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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Sonntag, 20.05.18, 11:59

Hallo Bella, :)

man liest ja deutlich deine Verzweiflung heraus.
Es tut mir leid, dass es dir so mies geht :(.

Darf ich fragen, was du an Therapie gemacht hast, um die Angststörung in den Griff zu kriegen?
Es ist ja schon zu vermuten, dass das gerade durchschlägt.
Wenn man sich nicht mit seinen Ängsten befasst, dann suchen die sich immer wieder Wege und kommen hoch. Eine permanente Todesangst ist ja auch mit Verlaub nicht normal. Woher kommt die denn?
Ich glaube es ist essentiell, nach einem Therapeuten zu gucken.

Psychopharmaka unterdrücken, deckeln nur - und lullen ein und fahren runter, aber sie beseitigen nicht die Ursache von Angst und Panik.

Wenn du meinst, dass eine Aufdosierung des Seroquels hilfreich sein könnte, dann schaue, ob du es machst. Aber schaue auch, dass dir jemand zur Seite stehen kann wegen den Ängsten.
Mir scheint auch, dass du vielleicht den Tod deiner Katze (du erwähntest es) nicht verarbeitet hast? Da könnte vielleicht auch eine Traumatisierung vorliegen.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Sonntag, 20.05.18, 13:12

Jamie hat geschrieben:
Sonntag, 20.05.18, 11:59
Hallo Bella, :)

man liest ja deutlich deine Verzweiflung heraus.
Es tut mir leid, dass es dir so mies geht :(.

Darf ich fragen, was du an Therapie gemacht hast, um die Angststörung in den Griff zu kriegen?
Es ist ja schon zu vermuten, dass das gerade durchschlägt.
Wenn man sich nicht mit seinen Ängsten befasst, dann suchen die sich immer wieder Wege und kommen hoch. Eine permanente Todesangst ist ja auch mit Verlaub nicht normal. Woher kommt die denn?
Ich glaube es ist essentiell, nach einem Therapeuten zu gucken.

Psychopharmaka unterdrücken, deckeln nur - und lullen ein und fahren runter, aber sie beseitigen nicht die Ursache von Angst und Panik.

Wenn du meinst, dass eine Aufdosierung des Seroquels hilfreich sein könnte, dann schaue, ob du es machst. Aber schaue auch, dass dir jemand zur Seite stehen kann wegen den Ängsten.
Mir scheint auch, dass du vielleicht den Tod deiner Katze (du erwähntest es) nicht verarbeitet hast? Da könnte vielleicht auch eine Traumatisierung vorliegen.

Viele Grüße
Jamie
Ja, ich glaub auch das es die Angsterkrankung ist, die wieder durchkommt. Ich schrieb schon alles. Wohnsituation macht mir Angst- die Menschen,

dass mein einzig helfender Arzt bald aufhört und mein Sensory Overload nicht heilbar ist.

Das Sero möchte ich bei 300mg lassen, aber viell. Abililfy dazunehmen und später im Herbst das Sero nochm. versuchen zu senken.

Das mit meiner Katze habe ich dank den Tabletten überwunden.


LG Bella2
Mitte 2012 in der Psychiatrie bis auf 750mg Seroquel eingestellt. Durch Seroquel 45kg zugenommen.-> im Laufe der Jahre immer mehr.

(Körp. Krankheiten: Mitochondriale Myopathie, CFS, ADH Mangel, seit Sept 2017 festgestellter Diabetes Typ 2, hochsensibel, Bluthochdruck)

Habe auch eine ungeklärte organische Hirnsymptomatik+hormonelle Störungen seit Pubertät)

Irgenwannn Umstellung von Seroquel Prolong auf Quetiapin Redard.
(Umstellung gemerkt-mir ging es schlechter)

Nach 5 Jahren:

Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

Biorythmus seit Reduktion nur noch nachts wach.

Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

AKTUELL: Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert. ->

EXTREME ÄNGSTE

Versuch von Citalopram und Milanneurax, aber vertrage keinerlei AD wegen Schmerzmedi-Wechselwirkung.


Weitere Medis:

Melperon= derzeit 150mg gegen Angst. tägl.

Seit 11 Jahren Tavor tägl., war schon bei 13,5mg... nun seit August auf 3mg täglich+ 17.5mg Diazepam tägl.damit es wieder hilft. Habe eine hirnorganische schlimme Reizverarbeitungsstörung. Deswegen die Benzo's.
Das ist ein ganz schlimmes körperliches Gefühl im Kopf-diese Überreiztheit.

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 20.05.18, 19:13

Liebe Bella,
Bella2 hat geschrieben:
Sonntag, 20.05.18, 13:12
Das mit meiner Katze habe ich dank den Tabletten überwunden.
Jamie hat geschrieben:
Sonntag, 20.05.18, 11:59
Psychopharmaka unterdrücken, deckeln nur - und lullen ein und fahren runter,
Nein, kann man nicht. Man kann erstmal nix spüren durch Medikamente - und das ist manchmal hilfreich , zumindest momentan - aber überwinden und verarbeiten, das ist eine psychische Arbeit, Trauerarbeit sagen ja die Psychologen.
ich habe vor Jahren meinen lieben, süssen Kater verloren
- ich vermisse ihn noch heute jeden Tag,
und ich werde ihn jeden Tag vermissen,
bis ich selbst sterbe.
Er war ein Wesen, das NUR Freude und Liebe in mein Leben gebracht hat.
Es tut mir so leid, dass niemand deinen Schmerz fortnehmen kann.
Viele freuen sich auf ihre Gefühle, wenn sie Neuroleptika abgesetzt haben - wir beide wissen: Fühlen kann so verd..... weh tun!
Ich weiss oft auch nicht, was besser ist.
Zu leiden und ich selbst zu sein - mich abschießen zu lassen und unter der Käseglocke leben, da kann man auch keinem raten , das muss man für sich selbst entscheiden.
Aus meiner Erfahrung heraus ist es nur so, dass alles, was gedeckelt und gedämpft wird durch Chemie sich seinen Weg nach außen sucht, oder wie im spanischen Sprichwort: "Was man durch die Vordertür hinauswirft, kommt durch die Hintertür wieder herein!".
Ängste, Panikattacken, Angstzustände sind imho genau so etwas, was sich seinen Weg durch die Hintertür sucht .

liebe Grüße Arian
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Montag, 21.05.18, 8:40

Hallo ihr,

ich nochmal. Nach Tagen belesen..., meine Frage, würde viell. bei meiner starken Angsterkrankung ein schwaches NL helfen, so wie eigentlich das Melperon, was aber nie wirklich gewirkt hat. Abililfy ist mir doch zu heikel und wäre schon laut Literatur ein Gutes.

Ich will keine Empfehlungen, aber viell. Erfahrungen?

Danke


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Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

Biorythmus seit Reduktion nur noch nachts wach.

Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

AKTUELL: Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert. ->

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Montag, 21.05.18, 12:43

PS. Ich habe eine Sinus-Tachykardie (seit etlichen Jahren durch ein ehemaliges Schimmelproblem), leider machen das auch alle schwachen NL'S.

:(


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 22.05.18, 20:34

Hallo Bella,

ich bin mir nicht so sicher, ob du wirklich an einer Angsterkrankung leidest oder, ob die Angst nicht vielmehr einee Folge der vielen Medikamente ist, die du eingenommen und viel zu schnell und gleichzeitig wieder reduziert und wieder abgesetzt hast.

Ich glaube nicht, dass dir eine Art Wunderpille jetzt dabei hilft, dich plötzlich angstfrei zu machen. :?

Bei deinen vielfältigen Vorerkrankungen und der Benzoabhängigkeit fürchte ich, dass ein weiteres Medikament nur noch mehr Unruhe ins System bringt.

Angst, vor allem auch eine starke körperliche Angst, in ein häufiges Entzugs- und Absetzsymptom.

LG Ute
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Mittwoch, 23.05.18, 5:40

Hallo Ululu69,

Ich hatte schon vor Seroquel eine exteme Angsterkrankung. Genau vor diesen Dingen habe ich wieder Angst.

Benzoreduktionen haben bei mir noch nie Angst ausgelöst.

Und die 1 Woche wo ich AD's probiert habe, wars bissl besser. Aber die vetrage ich ja eben nicht. Siehe Signatur.

Die Angst strömt aus meinem Herzen herraus. Falls das jemand kennt.


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Samstag, 02.06.18, 6:39

Hallo ich nochmal.

Da bald meine Angst wahr wird und heute oder nächsten Monat auf meiner Etage wieder ausländische Nachbarn (Großfamilie) einziehen,

habe ich mir nun gedacht, viell. hilft ja an solchen Notfalltagen eine 25mg Seroquel extra- was ich zwar wegen der geringen Dosierung nicht glaube,
aber manche nehmen ja auch nach Bedarf 25mg zum Schlafen.


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Samstag, 02.06.18, 15:33

Hallo Bella, :)

die Anfrage habe ich nicht ganz verstanden.
Wann möchtest du sie denn "extra" nehmen?
Wenn die Großfamilie lärmt und du Schlaf brauchst?
Tagsüber zur Abschottung bei zuviel Trubel / Lärm?

Also es gibt Menschen, die kommen damit klar, sowas bei Bedarf zu nehmen.
Es gibt aber auch Menschen, für die ist das ungeeignet, weil es das ZNS reizt.
Du musst für dich selber ausprobieren, zu welcher Gruppe du gehörst.

Alles Gute
Jamie
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Sonntag, 03.06.18, 3:55

Hallo liebe Jamie,

ich würde mal 25mg probieren, wenn Dinge passieren, die mir extremst Angst machen. Zum Schlafen würde ich es nicht nehmen.


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Freitag, 08.06.18, 2:13

Hallo, mir geht's gar nicht gut. Meine beste Freundin aus Österreich hat mich einfach gelöscht und blockiert im Internet, obwohl ich sie nur vor einer Dummheit bewahren wollte. Sowas ist für mich, als hochsensibel nicht zu ertragen.

Jetzt kommen am Sonntag meine Eltern noch nach 11 Jahren mich besuchen und ich weiß nicht wie ich mit den emotionalen Stress umgehen soll. :(

Die neuen ausländischen Nachbarn ziehen auch bald ein. Und ich komme mit 300mg Sero einfach nicht aus.

Die Idee in Hochsituationen 25mg mehr zu nehmen, nützt nichts.

Sollte ich wieder hochdosieren, oder doch in der Klinik Abilifly ausprobieren- zum Sero 300mg.

Bin so ratlos. :zombie:


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Freitag, 08.06.18, 9:34

Hallo bella, :)

also das ist ja ein anhaltend schwieriger Zustand.

Besteht die Möglichkeit zu lernen mit Zusatzbelastungen auszukommen, ohne jedes Mal an den Medikamenten zu schrauben?
Das ist ja fatal, weil das Leben immer wieder Herausforderungen für dich bereit halten wird.
Du wirst dich immer mehr mit den Medikamenten verstricken.

Natürlich ist das eine Sache von viel Übung und Jahren - das ist mir klar, aber ich kann dir wirklich nur empfehlen das mal in Angriff zu nehmen.

Tut mir leid, was deine Freundin mit dir gemacht hat - das ist sehr unschön :(
Man sollte es anders klären, aber "dank" Internet und Co gibt es ja leider mittlerweile echt unschöne Methoden jemanden abzuservieren, statt vielleicht noch mal ein Gespräch zu suchen :oops:.

Weißt du, wir sind nicht in deinem Körper drin, du musst selbst entscheiden, ob es noch ein weiteres Medikament wird, aber ich würde vermutlich eher das Quetiapin hochdosieren als ein weiteres Mittel dazunehmen, bei dem man wieder nur ängstlich abwarten kann, was es für Nebenwirkungen für einen bereit hält.

Alles Gute
Jamie
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 08.06.18, 17:15

Bella2 hat geschrieben:
Samstag, 02.06.18, 6:39
Hallo ich nochmal.

Da bald meine Angst wahr wird und heute oder nächsten Monat auf meiner Etage wieder ausländische Nachbarn (Großfamilie) einziehen,

habe ich mir nun gedacht, viell. hilft ja an solchen Notfalltagen eine 25mg Seroquel extra- was ich zwar wegen der geringen Dosierung nicht glaube,
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LG Bella2
Da wäre meine Lösung ja eher : Umziehen, wenn mir die neuen Nachbarn extrem auf den Senkel gehen.
Was ja noch nicht gesagt ist, vielleicht sind sie ja nett.....
Zumindest eher umziehen als Medikamente.
Auf Grund eines Feuchtigkeitsproblemes nehme ich auch gerade Asthmamedikamente , aber ei n Dauerzustand ist das für mich nicht , ich bin schon auf der Wohnungssuche.
Und überhaupt: Es gibt so was wie eine Hausordnung, es gibt Miete mindern, es gibt doch einige Rechte - bist du im Mieterschutzbund ? (die sind empfehlenswert).

liebe Grüße Arian
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 08.06.18, 17:57

Hallo Bella,

ich würde die Sache mit den Nachbarn erstmal abwarten.
Vielleicht sind sie ja auch nett und überhaupt nicht so laut, wie du befürchtest.

LG Ute
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Samstag, 09.06.18, 4:08

Hallo zusammen.

Danke an Alle und besonders Jamie für ihre Worte.

Ich hatte schon erwähnt, dass ich nicht umziehen kann. Es gibt 0 freie Sozialwohnungen u . Wohnungen überhaupt.

Ich bin die einzige Deutsche und ich weiß, dass ich immer wieder an Situationen komme, wo ich zusammenbreche.

Ich bin leider hochsensibel-mit Rattenschwanz. Auch der Gedanke das mein 75j Arzt bald aufhört, macht mir Angst. Doch wenn es dann wieder zutrifft, stehe ich wieder vor dem Abgrund. :( Dann habe ich keine Hilfe mehr, was mein Sensory Overload betrifft.

Ich wäre gern auf ein Antidepressiva zum abnehmen umgstiegen, wenn es wieder höher dosiert werden muss.

Aber stimmt schon, was Jamie u.a. schreibt, lieber bei einem bleiben.


LG Bella2
Mitte 2012 in der Psychiatrie bis auf 750mg Seroquel eingestellt. Durch Seroquel 45kg zugenommen.-> im Laufe der Jahre immer mehr.

(Körp. Krankheiten: Mitochondriale Myopathie, CFS, ADH Mangel, seit Sept 2017 festgestellter Diabetes Typ 2, hochsensibel, Bluthochdruck)

Habe auch eine ungeklärte organische Hirnsymptomatik+hormonelle Störungen seit Pubertät)

Irgenwannn Umstellung von Seroquel Prolong auf Quetiapin Redard.
(Umstellung gemerkt-mir ging es schlechter)

Nach 5 Jahren:

Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

Biorythmus seit Reduktion nur noch nachts wach.

Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

AKTUELL: Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert. ->

EXTREME ÄNGSTE

Versuch von Citalopram und Milanneurax, aber vertrage keinerlei AD wegen Schmerzmedi-Wechselwirkung.


Weitere Medis:

Melperon= derzeit 150mg gegen Angst. tägl.

Seit 11 Jahren Tavor tägl., war schon bei 13,5mg... nun seit August auf 3mg täglich+ 17.5mg Diazepam tägl.damit es wieder hilft. Habe eine hirnorganische schlimme Reizverarbeitungsstörung. Deswegen die Benzo's.
Das ist ein ganz schlimmes körperliches Gefühl im Kopf-diese Überreiztheit.

Bella2
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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Donnerstag, 19.07.18, 6:48

Hallo ihr Lieben

Mal wieder ein Update von mir. Ich hatte ja bis Mitte April auf 300mg Sero reduziert. Nun geht es mir endlich seit Mitte Juni besser.

Nun würde ich gern im September weiter reduzieren, was erst undenkbar war, wegen der krassen Angst. Meine neuen Nachbarn ziehn nun bald auf meiner Etage ein. Ich hab's satt immer noch 75kg zu wiegen.


LG Bella2
Mitte 2012 in der Psychiatrie bis auf 750mg Seroquel eingestellt. Durch Seroquel 45kg zugenommen.-> im Laufe der Jahre immer mehr.

(Körp. Krankheiten: Mitochondriale Myopathie, CFS, ADH Mangel, seit Sept 2017 festgestellter Diabetes Typ 2, hochsensibel, Bluthochdruck)

Habe auch eine ungeklärte organische Hirnsymptomatik+hormonelle Störungen seit Pubertät)

Irgenwannn Umstellung von Seroquel Prolong auf Quetiapin Redard.
(Umstellung gemerkt-mir ging es schlechter)

Nach 5 Jahren:

Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

Biorythmus seit Reduktion nur noch nachts wach.

Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

AKTUELL: Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert. ->

EXTREME ÄNGSTE

Versuch von Citalopram und Milanneurax, aber vertrage keinerlei AD wegen Schmerzmedi-Wechselwirkung.


Weitere Medis:

Melperon= derzeit 150mg gegen Angst. tägl.

Seit 11 Jahren Tavor tägl., war schon bei 13,5mg... nun seit August auf 3mg täglich+ 17.5mg Diazepam tägl.damit es wieder hilft. Habe eine hirnorganische schlimme Reizverarbeitungsstörung. Deswegen die Benzo's.
Das ist ein ganz schlimmes körperliches Gefühl im Kopf-diese Überreiztheit.

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Re: Bella2: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von padma » Freitag, 20.07.18, 19:03

hallo Bella, :)

ich denke, wenn du dich im September immer noch stabil fühlst, kannst du es mit einer kleinen Reduktion versuchen.

Schön, dass es dir besser geht. :D

liebe Grüsse,
padma
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Bella2Ululu 69
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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