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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Mittwoch, 06.12.17, 22:08

Hallo Jamie,

Danke für deine liebe Antwort.

Nun, bei mir war es ja so, dass ich auf 40 mg runterbin und gleichzeitig Vitamin D eingenommen habe, so fing das an. Ich hab im Sommer Kortison dazu eingenommen, das hat aber gar keine Schwierigkeiten gegeben. Ich nehme ab heute 75mg und schaue.
Meine Angst ist, dass ich das Ausschleichen oder umstellen Zuhause nicht schaffe, da der Schwindel unerträglich werden könnte.
Ohne Medi wäre es am besten, ich muss aber auch sagen, dass meine Erschöpfungszustände die ich seit 2009 hab unter Amisulprid weg waren. Ich hab sogar ein neues Hobby, das Tanzen begonnen. Was ich früher vor dem Schwindel nicht konnte wegen Erschöpfung. Was sich auch besserte, war, dass ich geistlichen Stress besser ertragen konnte wie zb.das viele Gerede meiner Kinder. Früher wurde mir das nach 1 Stunde zuviel und ich musste mich zurückziehen. Unter Amisulprid war es kein Problem. Ich sehe auch Vorteile in der Einnahme. Meine Mutter nimmt seit 20 Jahren Cipralex, ein AD, ohne das sie jahrelang nur auf dem Sofa hing, es ging ihr sehr schlecht. Seit dem sie das nimmt, lebt sie wieder. Sie konnte nicht aus dem Haus bevor sie Medikamente nahm. Ich vermute leider, dass das mit dem geistlichen Stress dass uns alles zu viel wird auch genetisch sein könnte. Ich hab meine 3 Kinder abgegeben, weil ich nicht in der Lage mehr war sie zu versorgen. Es war mir zu viel. Ich bin nicht sehr belastbar.

Ein AD wäre mir aber lieber als ein NL. Gut so ein Schwindel hat meine Mutter nicht. Als ich den Ärzten es schilderte, meinten sie ich bräuchte ein NL, da dieses ruckartige ruckeln im Kopf ja eher etwas gedämpft werden müsste, ein AD würde das Gegenteil bewirken. Naja irgendwie so hatten sie es mir erklärt. Aber vielleicht gibt es ja doch ein AD oder antiepileptikum, das wirkt? Zur Zeit brauche ich eine ganze Tablette Clonazepam am Abend. Darüber bin ich gar nicht glücklich.

LG tanjaangelina
Seit 2009 CFS Chronisches Erschöpfungssyndrom
Seit 2014 Chronischer Schwindel
Ohne Medikamente nicht aushaltbar.
Seit 2015 mehrere ADs und NL probiert wie Venlafaxin, Cioralex, Paroxetin, Olanzapin, Keppra, Gabapentin, Lyrica, Cymbal ta
Seit April 2017 Amisulprid erst 150 dann 125, 100, 75
Seit August 2017 Amisulprid 50 mg
November 2017 Versuch auf 40 mg zu reduzieren, 1 Woche gemacht, nach 4 Tagen kamen Nebenwirkungen, nach 1 1/2Wochen wieder der Schwindel, schon vor dem Schwindel hab ich aber wieder auf 50 mg erhöht
November 2017: 1 Woche 50 mg
Dezember 2017: 75 mg, da Schwindel mit 50 mg nicht mehr besser wurde
August 2016 kurzzeitig hydrocortison, da cortisol werte im Keller sind. Laut meinem Spezialist sollte ich Kortison weiter nehmen
Seit Januar 2016 Clonazepam 0.125mg abends, bei Bedarf 0.25 mg täglich bis zu 0.5mg an Tagen mit schlimmen Schwindel, im November 2017 konnte ich Clonazepam ganz weglassen, 3 Wochen lang, seit Dezember 2017 wieder angefangen, da Schwindel nicht aushaltbar
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Donnerstag, 07.12.17, 1:33

Ich bin am verzweifeln! Ich würde so gerne nur mit einem AD leben für meine Erschöpfung und mehr nicht....Mir ist so schwindelig mein Kopf fühlt sich drückend an und den ganzen tag sitze ich auf einer Stelle und mache gar nix...Ausser mal was kochen kurz. Ich kann nicht lesen weil alles ruckelt. Ich vermisse so sehr die letzten 6 Monate. Ich meine ohne Medikamente wäre immer noch das beste aber man kann doch nicht von einem Menschen verlangen dass er 24 Stunden am Tag da sitzen soll alles schwankend um sich, zerren im Kopf wie seilreissen, Nerven im Kopf und Körper flattern und zittern und ruckeln, ich schwanke auf dem Sitz vor und zurück, weil ich nicht stillhalten kann. Das ist so kein Leben. Ich hab 2 1/2 Jahre so gelebt. Es ist die größte Hölle meines Lebens. Aber vollpumpen lassen will ich mich auch nicht. Ich wollte schon nicht mehr leben weil ich es nicht aushalte. Keine Sekunde. Ich hab alles in Frage gestellt. Ich kann es einfach nicht und musste doch so leben die letzten Jahre. Es war so wunderschön dass nichts mehr ruckelte und wackelte die letzten 6 Monate. So wunderschön . Und jetzt fängt das wieder an. Ich möchte wieder tanzen gehen, bin sehr unternehmungslustig,und in meinen Volkshochschule Kurs den ich angefangen hab. War gerade daran mir einen Mini Job zu suchen. Es kann doch nicht sein dass ich alles wieder aufgeben muss um bettlägerig zu sein wieder wie vorher und solche Qualen zu haben im Kopf dass ich mir täglich die Augen aus dem Kopf weine. Denn diese Auswegslosigkeit war so schlimm weil kein Arzt mir sagen konnte was tun ausser Psychiatrie. Und weil ich so Angst davor hatte bin ich nicht gegangen und hab es so 2 Jahre zuhause ausgehalten . Ich konnte nicht mal vor die Türe, und wenn ich beim Arzt war konnte ich auch nicht stillhalten und schwankte auf dem Sitz. Die Leute denken man ist verrückt. Ich will keine Psychiatrie, aber ich will auch nicht so ein Dasein hier haben.
Was würdet ihr in so einer Situation tun?

Sorry musste mich ausheulen...
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 07.12.17, 12:58

Hallo Tanjaangelina, :)

Hast du jetzt wieder 75 mg von dem Amisulpirid genommen ?
Ich würde dann jetzt erstmal auf dieser Dosis bleiben und notfalls aufdosieren, wenn du merkst, dass du dich auch so nicht stabilisieren kannst.
Manchmal klappt es einfach ( noch ) nicht mit dem Absetzen, dann kann es auch erstmal ein Ziel sein, mit der Dosis so weit wie möglich nach unten zu kommen.

In meinen Augen ist jetzt erstmal vorrangig, dass du irgendwie wieder Lebensqualität zurück erlangst.
Dann kann man weiter sehen. Einen Medikamentenwechsel sehe ich eher kritisch, weil er großen Stress für dein ZNS bedeutet.

Ich schicke dir einen Durchhalte Drücker.

:hug:

LG Ute
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Donnerstag, 07.12.17, 13:42

Hallo Ute,

Ja ich bin seit gestern auf 75mg. Höher will ich eigentlich nicht gehen als 100. Weil ich da dann auch wieder Nebenwirkungen hatte. Am liebsten wäre ich auf 50 geblieben, htäte ich doch bloß nie auf 40 gewechselt. Naja ich möchte halt nicht wieder so dasitzen und nur heulen müssen vor qualen. Das amisulprid bringt mir halt milchfluss, unregelmäßige und schwach periode, Libidoverlust, Probleme mit Gewicht, und am allerschlimmsten diese körpergefühlsnebenwirkungen wie oben beschrieben. Komischerweise aber immer auch eher beim reduzieren verstärkt.

Lg
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 07.12.17, 15:14

Hallo Tanjaangelina,

Ich würde jetzt erstmal gar nicht mehr höher gehen, auch das Aufdosieren bedeutet Stresss für dein ZNS und dein Gehirn Miss sich immer wieder auf die neue Dosis einstellen.
Es ist natürlich eine vertrackte Situation, wenn man ein Medikament einerseits nicht gut verträgt, es aber andererseits auch nicht absetzen kann.
Du wirst vorerst versuchen müssen einen akzeptablen Mittelweg zu finden. Das bedeutet ja nicht, dass du das Medikament für immer nehmen musst aber vorerst ist das Wichtigste, dass du dich etwas stabilisieren kannst.
:hug:
Fass manche Nebenwirkungen beim Absetzen verstärkt auftreten, ist erstmal unlogisch aber leider sehr häufig der Fall.

LG Ute
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Donnerstag, 07.12.17, 17:02

Hallo Ute,

Danke dir. Ja ich werde versuchen mit 75 mg zurecht zu kommen, höchstens 100 aber das will ich eigentlich nicht. Arzttermin hab ich erst am Dienstag wieder. Also absetzen im Moment ist glaube ich keine gute Idee.

Lg
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Freitag, 08.12.17, 20:56

Hallo community,

Was ist besser? Wenn man eine höhere Dosis nimmt und dafür seinem Hobby das man sehr liebt nachgehen kann oder eine niedrigere Dosis und dafür halt nur daheim sein kann und einkaufen aber die Beschwerden aushalten? Was würdet ihr wählen? Klar möchte ich so wenig wie möglich Chemie einnehmen und hab ja auch nebenwirkungen, andererseits ist es mir aber auch wichtig zu "leben" und zu tanzen.

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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von LinLina » Freitag, 08.12.17, 21:09

Hallo Tanjaangelina :-)
Tanjaangelina hat geschrieben: Was ist besser? Wenn man eine höhere Dosis nimmt und dafür seinem Hobby das man sehr liebt nachgehen kann oder eine niedrigere Dosis und dafür halt nur daheim sein kann und einkaufen aber die Beschwerden aushalten? Was würdet ihr wählen? Klar möchte ich so wenig wie möglich Chemie einnehmen und hab ja auch nebenwirkungen, andererseits ist es mir aber auch wichtig zu "leben" und zu tanzen.
Lg
Ich denke, diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen und alles miteinander abwägen.

Es könnte gut sein, einen Kompromiss zu wählen und eine Dosis zu nehmen, auf der du einigermaßen Leben kannst und dir möglichst viele hilfreiche Dinge erschließen kannst. Wenn es dir dann längere Zeit wieder etwas besser ging, könntest du nochmal ganz ganz langsam und vorsichtig die Dosis nach unten anpassen.

Allerdings ist ganz wichtig zu beachten, dass eine höhere Dosis ja nicht unbedingt eine größere Lebensqualität bedeutet.

Da du das Medikament nicht so gut verträgst, versprichst du dir denn wirklich eine deutliche Verbesserung bei einer Erhöhung?

Liebe Grüße
Lina
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Freitag, 08.12.17, 21:33

Hallo liebe Lina,

Ich hab nun auf 75mg erhöht. Vielleicht würde es mir mit 100 so weit gehen dass ich tanzen gehen kann, ich weiß es nicht. Zur Zeit kann ich es nicht seit 2 Wochen, seit es sich plötzlich verschlechtert hat. Sonst konnte ich mit 50 mg immer tanzen gehen und war superfit. Was die Verschlechterung herbeigeführt hat, weiß ich nicht. Ich weiß nicht genau wie ich weiter vorgehen soll. Ja ich hab nebenWirkungen die aber bei 75 nicht anders sind als bei 50. Nur ab 100 kommt dann noch was dazu. Glücklich bin ich nicht dass ich auf 75 erhöhen musste.....Ich weiß nicht was ich machen soll. Mir ist weiterhin schwindelig, nur kann ich es aushalten, es ist nicht so stark wie früher oder letzte Woche. Was würdest du tun? Weiter auf den 75 bleiben?

Lg
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von LinLina » Freitag, 08.12.17, 22:44

Hallo tanjaangelina :-)

ich würde auf jeden Fall erstmal einige Wochen auf der neuen Dosis abwarten. Du brauchst auch nicht gleich so große Schritte machen, manchmal reichen schon z.b. 5 mg mehr oder weniger um Veränderungen zu bewirken.

Jetzt hast du dich für die 75 mg entschieden, ich wünsche dir sehr dass es dir damit gelingt deine Symptome erstmal einzudämmen.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Freitag, 08.12.17, 22:50

Hallo Lina,

Danke für den Tipp ich werde abwarten. Aber heute hab ich schon wieder Nebenwirkungen , dieses komische Körpergefühl. Was da auf Dauer die Lösung ist weiß ich nicht. Komisch, dass mein Psychiater diese Nebenwirkungen nicht kennt, wenn sogar meine Freundin die selber Neuroleptika nimmt es kennt.
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 09.12.17, 18:22

Halo Tanjaangelina,
Tanjaangelina hat geschrieben:Komisch, dass mein Psychiater diese Nebenwirkungen nicht kennt,
Nach allem, was ich inzwischen mit verschiedenen Psychiaterin erlebt und was ich hier im Forum gelesen habe, hätte es mich eher gewundert, wenn er sie gekannt hätte. :o

Ich denke, dass dein Problem im Moment auch noch die wechselnde Dosierung der letzten Zeit ist. Dein ZNS muss sich jetzt erstmal wieder beruhigen und erholen.

Sicher wirst du dann auch wieder tanzen gehen können

LG Ute
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Samstag, 09.12.17, 19:08

Hallo Ute,

Danke dir. Ich werde jetzt erst mal auf den 75mg bleiben. Nun, selbst zu der Zeit wo ich wochenlang auf einer Dosis blieb, hatte ich diese Nebenwirkung, aber es stimmt, wenn ich die Dosis verändere, hab ich sie glaube ich noch mehr. Mir wäre zwar lieber auf den 50 zu bleiben wie die ganzen Wochen zuvor, aber da kam ja plötzlich der Schwindel wieder, was ich nicht verstehe. Jetzt nehme ich seit 3 Tagen die 75. Sollte jetzt erstmal darauf bleiben. Kann ja dann später wieder die 50 versuchen oder?

Lg
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 09.12.17, 20:40

Hallo Tanjaangelina,

wenn du dich nachhaltig stabilisieren könntest, kannst du natürlich wieder ab dosieren, aber ich würde auf jeden Fall eine ganze Weile abwarten und dann ganz langsam und vorsichtig vorgehen.

Vorerst ist das wichtigste, dass es dir besser geht.

Ich wünsche dir einen schönen zweiten Advent.

Alles Liebe Ute
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Montag, 11.12.17, 13:32

Hallo Ute,

Ich danke dir und hoffe du hattest auch einen schönen 2. Advent. Nun ja besser gehen ist halt die Frage, vom Schwindel her geht's mir besser, aber ich hab halt die Nebenwirkungen, und so ist es auch nichts für die Zukunft, wenn ich mich nicht weiter weg trauen kann von Zuhause. Wie soll das mit dem Mittel denn gehen?

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November 2017: 1 Woche 50 mg
Dezember 2017: 75 mg, da Schwindel mit 50 mg nicht mehr besser wurde
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Gwen » Montag, 11.12.17, 13:44

Hallo Tanjaangelina,

ich denke die einzige Möglichkeit wird sein - wie Ute schon schrieb - dass Du Dich langsam an die Dosis rantastest, mit der Du möglichst wenig Nebenwirkungen und den für Dich erträglichsten Zustand hin bekommst. Du solltest da aber wirklich mit kleinen Veränderungen arbeiten und Deinen Körper ausreichend Zeit zur Gewöhnung lassen. Von außen wird Dir keiner sagen können, was der richtige Weg für Dich ist. Ich würde Dir nur raten, wirklich langsam und vorsichtig vorzugehen, um den Stress beim Auf- und Abdosieren zu minimieren.

Liebe Grüße Gwen
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Montag, 11.12.17, 13:56

Hallo Gwen,

Nun es ist ja so, dass ich schon bei der kleinsten Dosis die es zu kaufen gibt, ich schon solche Nebenwirkungen hatte. Als ich noch niedriger ging, kam ja der Schwindel wieder. Also ich sitze fest auf der Dosis 50-75

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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von LinLina » Montag, 11.12.17, 14:24

Hallo Tanja :-)

hast du schonmal vom Rebound-Effekt gehört? Das ist das verstärkte wieder auftreten der Ursprungsprobleme, wenn man die Dosis verringert/absetzt. Umso schneller man das macht, umso eher bekommt man starke Rebound-Probleme.

Du hast laut deiner Signatur bisher noch nie ein kleinschrittiges Dosisverändern ausprobiert, deswegen kann es durchaus sein dass du dich auf einer niedrigeren Dosis stabilisieren könntest, wenn du nur vorsichtig und langsam genug vorgehst. Versprechen kann ich das natürlich nicht, aber es ist eine Chance.

Die Vorgehensweise wäre um eine möglichst niedrige, noch ausreichende Dosis zu finden: erstmal lange auf einer Dosis stabilisieren, die deine Symptome einigermaßen in Schach hält. Danach in ganz kleinen Schritten (z.b. 5 % von der letzten Dosis) und langen abständen (z.b. 6 Wochen) runter gehen und schauen ob du so auch mit einer geringeren Dosis zurecht kommst, bei der optimalerweise auch die Nebenwirkungen besser werden.

Liebe Grüße
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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von Tanjaangelina » Montag, 11.12.17, 16:05

Hallo Lina,

Danke für den Tipp. Ich werde das so machen. Wie lange sollte ich jetzt auf den 75 bleiben bis ich wieder 5mg weniger nehmen kann, schon ein paar Wochen wurde mir genannt. Es ist natürlich ärgerlich, dass ich davor auf 50 gut zurecht kam....Auf die 40 das war wohl zu ein grosser Sprung ...Ja von diesem Rebound Effekt hab ich mal gehört.

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Re: Amisulprid absetzen

Beitrag von LinLina » Montag, 11.12.17, 16:10

Hallo :-)
Wie lange sollte ich jetzt auf den 75 bleiben bis ich wieder 5mg weniger nehmen kann, schon ein paar Wochen wurde mir genannt.
Ich würde nach etwa 4 Wochen neu bewerten, ob sich was verbessert hat. Ich würde dann allerdings nicht gleich 5 mg weniger nehmen, sondern eher nur 3 oder 4 mg (5 %).
Es ist natürlich ärgerlich, dass ich davor auf 50 gut zurecht kam....Auf die 40 das war wohl zu ein grosser Sprung ...Ja von diesem Rebound Effekt hab ich mal gehört.
Bitte ergänze noch den Schritt auf 40 mg, dann wieder auf 50 mg und jetzt auf 75 mg in deiner Signatur mit Datum.

Es ist wichtig dass diese aktuell bleibt, sonst können wir keine sinnvollen Empfehlungen geben.

Liebe Grüße
Lina
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