Liebe Tea- Time,
ich habe Deine Post übersehen :cry: sry, Danke für die Rückmeldung.
Wow, staun, dass Du damit sogar höher gekommen bist verwundert mich gerade etwas.
Danke für´s Daumen drücken, schluck, ich bin echt mal gespannt...
LG
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Annanas » Freitag, 12.05.17, 16:02

Hallo Juna :) ,
Juna hat geschrieben:Uii, wenn das aktivierend wirkt, hrmpf, nein Danke, zu der massiven Antriebslosigkeit werde ich eh schon (ziemlich paradox, ich weiß) von einer unheimlichen inneren Unruhe und ständig zappelnden Gliedmaßen heimgesucht, mein RLS, welches ja eins ist und doch keins ist, ist zur Zeit wieder super aktiv
Hört sich paradox an, aber ich habe das phasenweise auch so - komme kaum aus dem Knick, aber innerlich total unruhig
u. zappelig - von daher: vollstes Verständnis :D !
Juna hat geschrieben:Hmm, habe gerade noch einmal bei Diane nachgelesen, da hatte Anna ne Erklärung geschrieben (sry, wenn ich so blöd frage), wenn ich dann 1.000 IE nehme, nehme ich die dann auch nur 1x/ Woche? Und...bringt das überhaupt etwas, was heißt, dass der Spiegel dann um einen Strich nach oben geht, ist damit gemeint, dass der um eine IE steigt oder um eine Zehntel IE und in welchem Zeitraum?
Es gibt keine blöden Fragen - nur blöde Anworten :o !

Also, Juna, ich würde versuchen, mit minimal Vitamin D anzufangen - eben unserer besonderen Situation geschuldet.
Vigantoletten gibt es z.B. auch mit 500 i.E. - das würde ich erstmal ausprobieren (täglich eine).
Vllt mal eine Woche, wenn es nicht gerade super unruhig macht ( dann lieber abbrechen)- die nächste Woche dann 1000 i.E. u.
wenn das alles funktioniert, dann ggf 2x20000 i.E. pro Woche.
Initial 100000 i.E. finde ich momentan zu viel. Wir kommen ja auch (hoffentlich) in den Sommer, da bildet der Körper
unter Sonneneinstrahlung vermehrt eigenes Vitamin D.

Mit dem einen Strich meinte ich den Wert vom Vitamin D - meine Ärztin damals meinte mit einer Dekristol-Kapsel (20 000 i.E.) steigt der
Vitamin D- Wert ca um 1ng/ml - im Herbst/Winter. Im Sommer kommt dann
ggf. noch die eigene Vitamin D-Bildung dazu!

Das sah bei mir so aus - 6 Wochen täglich 20 000 i.E. genommen, also rund 42 Tage - danach erfolgte eine erneute Messung u.
der Spiegel war von 14 ng/ml auf 57 ng/ml gestiegen. Also stimmte die Aussage der Ärztin fast 100%ig.

Hoffentlich habe ich's jetzt verständlich erklärt - habe heute einen ziemlichen Matschkopf!! :x

Liebe Grüße von Anna
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Freitag, 19.05.17, 14:52

Huhu ihrs,

Dankeschön :) es war sehr verständlich, dann hatte ich das sogar richtig verstanden.
Kein Ding, den Matschkopf kenne ich auch.
Diese Lähmung und gleichzeitige Turbounruhe ist doch auch grauenvoll oder nicht, ich bin immer wieder erstaunt, wie das geht, hihi, mit Vitamit D habe ich da dann noch was ganz anderes erlebt....

Pruuuust, ähm ja, Vitamin D geht bei mir auf alle Fälle erst einmal nach hinten los, mein lieber Scholli, ka wie es wäre, wenn ich die 100 K IE auf einmal nehmen würde, da sind die 40 K danach ja noch "harmlos".
Ich ticke voll aus damit, werde noch unruhiger und zappeliger, falle in kurzzeitige manische Phasen, habe das Gefühl psychotisch zu sein.
Wow....
Das Problem ist halt, dass ich vermute, dass mir der Mangel momentan arg zu schaffen macht, ich bin körperlich wahrscheinlich jetzt so weit unten, dass es triggert ohne Ende und ich deshalb wahnsinnige Probleme mit meinen Muskeln und meiner Kraft habe, da sind die Fibrosymptome noch fast harmlos, das kombiniert macht es momentan noch ein wenig schwerer.
Dazu diese bleiernde Tagesmüdigkeit und und und.
Naja, mal schauen, iwie muss ich da weiter kommen, aber noch nicht mit dem hochdosierten.

Mal etwas anderes, ich weiß, dass es gar nichts mit dem Thema zu tun hat und....vielleicht auch völlig fehl am Platze ist, aber vielleicht kann mir jemand helfen, ich bin gerade echt....verzweifelt.
Ich gehe seit ein paar Wochen, alle 2 Wochen in eine Selbsthilfegruppe für PTBS (wusste vorher gar nicht, dass es das gibt), dort sind die Traumata tabu, genauso wie die Vergangenheit, es soll auch niemand getriggert werden.
Bei mir sind da viele Stellen und es gibt auch ein breites Spektrum an Traumata, von daher ist mir das "nicht so wichtig" und es ist "nicht so schlimm".

Gestern hatte jemand ein aktuelles Thema, dieses Thema ist zur Zeit auch genau meines. Mich hat das in der Stunde schon voll getroffen, sie tut mir leid, ich kann soooo nachvollziehen, wie es ihr geht.
Ähm, das ist die eine Seite, die andere ist, ich hätte da schon fast angefangen zu heulen, als ich dann gestern Zuhause war, fing das große Heulen an, ich bin voll abgestürzt, heute morgen ging es mir dann wieder richtig schlecht, die Tränen laufen im Akkord (komischerweise sind immer noch welche da) und ich bin voll verzweifelt, meine Zukunftsängste haben mich voll im Griff, ich.....schäm, bin fix und alle.

Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll, ich sollte es ansprechen, ich kann aber doch nicht sagen, dass mich ihr Thema getriggert und voll von den Socken gehauen hat, es ist schließlich IHR Thema, es ist für sie wichtig, ihr konnten wir (also eine andere) helfen, ihr was an die Hand geben, was sie machen kann, was ihr gut tut und vielleicht sogar ein paar Taler in die Tasche bringt. Dieser Tipp ist für mich nicht umsetzbar, ihr geht es jetzt was besser, darüber freue ich mich tierisch, nur....was mache ich jetzt?
Wenn ich mit der "Gruppenleiterin" (wir sind alle Betroffene) darüber rede....ich weiß nicht, wie gesagt, es war das Thema von der anderen und für sie sehr wichtig.
Jetzt habe ich Bammel, dass ich halt weiter und öfters in diese Situation(en) komme, schließlich wird das auch noch ihr Thema bleiben :(

(Hilfe)

Danke schon mal im Voraus, ich weiß echt nicht, was ich tun soll.

GLG
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von padma » Samstag, 20.05.17, 14:21

hallo Juna, :)

ich denke schon, dass es wichtig wäre, das anzusprechen. Ihr habt ja sogar die Regel, dass niemand getriggert werden soll.

Du kannst es ja genau so beschreiben, wie du das hier gemacht hast. Dass du das Dilemma siehst, dass die andere Frau Unterstützung braucht, es bei dir aber so sehr triggert.
Dein Wohlergehen und das der anderen Frau ist ja gleichermassen wichtig.

In der Gruppe findet sich dann hoffentlich eine Lösung, die für euch beide gut ist.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von TeaTime » Samstag, 20.05.17, 14:45

Liebe Juna,

ich sehe das wie Padma.

Auch wenn es das Thema einer der Frauen dort ist, es darf trotzdem anderen nicht schaden. Es kann ja nicht angehen, dass Du auf dem Zahnfleisch nach Hause kriechst.

Ihr seid BEIDE wichtig und habt beide Eure Themen.

Die Lösung muss die Gruppenleiterin finden, vielleicht mit der gesamten Gruppe, oder nur mit Euch beiden.
Es wird sicher öfters vorkommen und auch anderen so gehen, deshalb wird es auch Lösungen geben.

Diese Sitzungen/Treffen sollen Euch helfen und gut tun, hier passiert das Gegenteil und das geht gar nicht !!!

Achte bitte auf Dich !!!!

Lieben Gruß,

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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Mittwoch, 12.07.17, 13:15

Huhu,

so, ich wollte mich auch endlich mal wieder melden.
DANKE für eure Rückmeldungen, ich hoffe, dass ihr mir nicht böse seid, weil ich bisher nicht darauf geantwortet habe, es ist voll komisch, mal kann ich schreiben, mal nicht, dann schreibe ich bei anderen, aber bei mir bekomme ich es nicht auf die Kette.
Außerdem kommt dann noch mein schlechtes Gewissen, weil hier so viel los ist und andere bestimmt wesentlich dringender Zuspruch und Rückmeldungen brauchen als ich, ja, ich weiß, DAS ist mein Problem.

Also zu der Sache in der Gruppe, ich hatte nicht den Arsch in der Hose, dass anzusprechen, es sind außerdem dann noch Sachen vorgefallen, die mich halt dazu bewegt haben, nichts zu sagen und mich immer mehr überlegen lassen, ob diese Gruppe die Richtige für mich ist.
Schatzi sagt schon, es kann doch nicht sein, dass ich immer nach Hause komme und erst einmal weinen und kuscheln muss, weil mir das dort nicht gut tut. Beim letzten Mal, als ich da war, habe ich iwas gesagt auf ne Sache von ner anderen und habe dann nen Vergleich oder so angestellt und bin sofort "angefahren" worden, falsches Thema. Das ist mir jetzt schon das 2. oder 3. Mal passiert, ich habe keine Ahnung, was ich immer falsch mache, ich mache nichts anderes, als die anderen auch, naja, wahrscheinlich subjektiv gesehen.
Ich sollte die GL darauf ansprechen, fühle mich aber einfach nicht wohl, habe das Gefühl, dass sie voll gegen mich ist und schießt, ka, ich denke halt darüber nach, was ich machen soll.
Morgen ist wieder Gruppe, mal sehen, ob ich gehe, wenn ich gehe muss ich eh noch was ansprechen ;)
(Die haben ne WA- Gruppe und die spammen die dermaßen zu, dass mir das einfach nur auf den Senkel geht und mich überfordert, außerdem kommt da ein Video und Bild oder sowas nach dem anderen, das nervt mich an, ich mag es einfach nicht, naja, mal sehen, wie die Zicken reagieren :P)


Jetzt aber "zu mir"/ was anderes.
Ich habe angefangen das Pregabalin zu reduzieren. Keine Ahnung, ob es wg. dem MSM was besser ist, wg. dem Sport oder der Kombi, zumindest habe ich weniger Schmerzen und liege bei 3-4 auf der Schmerzskala, wenn nicht, wie momentan wieder öfters, Schübe dazu kommen.
Allerdings halten sich die Nervenschmerzen in Grenzen und deshalb habe ich angefangen zu reduzieren.
Ich mache es, erstaunlicherweise, vor allem für mich, langsam, ich muss nicht reduzieren, ich brauche es nicht, hatte mich damit arrangiert, dass es ohne eben nicht geht, dadurch habe ich so eine entspannte Haltung, dass ich echt erstaunt bin.

Da ich bei dem Pregabalin aber recht/ sehr sensibel reagiere, achte ich da auch echt drauf.
Habe jetzt 2x 25 mg reduziert, habe vor, beim nächsten Schritt wieder 20- 25 mg runter zu gehen, ich weiß aber nicht, ob ich es jetzt abends oder morgens machen soll.
Ich hatte die erste Reduktion morgens gemacht, mit der Überlegung, dass ich morgens ja "ausgeruht" bin und die Nerven noch recht friedlich und ich dann abends "Entspannung" erhalte. Jetzt überlege ich aber eher, dass ich ja über den Tag kommen muss und dann ggf. abends mehr Pine in kauf nehme. Wahrscheinlich ist die Entscheidung eh verkehrt.
Ich will halt auch nicht zu viel und zu schnell runter gehen, da ich die Nervenschmerzen jetzt teilweise schon heftigst habe.
Die nächste Dosierung muss ich dann auch mithilfe der Lösung machen, da es nun einmal keine 175 mg Kapseln gibt.
Glücklicherweise unterstützt mich mein Psychiater da gut, so dass ich die Lösung schon habe und auch die 200 mg Kapseln, der Schmerzarzt ist ja der Meinung, dass das Zeug überhaupt nicht abhängig macht usw, die Standartreaktion und - aussage halt, mein Psychiater ist da dann anders.

Die Absetzsymptome halten sich in Grenzen, es ist kurzzeitig heftig, dann mildert es sich ab, zur Zeit weiß ich halt nicht, ob meine Depression wieder volles Pfund zuschlägt und wieder intensiver ist, das vom Pregabalin ist, oder ich einfach in ner Welle bin. Im Prinzip ist es (mir) auch egal, es ist so und ich muss gucken, wie ich diese blöde Kuh in den Griff bekomme, sie akzeptiere und mit ihr lebe. Ich predige mir immer wieder Gelassenheit, schließlich kann ich es nicht ändern, bzw. will es auch schon mal gar nicht mit Medis verändern.

Ich weiß nicht, ob der etwas für eure interne Liste wäre, da ich ihn noch nie konkret auf Absetzsymptome angesprochen habe, sondern von vornherein gesagt habe, so und so ist das, ich habe mir einiges angelesen, habe die und die Erfahrung gemacht und möchte das so und so handhaben. Er hilft und unterstützt mich auf ganzer Linie, ist nicht der Arzt, der leichtfertig Medis verschreibt, ist aber allerdings auch schon so "alt", dass ich denke, in ein, zwei Jahren die Info zu bekommen, dass er noch ein Jahr praktiziert und dann aufhört (hatte mal gefragt, da hat er gesagt, dass er mindestens ein Jahr vorher Bescheid sagen würde). Na, das einfach mal zur Info, falls Interesse besteht. (Allerdings kenne ich seine Meinung zu dem Thema halt gar nicht :P)

Ähm ja, das Oxycodon habe ich schon reduziert, nehme jetzt nimmer 4x 20 mg, sondern 2x 20 mg und 2x 10 mg im Wechsel, ich habe mehr Schmerzen, fahre damit aber ganz gut, schmerzfrei werde ich wohl eh nie wieder und dann halte ich lieber ein wenig mehr aus, als so viel Medis/ diese Dosierungen zu nehmen. Ich überlege da schon, ob es sinnvoll ist, auch an die anderen beiden 20 mg Dosierungen zu gehen, dass mache ich wenn denn dann aber im Wechsel mit dem Pregabalin oder danach, smile, etwas habe ich hier wenigstens verinnerlicht und letztens volle Latte gespürt, wenn man 2 Sachen gleichzeitig verändert, weiß man nicht, warum es einem so mies geht.

So, ich denke, jetzt habe ich euch wieder genug zugetextet, ich muss mal schauen, dass ich es vielleicht mal hin bekomme, kürzere Rückmeldungen zu geben, sonst habt ihr immer so viel zu lesen und es steht immer alles auf einmal da.

Ich wünsche euch einen Tag, mit möglichst wenig Schmerzen und Beschwerden, Sonne im Herzen, da von draußen eh keine zu erwarten ist :P

GGLG
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Sonntag, 16.07.17, 12:12

Huhu ihrs,

brr, da habe ich doch "nur" 25mg vom Pregabalin reduziert (also 2x, demzufolge 50mg von 450mg Gesamtdosis) und fange jetzt, eine Woche nach dem 2. Schritt richtig heftig an zu merken, dass ich das gemacht habe. Insgesamt waren das knapp über 10%, allerdings im (relativen) Hochdosisbereich, wo das Absetzten doch noch besser fluppen sollte.
Ich bin echt erstaunt, diese Probleme habe ich noch nie gehabt, mir geht es richtig bescheiden, ich zittere (innerlich ohne Ende und äußerlich schwankend), bin schlapp, müde, fühle mich voll mies, habe keine Kraft, bekomme noch nicht einmal meine Übungen hin (seit 2 Tagen ohne, heute muss ich mich iwie dazu bekommen und zwingen, wenn ich die nicht mache, bekomme ich noch mehr Probleme durch meinen Rücken und mache wieder gewaltige Rückschritte, welche ich mir einfach nicht leisten kann und darf)........

Ich wollte in den nächsten Wochen den nächsten Schritt wagen, allerdings werde ich jetzt erst einmal warten.
Meine Frage wäre, nehme ich dann 10% oder muss ich tatsächlich sogar in dem Bereich nur 5% nehmen, weil ich so sensibel auf das Pregabalin reagiere?

Ich schicke euch alle mal nen großes Kraftpaket, Gelassenheit und Akzeptanz, sowie Geduld und Durchhaltevermögen,
einen schönen Sonntag noch,

GLG
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von TeaTime » Sonntag, 16.07.17, 17:36

Liebe Juna,

Du hast ja auch das Oxy reduziert, da kommt vielleicht zu viel zusammen ?

Und beim Pregabalin sind es doch jetzt ca. 10% wenn ich das richtig verstanden habe. Und nun eben mal 4 Wochen halten, solange kann man ja Probleme haben.

Ist schon schlimm wie sehr der Körper diese Chemie braucht und ich wünsche Dir so sehr, dass Du gut voran kommen wirst !!

Also ich würde es dann wohl eher in kleineren Schritten probieren, besser so, als dass es Dir so schlecht geht.

Du kannst dann ja immer noch entscheiden, wie Du zukünftig weiter machen willst.

Lieben Gruß,

TeaTime
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Sonntag, 16.07.17, 18:41

Liebe Tea- Time,

Danke Dir.
Jo, das Oxy ist auch weniger geworden, allerdings hatte ich das, bis auf einen letzten 5mg Schritt, vor dem Pregabalin reduziert.
Da reagiert der Körper bei mir auch entweder sofort oder gar nicht, von den 4- 5mg- Schritten habe ich glücklicherweise gar nichts gemerkt.
Smile, das nenne ich einen Vgl. zu dem relativen Kaltenzug :P, da lasse ich mir dann doch gerne etwas Zeit.

Ja, es waren in der Summe etwas über 10%, wahrscheinlich bin ich auch mal wieder etwas zu ungeduldig und erstaunt, dass die Symptome bei mir so heftig sind, da ich bisher von großartigen Problemen (außer bei dem Kaltentzug) verschont geblieben bin, egal was ich kalt oder schnell runter reduziert habe.

Ich werde jetzt erst einmal warten und dann werde ich rechnen und dann schauen, was ich mir so überlege, dank der Spritzen kann ich die Lösung ja leicht dosieren und was mir noch so eingefallen ist (der PN von einer ganz lieben Person sei Dank), es gibt ja noch 25mg Kapseln, d.h. ich versuche am Dienstag (da bin ich eh bei meinem Psychiater) zu klären, ob er mir auch die 150mg UND die 25mg aufschreibt, so dass ich dann, wenn meine Packung zuneige geht, anfangen kann, die nächste Reduktion in Angriff zu nehmen und halt so wenig Lösung wie möglich nutzen zu müssen.

Mal sehen :)

LG
Juna
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von padma » Montag, 17.07.17, 18:32

hallo Juna, :)

du hattest ja in 2 Schritten im Abstand von 2 Wochen je 5% reduziert. Daran könnte es auch liegen.

Vielleicht würde 10% alle 4 Wochen besser funktionieren, aber das könntest nur über ausprobieren herausfinden.

liebe Grüsse,
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Montag, 17.07.17, 23:17

Huhu Padma,

Danke für Deine Rückmeldung.
Mhmm, was anderes bleibt mir wohl eh nicht übrig ;)

(Das es auch nur 2 Wochen waren ist mir erst beim anpassen der Signatur aufgefallen, gefühlt steckte da mehr Zeit drin, deshalb werde ich da nun auch besser drauf achten)

Ich gucke mal, es wird schon werden und wie gesagt, ich habe keinen Druck und keinen Zwang, weil ich für mich angenommen hatte, dass ich das Zeug eh "brauche", um leben zu können.

Tschüssi und LG
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Re: Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Samstag, 29.07.17, 14:06

Huhu ihr Lieben,

ob man den Thread jetzt wohl doch in den NL- Bereich verschieben und den Titel mit "aktuell Pregabalin" ergänzen könnte?

Viiiiiielen lieben Dank,
Juna

P.S.:
Meine Absetzsymptome kommen in den "klassischen" Wellen, mal ist es ganz moderat und ok/ aushaltbar und dann ist es wieder ziemlich übel, aaaaber....anderen geht es weitaus schlechter, von daher sollte ich lieber nicht rumnölen.
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Re: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von padma » Samstag, 29.07.17, 23:04

liebe Juna, :)

erledigt :)

liebe Grüsse,
padma
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Juna
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Re: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Samstag, 29.07.17, 23:11

Liebe Padma :hug: ,

vielen lieben Dank <3

GLG
Juna
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gelblack
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Re: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von gelblack » Sonntag, 06.08.17, 9:53

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... art=40#top

Hallo Juna

War gerade im Gesundheitsthread unterwegs und habe deine Floater Problematik dort gesehen. Oben ist der Link dazu in dem ebenfalls mein Post zu finden ist. Es gibt die Möglichkeit Floater per Laserbehandlung zu eliminieren. Kannst ja mal einen Blick drauf werfen.

Alles Gute!!
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Re: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 26.04.18, 10:01

Hallo Juna!

Bin gerade über einen alten Beitrag von dir gestolpert und frage mich, wie es dir geht. vielleicht schaust du mal vorbei?

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Juna
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Re: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Mittwoch, 09.05.18, 14:33

Huhu Murmeline und huhu ihr anderen,

oh <3 das ist aber lieb, DANKE Dir.

Wie es mir geht, hmm, schwer zu sagen, von gut bin ich weit entfernt, ich lebe, zumindest versuche ich es.

Bekomme den Editor für die Signatur gerade nicht auf, habe verschiedene Browser probiert, der mag mich gerade einfach nicht.

Bin seit geraumer Zeit (schlag mich bitte nicht, weiß gerade nicht so genau, seit wann, müsste ich nachrechnen/ nachgucken) bei je 100 mg Pregabalin morgens und abends, würde sooooo gerne weiter runtergehen, aber glaube nicht, dass ich noch mehr verpacke. Ich weiß es einfach nicht.
Wollte auch schon viel früher wieder geschrieben haben, allerdings war mein Anspruch an mich :frust: endlich mal positiver schreiben zu können, hüstel.

Ich gehe schmerztechnisch seit einiger Zeit durch die Hölle, dachte bei 2x 125 mg schon, oh, die Nervenschmerzen werden aber heftig, bin trotzdem weiter runter und jetzt ist es halt so, dass die Beine auch ziemlich (vom Rücken her) rumzicken.
Habe am Freitag einen Termin zur Vorstellung in der Rheumatologie, ich soll dort in die TK, um abzuklären, ob nicht doch eine rheumatische Erkrankung vorliegt, die bisher nicht erkannt wurde, da die Blutwerte und Rheumafaktoren immer in Ordnung waren, da ich Entzündungen ohne Ende im Körper habe und der Verdacht auf Spondylitis besteht.
War mein Leben durch das Giftzeug endlich wieder lebenswert geworden und hatte ich endlich wieder was an Lebensqualität erhalten, so habe ich diese jetzt trotz Gift nicht mehr. Gehe schmerztechnisch durch die Hölle, die Beine führen ihr Eigenleben, mein Schlüsselbein hat ein Ei auf dem Knochen, die rechte Hand und der Daumen sind kaum noch nutzbar, ääähm, genug gejammert.
Ich hoffe fast regelrecht auf eine Diagnose, damit ich wenigstens weiß was in dem Körper los ist und abgeht, damit ich weiß, dass ich mir das nicht alles einbilde und mich anstelle. Naja, mal sehen, am Telefon hieß es, dass da dann geklärt werden muss, ob es überhaupt teilstationär geht, aber wenn das nicht machbar ist, geht es für mich nicht. Mal sehen. Schatzi hat sich extra freigenommen, um mich zu begleiten, ich habe ein wenig Schiss, weil er (meiner Meinung nach) immer so "übertreibt" und die Problematik dramatisiert, naja, bin echt froh, dass ich mich dem nicht alleine stellen muss.

Ansonsten.... kämpfe ich immer noch mit der RV, beziehe mittlerweile Hartz IV, habe vom ersten Gutachter bescheinigt bekommen, dass aufgrund der Vielfalt und Schwere der psychischen Erkrankungen kein Umzug zumutbar ist ( :party2: ) und warte jetzt auf das nächste Gutachten, wo es darum geht, ob ich überhaupt leistungsberechtigt bin, oder ob ich zum Sozialamt gehen muss. Ich habe soooooooooooooooooooooooooooooooo Angst, ich habe Panik ohne Ende, ich achte darauf, dass weder die Beiden, noch die Verzweiflung die Oberhand gewinnen, naja, klappt meistens, dass ich die relativ klein halte.

Ich mache relativ viel Sport, das tut mir gut, muss halt immer aufpassen, dass ich nicht zu viel mache, weil ich sonst erst recht die Quittung bekomme, halte mich damit aber meistens über Wasser. Ich habe ziemlich viel Gewicht verloren, weiß aber mittlerweile auch, dass es alles Wassereinlagerungen von den Medikamenten, gepaart mit dem Gendefekt waren und auch immer noch sind, hilft mir nicht viel, habe "nur" schwarz auf weiß, dass es so ist und dass an meiner Ernährung gar nichts auszusetzen ist.
Kämpfe halt zur Zeit wieder heftig damit, dass ich auch ja wenigstens annähernd genug zu mir nehme, ich nehme halt sofort wieder zu, wenn ich es nicht tue, trotzdem bin ich zZt einfach überlastet, mich machen die Situation, die körperlichen Beschwerden und die Psyche dezent fertig.

Dafür läuft es mit Schatzi hervorragend, er ist einfach umwerfend wunderbar, ich kann meine Gefühle mit Worten gar nicht beschreiben, ich bin nur soooo froh, dass er da ist.
Ich habe auch eine richtig tolle Freundin gefunden und oh Wunder, dadurch habe ich noch eine kleine Freundin gewonnen, wenn man mich mit ihr sieht, dann glaubt man gar nicht, dass ich eine Hundephobie habe und dezent unter einer Ekelstörung leide, lächel.

DANKE Murmeline :hug:
Wie geht es Dir? Ich hoffe, dass Du soweit oky bist, werde mal vorsichtig wieder etwas im Forum rumwühlen, vielleicht finde ich ja was heraus :whistle:

Gaaaaaaaaaaaaaaaanz liebe Grüße,
Juna

Oh, gg, den Kampf gegen die PP´s und PPI´s führe ich trotzdem weiter, werde von manch arzthörigen und tablettenfavorisierenden Mitmenschen auch gar nicht mehr um eine Meinung gefragt, habe letztens nur wieder mal meinen Senf dazugegeben, als jemand nach Venlagift gefragt hat und dann auch prombt jemand sagte, es würde ihr ihrer Meinung nach gut helfen, sie hätte zwar starke Nebenwirkungen, aber sie hätte die mal einen Tag vergessen und am nächsten ging es ihr wieder richtig mies, deshalb scheint es ja doch sehr gut zu helfen. :frust: :evil: meine Antwort dürfte naheliegend sein, oder :rotfl: , gg, allerdings kam dann weder von der einen, noch von der anderen eine Reaktion darauf, was ich wieder schade finde, weil damit der nächste Abhängige in den Teufelskreis fällt :censored: ...naja, ich kann nicht jeden "retten", jedem helfen, DAS habe ich tatsächlich mittlerweile gelernt.

Ich hoffe, dass ihr das schöne Wetter nicht allzu belastend empfindet, mich macht der kommende Wetterwechsel jetzt schon wieder fertig, naja, wird sich nicht ändern :sports:
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Re: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von padma » Samstag, 12.05.18, 17:30

liebe Juna, :)

schön von dir zu hören.

Das mit deinen Schmerzen hört sich wirklich sehr übel an. :hug:
Gut, dass jetzt eine genauere rheumatologische Diagnotik gemacht wird. Es gibt soviele Arten von Rheuma und lange nicht alles lässt sich an den Rheumawerten erkennen.
Ich hoffe, dass sie eine gute Behandlungsmöglichkeit finden.

Weiter reduzieren würde ich in der aktuellen Situation auch nicht.

Dass du immer noch solchen Ärger mit den Behörden hast, tut mir leid. Sowas ist so zermürbend. :frust:

Gut, dass "Schatzi" dich so unterstützt, und es mit euch so hervorragend läuft. <3

liebe Grüsse,
padma

P.S. du darfst sehr gerne berichten, auch wenn keine "Fortschritte" zu vermelden sind.
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


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Re: aktuell Pregabalin absetzen /Venlafaxin und Levomepromazin

Beitrag von Juna » Montag, 28.05.18, 14:16

Huhu ihrs,
liebe Padma :hug: ,

Danke für Deine Rückmeldung.

Mal eine Frage vorweg, kann mir einer von euch sagen, warum ich nicht mehr in meine Signatur reinkomme, um diese zu bearbeiten?
Bei mir kommt, wenn überhaupt, ein Time- Out- Error, der Browser rödelt und rödelt und rödelt und nichts passiert, grübel.
padma hat geschrieben:
Samstag, 12.05.18, 17:30
P.S. du darfst sehr gerne berichten, auch wenn keine "Fortschritte" zu vermelden sind.
Danke :cry: ich weiß, es nervt mich nur einfach tierisch, dass es so ist wie es ist (jaaaa, euch bestimmt auch, hrmpf, klingt iwie blöd, weiß nicht, wie ich es beschreiben soll), ich habe halt oft ein Problem damit, etwas zu sagen und bezeichne alles von MIR (von anderen so gut wie gar nicht) als Rumjammerei, es geht mir ziemlich auf den Senkel und das Aussprechen ist.... schwer :frust: (ich arbeite dran, ich weiß, dass es mein Problem ist, :whistle: bin trotzdem der Meinung, dass ich rumjammer ohne Ende und alle nur nerve und denen zur Last falle :cry: ).

Momentan ist es einfach wahnsinniger Murks, habe ich letztens noch gedacht, dass sich bei der RV vielleicht positiv etwas tut, ist vor 2 Wochen der Boden unter meinen Füßen noch mehr weggezogen worden. Habe mir jetzt einen Beihilfeschein besorgt (und bin an einen Menschen geraten, der sich was hat einfallen lassen und nicht nur auf seinen Paragraphen herumgeritten ist, da ich für das eigentliche Anliegen, gar keinen Beihilfeschein hätte erhalten dürfen, habe aber meine Not und meine existenzielle Bedrohung (ohne rumzujammern) wohl scheinbar gut deutlich gemacht) und habe nächste Woche endlich den Termin bei einer Anwältin, habe auf mein Bauchgefühl gehört und hoffe jetzt, dass das nicht voll daneben liegt.
Ich habe einfach nur wahnsinnige Angst. Naja, mehr als was tun kann ich auch nicht, so blöde das auch ist.
padma hat geschrieben:
Samstag, 12.05.18, 17:30
Weiter reduzieren würde ich in der aktuellen Situation auch nicht.
Danke, das ist zwar gerade noch ein Frustrationsfaktor mehr, aber ich bin sowohl physisch als auch psychisch momentan viiiiiel zu mies drauf, um es weiter zu versuchen, auch wenn ich Angst habe, dass die Nebenwirkungen vom Pregabalin nie wieder weggehen und ich einfach nur so doof, blöd und dumm bleibe, wie ich mich fühle :shock: , aber noch mehr Zicken seitens meiner "freundlichen" Nerven halte ich mom wahrscheinlich auch nicht aus.
padma hat geschrieben:
Samstag, 12.05.18, 17:30
Gut, dass jetzt eine genauere rheumatologische Diagnotik gemacht wird. Es gibt soviele Arten von Rheuma und lange nicht alles lässt sich an den Rheumawerten erkennen.
Ich hoffe, dass sie eine gute Behandlungsmöglichkeit finden.
Das war wohl leider ein Satz mit X, nämlich nix, das war auch vor 2 Wochen, wenn---dann kommt eh alles auf einmal, es war soooo toll und sooo "klasse", ich bin ernst genommen worden, man hat mir zugehört und sich die Symptome angehört und angeschaut, allerdings meinte der Chefarzt, dass ich dort wohl nicht richtig aufgehoben sei und man mir nicht in dem Maße würde helfen können, wie ich es wohl bräuchte. Es wurde noch der Genmarker abgenommen, der aber, wenn ich mich recht erinnere, vor einigen Jahren schon negativ war.
Er meinte, dass ich doch dann eine multimodale Schmerztherapie machen solle, die gäbe es in 2 Städten in der "Nähe" wohl auch mittlerweile ambulant.
Ich weiß nicht, ich habe glaube ich einfach nicht die Kraft und die Energie, mich wieder damit zu beschäftigen, dass ich als Querulant und Therapieverweigerer gelte, weil ich einfach keine AD´s nehmen möchte, ich denke, dass mein Umgang mit dem Schmerz ganz oky ist, auch wenn vielfaches Ignorieren vielleicht nicht der beste Weg ist, aber zumindest lebe ich nicht für den Schmerz und gehe voll in ihm auf/ gebe mich ihm voll hin. Ja, er dominiert mich ganz schön und hat mich heftigst in der Hand, gerade in den letzten Wochen/ Monaten, trotzdem bin ich nicht seine Marionette und ziehe mein Programm trotzdem (meistens) durch. Nur wenn ich wirklich nicht kann, erlaube ich mir, auch nicht zum Sport zu gehen, sonst kommt eh wieder der Rattenschwanz, kein Sport = noch mehr Schmerzen = wesentlich schlechter/ gar nicht mehr laufen können = Sieg der Depri und völlige Junavereinnahmung, nee, nein Danke :fly: , möchte ich nicht.

Öhm ja,
padma hat geschrieben:
Samstag, 12.05.18, 17:30
Gut, dass "Schatzi" dich so unterstützt, und es mit euch so hervorragend läuft
jaaaaaha, da war es dann letzte Woche auf einmal schwierig, iwie sind meine, ich nenne sie mal Borderline- Gedanken und Gefühle, momentan seeeehr dominant, gerade die Ängste und die Abwertung, mir missglückte dann fast sogar meine Reflektionsgabe, es ist wieder besser und angenehmer, ich habe auf einmal solche Zweifel gehabt und mich dermaßen ab- und entwertet, dass ich jetzt noch nicht einmal in der Lage bin, ihm "alles" zu erzählen, aus Angst, dass er mich verlässt. Gefühlt schreit alles in mir, dass ich ihm auch nicht vertrauen kann, naja, da gewinnt dann wieder die Reflektion, habe es mir wieder mühselig zurück erarbeitet, bin immer noch vorsichtig und habe ihm dann alles in kleinen Portionen versucht zu erzählen, nee, nee, wie war das? Wäre doch langweilig oder nicht real oder so.
Ich weiß gerade gar nicht, warum ich das tipel, schääääääm.

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag, hoffentlich nicht so viel Gewitter und nicht so starke/ viele ätzende Probleme wg. dem Wetter, würg.

LG
Juna

Oh, es gibt auch positive Dinge, mir die mal eben wieder ins Gedächtnis rufe, habe heute bei ner Plank- Challange teilgenommen, habe meinen bisherigen Rekord um ne knappe Minute verbessert, gg, trotzdem kläglich "versagt", da diejenige, die ich motiviert hatte mitzumachen (hatten wir beim letzten Mal schon gemeinsam durchgestanden), dann noch 25 Sekunden länger durchgehalten hat :shock:
Naja :rotfl: 5:05 Min habe ich trotzdem gehalten :lol:
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