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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
escargot
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von escargot » Samstag, 12.01.19, 22:10

Liebe Maria,

erhole dich gut von dem Eingriff!

Alles Liebe!
escargot
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02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
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12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von padma » Montag, 14.01.19, 19:04

liebe Maria, :)

schön, dass du es gut überstanden hast und sie nett waren.

gute Besserung, :hug:
liebe Grüsse,
padma
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 06.03.19, 15:09

Hallo liebe Foris, liebe escargot und liebe padma,

lang ist es her, seitdem ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Aber das liegt daran, dass es mir soviel besser geht. :-)
Klar, es gab Wellen und Fenster die sich abgewechselt haben. Die Tendenz geht jedenfalls in eine sehr positive Richtung. Ich unternehme wieder viel mehr, habe gar keine Blutungen mehr und bin etwas kräftiger geworden (was körperliche Belastbarkeit angeht). Vielen Dank für eure guten Wünsche :pillowtalk:

Und ich habe weiter abgenommen, heute waren es 153,7 kg. Das ist so unglaublich erleichternd! Weiter reduziert habe ich seit Oktober letzten Jahres nicht mehr, aber das Eferox wurde auf 50 Mikrogramm erhöht. Im Moment bin ich noch unschlüssig, wann ich weiter reduziere. Theoretisch wäre ich soweit, aber praktisch trau ich mich noch nicht ;-)

Beim Schwerbehindertenausweis gibt es nichts Neues. Da warte ich im Moment ab, was noch kommt.

Viele Grüße von Maria
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1999 Burnout mit Diagnose V.a. paranoide Psychose, vorübergehende psychotische Störung (Medikament: Perazin, 60 mg; 2003 langsam ausgeschlichen ohne Probleme)
2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen (Medikament: Duloxetin 60 mg)
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg), Angststörung
April 2019 1 Woche Klinik, Diagnose schwere Depression mit psychotischen Symptomen

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox
inzwischen wieder erhöht auf 50 Mikrogramm (genauen Zeitpunkt muss ich recherchieren)
ab 03.04.2019 25 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage - massive gynäkologische Blutungen

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
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09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
01.10.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,375 auf 0,25 mg
ab Anfang April 2019 Erhöhung Risperidon von 0,25 auf 0,5 mg

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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 06.03.19, 17:24

Hallo Maria,

das freut mich zu lesen. :)

Die meisten, die sich lange nicht melden, schreiben dann "habe mich lange nicht gemeldet.... mir geht es leider sooo schlecht..." :cry:

Es ist geradezu erholsam und wirklich schön, wenn man mal was Positives geschildert bekommt.
Und es ist ja auch toll für dich :party2: .

Klar, die oben beschriebenen Betroffenen können ja nichts dafür, ich will das hier auf keinen Fall falsch verstanden wissen von mir, aber ich glaube du verstehst, was ich meine :).

Ich denke es ist besonders wichtig für dich, dass deine Schilddrüse gut eingestellt ist.
Mache keine zu großen Dosissprünge, beobachte es lieber alles in Ruhe. Nachjustieren geht immer.
Eine Unterfunktion begünstigt ja leider massive Gewichtszunahme und dann noch die ganzen Psychopharmaka.... schön, dass es jetzt endlich mal nach unten geht mit den Kilos!
Weiter reduziert habe ich seit Oktober letzten Jahres nicht mehr, aber das Eferox wurde auf 50 Mikrogramm erhöht. Im Moment bin ich noch unschlüssig, wann ich weiter reduziere. Theoretisch wäre ich soweit, aber praktisch trau ich mich noch nicht ;-)
Setze dann weiter ab, wenn es sich für dich stimmig anfühlt.
Nichts und niemand hetzt dich; es ist alleine deine Entscheidung!

Viele Grüße
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von padma » Mittwoch, 06.03.19, 19:18

liebe Maria, :)

das freut mich sehr, dass es dir viel besser geht. :D

Ich denke auch, dass du dir beim weiter Reduzieren Zeit lassen kannst. Du hast dir eine längere Pause redlich verdient und vielleicht möchtest du jetzt ja auch eine zeitlang genießen, dass es dir endlich besser geht.

liebe Grüsse, :hug:
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Montag, 01.04.19, 15:31

Hallo liebe Jamie und liebe padma, liebe Foris,

da bin ich wieder. :-)

So, wo fange ich an? Also, es gab viele Wellen und Fenster in den letzten Wochen, aber was ich definitiv sagen kann ist, dass die Tiefpunkte, die ich durchlebe, nicht mehr so lange andauern wie bisher. In der vergangenen Woche hatte ich eine kleine Krise, in der mich meine Ängste wieder im Griff hatten, aber mit meinem pflanzlichen Helferlein ist das auch wieder gut geworden.

Körperlich geht es mir auch besser, denn die Blutungen sind ganz weg, aber das hab ich euch ja schon erzählt. Leider ist es immer noch so, dass ich körperlich nicht sehr belastbar bin. Selbst wenn ich das Asthmaspray verwende. Darauf habe ich meinen Lungenarzt dann angesprochen und ihn gefragt, ob man meine Atmung nicht mal unter Belastung testen kann. Ich habe ihm auch von meinem verlängerten QTc Intervall erzählt und von meinen gelegentlichen Herzproblemen (Stolperer, Herzklopfen, Tachykardie, manchmal Schmerzen usw.)

Er war sofort bereit, einen Bluttest zu machen, vor und nach körperlicher Belastung. Also wurde mir am Ohr Blut abgenommen, dann durfte ich ins Treppenhaus, das ich einmal runter und einmal hochgelaufen bin (danach war ich völlig außer Atem) und dann wurde wieder Blut abgenommen. Und da haben sich wohl auffällige Werte ergeben. Etwas verdutzt habe ich reagiert, weil er mir gesagt hat, ich würde falsch atmen (hyperventilieren) und er könne meine Atemnot an dem Ergebnis des Tests ablesen. Jedenfalls soll ich jetzt zum Kardiologen und wenn dort nichts festgestellt wird, wieder zum Lungenarzt.

Bei zwei Kardiologen bekam ich eine Absage, weil ich über 150 kg wiege. Ich sei zu schwer für das Ergometer :cry: , auch im Liegen sei ein Belastungs-EKG nicht möglich bei soviel Gewicht. Deshalb muss ich jetzt in eine Klinik, wo das mit Medikamenten gemacht werden soll. Davor habe ich große Angst. Man bekommt ein Medikament, das wie ein Stresshormon wirkt... wie sich das wohl auf meine Psyche auswirken wird? :?

Vor kurzem habe ich versucht, den Frühjahrsputz zu starten. Leider bin ich dabei immer wieder so stark außer Atem gekommen, dass ich viele Pausen einlegen musste und deshalb überhaupt nicht weit gekommen bin. Also wird der Löwenanteil wohl wieder an meinem Mann hängen bleiben :-(

Aber insgesamt fühle ich mich jedenfalls besser und ich hoffe, dass meiner Atemlosigkeit auch noch auf die Schliche gekommen wird und das behoben werden kann. :D

Liebe Grüße
von Maria
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Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox
inzwischen wieder erhöht auf 50 Mikrogramm (genauen Zeitpunkt muss ich recherchieren)
ab 03.04.2019 25 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage - massive gynäkologische Blutungen

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Annanas » Montag, 01.04.19, 16:24

Liebe Maria :) ,
ich freue mich zu lesen, daß es dir insgesamt besser geht und daß du gut mit den gelegentlichen Wellen umgehen kannst.
Traurige hat geschrieben:
Montag, 01.04.19, 15:31
Und da haben sich wohl auffällige Werte ergeben. Etwas verdutzt habe ich reagiert, weil er mir gesagt hat, ich würde falsch atmen (hyperventilieren) und er könne meine Atemnot an dem Ergebnis des Tests ablesen. J
In welcher Hinsicht auffällige Werte? Hat er da noch etwas Genaueres dazu gesagt?
Ansonsten könnte die Atemlosigkeit evtl auch mit dem Gewicht zusammenhängen bzw untrainiertem Körperzustand?!

Bitte nicht falsch verstehen, das ist keine Abwertung, ich schleppe seit der PP-Einnahme selbst einige Kilos zu viel mit mir rum.
Sport war lange und ist immer noch nicht möglich, kann derzeit nur kurze Spaziergänge unternehmen u das reicht natürlich bei weitem nicht aus, weder zum Abnehmen, noch für ein Kreislauftraining.
Deshalb bin ich auch sehr schnell u bei der kleinsten körperlichen Anstrengung aus der Puste u japse nach Luft, wie ein Fisch auf dem Trockenen :cry: .
Traurige hat geschrieben:
Montag, 01.04.19, 15:31
Man bekommt ein Medikament, das wie ein Stresshormon wirkt... wie sich das wohl auf meine Psyche auswirken wird?
Ich fragte oben auch deshalb - oft wird da Dobutamin verabreicht, was auf den Sympathikus wirkt u damit die körperlichen Vorgänge hervorruft, die bei Belastung auftreten.

Ich will keine Angst verbreiten - nur wenn das jetzt nicht zwingend erforderlich ist, würde ich es mir überlegen.
Anders sieht es natürlich aus, wenn ein Verdacht auf krankhafte Veränderungen besteht - dann muß man da wohl durch u es so abklären lassen.

Deshalb oben meine Frage, welche (Verdachts-)Diagnose der Arzt gestellt hat und ob es nicht doch gewichtsbedingt sein kann.

Alles Liebe, viele Grüße von Anna
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Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

escargot
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von escargot » Montag, 01.04.19, 20:11

Liebe Maria

hoffe auch ich trete dir jetzt nicht zu nahe...

ABER ich vermute auch, dass das mit dem Gewicht zusammenhängen könnte die Atmung (auch das Hyperventilieren)!

Ich hatte das schon als ich ca. 20 kg mehr wog aber noch im (obersten) Normalgewicht war, aber einfach durch die Medikamente sehr unbeweglich auch.
Du nimmst nun fast nichts mehr, aber ich würde das trotzdem in Erwägung ziehen das Gewicht als Ursache.

Darf ich fragen wieviel über 150 kg es denn sind? Weil vielleicht wäre es ja möglich erst abzunehmen und dann den Belastungstest auf dem Ergometer zu machen?

Liebe Grüße einstweilen und Danke für deine Zeilen nebenan bei mir :)
escargot
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 08.05.19, 10:31

Hallo Annanas, huhu escargot, liebe Foris,

leider habe ich keine so guten Nachrichten für euch. Ich musste wieder in die Klinik. Aber, immerhin, nur für eine Woche im April. Jetzt geht es wieder.

Mir ist alles zu viel geworden und da bin ich wieder in meine Angstspirale reingeraten. Ich war voller Panik, was mir oder meiner Familie noch alles schlimmes zustoßen könnte und habe voller Angst auch daran zurückgedacht, was mir schon alles schlimmes passiert ist. Ich konnte mich nicht mehr beruhigen. In der Klinik konnte dieser Zustand mit einem Benzodiazepin rasch beendet werden und nach einer Woche durfte ich wieder heim.

Als ich so in Panik war, hat mein behandelnder Psychiater angeordnet, dass ich zusätzlich eine 60 mg Duloxetin Tablette nehmen soll. Ich dumme Nuss habe das auch noch gemacht. Es hat meinen Zustand nicht verbessert. In der Klinik wurde das Risperidon zunächst abgesetzt, dann wieder angesetzt. Außerdem wurde mein Schilddrüsenmedikament halbiert. Keine Ahnung warum. Der Schilddrüsenwert ist schlecht (5).

Jetzt bin ich wieder auf 0,5 mg Risperidon. Wäre es nach den Ärzten gegangen, würde ich jetzt wieder 1-2 mg nehmen, aber sie sind tatsächlich auf meinen Vorschlag eingegangen, es mit weniger zu versuchen. So konnte ich mich sehr schnell wieder stabilisieren und erholen. Jetzt gibt es erstmal eine lange Absetzpause und diese Untersuchung des Herzens unter Medikament tue ich mir auch nicht an.

Liebe Ananas, liebe escargot, ich glaube auch, dass das Gewicht eine Rolle spielt, bei meinen Problemen mit der Atmung. Keine Sorge, damit tretet ihr mir nicht zu nahe. Klar kommt man schneller außer Atem, wenn man untrainiert ist. Aber bei mir ist es ja nicht nur ein außer Atem kommen, sondern es sind richtige Asthma-Anfälle, die sich nach Benutzung des Sprays bessern. Die Häufigkeit der Anfälle ist nach der Reduzierung von Risperidon deutlich zurückgegangen.

Mein Hausarzt hat festgestellt, dass meine roten Blutkörperchen zu klein ausgebildet sind. Und der Lungenarzt hat nun festgestellt, dass auffällige Werte für Laktat und für Sauerstoff in meinem Blut vor und nach körperlicher Belastung messbar sind. Er hat mir erklärt, der Körper stellt zwar Energie zur Verfügung, diese kommt aber nicht in den Muskeln an. Und mein Sauerstoffmangel ist bereits im Ruhezustand an den Blutwerten ablesbar.

Mein Plan ist, mein Gewicht unter 150 kg zu reduzieren (im Moment wiege ich 152,9 kg). Und dann gibt es ein Belastungsekg auf dem Ergometer.

Liebe Grüße
von Maria
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1999 Burnout mit Diagnose V.a. paranoide Psychose, vorübergehende psychotische Störung (Medikament: Perazin, 60 mg; 2003 langsam ausgeschlichen ohne Probleme)
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18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox
inzwischen wieder erhöht auf 50 Mikrogramm (genauen Zeitpunkt muss ich recherchieren)
ab 03.04.2019 25 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage - massive gynäkologische Blutungen

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
01.10.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,375 auf 0,25 mg
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von padma » Mittwoch, 08.05.19, 17:37

liebe Maria, :)

es tut mir leid, dass du wieder in die Klinik musstest. :hug:

Schön, dass du dich so schnell stabilisieren und Risperdon auf 0,5 mg begrenzen konntest. Eine lange Absetzpause ist jetzt sicherlich gut.

Duloxetin hast du gleich wieder abgesetzt?
Kann wegen der zu kleinen roten Blutkörperchen was gemacht werden?

liebe Grüsse,
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 09.05.19, 11:36

Hallo padma,

Dankeschön :hug:

Das Duloxetin nehme ich nach wie vor, aber nur in der Dosis von 60 mg täglich. Die zusätzlichen 60 mg habe ich nur einmalig genommen, auf Anweisung des Psychiaters. Sowas mache ich bestimmt nicht noch einmal, das war keine schöne Erfahrung.

Auch das abrupte Absetzen der 0,25 mg Risperidon war keine gute Idee. Dann das Wiederansetzen gleich mit 1 mg bzw. 0,5 mg. Und dann wurde auch noch das Schilddrüsenmedikament halbiert.

Mein Fazit: Ich möchte nicht mehr in die Klinik. Wirkliche Hilfe sieht anders aus. Fazit Nummer 2: Ich möchte gerne einen Psychiater, der mir gegen meine Angstzustände, in die ich ab und an gerate, gleich ein Benzo oder ein anderes Beruhigungsmittel verschreibt. Dann braucht es auch keinen Klinikaufenthalt mehr.

Wegen der zu kleinen roten Blutkörperchen (und eines niedrigen Eisenwertes) habe ich Eisentabletten verschrieben bekommen. Die scheinen aber nicht geholfen zu haben. Außerdem laufen auch noch andere Blutwerte so langsam aus dem Ruder. Zu wenig weiße Blutkörperchen, eine verringerte Nierenleistung, ein zu niedriger Kaliumwert. Wieder ein erhöhter Entzündungswert. Bin mal gespannt, wie es weitergeht. Da muss ich erst mal mit dem Hausarzt drüber reden.

Es ist lausig, wie die Schulmedizin kranke Menschen behandelt, deren Symptome und Beschwerden eben nicht nach Schema F einer bestimmten Erkrankung zugeordnet werden können. Da wird der "psychisch krank" Stempel draufgehauen und damit hat sich die Sache erledigt. Schäden durch die "unverzichtbaren" Psychopharmaka sind in Kauf zu nehmen und ohne Murren oder Nachhaken zu ertragen. Selbstverständlich sind die durch die Schäden neu auftretenden Symptome dann auch Krankheitssymptome der "psychischen" Erkrankung. Es ist zum Heulen. :cry:

Vielleicht schreibe ich euch später noch auf, was zu meinem Zusammenbruch geführt hat. Ich weiß aber noch nicht, ob ich euch das wirklich zumuten kann. Ihr habt schließlich auch alle euer Päckchen zu tragen. :hug:

Liebe Grüße
von Maria
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60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox
inzwischen wieder erhöht auf 50 Mikrogramm (genauen Zeitpunkt muss ich recherchieren)
ab 03.04.2019 25 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage - massive gynäkologische Blutungen

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
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escargot
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von escargot » Donnerstag, 09.05.19, 16:15

Liebe Maria,

eigentlich hoffe ich - zu deinem Besten! - dass du keinen Psychiater findest, der dir „gleich ein Benzo oder anderes Beruhigungsmittel“ verschreibt.

Ich bin auf diese Weise in die Sucht geraten und mein Hirn hat schnell gelernt, dass es bei Angst nur die kleine weiße Pille unter die Zunge legen muss. Irgendwann wird das trauriger Automatismus und schlimmstenfalls braucht man mehr und mehr.

Es wäre besser Therapie zu machen und sich damit den Ängsten zu widmen. Das ist erstmal nicht der einfachere Weg. Das ist auch klar. Aber ich bin immer überzeugter, dass das der nachhaltig bessere Weg ist!

Alles Liebe!
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02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

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Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
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01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
Schlafprobleme, Muskelschmerzen
15.05. Tavor 0,8 mg
starke Dissoziationen, Angst, Muskelschmerzen
12.06. 2,5 O, 1,25 Risperdal, T 0,8

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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von padma » Donnerstag, 09.05.19, 22:41

liebe Maria, :)
Vielleicht schreibe ich euch später noch auf, was zu meinem Zusammenbruch geführt hat. Ich weiß aber noch nicht, ob ich euch das wirklich zumuten kann. Ihr habt schließlich auch alle euer Päckchen zu tragen. :hug:
Wenn es dir gut tut, das zu teilen, dann kannst du es gerne schreiben. Am besten, du benutzt dafür "Text verstecken" (ist das gelbe Warndreieck in der Symbolleiste)und schreibst noch drüber, dass es triggern kann. Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er es lesen möchte.
Fazit Nummer 2: Ich möchte gerne einen Psychiater, der mir gegen meine Angstzustände, in die ich ab und an gerate, gleich ein Benzo oder ein anderes Beruhigungsmittel verschreibt. Dann braucht es auch keinen Klinikaufenthalt mehr.
Wenn du mit einem kurzfristig genommenen Benzo einen Klinikaufenthalt vermeiden kannst, halte ich das auch für das kleinere Übel.


liebe Grüsse,
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Montag, 13.05.19, 14:14

escargot hat geschrieben:
Donnerstag, 09.05.19, 16:15
Liebe Maria,

eigentlich hoffe ich - zu deinem Besten! - dass du keinen Psychiater findest, der dir „gleich ein Benzo oder anderes Beruhigungsmittel“ verschreibt.

Ich bin auf diese Weise in die Sucht geraten und mein Hirn hat schnell gelernt, dass es bei Angst nur die kleine weiße Pille unter die Zunge legen muss. Irgendwann wird das trauriger Automatismus und schlimmstenfalls braucht man mehr und mehr.

Es wäre besser Therapie zu machen und sich damit den Ängsten zu widmen. Das ist erstmal nicht der einfachere Weg. Das ist auch klar. Aber ich bin immer überzeugter, dass das der nachhaltig bessere Weg ist!
Liebe escargot,

es tut mir Leid, dass Du auf diesem Weg in die Sucht geraten bist. Und ich wünsche Dir von Herzen, dass Du wieder gesund wirst.

Nur: Als ich in der Klinik war, habe ich auch ein Benzo bekommen, bis die Krise vorbei war. Und es konnte ohne Probleme wieder abgesetzt werden. Welchen Unterschied macht es, ob ich dieses Medikament zu Hause oder in der Klinik nehme, solange es auf eine akute Krise begrenzt wird?

Ich bin mir sicher, mit einem Benzo hätte ich nicht in die Klinik gemusst. Mir wäre nicht das Neuroleptika zunächst kalt entzogen worden, um dann wieder in der doppelten Dosis angesetzt zu werden. Mit Sicherheit wäre ich nicht so am Boden wie jetzt, weil ich nicht einfach mein Schilddrüsenhormon halbiert hätte, obwohl es laut Blutwerten eigentlich erhöht hätte werden müssen.

Therapie mache ich im Übrigen schon seit mittlerweile vier Jahren. Und ja, es war nicht immer einfach. Davor hatte ich auch schon verschiedene Therapien versucht. Wobei mir trotzdem von verschiedenen Seiten immer wieder gesagt wurde, bei psychotischen Symptomen hilft keine Therapie, da helfen nur Neuroleptika. Eine sehr deprimierende Vorstellung.

Nein, im Moment geht es mir nicht gut. Meine Therapeutin lässt mich seit vier Wochen auf einen Termin warten, ohne sich zu melden.

Hallo padma,

vielen Dank für Deine lieben Worte und den Tipp mit dem versteckten Text. Das ist eine gute Idee. Ich kann es so mit euch teilen, ohne jene von euch, die gerade selbst keine Kraft haben es zu ertragen, zu triggern.

Mit dem Benzo sehe ich das genauso wie Du padma ;-)

Also hier kommen meine neuen Geschenke vom Schicksal, welche mich haben zusammenbrechen lassen:

Bitte lest sie wirklich nur, wenn ihr harte Schicksalsschläge ertragen könnt.
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18.02.2017
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox
inzwischen wieder erhöht auf 50 Mikrogramm (genauen Zeitpunkt muss ich recherchieren)
ab 03.04.2019 25 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage - massive gynäkologische Blutungen

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
01.10.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,375 auf 0,25 mg
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von padma » Montag, 13.05.19, 18:46

liebe Maria, :)

ich habe es gelesen, fühl dich ganz lieb :hug:

Es tut mir sehr leid, was dir passiert ist und wie mit dir umgegangen wurde. Kein Wunder, dass du zusammengebrochen bist.

Zu diesem Arzt würde ich möglichst nicht mehr gehen, das schadet dir doch nur.

ganz liebe Grüsse,
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Anikke » Montag, 13.05.19, 18:52

Liebe Maria,
du hast alles recht der Welt richtig wütend zu sein auf all diese Ungerechtigkeiten
Aber dein Psychiater hat echt den Vogel abgeschossen.
Du ich glaube er hat gar nicht gemerkt was er dir da antut, wie er dich verletzt.
İch an deiner stelle würde mir jmd anders suchen.
Das Rezept kann vllt auch jmd anders ausstellen?
Ehrlich gesagt würde ich gerade mit Psychiatern nur das allernötigste reden, nur soviel, dass sie die benötigten Rezepte herausrücken
Die meisten haben nur eine sehr rudimentäre therapeutische Ausbildung.
Und das Medizinstudium können nur Menschen mit einem super NC bekommen, die können super lernen u d sind Klasse intelligent, dafür blieb manchmal halt die Sozialkompetenz und Empathie auf der Strecke..
Deshalb denke ich sollte man wirklich vorsichtig gegenüber Psychiatern sein.
Ich hoffe das war jetzt nicht zu negativ..
Für dein Kindchen tut es mir sooo leid!
Auch wie du es erfahren musstest..
Ich zünde gleich für euch eine Kerze an..
Liebe grüße anikke
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von krasiva » Montag, 13.05.19, 21:39

Liebe Maria,

ich habe dein ganzes Bericht (auch mit dem verdeckten Text) gelesen und es hat mich alles sehr berührt. Es tut mir sehr leid für dich was das Kindchen betrifft. Ich denke es ist besser solchen Menschen (Ärzten) wenn man nur Möglichkeit hat (und die findet sich wenn man sucht, darüber bin ich überzeugt für dich) aus den Wegen zu gehen.
Was Übergewicht betrifft sollte Crom sehr positiv sein (durch Medizinfuchs zu beziehen ist preiswerter) und hier noch ein Link darüber (bitte gebe manuel in Comp. ein, bin diesbezüglich ungeübt):
www. Nehmen Sie endlich ab mit Chrom! - Dr.Switzer

Alles alles Gute und Liebe dir.

Teilnahmvolle Grüße,

krasiva :)
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