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Quani: Sequase (Quetiapin) absetzen

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Quani
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Quani: Sequase (Quetiapin) absetzen

Beitrag von Quani » Mittwoch, 25.04.18, 10:03

Hallo zusammen! :)

Ich musste Mitte Februar 2018 Zyprexa einnehmen. Dann wechselte man auf's Abilify. Hatte alle Nebenwirkungen: Nichts mehr sehen, Schlafstörung, kein Appetit, innere Unruhe, Krämpfe, zittern. So wechselte der Doktor auf's Sequase. Ich verliess die Klinik mit 150 mg Ende März. Da ich eh weiss, dass ich niemer Drogen nehmen werde und mein Arzt auch sicher ist, dass die Psychose drogeninduziert war, sind wir der Meinung, dass ich das Sequase auch nicht mehr brauche. So sind wir von 150 mg auf 75 mg und nach einer Woche 75 mg dann auf 50 mg. Der Plan wäre 50 mg ebenfalls eine Woche zu nehmen und dann eine Woche lang 25 mg und danach 0. Momentan bin ich bei 50 mg, der Schlaf hat sich verändert (schwieriger einzuschlafen) , mein Kopf ist nicht mehr leer (viele Gedanken) und was mich am meisten stresst, sehr starke Kopfschmerzen (nach dem Schlaf meist weg und im Verlauf vom Tag bis am Abend nimmt es zu bis zu sehr starken Schmerzen). Was meint ihr zum Absetzplan? Zu den Kopfschmerzen? Verlauf?

Ich möchte es absetzen, weil ich weiss, dass ich es nicht mehr brauche und auch wegen dem Schlaf. Ich weiss, dass das Sequase in den Schlaf eingreifft. Ich möchte ohne Medi wieder schlafen können. Vor dem Ereignis liebte ich es zu schlafen und hatte einen super Schlaf. Natürlich hab ich auch Angst bezgl. Schlaf, weil ja eines der Absetzsymptome Schlafstörung ist. Ich denke je länger ich das Sequase nehme, desto mehr gwöhnt sich mein Ich an die Tablette sodass es immer schwieriger wird beim Absetzen.

Zudem plagt mich seit Einnahme der Neuroleptika Verstopfungen. Manchmal kann ich bis zu 5 Tagen nicht aufs Klo. Seit ich Abführtee nehme und Paragol geht es besser und kann täglich. Trotzdem gibt mir dieser Punkt auch sehr zu denken und ein weiterer das Medi abzusetzen. Ständig Hunger zu haben und kein Hungergefühl mehr zu haben, ist auch sehr belastend. Dieses Medi tun mir viel mehr Leid, als es nützt.

Ich hoffe echt, dass ich das Absetzen überstehe und mich wieder wie vorher fühlen kann.

Liebe Grüße, Quani
Zuletzt geändert von Gwen am Sonntag, 01.07.18, 21:39, insgesamt 4-mal geändert.
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Jamie
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Re: Sequase absetzen

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 25.04.18, 10:17

Hallo Quani, :)

Willkommen im Forum :)

Du setzt zu schnell ab.

Also ich verstehe das völlig, dass du dich stabil fühlst, das Medikament loswerden willst und unter den Nebenwirkungen leidest, das Problem ist aber, dass du bereits jetzt Absetzsymptome hast und wenn du jetzt nicht aufpasst, dann kann es sein, dass du viele Monate unter diesen Absetzsymptomen leiden wirst.

Das ist ein Entzugskopfschmerz, den du da hast. Und der Kopfschmerz hat eine Botschaft für dich, nämlich dass das Gehirn nicht mit der Schnelle des Entzugs klar kommt.
Wenn du das jetzt übergehst und weiter absetzt, kann es sein, dass sich die Symptome kumulieren und irgendwann dann der große Knall kommt.

Deswegen wäre es wirklich gut jetzt erst mal sofort das Absetzen zu stoppen (du bist bei 50mg, richtig?) und dem Gehirn mal 4 Wochen Ruhe zu lassen.
Sollte sich in den nächsten Tagen der Kopfschmerz nicht geben, ist zu überlegen, ob du um 5mg aufdosierst.
Quetiapin in unretardierter Form lässt sich in Wasser auflösen und damit kann man Dosierungen wie z.B. 5mg hinkriegen.

Ich empfehle dir wirklich jetzt zu pausieren und ggf.aufzudosieren; es ist sonst zu erwarten, dass sich die Symptome und auch die Schlafprobleme weiter verstärken und dein Zustand immer instabiler wird.

Bitte lege eine Signatur an, in der du deine Medikamentenhistorie und wie du absetzt schilderst und wenn du dich für einen Beitrag bedanken möchtest, kannst du den Daumen-hoch Button drücken.

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Re: Sequase (Quetiapin) absetzen

Beitrag von Murmeline » Freitag, 27.04.18, 8:41

Hallo!

Zu deiner Frage: eigenen Beiträge können nur kurze Zeit verändert werden. http://www.adfd.org/austausch/app.php/r ... beitraegen

Wenn es eine ganz relevante Änderung ist schreib bitte jemand von Team eine PN. Ansonsten schrieb einen neuen Beitrag und korrigiere die Infos.

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Re: Sequase (Quetiapin) absetzen

Beitrag von Quani » Samstag, 05.05.18, 15:13

Hallo Jamie

Danke viel Mal für deine Antwort!

Ja, ich war zu diesem Zeitpunkt auf 50mg. Ich hatte rund 5 Tage Kopfschmerzen so blieb ich auf den 50mg. Danach verschwanden die Kopfschmerzen. Da ich mich wieder gut und stabil fühlte, ging ich am Donnerstag auf 25mg runter (nach 2 Wochen 50mg). Jetzt bleibe ich wieder so 2-3 Wochen auf den 25mg.

Kann ich danach direkt auf null? Es gibt ja keine kleinere Anz. Mg....

Grüsse Quani
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Re: Sequase (Quetiapin) absetzen

Beitrag von Gwen » Samstag, 05.05.18, 16:25

Hallo Quani,
bitte leg eine Signatur an, damit man Deinen Medikamentenverlauf im Überblick hat. Geh dazu auf deinen Namen oben rechts, dann auf persönlicher Bereich, dort auf Profil und Signatur ändern. Schreib dort Deine Diagnose und den Medikamentenverlauf mit Daten und Milligramm Angaben auf. Schreib auch dazu, falls Du noch weitere Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel nimmst, da diese ebenfalls Einfluss auf das Absetzen haben können.

Viele Grüße Gwen
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Re: Sequase (Quetiapin) absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 06.05.18, 9:57

Hallo Quani,

Ich denke du meinst in deiner Signatur ab 19.5.2017 150 mg , oder ?

Du bist ziemlich schnell unterwegs, das kann funktionieren, macht aber oft Probleme, manchmal leider auch erst zeitverzögert.
Gerade die Schritte gegen 0 machen sehr häufig Probleme.
Ich würde jetzt auf keinen Fall direkt auf 0 gehen.
Quetiapin ist wasserlöslich, mit der Wasserlösmethode kannst du dir selbst jede beliebige Dosis herstellen.
Ich lasse dir einen Link dazu da.

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 43&t=14698

Ich würde als nächsten Schritt 10 % reduzieren, also 2,5 mg weniger nehmen.

LG Ute
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Re: Sequase (Quetiapin) absetzen

Beitrag von Katharina » Sonntag, 06.05.18, 23:55

Hallo Quani !


Lass Dir bitte Zeit, ich erkenne gerade wie es ist, eben nicht maßgeschneidert
absetzen zu können,
Man möchte es gern hinter sich wissen.

Niemand kann etwas dafür das der Umstellungsprozess unterschiedliche Dauer und Wirkung hat.
Es ist schwer das an zunehmen.
Ich hadere oft immer wieder, nun nicht mehr, 8ch folge wenn es mir gut genug geht.

Wenn möglich in dieser Zeit
wenig Streß, das ist sehr leicht gesagt :frust:

In manchen Bereichen umsetzbar, zum Beispiel keinen Alkohol,
manche lassen Kaffee und Schwarztee weg,
alles was reizt, pusht, stimuliert.

Dafür bekommt manchen problemlos Schoko! :)
Dann sollte das die Belohnung sein, Trost für dieses nicht leichte auf und ab

Es ist nicht auf Dauer :group: und du bist nicht allein, :hug:

Gute Nacht, Katharina
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Re: Sequase (Quetiapin) absetzen

Beitrag von Quani » Mittwoch, 06.06.18, 0:00

Hallöchen zusammen

Oh mein Gott, das muss ich euch mitteilen:
Am Montag. 4. Juni entschied ich mich von 25 mg auf 0 runter zu gehen - so schluckte ich keine Pille mehr. Konnte leider kaum einschlafen und erwachte um 4:00 Uhr morgens, fühlte sich an als ob ich gar nicht geschlafen hätte, aber ich fühlte mich hellwach und mein Kopf war klar UND keine Depression mehr, fröhlich und glücklich!!! Wauw.

Heute Abend fühle ich wieder kaum Müdigkeit (23.57) (also stimmt was nicht) && ein Ziehen beim Kopf (eine Art Kopfweh). Letztes Mal von 75 mg auf 50 mg hatte ich es auch. Somit ist es für mich ein Anzeichen für Entzugssymptom. Deshalb werde ich nun 12,5 mg nehmen......

Auf jeden Fall freu ich mich und kanns kaum erwarten auf null zu sein!!!

Krass, was wir alle durchmachen....

Liebe Grüsse Quani
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Re: Sequase (Quetiapin) absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 06.06.18, 9:36

Hallo Quani,

hast du dich in die Grundsatzinformationen eingelesen ?

Deine Schritte sind viel zu groß, dass kann schwere Probleme machen.
Dieses Hochgegühl unmittelbar nach dem Absetzen eines Neuroleptikums sind typisch, halten aber in der Regel nicht lange an.
Ich würde auf jeden Fall vorsichtiger vorgehen, auch beim Aufdosieren, denn auch das ist Stress für dein ZNS.

LG Ute
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Re: Sequase (Quetiapin) absetzen

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 06.06.18, 10:09

Hallo Quani :),

es ist noch nicht geklärt, was im Gehirn passiert, wenn man rasch abdosiert, aber es gibt immer wieder Leute, die unmittelbar danach Hochgefühle verspüren.
In der Regel halten die sich aber nicht und oft kippt danach wieder etwas.
Ich vermute (es ist nur meine Vermutung), dass die Synapsen in einer ersten überschießenden Reaktion eine Art Neurotransmitterfeuerwerk veranstalten - aber wie gesagt, ist nur meine bescheidene Theorie. :roll:

Es ist auch Vorsicht geboten bei dieser Art von High-Gefühlen, weil sie durchaus hypomanischen Charakter haben können - sie zeigen uns Erfahrenen hier aus dem Forum an, dass was nicht stimmt.

Ich würde dir empfehlen sofort wieder einzudosieren, aber das hast du mit den 12,5mg ja bereits getan.
Und danach solltest du dich stabilisieren und unbedingt langsamer ausschleichen.

Grüße
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