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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von potatoiv » Mittwoch, 04.11.15, 10:15

Liebe Petra :) !

Danke für die links....das mit den Neuroemotionen habe ich mir schon mal durchgelesen...und das stimmt total...ich empfinde auch oft viele Emotionen als " nicht von mir"...sondern körperlich/ Entzugsbedingt...weil etwas total durcheinander geraten ist...da oben!
Zusätzlich glaube ich aber auch, dass sich das ganze auch schon psychisch sehr verinnerlicht hat...ich habe viele negative Gedanken, weil ich die letzten Jahre soviel durchgemacht habe...da verliert man dann total das Vertrauen in sich ( sowohl in den Körper, der nur mehr als quälend erlebt wird, als auch in den Geist)....dann traut man sich gar nichts mehr zu bzw. denkt nur mehr negativ....das wieder umzupolen ist wirklich harte Arbeit!
Insofern ist so ein Training gar nicht schlecht! :o

Ich möchte heute wirklich zu dem Ehrenamt gehen...ich werde ja sehen wie es geht...mehr als 1-2 Stunden trau ich mir nicht zu, aber es ist ein Anfang...wenn ich Panik bekommen sollte, dann ist es halt so und ich gehe wieder heim...dann klappt es halt erst beim nächsten Mal!

Alles Liebe und vielen Dank für dein Bemühen!

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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von potatoiv » Sonntag, 08.11.15, 8:55

Hallo Leute,

ich bin leider :cry: wieder auf die alte Dosis zurückgegangen....es ging mir sehr sehr heftig durch die Reduktion....angefangen hat es mit extremen Schwindelattacken, dazu Sehstörungen, Grübelzwängen vom Feinsten, Kreislaufzusammenbrüchen und gestern dann Panikattacken über den ganzen Tag ohne Pause, aber in einem Ausmass, dass ich dachte ich drehe durch und muss stationär ( was ich unbedingt vermeiden will, denn dann wird man ja zugeschüttet mit dem Zeug)...ich dachte gestern wirklich, ich werde verrückt....solche Panikattacken, wo wirklich gar nichts mehr geht und die aber stundenlang nicht abflauen, machen mir wirklich Angst...es war unerträglich...
ich bin heute total traurig, weil ich jetzt weiss, wie heftig ich auf jede kleine Veränderung von diesem Teufelszeug reagiere :cry: und Angst habe, dass ich da nie nie mehr von wegkomme! Aber es ging einfach nicht....ich habe sogar eine Temesta genommen und hatte trotzdem noch immer richtige Todesangst! :vomit:
Ein lieber Freund von mir, der wirklich extrem viel Erfahrung mit dem Entzug von diversen Zeug hat, hat dann gestern gemeint, dass es einfach oft so ist, dass es noch nicht geht...aber nicht bedeutet, dass es nicht in einem halben Jahr besser funktioniert! Aber ich bin trotzdem so unendlich traurig!
Warum reagiert mein Körper so extrem heftig???

Eine sehr frustrierte potatoiv, die Angst hat, ewig von dem Zeug abhängig zu sein :cry:
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 08.11.15, 10:48

hallo potatoiv, tut mir echt leid das du wieder hoch musstest, aber was nicht geht geht nicht und wahrscheinlich hast du noch ein sehr gereiztes ZNS. Und was dein Freund sagt finde ich gut, wenn es jetzt nicht klappt , dann sieht es in einem halben Jahr wahrscheinlich ganz anders aus , weil dein ZNS Zeit hatte zu heilen von dem ganzen anderen Mist. Und einfach diese Zeit benötigt. Nicht traurig sein, du hast es versucht und dein Körper hat nicht mitgespielt und du hast dich den Begebenheiten angepasst, das es JETZT nicht geht. Das ist besser als es auf Teufel komm raus durchzuboxen und es dir immer schlechter geht.
lass dich mal drücken lg Petra
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6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von Thomas » Sonntag, 08.11.15, 12:00

Hallo Potatoiv,

ja, sehr frustrierend. Das ist dann Stand Juni. Zurück auf Los und ziehe keine 4000$ ein. :x

Der Schritt von 2,5 runter war vor 14 Tagen. Ging nicht gut und gleich hoch auf 1,9. Hatte das keine Besserung gebracht? Jetzt ist es noch schlimmer geworden. Können ja alles verzögerte Reaktionen sein. Kannst Du denn für den nächsten Versuch noch einen kleineren Schritt realisieren? Von den 2,5 weg minitapern. Mit Feile und Waage oder Wasserlösen. Dass es mit der Zeit leichter gehen wird, weil Dein Körper sich von den anderen Sachen erholt, macht eine gewisse Hoffnung, auch wenns nur eine These ist. Ein halbes Jahr weiter auf 2,5 mg Olanzapin rumhängen, würde mir trotzdem nicht schmecken. Es ist eben ein hochpotentes NL, mit allem was es nachsichzieht. Für die Substanz selbst bedeutet längere Einnahme ja eher eine Verschlechterung der Ausgangslage, wegen der sich weiter verfestigenden Abhängigkeit. Das wäre dann die Gegenthese. Hoffe, das Hochdosieren bringt jetzt erstmal die nötige Stabilisierung.

Lieben Gruß
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von potatoiv » Montag, 09.11.15, 10:49

Hallo Petra, hallo Thomas!

Mir geht es noch immer sehr sehr schlecht...die Panik ( richtige Todesangst) will nicht abflauen, dazu noch Zwangsgedanken vom Feinsten....bin dauerangespannt vom Feinsten.... :vomit: :vomit: :vomit: :evil: :evil: :evil: :frust: :frust: :frust:
Ich werde jetzt sicher einige Zeit warten müssen, bevor ich wieder irgendetwas in Richtung Absetzen probiere...sonst lande ich sicher in der Klinik und werde zugepumpt mit weiterem Müll....es ärgert mich so, so viel geschafft zu haben und jetzt wieder so einen massiven Rückfall in die Dauertodesangst zu haben....ich kann kaum normal denken!
Mein Nervensystem ist wirklich fertig von all den Substanzen! Ich bereue echt den Tag zutiefst, wo ich den Psychiatern vertraut habe und begonnen habe, diesen Schrott zu schlucken....geholfen hat eh nie irgendwas....
Drückt mir die Daumen, dass es sich schnell wieder ein bisschen beruhigt, denn lange halte ich das in dem Ausmass nicht wirklich aus! :zombie:

Alles Gute,
potatoiv
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von Lisamarie » Montag, 09.11.15, 11:49

Daumen sind ganz ganz fest gedrückt.
Lg :hug: Petra
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von Meistereder » Montag, 09.11.15, 17:14

Von mir auch potatoiv, drücke Dir alle Daumen. Was Du gerade erlebt und was Du schon durchgemacht hast tut mir wahnsinnig leid.
Ich hoffe sehr, dass Du von hier an einen Weg gehen kannst, der möglich ist....
Bitte pass auf Dich auf, mein Freund.

Ich kann sehr gut versterhen warum Du nicht in eine Klinik willst.

Ich hatte selbst wahnsinnige Angst davor und wurde auch einmal (ein einziges Mal) zwangseingewiesen (angebliche hätte eine Selbstmordabsicht bestanden. Die bestand aber nicht. Behauptung eines Dritten und ein Missverständnis - schon kam die Polizei, sie fixierten mich und ab...)

In der Kliinik folgten völlig unsinnige Diagnosen (ohne Arztgespräch!!! :evil: ). Der Arztbericht bezog sich auf Aussagen von Bekannten, die sich damit eigentlich des Tatbestandes der Verleumdung schuldig gemacht haben (war zu dem Zeitpunkt aber viel zu geschockt um mich "zu wehren"). Der Psychiatriearzt hat deren Aussagen einfach mal eben als Fakt hergenommen und mir im Arztbericht"Schizophrenie" sowie eine "paranoide psychose" unterstellt und wollte mich nötigen diverse NL einzunehmen. Angeblich hätte ich mich für Gott gehalten (was für ein witz!)

Ich schreibe das nur, um dir zu sagen dass Du vollkommen Recht hast und allen Grund dazu "auf eigene Faust" vorzugehen.
Und um zu sagen das eine Klinik eine sehr unsichere Sache ist - wenn nicht sogar Garantie auf "Rückschlag". Aber ich muss es leider so sagen wie es ist, denn sonst müsste ich lügen.

Ich weiss nicht ob ich das juristisch gesehen sagen "darf" aber die Klinik ist eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr, und das ganz besonders bei Menschen die bereits ein emal mit NL behandelt wurden oder eine sogenannte (!) Diagnose haben! Um Psychiatrische Kliniken würde ich dann jedenfalls um alles in der Welt einen Riesen Bogen machen (man korrigiere mich! ich wäre froh wenn es anders wäre!)


Ich bitte dich sehr es weiter zu versuchen. Eine Klinik halte ich für den denkbar ungünstigsten Ort an dem Du sein solltest.


Ich weiß nicht warum ich damals so viel Glück hatte, es hätte mir genauso passieren könne. Ich weiß noch dass sie mich mit einer Spritze "beruhigen" wollten - direkt nach der Einlieferung. Seither haben mir mehrere, Fachärzte, Psychiater, Psychologen, und andere völlige geistige Gesundheit bestätigt!!

Es war ein großer Glücksfall für Mich, dass es überhaupt geklappt hat ohne Medikamente durch die, sechs Wochen lang, Klinik zu gehen. Zudem war ich anfangs fixiert weil ich mich gewehrt habe gegen eine Mitnahme. In dem Moment hatte ich Todesangst. Meinem kleinen bruder war das gleiche passiert (in der gleichen klinik! :evil:)


In dem Moment habe ich also einfach angefangen zu reden: Ich sah die Leute an, die um meine Trage herumstanden, und sagte (sinngemäß aber DEUTLICH so etwas wie: "Mein Vater ist Arzt. Ich habe die Rote Liste daheim. Ich kenne die Stoffgruppe der Substanz die sie mir jetzt gerade sprizen wollen und - WNN SIE DAS TUN!! - dann werde ich den Rest meines Lebens dafür aufbringen sie fertig zu machen. Ich mach sie alle, egal wie lange ich hier drin bleiben muss wegen des Neuroleptikum."

[Bearbeitet: ergänzend hinzugefügt: Ich kannte diese Leute. Sie haben meinem Bruder die ersten Medikamente gegeben und ihn bis zum "bitteren Ende" mit Pillken und Spritzen versorgt. Am Ende war es, laut der Behandler, seine "Krankheit" (wegen der er nicht mehr leben wollte). In Wahrheit wollte er die Nebenwirkungen nicht für den Rest seines Lebens hinnehmen. Er hat aber (!) den Ärzten vertraut und immer höher dosieren lassen. Das muss nicht sein Denn, genau wie viele andere hier, ahtte er keine "Krankheit" sondern mit massiven Absetzsymtomen zu kämpfen. Er wollte davon nichts wissen und dachte am ende selber dass er einfach nur noch völlig psychotisch sei. Da ich ihn aber kenne (sehr gut) weiss ich dass er schwer mit dem Absetzten zu tun hatte. Und dass er versucht hat "schnell" vorzugehen!!!! (Bearbeitet: Privat). Schnell vorzugehen scheint eine schlechte idee zu sein.

Alles in allem haben Sie ihm immer GENAU DAS gesagt: "Sie sind krank. Sie BRAUCHEN Medikamente. Hören Sie auf uns. Sie haben keine Chance." Bei mir haben Sie es auch (fast erfolgreich) versucht. Ich würde gerne :censored: schreiben schreibe aber lieber :fly: MAnn du schaffst das! Diese "Experten" - die gar keine sind, weil sie keine Ahnung haben was sie überhaupt verschreiben :zombie: . manchmal denke ich echt die sollten ihr eigenes Zeug fressen, um mal zu sehen wie das ist.) Bearbeitung Ende.]

Auch in den Wochen darauf gab es bei meinem Klinikaufenthalt "Probleme" weil ich mich weigerte etwas zunehmen!! Einen Satz vergesse ich nie: Ich sagte bei der "Medikamentenvergabe": ""Ihnen ist schon klar dass ich keine Medikamente nehme?! Und auch nie getan habe!" (habe geflunkert) und die Schwester entgegnete beleidigt: "Sie haben sich schon genug geschadet - da machen die Medikamente auch nichts mehr!" DASS DAS ABER GUT GING WAR REINES GLÜCK!!




ich denke ganz fest an Dich (angefügt: und drücke dich ganz fest. das ist richtiger)
Liebe Grüße
Meister Eder

(P.S. Ich bin noch neu hier und habe nicht deinen ganzen Thread gelesen, tu das aber jetzt.)
Zuletzt geändert von Meistereder am Mittwoch, 11.11.15, 16:37, insgesamt 10-mal geändert.
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von padma » Montag, 09.11.15, 17:36

liebe Potatoiv, :)

es tut mir so leid.

Du weisst woher das alles kommt, :evil: gib bitte nicht auf.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen für eine zügige Besserung. :hug:

ganz liebe Grüsse, :hug:
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von emely » Dienstag, 17.11.15, 19:33

Hey Potatoiv,

habe gerade ein wenig deine Geschichte gelesen... wow da hast du ja ganz schön viel eingenommen... einiges davon habe ich auch eine kurze Zeit genommen , unter anderem Lithium und meine Reaktion darauf war auch extreme Angst...Diese kam dadurch , dass das Lithium meine Schilddrüse noch mehr angegriffen hat und am Ende die SD total geschrumpft war innerhalb von 2 Wochen von 12ml auf 4ml !!Von anderen weiss ich , dass man unter Lithium r eigentlich keine Angst bekommt.
Nun bei mir hatte es letztendlich sehr viel mit der Schilddrüse zu tun ..und die wurde erst nach dem Lithium eingestellt.. Es hat sehr lange gedauert bis ich auf der halbwegs richtigen Dosis war.

Vielleicht haben deine extremen Angstzustände auch damit zu tun. Ich würde mir bei einem Arzt mal alle Schilddrüsenwerte abnehmen lassen , dh. TSH , t4 und t3 und evtl. auch TPO AK ... diese Werte solltest du dir dann vom Arzt mitgeben lassen um das alles selber mal zu kontrollieren.. der TSH sollte schon so um die 1 liegen . liegt der das Seroquel nur dann gut reduzieren wenn die Sd gute Werte hat. Das merke ich jedes mal. Gerade jetzt sind meine Werte wieder leicht abgesackt... .ich lasse die Werte immer wieder in einem Abstand kontrollieren....
was auch noch wichtig ist das die Nebennieren richtig arbeiten ..

Liebe Grüss
Emely
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MurmelineLinLinapadmapotatoiv
2008 nach Geburt meiner Tochter Seroquel 150mg wg. Depression und Schlafstörung danach komplett Symptomfrei
2009 -Radiojodtherapie der Schilddrüse und plötztliches Auftreten von Panik
2010 -75mg Venlafaxin , Seroquel von 100mg auf 25mg ( 2 Monate) Keine Absetzsymptome
2010 - Mai -Dez 300mg Seroquel
2011 - Seroquel ohne Probleme reduziert auf 50mg( innerhalb 3 Monate) und
Venlafaxin 37,5mg es ging mir sehr gut !
2011 -Kurze Zeit Lithium wegen Manie ( Verschlechterung)
2012 -Sehr schlechte SD- Werte daraufhin L- thyroxin Einnahme : nur noch Depressiv
1. mal Klinikaufenthalt :Venlafaxin von 37,5 auf 0 in 3Tagen !!
Seroquel von 150 auf 600mg und Mirtazapin 45mg für 7 Wochen
2013 - 200mg Seroquel, 10mg Cipralex seit Sept. immer noch stark depressiv , Wesensverändert , Muskelschwäche , Sehstörungen , Teilnahmslosigkeit ( ich war eigentlich immer ein lustiger Mensch)
- Umstieg auf Schweineschildrüsenhormon für SD ( das brachte den Umschwung)
2015 bis Juli Reduzierung auf 100mg Seroquel , Cipralex in 1mg Schritten auf 0mg(es ging mir sehr gut ,
symptomfrei !)
Juli : plötzlicher Kollaps :KH Aufenthalt wieder 300mg Seroquel
September : 275mg Seroquel ( es geht mir ganz gut, leichte Gelenkschmerzen, Steifigkeit )
11.09 : 250mg
25.09 :225mg
10.10: 200mg
26.12.:175mg (ohne Probleme )
2016
17.01: 150mg ( keine Probleme )
1.03 : 125mg ( bis jetzt geht´s mir super :lol: )
27.03: 100mg ( keine Probleme :) )
Acella Thyroid 3 Grain 1/2 Grain WP Thyroid( ca. 175mg L thyroxin) Vitamine : B12 , Omega 3, Zink, Spurenelemente , Vit. B Komblex , Magnesiumpulver , Basenpulver, Probiotika, Eisen, Vit. C ,Gluten und Milchfrei
frühere Symptomatik : Muskelschwäche , Verpeiltheit und Derealisation, morgens Depressionen und Angst beim Aufwachen, starke Gefühlslosigkeit, gar keinen Antrieb mehr, Erinnerungsprobleme, starke Empfindungsstörungen und Gefühlstörungen in Armen und Beinen, geringere Geschmacksintensivität und Geruchsempfinden, wenig Empathiefähigkeit , kaum Redebedarf, Brain Fog

fruehling
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von fruehling » Dienstag, 17.11.15, 22:41

Hallo Potatoiv,
mir tut es auch sehr leid, dass es dir durch die Reduktion wieder schlechter ging. Dieser verdammte Krümel hat es in sich... gerade die letzten kleinen Schritte sind hart und das Nervensystem merkt jede Veränderung wenn man sensibel ist.
Gib nicht auf und sehe es nicht als Rückschritt an. Du hast eine Menge geschafft und mit etwas Geduld wirst du auch den Rest los. Mach dir da jetzt keinen Stress, meine Mama hat es auch "geschafft" das Zeug loszuwerden.
Ich habe es noch nie ausgeschrieben, dass sie es geschafft hat, weil ich immer noch Angst habe, aber mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass sie das Zeug nie wieder anrühren muss.
Es ist einfach verflixt, denn mit ist es nicht schön und ohne in der ersten Zeit auch nicht...
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MurmelineJamiepadma
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

potatoiv
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von potatoiv » Donnerstag, 19.11.15, 8:22

Hallo Emely,

danke für deine Nachricht!
Meine Schilddrüse ist aber leider gecheckt und die Werte sind in Ordnung!
Das mit der Nebenniere habe ich mir auch schon oft gedacht....die ist sicher im Dauerstress...ich habe mal einen Neurostresstest machen lassen und da waren die Adrenalinwerte sehr erhöht...ist ja kein Wunder bei den ganzen Angstzuständen und der Cortisoltageszyklus sehr durcheinander....ich habe aber keinen Arzt gefunden, den das interessiert hätte...es ist ja angeblich oft bei Depressionen so und es gibt ja auch keine Medikamente, die dort ansetzen würden!
Bei Depressionen kommt es oft zu einem sogenannten " Pseudocushing-Syndrom" sagen die Ärzte....das heisst man hat Werte, wie bei einem Cushingsyndrom, aber ohne "körperliche" Ursache....ob das so stimmt, bin ich mir auch nicht sicher....aber was soll man machen...mit den Symptomen muss man selbst irgendwie klar kommen, ohne sich ärztliche Hilfe erwarten zu können!

Ich wünsch dir alles Gute,
potatoiv
Trittico zw. 50 und 300 mg vom 12.2.12-26.2.13
Paroxetin zw. 10 und 20 mg vom 23.3.12-23.4.12
Sertralin zw. 25 und 50 mg vom 3.5.12-4.6.12
Effektin zw. 75 und 150 mg vom 30.5.-4.7.12
Seroquel xr zw. 50 und 200 mg vom 10.7.12-30.6.13
Seropram zw. 5 und 30 mg vom 30.7.12-17.9.12
Deanxit nur 2 Tage Horror-NW
Ixel nur 2 Tage Horror-NW
Fluctine zw. 10 und 20 mg vom 18.9.12-1-10.12
Cipralex zw. 5 und 15 mg vom 2.10.12-7.2.13
Abilify nur 1 Woche Horror-NW
Insidon zw. 50 und 150mg vom 2.3.13-3.10.13
Tolvon zw. 15 und 30 mg vom 22.10.13-13.11.13
Mirtazapin 15 mg vom 25.11.13-30.11.13
Edronax 2 mg ein paar Tage Horror-NW
Lamotrigin 25 mg 1 Woche Horror-NW
Lithium 450 mg 8 Wochen extreme Angstzustände
Depakine 600mg 10.4.13-13.5.14
Lyrica 25 mg depressionsverstärken hoch 10
...alles abgesetzt

Zyprexa 3,75 mg ( 1,5 Tablette 2,5 mg)....seit ca. Dez. 2013
Zyprexa 3,125mg (1,25 Tablette 2,5 mg)....17.4.2015-25.4.2015
Zyprexa 3,75 mg weil es mir so schlecht ging
Zyprexa 3,4375 mg....seit 12.5.2015
Zyprexa 2,5 mg....seit 10.6.2015
Zyprexa 1,25 mg... seit 25.10.2015
Zyprexa 1,88 mg...seit 27.10.2015
Zyprexa 2,5 mg... seit 7.11.2015
Zyprexa 1,875mg...seit 24.4.2017
Zyprexa 1,25mg...seit12.6.2017
Zyprexa 0,625mg...seit 27.4.2018
Zyprexa 0 mg ... seit 12.8.2018

Ich bin absolut Medikamenten- FREIIIIIIIIII :fly:

potatoiv
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von potatoiv » Donnerstag, 19.11.15, 8:26

Liebe Frühling,

deine Mutter kann so stolz auf sich sein, dass sie es geschafft hat, das Teufelszeug loszuwerden...ich drücke euch alle Daumen, dass es so bleibt und dass sie sich im Lauf der Zeit gut erholen kann.
Ich werde vorerst noch eine Pause einlegen, bis sich mein " System" wieder gefangen hat, dann werde ich mir noch kleinere Krümmel irgendwie basteln, um abzusetzen!
Es ist wirklich frustrierend etwas schlucken zu müssen, was einem nicht gut tut und grausliche Symptome macht, aber ohne auch nicht zu können, weil man dann einen so heftigen Entzug hat. Da fühlt man sich schon sehr hilflos und ausgeliefert!
Am meisten nervt mich, dass das Ärzte überhaupt nicht anerkennen...oft noch nicht einmal wissen und mit dem Zeug weitere Menschenleben zerstören!

Alles Liebe dir und deiner Mutter,
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von potatoiv » Donnerstag, 19.11.15, 8:31

Hallo alle!

Mir geht es nach dem wieder raufsetzen der Dosis, wieder etwas besser....es hat über eine Woche gedauert bis sich mein System wieder halbwegs gefangen hatte...wirklich gut geht es mir aber noch immer nicht...es ärgert mich so ungemein, dass ich das Zeug schlucken muss, weil es ohne so heftige Zustände auslöst....Zyprexa greift wirklich heftig in den ganzen Stoffwechsel ein, das habe ich am eigenen Leib erfahren....
Ich werde jetzt mal eine Pause machen, um mich wieder zu erholen....und dann noch in viel kleineren Schritten absetzen....wird zwar sehr schwierig mit dieser Minitablette, aber was soll man machen!

Alles Liebe,
potatoiv
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Lyrica 25 mg depressionsverstärken hoch 10
...alles abgesetzt

Zyprexa 3,75 mg ( 1,5 Tablette 2,5 mg)....seit ca. Dez. 2013
Zyprexa 3,125mg (1,25 Tablette 2,5 mg)....17.4.2015-25.4.2015
Zyprexa 3,75 mg weil es mir so schlecht ging
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von padma » Donnerstag, 19.11.15, 11:45

liebe Potatoiv, :)

gut, dass du dich wenigstens ein bisschen stabilisieren konntest.

Ich denke auch, dass es am besten ist, jetzt eine zeitlang auf der Dosis zu bleiben und dann ganz langsam runterzugehen.

hier steht etwas zu der übermässigen Ausschüttung von Cortisol und Adrenalin
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=10373

Dass die Ärzte diese ganze Problematik noch nicht mal anerkennen, ist wirklich sehr übel. :evil: . Auch wenn sie keine Hilfe wissen, könnten sie es wenigstens anerkennen und ihre Patienten ernst nehmen. Aber das geschieht wohl nur ganz selten.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 19.11.15, 11:51

Hallo, liebe Potatoiv,

verstehe ich das richtig: der Entzug vom Zyprexa ist schlimmer als die Nebenwirkungen des Medikamentes?

Das war nämlich bei mir nicht so.

Um nichts in der Welt hätte ich das Zeug wieder hochdosiert.

Ich sollte 5 mg (mit der Option, auf bis zu 20 mg zu steigern, Hauptsache, ich war zum Schlafen und Schweigen gebracht!) zum Schlafen nehmen und tat das auch eine ganze Weile. Ich konnte etwas schlafen davon, zum Preis, daß ich tagsüber zum Zombie mutierte. Solche NW wie Gewichtszunahme nenne ich nichtmal.
Ich fand das ganz übel, ein Zombie zu sein. Das zumindest ist nach dem Absetzen allmählich zurück gegangen. Ein Zombie bin ich definitiv nicht mehr und selbst schlafen kann ich besser/gesünder als unter Zyprexa.

Inwiefern tut es Dir gut?

(Entschuldige, habe gerade nicht Deinen gesamten Thread parat.)

VG sendet Dir sleepless.
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugsproblematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

Inzwischen fast 4 Jahre frei von Medikamenten. NR, keinerlei Alkohol und Koffein mehr, weil alles triggert. "Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt.

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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von fruehling » Donnerstag, 19.11.15, 20:12

Hallo Sleepness,
ich berichte jetzt als Außenstehende, als Beobachterin. Ich stecke ja nur indirekt mit drin :wink:
Das subjektive Empfinden meiner Mutter war, dass der Entzug schlimmer war, denn sie hat dieses Zombiedasein nicht so extrem wahrgenommen. Das war für ihr Umfeld viel schlimmer, denn sie war ja nicht mehr sie und ihre Mimik, ihr Charakter war ja nicht mehr da. Selbst das war ihr ziemlich egal.
Wir als Außenstehende erlebten sie mit jeder Reduktion besser, ihre Mimik kam zurück, ihre Stimme, ihre Charakterzüge, ihre Bewegungsabläufe wurden flüssiger und sie redete wieder.
Wir mussten ihr diese Fortschritte immer rückmelden, auch ihr Neurologe (er war begeistert).
Sie selber hat aber mit der Unruhe und wirren Gedanken gekämpft, Weinanfälle u.v.m
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Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
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seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
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06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
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16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
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28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
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11.01.
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von potatoiv » Donnerstag, 19.11.15, 23:11

Liebe Sleepless,

da hast du etwas missverstanden....das Zyprexa tut mir nicht gut???? Wie kommst du drauf...wenn das so wäre, dann würde ich es ja nicht absetzen wollen....
aber ich reagiere mit heftigen Entzugserscheinungen, wenn ich es nicht nehme und diese gehen zurück, wenn ich es wieder nehme....und zwar Entzugserscheinungen, die mich vielleicht wieder in die Psychiatrie bringen würden, was ich absolut nicht möchte, denn dann werde ich wieder noch mehr zugedröhnt und das überlebe ich einfach wirklich nicht mehr! Ich habe dann heftigste Angstzustände auf Panikattackenniveau nur dass sie stundenlang-tagelang anhalten können....von allen anderen Symptomen wie Schwindel, Denkstörungen, Sehstörungen, Gleichgewichtsstörungen, Motorische Probleme. Gedankenrasen, usw. möchte ich gar nicht reden!
Wenn du meine Signatur durchsiehst, wirst du sehen, dass ich ganz viele Medikamente innerhalb kürzester Zeit ( 2 Jahren) bekommen habe, weil ich eben auf nichts gut reagiert habe....aber Ärzte sind da einfach extrem verantwortungslos und probieren stur immer weiter....ich habe alles selbst abgesetzt und bin somit schon sehr erfahren in Sachen Psychopharmaka-Entzüge....manche waren einfach, andere die pure Hölle....das ist sehr individuell.....aber auf jeden Fall bin ich jetzt von meinem ganzen Nervensystem und Körper her fix und fertig....was ja normal ist wenn man 20 verschiedene Psychopharmaka innerhalb so kurzer Zeit in sich hineinwirft und dann wieder die ganzen Entzüge durchstehen muss...gelinde gesagt: ich kann einfach nicht mehr und habe kaum Kraft...ich habe zur Zeit sowieso noch eine schwere Depression, was es nicht einfacher macht....aber das kenne ja viele hier.

Ich fühle mich schrecklich mit Zyprexa und ich sehe sehr wohl, dass ich nicht ich bin, meine Gefühle stark gedämpft sind usw....ich habe das bei allen Psychopharmaka stark gefühlt und das war auch der Grund, warum ich immer wieder Medikamente verweigert habe....leider ging es mir so extrem schlecht, dass ich von Ärzten "abhängig" ( es wird einem Hilfe verweigert, wenn man keine Medikamente nimmt) war und der Teufelskreis sehr lange gedauert hat! Ich habe eine komplexe Posttraumatische Belastungsstörung und seit 4 Jahren durchgängig eine schwere Depression, was atypisch ist, dass es auf dem Niveau so lange anhält...es ist aber so! Ausgelöst wurde das ganze durch die Einnahme eines Fluorchinolons während einer schweren Tropenkrankheit ( Verdacht auf eine Japan-B- Enzephalitis)....dannach ist meine Kindheit hochgekommen, die gelinde gesagt recht heftig war.

Ich habe vor ca. 1 Jahr aufgehört, irgendetwas Neues zu nehmen, egal wie arg es mir ging und ich habe alles ausser das Olanzapin selbst abgesetzt....beim Olanzapin scheint das jetzt extrem schwierig zu werden....warum auch immer....mein Körper wehrt sich heftigst!
Mir hat kein einziges Psychopharmakon auch nur irgendetwas gebracht ausser Nebenwirkungen und unangenehme Zustände! Manche haben wenigsten kurz irgendeine positive Wirkung....ich hatte das noch nie! Ausser von Benzos, die aber ja auch abhängig machen und keine Lösung sind!
Ich habe von Beginn weg Psychotherapie gemacht, weil ich mir davon sowieso mehr verspreche! Auch wenn bei mir durch die vorangegangene Tropenkrankheit und die Antibiotika-Einnahme ( Fluorchinolone sind bekannt davor schwere jahrelange Nebenwirkungen auszulösen) sicherlich auch körperliche Komponenten eine Rolle spielen könnten!
Die Angstzustände sind trotzdem in einer Heftigkeit da, die selbst die meisten Ärzte und Psychotherapeuten, die mich kennengelernt haben, noch nicht so gesehen haben! Irgendwas ist da " zerschossen" !

Alles Gute dir,
potatoiv
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Edronax 2 mg ein paar Tage Horror-NW
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Lithium 450 mg 8 Wochen extreme Angstzustände
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...alles abgesetzt

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Nora
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von Nora » Samstag, 12.12.15, 19:47

Hallo, liebe Potatoiv!
Wie geht es dir so?

LG Nora
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potatoiv
2008-2010 50mg Sertralin-abrupt abges.-keine Entzugsersch.
1.7.2013 Knieverletzung
Ab 27.9.2013 50mg Sertr-bald Weinkrämpfe, Übelkeit, Brechreiz, starke Unruhe
Okt 2013 - Jän 2015
50 mg Sertr-abrupt abges.-keine Entzugsersch.

20.-24.8.2015
50mg Sertr.-ab 2. Tag Weinkrämpfe, Unruhe, Durchfall, Durchschlafprobleme, Herzklopfen-Einn. beendet-es wurde schlimmer-zu Ärzten

28.8.-15.9. 5mg Olanzapin Symptome klingen schnell ab-doch Verstopfung, Mundtrockenheit, abgestumpfte Gefühle
16./17.9. 2,5mg Olanz
18.9. Olanz abges.
18.-24.9. keine Entzugsersch.
25.9.-1.10. Entzugsersch. beginnen-tgl. schlimmer: nervöser Darm, kein Schlaf, Weinkrämpfe, innere Unruhe, Zittern, Tinnitus, "Nerven"-Schmerzen im Knie

Ab 3.10. tgl 2,5mg Olanz
4.10-6.11. guter Schlaf, in der ersten Woche: vm. weinerlich, geringer Appetit, Mundtrockenheit, stärkere Knieschm, Tinnitus, Unruhe, Zittern, Schwächegefühl, Brustkorb und Rücken schmerzhaft verspannt; ab der 2. Woche Weinkrämpfe nm/abends, alle Symptome wurden ständig besser

Ab 6.11. tgl 1,9mg Olanz
7.-13.11. selten Watte, verspannte Muskeln-leichte Rückenschm, am 12./13. starke Nervosität, Knie gleich
14.-30.11. sehr selten Watte, manchmal Unruhe, häufig nm/abends Weinkrämpfe; Knie gebessert
1.12. Verzweiflung wegen Knie und vor allem wegen Olanzapineinn. wächst tgl, daher -->

Ab 1.12. tgl 1,25mg Olanz
2.-8.12. etwas schlechter eingeschl., mehr Rücken.- und Knieschm., dafür keine Weinkrämpfe mehr, Seele fühlt sich wohl
-15.12. gut eingeschl., Rücken.- und Knieschm. bessern sich langsam, Seele zufrieden
-22.12. guter Schlaf, Rücken-Knieschm. besser, Seele zufrieden

Ab 22.12. tgl 0,7mg Olanz
23.-29.12. ersten Tage schlecht eingeschl., stärkerer Tinnitus, etwas Übelkeit und Unruhe, Grübeln und Angst vor eventuellen Absetzerscheinungen, Knie gleich
-5.1.16 besserer Schlaf, Übelkeit, Unruhe und Grübeln weniger, kurzzeitig stärkere Rückenschm. und Tinnitus, Knie gleich

Ab 6.1.2016 KEIN Olanzapin mehr!!!
-9.1. merk noch nix Negatives, kann gut schl., bin innerlich relativ ruhig
-13.1. leider Übelkeit, kaum Schlaf
-20.1. besserer Schlaf, aber nur 3-4 h, Übelkeit mal wenig-mal sehr stark mit Brechreiz
-24.1. schlechter Schlaf, nur 2-3 h, dann aufwachen mit Angstgefühl, Übelkeit wird mit MCP-Tropfen gelindert
ab 25.1. Schlaf besser mit 4-6 h, 2x tgl. 0,5 mg Metoclopramid gegen die Übelkeit wirken sehr gut
ab 29.1. nach ca. 4 Stunden Schlaf wachliegen mit seltsamen "Angst"gefühl u. Unruhe, nur mehr morgens 0,25 mg Metoclopramid gegen Übelkeit nötig; "Weicheirigkeit", häufig Wattegefühl-ev. durch zu wenig Schlaf
ab 8.2. Schlaf bessert sich immer mehr-weniger Morgenunruhe, keine Übelkeit-kein Metoclopramid mehr! weniger "weicheirig" und Wattegefühl, Knie wird ab 22.2. 2 mal tgl. mit Voltadol eingeschmiert

16.3.2016 - 10 Wochen auf Null die Absetzsymptome sind kaum zu spüren, leider ist das Knieproblem (Ursache der Psychopharmakaeinn.) noch nicht gelöst, aber es bessert sich ganz langsam
ab 4.4. versuche nun, komplett ohne die Baldrian-Einschlafhilfe zu schl., damit bin ich "clean", Knie wird nur mehr vorm. mit Voltadol eingeschmiert
ab 6.4. Zeckenstich und "Überbein" regen mich sehr auf, bald auch Tinnitus und daher wenig Schlaf; Weinen, Watte, Angst, auch Aggressionen; also wieder Baldriantabletten vorm Schlafengehen

potatoiv
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von potatoiv » Mittwoch, 16.12.15, 16:50

Hallo Nora,

mit geht es stark schwankend...mal geht es so halbwegs ( allerdings habe ich auch da Symptome, aber nicht ganz dolle), mal ist es ganz schlimm!
Danke der Nachfrage!
Wie ist es denn bei dir?
Alles Liebe,
potatoiv
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Re: Olanzapin absetzen - 20 verschiedene Psychopharmaka in 3 Jahren...bin verzweifelt

Beitrag von potatoiv » Mittwoch, 16.12.15, 17:04

Hallo Leute,

ich nehme jetzt seit ein paar Tagen Chlorella-Pulver---- das ist ein Algenpulver---völlig natürlich! Dies hat anscheinend einen extrem hohen Mineralstoff und Vitamingehalt....vor allem auch viele Vitamine und Mineralstoffe, die für die Nerven gut sind ( D, alle B- Vitamine, Magnesium usw.), zusätzlich bindet sie Giftstoffe, Schwermetalle, Quecksilber, sogar gegen Strahlung soll sie gut sein...und entgiftet den Körper sehr schonend. Auch wenn man zu Übersäuerung neigt, soll sie " neutralisieren" und sehr gut die Verdauung ausgleichen. Fördert eine gesunde Darmflora usw. Zusätzlich soll sie sehr " wachstumsanregend" sein---sprich sie fördert eine Regeneration von Nerven und anderen Schäden des Körpers! Ich habe das Gefühl, dass das wirklich ein bisschen was bringt...vor allem erspart man sich künstliche Vitamingaben, die man dadurch völlig natürlich zufügen kann, was für den Körper ja viel verträglicher ist!
Vielleicht ist das was für einige von euch!
Alles Liebe,
potatoiv
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