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annemika: Sulpirid absetzen

Auch für Antiepileptika (z.B. Lyrica/Pregabalin), Stimmungsstabilisierer und Stimulanzien
Jamie
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von Jamie » Samstag, 23.06.18, 12:06

Hallo annemika, :)

einmal die Woche geht geraaade noch so.
Es darf aber wirklich nicht mehr werden, da musst du absolut wachsam sein!

Das ist so aber eigentlich keine Lösung, wie ich finde.

Hat dir noch nie ein Arzt vorgeschlagen mal niedrig dosiert einen Bedarfsbetablocker zu testen?
Diese können Herzklopfen und Herzrasen sehr effektiv lindern und wären allemal ungefährlicher als die Benzos. Man kann die durchaus bei Bedarf nehmen, ich beiße bei herzrasen zB einen Krümel von meinem Bisoprolol ab und nach 20 Min beruhigt sich das Herz und damit auch der Rest des Organismuses.
Bei kleinen Dosierungen wirken Betablocker auch nicht blutdrucksenkend, sondern ausschließlich pulssenkend.

Wieviel mg sind denn 7 Tropfen Xanax / Alprazolam?
In Deu gibt es Alprazolam nicht als Tropfen (und Xanax als Markennamen kennen wir auch nicht, hier heißt es Tafil ;))

Viele Grüße
Jamie
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Clarissa
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von Clarissa » Samstag, 23.06.18, 12:22

Hallo annemika.

Mancher, u.a. auch ich, ist so in eine Benzoabhängigkeit geraten. Linderung der schlimmsten Beschwerden, bei mir waren es Schlafstörungen bis Schlaflosigkeit. Nur gingen die schlimmsten Beschwerden ja davon auf Dauer nicht weg und die Einnahmegründe mehrten sich...

Paß gut auf Dich auf.

VG von Clarissa
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annemika
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Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von annemika » Samstag, 23.06.18, 19:13

Lieber Jamie,
Xanax (ALprazolam) gibt es hier (I) in Tropfenform und es sind 0,75 mg pro ml... 10 Tropfen wären 0,25 mg. Laut Beipackzettel nimmt man 10 Tropfen dreimal am Tag. Ich nehme bei Bedarf (bisher 1mal wöchentlich seit 4 oder 5 Wochen) 7 Tropfen und das Herz kriegt sich dann wieder einigermaßen ein. Vielleicht versuche ich das mit dem Betablocker..... wenn mir meine Ärztin das verschreibt.... LG und vielen vielen Dank Annemika
Signatur
Ende August 2012: ausgeprägte Schwäche nach Studiumsende, Hausarzt vermutet Burnout, Einnahmebeginn 100 mg Sulpirid
Anfang September 2012: symptomfrei
Weihnachten 2012: Reduktion auf 50 mg Sulpirid
Ostern 2013: 25 mg Sulpirid
Ende April 2013: Sulpirid abgesetzt, 5 Tage später erstmalig starke depressive Symptome
Anfang Mai 2013: 50 mg Sulpirid, nach zwei Stunden symptomfrei
Juli 2013: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später erneut depressive Symptome
Juli 2013: 75 mg Sulpirid, erst dann symptomfrei
ab Herbst 2013: erneute Reduzierung des Sulpirid
Mitte Februar 2014: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später starke depressive Symptome, starke Schwäche
Februar 2014: 200 mg Sulpirid, depressive Symptome weiterhin
März 2014: erstmalige Konsultierung eines Psychiaters
März 2014: 75 mg Venlafaxin, 100 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden
April 2014: 150 mg Venlafaxin, 50 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden, 10 Tage Krankenstand
Mail 2014: 150 mg Venlafaxin, 25 mg Sulpirid, langsame Besserung des Allgemeinbefindens
Anfang Juni 2014: 150 mg Venlafaxin, 0 mg Sulpirid
Anfang Juni 2014: erneut starke Schwäche, kann nur mehr liegen
Anfang Juni 2014: 200 mg Sulpirid, Symptome verschwinden, 150 mg Venlafaxin
Sommer 2014: Reduktion und Absetzen von Venlafaxin (auf eigene Faust)
Sommer 2015: Reduktion des Sulpirids auf 50 mg ohne Probleme, neuer Psychiater
Sommer 2016: Versuch der Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, depressive Symptome
März 2017: Psychiater verschreibt Elontril (Bupropion) 75 mg + 50 mg Sulpirid
Juli 2017: Elontril 150 mg, Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, nervöse Unruhe, Atembeschwerden, Schwäche, Stimmungsschwankungen, Schwindel
August 2017: Elontril 150 mg, Sulprid 25 mg, weiterhin Absetzsymtpme
14. August 2017: Elontril 150 mg, Erhöhung Sulpirid wieder auf 50 mg nach schlimmen Absetzsymptomen (große Unruhe, Verkrampfung, Atembeschwerden, Herzklopfen etc.).
16. August 2017: Weglassen von Elontril, Sulpirid 50 mg, Unruhe weicht
Ende August 2017: 50 mg Sulpirid, wieder stabil
Anfang November 2017: erneutes Reduzieren, ca. 40 mg Sulpirid (schneide mit dem Messer nach Augenmaß weg, da die Tablette sehr klein ist)
Mitte November 2017: ca. 40 mg Sulpirid, leichte Absetzsymptome (Nervosiät, Stimmungsschwankungen)
Mitte Dezember 2017: ca. 35 mg Sulpirid, einigermaßen stabil,
Weihnachten 2017: ca. 30 mg Sulpirid, stärkere Absetzsymptome (wie oben)
Weihnachten 2017: wieder aufdosiert auf ca. 35 mg Sulpirid,
Ende Jänner 2018: ca. 35 mg Sulpirid, immer wieder Absetzsymptome (Herzprobleme, Schwindel, depressive Verstimmungen, Schwäche, Unruhe, starke Migräne), dazwischen auch gute Tage
Mitte Februar 2018: 25 mg Sulpirid, eine Woche starke Absetzsymptome (Schwäche in den Beinen, Kopfdruck, Niedergeschlagenheit, schlechter Schlaf, sehr starke Migräne), ein paar gute Tage anschließend
7.03.2018 Beginn mit MIgräneprophylaxe: Valproinsäure (Antiepilepikum) 300 mg, 25 mg Sulpirid
15.03.2018 Valproinsäure (Antiepileptikum) 450 mg; Sulpirid 25 mg, anfänglich weniger Migräne
15.06.2018 Valproinsäure 150 mg; Sulpirid 25 mg, große innere Unruhe durch Reduzieren von Valproinsäure, gelegentlich Benzos
25.06.2018 Valproisäure abgesetzt, weiterhin 25mg Sulpirid, trinke Passionsblumentee 22.07.2018 22.5 mg Sulpirid mit der Wasserlösmethode, Metaprolol 25mg (Betablocker) gegen Migräne und Herzbeschwerden

Ululu 69
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Beiträge: 3206
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43

Re: annemika: Sulpirid absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 24.06.18, 18:10

Hallo annemika,

nur zur Info, Jamie ist eine Frau.
:wink:

LG Ute
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