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Filzblume: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

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Gedankenstürme nach Absetzen von Neuroleptika

Beitrag von Filzblume » Dienstag, 16.01.18, 19:25

Hallo Ihr Lieben,

mir ist immer aufgefallen, dass ich Gedankenstürme bekomme, wenn sich das Neuroleptikum (hier: Fluspirilen) aus meinem Körper verabschiedet. Mal stärker, mal weniger, mal gar nicht. Jeder Tag ist anders.

Nach dem Ausschleichen von Fluspi geht es mir viel besser, als nach einem Kaltentzug. Jedoch kamen heute wieder diese Gedankenstürme, die grausam sind. Man regt sich über Dinge auf, die einem sonst vollkommen egal sind. Der Kopf ist so voll, dass man sich nur schlecht konzentrieren kann und den Fernseher und das Radio einfach aus lässt.

Geht es einem ähnlich? Ich habe ein wenig Angst, dass mir mein Schrank (siehe Signatur) noch mehr bescherrt hat. Mir kommt das irgendwie psychotisch vor. Beim Entzug von Doxepin hatte ich das auch. Ging dann irgendwann weg - aber auch erst dann, als damals Fluspi wieder eindosiert wurde. Kann mich da auch nicht mehr soooo genau erinnern. Mache mir ein wenig Sorgen, denn dauerhaft ist das auch nicht zu ertragen.

Gruß
Eure Filzblume
2000 - 2016 Fluspirilen 1x pro Woche 1,2 ml - immer wieder mit Unterbrechungen, Krankheitsbild somatoforme Störungen
2006 Fluspirilen für 9 Monate abgesetzt - nichts passiert, alles ok, zwischenzeitlich Bachblütentropfen genommen, Fluspirilen dann wieder genommen wegen Schicksalsschlag
2009 - 2013 Doxepin 125 mg nach zweimaligem Schicksalsschlag
2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
2002 - Mitte 2016 sporadisch Zolpidem, dann aber auch heftig aber keine Probs beim Absetzen, da es nicht kontinuierlich genommen wurde
seit 11. Oktober 2016 - Fluspirilen wird nicht mehr hergestellt, Kaltenzug, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Knochenschmerzen, Muskelverspannungen,Ohrensausen, Übelkeit, Durchfall, Harndrang trotz leerer Blase, TV gucken nicht gut, Musik hören ok, Gespräche folgen ganz schlecht, Lesen OK. Zwischenzeitlich wurde Fluoxetin eingesetzt - nach der zweiten Tablette sofort sein gelassen - Blitzgewitter im Kopf, Boxhandschuh im Magen

September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Hoffentliches Endergebnis:
Amalgamüberflutung im Körper wegen nicht sachgemäßer Beseitigung der Füllungen. Entgiftungsleistung wohl stark gemindert. Warten wir den Beginn der Ausleitung ab! NL hat die Symptome aus welchen Gründen auch immer unterdrückt. Die ganze Sache kam schleichend und wurde immer schlimmer. Ich sehne den Tag herbei, wenn es endlich mit der Ausleitung los geht.

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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Mittwoch, 17.01.18, 10:38

Liebes Forum,

vorherige Anfrage wurde hierher verschoben. Ich hätte es gerne lieber vom Tagebuch abgetrennt, da ich die Befürchtung habe, dass es keiner liest und ich dann auch keine Antworten bekomme. Gerne würde ich in Bezug darauf die Erfahrungen von anderen hören. Könnte man daraus wieder ein einzelnes Thread machen? Gruß Filzblume
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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 17.01.18, 12:03

Liebe Filzblume :-)

ich verstehe dein Anliegen, aber es ist ganz wichtig dass die Verläufe und die Anfragen soweit sie persönliches Erleben betreffen möglichst zusammen bleiben.

Das Forum wird auch so immer unübersichtlicher und voller, wenn zu viele verschiedene Threads aufgemacht werden wird es eher schwieriger, auf alles zu antworten.

Deine Anfrage wird normalerweise nicht übersehen, es braucht etwas Geduld bis jemand die Zeit findet zu antworten.

Wenn du Erfahrungen zu bestimmten Symptomen suchst, dann verwende gerne erstmal die Suchfunktion (z.b Stichwort "Gedankenrasen" oder "Gehirnrasen") bzw. lies dich in den Threads anderer Mitglieder ein, so kommt oft ein guter Austausch zustande.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von padma » Mittwoch, 17.01.18, 22:43

hallo,

Folgebeiträge abgetrennt und hierhin verschoben viewtopic.php?f=50&t=14307
lg padma
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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Samstag, 20.01.18, 20:58

Tag 45

Liebes Forum,

so langsam aber sicher sollte das NL jetzt aus meinem Körper raus sein. Das merke ich auch.

Im Einzelnen:
Fernseh gucken wird so langsam zur Belastung. Es nervt einfach. Konversation betreiben ist eher müßig und sehr anstrengend. Es geht, aber ich muss echt die Bremse ziehen, um mich nicht zu überfordern. Wenn ich es nicht mache, rollt eine riesige Welle über mich, die dann unangenehm die Notbremse zieht. Gestern war ich mit dem Auto unterwegs. Einmal quer durchs Ruhrgebiet. Das war sehr anstrengend und mir taten hinterher so richtig die Knochen weh. Ich werde auch wieder zunehmend appetitlos und muss mich zum Essen zwingen. Der Gang in den Supermark war heute sowas von blöd. Die Konzentration ist ordentlich beeinträchtigt. Ich stehe vor dem Küchenschrank und wollte eigentlich ein Glas rausholen. Nur mache ich den falschen Schrank auf und frage mich, was ich jetzt eigentlich wollte. OK, das passiert auch vollkommen gesunden Menschen. Fühlt sich aber ganz anders an. Belastender und einfach anstrengend. Komplexe Dinge zu erklären fällt mir schwer, kämpfe damit die Worte zu finden. Mich begleitet ständig eine unterschwellige Müdigkeit und Übelkeit. Ich friere schneller als vorher.

Das mal so in der Zusammenfassung mit Stand von heute.

Ich muss bei allem mächtig runterfahren. Glücklicher Weise lebe ich alleine und kann so schalten und walten wie ich will. Niemand will was von mir, kann mich zurück ziehen, muss nicht reden, wenn ich nicht will. Wie bereits zuvor schon beschrieben, tue ich Dinge, die mir gut tun wie Salzbäder, Leberwickel, auch bei Eiseskälte auf den Balkon gehen, frische Luft tut mir gut uvm. Gegen Mittag muss ich eine Pause einlegen. Dann gehe ich auf die Couch und kann sogar wieder mittags schlafen. Das tut richtig gut. Wenn ich wach werde, merke ich die zurück gewonnene Energie. Ich achte darauf, dass meine Wohnung aufgeräumt ist. Das macht vieles leichter, wenn man nicht immer alles suchen muss. Auch der Blick in die aufgeräumte Wohnung ist wesentlich angenehmer und reizt das Hirn nicht so dolle. Nur wenn ich jetzt einen Schrank oder den Keller aufräumen müsste, hätte ich ordentliche Probleme mit der Koordination. Ich lese im Moment viel. Es fällt mir zwar auch schwer, ist aber viel angenehmer als TV gucken oder zu sabbeln.

Wenn es so bleibt, wie es jetzt ist bin ich erstmal zufrieden. Ist nicht schön, aber bei weitem nicht so schlimm wie bei den Absetzversuchen zuvor. Es kann nur besser werden. Zudem weiß ich ja jetzt, dass ich keinen an der Waffel habe (auch wenn es einige Ärzte unbedingt so sehen wollen :frust: ), sondern es sich einfach nur um Absetzsymptome handelt. Das macht es auch viel viel leichter.

Schlafen funktioniert zum Glück jetzt gut. Inzwischen bin ich hormonell gut eingestellt, so dass die wechseljahresbedingten Schwitzattacken ausbleiben und mir den Schlaf rauben. Die nächtliche Schwitzerei aufgrund von Entgiftung gehört inzwischen auch der Vergangenheit an. Mitlerweile schlafe ich mind. 6 Stunden am Stück tief und selig durch. Dauert zwar, bis ich eingeschlafen bin, doch damit habe ich mich arrangiert. Gestern nach der Aktion Autofahren bin ich ins Bett und bin auf einen Schlag eingeschlafen. War mal wieder ne andere Erfahrung. :D

Ich denke es wird kurz über lang besser werden. Jetzt geht nur noch Geduld und Spucke. Jetzt umkehren wäre auch blöd. :frust:

Gruß

Eure Filzblume
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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Sonntag, 21.01.18, 10:15

Liebes Forum,

ich habe mal wieder im Forum gestöbert. Dabei bin ich auf etwas gestoßen, was mich echt wütend macht. Wenn ich nicht so gut erzogen wäre, hätte ich jetzt wohl gesagt "Es ist zum k.... :censored: !" Thema Baclofen!

Vor einigen Jahren hatte ich mächtig Probleme mit der Nackenmuskulatur. Was macht man? Man geht damit zum Doc. Aber - genau dieser Doc hatte nichts besseres zutun gehabt, als mir ne Anstaltpackung Baclofen zu verschreiben. Er meinte damals, es sei das non-plus-ultra für meinen Nacken. Wenn ich das nehmen würde, hätte ich nie wieder Probleme mit dem Nacken. Das war jener Arzt, der mich mit Doxepin und Fluspi förmlich zugeplästert hat.

Ich habe mir damals zum Glück die Packungsbeilage gut durchgelesen und das Medikament erst gar nicht genommen. Schon die Tatsache nicht Autofahren zu können war Grund genug, das erst gar nicht zu nehmen. Bin dann lieber zum Chiropraktiker gegangen. Hat zwar 40 Euro gekostet, half aber super. Vor einigen Wochen habe ich meinen Medikamentenschrank ausgemistet. Dabei habe ich das Medikament gefunden und entsorgt. Und wenn ich das hier im Forum lese, habe ich alles richtig gemacht. Das Zeug erst gar nicht zu nehmen war eine sehr gute Entscheidung. Wer weiß, was da noch gekommen wäre. "Aber macht ja nichts, wenn man davon Entzugsymptome bekommt, kann man ja Fluspi spritzen!" (Sorry, musste jetzt einfach mal sarkatisch werden, ging jetzt nicht anders!)

Ich fühle mich echt vera... :censored:. Schreiben wir mal irgendwas auf. Wenns funktioniert ist ja gut! Boah nee, ich pack mich an den Kopf! Geht gar nicht!

So, das musste ich jetzt einfach mal loswerden am Sonntag morgen!

Ich wünschen Euch allen einen schönen Sonntag - vielleicht ein Fenstertag für Euch!

Gruß

Eure Filzblume
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Beitrag von Yogi0512 » Sonntag, 21.01.18, 13:28

Hallo flitzeblume

Ich habe habe mal heute Nacht bei dir gelesen also einiges.
Du verträgst Bananen bei Hit? Oder ist das Thema Hi durch bei dir?
Ich vertrage auch paar Lebensmittel nicht. Pizza z.b nicht aber Döner Vertrage ich. Schmelzkäse ging die Tage garnicht aber gehacktes auf toast im Ofen. Schon komisch alles.
Gedankenstürme habe ich auch. Kommt einfach was ins Köpfchen gepadellt.
Ich habe auch kalt entzogen aber ein SSRI Antidepressiva.
Die Feier die ich manchmal bis oft eher gesagt im Kopf habe übertrifft eine betriebsfeier.
Wünsche dir viel Erfolg flitze.....

Liebe Grüsse dir yogi
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Grüsse Yogi
Grunderkrankung Depression und Generalisierte Angststörung

2007-2014 citalopram 40mg
2014-2017 cipralex 20mg (direkter Umstieg)
Januar 2017 sertralin. Direkter Umstieg. 25,50,100.die 100 nicht Vertragen. 75mg über 4 wochen.dann auf 50 wegen Probleme Wo man nicht wusste ob Symptome der Krankheit oder Nebenwirkungen. Paar Tage ausgelassen aus angst. Jetzt aktuell 25 mg sertralin zum stabilisieren.
Seit 26.03.17 auf null mg sertralin (wegen angst vor der Wirkung)
Anfang April 2017 paar Tage citalopram. 5mg und 10mg
Verschrieben bekommen weil es 7 Jahre gut wirkte.
Angst Verstärkung. Zum Nachmittag besser. Seitdem ohne AD.
Anfang Mai 2017 valdoxan 25 aber nicht eingenommen.
Seit Vatertag 2017 teils auch Symptome bis in die Nacht. Gefühl das sich das Gehirn auflöst und nicht mehr da zu sein .Angst verrückt zu werden und abwesend zu bleiben. Angst geistig behindert zu werden.
November 2017
Teils Flashback ähnliche Effekte. Gehirn wirft einfach was im Kopf wo man oft nicht weiss ob erlebt, geträumt, oder ungewollt gedacht.
Gedächtnisstörung. Teils auch Gedankenblitze und Abreissen. Erlebtes schwer aufrufbar. Häufigkeit der Fenster wurde mal mehr. Stimmung öfter gut trotz symptome. Schlaf normal. Gewicht wieder wie vor der Tabletten einnahme. Mal das Gefühl wieder ins Leben geholt zu werden aber auch oft das Gefühl woanders hin zu verschwinden bzw total crash.
Teils Gefühl verwirrt zu sein .
Aktuell Januar 2018
Verschlechterung. Neuartige Symptome. Gefühl das Gedankenbilder neben dem Kopf statt finden. Matschaugen. Momentan Symptome auch abends und nachts nach dem aufwachen ca 1 Stunde das Gefühl das das Gehirn weg sei. Und andere Effekte die sich nicht beschreiben lassen. Zwischendurch aber Linderung. Alltag einigermassen im Griff zu bekommen. Gedächtnisstörung.
Angst Geistig nicht mehr da zu sein

Eva
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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Eva » Sonntag, 21.01.18, 14:34

Off Topic
Yogi,

Du bist unbezahlbar: :lol: Flitzeblume ist einfach zu nett! (Ich weiß, Du hast Humor ... )

Lieber Gruß an Dich :wink:
Eva
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Auch das geht vorbei.

Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.
Ein halbes Jahr später kurzen Rückfall mit beidem zum Schlafen gehabt.
Anfang Juli 2018 100 mg Trimipramin - aus Verzweiflung (vielleicht auch Dummheit?) und wider besseres Wissen; es folgen starke und belastende Nebenwirkungen. Daher, und weil mir die Einnahme einfach nicht geheuer war, der Wunsch abzusetzen.
23.08.18 : Hab's bis hierher schon auf 75 mg geschafft, nun weiter ca. alle 5 Tage 1/2 Tablette = 12,5 mg weniger
06.09.18: 50 mg Trimi. erreicht - gehe nun langsamer vor.

Filzblume
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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Sonntag, 21.01.18, 16:31

Hallo Yogi,

die Flitzeblume verzeihe ich Dir. Kann ja passieren. Man ist ja Kummer gewohnt! :rotfl: Lach! Aber wenn ich überlege - ich hatte über Jahre den Darm so verkorkst, da wäre Flitzeblume echt passend gewesen :D :rotfl:

Das mit der HIT ist bei mir noch nicht durch. Geht mal besser und mal schlechter und immer sehr zeitverzögert. Ich habe es mit Bananen versucht. Kraft geben die Dinger ja, aber einen Tag danach eben den dicken Schädel und Schmerzen in den Beinen. Bauchweh habe ich eher selten.

Das was Du schreibst, kann ich nachvollziehen. Schmelzkäse passt bei HIT gar nicht. Junger Gouda wäre kein Problem. Die Pizza hat ganz frisch gebackenen Teig, was man ja lassen sollte. Und die Tomate oben drauf ist auch nicht gut. Was war denn da noch drauf? Wohlmöglich Salami?

Döner macht gar nichts. Das ist Fleisch, was schnell gegart wurde. Die Garzeit von Fleisch sollte 20 Minuten nicht übersteigen. So blöd wie es sich jetzt anhört - aber bei HIT sind viele Dinge aus der Pommesbude echt nicht schlecht. Nur nicht die Soßen!

Ich habe ein wenig Glück, dass alles, was ich nicht vertragen kann von vorn herein auch nicht rein kriege. Esse ich ein kleines Stück Banane bin ich gleich so bedient, dass ich die Banane an die Seite packe. Bei vielen anderen Dingen auch. Vor allem bei lang gegartem Fleisch wie Rinderbraten und Co. Boah, das geht gar nicht erst rein.

2013 habe ich Doxepin kalt entzogen. :zombie: Ich kann das mit der Betriebsfeier nachvollziehen. Das war ne echt heftige Nummer. Wünscht man niemandem.

Gruß

Michaela
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2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
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Beitrag von Yogi0512 » Sonntag, 21.01.18, 17:18

Hallo Eva und Filzblume :D

Das war mein Handy bzw die nette Tastatur grrrrrr :evil:
:D habe das grad selbst erst gelesen und dachte mir, ohoooooo hooo jetzt geht's los...
Kann man mal sehen Technik. Oder ist es mein Kopf der verkehrt liest?? Wer weiss das schon :roll:
Filzblume, was du meinst ist Flitze :censored:

Euch schönen Sonntag Abend noch gewünscht und liebe Grüsse
Yogi
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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Montag, 22.01.18, 16:15

Yogi, alles gut. Kann vorkommen. Wir sind alle nur Menschlein. Ich fands zum Brüllen lustig. Muss auch mal sein! LG Filzblume :rotfl:
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2000 - 2016 Fluspirilen 1x pro Woche 1,2 ml - immer wieder mit Unterbrechungen, Krankheitsbild somatoforme Störungen
2006 Fluspirilen für 9 Monate abgesetzt - nichts passiert, alles ok, zwischenzeitlich Bachblütentropfen genommen, Fluspirilen dann wieder genommen wegen Schicksalsschlag
2009 - 2013 Doxepin 125 mg nach zweimaligem Schicksalsschlag
2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
2002 - Mitte 2016 sporadisch Zolpidem, dann aber auch heftig aber keine Probs beim Absetzen, da es nicht kontinuierlich genommen wurde
seit 11. Oktober 2016 - Fluspirilen wird nicht mehr hergestellt, Kaltenzug, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Knochenschmerzen, Muskelverspannungen,Ohrensausen, Übelkeit, Durchfall, Harndrang trotz leerer Blase, TV gucken nicht gut, Musik hören ok, Gespräche folgen ganz schlecht, Lesen OK. Zwischenzeitlich wurde Fluoxetin eingesetzt - nach der zweiten Tablette sofort sein gelassen - Blitzgewitter im Kopf, Boxhandschuh im Magen

September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Hoffentliches Endergebnis:
Amalgamüberflutung im Körper wegen nicht sachgemäßer Beseitigung der Füllungen. Entgiftungsleistung wohl stark gemindert. Warten wir den Beginn der Ausleitung ab! NL hat die Symptome aus welchen Gründen auch immer unterdrückt. Die ganze Sache kam schleichend und wurde immer schlimmer. Ich sehne den Tag herbei, wenn es endlich mit der Ausleitung los geht.

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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Samstag, 27.01.18, 22:40

Tag 52

Liebes Forum,

so langsam aber sicher ist das Fluspirilen aus mir heraus und das merke ich jetzt auch, dass ich absolut auf Null bin.

Zunächst muss ich sagen, dass die Eingangssymptome ein Mix mehrerer Ursachen ist. Diese kann ich jetzt aber genau auseinander halten. Wenn es reineweg die Entzugssymptome sind, kann ich diese wie folgt nennen:

Wenn ich aufstehe ist alles gut. Nach ca. 2 Stunden geht es dann los. Der Kopf will einfach nicht. Es kribbelt im Kopf, als wäre ein Scharm Wespen auf zu engem raum unter meiner Schädeldecke. Ich kann mich nicht gut auf Gespräche konzentrieren und bin unkoordiniert. Wattekopf! Es zentriert sich auf Stirn und Nasenwurzel. Gegen Mittag kommt dann der schlimmste Punkt. Dann muss ich eine Pause auf der Couch einlegen. Wenn es ganz übel ist, dann lieber ab ins Bett. Ab ca. 15 Uhr nimmt das jedoch zunehmend ab und ich werde wieder ganz normal.

Hinzu gesellen sich dann die Symptome von zu vielen Histaminen - wenn ich nicht aufpasse, was ich esse:

Schon beim Aufstehen merke ich, dass jetzt der Tag nicht gut wird. Mir tun die Beine weh, ich bin vollkommen platt. Nach einer Zeit gesellen sich Kopfschmerzen dazu und der ganze Körper scheint zu dröhnen. Meine Stimme wird vollkommen tonlos. Bin vollkommen reizüberflutet. Das geht dann meistens den ganzen Tag. Ich gehe dann früh schlafen, weil einfach gar nichts mehr geht.

Die Symptome der MSC sind dann wieder ganz andere und ich reagiere z.B. auf Haarspray anders als auf Benzindämpfe. Meistens bin ich aber unheimlich müde, mir ist übel, ich habe das Gefühl, als wenn mein Körper anfängt unter der Haut zu wackeln. Wenn ich mich dann hinlege und schlafe, habe ich das Gefühl platt wie eine Flunder in die Matraze einzusinken. Bei Nagellack und Schaumfestiger kommen noch übelste Depressionen hinzu. Haarfärbemittel lösen bei mir extreme Unzufriedenheit aus. Alles setzt stark zeitverzögert ein. Manchmal ist es nach 2 - 3 Stunden wieder vorbei, manchmal dauert es den ganzen Tag und Teile der Nacht. Autoabgase in schlecht gelüfteten Tiefgaragen setzen mich bis zum 2 Tage außer Gefecht.

Zurückblickend kann ich aber sagen, dass der Schritt von 0,3 auf Null im Gegensatz von 1,2 auf Null bei weitem angenehmer ist. Ich denke so ganz symptomfrei ist es bei der Art zu reduzieren auch nicht möglich.

Was mich allerdings ärgert ist die Tatsache, dass ich im August/September Fluspirilen wieder eindosiert habe. Da wusste ich wohl, dass mein Schrank mich KO geschlagen hat, aber leider wusste ich da noch nichts von der MCS. Das kam ja erst in den letzten Monaten raus und erweitert sich ständig. So wäre ich wahrscheinlich schon von der Absetzsymptomatik weg. Naja, Shit happens! Ein absoluter Vorteil ist meine Hormon-Ersatz-Therapie. Inzwischen bin ich so gut eingestellt, dass ich nachts nicht mehr durch die elenden Hitzewellen aus dem Schlaf gerissen werde (6 - 8 mal pro Nacht) und auch die Schlafqualität sich stark verbessert hat. Vor 3 Wochen wurde dann noch von Progestin auf Progesteron umgestellt. Seit einigen Tagen ist der Schlaf einfach länger und erholsamer. Hoffentlich bleibt es so. Auch die Einschlafzeit hat sich stark reduziert. :party2:

Ich glaube, ich bin in Bezug auf das Fluspirilen auf einem guten Weg. Immerhin hatte ich im letzten Jahr eine absolut symptomfreie Zeit. Als Symptome kamen, habe ich diese ja leider mit Absetzsymptomen vertauscht, obwohl ich einfach eine Nase zuviel Benzindämpfe intus hatte und ein Rendevouz mit der Haarsprayflasche hatte. :zombie:

Ich finde es schön positiv in die Zukunft gucken zu können, ohne immer wieder die Zweifel zu haben, ob ich nicht doch einen an der Waffel habe. Es ist ein gutes Gefühl, sich vor allen Unkenrufern innerlich aufbauen zu können und zu sagen "Ja nee is' klar, ist mein Krankheitsbild!" Was ich traurig finde, dass die lange Fluspirilen-Gabe wahrscheinlich ursächlich für die HIT und MCS ist.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Es wäre schön, wenn dieses Tagebuch nicht länger zum PingPong wird und endlich einen Epilog erhielt.

Ich geh jetzt :bettzeit: heia machen. Ich wünsche Euch allen einen erholsamen Schlaf mit einem schönen Traum und ein schönes restliches Wochenende.

Gruß

Eure Filzblume
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September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

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Amalgamüberflutung im Körper wegen nicht sachgemäßer Beseitigung der Füllungen. Entgiftungsleistung wohl stark gemindert. Warten wir den Beginn der Ausleitung ab! NL hat die Symptome aus welchen Gründen auch immer unterdrückt. Die ganze Sache kam schleichend und wurde immer schlimmer. Ich sehne den Tag herbei, wenn es endlich mit der Ausleitung los geht.

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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 28.01.18, 10:43

Hallo Filzblume,

mit MCS kenne ich mich nicht aus aber HIT verschwindet bei vielen Betroffenen einige Zeit nach 0 wieder, wenn die Ursache dafür das Medikament war.
Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen.

LG und einen schönen Sonntag.

Ute
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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Sonntag, 28.01.18, 16:29

Hallo Ute,

das hoffe ich sehr. Denn wenn ich etwas esse, was nicht geht ist der Tag danach von morgens bis abends einfach nur schlimm. Heute haben mich die Champignons von gestern auf dem Gewissen. Tag versaut.

Aber das ist wieder etwas Positives auf das man hinblicken kann. Tut sehe gut! Danke.

Gruß Filzblume
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September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Sonntag, 28.01.18, 20:57

Die Pilze waren es wohl nicht allein. Ich war gestern mit dem Rad unterwegs und habe ordentlich in die Pedale getreten, so dass die Zunge aus dem Hals hing.

Ich hoffe, das geht nach der Entzugszeit weg bzw. das reguliert sich dann wieder. Mit Fluspirilen konnte ich wirklich alles essen und zudem ordentlich in die Pedale treten. Wahrscheinlich son durch NL hausgemachtes Pseudoding. Mal sehen, wann sich die Rezeptoren wieder zusammen puzzeln.

Gruß

Eure Filzblume
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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Freitag, 06.04.18, 19:00

Tag - schlag mich tod - ich weiß es gar nicht mehr. Sagen wir mal 1,5 Jahre!

Liebes Forum,

mal wieder ein Sachstandsbericht. Fluspi ist tatsächlich Vergangenheit.Jedoch hat dieses Leaky-Gut-Syndrom so heftige psychotische Symptome, dass es nicht zum Aushalten war. Ich bezweifel inzwischen die Entzugssymptome von Flupsi. Vorübergehend, dass der Körper zur Ruhe kommt, habe ich 2,5 mg Olanzapin vom Neurologen bekommen. Das nehme ich jetzt seit gut 6 Wochen. Es geht damit einigermaßen besser, aber nicht perfekt. Das Ziel ist, nur so wenig zu geben wie nötig, damit ich die Symptome von dm Leaky-Gut auch ernst nehme und weiterhin daran arbeite. Anders ist das nicht auzuhalten. Ist schwer, wenn Ärzte davon nichts wissen wollen. Ebenso schaut man immer in den Kuhblick, wenn man einer/m Mediziner/in sagt, dass man eine MCS hat. Zum ko....! Ich habe jetzt aber eine Heilpraktikerin gefunden, der das Thema sehr bekannt ist. Dienstag habe ich den Termin bei ihr. Mal sehen was kommt. Diese psychotischen Züge, die ich als Absetzsymptomatik gehalten habe sind nichts anders als die bösen Gesichter meinen total verkorksten Darms.

Hier jetzt mein Aufruf: DENKT BITTE AUCH AN EUREN DARM!!!!! Ein Großteil von psychischen Problemen ohne Gründe liegen im Darm und damit auch in der Leber. Meine derzeitige Darmsanierung scheint so ganz langsam aber sicher in die richtige Richtung zu gehen. Ich werde weiter berichten, sobald ich bei der Heilpraktikerin war.

Bis denne
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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von DeeDee123 » Freitag, 06.04.18, 19:36

Hallo Filzblume,

ich hatte von diesem Medikament 'Fluspirilen' noch nie etwas gehört, aber Dr. Google weiß ja auf vieles eine Antwort.
Ich habe vor 4 Monaten das erste Mal einen Psychiater gesehen, der mir nach 20min 'Borderline' zu meiner Depression beigefügt hat.
Habe es nicht hinterfragt, da ich in weniger als zwei Wochen in eine Psychiatrie gehen werde.
Da werden sie mich vielleicht mal genauer betrachten.
Ich habe über zwei Jahrzehnte verschriebene Schmerztabletten missbraucht, will herausfinden, weshalb (siehe Signatur).
Ich lese Dein Tagebuch mit Interesse und vieles klingt (leider!!) so vertraut..
Habe schon von anderen Sachen entzogen.
Wollte Dir nur sagen, wie gut Du das machst.

Mit LG aus Bremen
W, Sohn (12) und Tochter (6)

*seit 1996 opiathaltige Schmerzmittel, Umzug nach England, UK
*seitdem auch diverse AD
*2010 große private Probleme, Scheidung, seitdem noch mehr PP dazu :
*bis zu 18mg Bromazepam täglich
*bis zu 600mg Pregabalin (Lyrica)
*2014 Rückkehr nach Deutschland
*2015 AD weiterverschrieben, Lyrica selbst viel zu schnell ausgeschlichen, für den Opiatentzug in ambulante Tagesklinik
*2016 on und off übrige Bromazepam genommen, körperlich/psychisch am Ende
*RÜCKFALL opiathaltiges Schmerzmittel Tilidin, 6x 150mg/Tag
*Kinder versorgt ABER bin zum Jugendamt im SEPT. "brauche Hilfe"

KINDER IN OBHUT GEGEBEN

*April 2017 10-tägiger Schnellentzug vom Bromazepam 12-18mg/Tag. Nur mit Valproinsäure und Doxepin!
Psyche spielt seitdem komplett verrückt, aber bemerke Verbesserung.

*17.04. - Tilidin Entzug (750-900mg/Tag) +
Therapie stationär.
*26.04. - 450mg Tilidin + 100mg Doxepin.

MÖCHTE FÜR DIE KINDER FIT WERDEN.

Merke IMMER NOCH den Benzo-Entzug.
*AD Venlafaxin 150mg/Tag seit 15.1. Starke NW. 15.4. Reduziert auf 75mg/Tag.
*Ergenyl (Valproinsäure) 1500mg.
Hatte 4 Krampfanfälle über die Jahre (letzter Juni'16). Arzt in der Klinik hat EEG versprochen.

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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Samstag, 07.04.18, 20:02

Hallo Dee,

ja, die letzten 4 Jahre waren die Hölle. Seit gut vier Wochen geht es mir wesentlich besser. Schlimm finde ich nur, wie schnell andere (Ärzte und Therapeuten) manchmal wissen, was mit uns ist. Wenn jemand mit dem Thema Psycho und Sucht nie ein Problem hatte und nun davor steht - OK, dem kann man einiges einreden. Viele sind ja auch noch stolz. Ich für meinen Teil lasse mir nichts mehr einreden in Bezug auf meine Psyche. Die ist inzwischen echt gesund. Von daher bin ich auf dran geblieben. Habe gerade noch so drüber nachgedacht was vielleicht passiert wäre, wenn ich bis jetzt nicht so zäh gewesen wäre.

Ich finde es gut, wenn Du die Ursache gezielt suchst. Ich war 6 Wochen in einer Tagesklinik. Da war Big Brother ständig da. Und man hat auch die Ursache gefunden. War für mich zwar wie einer nasser kalter Aufnehmer ins Gesicht. Inzwischen kann ich aber gut damit umgehen, mir nicht immer alles gefallen zu lassen, mich nicht fremdbestimmen zu lassen, Grenzen zu setzen, diplomatisch zu sein und vor allem nicht jeden gefallen müssen. Ich wurde leider genau so erzogen, was eigentlich gar nicht geht.

Lieben Gruß

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Re: Mein Tagebuch nach einem unfreiwilligen Kaltentzugs eines NL (Fluspirilen)

Beitrag von Filzblume » Samstag, 07.04.18, 22:17

Liebes Forum,

hier mal eine Knaller-Geschichte:

Da in irgendeiner Weise mein Darm mit dem ganzen Trubel in mir zutun hat, habe ich einen Neurogastroenterologen hier in der Nähe ausfindig gemacht. Da ich nicht wusste, wie der Herr erreichbar ist - aber wusste in welchem KH er tätig ist, habe ich kurzerhand das KH angerufen. Folgender Gesprächsverlauf fand dann statt:

Er: Blabla-Krankhaus Pforte
Ich: Guten Tag! Ich habe gehört, sie haben eine Neurogastroenterologische Abteilung im Haus.
Er: Nee, wir haben ne Neurologie und eine Gastroenterologie, aber keine Neurgastroenterologie.
Ich: Dann verbinden Sie mich doch bitte mit der Gastroenterologie.

Es nahm dann eine Dame ab - Sekretärin oder Krankenpflegerin - keine Ahnung:

Sie: Station sowieso
Ich: Guten Tag! Ich habe gehört Sie haben einen Arzt im Haus, der Neurogastroenterologe ist?
Sie: Was soll das sein?
Ich: Keine Ahnung, deshalb frage ich.
Sie: Um was geht es denn?
Ich: Ich habe eine multiple Chemikaliensensitivität.......
Sie: Oh, das habe ich auch. Ich kriege immer Kopschmerzen bei...
Ich: Entschuldigen Sie bitte, dass ich Ihnen ins Wort falle. Aber wenn Sie mir bis zum Ende zuhören würden, werden Sie merken, dass das bei mir etwas ganz anderes ist.
Sie: Hm...(erstmal schweigen)
Ich: Wenn ich Haarspray, Nagellack ets einatme passiert erstmal nichts. Doch nach 2 - 3 Stunden wird es mir so übel, ich werde hundemüde und bekomme Depressionen, die sich gewaschen habe.
Sie: Wir sind hier eine Gastroenterologie. Da müssen Sie in die Neurologie
Ich: Das weiß ich, dass ich mit der Gastro spreche und bin auch richtig bei Ihnen. Denn wäre das ZNS betroffen, würden die Symptome unmittelbar eintreten. Da es aber 2 - 3 Stunden dauert, geht der ganze Senf durch meine Verdauungsorgane und tobt sich da aus. Also bin ich bei Ihnen richtig.
Sie: Das habe ich ja noch nie gehört und die Ärzte hier bestimmt auch nicht
Ich: Ja dann fragen Sie die Ärzte doch einfach mal, bevor Sie das behaupten was gar nicht Ihre Aufgabe ist.
Sie: Ja, hier sitzen gerade zwei. Die telefonieren aber.
Ich: Dann warte ich solange in der Leitung, bis einer von denen aufgelegt hat.

Einige Zeit später, ich höre die Dame im Hintergrund mit einem Arzt sprechen.

Sie: Der Arzt sagt, dass kennt er nicht.
Ich: OK, ich habe jetzt nichts anderes erwartet als große Augen.
Sie: Ja, er macht wirklich große Augen.
Ich: Dann sollte er sich seine Bücher zu Hand nehmen und es nachlesen, damit er weiß dass es sowas gibt und dann berechtigter Weise große Augen bekommt.
Sie: Tut mir leid, wir können Ihnen nicht helfen.
Ich: Schönen Tag auch noch!

Ich habe aufgelegt.

Ich habe dann den angeblichen Neurogastroenterologen gegoogelt. Und Tatsache, den gibt es dort an der Klinik und ist sogar der Chef der Bude. Und bei seinen Tätigkeitsfeldern stand deutlich: Facharzt für Neurogastroenterologie, Hepatologie uvm.

Boah nee glaubse, da weiß die Bande nicht, was ihr Chef so alles auf dem Kasten hat. Das finde ich echt traurig. Eigentlich mal wieder zum wegschreien, wenn es nicht so böse wäre.

Das mal so hier rein geworfen zum Thema: "Die mit den weißen Kitteln!"

Gruß und schönes sonnige WE

Eure Filzblume
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September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Hoffentliches Endergebnis:
Amalgamüberflutung im Körper wegen nicht sachgemäßer Beseitigung der Füllungen. Entgiftungsleistung wohl stark gemindert. Warten wir den Beginn der Ausleitung ab! NL hat die Symptome aus welchen Gründen auch immer unterdrückt. Die ganze Sache kam schleichend und wurde immer schlimmer. Ich sehne den Tag herbei, wenn es endlich mit der Ausleitung los geht.

Filzblume
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Serotonin und Dopamin

Beitrag von Filzblume » Montag, 16.04.18, 12:49

Liebes Forum,

es ist immer noch Tag schlag mich tot. Ich habe aufgehört zu zählen. Ich glaube ich komme jetzt auf 18 Monate. Leider habe ich nach wie vor jeden Tag mein Murmeltier. Immer zur selben Zeit und immer gleich ekelig. Es geht um ca. 10 - 11 Uhr los und hört meistens um 14 Uhr wieder auf. Ich werden super dösig im Kopf und mir wird es übel, an essen ist in den nächsten 5 Stunden gar nicht zu denken. Geht gar nicht. Dann braucht mich auch keiner ansprechen. Mir fällt es dann total schwer zu reden und zuzuhören. Geräusche quälen mich, mir wird es eisekalt. Brett vorm Kopf. Der Tag ist dann vorbei. Alles was wichtig ist, mache ich früh morgens. Ich frage mich, warum das so ist. Bin darauf gestoßen, dass Dopamin und Serotonin morgens am aktivsten sind. Aber wenn ich ehrlich bin - ich begreife das mit dem Serotonin und dem Dopamin nicht. SInd das jetzt Hormon, Neurotransmitter, Botenstoffe? Wenn an googelt findet man alles mögliche an Antworten. Und was hat es mir einem Serotininwiederaufnehmerhemmer auf sich?

Bin da absolut konfus bei geworden, es alleine zu verstehen. Da ich ja von den Medizinern keinerlei Unterstützung bekomme, außer dass sie mir meinen Aussagen ihren Horizont erweitern, wenn ich mich wieder vertrauensvoll an Euch.

Gruß

Eure Filzblume
2000 - 2016 Fluspirilen 1x pro Woche 1,2 ml - immer wieder mit Unterbrechungen, Krankheitsbild somatoforme Störungen
2006 Fluspirilen für 9 Monate abgesetzt - nichts passiert, alles ok, zwischenzeitlich Bachblütentropfen genommen, Fluspirilen dann wieder genommen wegen Schicksalsschlag
2009 - 2013 Doxepin 125 mg nach zweimaligem Schicksalsschlag
2013 - Doxepin entzogen, 6 Wochen Hölle (Kribbeln im Kopf, max 2 Stunden nachts geschlafen, Gedankenüberschläge, Knochenschmerzen, Unruhe, extrem geräuschempfindlich, reizüberflutet, TV gucken nicht möglich, Übelkeit
2002 - Mitte 2016 sporadisch Zolpidem, dann aber auch heftig aber keine Probs beim Absetzen, da es nicht kontinuierlich genommen wurde
seit 11. Oktober 2016 - Fluspirilen wird nicht mehr hergestellt, Kaltenzug, Schwindelgefühl, Konzentrationsstörungen, Knochenschmerzen, Muskelverspannungen,Ohrensausen, Übelkeit, Durchfall, Harndrang trotz leerer Blase, TV gucken nicht gut, Musik hören ok, Gespräche folgen ganz schlecht, Lesen OK. Zwischenzeitlich wurde Fluoxetin eingesetzt - nach der zweiten Tablette sofort sein gelassen - Blitzgewitter im Kopf, Boxhandschuh im Magen

September 2017 - noch einmal Fluspi eindosiert 1,0 ml. Dann im 2-3Wochen-Takt immer um 0,1 ml reduziert. Seit Anfang Dez. 2017 fertig mit der Reduzierung. Mitte Januar 2018 - es kommen erste Absetzsymptome. Macht nicht wirklich Freude.

Hoffentliches Endergebnis:
Amalgamüberflutung im Körper wegen nicht sachgemäßer Beseitigung der Füllungen. Entgiftungsleistung wohl stark gemindert. Warten wir den Beginn der Ausleitung ab! NL hat die Symptome aus welchen Gründen auch immer unterdrückt. Die ganze Sache kam schleichend und wurde immer schlimmer. Ich sehne den Tag herbei, wenn es endlich mit der Ausleitung los geht.

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