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Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Dienstag, 06.03.18, 10:08

Hallo ihr Lieben,

Zeit für ein Update. :)

Seit gestern nehme ich nur noch 0,875 mg Risperidon, ich hatte wieder Termin bei meinem Psychiater.

Und ich muss sagen, selbst diese kleine Menge merkt man sofort. Ich hatte ab 3.00 Uhr nur noch einen ganz leichten Schlaf, ich hoffe das pendelt sich bald wieder ein. :bettzeit:

Mein Plan, Abends weniger oder gar nichts mehr zu essen, lässt sich einfach nicht umsetzen. Ich brauche einfach Abends noch etwas, um Schlafen zu können. Naja. Vielleicht verliere ich ja nochmal ein paar Kilos wenn ich jetzt das Risperidon weiter reduziere. :whistle:

Liebe Grüße
von Maria
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Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 21.03.18, 15:53

Hallo liebe Foris,

heute mal wieder ein Update... mir geht es schlecht. :-( Also, nicht seelisch, sondern körperlich. Ich habe seit gestern irrsinnig starke Periodenblutungen, ich komme gar nicht hinterher mit dem Wechseln der Einlagen. Hattet ihr auch mal sowas?

Seelisch geht es mir wesentlich besser, ich bin noch wacher geworden und muss mich nachmittags jetzt nicht mehr zum Schlafen hinlegen. Außerdem ist meine Depression erheblich besser geworden.

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 21.03.18, 18:48

Hallo Maria,

das klingt scheußlich :(.

Entzug kann massiv die Hormone beeinflussen, wir haben hier bei Frauen schon alles gelesen: starke Blutung bis hin zum Ausbleiben, völlig unregelmäßig, viel zu oft, viel zu selten etc.

Hormone können sehr stark auf ein Entzugsgeschehen reagieren, was kein Wunder ist, wenn man weiß, dass Teile davon extrem eng an die Neurotransmitterkommunikation geknüpft sind.

Dass es dir aber seelisch ganz gut geht, das freut mich zu lesen.

Wenn die Blutungen so stark sind musst du aufpassen, dass der Hb nicht zu sehr sinkt bzw. du einen Eisenmangel bekommst. Vielleicht magst du dir mal einen mit Eisen angereichterten Saft kaufen oder ein schönes Steak verzehren?
Ich finde den Floradix Kräuterblutsaft aus der Apotheke gut und verträglich; da könntest du mal eine 10 Tage Kur mit machen.

Grüße
Jamie
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 21.03.18, 20:55

Hallo Jamie,

ja es ist einfach nur so richtig lästig. :-(

Vielen Dank für Deine lieben Worte und den Tipp mit dem Saft, den werde ich mir morgen gleich aus der Apotheke holen. :hug:

Liebe Grüße
von Maria
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Katja » Donnerstag, 22.03.18, 10:29

Huhu Maria,

du Arme - ich kenn das von meinen Perioden aus der Vor-Psychopharmaka-Zeit (seit Olanzapin&Amisulprid hab ich ja gar keine mehr). Aber länger als 2-3 Tage waren die nie so stark, heute ist es also hoffentlich schon besser? Als man Ferritin-Wert dadurch so niedrig war, hab ich täglich die hochdosierten Tardyferon-Eisentabletten 80mg aus der Apotheke genommen.
Ich hab immer eine Diva-Cup (plus Binden) benutzt, da ist mir bei all dem Blut beinah schlecht geworden :(
Hattest du das denn vor den Psychopharmaka nie so stark?

Liebe Grüße
Katja
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Traurige
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 11.04.18, 11:19

Hallo Katja,

nein, so schlimme Blutungen hatte ich noch nie. Inzwischen haben die Blutungen auch wieder aufgehört. Ich habe meinem Psychiater vorgestern davon erzählt, er meinte, ich solle damit mal zum Frauenarzt gehen, nicht dass da noch was anderes dahinter steckt.

Außerdem haben wir das Risperidon weiter reduziert auf jetzt nur noch 0,75 mg.

Gestern ging es mir nicht so gut, ich war total müde und konnte mich kaum konzentrieren. Musste immer wieder an negative Erlebnisse aus der Vergangenheit denken. Aber heute geht es schon wieder besser. Man merkt eben doch, dass die dämpfende Wirkung nachlässt mit sinkender Dosis.

Die positiven Wirkungen sind einfach, dass man wacher wird, wieder mehr teilnimmt am Leben um einen herum. Und das ist einfach nur schön.

Leider ist meine Depression nach wie vor sehr präsent und ich muss aufpassen, dass ich nicht wieder in ein dunkles Loch tapse.

Liebe Grüße
von Maria
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Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

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05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Katja » Mittwoch, 11.04.18, 11:49

Hallo Maria,

wenn du sonst nie solche Blutungen hattest, droht dir wenigstens nicht direkt ein Eisenmangel. :) Ich hatte zwei Mal auch zufällig im Ultraschall eine ca. 6cm große Ovarialzyste. Da haben die Frauenärzte mich direkt kirre gemacht, dass ich die wegoperieren lassen sollte, im Endeffekt habe ich aber bis zur nächsten Periode abgewartet und dann ist die Zyste wirklich mit stärkeren Blutungen verschwunden. Vielleicht ist es ja auch so was bei dir, da brauch man sich aber Gott sei Dank auch nicht verrückt machen lassen. Aber sicher ist es besser, dass einmal beim Frauenarzt abchecken zu lassen!

Das tut mir leid, dass du gestern so down warst! Ich bin im Moment noch ganz gut im Verdrängen, meine negativen Erlebnisse aus der Psychose-Zeit kommen mir recht weit weg vor. Aber müde bin ich heute auch und dadurch fällt mir das Lernen für meine Abschlussprüfung viel schwerer. :(

Ich drück dir die Daumen, dass du nicht in ein Loch fällst. Immerhin kommt jetzt der Sommer, dass hilft dabei ja vielleicht etwas?

Liebe Grüße
Katja
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Freitag, 13.04.18, 8:27

Hallo liebe Katja,

naja, so schlimme Blutungen hatte ich noch nie, etwas stärkere Blutungen dagegen schon. Auch Eierstock-Zysten. Ich habe nämlich auch noch Endometriose und wurde deshalb schon sehr oft operiert. Ja, ab 3 cm Größe bei Eierstockzysten werden Frauenärzte aufmerksam und wenn sie dann nicht gleich verschwinden, sondern eher größer werden, wird zum Absaugen geraten. Du Arme, das sind ganz schöne Schmerzen bei solchen Zysten.

Ich drücke Dir die Daumen für Deine Abschlussprüfung, halte durch mit dem Lernen, das lohnt sich auf jeden Fall!

Und Dankeschön für´s Daumendrücken von Dir, heute geht es mir schon wieder viel besser. Wir hatten schöne Sonnentage in der letzten Zeit.

Liebe Grüße
von Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Rosenrot » Montag, 16.04.18, 15:36

Liebe Maria, :)

wie geht es dir inzwischen?

Ich habe auch gerade wieder reduziert und musste an dich denken.

Mit jedem Krümelchen weniger kommen wir unserem Wunsch nach einem selbstbestimmten und authentisch gefühlten Leben näher.

Ich wünsche dir eine möglichst symptomarme Woche. :fly:

Liebe Grüße
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Katja » Montag, 16.04.18, 22:07

Hallo liebe Maria,

oh je, Endometriose, du Arme. Das ist ganz schön schmerzhaft, oder? Ich hatte auch mal einen Endometriose-Verdacht, weil ich bei der Menstruation solche Kämpfe hatte. Die kamen wahrscheinlich durch die Zysten auch. Wenn ich daran so zurückdenke, vermisse ich meine Tage so gar nicht.

Ich verpasse leider das ganze schöne Wetter, weil ich nur am lernen bin. Aber dafür habe ich es heute in 2 Wochen hinter mir und dann noch den ganzen Sommer vor mir. :)

Genieß also die Sonne für mich mit und tank viel Vitamin D!

Liebe Grüße
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 18.04.18, 17:08

Liebe Rosenrot, liebe Katja, liebe Foris :-)

derzeit geht es mir eigentlich ganz gut, bis auf die Matschbirne, die ich ab und an habe. Und manchmal sind es auch Sehstörungen und Muskelkrämpfe in den Füßen und den Waden, die mich daran erinnern, dass ich gerade absetze.

Heute war ich in der Sonne ein längeres Stück spazieren und weil ich meinen Asthma Spray gleich vorher genommen hatte, hatte ich diesmal auch keinen Asthma Anfall und konnte die Sonne genießen und dabei an Katja denken 8-)

Und ja, Endometriose ist schon eine ganz schön schmerzhafte Angelegenheit, obwohl doch Duloxetin so toll gegen Schmerzen helfen soll :roll: Da bin ich ja mal gespannt, wie die Schmerzen ohne Medikament sein werden...

Aber mit jedem Krümelchen weniger kommen wir unserem gemeinsamen Ziel näher und ich freue mich schon so auf den Tag, an dem ich sagen kann ich hab´s geschafft!

Dankeschön für Deine guten Wünsche Rosenrot, ich glaube die haben funktioniert :D Und Katja, meine Daumen sind weiter gedrückt für Dich 8-)
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Sonntag, 29.04.18, 2:54

Hallo liebe Foris,

es ist mal wieder Zeit für ein Update. Ich kann nicht schlafen, weil ich heute drei Tassen Koffeinkaffee getrunken habe :bettzeit:

Und jetzt beschäftigt mich etwas sehr. Ich habe eine tolle Stellenanzeige gelesen für eine Halbtagsstelle, Bürojob.

Allerdings hätte ich 33 Minuten Anfahrtszeit, sodass täglich etwas mehr als eine Stunde nur für´s Fahren draufgehen würde.

Und ich habe auch Bedenken, ob ich das im Entzug leisten kann... im Moment kann ich nicht mal im Haushalt viel machen. Muss mich zwischendurch immer wieder hinlegen und mich erholen.

Ich zerbreche mir den Kopf und bin hin- und hergerissen. Was meint ihr?

Und meine Periode habe ich auch wieder bekommen, diesmal ist sie ganz normal :-)

Liebe Grüße
von Maria
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18.02.2017
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2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
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05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 29.04.18, 11:38

Hallo Maria,

Ich denke, es ist sehr schwer, dir hinsichtlich des Jobs etwas zu raten.
Manchen hilft es, arbeiten zu gehen, ich gehöre dazu. Andere sind überfordert und reagieren mit Symptomen.

Ich denke, du könntest dich bewerben, dann hast du nicht das Gefühl, dass du eine gute Chance verstreichen lassen hast. Wenn du den Job bekommst, hast du ja sowieso eine Probezeit, innerhalb der du das Ganze auch wieder beenden könntest.
Höre auf dein Gefühl, wenn dir die Bewerbung schon eher große Angst macht, bist du vielleicht noch nicht so weit.

LG Ute
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 29.04.18, 12:08

Liebe Maria, :)

so ein Stellenangebot ist verlockend. Da kann ich dich gut verstehen.

Ich habe selbst viele Jahre Teilzeit im Büro gearbeitet. Die tägliche Fahrzeit stand da kaum im Verhältnis zur Arbeitszeit. Aber so habe ich nie gerechnet. Für mich war es besser, jeden Tag reduziert zu arbeiten, anstatt mich an einzelnen Tagen zu überfordern.

Ute :) hat eine - wie ich finde - praktikable Herangehensweise an deine Überlegungen beschrieben. Du könntest dich vorsichtig einer Bewerbung und eventuellen Probezeit annähern und dabei sehr genau beobachten, wie es dir damit geht.

Achte gut auf dich und hab einen entspannten Sonntag.

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 02.05.18, 17:08

Liebe Rosenrot, liebe Ululu,

danke Euch beiden für Eure Einschätzungen und Erfahrungen. :pillowtalk:

Meine Begeisterung für die Stelle hat sich schon wieder ein wenig gelegt und ich werde mir diese Woche noch Zeit lassen für die Entscheidung, ob ich mich bewerbe oder nicht.

Vielleicht kann die Info ja noch jemand anders brauchen: Man kann auf www.kununu.de gucken, wie Mitarbeiter eine Firma bewerten :D

Ich finde das immer sehr aufschlussreich.

Viele Liebe Grüße
von Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
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22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Rosenrot » Dienstag, 15.05.18, 20:47

Liebe Maria, :)

möchte dir ein paar Frühlingsgrüße da lassen.

Ich hoffe, es geht dir gut und spürst Energie und Zuversicht. :fly:

Liebe Grüße
Rosenrot
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 24.05.18, 20:42

Huhu Rosenrot :-)

vielen Dank für die Frühlingsgrüße, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Ja, inzwischen verspüre ich sogar so etwas wie Energie und Zuversicht. Am 21.05.2018 habe ich weiter reduziert und hatte darauf am Dienstag einen Tag, den ich komplett im Bett verbracht habe, weil sich so fertig und müde war. Aber jetzt geht es weiter aufwärts.

Liebe Grüße
von Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
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Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 21.06.18, 13:34

Hallo ihr Lieben,

es ist mal wieder Zeit für ein Update. Achtung, das wird lang!

Seit gestern bin ich in Aufruhr. Es ist, als wäre ein Hebel umgelegt worden, so fühlt es sich an. War ich vorher immer müde und lethargisch, bin ich seit gestern hellwach (keine Sorge, heute Nacht konnte ich gut schlafen) und aufnahmefähig.

Das wäre an für sich ja eine gute Nachricht, nur jetzt kommt das aber:

Durch einen Besuch bei meinem Hausarzt gestern bin ich sehr aufgewühlt worden und kann nur sehr schwer abschalten. Ständig muss ich an negative Dinge denken, die ich im Zusammenhang mit Arztbesuchen oder Operationen erlebt habe (und davon hatte ich einige) und es fällt mir sehr schwer, diese negativen Gedanken abzustellen. Wahlweise macht sich bei mir dann Panik breit, oder Niedergeschlagenheit. Naja, im Moment ist es eher Panik.

Ich habe ihn nämlich auf meine Entzündungswerte angesprochen, die schon seit geraumer Zeit erhöht sind aus irgendeinem noch nicht identifizierten Grund. Und dem will er jetzt nachgehen. Ich dachte, das käme von meiner Endometriose, aber mein Frauenarzt hat wohl dem Hausarzt mal geschrieben, das könne nicht sein.

Ich habe ihm auch davon erzählt, dass ich in der Vergangenheit schon einen Prolaktinhemmer einnehmen musste, was ihn richtiggehend alarmiert hat. Denn bei erhöhtem Prolaktin ist wohl Vorsicht angezeigt, mit Neuroleptika. Inzwischen habe ich aber ein Blutbild in Händen von 2011, da war das Prolaktin normal. Er hat mich zu meinem Frauenarzt überwiesen, allerdings habe ich erst im August einen Termin dort bekommen zum Blutabnehmen und bestimmen des aktuellen Prolaktinwertes. Denn obwohl das Risperidon schon auf 0,625 mg runter ist, habe ich immer noch Milch in der Brust.

Außerdem hat er mich gefragt, ob schon einmal Aufnahmen von meinem Kopf gemacht wurden, was ich bejahte. 2007 wurde eine gemacht und dabei wurde eine Hirnzyste festgestellt. Jahre später wurde wieder eine gemacht, da war dann dort nur noch eine Verkalkung. Diese Aufnahmen will er nun auch haben.

Außerdem will er sämtliche Befunde von Ärzten, bei denen Blutbilder angefertigt wurden.

Einerseits freue ich mich sehr, dass er sich da gerade so reinhängt, andererseits fühle ich mich unglaublich unter Druck. Die Telefonate mit den Arztpraxen regen mich auf, da oft versucht wird, mich mit Ausreden abzuwimmeln. Und wenn Blutbilder kommen, dann nur die neueren aus den letzten Jahren, aber nicht die älteren.

Mein langjähriger erster Hausarzt, den ich hatte, hat wohl meine Akte komplett durch den Schredder gelassen :-(
Auch hier hatte die Arzthelferin zunächst versucht, mich mit der Aussage abzuspeisen, im Computer sei fast nichts mehr drin also sei auch nichts mehr vorhanden... Sie suchen jetzt aber nach der Papierakte.

Ich weiß gar nicht wohin mit mir... ich habe plötzlich wieder Antrieb, habe heute Morgen schon fleißig im Garten gearbeitet, das konnte ich vorher schon seit Jahren nicht mehr. Anschließend war ich völlig platt und musste mich erstmal hinlegen und erholen.

Und mein Herz... naja mein Puls jagt mal wieder viel zu schnell, gestern hatte ich einen Ruhepuls von 143, heute ist es wieder ein bisschen besser, aber mein Herz tut mir auch mal wieder weh. Es wurde schon mehrfach mittels EKG untersucht, aber es wurde außer eine Tachykardie nie etwas gefunden. Mein Blutdruck ist noch ok, steigt aber tendenziell wieder an. Unter der Einnahme von Duloxetin habe ich Bluthochdruck entwickelt, das ging unter Risperidon zurück. Naja und jetzt ist das Risperidon reduziert...

Durchfall hab ich auch bekommen.

Jedenfalls habe ich heute dann eine Neurexan Tablette eingenommen um meine Nervosität und den Antriebsschub etwas abzumildern und es scheint zu funktionieren.

Liebe Grüße an euch alle
von Maria
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ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
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25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
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Re: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von padma » Donnerstag, 21.06.18, 18:14

liebe Maria, :)

es ist an für sich ja gut, dass dein HA den auffälligen Werten auf den Grund gehen möchte, allerdings macht er dir damit viel Stress.

Da die Entzündungswerte schon länger erhöht sind, ist es vermutlich nichts Akutes und man kann dem in Ruhe auf den Grund gehen.

Ein erhöhter Prolaktinwert ist unter NL häufig. Das ist natürlich nicht gut, aber auch nicht akut gefährlich. Und du bist mittlerweile ja schon recht niedrig in der Dosis.

Die Aufnahmen vom Kopf will er haben, weil auch ein Prolaktinom zu einem erhöhten Prolaktinwert führt. Das ist ein gutartiger Tumor, der medikamentös behandelt wird.http://flexikon.doccheck.com/de/Prolaktinom Dein HA will das vermutlich sicherheitshalber ausschliessen

Was ich sagen will, abklären lassen ist vernünftig, aber ich denke nicht, dass jetzt Grund zur akuten Sorge besteht. Wenn der Entzündungswert hochgradig bedenklich wäre, hätte dein HA andere Maßnahmen ergriffen.

Der erhöhte Puls und Blutdruck kommt jetzt sicherlich von der Panik. Der Durchfall bestimmt auch.
Jedenfalls habe ich heute dann eine Neurexan Tablette eingenommen um meine Nervosität und den Antriebsschub etwas abzumildern und es scheint zu funktionieren.
Gut, dass es hilft.

liebe Grüsse, :hug:
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25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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Re: Traurige: Hilfe beim Absetzen von Duloxetin und Risperidon

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 12.07.18, 9:39

Hallo liebe Foris,
huhu Padma,

danke für Deine Antwort Padma, :hug:

ja, ich glaube der höhere Blutdruck war wirklich der Aufregung geschuldet. Der hohe Puls dagegen ist geblieben. Allerdings habe ich schon seit vielen Jahren einen Ruhepuls von um die 100 Schlägen, der wurde nur unter Neuroleptika in Kombination mit Betablockern niedriger. (Tachykardie)

Jedenfalls hat sich die Aufregung wieder gelegt und ich habe keine weitere Tablette Neurexan mehr gebraucht. Was für ein Glück!

Mein Hausarzt hat auf meinen Hinweis darauf, dass man eigentlich gewisse Blutwerte regelmäßig kontrollieren sollte wenn PP gegeben werden, ein Blutbild gemacht. Und endlich auch das Prolaktin mit untersucht.

Ergebnis: Das Prolaktin ist im Moment noch mehr als doppelt so hoch wie es maximal sein dürfte, obwohl ich ja nur noch ein Viertel der ursprünglichen Dosis von Risperidon nehme! Jetzt möchte er, dass ich mit meinem Psychiater rede, ob es eine Alternative zu meinen Medikamenten gibt, die den Prolaktinspiegel nicht erhöhen. Dann soll ich wechseln und er will dann testen, ob die Werte immer noch erhöht sind oder nicht. Ich bin davon aber nicht so begeistert und möchte lieber weiter ausschleichen. Meines Wissens erhöhen fast alle Neuroleptika den Prolaktinspiegel. Jetzt werde ich erst mal das Blutbild mit zum Psychiater nehmen und mir anhören, was dieser dazu meint. Außerdem habe ich bald einen Frauenarzttermin, da will ich auch noch eine Meinung hören.

Außerdem ist mein Schilddrüsenwert nicht gut eingestellt, ich soll mein Schilddrüsenhormon dass ich einnehme, um 25 mg auf 50 mg erhöhen. Da hab ich auch ein bisschen Bauchweh damit, weil mein Puls eh schon so rasant ist, aber man kann es ja mal probieren.

Dann waren noch die roten Blutkörperchen vermehrt, aber zu klein. Das sei ein Hinweis auf einen Eisenmangel, da werden jetzt noch weitere Werte im Labor erhoben. Und das obwohl ich schon einen Saft gegen Eisenmangel einnehme :frust:

Des weiteren sind meine Entzündungswerte mal wieder erhöht. Das Problem habe ich ständig. Mal mehr, mal weniger. Und keiner weiß, wo diese Entzündung sitzt :-( Da bin ich selber auch echt ratlos. Wie kann man eine Entzündung im Körper aufspüren?

Aber immerhin hat mein Hausarzt eingeräumt, dass bei diesen Werten durchaus das Gewicht nach oben gehen kann :-)

Vom Absetzverlauf her geht es mir seelisch wieder ein bisschen besser. Ich kann wieder mehr Gefühle empfinden, bin wacher und aufmerksamer und muss nicht mehr ganz soviel schlafen. Obwohl ich mich doch sehr oft hinlegen muss tagsüber und ausruhen muss, weil ich schlapp mache. Nachts schlafe ich derzeit ungefähr 9 Stunden, nachmittags zwischen 30 Minuten und 3 Stunden. Ich kann wieder bewusst und mit Genuss Musik hören und male wieder Mandalas aus. Für ein Wiederanpacken meines Fernstudiums reichen leider weder Antrieb noch Mut im Moment aus.

Theoretisch stünde nun die nächste Reduzierung von Risperidon an, ich glaube aber, ich lasse mir damit noch bis Anfang nächster Woche Zeit.

Liebe Grüße
von Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
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21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
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05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
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