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live-slow: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Montag, 20.03.17, 13:15

hallo ich bin live slow
ich bin weiblich
komme aus südbayern
habe 2 kinder 7 und 10
habe einen tollen mann

meine 1. psychose mit 14 (nl frei!)
meine 2. mit 27 (7,5 mg olanzapin)
abgesetzt (war echt hart!)
meine 3. mit 28 weil ich speed genommen hab... (7,5 mg olanzapin)
jetzt bin ich 31
reduktion um 50 % jetzt also bei 3,75

ich war von anfang an gegen die medikamente
man beteuerte mir flehend die machen nicht abhängig :frust:
nun hab ich zwar schon viel gelesen aber ich freue mich hier eine weitere stütze zu bekommen
danke ich freu mich auf euch
Zuletzt geändert von Gwen am Freitag, 22.06.18, 15:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: mich vorstellen?!

Beitrag von padma » Montag, 20.03.17, 13:28

hallo Live-slow, :)

willkommen im ADFD

Gut, dass du versuchen möchtest von dem NL wegzukommen.
Sie machen nicht nur körperlich abhängig, sie haben erhebliche Risiken und können irreversible Schäden machen.

Es ist jedoch sehr, sehr wichtig, dass du ganz langsam ausschleicht. Beim zu schnellen Reduzieren von NL kann es zu schweren Entzugssymptomen, einschliesslich einer Entzugspsychose kommen.

Deine Reduktion um 50% war viel zu gross! :shock: Wann hast du reduziert?

Hier die wichtigsten Infos, biite lies die sorgfältig durch viewtopic.php?f=32&t=12884

Ich ergänze deinen Titel.

liebe Grüsse,
padma
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Montag, 20.03.17, 21:07

hallo padma
vielen dank!
ich habe jetzt alles (ok studien links nicht)
gelesen. danke dafür
jetzt habe ich vieles viel besser verstanden!
ich habe viele entzugssympthome :whistle:
ich habe (wie eben erlesen falsch)
den februar über abwechselnd 7,5 nächster tag 3,75 mg genommen. ab 1.3. dann nur noch 3,75mg...
da ich mit massiven schlafproblemen gerechnet habe hab ich mir baldrian besorgt. gestern sind die ausgegangen... konnte letzte nacht nur 3 stunden schlafen...
jetzt habe ich gelesen ich solle lieber wieder (krümel) aufdosieren.
das habe ich jetzt getan (hoffentlich war das richtig!)
und selbsterkennender weise muss ich mir eingestehen das 50% ja devinitiv zu viel sind!
ich werde mich sobald ich genügend zeit finde meine signatur erstellen.
hoffe ich kann schlafen.
liebste grüße von mir vielen dank
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von padma » Montag, 20.03.17, 22:55

hallo Live slow, :)

ja, dass du ein wenig aufdosiert hast, war richtig.

schlaf gut :bettzeit:
liebe Grüsse,
padma
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Dienstag, 21.03.17, 12:20

vielen dank padma!
habe gut geschlafen :D
jetzt werd ich mal ein wenig rechnen müssen mit den 10%
ich werde nur alle 6 wochen reduzieren. ich denke das ist besser für mich.
ich bleibe jetzt also auf 5,55mg (ca, eine tablette bricht nicht immer gleich!)
6 wochen lang!
müsste dann 4,99 mg olanzapin nehmen...
werde wohl die wasserlöse methode heranziehen müssen!
zum glück habe ich eh die schmelztabletten!
vielen dank nocheinmal padma!
liebe grüße!

ps: mir scheint ich war ein wenig größenwahnsinnig... danke für die link's
sie ham mich auf den teppich geholt!
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Donnerstag, 23.03.17, 12:00

hallo,
das minimale aufdosieren hat geholfen.
ich habe etwas durchfall
ich bin leicht verpeilt
ich friere sehr, aber badewanne oder dusche hilft
kann immer noch nicht weinen

ich habe solche angst das ich es nicht schaffe :?
vorallen habe ich angst vor den "ganzen" aufgestauten emotionen die auf mich zukommen.
schönen tag euch
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 23.03.17, 18:49

hallo Live-slow, :)

das freut mich sehr, dass die Aufdosierung geholfen hat. :D
Es kann sein, dass es jetzt noch einige Zeit dauert, bis du dich stablilisierst.
Bleib jetzt erstmal auf der Dosis.
ich habe solche angst das ich es nicht schaffe :?
vorallen habe ich angst vor den "ganzen" aufgestauten emotionen die auf mich zukommen.
Du hast schon ein ganzes Stück geschafft. Es ist wirklich wichtig, ganz langsam auszuschleichen :schnecke: :schnecke: :schnecke: , auch damit du nicht plötzlich von all den Emotionen überflutet wirst.

liebe Grüsse,
padma
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Freitag, 24.03.17, 13:14

danke liebe padma!
für deine aufmerksamkeit!

ich habe viel gelesen!
aber ich habe niemanden gefunden der olanzapin erfolgreich abgesetzt hat,
der 1. psychotiker ist
2. keine weiteren nl einnimmt
3. und keine psychose mehr bekommen hat

ich darf keine psychose mehr bekommen, ich glaube ich schaffe das WENN ICH AUF ALLE DROGEN VERZICHTE!
alkohol in maßen geht. das weis ich.
ich glaube ich sollte zuversichtlicher sein!

ich bin sehr ausgelaugt und habe etwas mit dem kreislauf zu kämpfen.
durchfall ist weg

ich möchte so gerne vom olanzapin weg!! und wieder ein normales leben führen!
die ärzte die behaupten es mache keine entzugserscheinungen gehören verklagt!
ich bin wütend!
auch die zwangsmedikation gehört verboten!
naja... werden wir hier alle so denken!
ich danke für alles! schon alleine das es euch gibt <3
ganz großes lob!!!
vor allem an dich liebe padma! vielen dank!
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 24.03.17, 13:51

liebe Life-slow, :)

danke dir für dein Lob :D
ich darf keine psychose mehr bekommen, ich glaube ich schaffe das WENN ICH AUF ALLE DROGEN VERZICHTE!
Das halte ich auch für zentral. Wirklich keinerlei Drogen ! Mit Alkohol wäre ich auch sehr zurückhaltend.

Hilfreich wäre sicherlich zusätzlich auf weitere Faktoren, wie einen geregelten Tagesablauf, keine Reizüberflutung etc. zu achten.

Hast du in diese Broschüre mal reingeschaut? Da findest du viele hilfreiche Tipps
http://www.dgsp-ev.de/fileadmin/user_fi ... 14_web.pdf

liebe Grüsse,
padma
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Freitag, 24.03.17, 14:20

ja vielen dank. das hatte ich sofort gelesen!
diese broschüre sollte jeder psychodr. in seiner praxis liegen haben!
gut das ich ein sehr ruhiges leben führe!
ich merke jetzt schon wie lichtempfindlich und geruchs empfindlich ich geworden bin.
ich stelle auch mein waschmittel selbst her. da ich diese künstlichen düfte nicht ertrage.

einen schönen tag!
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von Lillian » Freitag, 24.03.17, 15:35

Hallo live-show,

ich mache zur Zeit auch einen Olanzapin-Entzug, ich versuche eigentlich schon seit 2011, von dem Zeug loszukommen, habe aber immer viel zu schnell reduziert im Alleingang, ohne ADFD.

Jetzt bin ich bei 2,25 mg Olanzapin und verwende die Wasserlösemethode.
Es ist wirklich wichtig, dass du ganz, ganz langsam ausschleichst und auf deinen Körper hörst.

Ich hatte viel zu schnell reduziert bis auf 0,65 mg und wurde von meinen plötzlich hochkommenden Gefühlen und Ängsten regelrecht "überflutet" und war damit völlig überfordert. Von Entzugserscheinungen wie starke Durchfälle usw. ganz zu schweigen. So dass ich wieder aufdosiert habe.

LG
Lillian
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Freitag, 24.03.17, 18:34

danke lilian!
das du dich gemeldet hast!
und danke das auch du sagst ich muss langsam machen!

ich habe solche angst das mein gehirn irreversiebel geschädigt ist!

diese gemeinheit (ich soll hier ja nicht fluchen)
gerade kann ich meine tränen nicht zurückhalten...

ich bin am verzweifeln... hoffentlich kommt mein mann bald von der arbeit heim...

DANKE EUCH ALLEN!
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 25.03.17, 13:29

hallo Life-slow, :)

ich glaube nicht, dass dein Gehirn irreversibel geschädigt ist. Dafür gibt es bei dir keine Anzeichen. Und du hast die NL auch nicht so lange und nicht hochdosiert genommen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Samstag, 25.03.17, 15:42

das tut gut padma!
danke <3

heute gehts mir psychisch super!
nur sehr antriebslos... wie kaugummi...
das ist dann ein sehr paradoxes gefühl :zombie: ha ha!

werd mich jetz mit meiner wärmflasche einkuscheln.
bis später
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Sonntag, 26.03.17, 20:49

wisst ihr leute was olanzapin macht?!?
ich habe vorhin meine geliebte katze tot am straßenrand gefunden und ich konnte nicht weinen
das ist teufelszeug das ist unnormal!!

hoffentlich ist bei euch alles gut!
alles liebe
eure live slow... die keine tränen mehr hat...
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von Lillian » Montag, 27.03.17, 10:40

Hallo live-slow, :-)

das mit deiner toten Katze tut mir sehr leid! :hug:

Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht, ich konnte mit Olanzapin auch nicht weinen, ich war einfach unfähig zu weinen, irgendwie wie ein Roboter, gefühllos, abgestumpft. Aber mit meinen aktuellen 2,25 mg ist es bereits besser geworden, zum Glück!

LG
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von Arianrhod » Montag, 27.03.17, 11:45

Hallo live-slow,

das mit deiner Miez tut mir Leid. Ich habe meinen lieben Kater vor 6 Jahren verloren. Man kann darauf nix sagen. Ich musste durch den Schmerz durch und das einzige, was passiert, ist dass die Zeit einen immer weiter davon entfernt. Die Trauer kann man nicht wegtrösten. Du bist nicht allein und ich fühle mit dir.
live-slow hat geschrieben:ich habe viel gelesen!
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Schau in meine Signatur. Unter anderem habe ich auch Olanzapin abgesetzt. Bei mir ist eher die Frage, welche Neuroleptika ich noch NICHT genommen und abgesetzt habe, ich glaube mir fehlen nur Ziprasidon und Clozapin. :whistle:
Ich wollte dich fragen, was die Drogen dir geben? Du scheinst sie ja nicht ständig zu nehmen, daher ist die körperliche Abhängigkeit wohl nicht gegeben. Aber was ist das Tolle dran? Und wie kommst du dann mit deiner Umwelt (Mann, Kinder) klar? ( oder nimmst du das Zeug, um überhaupt zu funktionieren wie manche Kokain nehmen ?)
Ich denke nämlich, wenn du Drogen auf die Dauer lassen möchtest, musst du genau wissen, was du davon hast - und wie du dir das eventuell durch etwas anderes erreichen kannst.
Auf jeden Fall können sie Psychosen auslösen, kein Mensch weiß das vorher, ob er anfällig ist, daher ist es, was hier schon gesagt wurde, ganz wichtig, nix zu nehmen, was deine Synapsen noch mehr durcheinander bringt.
Dann denke ich, wenn du wirklich ganz langsam aussschleichst, kannst du das Olanzapin loswerden und keine Psychose mehr bekommen. Mir hat dabei eine Psychotherapie geholfen, mich und meine Stressfaktoren besser kennen zu lernen. Manchmal sind das ganz einfache Sachen wie auf sich achten und Grenzen setzen, die man nie gelernt hat und die machen, dass alles so aus dem Ruder läuft.

liebe Grüße Arianrhod
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von padma » Montag, 27.03.17, 18:58

liebe life-slow, :)

es tut mir so sehr leid mit deiner Katze :hug: .

Deine Gefühle werden wieder kommen, wenn du Olanzapin los bist.

liebe Grüsse,
padma
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Montag, 27.03.17, 21:15

vielen dank für euer mitgefühl!
das gibt mir kraft!!
ich hoffe wirklich das bald meine gefühle wieder kommen!

Arianrhod: leider weis ich noch nicht wie zitieren mit dem handy geht.

ich habe noch nie viele drogen genommen, aber ich war immer neugierig. nach meiner 1. psychose die ich wegen kiffen hatte, war ich 13 jahre lang ganz ohne! ich hatte einen regelrechten hass darauf.
obwohl ich mein ganzes leben lang nur von "drogen leuten" umgeben war.
niemand von denen ist "abgestürzt" so sah ich ihnen immer zu.
irgendwann mit 27, aus langeweile und einem gemisch aus "ich bin ja schon lange gesund" und natürlich unwissenheit, habe ich wieder angefangen zu kiffen und das, obwohl mir dieser rausch überhaupt nicht zusagt! (der von alk auch nicht)(komisch!)
jedenfalls hab ich dann "gemerkt" das ich es ja anscheinend vertrage. (irrglaube)
so habe ich dann auch 3 mal speed "ausprobiert" (der sex war bombastisch)
dann hat es nicht mehr lange gedauert. und ich habe eine erneute psychose gehabt!
und die war wirklich ungelogen wunderbar!!! sie war auch schlimm, aber auch wunderbar! sie war meine HEILUNG!

endlich ist der enorme schatten meiner 1. psychose wie weg geblasen! keine "angst vor menschen" mehr! keine gedanken mehr wie: ich bin krank im kopf, ich bin minderwertig oder gar unbrauchbar und des todes würdig...
sogesehen hat mich das cannabis geheilt! (psychose ist heilung, das ist die geballte ladung an selbstheilungskräften, mMn.)
dennoch mag ich seine rauschwirkung nicht!!
jedenfalls hab ich ja dann olanzapin bekommen... hab es ein bischen genommen und dann abgesetzt.
ja, wenn ich klug gewesen wäre hätte ich gesagt ok. drogenthema beendet!
aber dann keimte ein gefühl in mir auf, das ich nicht kannte! NEID.... neid auf alle die sich betäuben können
neid auf die glücksgefühle die ich nie erleben darf!
das war für mich nicht zu bewältigen und ich suchte weiter... etwas das keine psychosen auslöst und mir taugt.. so bin ich dann auch fündig geworden. (möchte hier keine werbung machen deshalb behalte ich es für mich was es war/und es ist legal in d)

jedenfalls hab ich mir, wieder besseren wissens, wieder speed gekauft. ich wollte nur noch ein mal!...
bumm psychose... diesmal eher horror, ganz zu schweigen von meiner fixierung... nur weil ich mich nackt ausgezogen hab :-(
wieder olanzapin....
dann hab ich mich damit abgefunden das ich das für immer nehmen muss... so hab ich munter fröhlich meine droge genommen... auch weil mir ja eh nichts passieren kann... nehme ja olanzapin!
bis es dezember wurde! und ich den entschluss gefasst habe dieses scheiß olanzapin wieder loszuwerden!
aber diesmal ist es anders!
diesmal WEIS ich das ich keine drogen mehr nehmen werde!
diesmal weis ich wie sich fixierung anfühlt
diesmal weis ich was ein beschluss ist
diesmal weis ich das sich alle um mich sorgen machen!
auch wenn ich mit der psychose an sich, überhaupt kein problem habe! ich habe ein problem mit der psychiartriekultur!
ich habe ein problem damit das mir meine menschenwürde geraubt wurde!
diesmal muss ich gesund bleiben, für immer!
für mich, für meine kinder, für meine familie!

ein gedanke ist mir die letzten tage noch dazu gekommen! und der ist sehr wichtig!
in meinem olanzapin leben, hatte ich nach gefühlen gestrebt! dies haben mir die drogen gegeben! ein bischen was zu fühlen!!!
aber mein leben, das hole ich mir jetzt zurück!
ich lasse mich nicht von meinem weg abbringen!
ich werde wieder meine eigenen phänomenal fantastischen gefühle haben!!! und abundzu 2 bier ;-)

(habe immer nur was genommen wenn meine kinder nicht da waren! sie haben mich nicht so erlebt)

ja mehr kann ich dazu nicht sagen ausser das ich viel gelernt habe! und nichts missen möchte!
das war mein weg, und der ist genau richtig für mich!
ich will "gesund" bleiben, und mein wundervolles leben genießen!

so, nochmals lieben dank für die lieben worte die ihr für mich habt! das gibt mir unheimlich viel kraft!!!
und ein hoch auf die gefühle! niemandem sollten sie verwehrt werden!

alles liebe und eine schöne zeit!!!
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Re: mich vorstellen?!/ Olanzapin absetzen

Beitrag von live-slow » Montag, 27.03.17, 21:46

erst jetzt beginne ich zu verstehen was SUCHT bedeutet, was es bebeutet körperlich ABHÄNGIG zu sein!
die dynamik hinter olanzapin (und anderen drogen) zu verstehen!
von diesem stoff will ich nicht mehr abhängig sein und von keinem anderen stoff der welt auch nicht!

ich werde mich schützen!
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