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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 05.04.18, 18:36

Hallo Katja,

schön, mal wieder von dir zu lesen. :)

Es freut mich auch, dass es mit dem Schlafen gut klappt, ich drücke dir die Daumen, dass das so bleibt. :hug:

Dein Reduktionsschritt war ziemlich groß, ich würde bis zur nächsten Reduktion etwas länger warten, als von dir geplant und den nächsten Schritt kleiner wählen. Du würdest bei deiner Planung beim nächsten Mal 50 % reduzieren, das kann, gerade in dem jetzt schon niedrigeren Dosisbereich, nach hinten los gehen.
Natürlich ist das aber deine Entscheidung.
Pass gut auf dich auf.

LG Ute
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Donnerstag, 12.04.18, 8:52

Guten Morgen,

ich wollte zwischendrin mal berichten, dass ich mich von meinem Höchstgewicht von 78 kg Anfang Januar 2018 auf mittlerweile 73,5 kg runtergekämpft habe. Aber es ist ein echter Kampf. Seit Februar lasse ich das Abendessen weg, was aber nur 1kg eingespart hatte. Seit dem 22. März gehe ich täglich 45-60 min auf den Crosstrainer (hab mir da einen gebrauchten gekauft). Und seit einer guten Woche esse ich morgens statt viel fertig-Früchtemüsli mit viel Milch einen geschnittenen Apfel mit 6 EL Haferflocken und wenig Milch. Außerdem trinke ich viel weniger Kaffee mit nur ganz wenig Milch noch.
Süßes esse ich eigentlich gar nicht mehr, weil ich das abends gegessen hatte und dann darf ich ja nicht mehr essen wegen des 16h Intervallfastens.

Weil die Gewichtsabnahme so langsam ging und die lange Zeit auf dem Crosstrainer erst gar keinen Effekt zu haben schien, dachte ich auch erst, dass ich mit den ganzen Psychopharmaka gar nicht abnehmen kann.

Ich habe leider recht oft Hunger im Moment, eigentlich bin ich nur nach dem Mittagessen satt, aber wenn ich dann an meine Kilos denke, lässt sich das ertragen. Ich möchte eigentlich gerne wieder auf unter 70kg kommen, ideal wäre unter 65 kg. Ich bin 175 cm groß...
Motiviert bin ich im Moment besonders, weil ich am 2.5. ja anfange zu arbeiten und dann optimalerweise die vor einem Jahr neu gekauften und ungetragenen Hemdblusen in Größe 38 wieder passen sollen. Ich glaube aber nicht wirklich, dass ich es schaffe, bis dahin so viel abzunehmen, die Blusen sitzen schon sehr eng.

Liebe Grüße
Katja
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 12.04.18, 18:45

hallo Katja, :)

ich verstehe, dass du mit dem Gewicht runter möchtest.

Aber stress dich damit bitte nicht zu sehr. Entzug ist bereits Stress für den Körper und Abnehmen ist auch Stress. Beides gleichzeitig ist etwas viel.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Traurige » Freitag, 13.04.18, 8:53

Hallo Katja,

da hast Du ja ganz ordentlich was geschafft, herzlichen Glückwunsch. Aber, wie padma schon geschrieben hat, übertreib es bitte nicht mit dem Abnehmen, Du brauchst auch noch ein bisschen Power, wenn Du bald anfangen willst, zu arbeiten.

Liebe Grüße
von Maria
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Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Dienstag, 24.04.18, 22:13

Hallo an alle,

ich war heut bei meinem Psychiater und wie immer fragte er als Erstes, wie es mir geht. Und ich hab gesagt, dass es mir ganz gut geht und ich es auch zwei Mal geschafft habe zu weinen. Deswegen wollte er nur noch das Amisulprid bis 50mg reduzieren (ich bin jetzt ja bei 75mg) und Olanzapin und Sertralin konstant lassen. Weil er meinte, dass es mir ja gut ginge und mit der Reduktion auch das Rückfallrisiko steigen würde. Und wegen meiner MS sei mein Gehirn "vorgeschädigt" und das Risiko so vielleicht höher als bei jemandem, der zB eine drogeninduzierte Psychose hatte und nicht mehr Drogen nimmt.

Mag das nicht, wenn er mein Gehirn "vorgeschädigt" nennt... Habe dann gesagt, dass ich auch mal Kinder bekommen will und meine Periode ja nicht habe wegen des Amisulprids und dann war er zumindest bereit, Amisulprid bis auf 0mg zu reduzieren. Auf Nachfrage meinte er auch, dass er an meiner Stelle ohne Olanzapin schwanger werden würde (wegen des Sertralins habe ich vergessen zu fragen). Ich wollte ja sowieso zu einem Psychiater wechseln, der auch Neurologe ist wegen meiner MS, aber jetzt habe ich ein ungutes Gefühl auf 0mg gehen zu wollen gegen die Empfehlung meines jetzigen erfahrenen Psychiaters. Der nach eigener Aussage eigentlich gerne reduziert.

Ich will auch gern immer noch mehr fühlen, Freude spüren. Und wieder mehr Interessen haben. Das Leben fühlt sich im Moment noch ziemlich sinnlos an.

Aber nur wegen eines Kinderwunsches zu reduzieren - vielleicht sollte ich mit meinen Krankheiten, die beide auch ein geringes Vererbungsrisiko haben, sowieso besser keine kinder bekommen. Und was, wenn ich mal starke Einschränkungen durch die MS haben sollte oder eine erneute Psychose bekomme, und so nicht gut für meine Kinder sorgen könnte? Oder eine ständig kranke Mutter wäre.. Schwierig. :cry:

Liebe Grüße
Katja
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Flummi » Mittwoch, 25.04.18, 10:02

Hallo Katja,

wenn ich Deine Zeilen lese, habe ich den Eindruck, der Besuch beim Psychiater hat ganz schön reingehauen und es tut sicher gut, wenn einfach etwas Zeit vergeht. Psychiater sind selten Menschen, die einem Mut machen und Vertrauen in die Situation geben. Dennoch ist es wichtig, Vertrauen zu haben und auch sich sagen zu können: mein Körper kann ein Kind bekommen, er ist dafür geschaffen und ich kann auch für ein Kind sorgen. Auch wenn ich kein MS habe, kenne ich dieses : was, wenn? Und dann? Man macht sich vorher total verrückt und ist noch gar nicht in der Situation. Mein Mann sagt mir oft: wir werden uns schon durchmogeln. Er hat ja eine psychiatrische Diagnose und ich habe eine und irgendwie geht es alles, man stützt sich und das Umfeld weiß, dass man eine hilfebedürftigerer Mensch ist und sowieso eröffnen sich Wege auch einfach beim Gehen.

Zunächst dachte ich ebenso, ach: nur wegen einer Schwangerschaft reduzieren? Aber das ist oft auch eine Chance bei den Psychiatern, wirklich von ihnen Unterstützung zu bekommen für ein Ausschleichen. Ist wohl bei meiner Psychiaterin auch so. Bin jetzt schon meinen zukünftigen Kindern sehr dankbar, dass ich so diese Chance bekommen habe....
Ich blicke noch nicht ganz durch bei Deiner Signatur, aber ich würde sagen: wenn der Psychiater Amisulprid und Olanzapin auf 0 mg zu reduzieren bereit ist, könnte man ja auch diese beiden Medikamente mit einem eigenen Plan, aber seiner Unterstützung zunächst ausschleichen?

Liebe Grüße,
Claudia
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von lollarossa » Mittwoch, 25.04.18, 11:24

Liebe Katja :)

es freut mich von dir zu lesen, obwohl dass was du schreibst nicht so schön klingt.
Wenn es dein Wunsch ist ein Kind zu bekommen, dann lasse ihn dir von niemandem nehmen! Das fällt mir dazu ein.
Und Risiken gibt es doch immer, auch bei "normalen" und "gesunden" Menschen kann etwas passieren, oder auch sie werden durch ein Ereignis psychisch krank, oder sie sind sogar schlechtere Eltern, weil sie nie einen Grund hatten sich selbst zu reflektieren...

Und du reduzierst ja nicht nur wegen dem Wunsch nach einem Kind, sondern in aller erster Linie ja auch für dich, dass du wieder mehr empfinden kannst und dich vielleicht nochmal von einer anderen Seite kennenlernst. :hug:

Ich würde versuchen dir treu zu bleiben und den Weg weiter zu gehen, du hast ja schon so viel geschafft. Das Wichtigste ist nur nicht allzu ungeduldig zu werden. (Schreibt die Richtige :o )

Ich drücke dich aus der Ferne,
liebste Grüße,
LOLLA
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Montag, 07.05.18, 8:32

Hallo an alle,

ich melde mich auch mal wieder. :)

Ich hatte vor einer Woche meine Verteidigung und bin nun komplett fertig: Nie wieder Mathe! :party2:

Am gleichen Tag hab ich auch Amisulprid von 75mg auf 50mg reduziert. Ich merke wie immer keinerlei Veränderung. Meine Periode hab ich auch noch nicht wieder.

Jetzt fahre ich erst mal länger in den Urlaub, weil mein Jobstart sich um 2 Monate nach hinten verschoben hat.

Liebe Grüße
Katja
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Gwen » Montag, 07.05.18, 13:10

Hallo Katja,
herzlichen Glückwunsch!!! :party2:
Ich wünsch Dir einen schönen Urlaub,
viele liebe Grüße Gwen
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von padma » Montag, 07.05.18, 16:59

liebe Katja, :)

auch von mir herzlichen Glückwunsch. :party2: :party2: :party2:
Klasse. :D

Jetzt hast du dir wirklich einen Urlaub verdient.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Mittwoch, 13.06.18, 20:30

Huhu ihr Lieben,

herzlichen Dank noch für die Glückwünsche!
Ich hatte schöne drei Wochen in der Ferne und bin jetzt mal kurz wieder zuhause. Dann geht es nochmal eine Woche weg, bevor ich anfangen muss zu arbeiten. Hoffentlich klappt alles mit dem Jobstart. Ich hab ja Angst, dass ich zu nichts mehr fähig bin.

Am 1.6. habe ich übrigens wieder Amisulprid reduziert: von 50mg auf 25mg. Sertralin bleibt auf 50mg und Olanzapin auf 2,5mg. Ich weiß, das ist viel schneller als hier empfohlen, aber ich merke bisher wirklich von keinem Reduktionsschritt etwas. Meine Periode habe ich auch immer noch nicht wieder. Ich glaube ja fast, dass ich dafür auch noch das Olanzapin absetzen muss, aber mal sehen.

Mein Schlaf ist weiterhin gut, das ist mir schon mal sehr viel wert. Ich wünschte, ich könnte die Zeit so anhalten, weil ich grad auch gar keine Symptome von der MS habe.

Liebe Grüße an alle
Katja
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 14.06.18, 15:55

Hallo Katja,
Katja hat geschrieben:
Mittwoch, 13.06.18, 20:30
Meine Periode habe ich auch immer noch nicht wieder. Ich glaube ja fast, dass ich dafür auch noch das Olanzapin absetzen muss, aber mal sehen.
Bei mir war es der hohe Prolaktinspiegel ( 18fach erhöht) durch Amisulpirid. Erst als ich auf 0 war, bekam ich nach zwei Monaten meinen ganz gewöhnlichen Zyklus.

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 21.06.18, 13:51

Hallo Katja,

auch von mir herzlichen Glückwunsch und ich hoffe, dass alles gut klappt bei Deinem Jobstart :D

Meine Daumen sind jedenfalls ganz feste gedrückt für Dich!

Liebe Grüße
von Maria
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2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg

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Re: Katja: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Dienstag, 31.07.18, 22:39

Hallo zusammen,

am Freitag, den 13.07.18, habe ich Amisulprid von 12,5mg auf 0mg reduziert und bin nun also eins meiner drei Psychopharmaka los! :party2:
Mir geht es auch ziemlich gut so und ich glaube nicht, dass sich das noch wegen des Absetzens ändern wird.

Als nächstes ist Sertralin dran und da mache ich mir auch weniger Sorgen. Well ich am meisten Angst vor einer Absetzpsychose habe und die ja sicher eher beim Reduzieren eines Antipsychotikums auftritt.

Ansonsten habe ich nun mit einer 2monatigen Schulung begonnen und alles fühlt sich so unglaublich normal an. Ich hoffe, dass das so bleiben kann.
Ab September fängt dann die eigentliche Arbeit an.

Viele Grüße an euch,
Katja

PS: Liebe Maria, danke dir auch noch für deine Glückwünsche!
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Re: Katja: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Flummi » Mittwoch, 01.08.18, 8:19

Hallo Katja,

alles Gute zur Null!

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Re: Katja: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Traurige » Donnerstag, 02.08.18, 14:18

Hallo Katja,

juhuuuuu :party2: herzlichen Glückwunsch zur Null!!!

Ich freue mich so für Dich und ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass es mit Deiner Arbeitsstelle einfach nur superschön wird! :)

Liebe Grüße
von Maria
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Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
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21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
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Re: Katja: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Freitag, 03.08.18, 18:58

Huhu,

danke schön!!

Ich wünsche euch ein schönes, nicht zu heißes Wochenende!

Liebe Grüße
Katja
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Re: Amisulprid, Olanzapin und Sertralin absetzen

Beitrag von Katja » Donnerstag, 16.08.18, 20:34

Arianrhod hat geschrieben:
Donnerstag, 14.06.18, 15:55
Hallo Katja,
Katja hat geschrieben:
Mittwoch, 13.06.18, 20:30
Meine Periode habe ich auch immer noch nicht wieder. Ich glaube ja fast, dass ich dafür auch noch das Olanzapin absetzen muss, aber mal sehen.
Bei mir war es der hohe Prolaktinspiegel ( 18fach erhöht) durch Amisulpirid. Erst als ich auf 0 war, bekam ich nach zwei Monaten meinen ganz gewöhnlichen Zyklus.

liebe Grüße Arianrhod
Huhu,

am 09.07.18 hat mein Psychiater meinen Prolaktinwert bestimmt: Er war stark erhöht mit 206ng/ml.
Zu dem Zeitpunkt habe ich noch eine recht geringe Dosis von 12,5mg Amisulprid, 50mg Sertralin und 2,5mg Olanzapin genommen. Meine Periode hatte ich das letzte Mal im April 2016 gehabt. Deswegen war ich dann letzte Woche bei der Frauenärztin, die einen Ultraschall gemacht hat und alle Hormonwerte bestimmt hat.
Im Ultraschall sah sie dann hoch aufgebaute Gebärmutterschleimhaut und eine mehrkammerige 6cm Ovarialzyste, weswegen wir abgemacht haben, dass ich nach 3 Wochen zu einem Kontrolltermin komme um zu sehen, ob diese atypische Zyste sich von alleine weggeht und auch mithilfe der Periode die Gebärmutterschleimhaut. Sonst müsste eine Ausschabung gemacht werden und die Zyste mit einer Laparoskopie.
Ich war ziemlich down am dem Abend, ständig ist doch wieder etwas - grad schien ja alles auf der neuen Arbeit gut zu laufen.

Und gestern morgen dann das kleine Wunder: Nach 2 1/4 Jahren habe ich meine Periode wieder bekommen, gut 4,5 Wochen nach vollständigem Absetzen des Amisulprids. Also lag es echt daran und nicht am Olanzapin! Damit ist die Ausschabung von Tisch und heute rief auch die Frauenärztin an, dass alle Hormonwerte inklusive Prolaktin von letzter Woche wieder im Normalbereich sind. :party2:

Jetzt muss ich nur noch darauf hoffen, dass meine Frauenärztin Unrecht hat und die mehrkammerige Zyste sich eine funktionale Zyste ist und mit den Tagen wieder weggeht.

Bei anders aussehenden atypischen 6cm großen Ovarialzyste habe ich es schon 2x erlebt, dass die entgegen der Vorhersage meiner damaligen Frauenärzte doch kurz vor einer geplanten Laparoskopie weggegangen sind.. Also drückt mir bitte die Daumen für meinen Kontrolltermin in einer guten Woche! :)

Abgesehen davon geht es mir psychisch mit 0mg Amisulprid, 25mg Sertralin und 2,5mg Olanzapin weiterhin gut.

Liebe Grüße
Katja
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