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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 14.08.17, 9:17

Hallo Annemika,

bitte verzweifle nicht gleich, weil es nicht sofort geklappt hat mit dem Absetzen. Das bedeutet auf keinen Fall, dass du jetzt ein Leben lang Medikamente einnehmen musst.
Was du jetzt brauchst, ist Geduld. In drei Wochen ist da natürlich nicht viel zu machen aber wenn du langsam absetzt, bleibst du mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch arbeitsfähig.
Wichtig ist, dass du dich jetzt zuerst einmal wieder auf einer gleichbleibenden Menge des Sulpirids stabilisierst. Da du ja schon eine Weile auf der geringeren Dosis bist, würde ich es mit der Wiedereindosierung einer kleinen Menge versuchen und diese ein paar Tage halten. Vielleicht genügen schon 2 mg, um eine Verbesserung zu erzielen.
Auf keinen Fall solltest du jetzt abrupt zu der alten Menge zurückkehren. Der Schritt wäre viel zu groß und würde dein ZNS womöglich komplett aus dem Gleichgewicht bringen.
Nur Mut, das wird schon, du musst dir nur Zeit geben.
LG Ute
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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Montag, 14.08.17, 12:19

Hallo Ululu 69,
danke für deine aufmunternden Worte. Habe heute früh (entgegen deinen EMpfehlungen) wieder 50 mg Sulpirid zusätzlich zum Elontril zu mir genommen, da ich es nicht mehr ausgehalten habe. Bin so furchtbar nervös. Das war ich bei den früheren Absetzversuchen noch nie. Teilweise bleibt mir der Atem weg und ich bin so verkrampft. Hoffentlich sind das keine Pantikattacken (hatte ich noch nie). Vielleicht pusht einfach das Elontril stärker, wenn das Sulpirid reduziert wird. Bin heuer eigentlich guten Mutes an das Absetzen herangegangen, aber vielleicht muss ich das einfach verschieben, bis mein SOhn erwachsen ist (ist 10, ADHSler), denn wenns mir nicht gut geht, werde ich ihm nicht gerecht. Zur Beruhigung hab ich in der Apotheke das Relaxina Plus bekommen, ein Nahrungsergänzungsmittel mit Melatonin (soll vollkommen natürlich sein), und ja, es macht ruhiger, so dass ich abends einigermaßen schlafen kann. Untertags macht es nur furchtbar müde. Zusätzlich bin ich so erschöpft, als ob ich eine schwere Grippe überstanden hätte. Liebe Grüße
Signatur
Ende August 2012: ausgeprägte Schwäche nach Studiumsende, Hausarzt vermutet Burnout, Einnahmebeginn 100 mg Sulpirid
Anfang September 2012: symptomfrei
Weihnachten 2012: Reduktion auf 50 mg Sulpirid
Ostern 2013: 25 mg Sulpirid
Ende April 2013: Sulpirid abgesetzt, 5 Tage später erstmalig starke depressive Symptome
Anfang Mai 2013: 50 mg Sulpirid, nach zwei Stunden symptomfrei
Juli 2013: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später erneut depressive Symptome
Juli 2013: 75 mg Sulpirid, erst dann symptomfrei
ab Herbst 2013: erneute Reduzierung des Sulpirid
Mitte Februar 2014: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später starke depressive Symptome, starke Schwäche
Februar 2014: 200 mg Sulpirid, depressive Symptome weiterhin
März 2014: erstmalige Konsultierung eines Psychiaters
März 2014: 75 mg Venlafaxin, 100 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden
April 2014: 150 mg Venlafaxin, 50 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden, 10 Tage Krankenstand
Mail 2014: 150 mg Venlafaxin, 25 mg Sulpirid, langsame Besserung des Allgemeinbefindens
Anfang Juni 2014: 150 mg Venlafaxin, 0 mg Sulpirid
Anfang Juni 2014: erneut starke Schwäche, kann nur mehr liegen
Anfang Juni 2014: 200 mg Sulpirid, Symptome verschwinden, 150 mg Venlafaxin
Sommer 2014: Reduktion und Absetzen von Venlafaxin (auf eigene Faust)
Sommer 2015: Reduktion des Sulpirids auf 50 mg ohne Probleme, neuer Psychiater
Sommer 2016: Versuch der Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, depressive Symptome
März 2017: Psychiater verschreibt Elontril (Bupropion) 75 mg + 50 mg Sulpirid
Juli 2017: Elontril 150 mg, Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, nervöse Unruhe, Atembeschwerden, Schwäche, Stimmungsschwankungen, Schwindel
August 2017: Elontril 150 mg, Sulprid 25 mg, weiterhin Absetzsymtpme
14. August 2017: Elontril 150 mg, Erhöhung Sulpirid wieder auf 50 mg nach schlimmen Absetzsymptomen (große Unruhe, Verkrampfung, Atembeschwerden, Herzklopfen etc.).
16. August 2017: Weglassen von Elontril, Sulpirid 50 mg, Unruhe weicht
Ende August 2017: 50 mg Sulpirid, wieder stabil
Anfang November 2017: erneutes Reduzieren, ca. 40 mg Sulpirid (schneide mit dem Messer nach Augenmaß weg, da die Tablette sehr klein ist)
Mitte November 2017: ca. 40 mg Sulpirid, leichte Absetzsymptome (Nervosiät, Stimmungsschwankungen)
Mitte Dezember 2017: ca. 35 mg Sulpirid, einigermaßen stabil,
Weihnachten 2017: ca. 30 mg Sulpirid, stärkere Absetzsymptome (wie oben)
Weihnachten 2017: wieder aufdosiert auf ca. 35 mg Sulpirid,
Ende Jänner 2018: ca. 35 mg Sulpirid, immer wieder Absetzsymptome (Herzprobleme, Schwindel, depressive Verstimmungen, Schwäche, Unruhe, starke Migräne), dazwischen auch gute Tage
Mitte Februar 2018: 25 mg Sulpirid, eine Woche starke Absetzsymptome (Schwäche in den Beinen, Kopfdruck, Niedergeschlagenheit, schlechter Schlaf, sehr starke Migräne), ein paar gute Tage anschließend
7.03.2018 Beginn mit MIgräneprophylaxe: Valproinsäure (Antiepilepikum) 300 mg, 25 mg Sulpirid
15.03.2018 Valproinsäure (Antiepileptikum) 450 mg; Sulpirid 25 mg, anfänglich weniger Migräne
15.06.2018 Valproinsäure 150 mg; Sulpirid 25 mg, große innere Unruhe durch Reduzieren von Valproinsäure, gelegentlich Benzos
25.06.2018 Valproisäure abgesetzt, weiterhin 25mg Sulpirid, trinke Passionsblumentee 22.07.2018 22.5 mg Sulpirid mit der Wasserlösmethode, Metaprolol 25mg (Betablocker) gegen Migräne und Herzbeschwerden

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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 14.08.17, 13:16

Hallo Annemika, :)

ich verstehe gut, dass du in deiner momentanen Situation alltagstauglich bleiben musst.
Aber das schlimmste, was du di antun kannst, sind wechselnde Dosierungen und große Sprünge in den Dosismengen.
Dein ZNS überreizt dann und du kannst im schlimmsten Fall üble und lang anhaltende Symptome bekommen.
Hier im Forum gibt es leider jede Menge Berichte von Leidenden, denen genau das zu Verhängnis geworden ist und denen es leider wirklich schlecht geht.
Du solltest also jetzt unbedingt versuchen, dich auf einer gleichbleibenden Menge des Sulprids zu stabilisieren. Wobei ich denke, dass es nicht nötig wäre gleich wieder 50 mg einzunehmen aber das musst du natürlich selbst entscheiden.
Ich denke, wenn du deine Medis wirklich so weiter nehmen willst bis dein 10-jähriger Sohn erwachen ist, das wären ja dann noch acht Jahre, dann wird es nach so einer langen Zeit noch viel schwerer wieder davon los zu kommen. :cry:
Ich denke, dass ein langsames Absetzen auch in Belastungssituationen möglich sein kann. Das ist aber nur meine Meinung und du musst das natürlich selbst wissen.
Mit Nahrungsergänzungsmitteln sollte man übrigens in Absetzphasen auch etwas vorsichtig umgehen, es wird von vielen nicht alles vertragen, das muss man ausprobieren. Bei Melatonin handelt es sich meines Wissens um ein Schlafhormon. Deshalb macht die Einnahme in meinen Augen nur Sinn, wenn du auch schlafen willst. :bettzeit:
Du könntest es tagsüber mal mit einem beruhigenden Tee versuchen, davon gibt es in der Apotheke eine gute Auswahl.

Liebe Grüße und alles Gute Ute
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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Dienstag, 15.08.17, 9:27

Liebe Ute,
Danke für deine lieben Worte. Es tut so gut, dass einem jemand zuhört und versteht. Die allermeisten in meiner Umgebung verstehen nicht, dass ich das Sulpirid loswerden will, da ich es ja so gut vertrage. Mein Mann, der mir immer eine große Stütze ist, argumentiert immer, dass er als zukünftiger Nierentransplantierter eine Unmenge an Tabletten schlucken muss, sodass mein Tablettchen nichts dagegen wäre. Und er ärgert sich über meine Absetzversuche, die immer so enden, dass es mir total schlecht geht und ich wieder zur Dosis zurückkehren muss. Meist brauch ich danach einige WOchen, bis es mir wieder gut geht.

Nachdem ich gestern wieder aufdosiert habe (50 mg - die Tablette ist so klein, dass ich niemals nur 2 mg hätte aufdosieren können) gings mir abends wieder besser, die furchtbare Nervosität ist sogut wie weg, allerdings sind die Verkrampfungen geblieben (Rücken, Brustbereich, Unterschenkel). Heute bin ich mit Migräne aufgewacht, sodass ich noch ein Novatriptan schlucken musste. Bin einfach nur fertig, allerdings nicht niedergeschlagen. Ich hoffe, das mit den Verkrampfungen löst sich. Das hatte ich bei all den anderen Absetzversuchen (hab gezählt: 8mal) noch nie. Ich möchte jetzt einfach so schnell wie möglich das Elontril loswerden, das ich jetzt seit viereinhalb Monaten nehme, und mir nichts gebracht hat. Ich hoffe, dass ich mich daran noch nicht so gewöhnt habe.

Liebe Grüße Annemika
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Juli 2017: Elontril 150 mg, Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, nervöse Unruhe, Atembeschwerden, Schwäche, Stimmungsschwankungen, Schwindel
August 2017: Elontril 150 mg, Sulprid 25 mg, weiterhin Absetzsymtpme
14. August 2017: Elontril 150 mg, Erhöhung Sulpirid wieder auf 50 mg nach schlimmen Absetzsymptomen (große Unruhe, Verkrampfung, Atembeschwerden, Herzklopfen etc.).
16. August 2017: Weglassen von Elontril, Sulpirid 50 mg, Unruhe weicht
Ende August 2017: 50 mg Sulpirid, wieder stabil
Anfang November 2017: erneutes Reduzieren, ca. 40 mg Sulpirid (schneide mit dem Messer nach Augenmaß weg, da die Tablette sehr klein ist)
Mitte November 2017: ca. 40 mg Sulpirid, leichte Absetzsymptome (Nervosiät, Stimmungsschwankungen)
Mitte Dezember 2017: ca. 35 mg Sulpirid, einigermaßen stabil,
Weihnachten 2017: ca. 30 mg Sulpirid, stärkere Absetzsymptome (wie oben)
Weihnachten 2017: wieder aufdosiert auf ca. 35 mg Sulpirid,
Ende Jänner 2018: ca. 35 mg Sulpirid, immer wieder Absetzsymptome (Herzprobleme, Schwindel, depressive Verstimmungen, Schwäche, Unruhe, starke Migräne), dazwischen auch gute Tage
Mitte Februar 2018: 25 mg Sulpirid, eine Woche starke Absetzsymptome (Schwäche in den Beinen, Kopfdruck, Niedergeschlagenheit, schlechter Schlaf, sehr starke Migräne), ein paar gute Tage anschließend
7.03.2018 Beginn mit MIgräneprophylaxe: Valproinsäure (Antiepilepikum) 300 mg, 25 mg Sulpirid
15.03.2018 Valproinsäure (Antiepileptikum) 450 mg; Sulpirid 25 mg, anfänglich weniger Migräne
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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 15.08.17, 11:28

Hallo Annemika,

ich glaube, ich würde an deiner Stelle auch zuerst das Elontril in Angriff nehmen, da du das ja noch nicht so lange nimmst, aber bedenke bitte, dass du auch das langsam ausschleichen musst, um Absetzsymptome zu vermeiden. Außerdem würde ich warten, bis du dich wieder einige Tage stabilisiert hast.
Nachdem du nun schon einige Male erfolglos versucht hast, das Sulpirid los zu werden., ist es kein Wunder, dass die Absetzbeschwerden jedesmal schlimmer werden. Das beobachtet man öfter. Deshalb wäre es auch ganz wichtig, dass du wirklich ganz langsam absetzt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten auch kleinste Dosierungen hinzubekommen. Du kannst mal "Wasserlösmethode" oder "Feinwaage" in die Suchfunktion eingeben. Dort wird genaueres dazu erklärt.
Mit dem Verständnis unserer Lieben ist das so eine Sache. Mir geht es da wie dir, mein Mann steht mir auch immer zur Seite, ihm wäre es aber auch am liebsten, wenn alles so bleibt, wie es ist und ich die Tabletten weiter nehme. Ich kann das sogar irgendwie verstehen. Mir ging es ja vorher extrem schlecht. Es ging ja gar nichts mehr, das war sicher auch für ihn nicht einfach.
Auch für die Absetzsymptome schlägt mir nicht gerade Verständnis und Unterstützung entgegen. Aber dafür habe ich ja jetzt zum Glück das Forum.

Übrigens habe ich auch Migräne, heute. Ich denke, das liegt am Wetter. Ich drücke dir die Daumen, dass du dich schnell stabilisierst.
Pass bitte auf dich auf und überstürze nichts.
Frage dann lieber nochmal hier nach. Hier gibt es ja zum Glück viele erfahrene Helfer.

LG Ute
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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 15.08.17, 17:25

hallo Annemika :) , hallo Ute :) ,


Elontril darf nicht geteilt werden!
Schlucken Sie Ihre Tabletten im Ganzen. Sie dürfen die Tabletten nicht zerkauen, zerdrücken oder brechen - wenn Sie dies tun, besteht die Gefahr einer Überdosierung, weil der Wirkstoff zu schnell in Ihren Körper freigegeben wird. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen einschließlich epileptischen Anfällen (Krampfanfällen).
https://www.apotheken-umschau.de/Medika ... 56641.html

Die kleinste Grösse ist 150 mg. Daher würde ich es komplett absetzen. Nur, wenn das gar nicht funktioniert, muss man schauen, wie man es dann macht
Glücklicherweise scheint es zumeist zu funktionieren.

liebe Grüsse,
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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Mittwoch, 16.08.17, 6:43

Liebe Padma, liebe Ute,
danke für eure lieben Antworten.
Seit ich am Montag, 14.8 wieder aufdosiert habe (50mg Sulpirid) gehts mir eigentlich nicht besser, sondern schlechter, mit Ausnahme von Montagabend. Ich habe eine so große innerliche Unruhe, die mich fertig macht. Gleichzeitig bin ich verkrampft und total erschöpft. Diese Unruhe und Nervosität hat letzten Dienstag (8.8) abends begonnen, genau 5 Tage nachdem ich Sulpirid auf 25 mg reduziert hatte. Jetzt über die Feiertage konnte ich den Psychiater natürlich nicht erreichen. Ich weiss nicht, was ich tun soll, langsam bekomme ich Angst. Gestern nacht habe ich tief geschlafen, weil ich total erschöpft war, heute bin ich aber mit großer Unruhe wach geworden. Das war die letzten Tage nicht so, da war ich zumeist am Morgen einigermaßen ruhig. Sind das immer noch Absetzsymptome?

Bei den anderen Absetzversuchen war ich entweder niedergeschlagen oder sehr schwach. Nur einmal als ich vor 3 Jahren das Venlafaxin nehmen sollte, um mit dessen Hilfe, das Neuroleptikum wegzubekommen (so wie heuer), hatte ich auch diese Nervosität, wenn auch nicht so stark. Dieses Mal habe ich zusätzlich das Elontril. Das hängt sicher irgendwie zusammen.

Ich habe viel probiert, was mich ruhiger machen könnte: Baldrian (funktioniert nicht, bin dann immer benommen), Relaxina Plus mit Melatonin (funktioniert abends zum Schlafen, untertags total müde), EN-Tropfen (Benzodiazepine: habe nur kleine Mengen genommen, funktioniert nicht). Das einzige, was ein bisschen ruhiger macht, sind Weissdorntropfen.

Was soll ich nur tun? Ins Krankenhaus möchte ich nicht, denn dort wird man mich sicher in die Psychiatrie überstellen, was ich auf keinen Fall möchte (war zwar noch nie dort), da ich weiss, dass man dort höchstens eine weitere Reihe von Psychopharmakas verordnet bekommt.

P.S. das Elontril werde ich einfach weglassen (wie von dir empfohlen Padma), vielleicht gehts mir dann besser...



Liebe Grüße Annemika
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Anfang September 2012: symptomfrei
Weihnachten 2012: Reduktion auf 50 mg Sulpirid
Ostern 2013: 25 mg Sulpirid
Ende April 2013: Sulpirid abgesetzt, 5 Tage später erstmalig starke depressive Symptome
Anfang Mai 2013: 50 mg Sulpirid, nach zwei Stunden symptomfrei
Juli 2013: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später erneut depressive Symptome
Juli 2013: 75 mg Sulpirid, erst dann symptomfrei
ab Herbst 2013: erneute Reduzierung des Sulpirid
Mitte Februar 2014: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später starke depressive Symptome, starke Schwäche
Februar 2014: 200 mg Sulpirid, depressive Symptome weiterhin
März 2014: erstmalige Konsultierung eines Psychiaters
März 2014: 75 mg Venlafaxin, 100 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden
April 2014: 150 mg Venlafaxin, 50 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden, 10 Tage Krankenstand
Mail 2014: 150 mg Venlafaxin, 25 mg Sulpirid, langsame Besserung des Allgemeinbefindens
Anfang Juni 2014: 150 mg Venlafaxin, 0 mg Sulpirid
Anfang Juni 2014: erneut starke Schwäche, kann nur mehr liegen
Anfang Juni 2014: 200 mg Sulpirid, Symptome verschwinden, 150 mg Venlafaxin
Sommer 2014: Reduktion und Absetzen von Venlafaxin (auf eigene Faust)
Sommer 2015: Reduktion des Sulpirids auf 50 mg ohne Probleme, neuer Psychiater
Sommer 2016: Versuch der Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, depressive Symptome
März 2017: Psychiater verschreibt Elontril (Bupropion) 75 mg + 50 mg Sulpirid
Juli 2017: Elontril 150 mg, Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, nervöse Unruhe, Atembeschwerden, Schwäche, Stimmungsschwankungen, Schwindel
August 2017: Elontril 150 mg, Sulprid 25 mg, weiterhin Absetzsymtpme
14. August 2017: Elontril 150 mg, Erhöhung Sulpirid wieder auf 50 mg nach schlimmen Absetzsymptomen (große Unruhe, Verkrampfung, Atembeschwerden, Herzklopfen etc.).
16. August 2017: Weglassen von Elontril, Sulpirid 50 mg, Unruhe weicht
Ende August 2017: 50 mg Sulpirid, wieder stabil
Anfang November 2017: erneutes Reduzieren, ca. 40 mg Sulpirid (schneide mit dem Messer nach Augenmaß weg, da die Tablette sehr klein ist)
Mitte November 2017: ca. 40 mg Sulpirid, leichte Absetzsymptome (Nervosiät, Stimmungsschwankungen)
Mitte Dezember 2017: ca. 35 mg Sulpirid, einigermaßen stabil,
Weihnachten 2017: ca. 30 mg Sulpirid, stärkere Absetzsymptome (wie oben)
Weihnachten 2017: wieder aufdosiert auf ca. 35 mg Sulpirid,
Ende Jänner 2018: ca. 35 mg Sulpirid, immer wieder Absetzsymptome (Herzprobleme, Schwindel, depressive Verstimmungen, Schwäche, Unruhe, starke Migräne), dazwischen auch gute Tage
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7.03.2018 Beginn mit MIgräneprophylaxe: Valproinsäure (Antiepilepikum) 300 mg, 25 mg Sulpirid
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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von albertine » Mittwoch, 16.08.17, 10:33

Hallo annemika,
Ich habe viel probiert, was mich ruhiger machen könnte: Baldrian (funktioniert nicht, bin dann immer benommen), Relaxina Plus mit Melatonin (funktioniert abends zum Schlafen, untertags total müde), EN-Tropfen (Benzodiazepine: habe nur kleine Mengen genommen, funktioniert nicht). Das einzige, was ein bisschen ruhiger macht, sind Weissdorntropfen.
wie oft nimmst du diese EN-Tropfen und wie lange schon? Vllt. sind sie ja die Ursache für deine Unruhe. Dein Zustand erinnert mich jedenfalls an meinen Benzo-Entzug.

Grüße von Margot
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1976 angefangen mit Adumbran
1977 ging es weiter mit Lexotanil und Praxiten
irgendwann gab es dann nur noch Lexotanil bis zu 7 Tabletten pro Tag
1997 - 400mg Sulpirid - es ging mir immer schlechter - bin körperlich immer schwächer geworden, konnte letztendlich nicht mehr laufen und nichts mehr essen, lag nur noch im Bett - die Aussage meines jetzigen Psychiaters: "Sulpirid wirkt so" :frust:
musste dann weil ja nichts mehr ging ins Krankenhaus, lag 8 Wochen auf der Station für innere Medizin, Sulpirid wurde sofort auf 200 mg reduziert, Lexotanil in diesen 8 Wochen von 42 mg auf 3 mg - war hart, abes es ging, die letzten 3 mg Lexotanil in 1,5 er Schritten zuhause abgesetzt, ging prima, das restliche Sulpirid nach einigen Monaten auch ausgeschlichen, ging auch gut
2002 ging es los mit Diazepam, und ziemlich schnell hing ich wieder in der Suchtfalle
2009 kam eine heftige Depression hinzu
Dez. 2010 - Apr. 2011 war ich in der Psychiatrie zum Diazepam-Entzug
entlassen mit Amitriptylinoxid 210 mg
ein neues , viiiiiel besseres Leben begann :)
es folgten 2,5 Jahre Therapie bei einer Suchtberatung, Einzelgespräche und Gruppe
das AD wurde inzwischen reduziert auf 90 mg
ab 22.3. 2014 - 82,5 mg
ab 11.5 - 75 mg
bin jetzt bei 60 mg u. werde die Dosis jetzt erstmal beibehalten solange ich in der Therapie meine traumatische Kindheit verarbeite, vertrage es gut, keinerlei Nebenwirkungen
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ab 15.2.2016 - 45 mg
10.5.2016 - 37,5 mg
19.6.2016 - 30 mg
28.9.2017 - 22,5 mg
1.1.2018 - 15 mg

2014 Traumatherapie begonnen - nach einigen Monaten abgebochen, war mit der Therapeutin nicht zufrieden

März 2015 neue Therapie begonnen bei einer sehr engagierten Therapeutin + gehe weiterhin zu einer Selbsthilfegruppe

mein Leben ist lebenswert :)

mein Ziel: NIE WIEDER BENZOS!!!

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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Mittwoch, 16.08.17, 13:48

Liebe Margot,
Benzodiazepine nehme ich nur sehr selten, in der letzten WOche ingesamt drei mal, und das nur wenige Tropfen. Ich bin sicher nicht davon abhängig. Aber vom Sulpirid bin ich definitiv abhängig. Mit jedem Versuch davon wegzukommen, reagiere ich heftiger. Und diese schreckliche Nervosität und Unruhe habe ich seit gut einer Woche - nach der Reduzierung von Sulpirid. Und das ist ein ganz neues Phänomen. Bin inzwischen körperlich total erschöpft von der ständigen ANspannung.
Mein Psychiater ist wieder einmal im Urlaub, deshalb heisst es nur abwarten, auch wenn es total wild ist.

Danke für deine Antwort. LG
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Ostern 2013: 25 mg Sulpirid
Ende April 2013: Sulpirid abgesetzt, 5 Tage später erstmalig starke depressive Symptome
Anfang Mai 2013: 50 mg Sulpirid, nach zwei Stunden symptomfrei
Juli 2013: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später erneut depressive Symptome
Juli 2013: 75 mg Sulpirid, erst dann symptomfrei
ab Herbst 2013: erneute Reduzierung des Sulpirid
Mitte Februar 2014: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später starke depressive Symptome, starke Schwäche
Februar 2014: 200 mg Sulpirid, depressive Symptome weiterhin
März 2014: erstmalige Konsultierung eines Psychiaters
März 2014: 75 mg Venlafaxin, 100 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden
April 2014: 150 mg Venlafaxin, 50 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden, 10 Tage Krankenstand
Mail 2014: 150 mg Venlafaxin, 25 mg Sulpirid, langsame Besserung des Allgemeinbefindens
Anfang Juni 2014: 150 mg Venlafaxin, 0 mg Sulpirid
Anfang Juni 2014: erneut starke Schwäche, kann nur mehr liegen
Anfang Juni 2014: 200 mg Sulpirid, Symptome verschwinden, 150 mg Venlafaxin
Sommer 2014: Reduktion und Absetzen von Venlafaxin (auf eigene Faust)
Sommer 2015: Reduktion des Sulpirids auf 50 mg ohne Probleme, neuer Psychiater
Sommer 2016: Versuch der Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, depressive Symptome
März 2017: Psychiater verschreibt Elontril (Bupropion) 75 mg + 50 mg Sulpirid
Juli 2017: Elontril 150 mg, Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, nervöse Unruhe, Atembeschwerden, Schwäche, Stimmungsschwankungen, Schwindel
August 2017: Elontril 150 mg, Sulprid 25 mg, weiterhin Absetzsymtpme
14. August 2017: Elontril 150 mg, Erhöhung Sulpirid wieder auf 50 mg nach schlimmen Absetzsymptomen (große Unruhe, Verkrampfung, Atembeschwerden, Herzklopfen etc.).
16. August 2017: Weglassen von Elontril, Sulpirid 50 mg, Unruhe weicht
Ende August 2017: 50 mg Sulpirid, wieder stabil
Anfang November 2017: erneutes Reduzieren, ca. 40 mg Sulpirid (schneide mit dem Messer nach Augenmaß weg, da die Tablette sehr klein ist)
Mitte November 2017: ca. 40 mg Sulpirid, leichte Absetzsymptome (Nervosiät, Stimmungsschwankungen)
Mitte Dezember 2017: ca. 35 mg Sulpirid, einigermaßen stabil,
Weihnachten 2017: ca. 30 mg Sulpirid, stärkere Absetzsymptome (wie oben)
Weihnachten 2017: wieder aufdosiert auf ca. 35 mg Sulpirid,
Ende Jänner 2018: ca. 35 mg Sulpirid, immer wieder Absetzsymptome (Herzprobleme, Schwindel, depressive Verstimmungen, Schwäche, Unruhe, starke Migräne), dazwischen auch gute Tage
Mitte Februar 2018: 25 mg Sulpirid, eine Woche starke Absetzsymptome (Schwäche in den Beinen, Kopfdruck, Niedergeschlagenheit, schlechter Schlaf, sehr starke Migräne), ein paar gute Tage anschließend
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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 17.08.17, 18:49

liebe Annemika, :)
Benzodiazepine nehme ich nur sehr selten, in der letzten WOche ingesamt drei mal, und das nur wenige Tropfen.
3 x die Woche ist viel zu viel :shock: , auch dann wenn es nur wenige Tropfen sind. Diese EN Tropfen sind Diazepam, oder? Das hat eine sehr lange Halbwertszeit, d.h. bei 3 x die Woche hast du beständig Diazepam im Blut.
Wieviel ist "wenige Tropfen"
Wenn du es regelmässig 3 x die Woche nimmst, bist du möglicherweise abhängig.
Führst du Buch über deine Einnahme?
Seit ich am Montag, 14.8 wieder aufdosiert habe (50mg Sulpirid) gehts mir eigentlich nicht besser, sondern schlechter, mit Ausnahme von Montagabend. Ich habe eine so große innerliche Unruhe, die mich fertig macht.
Auch Aufdosieren ist zunächst Stress für das ZNS und der Schritt gleich auf 50 mg war vermutlich zu gross.
Und diese schreckliche Nervosität und Unruhe habe ich seit gut einer Woche - nach der Reduzierung von Sulpirid.
Du meinst seit der Erhöhung, oder?
Vielleicht wäre es besser etwas niedriger zu gehen, z.B. auf 40 mg.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Donnerstag, 17.08.17, 21:53

Hallo Padma,
ich bin ganz sicher nicht Benzodiazepin-abhängig. Ich habe seit langem (vielleicht 1 Jahr), letzte Woche dreimal EN-Tropfen (Delorazepam) genommen, weil es nicht mehr anders ging, und da nur 5 Tropfen. Doch sie haben mir da auch nicht geholfen, bin dann übergewechselt zu Weissdorntropfen, was besser half, wenn auch die Unruhe blieb.

Diese schreckliche Unruhe hat mich am Dienstag, 8. August nach einer Bergwanderung überkommen. Das war genau 5 Tage nachdem ich das Sulpirid auf 25 mg reduziert hatte. Und es wurde mit jedem Tag schlimmer, ab Sonntag, 13. August, war ich dann so verkrampft, dass ich sogar Atemprobleme hatte, was mich wahnsinnig ängstigte. Meine Beine, mein Brustkorb taten mir doll weh.

Da ich natürlich alles auf die Reduzierung zurückführte, erhöhte ich MOntag, 14. August wieder auf 50 mg des Sulpirids. Ich hatte echt Panik, denn solche Symptome hatte ich noch nie. Normalerweise wirkt die Erhöhung innerhalb von Stunden. Doch am nächsten Tag gings mir noch schlechter. Und da habe ich am Mittwoch, 16. August das Elontril (150 mg) weggelassen (das der Arzt mir eigentlich verschrieben hat, um das Sulpirid leichter absetzen zu können) Hier im Forum hat man mir bereits öfters geschrieben, dass man es nicht teilen darf. Und siehe da - bereits am Mittwochnachmittag wich die große Unruhe.

Heute (17.8) ging es mir wieder recht gut, außer dass die Verkrampfungen, vor allem im Brustkorbbereich, zu einem großen Muskelkater und Rückenschmerzen führten. Natürlich habe ich ANgst, dass das Weglassen des Elontrils vielleicht doch noch größere Auswirkungen mit sich bringen (ich habe diese 4einhalb MOnate genommen).

Was ich mich frage: Warum ging es mir besser, als ich das Elontril wegließ?

Hoffentlich bleibt jetzt mal alles so, dass ich mich wieder erholen kann, denn solche Episoden zehren an den Kräften.
Liebe Grüße Annemika
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Juli 2013: 75 mg Sulpirid, erst dann symptomfrei
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August 2017: Elontril 150 mg, Sulprid 25 mg, weiterhin Absetzsymtpme
14. August 2017: Elontril 150 mg, Erhöhung Sulpirid wieder auf 50 mg nach schlimmen Absetzsymptomen (große Unruhe, Verkrampfung, Atembeschwerden, Herzklopfen etc.).
16. August 2017: Weglassen von Elontril, Sulpirid 50 mg, Unruhe weicht
Ende August 2017: 50 mg Sulpirid, wieder stabil
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Weihnachten 2017: ca. 30 mg Sulpirid, stärkere Absetzsymptome (wie oben)
Weihnachten 2017: wieder aufdosiert auf ca. 35 mg Sulpirid,
Ende Jänner 2018: ca. 35 mg Sulpirid, immer wieder Absetzsymptome (Herzprobleme, Schwindel, depressive Verstimmungen, Schwäche, Unruhe, starke Migräne), dazwischen auch gute Tage
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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 18.08.17, 18:18

hallo Annemika, :)
ich bin ganz sicher nicht Benzodiazepin-abhängig. Ich habe seit langem (vielleicht 1 Jahr), letzte Woche dreimal EN-Tropfen (Delorazepam) genommen, weil es nicht mehr anders ging, und da nur 5 Tropfen
Dann bin ich beruhigt :D
Diese schreckliche Unruhe hat mich am Dienstag, 8. August nach einer Bergwanderung überkommen. Das war genau 5 Tage nachdem ich das Sulpirid auf 25 mg reduziert hatte.
Da sind wahrscheinlich 3 Punkte zusammen gekommen: die Bergwanderung, körperliche Anstrengung kann Absetzsymptome triggern und die ziemlich grosse Reduktion und das Elontril
Und da habe ich am Mittwoch, 16. August das Elontril (150 mg) weggelassen (das der Arzt mir eigentlich verschrieben hat, um das Sulpirid leichter absetzen zu können) Hier im Forum hat man mir bereits öfters geschrieben, dass man es nicht teilen darf. Und siehe da - bereits am Mittwochnachmittag wich die große Unruhe.
Prinzipiell finde ich es richtig, dass du Elontril weggelassen hast. Der Zeitpunkt war allerdings nicht so günstig, da du ja auch Sulpirid wieder hochdosiert hast und man nicht an 2 Medikamenten gleichzeitig was ändern sollte.
Was ich mich frage: Warum ging es mir besser, als ich das Elontril wegließ?
Es kann mit ein Grund für die Unruhe gewesen sein.
Hoffentlich bleibt jetzt mal alles so, dass ich mich wieder erholen kann, denn solche Episoden zehren an den Kräften.
Das wünsche ich dir.
Es war jetzt viel Wechsel für dein ZNS, daher kann schon das eine oder andere Symptom auftreten. Wichtig ist, dass jetzt erstmal Ruhe reinkommt.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Freitag, 18.08.17, 21:41

Danke Padma,
die Ratschläge hier im Forum haben mich über die letzte Krise gerettet :) ich bin euch so dankbar!!!
Jetzt versuche ich mich zu erholen, bevor ich es ein weiteres Mal probiere, dieses Mal mit der Wasserlösmethode über einen langen Zeitraum.
Liebe Grüße
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16. August 2017: Weglassen von Elontril, Sulpirid 50 mg, Unruhe weicht
Ende August 2017: 50 mg Sulpirid, wieder stabil
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Weihnachten 2017: ca. 30 mg Sulpirid, stärkere Absetzsymptome (wie oben)
Weihnachten 2017: wieder aufdosiert auf ca. 35 mg Sulpirid,
Ende Jänner 2018: ca. 35 mg Sulpirid, immer wieder Absetzsymptome (Herzprobleme, Schwindel, depressive Verstimmungen, Schwäche, Unruhe, starke Migräne), dazwischen auch gute Tage
Mitte Februar 2018: 25 mg Sulpirid, eine Woche starke Absetzsymptome (Schwäche in den Beinen, Kopfdruck, Niedergeschlagenheit, schlechter Schlaf, sehr starke Migräne), ein paar gute Tage anschließend
7.03.2018 Beginn mit MIgräneprophylaxe: Valproinsäure (Antiepilepikum) 300 mg, 25 mg Sulpirid
15.03.2018 Valproinsäure (Antiepileptikum) 450 mg; Sulpirid 25 mg, anfänglich weniger Migräne
15.06.2018 Valproinsäure 150 mg; Sulpirid 25 mg, große innere Unruhe durch Reduzieren von Valproinsäure, gelegentlich Benzos
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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Samstag, 09.09.17, 18:17

Hallo
Nach meinem gescheiterten Absetzversuch im August möchte ich es noch ein letztes Mal probieren, diesmal ganz langsam. Ich nehme aktuell 50 mg Sulpirid in Tablettenform (Dobren) und möchte jetzt auf Dogmatil Saft umsteigen, den ich mir bereits aus Deutschland hab liefern lassen (in Italien gibt es Sulpirid nicht in flüssiger Form). Ich benötige täglich 10 ml (= 50 mg) Saft und komme mit einer Flasche 20 Tage aus. Auf der Dosierkappe sind genau 50, 45, 40, 35 etc. mg eingezeichnet und somit wäre eine Reduzierung um 5 mg (10%) also ganz einfach. Ich möchte 5 mg pro Monat reduzieren. Was meint ihr? Könnte das hinhauen? Oder soll ich einen größeren Zeitraum einplanen?

Übrigens, mein Psychiater weiss Bescheid, er hat mir auch das Rezept ausgestellt. Allerdings hat er behauptet, dass ich das Sulpirid brauche und auch dieser langsame Versuch scheitern wird. Das gibt mir natürlich schon zu denken. Und natürlich habe ich Angst, wieder zu scheitern, auch weil ich um der schrecklichen Absetzsymptome weiß.

Ich arbeite übrigens in Vollzeit als Lehrerin und das macht mir natürlich schon einen enormen Druck. Wenn es mir nicht gut geht (Absetzsymptome), dann bin ich einfach nicht in der Lage meiner Arbeit nachzugehen. Zudem leide ich unter starker MIgräne und muss oft Triptane nehmen.

Aber einige von euch haben ja auch abgesetzt, obwohl der Arzt davon abgeraten hat. Das gibt mir wieder Hoffnung. Ich möchte das Psychopharmakon nicht ein Leben lang nehmen müssen.

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15.06.2018 Valproinsäure 150 mg; Sulpirid 25 mg, große innere Unruhe durch Reduzieren von Valproinsäure, gelegentlich Benzos
25.06.2018 Valproisäure abgesetzt, weiterhin 25mg Sulpirid, trinke Passionsblumentee 22.07.2018 22.5 mg Sulpirid mit der Wasserlösmethode, Metaprolol 25mg (Betablocker) gegen Migräne und Herzbeschwerden

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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 09.09.17, 19:56

Hallo annemika,

Schön, dass du es nochmal versuchen möchtest.

Die Reaktion deines Arztes finde ich voll daneben.
Aber lass dich davon nicht runterziehen. Die lieben Ärzte leugnen ja auch, dass es Absetzerscheinungen gibt und das ist auch definitiv ein Irrtum.

Auch du kannst es schaffen von dem Medikament wegzukommen. Du solltest es eben langsam angehen.

Ich denke als erster Schritt geht eine Reduktion um 5 mg in Ordnung. Später solltest du allerdings langsamer vorgehen. Die 5-10% Regel, die hier im Forum empfohlen wird, bezieht sich immer auf die aktuelle Ausgangsdosis.

Je vorsichtiger du vorgeht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du arbeitsfähig bleibst.

Ich wünsche dir viel Erfolg.

LG Ute
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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 09.09.17, 22:28

hallo Annemika, :)

gut, dass du das Flüssigpräprat bekommen hast.

Stelle bitte zunächst nur um, nicht gleichzeitig schon reduzieren. Du kannst auch in 2 Schritten umstellen, im ersten Schritt 25 mg als Tablette und die anderen 25 mg entsprechend als Saft.

Lass dich von deinem Psychiater nicht verunsichern.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von Walking-Ghost » Montag, 11.09.17, 0:13

Hallo Annemika :)

Ich möchte dir Mut machen. Ich habe Sulpirid über 10 Jahre eingenommen und bin seit anderthalb Jahren davon weg. Es ist also schaffbar :)
Meine Tips für diese Zeit sind folgende: Gegen diese Anspannungen und Verkrampfungen Kamillentee in rauhen Mengen - der eignet sich nämlich nicht nur zum beruhigen eines nervösen Magens, sondern entspannt auch die innere Muskulatur. Dazu immer ganz bewusst tief in den Bauch atmen und mit dem Ausatmen gezielt versuchen, alle Muskeln locker zu lassen. Was auch gut hilft, ist ein Igelball, den man wirklich so lange benutzt, bis "es gut ist".

Du kriegst das hin, da bin ich ganz sicher :)
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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Samstag, 16.09.17, 15:13

Liebe Ute, hallo padma, hallo Walking-ghost,
danke für eure aufmunternden Antworten. Ich hatte geplant die letzte Septemberwoche auf Dogmatilsaft (Sulpirid 50 mg) umzustellen und dann ab 1. Oktober 5 mg davon zu reduzieren.
Doch jetzt hat mich eine fiese Grippe ereilt, wahrscheinlich mit einer Schilddrüsenentzündung. Ich habe mich heuer einfach nicht richtig von der letzten Absetz-Geschichte im August erholt. Damals bekam ich nach der Reduzierung auf 25 mg eine schreckliche innere Unruhe, bei der ich mich so verkampfte, dass ich Rückenprobleme bekam und die habe ich bis heute. Hatte noch nie Rückenschmerzen. Jetzt habe ich große Schmerzen im unteren Rückenbereich und es wird nicht besser, zusätzlich immer wieder mehrtägige Migräneattacken, die ich mit Tabletten bekämpfen muss. Gleichzeitig bin ich natürlich wieder voll im Job.
Was sagt ihr? Soll ich das Reduzieren verschieben?
LG und danke für eure Antworten

P.S ich bemerke, dass jeder erneute Absetzversuch schlimmer ist als der vorherige
Signatur
Ende August 2012: ausgeprägte Schwäche nach Studiumsende, Hausarzt vermutet Burnout, Einnahmebeginn 100 mg Sulpirid
Anfang September 2012: symptomfrei
Weihnachten 2012: Reduktion auf 50 mg Sulpirid
Ostern 2013: 25 mg Sulpirid
Ende April 2013: Sulpirid abgesetzt, 5 Tage später erstmalig starke depressive Symptome
Anfang Mai 2013: 50 mg Sulpirid, nach zwei Stunden symptomfrei
Juli 2013: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später erneut depressive Symptome
Juli 2013: 75 mg Sulpirid, erst dann symptomfrei
ab Herbst 2013: erneute Reduzierung des Sulpirid
Mitte Februar 2014: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später starke depressive Symptome, starke Schwäche
Februar 2014: 200 mg Sulpirid, depressive Symptome weiterhin
März 2014: erstmalige Konsultierung eines Psychiaters
März 2014: 75 mg Venlafaxin, 100 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden
April 2014: 150 mg Venlafaxin, 50 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden, 10 Tage Krankenstand
Mail 2014: 150 mg Venlafaxin, 25 mg Sulpirid, langsame Besserung des Allgemeinbefindens
Anfang Juni 2014: 150 mg Venlafaxin, 0 mg Sulpirid
Anfang Juni 2014: erneut starke Schwäche, kann nur mehr liegen
Anfang Juni 2014: 200 mg Sulpirid, Symptome verschwinden, 150 mg Venlafaxin
Sommer 2014: Reduktion und Absetzen von Venlafaxin (auf eigene Faust)
Sommer 2015: Reduktion des Sulpirids auf 50 mg ohne Probleme, neuer Psychiater
Sommer 2016: Versuch der Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, depressive Symptome
März 2017: Psychiater verschreibt Elontril (Bupropion) 75 mg + 50 mg Sulpirid
Juli 2017: Elontril 150 mg, Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, nervöse Unruhe, Atembeschwerden, Schwäche, Stimmungsschwankungen, Schwindel
August 2017: Elontril 150 mg, Sulprid 25 mg, weiterhin Absetzsymtpme
14. August 2017: Elontril 150 mg, Erhöhung Sulpirid wieder auf 50 mg nach schlimmen Absetzsymptomen (große Unruhe, Verkrampfung, Atembeschwerden, Herzklopfen etc.).
16. August 2017: Weglassen von Elontril, Sulpirid 50 mg, Unruhe weicht
Ende August 2017: 50 mg Sulpirid, wieder stabil
Anfang November 2017: erneutes Reduzieren, ca. 40 mg Sulpirid (schneide mit dem Messer nach Augenmaß weg, da die Tablette sehr klein ist)
Mitte November 2017: ca. 40 mg Sulpirid, leichte Absetzsymptome (Nervosiät, Stimmungsschwankungen)
Mitte Dezember 2017: ca. 35 mg Sulpirid, einigermaßen stabil,
Weihnachten 2017: ca. 30 mg Sulpirid, stärkere Absetzsymptome (wie oben)
Weihnachten 2017: wieder aufdosiert auf ca. 35 mg Sulpirid,
Ende Jänner 2018: ca. 35 mg Sulpirid, immer wieder Absetzsymptome (Herzprobleme, Schwindel, depressive Verstimmungen, Schwäche, Unruhe, starke Migräne), dazwischen auch gute Tage
Mitte Februar 2018: 25 mg Sulpirid, eine Woche starke Absetzsymptome (Schwäche in den Beinen, Kopfdruck, Niedergeschlagenheit, schlechter Schlaf, sehr starke Migräne), ein paar gute Tage anschließend
7.03.2018 Beginn mit MIgräneprophylaxe: Valproinsäure (Antiepilepikum) 300 mg, 25 mg Sulpirid
15.03.2018 Valproinsäure (Antiepileptikum) 450 mg; Sulpirid 25 mg, anfänglich weniger Migräne
15.06.2018 Valproinsäure 150 mg; Sulpirid 25 mg, große innere Unruhe durch Reduzieren von Valproinsäure, gelegentlich Benzos
25.06.2018 Valproisäure abgesetzt, weiterhin 25mg Sulpirid, trinke Passionsblumentee 22.07.2018 22.5 mg Sulpirid mit der Wasserlösmethode, Metaprolol 25mg (Betablocker) gegen Migräne und Herzbeschwerden

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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 16.09.17, 19:10

liebe Annemika, :)

kurier dich unbedingt zuerst aus, ändere solange bitte gar nichts.
ich bemerke, dass jeder erneute Absetzversuch schlimmer ist als der vorherige
Ja, das ist so. Das ZNS wird durch jeden Absetzversuch weiter sensibilisiert.

gute Besserung :hug:
padma
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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Hinweis:
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Re: Sulpirid absetzen

Beitrag von Katja » Donnerstag, 28.09.17, 16:21

Hallo Annemika,

hast du dich inzwischen gut erholt?

Ich wollte dich fragen, wie schnell du im Sommer 2015 das Sulpirid von 200mg auf 50mg reduziert hast? Bei mir ist ja demnächst der gleiche Reduktionsschritt beim Amisulprid dran. :)
Und hast du jemals weniger Gefühle oder irgendeine andere Nebenwirkung durchs Sulpirid gehabt?

Liebe Grüße
Lolina
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