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MarcoG: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von Jamie » Samstag, 28.10.17, 19:08

Hallo Marco, :)

wenn das einmalig ist, sehe ich keine Bedenken.
Aber es ist natürlich so, dass wir selbst auch nicht genau wissen, woher deine Unruhe letztlich rührt.
Sich sorgenvolle Gedanken machen ist natürlich nicht zuträglich, da wird man ja noch unruhiger und füttert sich das Ängstliche und Aufgewühlte selbst an.
Ich denke es wird darauf hinaus laufen, künftig deine Reaktionen, wenn ein Aderlass ansteht, genau zu beobachten und dann vielleicht nachzuregulieren.

Grüße und alles Gute
Jamie
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Mittwoch, 01.11.17, 13:58

Hallo zusammen !
Ich möchte noch mal eine Frage stellen wegen des Nichtrauchens.
Ich bin jetzt 1monat und 15 Tage rauchfrei. Und ich muss sagen ich fühle mich nicht so gut, ihr wisst ja um meine Krankheit, die mich mehr oder weniger zwingt nicht mehr zu Rauchen.
Ich habe auch kein Verlangen, aber gestern hatte ich üblen Schwindel mit erhöhten Blutdruck und panikgefühlen, ich kann mir nichts anderes vorstellen als das es das Nichtrauchen verursacht. Was kann ich tun um dieses Dinge etwas abzufangen?
Wieder Rauchen ist keine Option mehr. Bin leider auf dem Weg der Verzweiflung, und weiß mir nicht zu helfen, vergeht es wieder oder muss ich mit ernsten Problemen rechnen?
Lg Marco
Diagnosen: Generalisierte Angststörung, Schwere Depressive Episode ? Episodischer Clusterkopfschmerz. Polyzytämia Vera ( Aderlässe bei bedarf, zur Zeit so alle 2 Monate)
Medikamente Aktuell: Pregabalin 100-0-75mg
Seroquel Ret. 50mg, Mirtrazapin 30mg
11.06.15 - 30.09.16 Klinik
symptome seit klinik. derealisation, depersonalisation, zwangsgedanken, unruhe , ängste , panikattacken, viele deja vue's( dies aber seit mehren monaten nicht mehr) müdigkeit wenn nicht grad unruhe.
grübeleien, hoffnungslosigkeit, verzweiflung.
Medis laufe der letzten jahre:
2013-2015 oprimamol 0-0-100mg ( im mai 2015 diese durch arzt einfach abgesetzt ,danach wohl starke absetzsymptome Klinik.
mai 2015 mirtrazapin 15 mg angesetzt)
darunter symptomverschlechterung)
eingenommen bis 16 juni 2015)
16 juni klinik dort mirtrazapin wieder raus)
anfang vom lyrika 75-0-75mg und risperdal 0,5 mg. darunter symptomverbesserung
erhöhung des lyrikas nach einer woche
75-0-150 mg. und einschleichen citalopram 10 mg, symptome wieder deutlich schlechter.
nach 4 tagen citalopram wieder raus da nicht vertragen. lyrika gleichzeitig morgens erhöhnt. 150-0-150mg nebenwirkungen immens.
zittern extremer schwindel, gangunsicherheit. depressive gedanken.
eine weitere woche später fluoxitin 10 mg darunter immer unruhiger, panikattacken bald minütlich, suizidiale gedanken, vorstellungen, aber keine pläne dahingend, diese gedanken habem mir unheimlich angst gemacht.

aktuelle Medikatione
pregabalin 100mg-0- 75 mg
quentiapin 50mg ret. 0-0-50mg Einnahme 17 Uhr
mirtrazapin 0-0-22,5 mg seit 01.06.18 Einnahme zwischen 21 Uhr und 22 Uhr

Seit dem 26.08.18 von 22,5 mg Mirtrazapin auf 20,25 )
Symptome: Blitzgedanken, Gedankenflut, wacher, frühes erwachen am Morgen . Anflüge von Panik, Angst ( noch aushaltbar)
16.09.18 wieder hoch auf 22,5 mg Mirtrazapin Symptome nicht mehr ausgehalten .

Rauchstopp seit 16.09.17
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 01.11.17, 14:26

Hallo Marco, :)

also zuerst einmal möchte ich dir noch mal ausdrücken, dass es mir leid tut, dass du chronisch krank bist.
Ich denke das ist für viele schon ein einschneidendes Erlebnis, wenn man so eine Diagnose bekommt. :hug:

Nun scheint mir aber die Prognose nicht zu schlecht zu sein, zumal man anscheinend noch zeitig drauf gekommen ist.
Alle Symptome, die du schilderst, können Begleitsymptome deiner Polycythaemia vera sein!
Deswegen bin ich mir auch nicht sicher, an was es jetzt liegt.
Splenomegalie (Vergrößerung der Milz)
Hepatomegalie (Vergrößerung der Leber)
Kopfschmerz
Tinnitus (Ohrensausen)
Sehstörungen
Vertigo (Schwindel)
Müdigkeit
dysphorische (misslaunische) oder depressive Stimmungslagen

Parästhesien
Kribbeln oder Taubheitsgefühle insbesondere an den Extremitäten
Schmerzen in den Extremitäten
Pruritus (Juckreiz)
besonders bei Wärme
aquagener Pruritus (stechender Juckreiz nach Kontakt mit Wasser)
Dyspnoe (Atemnot)
Plethora
Haut und Schleimhäute tiefrot mit rotblauer Zyanose
rotes Gesicht - Patienten haben ein „blühendes“ Aussehen
bei einer Augenuntersuchung oft dunkel-rot-bläulich gefärbte Gefäße
Durchblutungsstörungen
arterielle und venöse Thrombosen und/oder Embolien vor allem im Magen- und Darmbereich (Gastrointestinaltrakt)
transitorische ischämische Attacken
Magen- und Darmgeschwüre
Arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)
gesteigerte Blutungsneigung, meist durch Funktionsstörungen der Thrombozyten (trotz erhöhter Anzahl)[13]
selten Freisetzung erhöhter Mengen an Harnsäure bei vermehrtem Zerfall von Zellkernen der sich autonom vermehrenden Zellen mit Gichtanfällen[13]
Nachtschweiß[14]
Bei fortschreitender Erkrankung können die Zahl der Erythrozyten und auch der Leukozyten und Thrombozyten sinken, die Milz kann an Größe zunehmen, oft in Verbindung mit Myelofibrose und extramedullärer Hämatopoese (Blutbildung außerhalb des Knochenmarks).

Ein Teil der individuell unterschiedlich auftretenden Symptome, insbesondere wenn sie mit Durchblutungsstörungen zusammenhängen, verschwindet oder wird abgeschwächt, sobald die Erkrankung erkannt und behandelt wird, indem der Hämatokritwert in den Normbereich von etwa 45 Prozent abgesenkt wird
https://de.wikipedia.org/wiki/Polycythaemia_vera


Natürlich kann es auch der Rauchstopp sein oder eine Mischung aus beidem; da hätte ich dann eine Frage. Geht es um das Rauchen an sich oder auf den Nikotinverzicht? Weil wenn das Nikotin nicht das Problem ist, sondern die Qualmerei an sich, dann könntest du vielleicht ja auch mal, im Zweifelsfall, ein ganz niedrig dosiertes Nikotinkaugummi kauen und gucken, ob sich was ändert?
Allerdings weiß ich nicht, ob die Idee gut ist und darum solltest du deinen Arzt fragen.

Ehrlich gesagt würde ich da mal bei Gelegenheit Rücksprache mit deinen Ärzten halten, denn wenn die Symptome nix mit dem Rauchstopp zu tun haben, sondern mit der Polycythaemia vera, dann müssen diese ggf. ihr Therapiekonzept überdenken und evtl. musst du dann einen Betablocker / Blutdrucksenker verordnet bekommen? Wie hoch war der Blutdruck denn? Am Anfang könnte der Betablocker auch als Notfallmittel genommen, sprich man verordnet ihn dir, aber du nimmst nur einen Krümel, wenn tatsächlich der Blutdruck zu hoch ist.

Das meine Ideen dazu.

Bitte nimm die Diagnose noch unbedingt in deine Signatur auf und auch die Aderlässe. Danke.

PS. Du wohnst nicht zufälligerweise im Rhein-Main-Gebiet? Ich bin in einer pharmazeutischen Zeitung über eine Anzeige gestolpert, da findet am jetzigen Samstag in Frankfurt am Main eine Patiententagung zu seltenen Bluterkrankungen statt, Thema ist auch Polycythämia Vera.
Ich weiß zwar noch nicht so genau, was ich davon halten soll, weil der Hauptveranstalter Novartis ist (big pharma), aber vielleicht hast du trotzdem Interesse?
http://www.mpn-netzwerk.de/fileadmin/do ... nkfurt.pdf

MfG
Jamie
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Mittwoch, 01.11.17, 16:03

Hallo Jamie
Danke dir, ja natürlich kann es auch an der Erkrankung selbst liegen, hatte bis gestern einen astreinen Blutdruck von 120 /80
Gestern lag er weil mir komisch war und auf der Arbeit nachgemessen wurde bei 170/90
Schwankend im Verlauf des Tages , So zwischen 120/90 150:80
Es ist nur auffällig das dies in den Zeitrahmen passt als ich das Rauchen einstellte, natürlich kann der letzte aderlass auch damit zusammhängen, da ging der Schwindel auch los.
Wie mein Blutdruck heute ist weiß ich nicht.es geht mir nicht ums Rauchen ich habe da echt absolut kein Verlangen, aber irgendwas Lößt es in mir aus das ich es nicht tue, es ist so eine Ahnung die man in sich trägt das man instinktiv weiß oh da stimmt was nicht. Ich wohne in NRW ich bin im MPN Netzwerk aufgrund meiner Erkrankung auch vertreten, dort hatte ich auch die Frage gestellt ob meine aderlässe Auswirkung auf meine Medikamenten Einnahmen haben könnten , dieses wurde bejaht und mit einer 10% Auswirkung angegeben, Sprich 10% Wirkstoff gingen verloren, allerdings wurde gesagt das dies für gängige Medikamente zähle, die eh im
Laufe des Tages ausgeschieden werden, die Diagnose steht in meiner Signatur die aderlässe werd ich noch dazu nehmen.
Natürlich ist es möglich das ich mich reinsteiger, aber verlassen tue ich mich nicht drauf, da ich durch mein wissen was ich damals nicht hatte doch eigentlich gegensteuern könnte, ich aber das Gefühl habe nichts dagegen ausrichten zu können, vll spielt alles eine Rolle, der Nikotinentzug der irgendwie verzögert einzutreten scheint, und oder Wirkstoff der mir verloren geht durch aderlass, vll auch Einbildung meinerseits , aber das ist es ja es ist kaum auseinander zu halten, Ärzte wisst ihr ja, das dort wahrscheinlich gesagt wird es liege an keinem sondern an mir selbst, dies ist mir aber zu leicht!
Ja ich habe eine sehr gute Prognose uralt zu werden, insofern die Werte gut eingestellt sind , dies scheinen sie zu sein. Vor dem letzten aderlass lag mein hämatokrit bei 46 % zum Vergleich vor Diagnose 53% , da man unter 45% sein sollte nehm ich an das der letzte aderlass dies garantiert geschafft hat unter 45 zu kommen, aber logischerweise müsste ich mich ja gut fühlen mit diesen Werten , die hatte ich schon Jahre nicht mehr.
Ich bin froh das es relativ früh erkannt wurde, es ist mir noch nichts passiert. Nun hab ich aber Ängste dahingehend das mein Medikamentenspiegel soweit unten ist das es mir Probleme macht. Oder es am Nikotinentzug liegt, oder an beiden.
Natürlich könnt ihr mir dieses auch nicht garantiert beantworten das ist mir klar.
Ach Mensch ich denke einfach es passiert mir was, ich hab aber keine Wahl und muss alles genau so machen .
Lg Marco
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zittern extremer schwindel, gangunsicherheit. depressive gedanken.
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Freitag, 03.11.17, 13:42

Hallo
Kurzes Update
War gestern bei Hausarzt es ist durchaus möglich das meine Symptome gerade mit dem Rauchstopp zu tun haben. Mein Blutdruck war immer noch leicht erhöht und er hat mir für einige Tage Ramipril verschrieben 2,5 mg . Davon hab ich gestern ein Krümel zu mir genommen vll knapp 1 mg . Heute hab ich nichts mehr eingenommen weil ich mich Blutdruck technisch etwas besser fühle, er denkt nicht das ich primär einen hohen Blutdruck habe dies eher die innere Unruhe verursacht.
Schlafe schlecht , hab zittern, Ängste, depris, Nikotinentzüge sind wahrscheinlich doch nicht so einfach.
Lg Marco
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Beitrag von MarcoG » Samstag, 18.11.17, 9:44

Hallo und guten Morgen
Hatte ja berichtet was meine Beobachtungen sind nach einen einen Aderlass, das letzte mal war vor einer Woche und diesen hab ich gut vertragen, mein Schlaf ist aber weiterhin sehr gestört, mein Blutdruck ist immer noch leicht erhöht.
Ich habe mich versucht im Internet irgendwie schlau zu machen , und bin auf einige interessante Dinge gestoßen, und zwar wenn jemand raucht braucht er im Normalfall eine höhere Dosis als ein Nichtraucher, um eine Wirkung zu bekommen, lässt er das Nikotin weg kann es sein das der Spiegel stark ansteigt, dies zählt aber nicht für alle antidepressiva,ob das mirtrazapin dazu gehört könnte ich nicht rauslesen , meine Sorge ist nun das ich vll überdosiert bin da ich ja nicht mehr rauche!
Ein Zusammenhang ist nicht ausgeschlossen finde ich, wo muss ich hin um meinen Medikamentenspiegel bestimmen zu lassen?
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von LinLina » Samstag, 18.11.17, 11:09

Hallo Marko :-)

Deine Überlegung ist richtig, es ist möglich dass Medikamentenspiegel durch das Rauchen bzw. den Rauchstopp beeinflusst werden, das ist aber sehr spezifisch je nach Medikament zu sehen, nicht allgemeingültig. Vor allem gilt das z.b. auch für manche Neuroleptika wie z.b. Olanzapin und Haloperidol, aber Mirtazapin ist auch betroffen, wenn auch nicht so stark. Die anderen beiden Medikamente die du nimmst, Quetiapin und Pregabalin sind eher unverdächtig bzgl. der Interaktion mit dem Rauchen.

Hier kann man das nachschauen, welche Medikamente u.a. betroffen sind

http://www.uniklinik-ulm.de/fileadmin/K ... tionen.pdf Seite 14

Beim Mirtazapin ist es so, es wird über unterschiedliche Enzyme abgebaut, nur eines davon wird durch das Rauchen signifikant beeinflusst (die Enzyme die Mirtazapin abbauen heißen CYP 3A4 und CYP 1A2, wovon 3A4 vom Rauchen beeinflusst wird). Deswegen glaube ich eher nicht, dass du jetzt sehr stark überdosiert bist, dazu kommt ja noch die regelmäßige Blutabnahme die den Spiegel etwas senkt. Du kannst das aber sicherheitshalber mit deinem Arzt besprechen, auch ob er deinen Mirtazapinspiegel messen würde.

Liebe Grüße
Lina
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Beitrag von MarcoG » Samstag, 18.11.17, 11:29

Hallo Lina
Vielen Dank für dieses ausführliche Antwort.
Du meinst eher nicht das ich überdosiert bin, okay das ist beruhigend, und sähe eine Überdosierung nicht anders aus
(Sehr müde) ? Ich bin eher wacher und schlafe schlecht!
Ich werde definitiv zum Arzt meinen Spiegel bestimmen lassen. Ich bin jetzt 2 Monate rauchfrei, in der ersten Woche wurde ich vll 1 x nachts wach, im Verlauf immer öfters . Als ich noch geraucht habe undicht Abend das mirtrazapin genommen habe ,könnte ich 45 min nach Einnahme einschlafen und durchschlafen , das fehlt jetzt gänzlich, natürlich könnt auch meine allgemeine Verfassung eine Rolle spielen in Form das ich gut mit den blutwerten eingestellt bin und dadurch viel wacher bin , davor Jahre in Müdigkeit verbracht!
Der Hämatologen setzte auch Ass 100‘an , dies muss ich nehmen leider.
Lg Marco
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von LinLina » Samstag, 18.11.17, 11:35

Hallo Marco :-)

Erwartungsgemäß würde ein höherer Blutspiegel von Mirtazapin zu mehr Müdigkeit führen, das denke ich auch. Da Mirtazapin in hoher Dosierung aber auch Unruhe auslösen kann, ist es nicht auszuschließen dass eine Überdosierung Schlafprobleme mit sich bringen würde. Aber ich vermute auch eher andere Faktoren, die die Veränderung und dein wacher sein bewirken. Lass es einfach sicherheitshalber untersuchen, auch für dich zur Beruhigung.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von Jamie » Samstag, 18.11.17, 11:38

Hallo Marco, :)

ich wollte noch sagen, dass es ASS auch in einer magenschonenden Variante gibt.
Das ist möglicherweise für die Zukunft interessant, da du es ja wohl künftig als Dauermedikation hast.
Das Mittel heißt Aspirin protect, kostet aber leider auch um die 8€ / 100 Stück
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... hp?id=1741

Grüße
Jamie
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Samstag, 18.11.17, 13:33

Hallo Jamie
Und danke Lina
Nehme ASS protect ein, ist magenschonend.
Also ihr meint ich könnte mich erst mal beruhigen?
Das ganze macht mir wirklich zu schaffen . Da man bei meiner medikamentendosierung eher schlafen sollte als wach zu sein, macht es mir doch schon Angst. Naja werde es kontrollieren lassen. Was in dem Fall wenn der Spiegel hoch ist?
Kann man dann bedenkenlos weniger nehmen?
Lg marco
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Seroquel Ret. 50mg, Mirtrazapin 30mg
11.06.15 - 30.09.16 Klinik
symptome seit klinik. derealisation, depersonalisation, zwangsgedanken, unruhe , ängste , panikattacken, viele deja vue's( dies aber seit mehren monaten nicht mehr) müdigkeit wenn nicht grad unruhe.
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mai 2015 mirtrazapin 15 mg angesetzt)
darunter symptomverschlechterung)
eingenommen bis 16 juni 2015)
16 juni klinik dort mirtrazapin wieder raus)
anfang vom lyrika 75-0-75mg und risperdal 0,5 mg. darunter symptomverbesserung
erhöhung des lyrikas nach einer woche
75-0-150 mg. und einschleichen citalopram 10 mg, symptome wieder deutlich schlechter.
nach 4 tagen citalopram wieder raus da nicht vertragen. lyrika gleichzeitig morgens erhöhnt. 150-0-150mg nebenwirkungen immens.
zittern extremer schwindel, gangunsicherheit. depressive gedanken.
eine weitere woche später fluoxitin 10 mg darunter immer unruhiger, panikattacken bald minütlich, suizidiale gedanken, vorstellungen, aber keine pläne dahingend, diese gedanken habem mir unheimlich angst gemacht.

aktuelle Medikatione
pregabalin 100mg-0- 75 mg
quentiapin 50mg ret. 0-0-50mg Einnahme 17 Uhr
mirtrazapin 0-0-22,5 mg seit 01.06.18 Einnahme zwischen 21 Uhr und 22 Uhr

Seit dem 26.08.18 von 22,5 mg Mirtrazapin auf 20,25 )
Symptome: Blitzgedanken, Gedankenflut, wacher, frühes erwachen am Morgen . Anflüge von Panik, Angst ( noch aushaltbar)
16.09.18 wieder hoch auf 22,5 mg Mirtrazapin Symptome nicht mehr ausgehalten .

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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von LinLina » Samstag, 18.11.17, 16:32

Hallo Marco :-)
MarcoG hat geschrieben: Naja werde es kontrollieren lassen. Was in dem Fall wenn der Spiegel hoch ist?
Kann man dann bedenkenlos weniger nehmen?
Ich denke, es kommt drauf an, wie sehr der Spiegel zu hoch wäre. Wenn er wirklich bedenklich hoch wäre, dann würde ich schon deutlich weniger nehmen, und eventuelle Entzugssymptome in Kauf nehmen, wenn er nur leicht erhöht ist könntest du es mit einer langsamen vorsichtigen 5-10 % Reduktion beginnen und schauen wie es sich auswirkt.

Aber erstmal nachschauen lassen, bevor du dich verrückt machst :hug: und sehen was der Arzt sagt.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Samstag, 18.11.17, 20:51

Hallo Lina
Vielen Dank !
Ja werd natürlich versuchen mich nicht verrückt zu machen, ich hoffe meine Neurologin macht das auch mal eben so, kann man sowas auch beim Hausarzt machen lassen?
Wie merkt man einen starken Anstieg des plasmaspiegels?
Sprich Überdosierung?
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von Jamie » Samstag, 18.11.17, 22:38

Hallo Marco,

Blutspiegeluntersuchungen belasten das Budget etwas. Ein Hausarzt kann das, sofern er Willen hat, schon machen. Aber die Ansprechperson No 1 ist eigentlich der Neurologe / Psychiater.

Eine mögliche Überdosierung / Plasmaanstieg zeigt sich durch verstärkte Nebenwirkungen, starke Überdosierung durch massive NW und möglicherweise Zustände ähnlich eines Serotoninsyndroms, Übelkeit u/o Erbrechen oder ähnlich eines Deliriums.

Da Mirtazapin aber maximal auch zu 45mg / Tag gegeben werden darf, solltest du, selbst falls der Spiegel etwas über 30mg liegen sollte, eigentlich keine Intoxifikationserscheinungen haben.

Grüße
Jamie
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Sonntag, 17.12.17, 22:11

Guten Abend
Und schönen 3 Advent!
Es stand ja im Raum das ich mal eine Blutuntersuchung machen möchte aufgrund des Medikamentenspiegel,bis jetzt kam dieser nicht zustande, Hausarzt macht es nicht , Neurologin ist mein Termin erst im Januar, die Arzthelferinen sahen keine akute Gefährdung für eine Blutabnahme, naja egal dann eben im nächsten Jahr. Meine Schlafstörungen haben sich gelegt, sind deutlich besser geworden( lag wohl doch am rauchstopp)
Ich rauche nach wie vor nicht,und ziehe es durch, verlangen oder Schmacht besteht auch nicht dahingehend, Mirtazapin hat bei mir irgendwie keine große Wirkung mehr hab ich im Bauchgefühl ( ihr kennt es sicherlich) man spürt irgendwie da stimmt was nicht! Mein Hämatologen sagt ganz klar das man dauerhaft versuchen solle mindestens ein Medikament runterzufahren,in der nächsten Zeit, das gleiche sagte auch der Kardiologe, ich bin echt soweit zu versuchen das mirtrazapin runterzufahren und zwar auch 22,5 mg dieses dann aber auch für gute 3 Monateoder besser 25 mg ?
Ich weiß ist alles mehr als 10 % aber wenn ich nicht bald Anfänge hab ich das Gefühl nicht mehr davon loszukommen. Ich muss es in dem Tempo versuchen zur Not geh ich wieder höher.
Übrigens mein letzter Aderlass war am 30 November, und muss erst am 5.1.18 wieder dorthin, da meine Werte super gut waren. Ich hoffe das die Aderlassfrequenzbetwas abnimmt .

Lg Marco
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von LinLina » Sonntag, 17.12.17, 22:32

Hallo Marco :-)

super, dass manches besser geworden ist und deine Blutwerte gut sind. Lässt du hin- und wieder auch mal deinen Vitamin- und Mineralstoffstatus prüfen, wenigstens die wichtigsten wie z.b. Eisen? Ich könnte mir vorstellen dass durch die Aderlässe auch davon einiges verloren geht?

Ich verstehe dass du bald mit Reduzieren anfangen möchtest, aber ich würde dir dringend empfehlen erstmal nur maximal 3,75 mg weniger zu nehmen, das wäre eine Vierteltablette und immer noch mehr als 10 %.

Ich verstehe nicht ganz warum du gleich so einen großen Schritt machen möchtest, es kann passieren dass es dir dadurch lange schlecht geht und das weitere runter reduzieren dadurch sehr verzögert wird, deswegen macht es letztlich keinen Sinn es zu erzwingen. Lieber nicht ganz so schnell anfangen und dafür kontinuierlich weiter runter kommen :-)

Liebe Grüße
Lina
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Montag, 18.12.17, 10:55

Hallo Lina
Ja Vitamin und Mineralstoffe werden mit bestimmt, es geht verloren vorallen Eisen, bei Eisen ist dies aber erwünscht und ich muss Eisenmangel haben, da meine roten Blutkörperchen Eisen brauchen zum wachsen, meine dürfen aber nicht wachsen, daher Eisenmangel muss sein!
Ja warum so schnell runter ! Ich kann es dir nicht mal genau sagen wiso, manchmal wird mir alles Zuviel und ich bekomm regelrechte Panik vor den Medikamenten. Ich werde deinen Rat befolgen, eine viertel Tablette bekommt man ja mit dem Tabletten Teiler hin nehm ich mal an , werd es gleich mal probieren . Ich möchte ja nicht direkt ganz davon weg, aber ich möchte auf 15 mg kommen vorerst. Und erhoffe mir dadurch das manche Nebenwirkung gebessert wird. Und es würde mir einfach ein gutes Gefühl geben endlich mal anzufangen .
Lg Marco
Zuletzt geändert von MarcoG am Montag, 18.12.17, 11:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von LinLina » Montag, 18.12.17, 11:09

Hallo Marco :-)

da bin ich erleichtert, dass du doch nicht gleich einen ganz so großen Schritt machst. Ich kann gut verstehen, dass du etwas runter möchtest mit der Dosis, mir ging es auch viel besser als ich es geschafft hatte die Dosis zu reduzieren. Aber wenn man zu schnell vorgeht dann kann es eben sein dass man es gar nicht schafft und dann hat man ja nichts gewonnen.

Erstmal mit dem einen Schritt anfangen, wenn du diesen gut verkraftet hast kann man ja weiter planen.

Liebe grüße
Lina

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Re: Medikamente wie am besten absetzen / Pregabalin / Quetiapin / Mirtazapin

Beitrag von MarcoG » Montag, 18.12.17, 11:13

Hallo Lina
Danke dir dafür. Ja werde dann heute Abend eine viertel nehmen hab es gerade ausprobiert klappt ganz gut mit den Teiler. Werde dann mindestens 6 Wochen dabei bleiben. Und dann wie du sagst weiter schauen. Ist alles nicht so einfach jeder Arzt wo ich bis jetzt war sagt hmm sie nehmen aber viele Medikamente, das schürt meine Angst eher noch.
Ich werde berichten .
Lg Marco
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Beitrag von LinLina » Montag, 18.12.17, 11:27

Hallo Marco :-)

es stimmt dass du einige Medikamente nimmst und es gut wäre wenn du das nach und nach reduzierst aber deine Dosierungen beim Quetiapin und beim Pregabalin sind zum Glück aktuell nicht so arg hoch, manche nehmen ja 500 oder 600 mg davon :-(

Du bist ja auf dem richtigen Weg die Dosis langsam nach unten anzupassen, das ist das wichtigste.

Liebe grüße
Lina
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