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TBiene: Pipamperon reduzieren schon möglich?

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TBiene
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TBiene: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von TBiene » Donnerstag, 02.11.17, 10:39

Hallo zusammen,

ich bin Biene und nehme aufgrund einer anfänglichen Panikattacke, darauf folgend vereinzelt aufgetretenen und einer festgestellter Depression derzeit Pipamperon 40mg zum Schlafen und tagsüber aktuell nach Bedarf 30mg. Außerdem seit 2 Wochen Johanniskraut, da ich Mirtazapin, Amitriptilyn und ein weiteres Ad, dessen Namen ich vergessen habe, nicht vertragen habe.
Meine Geschichte lief so, dass ich bei meinen Eltern zu Besuch war und mir auf einmal komisch wurde, plötzlich hatte ich wie einen epileptischen Anfall und hatte das Gefühl, ich müsse sterben. Im Krankenhaus bekam ich dann 2x 0,5 Tavor, was ich auch ambulant weiterhin verschrieben bekam, mir nichts dachte und 2 Monate lang jeweils 0,5 und 0,5 einnahm. Da sich mein Zustand nicht besserte, entschloss ich mich in eine Tagesklinik zu gehen, da ich in der ganzen Zeit bei meinen Eltern wohnte und größtenteils nur weinte oder sehr aggressiv war. Dort ersetzen sie mir das Tavor durch Diazepan und tagsüber bekam ich Pipamperon. In den 8 Wochen Klinikaufenthalt wurde die Diazepan durch 40mg Pipamperon ersetzt. Ganz zu Beginn hatte ich leichte Kopfschmerzen an verschiedenen Stellen und kaum hörbaren Tinnitus. Mittlerweile habe ich nur noch Kopfrauschen und der Tinnitus wird immer lauter. Sobald ich mich hinlege (tagsüber versuche ich es gar nicht mehr) habe ich extremes Rauschen/Dröhnen im Kopf und der Tinnitus ist unfassbar laut. Können diese Symptome vom Pipamperon kommen, bzw. verstärkt werden? Am liebsten würde ich es tagsüber weglassen, da ich so auch nicht wirklich eine Wirkung spüre (meine Psychiaterin weiß das, hat darauf aber überhaupt nicht reagiert), aber da ich es ja schon einige Zeit nehme, wäre das fürs ZNS auch nicht gut oder? Ich habe auch noch nie Ads o.ä. vorher genommen und bin, was Medikamente betrifft, körperlich auch eher empfindlich. Ich weine auch sehr oft aus heiterem Himmel, weil ich nicht weiß, wie es weitergehen soll. Weiß jemand Rat?

Vielen Dank und viele Grüße
TBiene
Zuletzt geändert von Gwen am Mittwoch, 04.07.18, 22:28, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
2017
-Mitte Juni 2017 Einlieferung Klinik wg. Panikattacke--> Tavor 1 mg
-Mitte Juni - Mitte August 1mg Tavor, jeweils 0,5 tagsüber und 0,5 am Abend, dazwischen Versuche Trimipramin, Mirtazapin und Escitalopram einzuschleichen. Gescheitert, da Todesvisionen und durchgedreht
-Mitte August Tagesklinikaufenthalt mit 5mg Diazepam zur Nacht, ausgeschlichen mit 40mg Pipamperon zur Nacht statt Diazepam, erst alle 2 Tage, dann 2 Tage die Woche, dann 0 und tagsüber 60 - 80mg Pipamperon
-seit Mitte Oktober 900mg Johanniskraut am Morgen, 30mg Pipamperon über den Tag verteilt nach Bedarf und zum Schlafen 40mg. Johanniskraut zwischenzeitlich abgesetzt.
-seit Mitte/Ende November 30mg Pipamperon über den Tag verteilt bei Bedarf und zum Schlafen 25mg Valdoxan und 20mg Pipamperon, seit 11.12. 10mg Pipamperon
2018:
seit 10.1. 8mg Pipamperon am Abend
13.1. Klinikbesuch, weil nicht mehr ausgehalten. Haben angeordnet Pipamperon 20-20-20-40mg, da es doch "geholfen" hat. Habe ich 2 Tage gemacht, war aber ein großer Fehler.
10.2. mittlerweile nur noch abends 40mg Pipamperon und seit 2 Wochen erneut in Klinik, diesmal stationär
seit Feb. Venlafaxin eingeschlichen über 4 Wochen auf 150mg morgens
11.4. 150mg Venlafaxin morgens, Reduzierung Pipamperon abends auf 36mg; wieder mehrere Töne im Kopf durchgehend, außerdem verschwommenes Sehen, ab und zu Schläfenschmerzen, Zuckungen am Körper
09.05. Venla gleichbleibend, Reduzierung Pipamperon abends auf 32mg; Gehirnbrennen ab und zu, mehrere Töne weiterhin durchgehend,außerdem verschwommenes Sehen, ab und zu Schläfenschmerzen, Zuckungen am Körper, vor dem Schlafengehen rote Schatten bei Augen schließen, manchmal komplett weiß sehen bei geschlossenen Augen, Kopfrauschen
01.06. Venla gleichbleibend, Reduzierung Pipamperon, aktuell 28mg, da exaktes Abmessen im Messbecher nicht möglich. Schmerzen größtenteils weg, verschwommenes Sehen, Zuckungen am Körper weniger, mehrere Töne weiterhin durchgehend, Kopfrauschen, ab und zu verschiedene „Effekte“ beim Augen schließen, keine Gedanken vorhanden, ziemlich verzweifelt und kraftlos
11.06. Venla gleichbleibend, Reduzierung Pipamperon, aktuell exakt 24mg. Schmerzen größtenteils weg, verschwommenes Sehen, Zuckungen am Körper weniger, mehrere Töne weiterhin durchgehend, aber massiver, Kopfrauschen. Keine Gedanken vorhanden

Benedikt24
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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von Benedikt24 » Donnerstag, 02.11.17, 14:03

Hallo liebe Biene, :)

herzlich willkommen hier im ADFD. Wunderbar - dass Du hier bei uns bist. Hier wird Dir geholfen. Brauchst bloß bissel Vertrauen.

Nun - Rat ist Dir schnell gegeben. Mach bitte eine Psychotherapie. Es gibt unterschiedlich lange Therapien. Und unterschiedliche Formen.

Aber sie können Dein Leben positiv beeinflussen und Dir grundlegend helfen dauerhaft auf die Beine zu kommen. Auch ohne Psychopharmaka.
Depressionen sind heilbar! :party2:

Wie raten hier im Forum von der Einnahme dieser Medikamente grundsätzlich ab. (außer in absoluten Notfällen)

Uns eint, dass wir das Zeug wieder losbekommen möchten. Und andere Menschen vor der Einnahme warnen möchten. Psychopharmaka behandeln z.B. Depressionen nicht. Sie decken lediglich die Gefühle zu. Es kann sogar dazu führen, dass sie Psychotherapie behindern. Weil man nichts mehr spürt.

Ich sehe die Einnahme von Johanneskraut sehr kritisch. Dieses Kräuterlein kann auch abhängig machen und muss ausgeschlichen werden. Weil es wie ein Psychopharmaka wirkt. Viele chemischen Medikamente haben ihre Ursache in der Natur.

Noch ein Wort zum Weglassen. Es ist keine gute Idee einfach ein Medikament wegzulassen. Wie Du schon richtig schreibst - es reizt das Zentrale Nervensystem zu stark. Und vor allem nachhaltig. Wir im Forum empfehlen die 5-10 % Methode aller 4-6 Wochen. Bitte nicht schneller Absetzten oder mit größeren Schritten. Immer schön: :schnecke:

Wenn Du uns etwas Gutes tun willst, dann erstelle bitte eine persönliche Signatur. Gehe bitte dazu auf Deinen Nick - dann Persönlicher Bereich- dann auf Profil- dann auf Signatur erstellen.
Für uns sind die zeitlichen Faktoren wichtig. Wann hast Du welches Medikament eingenommen und wie lange. Welche Beschwerden sind dabei aufgetreten. Welche Krankheiten hast Du sonst noch und welche Medizin nimmst Du dagegen.

Bitte habe etwas Geduld. Du bekommst bestimmt noch fachlichen Rat zu Deiner Medikation. Hier sind echt gute Leute.....

Schön das Du Teil unseres Forum bist. Schreibe ruhig weiter von Dir. Wir sind sehr gespannt. :group:

Sei herzlich gedrückt, Benedikt.
Zuletzt geändert von Benedikt24 am Donnerstag, 02.11.17, 14:37, insgesamt 2-mal geändert.
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LinLinaEvaMurmelineUlulu 69JamiepadmamückelunettaKatharina
2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin

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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 02.11.17, 14:29

Liebe Biene :-)

willkommen im Forum :-)

Beim lesen deines Beitrags bekomme ich sehr das Gefühl, dass du von deinen Ärzten ziemlich schlecht beraten wurdest, zumindest was die Medikation angeht :-(

Machst du denn eine Therapie, konntest du irgendwas anderes außer Medikamente in der Tagesklinik für dich finden, was hilfreich war? Weißt du denn jetzt im Nachhinein, was ein Auslöser für deine Attacke bzw. Anfall gewesen sein könnte? Da könnten einige Dinge mit reinspielen, hast du vorher andere Medikamente eingenommen oder verändert, auch pflanzliche Mittel, die Pille abgesetzt, akute oder chronischen stärkere Stresssituationen gehabt oder ähnliches? Womit wurde die Diagnose Depression begründet? Wurdest du körperlich gründlich untersucht, z.b. Schilddrüse, Hormonstatus, Vitaminversorgung etc.?

Wurde Epilepsie ausgeschlossen?

Hast du immer noch diese Attacken/Anfälle? Wie genau haben sie sich geäußert?

Du hast wie du schreibst 2 Monate lang 1 mg Tavor (Lorazepam) täglich genommen (!) - das ist ein Benzodiazepin, diese können teils schon nach 1-2 Wochen täglicher Einnahme sehr stark körperlich abhängig machen. Das hätte dir denke ich gar nicht so lange verschrieben werden dürfen. In der Klinik wurde das Medikament dann sehr schnell umgestellt auf Diazepam und das dann zügig abgesetzt - das bedeutet, du hast quasi einen Benzo-Kaltentzug hinter dir. Ich weiß nicht, wie stark du schon körperlich abhängig warst aber sehr riskant war diese Vorgehensweise schon. Es könnte sein, dass du nun immer noch die Folgen davon spürst.

Das schnelle Absetzen allein würde schon reichen um einige Menschen ziemlich "umzuhauen". Dazu hast du noch ein Neuroleptikum bekommen, das den Benzo-Entzug nicht kompensieren kann aber ein eigenes Potential für Abhängigkeit und Nebenwirkungen hat.

Das Problem ist, es ist jetzt kaum möglich zu sagen, welche deiner zusätzlichen Probleme woher kommen, vom Absetzen der Benzos und/oder sind es Nebenwirkungen des Pipamperons. Auch Johanniskraut ist nicht ganz harmlos, es wirkt teilweise ähnlich wie chemisch hergestellte Antidepressiva und kann daher natürlich auch Nebenwirkungen haben.

Wie lange nimmst du das Pipamperon jetzt schon? Wann genau hattest du die Benzos eingenommen? Seit wann genau nimmst du Johanniskraut?

Bevor wir dir genaueres zum möglichen weiteren Vorgehen sagen können, beantworte wenn möglich noch obige Fragen und erstelle am besten gleich eine Signatur. Diese sollte möglichst ausführlich und mit Datum alle Medikamentenveränderungen und Datum des Einnahmebeginns- und Ende beinhalten. gehe dazu auf deinen Nutzernamen rechts oben auf der Seite -> Persönlicher Bereich -> Profil -> Signatur ändern.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von TBiene » Samstag, 04.11.17, 6:58

Hallo ihr beiden,

vielen Dank für die schnellen Antworten.
Auslöser für die erste Attacke war sicherlich Überlastung. Ich habe 4 Monate in einer Zeitfirma gearbeitet mit 50h Woche ohne Pause. Chefin war Horror, mein Opa ist auch noch kurz vorher gestorben und ich hatte einen Umzug hinter mir und eine Trennung. Ich schätze, das war einfach zu viel. Hatte 2015 - 2016 schon mal einen Burnout und der war noch nicht ganz vorbei meiner Meinung nach. Hab zu dieser Zeit auch Johanniskraut genommen, was ich damals gut vertragen hatte, deswegen dachte ich, wenn jetzt Ad, dann Johanniskraut.

Viel gebracht, außer die Medikamentenumstellung hat mir die Tagesklinik leider nicht. Habe mich immer etwas unwohl gefühlt und hatte immer Angst, dass wenn ich ausraste oder ähnliches, würden sie mich in die geschlossene Abteilung bringen. Habe ich bei einer Mitpatientin mitbekommen und dadurch noch mehr Angst bekommen. In der Klinik selber hatte ich auch verschiedene Symptome, die ich aber nie richtig zuordnen konnte. Einmal hatte ich das Gefühl, mir würde eine Ader im Kopf zerplatze. Das hat auch ganz laut geknallt. War dann anscheinend der Tavorentzug?

Bin nun ambulant in Therapie 1x die Woche, aber weiß immer gar nicht so recht, was ich da erzählen soll. Am meisten quälen mich körperliche Symptome. Kopfschmerzen, wie im Schraubstock eingeklemmt, dann mal an verschiedenen anderen Stellen im Kopf Schmerzen, Tinnitus (der sich auch im Laufe der Zeit manifestiert und in der Lautstärke verschlimmert hat), unkontrolliertes Muskelzucken an unterschiedlichsten Körperstellen, Herzstechen/-brennen, Übelkeit usw. das irritiert mich so, dass ich mir immer denke, ob das jemals wieder weggehn kann..

Bei mir wurde ein großes Blutbild gemacht. Kam ein Vitamin D Mangel raus. Ansonsten nur ein EKG, mit verlängertem QT-Intervall, ansonsten unauffällig. Schilddrüse wurde nicht gemacht, allerdings 2016 und da war alles unauffällig. Wegen der Epilepsie wurde nichts geprüft, aber wenn ich Epilepsie hätte, hätte die Tavor ja nicht wirken können oder? War, nachdem ich die 1mg eingenommen hatte wieder "ganz normal".

Viele Grüße
Biene
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-Mitte Juni 2017 Einlieferung Klinik wg. Panikattacke--> Tavor 1 mg
-Mitte Juni - Mitte August 1mg Tavor, jeweils 0,5 tagsüber und 0,5 am Abend, dazwischen Versuche Trimipramin, Mirtazapin und Escitalopram einzuschleichen. Gescheitert, da Todesvisionen und durchgedreht
-Mitte August Tagesklinikaufenthalt mit 5mg Diazepam zur Nacht, ausgeschlichen mit 40mg Pipamperon zur Nacht statt Diazepam, erst alle 2 Tage, dann 2 Tage die Woche, dann 0 und tagsüber 60 - 80mg Pipamperon
-seit Mitte Oktober 900mg Johanniskraut am Morgen, 30mg Pipamperon über den Tag verteilt nach Bedarf und zum Schlafen 40mg. Johanniskraut zwischenzeitlich abgesetzt.
-seit Mitte/Ende November 30mg Pipamperon über den Tag verteilt bei Bedarf und zum Schlafen 25mg Valdoxan und 20mg Pipamperon, seit 11.12. 10mg Pipamperon
2018:
seit 10.1. 8mg Pipamperon am Abend
13.1. Klinikbesuch, weil nicht mehr ausgehalten. Haben angeordnet Pipamperon 20-20-20-40mg, da es doch "geholfen" hat. Habe ich 2 Tage gemacht, war aber ein großer Fehler.
10.2. mittlerweile nur noch abends 40mg Pipamperon und seit 2 Wochen erneut in Klinik, diesmal stationär
seit Feb. Venlafaxin eingeschlichen über 4 Wochen auf 150mg morgens
11.4. 150mg Venlafaxin morgens, Reduzierung Pipamperon abends auf 36mg; wieder mehrere Töne im Kopf durchgehend, außerdem verschwommenes Sehen, ab und zu Schläfenschmerzen, Zuckungen am Körper
09.05. Venla gleichbleibend, Reduzierung Pipamperon abends auf 32mg; Gehirnbrennen ab und zu, mehrere Töne weiterhin durchgehend,außerdem verschwommenes Sehen, ab und zu Schläfenschmerzen, Zuckungen am Körper, vor dem Schlafengehen rote Schatten bei Augen schließen, manchmal komplett weiß sehen bei geschlossenen Augen, Kopfrauschen
01.06. Venla gleichbleibend, Reduzierung Pipamperon, aktuell 28mg, da exaktes Abmessen im Messbecher nicht möglich. Schmerzen größtenteils weg, verschwommenes Sehen, Zuckungen am Körper weniger, mehrere Töne weiterhin durchgehend, Kopfrauschen, ab und zu verschiedene „Effekte“ beim Augen schließen, keine Gedanken vorhanden, ziemlich verzweifelt und kraftlos
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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von Jamie » Samstag, 04.11.17, 9:24

Hallo Biene,

auch von mir noch willkommen im Forum :).
Wegen der Epilepsie wurde nichts geprüft, aber wenn ich Epilepsie hätte, hätte die Tavor ja nicht wirken können oder?
Eine Epilepsie würde ich doch noch mal aktiv ausschließen wollen; normalerweise macht man das mit einem harmlosen EEG, wobei das nur eine Momentaufnahme ist, das muss man wissen.
Tavor / Lorazepam kann nämlich sehr wohl einen leichten epileptischen Anfall auflösen. Es ist zwar nicht das Mittel der Wahl bei Epilepsie (eher Diazepam), wird aber in der Akuttherapie sehr wohl als krampflösendes Mittel eingesetzt.

Nichtsdestotrotz spricht eher mehr dafür, dass du eine saftige Panikattacke hattest und dahinter tatsächlich Überlastung und Burnout stand. Da hilft Tavor natürlich auch ´super´ :wink:

Mich würde auch interessieren, ob du einen Zusammenhang herstellen kannst zu dem Ort, wo das passierte (bei deinen Eltern). Ist eure Beziehung vielleicht belastet und angespannt? Solche Dinge können verstärkend wirken. Vielleicht mal ein Aspekt, den du in der Therapie ansprechen könntest?
Inwieweit deine Beziehung zu deinen Eltern deinen Zustand mit beeinflusst?

Zu deinen Symptomen.
Das wird ein schöner Mischmasch aus Benzoentzug, Nebenwirkungen und Absetzsymptomen sein und ist leider kaum aufzudröseln für uns.
Was immer hilft, ist achtsamsein und sich schonen und viele Pausen einlegen.

Viele im Forum leiden unter Reizüberflutung und einige auch unter Tinnitus, der sich verstärkt, wenn die Umgebung zu laut und hektisch ist.

Bist du auch stark verspannt? Benzos wirken sich auf die Muskelspannung aus, das kann zu diversen Schmerzen am ganzen Körper führen und auch die Muskelzuckungen sind typisch für einen Entzugszustand. Du könntest vorsichtig Magnesium antesten (bitte ein hochwertiges Magnesium, keine Brausetabletten für 80 Cents) und falls du es verträgst, die Dosis steigern.
Das wird von Einigen als hilfreich empfunden.

Generell gilt: Du solltest du dir soviel Ruhe wie möglich gönnen.

Was gedenkst du denn mit deinen Medikamenten zu machen? Möchtest du es erst mal so beibehalten?
Es ist so, dass ein Teil der Medikamente auch dafür verantwortlich sein kann, wie es dir geht.
Da müsste man mal schauen, ob mögliche Veränderungen Linderung bringen.

Grüße
Jamie
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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von TBiene » Sonntag, 05.11.17, 11:01

Hallo Jamie,

also es war so, dass ich die Nacht davor schon irgendwie unruhig war und plötzlich am Bauch das Zittern anfing. Habe mir aber nichts weiter gedacht und es auf Kälte geschoben. Konnte dann nochmal einschlafen. Bin am morgen sehr früh wach geworden und wusste, dass ich nicht mehr arbeiten kann (hatte das Gefühl schon bei meinem ersten Burnout, allerdings verlief der ja ohne Panikattacke). Habe dann meine Eltern angerufen, weil sie meine näherten Vertrauten sin und meine Mutter holte mich ab. Hab dann noch ganz normal erzählt, dass ich nicht mehr in die Arbeit kann und dann auf einmal aus dem Nichts die Attacke. Habe und hatte immer ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern, deswegen sehe ich dort keinen direkten Zusammenhang. Da ich alleine lebe, wohne ich derzeit auch wieder bei meinen Eltern, einfach, weil ich mich dort wohler fühle als alleine zu Hause, falls wieder irgendwas sein sollte..

Ich versuche jeden Morgen etwas Sport zu machen, um meine Verspannungen zu lösen. Die meisten sind im Nacken- und Schulterbereich, aber manchmal auch die Arme. Teilweise schlafen mir auch die Hände ein ohne Grund. Bin da immer sehr besorgt, was das dann wieder sein kann..

Danke für die Tipps, das mit dem Magnesium werde ich mal probieren.
Ich habe vor die Dosis des Neuroleptikums zumindest tagsüber etwas zu reduzieren. Mit den 40mg zur Nacht wird ja nicht so leicht gehen. Ich bin allerdings auch schon mal "aus Versehen" ohne eingeschlafen, war dann allerdings 9x wach die Nacht und hatte sehr unruhigen Schlaf und wirre Träume. Mit dem Pipamperon kann ich auch nicht durchschlafen (wache 4-5 mal auf), aber er ist zumindest etwas erholsamer..wirklich durchgeschlafen hatte ich nur während des Ausschleichend mit Diazepam oder der Kombination Diazepam und Pipamperon. Wäre so schön, wenn das irgendwann auch mal wieder ohne Medis klappt...

Schönes We, Grüße
Biene
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-Mitte August Tagesklinikaufenthalt mit 5mg Diazepam zur Nacht, ausgeschlichen mit 40mg Pipamperon zur Nacht statt Diazepam, erst alle 2 Tage, dann 2 Tage die Woche, dann 0 und tagsüber 60 - 80mg Pipamperon
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13.1. Klinikbesuch, weil nicht mehr ausgehalten. Haben angeordnet Pipamperon 20-20-20-40mg, da es doch "geholfen" hat. Habe ich 2 Tage gemacht, war aber ein großer Fehler.
10.2. mittlerweile nur noch abends 40mg Pipamperon und seit 2 Wochen erneut in Klinik, diesmal stationär
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11.4. 150mg Venlafaxin morgens, Reduzierung Pipamperon abends auf 36mg; wieder mehrere Töne im Kopf durchgehend, außerdem verschwommenes Sehen, ab und zu Schläfenschmerzen, Zuckungen am Körper
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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von Benedikt24 » Montag, 06.11.17, 14:14

Liebe Biene, :-)

nun - dass ist ja toll dass Du eine Therapie machst. Die Fragen für die Therapie wären z.B. : warum ist meine Beziehung gescheitert. Und fluchs sind wir bei frühkindlichen Erfahrungen. (das was Jamie angedeutet hat) Oder warum arbeite ich, bis ich zusammenbreche? Warum lenke ich mich ab? Was soll ich nicht spüren? Ja sicherlich gibt es oberflächlich immer Gründe. Aber es geht darum darunter zu sehen. Nichts ist Zufall.

Ich möchte Dir Schneewittchen und Rumpelstilzchen ans Herz legen. Diese Märchen beschäftigen sich vielleicht mit Deinen Themen.

Ich bin rhetorische nicht besonders bewandert. Es könnte verletztend wirken. Mir geht es um Dich. Und da war mir auch dieses offene Mittel recht.

Es ist wunderbar, dass Du uns an Deinem Leben teilhaben lässt. Und offen schreibst. Denn auch mit totaler Offenheit und Ehrlichkeit kommst Du in der Therapie weiter. Was ich Dir von ganzen Herzen wünsche.


Sei herzlich gedrückt von mir, liebe Biene.
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LinLinaKatharina
2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin

TBiene
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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von TBiene » Sonntag, 12.11.17, 15:05

Lieber Benedikt,

danke für deine Worte, ich habe verstanden, was du mir damit sagen wolltest. Leider ist das Herzbrennen in den letzten Tagen schlimmer geworden. Lege mir, wenn ich zu Hause bin jetzt immer eine Wärmflasche aufs Herz, dadurch wird der Schmerz etwas abgemildert, da ich mich mehr auf die Wärme konzentriere. Das mag etwas komisch klingen, aber mir hilft es momentan.
Kam in meiner Therapie schon ein mini Stückchen weiter und meinem Exfreund konnte ich auch einiges sagen, was mich lange Zeit belastet hat. Das Pipamperon habe ich jetzt sicherheitshalber noch nicht reduziert, da ich mich vor weiteren Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen o.ä. fürchte..

Es ist echt toll, sich mit Leuten auszutauschen, die Erfahrung in dem Bereich haben und einen mit seiner Problematik verstehen. Nicht wie die Ärzte, die immer gar nicht wissen, was sie sagen solln, wenn man schildert, mit was für körperlichen Symptomen man zu kämpfen hat.

Ein schönes We an alle.
Viele Grüße
Biene
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2017
-Mitte Juni 2017 Einlieferung Klinik wg. Panikattacke--> Tavor 1 mg
-Mitte Juni - Mitte August 1mg Tavor, jeweils 0,5 tagsüber und 0,5 am Abend, dazwischen Versuche Trimipramin, Mirtazapin und Escitalopram einzuschleichen. Gescheitert, da Todesvisionen und durchgedreht
-Mitte August Tagesklinikaufenthalt mit 5mg Diazepam zur Nacht, ausgeschlichen mit 40mg Pipamperon zur Nacht statt Diazepam, erst alle 2 Tage, dann 2 Tage die Woche, dann 0 und tagsüber 60 - 80mg Pipamperon
-seit Mitte Oktober 900mg Johanniskraut am Morgen, 30mg Pipamperon über den Tag verteilt nach Bedarf und zum Schlafen 40mg. Johanniskraut zwischenzeitlich abgesetzt.
-seit Mitte/Ende November 30mg Pipamperon über den Tag verteilt bei Bedarf und zum Schlafen 25mg Valdoxan und 20mg Pipamperon, seit 11.12. 10mg Pipamperon
2018:
seit 10.1. 8mg Pipamperon am Abend
13.1. Klinikbesuch, weil nicht mehr ausgehalten. Haben angeordnet Pipamperon 20-20-20-40mg, da es doch "geholfen" hat. Habe ich 2 Tage gemacht, war aber ein großer Fehler.
10.2. mittlerweile nur noch abends 40mg Pipamperon und seit 2 Wochen erneut in Klinik, diesmal stationär
seit Feb. Venlafaxin eingeschlichen über 4 Wochen auf 150mg morgens
11.4. 150mg Venlafaxin morgens, Reduzierung Pipamperon abends auf 36mg; wieder mehrere Töne im Kopf durchgehend, außerdem verschwommenes Sehen, ab und zu Schläfenschmerzen, Zuckungen am Körper
09.05. Venla gleichbleibend, Reduzierung Pipamperon abends auf 32mg; Gehirnbrennen ab und zu, mehrere Töne weiterhin durchgehend,außerdem verschwommenes Sehen, ab und zu Schläfenschmerzen, Zuckungen am Körper, vor dem Schlafengehen rote Schatten bei Augen schließen, manchmal komplett weiß sehen bei geschlossenen Augen, Kopfrauschen
01.06. Venla gleichbleibend, Reduzierung Pipamperon, aktuell 28mg, da exaktes Abmessen im Messbecher nicht möglich. Schmerzen größtenteils weg, verschwommenes Sehen, Zuckungen am Körper weniger, mehrere Töne weiterhin durchgehend, Kopfrauschen, ab und zu verschiedene „Effekte“ beim Augen schließen, keine Gedanken vorhanden, ziemlich verzweifelt und kraftlos
11.06. Venla gleichbleibend, Reduzierung Pipamperon, aktuell exakt 24mg. Schmerzen größtenteils weg, verschwommenes Sehen, Zuckungen am Körper weniger, mehrere Töne weiterhin durchgehend, aber massiver, Kopfrauschen. Keine Gedanken vorhanden

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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 17.11.17, 20:03

 ! Nachricht von: Ululu 69
Hallo Biene,
Ich habe deinen Thread in die Rubrik "Neuroleptika absetzen " verschoben.
LG Ute
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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von TBiene » Samstag, 18.11.17, 11:10

Liebe Adfdler,

die letzten beiden Tage ging es mir wieder extrem schlecht. Hatte auch wieder mehrere Attacken, bei denen ich aber leider nicht weiß, wie sie ausgelöst wurden. Wie als liefen sie unterbewusst ab, wäre das möglich? Hatte dann eine Viertel Pipamperon genommen. Besserung brachte sie nicht. Laut Ärzten soll sie ja gegen Unruhe und Angst wirken, ich bemerke davon aber leider nichts!? Was haltet ihr von Lasea oder Bachblütentropfen für den Notfall oder wäre das wieder zu viel Durcheinander fürs ZNS? Ich danke euch.

Schönes We
Biene
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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von Jamie » Samstag, 18.11.17, 11:28

Hi Biene,

das tut mir leid zu lesen :(.

Kannst du die Attacken mal spezifizieren? Ich kann mir es nicht genau vorstellen.
Äußert sich das auch körperlich? Oder ist das ein psychischer Zustand?

Grüße
Jamie
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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von TBiene » Samstag, 18.11.17, 12:33

Hallo Jamie,

ich hab mich irgendwie unwohl gefühlt ( anders kann ich es nicht sagen) und hab gezittert wie verrückt, dazu vorher noch geweint, weils so schlimm war und der Puls war extrem hoch.
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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von TBiene » Freitag, 24.11.17, 7:37

Hallo zusammen,

ich war gestern wieder bei meiner Psychiaterin und schilderte ihr, dass ich immer noch Panik, Kopfschmerzen, Herzbrennen, Tinnitus, so lautes Tuten im Kopf und leichte Muskelzuckungen habe. Daraufhin meinte sie, dass mein vegetatives Nervensystem und meine Hormone komplett durcheinander seien. Sie verschrieb mir Valdoxan 25mg und meinte, dass Pipamperon muss weg, da es eh für meinen Fall nicht geeignet ist und nichts anderes macht als einen schlafen lässt. Was meint ihr dazu? Und wie soll ich das Pipamperon ausschleichen? Sie meinte nur, ich solle zu dem Valdoxan am Abend 1/2 Pipamperon nehmen und später dann 1/4, tagsüber weiterhin nach Bedarf, so lange bis das Valdoxan wirkt. Laut ihrer Aussage wirkt es nach ca. 5 Wochen, das würde bedeuten, dass innerhalb dieser Zeit das Pipamperon ausgeschlichen sein sollte..

Vielen Dank für eure Hilfe.

Viele Grüße
Biene
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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von pummeluff » Freitag, 24.11.17, 9:16

Hallo!

Wollte nur sagen, dass ich auch dieses laute Kopfrauschen und Dröhnen vom zu schnellen Absetzen von Perazin bekommen habe.
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10.10.17 Eindosieren von Baclofen
30.10.17 Perazin 100mg auf 50mg
Symptome: Sehr frühes Aufwachen mit Angst-/Panikwellen, Kopfrauschen, Kopfzittern
Habe ich auf Baclofen zurückgeführt und nicht auf Perazin
14.10.17 Perazin 50mg auf 25mg
17.10.17 Perazin 25mg auf 0mg
Die ganze Zeit oben genannte Symptome
21.11.2017 Wieder rauf auf 100mg Perazin
09.01.2018 Baclofen 112,5mg Symptome: Panikattacken
11.01.2018 Baclofen 100mg

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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von Jamie » Freitag, 24.11.17, 10:06

Hallo pummeluff, :)

es ist gut, dass du es zuordnen kannst.
Ich hoffe du kannst durch rasch stabilisieren.
Für die Zukunft weißt du dann ja, dass du es unbedingt vorsichtiger absetzen musst (10 % weniger alle 4-6 Wochen).

Schönes Wochenende
Jamie
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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 24.11.17, 17:38

Hallo Biene,

Ich würde an deiner Stelle meinem gereizten Nervensystem auf keinen Fall noch ein neues Medikament antun. Ich fürchte, dass du damit alles noch schlimmer machst.
Ich gebe deiner Ärztin in soweit recht, dass dein ZNS total durcheinander ist, ein Medikamentenwechsel wird da aber sicher keine Ruhe reinbringen.
Wir haben hier im Forum leider jede Menge Beispiele dafür, dass auf diese Art und Weise alles nur immer schlimmer wird.
Die Entscheidung musst du natürlich selber treffen, aber ich kann dir nur dringend davon abraten.

LG Ute
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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von padma » Freitag, 24.11.17, 17:47

hallo Biene, :)

noch eine Ergänzung dazu:
Sie verschrieb mir Valdoxan 25mg und meinte, dass Pipamperon muss weg, da es eh für meinen Fall nicht geeignet ist und nichts anderes macht als einen schlafen lässt.
Die einzige Wirkung die Valdoxan hat, ist, dass es leicht schlafanstossend ist. Es macht also auch nichts anderes. Ausserdem ist es sehr lebertoxisch, schon alleine deswegen würde ich es nicht nehmen.
Hier ein schon etwas älterer thread dazu viewtopic.php?f=6&t=3731


liebe Grüsse,
padma
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von TBiene » Sonntag, 26.11.17, 17:31

Danke für euer Feedback. Ich habe mir das schon so gedacht. Die ganzen Symptome sind auch viel schlimmer geworden mit der Zeit. Am besten wäre es gewesen, ich hätte nie irgendwelche Tabletten genommen, aber ich habe den Ärzten vertraut. Die Leidtragende bin ich, bzw. wir alle. Meint ihr, ich kann dann das Pipamperon zumindest schrittweise weglassen, also 10% alle 4-6 Wochen? Bin auch am überlegen, nochmal in eine Klinik zu gehen, einfach nochmal raus aus dem Alltag und aus meinem gewohnten Umfeld, was mich gerade sehr stresst. Würde mir dort aber keine neuen Medikamente „andrehen“ lassen.

Viele Grüße
Biene
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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von Jamie » Sonntag, 26.11.17, 19:33

Hallo Biene, :)

also wenn du es dir zutraust, dann spricht doch nichts dagegen, dass Pipamperon behutsam auszuschleichen. (?)
Du kannst ja erst mal nur ganz wenig weglassen, zB 5%, um überhaupt mal zu schauen, wie das so ist und was das so mit dir macht (?) und wenn das gut läuft, dann gehst du auf 10%.
Oder du machst es so, wie es sich stimmig für dich anfühlt.

Wenn du so ein Typ Mensch bist, dem der Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik gut tut, weil es dich entlastet aus dem Alltagstrott und den Verpflichtungen rauszukommen, dann spricht ja nichts dagegen in eine solche Einrichtung zu gehen, nur muss bitte vorher unbedingt sichergestellt sein, dass nichts an deinen Medikamenten geändert wird und du Herr deiner Medikation bleibst, sondern dass der Schwerpunkt tatsächlich auf Gesprächen, Anwendungen, Therapien, Entspannung etc. liegt.

Schönen Abend
wünscht Jamie
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Re: Pipamperon reduzieren schon möglich?

Beitrag von TBiene » Sonntag, 03.12.17, 6:01

Hallo zusammen,

nach langem hin und herüblegen habe ich mich doch dazu entschlossen, es mit Valdoxan zu versuchen und das Pipamperon auszuschleichen. Ich weiß nicht, ob es Einbildung oder was auch immer ist, aber zumindest das Herzbrennen ist nicht mehr vorhanden. Was mir allerdings sehr zu schaffen macht, ist der Tinnitus und diese „Kopfgeräusche“. Und irgendwie bin ich mürbe geworden. Nach nun 6 Monaten habe ich das Gefühl, dass es mir nicht besser geht, sondern schlechter, was ich auch auf die ganzen Medikamente, die ich innerhalb kurzer Zeit nehmen sollte, zurückführe. Wenn meine Familie nicht wäre, wäre ich wahrscheinlich gar nicht mehr da. Jeden Tag habe ich Suizidgedanken, weil ich langsam die ganzen körperlichen Symptome nicht mehr aushalte. Eigentlich war ich immer ein fröhlicher Mensch, aber was momentan abläuft ist einfach nur Horror..Ich kann mit niemandem darüber reden, auch nicht, dass ich die ganzen Medikamente mit dafür verantwortlich mache. Dann heißt es nur wieder: Nimm das Pipamperon, das hilft dir, dann bist du nicht so angespannt. Nur merke ich leider gar nichts davon..Habe den Ärzten in der Klinik, wo ich war auch davon berichtet, aber sie haben nichts dazu gesagt und mich einfach ignoriert. Ich weiß echt nicht mehr weiter :cry:

Viele Grüße
Biene
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2017
-Mitte Juni 2017 Einlieferung Klinik wg. Panikattacke--> Tavor 1 mg
-Mitte Juni - Mitte August 1mg Tavor, jeweils 0,5 tagsüber und 0,5 am Abend, dazwischen Versuche Trimipramin, Mirtazapin und Escitalopram einzuschleichen. Gescheitert, da Todesvisionen und durchgedreht
-Mitte August Tagesklinikaufenthalt mit 5mg Diazepam zur Nacht, ausgeschlichen mit 40mg Pipamperon zur Nacht statt Diazepam, erst alle 2 Tage, dann 2 Tage die Woche, dann 0 und tagsüber 60 - 80mg Pipamperon
-seit Mitte Oktober 900mg Johanniskraut am Morgen, 30mg Pipamperon über den Tag verteilt nach Bedarf und zum Schlafen 40mg. Johanniskraut zwischenzeitlich abgesetzt.
-seit Mitte/Ende November 30mg Pipamperon über den Tag verteilt bei Bedarf und zum Schlafen 25mg Valdoxan und 20mg Pipamperon, seit 11.12. 10mg Pipamperon
2018:
seit 10.1. 8mg Pipamperon am Abend
13.1. Klinikbesuch, weil nicht mehr ausgehalten. Haben angeordnet Pipamperon 20-20-20-40mg, da es doch "geholfen" hat. Habe ich 2 Tage gemacht, war aber ein großer Fehler.
10.2. mittlerweile nur noch abends 40mg Pipamperon und seit 2 Wochen erneut in Klinik, diesmal stationär
seit Feb. Venlafaxin eingeschlichen über 4 Wochen auf 150mg morgens
11.4. 150mg Venlafaxin morgens, Reduzierung Pipamperon abends auf 36mg; wieder mehrere Töne im Kopf durchgehend, außerdem verschwommenes Sehen, ab und zu Schläfenschmerzen, Zuckungen am Körper
09.05. Venla gleichbleibend, Reduzierung Pipamperon abends auf 32mg; Gehirnbrennen ab und zu, mehrere Töne weiterhin durchgehend,außerdem verschwommenes Sehen, ab und zu Schläfenschmerzen, Zuckungen am Körper, vor dem Schlafengehen rote Schatten bei Augen schließen, manchmal komplett weiß sehen bei geschlossenen Augen, Kopfrauschen
01.06. Venla gleichbleibend, Reduzierung Pipamperon, aktuell 28mg, da exaktes Abmessen im Messbecher nicht möglich. Schmerzen größtenteils weg, verschwommenes Sehen, Zuckungen am Körper weniger, mehrere Töne weiterhin durchgehend, Kopfrauschen, ab und zu verschiedene „Effekte“ beim Augen schließen, keine Gedanken vorhanden, ziemlich verzweifelt und kraftlos
11.06. Venla gleichbleibend, Reduzierung Pipamperon, aktuell exakt 24mg. Schmerzen größtenteils weg, verschwommenes Sehen, Zuckungen am Körper weniger, mehrere Töne weiterhin durchgehend, aber massiver, Kopfrauschen. Keine Gedanken vorhanden

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