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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von Jamie » Samstag, 23.06.18, 12:06

Hallo annemika, :)

einmal die Woche geht geraaade noch so.
Es darf aber wirklich nicht mehr werden, da musst du absolut wachsam sein!

Das ist so aber eigentlich keine Lösung, wie ich finde.

Hat dir noch nie ein Arzt vorgeschlagen mal niedrig dosiert einen Bedarfsbetablocker zu testen?
Diese können Herzklopfen und Herzrasen sehr effektiv lindern und wären allemal ungefährlicher als die Benzos. Man kann die durchaus bei Bedarf nehmen, ich beiße bei herzrasen zB einen Krümel von meinem Bisoprolol ab und nach 20 Min beruhigt sich das Herz und damit auch der Rest des Organismuses.
Bei kleinen Dosierungen wirken Betablocker auch nicht blutdrucksenkend, sondern ausschließlich pulssenkend.

Wieviel mg sind denn 7 Tropfen Xanax / Alprazolam?
In Deu gibt es Alprazolam nicht als Tropfen (und Xanax als Markennamen kennen wir auch nicht, hier heißt es Tafil ;))

Viele Grüße
Jamie
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von Clarissa » Samstag, 23.06.18, 12:22

Hallo annemika.

Mancher, u.a. auch ich, ist so in eine Benzoabhängigkeit geraten. Linderung der schlimmsten Beschwerden, bei mir waren es Schlafstörungen bis Schlaflosigkeit. Nur gingen die schlimmsten Beschwerden ja davon auf Dauer nicht weg und die Einnahmegründe mehrten sich...

Paß gut auf Dich auf.

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früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugsproblematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

Inzwischen fast 4 Jahre frei von Medikamenten. NR, keinerlei Alkohol und Koffein mehr, weil alles triggert. "Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt.

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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Samstag, 23.06.18, 19:13

Lieber Jamie,
Xanax (ALprazolam) gibt es hier (I) in Tropfenform und es sind 0,75 mg pro ml... 10 Tropfen wären 0,25 mg. Laut Beipackzettel nimmt man 10 Tropfen dreimal am Tag. Ich nehme bei Bedarf (bisher 1mal wöchentlich seit 4 oder 5 Wochen) 7 Tropfen und das Herz kriegt sich dann wieder einigermaßen ein. Vielleicht versuche ich das mit dem Betablocker..... wenn mir meine Ärztin das verschreibt.... LG und vielen vielen Dank Annemika
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Ende August 2012: ausgeprägte körperliche Schwäche nach Studiumsende, Hausarzt vermutet Burnout, Einnahmebeginn 100 mg Sulpirid - Anfang September 2012: symptomfrei
Weihnachten 2012: Reduktion auf 50 mg Sulpirid - Ostern 2013: 25 mg Sulpirid
Ende April 2013: Sulpirid abgesetzt, 5 Tage später erstmalig starke depressive Symptome
Anfang Mai 2013: 50 mg Sulpirid, nach zwei Stunden symptomfrei
Juli 2013: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später erneut depressive Symptome, Erhöhung auf 75 mg Sulpirid
ab Herbst 2013: erneute Reduzierung des Sulpirid
Februar 2014: 25 mg Sulpirid, starke depressive Symptome, starke körperliche Schwäche, Erhöhung bewirkt nichts
Februar 2014: 200 mg Sulpirid, depressive Symptome weiterhin
März 2014: erstmalige Konsultierung eines Psychiaters
März 2014: 75 mg Venlafaxin, 100 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden
April 2014: 150 mg Venlafaxin, 50 mg Sulpirid, 10 Tage Krankenstand
Mail 2014: 150 mg Venlafaxin, 25 mg Sulpirid, langsame Besserung des Allgemeinbefindens
Anfang Juni 2014: 150 mg Venlafaxin, Sulpirid abgesetzt - sofort wieder sehr starke Schwäche
Anfang Juni 2014: 200 mg Sulpirid, Symptome verschwinden, 150 mg Venlafaxin
Sommer 2014: Reduktion und Absetzen von Venlafaxin (auf eigene Faust)
Sommer 2015: Reduktion des Sulpirids auf 50 mg ohne Probleme, neuer Psychiater
Sommer 2016: Versuch der Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, depressive Symptome
März 2017: Psychiater verschreibt Elontril (Bupropion) 75 mg + 50 mg Sulpirid
Juli 2017: Elontril 150 mg, Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, Akathisie, Atembeschwerden, Schwäche, Stimmungsschwankungen, Schwindel
August 2017: Elontril 150 mg, Erhöhung Sulpirid wieder auf 50 mg nach schlimmen Absetzsymptomen (s.o)
Mitte August 2017: 0 Elontril, Sulpirid 50 mg, Unruhe weicht
Ende August 2017: 50 mg Sulpirid, wieder stabil
Anfang November 2017: erneutes Reduzieren, ca. 40 mg Sulpirid
Mitte November 2017: ca. 40 mg Sulpirid, leichte Absetzsymptome (s.o)
Mitte Dezember 2017: ca. 35 mg Sulpirid, einigermaßen stabil,
Weihnachten 2017: ca. 30 mg Sulpirid, stärkere Absetzsymptome (wie oben), wieder aufdosiert auf 35 mg
Ende Jänner 2018: ca. 35 mg Sulpirid, immer wieder Absetzsymptome (Herzprobleme, Schwindel, depressive Verstimmungen, Schwäche, Unruhe, starke Migräne), dazwischen auch gute Tage
Mitte Februar 2018: 25 mg Sulpirid, eine Woche starke Absetzsymptome (Schwäche in den Beinen, Kopfdruck, Niedergeschlagenheit, schlechter Schlaf, sehr starke Migräne)
März 2018: Beginn mit MIgräneprophylaxe: Valproinsäure (Antiepilepikum) 300 mg, 25 mg Sulpirid
Mitte März 2018: Valproinsäure 450 mg; Sulpirid 25 mg, anfänglich weniger Migräne
Mitte Juni: Valproinsäure 150 mg; Sulpirid 25 mg, Akathisie durch Reduzieren von Valproinsäure, gelegentlich Benzos
Ende Juni: Valproisäure abgesetzt, weiterhin 25mg Sulpirid,
Ende Juli: 22.5 mg Sulpirid mit der Wasserlösmethode, Metaprolol 25mg (Betablocker) gegen Migräne und Herzbeschwerden
Ende September 2018: 17.5 mg Sulpirid durch die Wasserlösmethode, 25 mg Metaprolol, stabil
Mitte Oktober 2018: 16 mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, stabil
Ende November 2018: 12,50mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, Herzbeschwerden Anfang Dezember 2018: 12mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, starke innere Unruhe
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 24.06.18, 18:10

Hallo annemika,

nur zur Info, Jamie ist eine Frau.
:wink:

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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Donnerstag, 02.08.18, 11:38

Hallo,
ich möchte euch gerne wieder mal berichten wie es mir geht. Sorry Jamie, dass ich glaubte, du seist ein Mann ;) Ich habe die letzten Monate eine richtige Odyssee hinter mir. Im Februar habe ich mein Sulpirid (endlich) auf 25 mg reduziert (zu schnell) und hatte in der Folge schlimme Entzugssymptome, am schlimmsten aber war die Migräne. So bekam ich von meiner Neurologin zuerst Valproat (Antieptileptikum) als Migräne-Prophylaxe, von dem ich allerdings schnell zunahm und auch keine wesentliche Besserung der Migräne erzielte. Ich schlich es dann wieder aus und setzte es im Juni dann ab, bekam aber in der Folge große Herzprobleme (Herzdruck, Herzunwohlsein, vermehrt Extrasystolen etc.). Eine krankenärtzliche Visite und ein 72 Stunden EKG brachte allerdings keine Erkenntnisse. Meine neue Hausärztin (sehr kompetent) gab mir dann Eisenspritzen in die Venen, da mein Ferritinspiegel grundsätzlich sehr niedrig ist (Wert: 7) und verschrieb mir dann den Betablocker Seloken (Wirkstoff Metaprolol) um mein Herz zu entlasten und gleichzeitig eine neue Prophylaxe gegen die MIgräne zu starten. Ich nehme das nun seit 3 Wochen und es geht mir so gut wie selten. Ich bin wieder leistungsfähig, momentan keine MIgräne, keine Absetzsymptome und ich kann sogar wieder auf die Berge gehen. Das Sulpirid reduziere ich weiter, zum ersten Mal mit der Wasserlösmethode, da die verbleibende Tablette nun sehr klein ist. Ich bin jetzt bei ca. 22 mg und reduziere pro Monat 10 Prozent, also 5 mg. Meine Frage: Hat sonst noch jemand Erfahrung mit Betablockern? MIr scheint nämlich, dass Betablocker das Absetzen erleichtern bzw. die Absetzsymtpome dämpfen...… Was meint ihr? LG Annemika
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Anfang Juni 2014: 200 mg Sulpirid, Symptome verschwinden, 150 mg Venlafaxin
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Mitte November 2017: ca. 40 mg Sulpirid, leichte Absetzsymptome (s.o)
Mitte Dezember 2017: ca. 35 mg Sulpirid, einigermaßen stabil,
Weihnachten 2017: ca. 30 mg Sulpirid, stärkere Absetzsymptome (wie oben), wieder aufdosiert auf 35 mg
Ende Jänner 2018: ca. 35 mg Sulpirid, immer wieder Absetzsymptome (Herzprobleme, Schwindel, depressive Verstimmungen, Schwäche, Unruhe, starke Migräne), dazwischen auch gute Tage
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 02.08.18, 17:22

hallo Annemika, :)

schön, dass es dir wieder besser geht. :D

Herzprobleme (Extrasystolen, Herzrasen etc.) ist ein mögliches Absetzsymptom.
. Meine Frage: Hat sonst noch jemand Erfahrung mit Betablockern? MIr scheint nämlich, dass Betablocker das Absetzen erleichtern bzw. die Absetzsymtpome dämpfen...… Was meint ihr?
Das ist eine zweischneidige Sache. Ein sehr niedrig dosierter Betablocker als Bedarf bei entzugsbedingten Herzproblemen kann sehr hilfreich sein.

Eine tägliche Einnahme als Absetzhilfe sehe ich jedoch problematisch. Wenn er die Absetzsymptome deckelt kann das dazu führen, dass man, weil man die Absetzsymptome nicht spürt, zu schnell absetzt.

Ausserdem machen Betablocker bei regelmässiger Ennahme ebenfalls abhängig und müssen anschliessend ausgeschlichen werden.
Wir haben zumindest ein Mitglied (Coldine) bei der der Entzug davon sehr schwer war.

Und Betablocker können auch Entzugssymptome verstärken.

Wenn ein Betablocker medizinisch erforderlich ist, ist es natürlich etwas anderes. Als reine Absetzhilfe würde ich ihn nicht einsetzen.
Ich bin jetzt bei ca. 22 mg und reduziere pro Monat 10 Prozent, also 5 mg.
5 mg sind gerechnet auf die aktuelle Dosis fast 25 %. Ich würde jetzt nur noch 2 mg pro Schritt reduzieren.Siehe https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 21#p257721 (unter: mehr lesen zur 10 % Empfehlung)

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Donnerstag, 02.08.18, 22:39

Danke Padma,
Den Betablocker habe ich als Migräne-Prophylaxe erhalten, da ich wöchentlich zwischen 2 und 4 Tagen Migräne habe und nicht zu oft mit Triptanen behandeln darf. Und Migräne ist etwas vom Schlimmsten was man haben kann. Ich nehme auch nur eine Viertel Tablette, 25 mg, dennoch merke ich, dass ich leistungsfähiger bin. Natürlich hoffe ich, dass ich nicht auch von dem abhängig werde, denn inzwischen scheint es mir, dass man von allerlei Medikamenten abhängig werden kann. Ach übrigens, ich reduziere mein Sulpirid mit der 10Prozent Regel, montalich 2.5 mg weniger (nicht 5). Und ich bin zum ersten Mal zuversichtlich 😊Lg
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Mitte Dezember 2017: ca. 35 mg Sulpirid, einigermaßen stabil,
Weihnachten 2017: ca. 30 mg Sulpirid, stärkere Absetzsymptome (wie oben), wieder aufdosiert auf 35 mg
Ende Jänner 2018: ca. 35 mg Sulpirid, immer wieder Absetzsymptome (Herzprobleme, Schwindel, depressive Verstimmungen, Schwäche, Unruhe, starke Migräne), dazwischen auch gute Tage
Mitte Februar 2018: 25 mg Sulpirid, eine Woche starke Absetzsymptome (Schwäche in den Beinen, Kopfdruck, Niedergeschlagenheit, schlechter Schlaf, sehr starke Migräne)
März 2018: Beginn mit MIgräneprophylaxe: Valproinsäure (Antiepilepikum) 300 mg, 25 mg Sulpirid
Mitte März 2018: Valproinsäure 450 mg; Sulpirid 25 mg, anfänglich weniger Migräne
Mitte Juni: Valproinsäure 150 mg; Sulpirid 25 mg, Akathisie durch Reduzieren von Valproinsäure, gelegentlich Benzos
Ende Juni: Valproisäure abgesetzt, weiterhin 25mg Sulpirid,
Ende Juli: 22.5 mg Sulpirid mit der Wasserlösmethode, Metaprolol 25mg (Betablocker) gegen Migräne und Herzbeschwerden
Ende September 2018: 17.5 mg Sulpirid durch die Wasserlösmethode, 25 mg Metaprolol, stabil
Mitte Oktober 2018: 16 mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, stabil
Ende November 2018: 12,50mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, Herzbeschwerden Anfang Dezember 2018: 12mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, starke innere Unruhe
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 03.08.18, 19:56

Hallo annemika,

wenn es mal dazu kommen sollte, auch ein Betablocker muss ausgeschlichen werden, weil es sonst zu einem starken Rebound kommen kann.
Damit kennen sich aber Ärzte in der Regel aus.

:D

Ich wünsche dir alles Gute.

LG Ute
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Montag, 27.08.18, 22:16

Hallo,
ich nehme aktuell 20 mg Sulpirid zu mir seit ungefähr drei Wochen. Ich reduziere mit der Wasserlösmethode 10 Prozent des Ausgangsmenge. Doch bereits seit der zweiten Reduzierung um 10 Prozent habe ich wieder leichtere Symptome (Depressionen). Ich habe überlegt mit dem sog. Micro-tappering weiterzumachen: 5 Prozent in zwei WOchen. Was meint ihr? LG Annemika
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ab Herbst 2013: erneute Reduzierung des Sulpirid
Februar 2014: 25 mg Sulpirid, starke depressive Symptome, starke körperliche Schwäche, Erhöhung bewirkt nichts
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April 2014: 150 mg Venlafaxin, 50 mg Sulpirid, 10 Tage Krankenstand
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Mitte Februar 2018: 25 mg Sulpirid, eine Woche starke Absetzsymptome (Schwäche in den Beinen, Kopfdruck, Niedergeschlagenheit, schlechter Schlaf, sehr starke Migräne)
März 2018: Beginn mit MIgräneprophylaxe: Valproinsäure (Antiepilepikum) 300 mg, 25 mg Sulpirid
Mitte März 2018: Valproinsäure 450 mg; Sulpirid 25 mg, anfänglich weniger Migräne
Mitte Juni: Valproinsäure 150 mg; Sulpirid 25 mg, Akathisie durch Reduzieren von Valproinsäure, gelegentlich Benzos
Ende Juni: Valproisäure abgesetzt, weiterhin 25mg Sulpirid,
Ende Juli: 22.5 mg Sulpirid mit der Wasserlösmethode, Metaprolol 25mg (Betablocker) gegen Migräne und Herzbeschwerden
Ende September 2018: 17.5 mg Sulpirid durch die Wasserlösmethode, 25 mg Metaprolol, stabil
Mitte Oktober 2018: 16 mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, stabil
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 28.08.18, 11:15

Hallo annemika :)
Ich habe überlegt mit dem sog. Micro-tappering weiterzumachen: 5 Prozent in zwei WOchen.
5% in 2 Wochen sind 10% in vier Wochen und damit wärst du beim alten Problem :wink: .

Es scheint, du reagierst sehr sensibel auf die Absetzschritte.
Deswegen ist eine Anpassung (langsamer :schnecke: ) unbedingt notwendig.

Wenn du Microtapern willst, könntest du 2% alle 2 Wochen weglassen.
Oder aber du gehst auf die 4-6 Wochen Intervalle zurück und probierst 5% weniger alle 4-6 Wochen.

Viele Grüße
Jamie
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Mittwoch, 29.08.18, 22:20

Danke Jamie! Hätte das mit den 10 Prozent geklappt, dann wäre ich in einem Jahr runter. Sonst dauerts ja doppelt so lange. Wenn man bedenkt, dass die kleinste im Handel erhältliche Dosis von Sulpirid 50 mg ist, und ich auch 200mg genommen habe, ist es schon schockierend, dass ich mit dieser verbliebenen Minidosis von aktuell 20mg noch 2 Jahre hänge. Das kanns doch nicht sein. Bin so traurig!
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Ende April 2013: Sulpirid abgesetzt, 5 Tage später erstmalig starke depressive Symptome
Anfang Mai 2013: 50 mg Sulpirid, nach zwei Stunden symptomfrei
Juli 2013: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später erneut depressive Symptome, Erhöhung auf 75 mg Sulpirid
ab Herbst 2013: erneute Reduzierung des Sulpirid
Februar 2014: 25 mg Sulpirid, starke depressive Symptome, starke körperliche Schwäche, Erhöhung bewirkt nichts
Februar 2014: 200 mg Sulpirid, depressive Symptome weiterhin
März 2014: erstmalige Konsultierung eines Psychiaters
März 2014: 75 mg Venlafaxin, 100 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden
April 2014: 150 mg Venlafaxin, 50 mg Sulpirid, 10 Tage Krankenstand
Mail 2014: 150 mg Venlafaxin, 25 mg Sulpirid, langsame Besserung des Allgemeinbefindens
Anfang Juni 2014: 150 mg Venlafaxin, Sulpirid abgesetzt - sofort wieder sehr starke Schwäche
Anfang Juni 2014: 200 mg Sulpirid, Symptome verschwinden, 150 mg Venlafaxin
Sommer 2014: Reduktion und Absetzen von Venlafaxin (auf eigene Faust)
Sommer 2015: Reduktion des Sulpirids auf 50 mg ohne Probleme, neuer Psychiater
Sommer 2016: Versuch der Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, depressive Symptome
März 2017: Psychiater verschreibt Elontril (Bupropion) 75 mg + 50 mg Sulpirid
Juli 2017: Elontril 150 mg, Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, Akathisie, Atembeschwerden, Schwäche, Stimmungsschwankungen, Schwindel
August 2017: Elontril 150 mg, Erhöhung Sulpirid wieder auf 50 mg nach schlimmen Absetzsymptomen (s.o)
Mitte August 2017: 0 Elontril, Sulpirid 50 mg, Unruhe weicht
Ende August 2017: 50 mg Sulpirid, wieder stabil
Anfang November 2017: erneutes Reduzieren, ca. 40 mg Sulpirid
Mitte November 2017: ca. 40 mg Sulpirid, leichte Absetzsymptome (s.o)
Mitte Dezember 2017: ca. 35 mg Sulpirid, einigermaßen stabil,
Weihnachten 2017: ca. 30 mg Sulpirid, stärkere Absetzsymptome (wie oben), wieder aufdosiert auf 35 mg
Ende Jänner 2018: ca. 35 mg Sulpirid, immer wieder Absetzsymptome (Herzprobleme, Schwindel, depressive Verstimmungen, Schwäche, Unruhe, starke Migräne), dazwischen auch gute Tage
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 30.08.18, 18:51

liebe Annemika, :)

ich verstehe, dass dich das traurig macht. :hug:
Doch sieh mal, du hast schon so viel geschafft.

Es ist leider öfters so, dass die restliche Minidosis nur sehr langsam ausgeschlichen werden kann.
Schau dir mal meine Signatur an. :shock:

Auch wenn es dauert, auch :schnecke: :schnecke: :schnecke: erklimmen den Kilimanjaro

liebe Grüsse,
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Mittwoch, 12.09.18, 21:32

Danke, dass ihr da seid und immer aufmunternde Antworten postet. Ich denke, ohne euch, würde ich das Absetzen nie durchziehen. Dann würde ich wahrscheinlich bis ans Lebensende das Neuroleptikum schlucken. Ich weiß auch nicht, ob ich wirklich je da runterkomme, denn wenn ich mir z. B. die Geschichte von Ljomur anschaue, der ebenso sein Sulpirid nicht reduzieren kann, macht das schon sehr traurig. Und weiterhin wird Sulpirid wegen allerlei unbestimmter Krankheitsbilder verschrieben. Es macht einfach nur wütend, dass Ärzte, die eigentlich aufgrund ihres Berufsethos helfen sollten, die Menschen ins Verderben führen. Ihr hier seid die wahren Ärzte. DANKE!
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Mittwoch, 28.11.18, 22:39

Hallo:) ich wollte mal berichten, wie es mir geht. Ich reduziere seit Juli 2018 mit der Wasserlösmethode die bis dahin verbliebenen 25 mg meines Sulpirids. Da es mir durch die 10%ige Reduzierung einige Tage nicht so gut ging (Absetzsymptome), bin ich auf das MIcrotapering umgestiegen. Ich reduziere 2,5% jede Woche und komme so auch auf 10% im Monat. Dieses MIcrotapering habe ich dann bis jetzt nicht gespürt und es ging mir richtig gut. Ich bin jetzt bei ca. 12,5 mg angelangt und werde jetzt vermutlich langsamer weitermachen müssen, da ich vor einigen Tagen wieder Herzbeschwerden bekam (eines meiner Absetzsymptome). Zudem werde ich jetzt umstellen müssen, die verbliebene Restmenge aus der Spritze zu trinken, da das Aufziehen jetzt immer schwerer geht. Viel ist ja von den ehemals 50ml nicht mehr im Glas. Ich habe vor den letzten Schritten doch einen großen Respekt, weil ich bisher ja immer scheiterte. Wahrscheinlich wird es noch eine Zeit dauern, obwohl es nur mehr ein paar Brösel sind. Kaum zu glauben, was diese paar mg, die auf einer Feinwaage so gut wie nichts mehr wiegen, ausmachen.
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Mitte Dezember 2017: ca. 35 mg Sulpirid, einigermaßen stabil,
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Sonntag, 02.12.18, 20:04

Hallo,
leider hat sich nun eine schlimme innere Unruhe (Akathisie?) dazugesellt. Begleitet wird sie durch Schwäche in den Beinen, Schwindel, Durchfall, Kreuzschmerzen. Hyperventilieren? Wahrscheinlich weil ich so angespannt bin. Es ist wirklich schlimm. :( Bin bei ca. 12 mg, wie letzte Woche schon. Diese Unruhe ist etwas vom Schlimmsten, hatte ich auch im Frühjahr. Was soll ich machen? Erhöhen? Oder soll ich den Betablocker erhöhen? Das wars wohl bisher mit dem Reduzieren. Wenn man bedenkt, dass ich das NL zu Beginn eigentlich nur drei Monate nahm und dann bereits begann abzusetzen, ist das schon gewaltig. Jetzt schon seit 6 Jahren. Die verbliebene Restmenge der Tablette ist ca. 2X2 mm groß.... Unglaublich, was solch ein Fetzerl uns noch antun kann..... Verzweifelt!
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August 2017: Elontril 150 mg, Erhöhung Sulpirid wieder auf 50 mg nach schlimmen Absetzsymptomen (s.o)
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 04.12.18, 18:50

hallo Annemika, :)

ich denke, du hast viel zu schnell reduziert. Innerhalb von 2 Monaten (Ende September bis Ende November) von 17,5 auf 12,5 mg.Bei 2 x 10 % Schritten wärst du auf 14,2 mg gewesen.

Auch der Schritt auf 12 mg war mehr als die 2,5 % pro Woche.
Zudem ist es bei dem Microtapering so, dass man alle paar Reduktionen eine Pause von mindestens 4 Wochen machen sollte, damit sich das ZNS wirklich anpassen kann.

Ich würde auf 12,5 mg zurück gehen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Donnerstag, 06.12.18, 17:57

Hallo Padma,
danke, dass du mir antwortest. Ich habe eigentlich jede Woche 2,5 Prozent reduziert und bis jetzt klappte es sehr gut. Ich habe zwar irgendwann verstanden, dass ich eigentlich immer 2,5% der letzten Menge reduzieren sollte (und nicht der Ausgangsdosis: 25mg) und habe mir vorgenommen ab 10 mg nur mehr monatlich 1mg zu verringern. Ich bin so langsam wie noch nie vorgegangen. Die Wasserlösmethode klappte super. Doch anscheinend war es wieder zu schnell. Leider garantiert auch das langsame Ausschleichen nicht, dass man keine Absetzsymptome hat. Die Symptome sind genauso schlimm, wie damals als ich schneller reduzierte.
Ich habe vor 4 Tagen auf die 12,5mg wieder erhöht, es ist aber leider schlimmer geworden. Ich bin inzwischen ein einziges Nervenbündel. Vielleicht steigere ich mich auch zusätzlich hinein, ich weiß nicht. Weiß nicht, was ich noch tun soll...… noch weiter erhöhen, oder aushalten. Ich trinke Passionsblumentee en masse, nehme Passedan (Tabletten aus Passionsblumen) usw. Wird's irgendwann besser? Bin natürlich total down. Ich könnte heulen. Als ich gestern eine Ärztin kontaktierte, meinte sie nur, ob ich Psychotherapie mache? Als ob Psychotherapie die Absetzsymptome stoppen könnte.... Danke für eure Geduld, ihr Lieben.
Signatur
Ende August 2012: ausgeprägte körperliche Schwäche nach Studiumsende, Hausarzt vermutet Burnout, Einnahmebeginn 100 mg Sulpirid - Anfang September 2012: symptomfrei
Weihnachten 2012: Reduktion auf 50 mg Sulpirid - Ostern 2013: 25 mg Sulpirid
Ende April 2013: Sulpirid abgesetzt, 5 Tage später erstmalig starke depressive Symptome
Anfang Mai 2013: 50 mg Sulpirid, nach zwei Stunden symptomfrei
Juli 2013: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später erneut depressive Symptome, Erhöhung auf 75 mg Sulpirid
ab Herbst 2013: erneute Reduzierung des Sulpirid
Februar 2014: 25 mg Sulpirid, starke depressive Symptome, starke körperliche Schwäche, Erhöhung bewirkt nichts
Februar 2014: 200 mg Sulpirid, depressive Symptome weiterhin
März 2014: erstmalige Konsultierung eines Psychiaters
März 2014: 75 mg Venlafaxin, 100 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden
April 2014: 150 mg Venlafaxin, 50 mg Sulpirid, 10 Tage Krankenstand
Mail 2014: 150 mg Venlafaxin, 25 mg Sulpirid, langsame Besserung des Allgemeinbefindens
Anfang Juni 2014: 150 mg Venlafaxin, Sulpirid abgesetzt - sofort wieder sehr starke Schwäche
Anfang Juni 2014: 200 mg Sulpirid, Symptome verschwinden, 150 mg Venlafaxin
Sommer 2014: Reduktion und Absetzen von Venlafaxin (auf eigene Faust)
Sommer 2015: Reduktion des Sulpirids auf 50 mg ohne Probleme, neuer Psychiater
Sommer 2016: Versuch der Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, depressive Symptome
März 2017: Psychiater verschreibt Elontril (Bupropion) 75 mg + 50 mg Sulpirid
Juli 2017: Elontril 150 mg, Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, Akathisie, Atembeschwerden, Schwäche, Stimmungsschwankungen, Schwindel
August 2017: Elontril 150 mg, Erhöhung Sulpirid wieder auf 50 mg nach schlimmen Absetzsymptomen (s.o)
Mitte August 2017: 0 Elontril, Sulpirid 50 mg, Unruhe weicht
Ende August 2017: 50 mg Sulpirid, wieder stabil
Anfang November 2017: erneutes Reduzieren, ca. 40 mg Sulpirid
Mitte November 2017: ca. 40 mg Sulpirid, leichte Absetzsymptome (s.o)
Mitte Dezember 2017: ca. 35 mg Sulpirid, einigermaßen stabil,
Weihnachten 2017: ca. 30 mg Sulpirid, stärkere Absetzsymptome (wie oben), wieder aufdosiert auf 35 mg
Ende Jänner 2018: ca. 35 mg Sulpirid, immer wieder Absetzsymptome (Herzprobleme, Schwindel, depressive Verstimmungen, Schwäche, Unruhe, starke Migräne), dazwischen auch gute Tage
Mitte Februar 2018: 25 mg Sulpirid, eine Woche starke Absetzsymptome (Schwäche in den Beinen, Kopfdruck, Niedergeschlagenheit, schlechter Schlaf, sehr starke Migräne)
März 2018: Beginn mit MIgräneprophylaxe: Valproinsäure (Antiepilepikum) 300 mg, 25 mg Sulpirid
Mitte März 2018: Valproinsäure 450 mg; Sulpirid 25 mg, anfänglich weniger Migräne
Mitte Juni: Valproinsäure 150 mg; Sulpirid 25 mg, Akathisie durch Reduzieren von Valproinsäure, gelegentlich Benzos
Ende Juni: Valproisäure abgesetzt, weiterhin 25mg Sulpirid,
Ende Juli: 22.5 mg Sulpirid mit der Wasserlösmethode, Metaprolol 25mg (Betablocker) gegen Migräne und Herzbeschwerden
Ende September 2018: 17.5 mg Sulpirid durch die Wasserlösmethode, 25 mg Metaprolol, stabil
Mitte Oktober 2018: 16 mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, stabil
Ende November 2018: 12,50mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, Herzbeschwerden Anfang Dezember 2018: 12mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, starke innere Unruhe
3. Dezember 2018: 12,5mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, sehr starke innere Unruhe

padma
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 06.12.18, 18:55

hallo Annemika, :)

wenn es durch die Erhöhung schlimmer geworden ist, würde ich jetzt nicht noch weiter erhöhen. Warte erstmal ab, ob dein ZNS die 12,5 mg aktzeptiert. Auch eine Höherdosierung kann das ZNS reizen, und sollt daher behutsam vorgenommen werden.

Passionsblume hilft einigen Betroffenen. Wenn es bei dir nicht oder nicht ausreichend wirkt würde ich nicht immer mehr davon nehmen, sondern evtl. was anderes probieren oder dazu nehmen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

annemika
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Freitag, 07.12.18, 18:40

Hallo Padma, kann es sein, dass ich vor lauter mich hineinsteigern, Panikattacken bekommen habe? Hatte ich bis jetzt nie. Ich hab das inzwischen mehrmals am Tag, meist reicht schon der Gedanke aus, um panisch zu werden (Atemlos, Hitzewallung, Engegefühl in der Brust, Angespanntheit, leichte Übelkeit, leichter Schwindel, ...Bin anschließend für Stunden total fertig und friere. Ich weiß natürlich, dass mir nichts fehlt. Angefangen hat alles mit dieser Herzgeschichte, inzwischen hat sich das aber versrlbständigt. Kommt das alles vom Absetzen? Wie komme ich aus dem Gedankenkarussel heraus? Weiß nicht, wie ich die nächsten Tage überstehen soll.....wahrscheinlich bin ich einer jener Fälle, die einfach nicht absetzen können....
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Ende August 2012: ausgeprägte körperliche Schwäche nach Studiumsende, Hausarzt vermutet Burnout, Einnahmebeginn 100 mg Sulpirid - Anfang September 2012: symptomfrei
Weihnachten 2012: Reduktion auf 50 mg Sulpirid - Ostern 2013: 25 mg Sulpirid
Ende April 2013: Sulpirid abgesetzt, 5 Tage später erstmalig starke depressive Symptome
Anfang Mai 2013: 50 mg Sulpirid, nach zwei Stunden symptomfrei
Juli 2013: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später erneut depressive Symptome, Erhöhung auf 75 mg Sulpirid
ab Herbst 2013: erneute Reduzierung des Sulpirid
Februar 2014: 25 mg Sulpirid, starke depressive Symptome, starke körperliche Schwäche, Erhöhung bewirkt nichts
Februar 2014: 200 mg Sulpirid, depressive Symptome weiterhin
März 2014: erstmalige Konsultierung eines Psychiaters
März 2014: 75 mg Venlafaxin, 100 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden
April 2014: 150 mg Venlafaxin, 50 mg Sulpirid, 10 Tage Krankenstand
Mail 2014: 150 mg Venlafaxin, 25 mg Sulpirid, langsame Besserung des Allgemeinbefindens
Anfang Juni 2014: 150 mg Venlafaxin, Sulpirid abgesetzt - sofort wieder sehr starke Schwäche
Anfang Juni 2014: 200 mg Sulpirid, Symptome verschwinden, 150 mg Venlafaxin
Sommer 2014: Reduktion und Absetzen von Venlafaxin (auf eigene Faust)
Sommer 2015: Reduktion des Sulpirids auf 50 mg ohne Probleme, neuer Psychiater
Sommer 2016: Versuch der Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, depressive Symptome
März 2017: Psychiater verschreibt Elontril (Bupropion) 75 mg + 50 mg Sulpirid
Juli 2017: Elontril 150 mg, Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, Akathisie, Atembeschwerden, Schwäche, Stimmungsschwankungen, Schwindel
August 2017: Elontril 150 mg, Erhöhung Sulpirid wieder auf 50 mg nach schlimmen Absetzsymptomen (s.o)
Mitte August 2017: 0 Elontril, Sulpirid 50 mg, Unruhe weicht
Ende August 2017: 50 mg Sulpirid, wieder stabil
Anfang November 2017: erneutes Reduzieren, ca. 40 mg Sulpirid
Mitte November 2017: ca. 40 mg Sulpirid, leichte Absetzsymptome (s.o)
Mitte Dezember 2017: ca. 35 mg Sulpirid, einigermaßen stabil,
Weihnachten 2017: ca. 30 mg Sulpirid, stärkere Absetzsymptome (wie oben), wieder aufdosiert auf 35 mg
Ende Jänner 2018: ca. 35 mg Sulpirid, immer wieder Absetzsymptome (Herzprobleme, Schwindel, depressive Verstimmungen, Schwäche, Unruhe, starke Migräne), dazwischen auch gute Tage
Mitte Februar 2018: 25 mg Sulpirid, eine Woche starke Absetzsymptome (Schwäche in den Beinen, Kopfdruck, Niedergeschlagenheit, schlechter Schlaf, sehr starke Migräne)
März 2018: Beginn mit MIgräneprophylaxe: Valproinsäure (Antiepilepikum) 300 mg, 25 mg Sulpirid
Mitte März 2018: Valproinsäure 450 mg; Sulpirid 25 mg, anfänglich weniger Migräne
Mitte Juni: Valproinsäure 150 mg; Sulpirid 25 mg, Akathisie durch Reduzieren von Valproinsäure, gelegentlich Benzos
Ende Juni: Valproisäure abgesetzt, weiterhin 25mg Sulpirid,
Ende Juli: 22.5 mg Sulpirid mit der Wasserlösmethode, Metaprolol 25mg (Betablocker) gegen Migräne und Herzbeschwerden
Ende September 2018: 17.5 mg Sulpirid durch die Wasserlösmethode, 25 mg Metaprolol, stabil
Mitte Oktober 2018: 16 mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, stabil
Ende November 2018: 12,50mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, Herzbeschwerden Anfang Dezember 2018: 12mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, starke innere Unruhe
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von Towanda1 » Freitag, 07.12.18, 19:39

annemika hat geschrieben:
Donnerstag, 06.12.18, 17:57
Als ich gestern eine Ärztin kontaktierte, meinte sie nur, ob ich Psychotherapie mache? Als ob Psychotherapie die Absetzsymptome stoppen könnte.... Danke für eure Geduld, ihr Lieben.
s

Hallo Annemika,

nein, Psychotherapie kann keine Entzugssymptome stoppen, sie kann aber bewirken, daß Du Dich nicht mehr so hineinsteigerst, daß Du besser mit Deinen Ängten umgehen lernst, daß Du den Grund für Deine Ängste kennenlernst und bearbeitest. Burnout und Depression hat immer einen Auslöser, und solange der nicht angeschaut und bearbeitet wird, wird sich Dein Zustand nicht wirklich gravierend bessern. Psychotherapie ist das Mittel erster Wahl bei psychischen Problemen.

Ich finde die Frage Deiner Ärztin mehr als berechtigt.

LG Towanda
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KatjaJamie
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01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
1 x tgl. Thyreoidea comp. 5 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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