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Tuetensuppe: Welche Erkrankung habe ich? Risperidon absetzen

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Tuetensuppe: Welche Erkrankung habe ich? Risperidon absetzen

Beitrag von Tuetensuppe » Dienstag, 08.05.18, 15:38

Hallo,

bin neu hier. Mein Mitteilungsbedürfnis bezüglich meiner Erkrankung ist momentan sehr hoch und ich muss das hier mal alles loswerden um mein Umfeld nicht so zu belasten. Ich hoffe das ist okay und der richtige Bereich und ich überfalle euch nicht zu sehr.

Also ich habe in den letzten 3-4 Jahren häufer (alle 2-4 Wochen, manchmal Monate gar nicht) Drogen konsumiert. Ecstacy, Speed, Koks, Marihuana, MDMA. Ich war nie abhängig, aber auf Partys ging das Zeug in meinem Umfeld halt immer ganz gut um und ich war mittendrin.

Ende August 2018 Stand ich dann bei der Arbeit (Arbeite für ein Musikfestival) kurz vorm Nervenzusammenbruch. Am gleichen Abend habe ich noch gekokst, was sicher eine Dumme Idee war. 2 Wochen später dann noch 1-2 mal gekifft und dann ging es los.

Alles fing an, dass ich mitte September dubiose Halsschmerzen bekam. So ein Stechen im Hals, mal hier mal da. Die gingen nicht weg und ich habe mir einen Kopf gemacht es könne Kehlkopfkrebs sein. Zeitgleich hatte ich schon seit Ende August leichte Schlafstörungen.

Als nächstes bekam ich Ende September Sehstörungen, ich sah so weisses Flackern und weisse Punkte im Sichtfeld. Damit bin ich dann in die Uniklinik, wurde einmal komplett durchgecheckt und nichts wurde gefunden. Die Sehstörungen wurden dann auch im Zeitverlauf besser, die Schlafstörungen eher nicht. Das Gefühl im Hals, was zwischendurch mal weg war kam auch wieder.

Dann, 2 Wochen später hat mich meine Freundin im Nacken massiert und ich bekam am gleichen abend kribbeln in den Fingern.

Ein paar Tage später hatte ich dann das Gefühl auf dem rechten Auge leicht weniger sehen zu können. Dann kam ein komisches Gefühl im Rechten Arm hinzu. Ganz leicht. Als ob ich ihn nicht mehr richtig spüre. Ich kann es kaum beschreiben, es war so ganz unterschwellig.

Hab dann im Oktober versucht mit meiner Freundin in den Urlaub zu fahren. Das hat gar nicht funktioniert, ich hatte mittlerweile Angst einen Schlaganfall gehabt zu haben, Konnte gar nicht mehr schlafen, hatte immer Wahnvorstellungen mein Gehirn würde nur noch auf einer Seite funktionierten, oder eben gar nicht mehr. Sobald ich ins Dösen kam ballerten mir absurde Bilder durch den Kopf und ich schreckte hoch.

Vom Urlaub sind wir im Herbst dann schnell wieder nach Hause, ich war noch mal bei einem Neurologen der mir versicherte ich habe keinen Schlaganfall gehabt und bin in die Notaufnahme der Psychiatrie wo ich Pimpameron zu schlafen und eine somatoforme Störung als Diagnose bekam. Das Pipamperon hat sehr gut gewirkt bei mir (anfangs)

Während dieser Zeit bekam ich auch abdunzu so Blitze im Kopf, also das für einen Bruchteil einer Sekunde alles kurz stehn bleibt und dann normal weiterläuft. Teilweise während ich gerade redete. Da kam ich dann zu mir während ich redete und wunderte mich was ich da gerade sage.

Zu der Zeit wechselte sich das komische Gefühl im Arm mit dem Gefühl, rechts nicht mehr sehen zu können ab, ich hatte eigentlich nie beides gleichzeitig und die eigentliche Sehstörung und das Halsgefühl waren verschwunden.

Ich versuchte wieder Arbeiten zu gehen aber das Gefühl im Arm wurde präsenter, bzw der Arm unpräsenter. Dazu kamen auf einmal brachiale Kopfschmerzen und ich dachte wieder an einen Schlaganfall.

Ich war also noch mal in der Notaufnahme der Neurologie, wieder ohne befund und dann noch mal in der Notaufnahme der Psychiatrie die mich auch wieder wegschickten. Ich fand beim Warten heraus, dass die Kopfschmerzen von totaler Anspannung kamen. Die gingen dann wieder weg.

Nachdem die Kopfschmerzen weg waren und ich mich generell entwas entspannte kam einfach ein neues Symptom: Meine Hände fühlten sich fremd zueinander an. Die Rechte wusste nicht mehr was die Linke macht, beim Händeabtrocknen fühlte es sich an als ob ich einen toten Fisch in der Hand habe. Wenn sich meine Hände berührten fühlte sich das immer so unerwartet und fremd an. Beim Bücherlesen wusste ich nicht mehr wieviel Abstand zwischen meinen Händen auf dem Buchrücken war. Gleichzeitig fühlte es sich auch schon komisch an wenn ich mich am Kopf kratzte, als ob diese Berührung gar nicht am Kopf stattfand sondern woanders. Ich bekam teilweise Wahrnehmungsstörungen, dass ich beim hinsetzen das Gefühl hatte ich sitze viel tiefer oder aber einmal, beim Zähneputzen, dass ich meine Zähne rechts unten Putze obwohl ich gerade die links unten putze (diese Sachen geschahen jeweils nur einmal)

Bin dann in die Tagesklinik für 4 Wochen, Diagnose Somatoforme Störung. Dort wurde eigentlich alles noch schlimmer. Es wurde mit niedrigen Dosen Quetiapin rumexperimentiert und auch Mirtazapin sollte ich zum schlafen nehmen. Mittlerweile gab es momente wo ich meinen rechten Arm noch weniger spürte als eh schon. Wenn ich meine Arme bewegte fehlte auch das "Gefühl" für diese Bewegung. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Also es fehlte das Gefühl dafür wie der Arm / die Arme sich im Raum verhielten.

Nachdem die Tagesklinik nix brachte bin ich dann für 3 Monate in einer Psychosomatische Klinik. Die Chefärztin tippte auf Drogeninduzierte Psychose bzw einen "Drogennachhall" und nahm ich auch ohne psychosomatische Symptone auf.

In der Klinik lernte ich meine Symptome zu beschreiben. Meine Propriozeption, also mein 6. Sinn war gestört. Ich habe das einer Neurologin mal so geschildert:

Verlust bzw Störung des lagesinns, bzw. der tiefensensibilität. Ich spüre immer weniger meinen rechten Arm und mein rechtes Bein. Besonders „zwischen den Gelenken“ nicht. Links fängt es auch an. Ich habe ständig das Gefühl ich sitze oder stehe schief oder gehe komisch weil mir das Gefühl dazu fehlt. Meine linke Hand weiß nicht wo die Rechte ist, also dieses natürliche Gefühl dafür, dass man weiß wie die Körperteile zueinander stehen ist auch gestört. Wenn ich die Augen zumache spüre ich nicht mehr wieviel Abstand zwischen meinen Händen ist. Ich weiss es, aber ich spüre es nicht mehr. Ich könnte auch, wenn ich im Bett liege mich nicht mehr von oben zeichnen weil ich einfach nur noch sehr unkonkret weiss, wie meine Arme und Beine angewinkelt sind und wie sie verlaufen. Sensitive Adaption setzt bei mir teilweise schneller ein. Dazu kommt diese sehr körperliche Schlafstörung. Also ich grüble nicht nachts, der Schritt zum einschlafen gelingt einfach nicht. Nachts spüre ich ständig teile des Körpers nicht und habe taube Hände.

Nachdem ich wieder dachte ich hätte eine seltene oder krasse Nervenkrankheit und mich da täglich reinsteigerte und nur noch damit beschäftigt war meinen Körper zu überprüfen und es so empfand als ob es jeden Tag schlimmer wurde, kam eine Neurologin in die Klinik die mich checkte und mal wieder nichts fand.
Als ich dann akzeptierte, dass ich nix habe hatte ich keine Zeit herauszufinden ob sich dadurch meine Symptome verbessen würden denn meine Ärztin schlug mir vor Risperdal auszuprobieren.

Ich fing mit 2 mg Risperdal täglich an und war auf einmal Symptomfrei. Die Symptome kamen leicht wieder weswegen wir auf 3mg hochgingen. Aber ich war Symptomfrei! Wie geil das auf einmal war.

Da mir aber die Nebenwirkungen von Risperdal (Spracharmut, Interessenslosigkeit, Emptionslosigkeit, nichts macht mehr Spass, Impotenz) so zu schaffen machen überlege ich das Medikament wieder auszuschleichen und zu versuchen ohne klarzukommen. Das macht mich nämlich wirklich fertig. Ich kann so weder meine Beziehung, noch mein Arbeitsleben oder meine Sozialen Beziehungen aufrecht erhalten.

Meine Fragen an dieses Forum sind:

Hat jemand schon mal was ähnliches erlebt? Glaubt ihr auch das könnte eine Drogeninduzierte Psychose sein? Oder eine endogene Psychose?
Was sagt ihr zu meiner Idee das Risperdal abuzusetzen? Wie lang braucht ich dafür? Muss ich das auch in 10% Schritten ausschleichen auch wenn ich es noch nicht so lange nehme?

In meinem Entlassbrief aus dem Krankenhaus steht als Diagnose:

Hypochondrie
Depersonalisierung
Derealisation
Drogeninduzierte Psychose
Undefinierte somatische Störung.

Mein neuer Psychiater meinte, es sei keine Psychose sondern eine Vorstufe davon.

Ich habe bisher noch niemanden gefunden der sowas ähnliches hat.

Ich hoffe ein bisschen dass es eine Drogeninduzierte Psychose ist und die dann bald einfach wieder weggeht. Für immer mit Medikamenten oder den Symptomen leben wäre das allerschlimmste was ich mir vorstellen kann.

So, jetzt hab ich euch ganz schön zugetextet. Ich hoffe man kann dem Text irgendwie folgen und ihr habt Input für mich.

Liebe Grüße,
Matthias
Zuletzt geändert von Gwen am Sonntag, 01.07.18, 21:43, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
10. - 20. Januar - 2mg Risperidon
20. Januar - 16. März - 3 mg Risperidon
16. März - 27. April - 2,5 mg Risperidon
Seit 27. April - 2 mg Risperidon

10. Januar - 16. März - 25mg Atosil zum Schlafen.

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Jamie
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Jamie » Dienstag, 08.05.18, 16:11

Hallo Tuetensuppe :)

Also welche Krankheit(en) du hast, das kann ich natürlich auch nicht beantworten.
Es ist ja schon einigermaßen komplex, was du da schilderst.
Mein neuer Psychiater meinte, es sei keine Psychose sondern eine Vorstufe davon.
Das hingegen meine ich auch. Ich denke es ist eine drogeninduzierte Psychose, allerdings nicht in Vollform, sondern man kann es durchaus als Vorstufe beschreiben.

Eine echte Psychose ist immer gekennzeichnet von einem gewissen Realitätsverlust (zB Wahn oder Halluzinationen), ohne dass der Betroffene begreift, dass seine Sicht der Realität irgendwie "schräg" ist.
Der glaubt dann ja oft, der ganze Rest der Menschheit sei stattdessen "schräg" drauf. :roll:
Du hingegen warst die ganze Zeit voll orientiert, reflektiert und bemerkst ja selbst dein eigenes "schräges" Empfinden und Erleben - deswegen ist der Begriff der Drogenpsychose ein wenig unpassend, wenngleich deine Zustände vermutlich, zumindest teilweise, drogeninduziert sind.

Ich denke "Vorstufe von Drogenpsychose" trifft es daher ganz gut.

Da Risperidon auf die Dauer eingenommen zu Gehirnschwund führt und in der Langzeiteinnahme irreversible Schäden wie Spätdyskinesien und EPS auslösen kann, gehört es unbedingt ausgeschlichen!
Aber bitte schön langsam, damit dein Gehirn checkt, dass es sich nun mit-umbauen muss und Gelegenheit hat, Regulationsprozesse einzuleiten.
Bei 3mg wirst du auch mind. 2 Jahre beschäftigt sein mit Ausschleichen, was aber vermutlich gar nicht so verkehrt ist, weil du dann deinen Körper beobachten kannst, wie er reagiert.

Mit immer niedriger werdender Dosis sollten sich auch dann die unangenehmen Nebenwirkungen langsam bessern.

Von einem raschen Entzug kann man nur abraten, da dies eine erneute Psychose (diesmal Entzugspsychose bzw. Supersensitivitätspsychose) auslösen könnte, deswegen bist du gut beraten mit der 10%-Methode abzudosieren.

Dein Gehirn kannst du mit Omega 3 Fettsäuren (Fischölkapseln) unterstützen.
Und: mit Abstinenz von jeglicher Form psychoaktiver Substanzen!
Sprich auch Alkohol oder hohe Mengen Energydrinks meiden; falls du rauchst versuchen den Tabakkonsum zu reduzieren.
Und Finger weg von allen anderen Drogen, auch von psychoaktiven Medikamenten, wenn es geht (zB starke Opiate).

Dein Beitrag ist hier nicht ganz richtig, wird aber verschoben werden.
Entweder in die Rubrik "Hier bist du richtig" oder in dir Rubrik "Neuroleptika absetzen"

Grüße und guten Austausch :group:
wünscht Jamie
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Tuetensuppe » Dienstag, 08.05.18, 16:32

Hi Jamie,

danke für deine Antwort.

Ich glaube ich habe durch meine Hypochondrie halt alles noch schlimmer gemerkt. Meine Aufmerksamkeit war nur noch nach innen gerichtet, ich habe Nachts versucht zu gucken ob ich meinen Körper jetzt von oben Zeichnen könnte, weil ich es mal gelesen habe, dass man das durch diesen 6. Sinn kann. Bevor die Neurologin noch mal ins Krankenhaus kam habe ich mit jemandem gewettet, dass sie mich auf jeden Fall in die Neurologische Notaufnahme verfrachten wird weil ich eine Neuropathie habe. Aber ja, eine klassische Psychose ist es wohl nicht, trotz leichtem Reinsteigerungswahn, deswegen sprach meine Chefärztin wohl auch lieber von Drogennachhall der, wenn der letzte Konsum lang genug her ist, wieder vergeht. Und darauf hoffe ich einfach so sehr.

Habe jetzt seit es im Oktober so richtig richtig losging auch nichts mehr getrunken (nur Alkoholfreies Bier). Andere Drogen werde ich auch nie wieder nehmen wollen und von mir aus verzichte ich auch auf Alkohol für immer, wenn meine Gefühle und meine Redebereitschaft wieder da sind sollte das ja handlebar sein. Nur so wie es jetzt ist, ist es kein Leben. Mein soziales Umfeld schrumpft, ich sitze auf Familientreffen und habe nix zu sagen. Es belastet auch das Verhältniss zu meiner siebenjährigen Tochter da ich gerade nicht der tolle quirlige und kreative Vater sein kann, der ich gerne wäre.

Ach ja, ich bin mittlerweile schon auf 2mg Risperidon. Habe mitte März um 0,5 und vor 2 Wochen noch mal um 0,5mg reduziert und fahre damit bisher ganz gut. Nur das Schlafen wird dadurch leider schlechter. Habe in einer Woche den nächsten Termin beim Psychiater und wollte dann gerne noch mal um 0,5mg reduzieren. Danach muss es wohl langsamer werden. Der Psychiater meinte übrigens, es gibt keine Entzugserscheinungen oder Absetzsymptome......

EDIT: Herzrythmusstörungen habe ich m.E. auch, mein Herz stolpert so rum. Ein Langzeit EKG habe ich gemacht, das ist aber ohne negativen Befund geblieben.
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 09.05.18, 10:30

Hallo Tuetensuppe,

herzlich willkommen im Forum.

Ich bin natürlich kein Arzt aber was du beschreibst klingt ja nach einer gestörten Wahrnehmung und ich würde da auch einen Zusammenhang mit der Drogeneinnahme sehen.
Die Angst hat die ganze Sache natürlich nicht besser gemacht, Angst hat die dumme Angewohnheit, sich irgendwann selbständig zu machen.

Deine momentane Abgestumpftheit ist sicher dem Risperidon geschuldet, das fährt schon extrem runter.

Ich möchte dir den Rat da lassen, trotz der wirklich unakzeptablen Nebenwirkungen, nicht zu schnell abzusetzen. Oftmals kehren die Ursprungssymptome dann als Rebound vorübergehend verstärkt zurück.
Tuetensuppe hat geschrieben:
Dienstag, 08.05.18, 16:32
Der Psychiater meinte übrigens, es gibt keine Entzugserscheinungen oder Absetzsymptome......
Ja, das hören wir ständig. :frust: Ich sage dann immer : "Ja, ja und Zitronenfalter falten Zitronen."

Wenn deine "Herzstolperer" abgeklärt wurden, handelt es sich bestimmt und Extrasystolen, sehr viele Menschen leiden darunter (ich übrigens schon seit 30 Jahren). Das ist sehr unangenehm aber nicht gefährlich. Meistens kommen und gehen sie.
Auch als Absetzsymptom treten sie sehr häufig auf.

LG Ute
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Elphi » Mittwoch, 09.05.18, 15:47

Hallo Tuetensuppe, :)

Dein Text klingt für mich ehrlich gesagt so überhaupt gar nicht für eine Psychose, auch nicht für eine Vorstufe, was immer das auch sein soll.
Die Art und Weise wie Du Deine Symptome beschreibst, die Detailliertheit, wie sehr Du Deinen Körper und Deine Wahrnehmungen beobachtest, sind eigentlich ein Paradebeispiel für eine hypochondrische (Angst)störung.
Alle Symptome die Du schilderst passen dazu.

Ehrlich gesagt bin ich ein wenig schockiert darüber, dass man Dir Risperdal verschrieben hat. Das solltest Du auf jeden Fall loswerden und ich würde es auch nicht mit einem anderen niederpotenten Neuroleptikum wie Atosil substituieren.

Was war denn der Hauptgrund dafür in die Klinik zu gehen? Wie sehr hat Angst bzw. Panik eine Rolle gespielt?


Liebe Grüße
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Tuetensuppe » Mittwoch, 09.05.18, 16:19

Hallo Elphi,

also was auch immer es ist/war, es hat schon meine komplette Körperwahrnehmung beeinflusst. Ich lag im Bett und fühlte mich flach wie ein Blatt Papier. Wenn ich Sachen in der Hand hielt haben sie sich manchmal anders groß/klein angefühlt. Dass ich den Abstand zwischen meinen Händen oder Beinen nicht mehr gefühlt habe oder beim Gehen / Sitzen das Gefühl hatte mein Körper ist schräg/schief, das war alles da und sehr präsent. Auch hat mir manchmal das Gefühl für mich selbst im Raum gefehlt. Also man steht irgendwo und hat das natürliche Gefühl dafür verloren wie weit die Wände und andere Menschen von einem entfernt sind, man fühlt sich dann ein bisschen wie dursichtig. Das sind alles so Propriozeptions-Geschichten. Aber alle gängigen neurolofischen Tests hatte ich ja bestanden.
Gleichzeitig habe ich mich aber enorm reingesteigert und halt 27/7 meinen Körper überwacht und jede Bewegung überprüft. Das kam auch alles nicht schubweise sondern war vielmehr ein Dauerzustand und es kam ständig was dazu. Auch wenn ich mich gerade mal nicht weiter reingesteigert hast.

Wieso man es mit Risperdal versucht hat weiss ich nicht. Das verrückte: Alle Symptome waren nach 2 Tagen komplett weg. Hätte man mich vorab aber mal über die ganzen Nebenwirkungen aufgeklärt und darüber wie lange das Ausschleichen dauert hätte ich es wohl nicht ausprobiert. Ich hatte da gerade ein klärendes Gespräch mit einer Neurologin und war beruhigt und hätte gut und gerne mal ausprobieren können wie es sich entwickelt ohne, dass ich mich weiter reinsteigere.

Ich reduziere gerade das Risperdal und das Atosil hatte ich in der Klinik noch zusätzlich zum Schlafen bekommen. Das habe ich dann aber irgendwann abgesetzt und konnte auch ohne halbwegs schlafen. Jetzt sind die Schlafstörungen aber wieder mehr da, ich schlafe relativ dünn bis 6 oder 7 und dann liege ich wach. Mit Schlafstörungen ging auch alles los. Und Albträumen im Halbschlaf. Manchmal so Episoden wo absurde Bilder vor meinem Inneren Auge im Sekundentakt wechseln: Ein Hamster im Arztkostüm, jemand macht aus Speiseeis Wasser etc. Das ist durch Risperdal alles weg. Ach ich weiss auch nicht.

Also der Hauptgrund in die Klinik zu gehen, war, dass meine Symptome mehr wurden und mich komplett überrannt haben. Ich wusste mir einfach nicht mehr zu Helfen. Ich hatte dieses komische / fremde Gefühl in meinen Händen und abundzu diese Blitze im Kopf und dann wie gesagt das Gefühl, dass es sich total komisch anfühlt wenn ich z.B. mit den Händen meinen Kopf berühre etc. Das war mir einfach nicht geheuer und ich wollte, dass es schnell wieder weggeht. Bin also eher aus pragmatischen Gründen in die Tagesklinik und natürlich auch ein bisschen aus Angst. Da es in der Tagesklinik nicht besser wurde und ich es auch darauf schob, dass ich nach der TK immer noch gearbeitet habe und mein normales Leben möglichst weitergeführt habe bin ich auf die Idee gekommen, dass es mal gut tun würde ganz los zu lassen. Deswegen die Idee mit dem Stationären Aufenthalt im St. Agatha Krankenhaus in Köln. Da wurde es halt einfach noch schlimmer, weil der Therapieansatz ist: Man soll möglichst viel Zeit für sich haben. ALso mehr Zeit um sich reinzusteigern.

Jetzt beim reduzieren denke ich, ich werde halt notfalls mit den Symptomen klarkommen müssen. Ich denke, das ist alles besser als diese Sprach- und Emotions- und Ideenarmut. Weil so wie ich jetzt drauf bin kann ich meinen Job auch nicht mehr richtig machen.
Gleichzeitig habe ich halt auch Angst, weil ich weiss, dass mich die Symptome doch auch sehr belastet haben. Bin etwas ratlos. Und wenn die Schlafstörung durch das Absetzen auch wieder voll da ist weiss ich auch nicht wie ich damit umgehen soll.
10. - 20. Januar - 2mg Risperidon
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Elphi » Mittwoch, 09.05.18, 16:35

Hallo Tuetensuppe,

das, was Du im ersten Absatz beschreibst klingt sehr nach Derealisation und Depersonalisation.
Beides gibt es auch selten mal als eigenständige Erkrankung, richtig typisch sind sowohl DR als auch DP allerdings im Rahmen von Angsterkrankungen, insbesondere bei hypochondrischen Ängsten.

Alle Symptome die Du beschreibst hatte ich so oder ähnlich auch schon mal. Manchmal nur für wenige Stunden, manchmal auch wochen- oder gar monatelang. Genauso plötzlich wie sie gekommen sind sind sie allerdings auch irgendwann wieder verschwunden. Normalerweise genau dann, wenn ich drauf und dran war mich an diese "Zustände" zu gewöhnen und ihnen dementsprechend keine große Bedeutung mehr beigemessen habe. Auch dieses Phänomen ist wieder typisch für Hypochondrie.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du mit den Symptomen nicht auf Dauer wirst klarkommen müssen. Das dachte ich natürlich auch, aber wie gesagt, urplötzlich war alles irgendwann wieder weg. :)


Liebe Grüße
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Elphi » Mittwoch, 09.05.18, 16:41

Nachtrag: Bei Blitzen im Kopf muss ich immer automatisch an Venlafaxin denken.

Hast Du vor dem Pipamperon mal ein Antidepressivum bekommen?
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Tuetensuppe » Mittwoch, 09.05.18, 17:20

Elphi hat geschrieben:
Mittwoch, 09.05.18, 16:41
Nachtrag: Bei Blitzen im Kopf muss ich immer automatisch an Venlafaxin denken.

Hast Du vor dem Pipamperon mal ein Antidepressivum bekommen?
Nein. Ich hatte in der Klinik nach dem Pipamperon mal für ne Woche Mirtazapin in einer total geringen Dosis genommen, das hat mich aber so ausgeknockt dass ich da keine Lust mehr drauf hatte. Es war halt so: Ich rede, dann kommt so ein Blitz und ich merke für 2 Sekunden dass ich rede aber es fühlt sich nicht mehr bewusst an und dann gehts weiter.
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Tuetensuppe » Mittwoch, 09.05.18, 17:24

Elphi hat geschrieben:
Mittwoch, 09.05.18, 16:35
Hallo Tuetensuppe,

das, was Du im ersten Absatz beschreibst klingt sehr nach Derealisation und Depersonalisation.
Beides gibt es auch selten mal als eigenständige Erkrankung, richtig typisch sind sowohl DR als auch DP allerdings im Rahmen von Angsterkrankungen, insbesondere bei hypochondrischen Ängsten.

Alle Symptome die Du beschreibst hatte ich so oder ähnlich auch schon mal. Manchmal nur für wenige Stunden, manchmal auch wochen- oder gar monatelang. Genauso plötzlich wie sie gekommen sind sind sie allerdings auch irgendwann wieder verschwunden. Normalerweise genau dann, wenn ich drauf und dran war mich an diese "Zustände" zu gewöhnen und ihnen dementsprechend keine große Bedeutung mehr beigemessen habe. Auch dieses Phänomen ist wieder typisch für Hypochondrie.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du mit den Symptomen nicht auf Dauer wirst klarkommen müssen. Das dachte ich natürlich auch, aber wie gesagt, urplötzlich war alles irgendwann wieder weg. :)


Liebe Grüße
Elphi
Danke für deine Antwort und die mutmachenenden Worte!

Angst hatte ich tatsächlich sehr große. Allerdings kamen neue Symptome auch in momenten dazu wo ich die Krankheit akzeptiert habe und mich bestens abgelenkt habe. z.B. beim Telefonieren auf einmal die Hand die das Telefon hält nicht mehr spüren.

Hast du denn eine Idee wie ich ohne Tabletten die Schlafproblematik in den Griff bekommen kann? Versuche schon mehr Sport zu machen und halbwegs geregelt ins Bett zu gehen. Momentan helfen mir so Schlaftee's fürs erste Einschlafen auch ganz gut. Aber wie gesagt, der Schlaf ist gefühlt mehr ein Dösen und um 7 vorbei. Das letzte mal normal geschlafen habe ich sicher im August. Da konnte ich zu jeder Zeit schlafen, das war so schön.

Das Problem ist, dieses Schlafproblem fühlt sich sehr körperlich an. Z.b hatte ich es ne Zeitlang, noch ohne Tabletten bzw nur mit dem Pipamperon, dass kurz vorm Schlafen mein Kopf gesummt und gekribbelt hat und dann hat der Schritt zum Einschlafen nicht geklappt.
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von crazy » Mittwoch, 09.05.18, 17:33

Hallo Tuetensuppe,

welche Erkrankung du hast, kann ich dir leider nicht sagen, ich bin leider kein Arzt.
Aber ich habe aus anderen Gründen schon 1,5 mg Risperidon bekommen 2009/10. Ich war so müde, das ich es in Absprache mit dem Arzt reduziert habe.
Machst du denn eine ambulante Therapie? Manchmal dauert es sehr lange, bis man einen Platz bekommt, schneller bekommt man einen Termin z.B. beim Sozialpsychiatrischen Dienst (kurz SpDi), das sind Sozialarbeiter, die sich auch mit den ganzen rechtlichen Sachen auskennen. Z.b. wie lange man krank sein kann in der Arbeit, bevor man Krankengeld bezieht usw. Der SpDi bietet aber auch Gespräche an. Ich war dort eine zeitlang, bevor ich einen Therapieplatz hatte.

Hoffe, ich konnte dir trotzdem helfen.

Gruß, "crazy"
2008/09:Klinikaufenthalt mit Verdacht auf Psychose/Anpassungsstörung
Medikation: Zyprexa (weiß nicht mehr wieviel), nach 2 Wochen abgesetzt
2009: Klinikaufenthalt (psychosomatisch)
Medikation: 1,5 mg Risperidon
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente
2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch ist auch ein Thema mit 32 und in festen Händen
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
Homöopathie: Pulsatilla alle 4 Wochen
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Arianrhod
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 09.05.18, 17:40

Hallo Tütensuppe,
ich habe bei deiner Beschreibung auch eher an etwas Dissoziatives beziehungsweise Neurologisches gedacht - und nicht an eine Psychose!
Gerade Neurologisch, da gibt es die dollsten Dinger, und bei den normalen Examen wird da etwas übersehen.
Ich bin mal in Panik in die Klinik, weil sich meine Hände merkwürdig und fremd anfühlten, und mir ständig Sachen aus der Hand fielen.
Klar wurde Schlaganfall ausgeschlossen - dann kam eine Psycho-Diagnose " Zönästhesie im Rahmen einer schizoaffektiven Störng" Zönästhesie = Körperhalluzinationen.
In Wirklichkeit hatte ich zwei Bandscheibenvorfälle L1/L2 und L2 /L3 , was ziemlich selten ist und was aber in die Arme/Hände gehen kann.
Auch Migräne kann komische Sachen machen: Kribbeln, Auren etc, und eine Polyneuropathie auch.
Psychopharmaka halfen gar nicht , obwohl die Psychiater mir schworen, es würde besser werden. Meine Erfahrung ist , dass bei neurologischen bzw dissoziativen Problemen die Pp noch mehr abschirmen , und das Problem ist ja gerade, dass die Wahrnehmung sich verändert hat.
Beispiel: Bei einer Polyneuropathie kribbeln oder schmerzen die Fußnerven, mit Neuroleptika spüre ich dann gar nix mehr, das heisst auch den Fuß nicht , bin dann öfter gefallen.
Was mir eher geholfen hat:
- Medikamente raus, besonders Pp. Bedarf an Schmerzmitteln .
- Darmsanierung/ Ernährungsumstellung
- NEM (Vitamine und Mineralsoffe)
- Psychotherapie: Dabei ging es darum, meine Wahrnehmungen zu akzeptieren , OHNE zu denken, dass ich verrückt/ psychotisch etc. bin ( damit hatten unter anderem Psychiater versucht, mich zu ängstigen, damit ich Pp nehme !). Je weniger ich mich wegen der Wahrnehmung stresse, desto eher hört es auch wieder auf.
Ich wünsche dir gute Besserung,
liebe Grüße Arian
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Tuetensuppe » Mittwoch, 09.05.18, 17:45

crazy hat geschrieben:
Mittwoch, 09.05.18, 17:33
Hallo Tuetensuppe,

welche Erkrankung du hast, kann ich dir leider nicht sagen, ich bin leider kein Arzt.
Aber ich habe aus anderen Gründen schon 1,5 mg Risperidon bekommen 2009/10. Ich war so müde, das ich es in Absprache mit dem Arzt reduziert habe.
Machst du denn eine ambulante Therapie? Manchmal dauert es sehr lange, bis man einen Platz bekommt, schneller bekommt man einen Termin z.B. beim Sozialpsychiatrischen Dienst (kurz SpDi), das sind Sozialarbeiter, die sich auch mit den ganzen rechtlichen Sachen auskennen. Z.b. wie lange man krank sein kann in der Arbeit, bevor man Krankengeld bezieht usw. Der SpDi bietet aber auch Gespräche an. Ich war dort eine zeitlang, bevor ich einen Therapieplatz hatte.

Hoffe, ich konnte dir trotzdem helfen.

Gruß, "crazy"
Hi Crazy,

danke für deine Antwort.

Habe nach meinem Klinikaufenthalt direkt einen Platz bei einem Therapeuten (Verhaltenstherapie) gefunden und die Therapie läuft auch ganz gut. Wobei alle Therapeuten viel auf die Situation zwischen mir und meinem Vater schieben und ich kann mir kaum vorstellen, dass das alles davon kommt. Hintergrund: Mein Vater hat, als ich 18 war Grundstücke und Häuser von ihm die zur Zwangsversteigerung standen unter meinem Namen und dem meiner Schwester zurück ersteigert. Gleichzeitig wurden wir später Gesellschafter seiner Firma. Was das zur Folge hatte: Zwischen 2003 und jetzt jede Menge Schulden, teilweise im 6stelligen hohen Bereich, jede Menge unangenehme Post, Haftbefehle vom Insolvenzverwalter, Polizei die wegen Insolvenzverschleppung ermittelte, Konto und Lohnpfändungen etc.

Das ganz ist jetzt allerdings in nem Jahr komplett vom Tisch und durchgestanden.

Aber wenn nur das solche verrückten Symptome auslösen kann dann bin ich echt verwundert.

Wie lange bzw. langsam hast du denn das Risperdal ausgeschlichen?

Liebe Grüße
10. - 20. Januar - 2mg Risperidon
20. Januar - 16. März - 3 mg Risperidon
16. März - 27. April - 2,5 mg Risperidon
Seit 27. April - 2 mg Risperidon

10. Januar - 16. März - 25mg Atosil zum Schlafen.

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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Tuetensuppe » Mittwoch, 09.05.18, 17:55

Arianrhod hat geschrieben:
Mittwoch, 09.05.18, 17:40
Hallo Tütensuppe,
ich habe bei deiner Beschreibung auch eher an etwas Dissoziatives beziehungsweise Neurologisches gedacht - und nicht an eine Psychose!
Gerade Neurologisch, da gibt es die dollsten Dinger, und bei den normalen Examen wird da etwas übersehen.
Danke für deine Antwort. Bei dir ist aber alles wieder gut oder?

Ich war, wie gesagt, kurz bevor ich zum 5ten mal mit einer Neurologin sprach ja auch der festen Überzeugung dass es was neurologisches ist. Obwohl mich letzten Herbst 5 Neurologen durchgecheckt haben und ich im MRT lag kurz bevor es richtig gut los ging. Da hatte ich auch ne Lumbalpunktion und ein EEG gemacht. Alles normal.

Was ich halt nicht so richtig checke, wenn es keine Psychose oder was ähnliches ist, wieso hilft Risperdal dann so gut?
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Elphi » Mittwoch, 09.05.18, 18:04

Kurze Antwort: Risperdal sediert. Benzos würden wahrscheinlich noch besser helfen...
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 09.05.18, 18:53

Tuetensuppe hat geschrieben:
Mittwoch, 09.05.18, 17:55
Arianrhod hat geschrieben:
Mittwoch, 09.05.18, 17:40
Hallo Tütensuppe,
ich habe bei deiner Beschreibung auch eher an etwas Dissoziatives beziehungsweise Neurologisches gedacht - und nicht an eine Psychose!
Gerade Neurologisch, da gibt es die dollsten Dinger, und bei den normalen Examen wird da etwas übersehen.
Danke für deine Antwort. Bei dir ist aber alles wieder gut oder?

Ich war, wie gesagt, kurz bevor ich zum 5ten mal mit einer Neurologin sprach ja auch der festen Überzeugung dass es was neurologisches ist. Obwohl mich letzten Herbst 5 Neurologen durchgecheckt haben und ich im MRT lag kurz bevor es richtig gut los ging. Da hatte ich auch ne Lumbalpunktion und ein EEG gemacht. Alles normal.

Was ich halt nicht so richtig checke, wenn es keine Psychose oder was ähnliches ist, wieso hilft Risperdal dann so gut?
Hallo Tütensuppe ,

Neuroleptika werden wegen ihrer vielen Nebenwirkungen dafür nicht verwendet, sind aber gute Schmerzhemmer, weil sie die Nervenübertragungen hemmen. Beim Absetzen beschreiben dann Leute Muskelschmerzen, Rückenschmerzen, Missempfindungen etc - das muss man wissen, damit man die "Durststrecke" übersteht , bis der Körper wieder normal reagiert.
Alkohol wirkt ja auch gegen Ängste und Verspannungen - trotzdem würde man den nicht dagegen verordnet bekommen.

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von crazy » Mittwoch, 09.05.18, 19:06

Wie lange bzw. langsam hast du denn das Risperdal ausgeschlichen:

es ist schon eine Weile her, aber ich habe im August 2009 1,5 mg bekommen, 1 Tablette morgens und eine halbe Mittags. Das war in einer psychosomatischen Klinik. Dann ging mein Studium weiter und ich war so müde, dass ich im Praktikum in einer Besprechung eingeschlafen bin. Haha, die Chefin dachte, ich hab Eisenmangel.

Daraufhin hab ich so im Oktober nur noch 1 mg genommen und auch abends, wie gesagt, bei mir wirkte das einschläfernd. Ich glaube, ab Januar dann 0,5 mg und Ende Juli gar nichts mehr.

Auf einen Schlag war ich dann auch bald wieder 5-10 kg schlanker, bei mir hat Risperidon auch Gewichtszunahme bewirkt.

Puh, ein Insolvenzverfahren ist natürlich nicht einfach, Gott sei Dank ist es bald vorbei!
Stress kann halt ein Auslöser sein für psychische Erkrankungen, aber Drogen auch.

Bei mir waren sich die Ärzte lange auch nicht so klar, was ich genau habe, weil ich mich immerdistanzieren konnte von irrealen Wahrnehmungen. Damit meine ich, dass ich zwar z.B. Gedanken und Wahrnehmungen hatte, aber gleichzeitig wusste, das ist nur mein Kopf.

Die neueste Vermutung/Diagnose ist eine schizoaffektive Psychose.

Es verunsichert zwar, wenn man nicht genau weiß, was es ist, aber ich würde mich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen!! Und auch an Heilung glauben.

Jetzt hab ich dich zugetextet, hoffe das ist ok.

Gruß, crazy
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2008/09:Klinikaufenthalt mit Verdacht auf Psychose/Anpassungsstörung
Medikation: Zyprexa (weiß nicht mehr wieviel), nach 2 Wochen abgesetzt
2009: Klinikaufenthalt (psychosomatisch)
Medikation: 1,5 mg Risperidon
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente
2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch ist auch ein Thema mit 32 und in festen Händen
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von vindi74 » Mittwoch, 09.05.18, 19:52

Hallo Tütensuppe,
ich würde auf das hören was Jamie schreibt.

Finger weg von den Drogen, ich kenne einige Leute die ähnliches hatten, Auch THC weglassen. Gerade MDMA also Extasy mischt die Gehirnchemie heftig auf.
führe Tagebuch was du machst deine Symptome versuche Trigger und Flushbacks zu Lokalisieren. Wechsel die Musikrichtung. Halte dich von Konsumenten fern. Ich würde nicht mal mehr ne Viagra nehmen oder sonstige Pillen.
Ernähre dich gesund treibe Sport gehe schimmen oder Biken das hilft.

Wenn du glück hast wird es wieder was. wann hast du das letzte mal konsumiert. ich weiß das es lange dauert bis es wieder was wird. wie gesagt habe früher auch gefeiert und heute das Zeug ist super gefährlich.
Ich kenne den Prozentsatz nicht wie viele sich davon wieder erholen. aber es sind ne menge wenn man die Finger weg lässt.
Ein alter Feierkumpel von mir hat es mal mit den Pillen übertrieben und hat gute 3 Jahre gebraucht um wieder Normal zu werden das ist aber auch ein Extrem Fall gewesen.

Schaue mal wie du zurecht kommst wenn du ausschleichst.

Selbst in Gras sind viele Schadstoffe drin wie Insektenvernichter die nicht gerade sehr gesund sind. Daher häufen sich auch die THC Psychosen.
Keiner wäscht sein Gras bevor er es verkauft.

Einen Fall kenne ich seit 2001 Dauerpatient in der Klinik der Rest hat es geschafft.
Ich will dir jetzt keine Panik machen der seit 2001 in der Klinik ist hat weiter gemacht und ist Dauerdruff wenn ich ihn sehe. Kiefershakes und Energie Drinks.

das ist es nicht wert.

Der Rest hat echt die Kurve gekratzt und leben alle Normal.
Sehe es als Warnschuss und versuche dein Leben einigermaßen auf die Reihe zu bekommen, ich denke das sich deine Gehirn Chemie wieder Regeneriert.

Der Typ der 3 Jahre gebraucht hat um Normal zu werden und er ist wieder Normal Moralprediger hoch 10. Echt und er hat recht.

Kein Kick der Welt ist es wert seine Psyche das Klo Hinunter zu spülen.

Schau dir die Kliniken an sie sind voll von Konsumenten und die brauchen richtig lange zeit.

Stelle dich auf 12 Monate ein schreibe Tagebuch und nach 12 Monaten liest du mal ob es dir besser geht.

Die Blitze die du beschreibst sind Brain Zaps habe noch nicht darüber gelesen aber die Mediziner kennen das rede offen und ehrlich mit dem Behandelnden zeige reue und mache das nie wieder wenn du Gesund werden willst.

Ich drücke dir die Daumen echt. Therapie hilft bestimmt.

Nimm dir nicht zuviel vor setze dir Ziele ein Ziel in der Woche und mache Sport.

Viel glück alles wird gut.

Gruß Vini
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Tuetensuppe » Freitag, 11.05.18, 10:37

Elphi hat geschrieben:
Mittwoch, 09.05.18, 18:04
Kurze Antwort: Risperdal sediert. Benzos würden wahrscheinlich noch besser helfen...
Hey Elphi,

das will ich ja beides nicht gerade nehmen, bzw vom ersteren will ich ja loskommen!
10. - 20. Januar - 2mg Risperidon
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16. März - 27. April - 2,5 mg Risperidon
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Tuetensuppe » Freitag, 11.05.18, 11:49

vindi74 hat geschrieben:
Mittwoch, 09.05.18, 19:52


Wenn du glück hast wird es wieder was. wann hast du das letzte mal konsumiert. ich weiß das es lange dauert bis es wieder was wird. wie gesagt habe früher auch gefeiert und heute das Zeug ist super gefährlich.
Ich kenne den Prozentsatz nicht wie viele sich davon wieder erholen. aber es sind ne menge wenn man die Finger weg lässt.
Ein alter Feierkumpel von mir hat es mal mit den Pillen übertrieben und hat gute 3 Jahre gebraucht um wieder Normal zu werden das ist aber auch ein Extrem Fall gewesen.
Hi Vini,

vielen Dank für deine Antwort.

Was hatten die Leute die du kennst denn ähnliches?

Also für mich ist ganz klar, dass ich nie wieder Drogen nehmen werde. Höchstens Alkohol wenn ich wieder hergestellt bin, aber das auch nur wenn ich das Gefühl habe ich fühle mich wieder richtig normal. Und auch das erscheint mir gar nicht so wichtig. Wenn ich wieder Freude und Emotionen empfinden kann (nicht wie jetzt mit Risperdal) brauche ich das wahrscheinlich auch nicht mehr.

Das letzte mal konsumiert habe ich im Juli Ecstacy und Ketamin, im August Kokain und im September THC. Richtig los ging es mit meinen Symptomen aber erst im Oktober. Kann das überhaupt mit so nem Delay losgehen?
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