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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von padma » Mittwoch, 14.02.18, 17:45

hallo Bella, :)

schön, dass du die Reduktion geschafft hast und auch deutlich an Gewicht verloren hast. :D
Nun warte ich schon seit Januar auf eine Aufnahme in der Psycho, da ich ja das Dia nicht mehr vertrage und es nicht mehr wirkt... .
Meinst du mit Psycho Klinik? Was sll da gemacht werden, ein Entzug?
2ter Punkt: Ich habe festgestellt, das ich wieder ziemlich nervig bin und mich dann nicht im Griff habe. Mir ist das gar nicht aufgefallen,

dass das Sero auch dagegen geholfen habe u. ich nehme ja immerhin noch 450mg.
Die dämpfende Wirkung von Seroquel kann schon dazu geführt haben, dass du dich besser "im Griff" hattest.
Der sehr grosse Reduktionsschritt kann auch dazu geführt haben, dass du dich jetzt nicht so gut kontrollieren kannst. Dein ZNS ist wahrscheinlich noch im Anpassungsprozess und musst dich erst wieder daran gewöhnen, dass mehr Reize auf dich einströmen.
Ich merke bei mir, dass ich sehr schnell aus der Fassung gerate und meine Frustrationstoleranz sehr niedrig ist.

Wenn dir nun klar ist, was andere an dir nervig finden, kannst du daran vielleicht gezielt arbeiten?

liebe Grüsse,
padma
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Donnerstag, 15.02.18, 9:12

Hallo padma,

Also, das mit den nicht "im Griff" haben hatte ich schon 2005- da erinner ich mich an eine heftige Parterschaft... .

Das mit den daran arbeiten, wenn das so einfach wäre. Ich gerate eben auch schnell aus der Fassung, vor allem bei negativen Menschen u.

Überforderung, Provozieren oder Ungerechtigkeit.

Und weinen tue ich schnell. Jetzt geht es noch mit 450mg.


LG Bella2

PS: Wegen der Klinik, ich brauche wieder ein neues Benzo, da das Dia nicht mehr wirkt etc. Brauche das ja für meine sensorische Verarbeitungs-
störung.
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Habe auch eine ungeklärte organische Hirnsymptomatik+hormonelle Störungen seit Pubertät)

Irgenwannn Umstellung von Seroquel Prolong auf Quetiapin Redard.
(Umstellung gemerkt-mir ging es schlechter)

Nach 5 Jahren:

Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

Biorythmus seit Reduktion nur noch nachts wach.

Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

AKTUELL: Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert. ->

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Versuch von Citalopram und Milanneurax, aber vertrage keinerlei AD wegen Schmerzmedi-Wechselwirkung.


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Melperon= derzeit 150mg gegen Angst. tägl.

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Das ist ein ganz schlimmes körperliches Gefühl im Kopf-diese Überreiztheit.

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 15.02.18, 9:32

Hallo Bella, :)

ich möchte dich auf etwas Wichtiges aufmerksam machen.
Du nimmst schon einige Zeit in teilweise aberwitzig hohen Mengen Benzos.

Mein damaliger Neurologe der PIA sagte mir, dass eine dauerhafte Benzoeinnahme irgendwann zu irreversiblen Schäden im Gehirn führt. Und zwar zum Absterben hemmender Neurone, die eigentlich dazwischengeschaltet sind zur Impulskontrolle und Verhaltenskontrolle.

Die Folge sind enthemmte, aufdringliche, nervige, affektive Menschen.
Und das ist nicht oder nur zu einem begrenzten Teil wieder reversibel!

Du riskierst eine dauerhafte Störung deines Verhaltens und nicht mehr gutmachbare Veränderungen in deinem Verhalten und deiner Persönlichkeitsstruktur, wenn du das mit den Benzos nicht ernster nimmst oder besser in den Griff bekommst, sensorische Verarbeitungsstörung hin oder her.

Ich kann dich da nur eindringlich bitten dir ganz genau zu überlegen, ob es so weitergehen kann oder ob es nicht evtl. möglich ist wenigstens die Dosis zu senken und zu halten.

Benzos verursachen Langzeitschäden. Verharmlose es nicht. Du bist jung und hast bereits jetzt Tendenzen, dass dein verhalten unkontrolliert und enthemmt wird. Man möchte sich nicht vorstellen, wie das in 30 Jahren sein soll (?)... :oops:

MfG
jamie
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Donnerstag, 15.02.18, 9:47

Hallo Jamie,

Du machst mir gerade Angst.

ich brauche die Benzo's da ich ein "sensory overload" habe, eine extremst seltene Erkrankung, wo keiner sich mit auskennt.

Ohne Benzo's geht nicht.

Ich hoffe ich komme wieder auf die selbe Station wie immer... . Zum neuen Einstellen, die kennen sich ja damit aus.

Da ist ein guter Arzt. Enthemmt bin ich wirklich und genervt. Und ich fluche daheim, wenn ich allein bin. Aber nie wieder dickmachende Medi's


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 15.02.18, 10:04

Liebe Bella.

Ich bin leider auch benzoerfahren und sehe das genauso wie Jamie.

Es bestehen wenig (eigentlich: keine) Aussichten, daß mit Benzos auf Dauer alles gut wird.
Mich beunruhigt, daß Dia nicht mehr ausreichend wirkt und Du hoffst, ein anderes Benzo könne wieder greifen. Am Ende unterscheiden sich Benzos nur graduell und sind untereinander austauschbar. Es ist absehbar, daß Dir in absehbarer Zeit kein Benzo mehr helfen wird, auch nicht in absurder Dosierung. So ist das einfach.

Es muss unbedingt eine Alternative zum Umgang mit Deiner Erkrankung her! Hoffentlich kann Dir die Klinik in dieser Hinsicht helfen.

Teilnahmsvolle Grüße von Clarissa.
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Donnerstag, 15.02.18, 10:18

Hallo Clarissa,

die Klinik kann mir da auch nicht helfen. Das Dia wirkt erst seit meinem Sero- Entzug nicht mehr.

Ohne Benzo's würde ich meine Krankheit nicht aushalten, siehe meine Signatur. Das ist ein ganz schreckliches körperliches Gefühl im Kopf

u. ohne könnte ich gar nichts. Da die Reize von Geräuschen u. Licht nicht verarbeitet werden. Das haben auch Menschen mit CFS.

Das ist meine größe Angst, dass irgendwann gar nichts mehr greift.


LG Bella2

PS: Mir konnte keine Stadt der Welt (Deutschland) helfen, die ich früher alle durch hatte.
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Donnerstag, 15.02.18, 10:38

Mal ne andere Frage, wie kommen den Menschen mit einer bipolaren Störung ohne Medi's klar?

Ich habe das nicht, aber weil ich ohne Tavor klar kommen soll... .


Ich will mir halt durch die geringere Impuls-u. Verhaltenskontrolle keine Kontakte wieder kaputt machen etc.


LG Bella2 :(
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 15.02.18, 15:07

Hallo Bella, :)

niemand hat gesagt du sollst ohne x, y klarkommen.
Mir ist deine schwierige Lage bewusst.

Es ist nur so, Benzos auf langer Zeit und hohe Dosen können Schädigungen verursachen.
Das habe ich mir nicht ausgedacht, das ist hinlänglich bekannt.
Als Buhfrau will ich da nicht gelten, wenn ich auf die Risiken hinweise.
Deswegen gibt es ja dieses Forum.

Es ist hinlänglich bekannt dass Krebs * z.B. vermehrt mit Benzos assoziiert wird, gleiches gilt für kognitive Einbußen.
Diskutiert wird auch, ob Benzos Alzheimer begünstigen können; da stehen endgültige Ergebnisse noch aus.

( * Es gibt Benzos mit höherem und niedrigerem Krebsrisiko, siehe auch hier (Discussion und folgend)
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4602739/ )

Ich will da auch keine Angst machen, es ist nur schlichtweg so, dass dies potente Mittel mit entsprechenden Nebenwirkungen sind.
Wenn Ärzte dich schon nicht aufklären, wie problematisch eine Langzeiteinnahme und hohe Einnahme ist, dann machen wir das wenigstens hier :roll: .

Entscheiden tust du, wie es weitergeht.

Ich verstehe auch deine angespannte Situation und deinen Leidensdruck, deswegen schrieb ich ja auch in meinem letzten Beitrag, ob es wenigstens eine Idee wäre die Dosis im Auge zu behalten (?)

schöne Grüße
Jamie
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Freitag, 16.02.18, 3:47

Hallo Jamie,

ist ja auch lieb von Dir, dass Du dich hier so kümmerst. Mich haben schon viele über die Langzeitschäden aufgeklärt.

Bin ja seit 2011 Dauergast in der Psycho.

Nur, dass was Du schreibst, mit der Impuls-u. Verhaltenskonzrolle, den Zusammenhang habe ich noch nie gehört.

Ihr müsst euch meine Erkrankung, warum ich die Benzo's brauche so vorstellen:

Ich habe ohne genau die selben schrecklichen Beschwerden wie bei einem Entzug, nur noch nen Tacken schlimmer.

So war das, lang vor der ersten Tavoreinnahme. Keiner konnte mir helfen.

Leider kann ich die Dosis über "längere" Zeit nicht mehr halten. Da hilft der größte Wille nichts.

Es nennt sich sensory overload, habe ich auch erst die letzten Monate erfahren.


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Montag, 02.04.18, 5:32

Hallo ihr Lieben,

ich darf verkünden, dass ich meine im Herbst reduzierte Serodosis von 450mg (vor Herbst 750mg) nun nochmal auf 350mg geschafft habe.

Noch 4 Tage, dann bin ich erstmal wieder mit meinem Plan durch. Die Dosis bleibt dann auch so.

Mal schauen, ob ich im Mai nochmal 50mg. mache. In diesen kommenden Jahreszeiten ist es einfach zu lange hell und laut.

Ich habe diesmal in 25mg Schritten in 5 Tagesabsätzen redzuziert. Ging viel einfacher als im Herbst.


Ich war auch davor wieder 1 Woche im März auf der Psycho. Mit dem Rettungswagen in der Nacht. - Da ich 3 Monate auf ein Bett und den Arzt gewartet hat. Aber sie konnten u. wollten mir nicht helfen. Dabei brauche ich ein neues Benzo. Ich weiß, viele vestehen das hier nicht, aber das ist das einzig wirksame bei meiner sensory overload Erkrankung. Nehme nun oral GABA ein, aber dass hilft auch nicht.


Ich hatte ja durch den Entzug im Herbst von 92,5kg auf 74,5kg abgenommen. Das steigt leider wieder um die 3 kg.
Beim jetzigen Entzug war kein weiterer Gewichtsverlust.

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Freitag, 13.04.18, 4:32

Hallo... ich bin es nochmal,

leider fängt jetzt seit Anfang April wieder meine Sommer(Lichtdepression) an.

Dabei bin ich immer noch am Reduzieren vom Seroquel. Ab heute wollte ich von 325mg auf 300mg ohne was neues einzunehmen.

Das ist der erste Sommer ohne 750mg Sero.


Was kann ich tun, damit es mir wieder besser geht? Die Hormone spielen ja auch eine große Wohlfühlrolle.
Und die sind seit der Pubertät extrem zu hoch. Kann man aber nichts machen. (Schilddrüse in Ordnung)

Und mein Reizüberflutungstermin kommt jetzt wieder dazu. Ich versuche mich schon bestmöglichst abzuschirmen.


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Freitag, 13.04.18, 11:39

Kann mein Beitrag nicht mehr ändern. Habe mich verschrieben. Meine Reizüberflutungsproblem.
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Seit 11 Jahren Tavor tägl., war schon bei 13,5mg... nun seit August auf 3mg täglich+ 17.5mg Diazepam tägl.damit es wieder hilft. Habe eine hirnorganische schlimme Reizverarbeitungsstörung. Deswegen die Benzo's.
Das ist ein ganz schlimmes körperliches Gefühl im Kopf-diese Überreiztheit.

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 13.04.18, 19:47

Hallo Bella,

wenn es dir noch so schlecht geht nach der letzten Reduktion und jetzt sowieso die anstrengenderee Jahreszeit für dich ansteht, kann es Sinn machen mit dem nächsten Schritt noch etwas zu warten.
Nimmst du immer noch jeden Tag die hohe Dosis Melperon und wie sieht es bei den Benzos aus ?
Es hilft ja nicht, wenn du ein Medikament reduziert und du dafür die anderen erhöhen musst.

LG Ute
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Samstag, 14.04.18, 3:37

Hallo liebe Ululu 69,

Ja, ich nehme immer noch momentan 10 mg Tavor, der Rest wie im Anhnang. Die Benzo's nehme ich wege meiner Überreizung, das Sero war ein anderer Baustein. Ich war heute - gestern, das erste mal bei 300mg Sero. Da möchte ich jetzt versuchen zu bleiben.

Das Melperon hilft nur bissl gegen Angst. Die Klinik will mir nicht helfen. So tümpel ich vor mir hin. Ich weiß nicht, von was die Depressionen kommen, von meiner Überreizungskrankheit, oder durch die Reduzierung oder beides. hmmm

Na ja, 300mg ist ja auch schon für mich sehr wenig, wenn man bedenkt, dass ich 750mg genommen habe.


LG Bella2
Mitte 2012 in der Psychiatrie bis auf 750mg Seroquel eingestellt. Durch Seroquel 45kg zugenommen.-> im Laufe der Jahre immer mehr.

(Körp. Krankheiten: Mitochondriale Myopathie, CFS, ADH Mangel, seit Sept 2017 festgestellter Diabetes Typ 2, hochsensibel, Bluthochdruck)

Habe auch eine ungeklärte organische Hirnsymptomatik+hormonelle Störungen seit Pubertät)

Irgenwannn Umstellung von Seroquel Prolong auf Quetiapin Redard.
(Umstellung gemerkt-mir ging es schlechter)

Nach 5 Jahren:

Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

Biorythmus seit Reduktion nur noch nachts wach.

Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

AKTUELL: Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert. ->

EXTREME ÄNGSTE

Versuch von Citalopram und Milanneurax, aber vertrage keinerlei AD wegen Schmerzmedi-Wechselwirkung.


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Samstag, 05.05.18, 3:14

Hallo Ihr,

ich war jetzt wieder 4 Tage im KH. Tavor reduzieren, habe es aber nach knapp 4 Tagen wieder mit den Reizen nicht ausgehalten.

Mein Problem ist, ich habe seit der Sero Reduktion auf 300mg gemerkt, dass ich wieder extreme Ängste habe. Vor allem wenn ich mich hinlege. Dann bin ich jedes Mal dran, den Notarzt zu rufen. Eine Entzugserscheinung ist das diesmal nicht.

Ich halte das nicht aus, will aber das Sero nicht wieder erhöhen und nichts anderes chemisches einnehmen. Da alles bei mir dick macht.

Das Melperon hilft auch nicht gegen Angst.

Was kann ich tun? Gibt es hier auch welche mit so dollen Ängsten??


LG Bella2
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Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

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Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

AKTUELL: Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert. ->

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Versuch von Citalopram und Milanneurax, aber vertrage keinerlei AD wegen Schmerzmedi-Wechselwirkung.


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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Eva » Samstag, 05.05.18, 9:13

Hallo,

leider wurde auch hier nicht das Rad neu erfunden, also etwas, das die Angst wegnimmt, einen gut schlafen lässt und trotzdem keine Chemie ist - das gibt es nicht = die schlechte Nachricht.

Die gute ist, etliche konnten hier die Medikamente absetzen und lernen, ihr Leben ohne diese weiterzuleben, manche mit psychotherapeutischer Unterstützung. Starke Ängste gehören meiner Meinung nach in eine Therapie, denn da gibt es etwas aufzuarbeiten bzw. zu bearbeiten, das solche Ängste hervorruft, nur muss manchmal auch die geeignete Therapie erst mühsam herausgefunden werden.

Während des Entzug sind sowohl neue Ängste als auch Schlafbeeinträchigungen eher das Normale und müssen eventuell durchgestanden werden, wenn sich keine "Wohlfühldosis" finden lässt, ohne wieder etwas Beruhigendes neu draufzulegen. Zur leichten Dämpfung von Unruhe und Angst eigenen sich höchstens Kräuter oder Homöopathie. Die so wirksamen chemischen Mittel können immer nur ein kümmerlicher Ersatz bleiben und sind tückisch, an alle gewöhnt sich der Organismus und sie bereiten irgendwann ihrerseits Probleme. Das sind die nüchternen Fakten, ich zähle sie hier nochmal auf, weil sie uns nicht gefallen, wir sie aber akzeptieren müssen, falls wir der PP-Falle entkommen wollen.
ich war jetzt wieder 4 Tage im KH. Tavor reduzieren, habe es aber nach knapp 4 Tagen wieder mit den Reizen nicht ausgehalten
Kein Wunder, denke ich. Kliniken setzen in der Regel viel zu schnell ab, deshalb sind die Symptome nicht auszuhalten. Andererseits ist aus der Langzeiteinnahme und gleichzeitig Hochdosisbereich auszuschleichen eine besonders mühevolle Sache, insofern ist Deine Verzweilfung völlig nachvollziehbar. Auch Du wirst Dir Deinen Weg weiterhin suchen müssen. Alles Gute dafür.

Gruß, Eva
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Zolpidem und Bromazepam abgesetzt.

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 05.05.18, 14:27

Hallo Bella,

Angst ist ein sehr häufiges Problem beim Absetzen von Psychopharmaka.
Viele hier kennen diese körperliche Angst, die dann Auftritt und der mit herkömmlichen Mitteln oft nur sehr schwer beizukommen ist.
Dass du darüber hinaus noch unter einer Reizverarbeitungsstörung leidest, macht es natürlich nicht einfacher.

Ich lasse dir trotzdem mal einen Link zum Umgang mit Angst da. Vielleicht ist etwas dabei, das hilfreich für dich ist.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 50&t=11591

LG Ute
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Sonntag, 06.05.18, 7:40

Eva hat geschrieben:
Samstag, 05.05.18, 9:13
Hallo,

leider wurde auch hier nicht das Rad neu erfunden, also etwas, das die Angst wegnimmt, einen gut schlafen lässt und trotzdem keine Chemie ist - das gibt es nicht = die schlechte Nachricht.

Die gute ist, etliche konnten hier die Medikamente absetzen und lernen, ihr Leben ohne diese weiterzuleben, manche mit psychotherapeutischer Unterstützung. Starke Ängste gehören meiner Meinung nach in eine Therapie, denn da gibt es etwas aufzuarbeiten bzw. zu bearbeiten, das solche Ängste hervorruft, nur muss manchmal auch die geeignete Therapie erst mühsam herausgefunden werden.

Während des Entzug sind sowohl neue Ängste als auch Schlafbeeinträchigungen eher das Normale und müssen eventuell durchgestanden werden, wenn sich keine "Wohlfühldosis" finden lässt, ohne wieder etwas Beruhigendes neu draufzulegen. Zur leichten Dämpfung von Unruhe und Angst eigenen sich höchstens Kräuter oder Homöopathie. Die so wirksamen chemischen Mittel können immer nur ein kümmerlicher Ersatz bleiben und sind tückisch, an alle gewöhnt sich der Organismus und sie bereiten irgendwann ihrerseits Probleme. Das sind die nüchternen Fakten, ich zähle sie hier nochmal auf, weil sie uns nicht gefallen, wir sie aber akzeptieren müssen, falls wir der PP-Falle entkommen wollen.
ich war jetzt wieder 4 Tage im KH. Tavor reduzieren, habe es aber nach knapp 4 Tagen wieder mit den Reizen nicht ausgehalten
Kein Wunder, denke ich. Kliniken setzen in der Regel viel zu schnell ab, deshalb sind die Symptome nicht auszuhalten. Andererseits ist aus der Langzeiteinnahme und gleichzeitig Hochdosisbereich auszuschleichen eine besonders mühevolle Sache, insofern ist Deine Verzweilfung völlig nachvollziehbar. Auch Du wirst Dir Deinen Weg weiterhin suchen müssen. Alles Gute dafür.

Gruß, Eva
Hallo Eva,

danke für deinen Beitrag. Meine Ängste sind wegen meiner körperlichen Erkrankung, da man da nichts mehr machen kann, außer den Benzo's und das mein 75j Arzt bald aufhört, der sie mir verschrieben hat. Also u.a.. Und wegen meiner Wohnsituation etc etc.

Bevor das nicht geklärt ist, werde ich keine Ruhe finden. Nehme seit gestern ein homöopathisches Mittel Namens "Neurexan" und Passionsblume, obwohl ich weiß, dass das bei mir nicht hilft. Ich nehme es jetzt einfach mal.

Die haben wieder im KH von 13mg auf 4 mg reduziert. Ich sag ja, die haben 0 Ahnung, da hast Du Recht- das war wieder viel zu schnell.


LG Bella2
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Irgenwannn Umstellung von Seroquel Prolong auf Quetiapin Redard.
(Umstellung gemerkt-mir ging es schlechter)

Nach 5 Jahren:

Am 21.Sept. 2017 erster Versuch es zu reduzieren.

Nach 1 Monat- 21.OKt. 2017 bei 450 mg. (vorher 750mg tägl.)

Zustand: Wieder Ängste, alle Reize zu viel- werde erstmal bei 450 mg bleiben.

Zu hause reduziert.

Biorythmus seit Reduktion nur noch nachts wach.

Seit Mitte Nov. 2017. Mir geht es wieder besser. Entzug der Reduktion ist durch. Rythmus auch endlich wieder normal.

AKTUELL: Mitte März bis Mitte April 2018 auf 300mg Quetiapin reduziert. ->

EXTREME ÄNGSTE

Versuch von Citalopram und Milanneurax, aber vertrage keinerlei AD wegen Schmerzmedi-Wechselwirkung.


Weitere Medis:

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Seit 11 Jahren Tavor tägl., war schon bei 13,5mg... nun seit August auf 3mg täglich+ 17.5mg Diazepam tägl.damit es wieder hilft. Habe eine hirnorganische schlimme Reizverarbeitungsstörung. Deswegen die Benzo's.
Das ist ein ganz schlimmes körperliches Gefühl im Kopf-diese Überreiztheit.

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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Eva » Sonntag, 06.05.18, 9:52

Hallo Bella,

ich kann Dich gut verstehen.

Nichtchemische Schlafhilfen sind eine Möglichkeit, wenn man völlig ratlos ist und es irgendwie weitergehen muss.

Es gibt noch mehr davon, und einen Versuch dürfte es wert sein. Nur ist es besser, auch diese nicht durcheinander bzw. nebeneinander zu nehmen. Dein zentrales Nervensystem ist sehr gefordert, und je nachdem kann es auch auf diese Mittel unvorhersehbar reagieren.

Alles Gute,
Eva
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Re: Seroquel/Quetiapin Entzug Bitte um Hilfe

Beitrag von Bella2 » Montag, 07.05.18, 17:05

Bin seit gestern wieder in der Klinik. 3 Tage zu Hause ausgehalten. Werde nun was neues gegen die Angst bekommen
Mitte 2012 in der Psychiatrie bis auf 750mg Seroquel eingestellt. Durch Seroquel 45kg zugenommen.-> im Laufe der Jahre immer mehr.

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