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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Tuetensuppe » Freitag, 11.05.18, 12:05

Was ich ganz vergessen habe:

Seit der Massage meiner Freundin mit der mehr oder weniger alles bzw. einiges losging habe ich Nachts kribbelnde oder taube Hände beim Schlafen.
Keine Ahnung was das soll.
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von vindi74 » Freitag, 11.05.18, 12:10

ich schreibe dir eine PN

Elphi
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Elphi » Freitag, 11.05.18, 12:38

Hey Tuetensuppe, :)

das sollst Du ja beides auch nicht nehmen. :)
Wollte damit nur sagen, dass die sedierende Wirkung von Risperdal dafür verantwortlich sein kann, dass Du bei Einnahme dieses Medikaments keine Symptome hast.
Nur weil die Symptome weg sind heißt das halt nicht, dass das von der antipsychotischen Wirkung herrührt und Du somit eine Psychose hattest.
Ein Antihistaminikum hilft beispielsweise auch bei Angsterkrankungen, weil es eben sediert. Das bedeutet dann aber eben nicht, dass die Symptome die man hat einer Allergie zuzuschreiben wären.

Liebe Grüße
Elphi
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von lakeSonne1 » Freitag, 11.05.18, 13:05

hallo,
Das letzte mal konsumiert habe ich im Juli Ecstacy und Ketamin, im August Kokain und im September THC. Richtig los ging es mit meinen Symptomen aber erst im Oktober. Kann das überhaupt mit so nem Delay losgehen?
also ich sehe da überhaupt keinen Delay: September THC -> Oktober Symptome.
man muss immer unterscheiden zwischen der kurzfristigen (erwünschten) Wirkung einer Droge und den langfristigen Auswirkungen auf die Hirnchemie und das Nervensystem. Das eine gibts leider nicht ohne das andere. Die negativen, destabilisieren Folgen treten häufig erst verzögert ein.

Gruß,
lake
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2017:
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2018:
2.1.2018: 10,0mg
.....Tag 1-15 Tag läuft sehr gut
.....Tag 17-20: Übelkeit / Brain Fog, neuro Emos, Einschlafstörung (Cortisolausschüttung) mit dicken, geröteten Händen
.....Tag21-22: Angst, Panik, Neuro-Emos
12.3.2018: 9,3mg
.....Tag 1-7 alles ok
.....Tag 8: zurück auf 9,5mg wg. starken Symptomen (Matschbirne, PA, Übelkeit, Zaps, Schlapp)
.....Tag 8-12 Heftige Symptome: Matschbirne, Zaps, PAs
.....13-30 ok
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.....Tag 0-5 ok
.....Tag 6: Neuro Aggressionen, Kopf+Nackenschmerzen, leichte Migräne
.....Tag 7-10 ok
.....Tag 10-16: heiße, dicke und rote Hände beim einschlafen und aufwachen, Migräne, Übelkeit, Matschbirne, Bodyzaps, Übelkeit, Nadelstiche auf Haut, Sehstörungen
.....Tag 17-21: heisse Hände bei Einschlafen
.....Tag 22-23: Angstzustände, leichte Depri
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Tuetensuppe » Freitag, 11.05.18, 13:11

Ich schiebe das meiste ja auf das Kokain weil ich das an einem Abend genommen habe wo ich Tagsüber kurz vorm Nervenzusammenbruch stand. Also war mein Gehirn eh schon in Aufruhr und das Setting denkbar schlecht. Habe sowohl THC als auch die anderen Drogen ja auch in den 2-3 Jahren bei THC auch 10 Jahren abdundzu konsumiert und da war nie was.

Ich meinte nur: Viel Ärzte sagen ja eine Psychose käme meistens sofort nach dem Konsum.
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Oliver » Freitag, 11.05.18, 13:42

Tuetensuppe hat geschrieben:
Freitag, 11.05.18, 13:11
Ich meinte nur: Viel Ärzte sagen ja eine Psychose käme meistens sofort nach dem Konsum.
Viele Ärzte sagen, dass Psychopharmaka ganz sichere und tolle Medikamente sind und nicht abhängig machen. Die Realität sieht da auch anders aus.

Psychose ist ja auch nur so ein Label. Wenn ein Patient aus einer Liste an Symptomen genug Bedingungen erfüllt, dann hat er halt eine Psychose ... oder wenn seine Wahrnehmung grad nicht ins gängige Gesellschaftsschema passt.

"drogeninduziert" ist auch so eine Sache. Gibt's auch nicht als Diagnose - sagen Ärzte aber gerne mal (falls es jemand besser weiß bitte korrigiert mich - wenn ich mal die Diagnose im ICD-10 überfliege, sehe ich da nichts: http://www.icd-code.de/icd/code/F23.-.html).
ICD-10 hat geschrieben:Eine heterogene Gruppe von Störungen, die durch den akuten Beginn der psychotischen Symptome, wie Wahnvorstellungen, Halluzinationen und andere Wahrnehmungsstörungen, und durch eine schwere Störung des normalen Verhaltens charakterisiert sind.
Wenn Hooligans sich jedes Wochenende systematisch besaufen und sich dann gegenseitig die Fresse polieren dann könnte man das auch als drogeninduzierte Psychose diagnostizieren. Es flippen ständig Leute aus, wenn sie auf Alkohol sind. Aber Alkohol ist gesellschaftlich (in Grenzen) akzeptiert, daher würde da niemand mit sowas kommen, selbst wenn Leute unter dem Einfluss von Alkohol komplett aus dem Leben fallen.

Was ich sagen will: häng Dich nicht an irgendwelchen Labels auf und lass Deine körperliche Gesundheit so gut es geht abklären und wenn die Ärzte nichts organisches finden, schau selber nochmal, was Deine Symptome auslösen könnte, denn die Diagnosefähigkeiten heutiger Ärzte lassen auch oft zu wünschen übrig, weil sie einfach nicht die Zeit haben, bei außergewöhnlichen Fällen genauer hinzuschauen.

Wenn Du alles abgeklärt hast und es gibt immer noch nichts eindeutiges: schau Dir Dein Leben als Ganzes an und schau, was Du da ändern kannst oder musst, um eine Situation zu schaffen, dass Du möglichst gesund lebst und lass die Zeit Dich heilen. :hug:

Alles Gute
Oliver
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Tuetensuppe » Freitag, 11.05.18, 14:04

crazy hat geschrieben:
Mittwoch, 09.05.18, 19:06
Wie lange bzw. langsam hast du denn das Risperdal ausgeschlichen:

es ist schon eine Weile her, aber ich habe im August 2009 1,5 mg bekommen, 1 Tablette morgens und eine halbe Mittags. Das war in einer psychosomatischen Klinik. Dann ging mein Studium weiter und ich war so müde, dass ich im Praktikum in einer Besprechung eingeschlafen bin. Haha, die Chefin dachte, ich hab Eisenmangel.

Daraufhin hab ich so im Oktober nur noch 1 mg genommen und auch abends, wie gesagt, bei mir wirkte das einschläfernd. Ich glaube, ab Januar dann 0,5 mg und Ende Juli gar nichts mehr.

Auf einen Schlag war ich dann auch bald wieder 5-10 kg schlanker, bei mir hat Risperidon auch Gewichtszunahme bewirkt.

Puh, ein Insolvenzverfahren ist natürlich nicht einfach, Gott sei Dank ist es bald vorbei!
Stress kann halt ein Auslöser sein für psychische Erkrankungen, aber Drogen auch.

Bei mir waren sich die Ärzte lange auch nicht so klar, was ich genau habe, weil ich mich immerdistanzieren konnte von irrealen Wahrnehmungen. Damit meine ich, dass ich zwar z.B. Gedanken und Wahrnehmungen hatte, aber gleichzeitig wusste, das ist nur mein Kopf.

Die neueste Vermutung/Diagnose ist eine schizoaffektive Psychose.

Es verunsichert zwar, wenn man nicht genau weiß, was es ist, aber ich würde mich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen!! Und auch an Heilung glauben.

Jetzt hab ich dich zugetextet, hoffe das ist ok.

Gruß, crazy
Hey Crazy,
du hast mich nicht zugetextet. Alles gut. Danke für deine Antwort.
Hast du denn gar keine Absetzsymptome gehabt?

Liebe Grüße
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Katharina » Freitag, 11.05.18, 14:15

Hallo!

Beispiel, zwei Situationen:

1.ich möchte eine Portion extra 'Erleben'

2. Ich möchte etwas nicht erleben

und erfahre, es gibt substanz X und Z

sodass ich etwas, einen Zustand welchenich aus eigener Kraft nicht bewerkstelligt bekomme,
ohne diese Substanz nicht erreichen kann, mir herbei berausche, wobei nicht klar vorn weg, was ich da an Gewinn erleben werde und ob.

Wir wussten früher, das Hashish
Risiken birgen könne, ohne Suchmaschinen.

Weshalb ist Vorab Info heute schwierig was 'Party-Substanzen' anbetrifft.

Hier hinterfragt sich jeder dritte weshalb dem Arzt vertraut
nicht bzw spät gegoogelt.

Gruß, Katharina

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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Tuetensuppe » Freitag, 11.05.18, 17:39

Hallo an alle,

Das schlimmste ist ja irgendwie: Meine eigentliche Erkrankung erscheint mir gar nicht mehr so schlimm. Dass ich Neuroleptika nehme scheint meine neue "Erkrankung" zu sein, da das gerade mein Leben zerstört.
Ich glaube ich kann unter NL nicht mal mehr meinen Job machen. Ich arbeite für ein Musikfestival und buche die Bands und gestalte das Programm. Leider bin ich durch die NL gedanklich so unflexibel und unkreativ, dass es mir gerade unmöglich erscheint diesen Job in 1-2 Monaten wenn es wieder losgeht adäquat zu bestreiten. Was soll ich nur tun?

Was ich mich auch immer Frage: Ist Absetzenwirklich immer ein so langwieriges Unterfangen? Oder ist es nicht viel eher so, dass sich in Foren dieser Art der Bruchteil an Menschen sammelt der damit Probleme hatte und alle die keine Probleme damit hatten melden sich einfach nicht zu Wort? Ich hab jetzt innerhalb von 1 1/2 Monaten Risperidon von 3,0 mg auf 2,0 mg reduziert und ausser, dass ich schlechter Schlafe ist nix passiert. Leider merke ich auch keinen positiven Effekt.

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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Oliver » Freitag, 11.05.18, 17:58

Hallo,
Tuetensuppe hat geschrieben:
Freitag, 11.05.18, 17:39
Was ich mich auch immer Frage: Ist Absetzenwirklich immer ein so langwieriges Unterfangen? Oder ist es nicht viel eher so, dass sich in Foren dieser Art der Bruchteil an Menschen sammelt der damit Probleme hatte und alle die keine Probleme damit hatten melden sich einfach nicht zu Wort?
Gute Frage, aber woher sollen wir das wissen, wenn noch nicht mal die Profis es wissen? Das wird kaum erforscht und die Hersteller der Psychopharmaka haben kein Interesse daran. Zulassungsstudien gehen über kurze Zeiträume. Langzeitstudien sind selten. Aber lies Dich hier gerne weiter ein und mach Dir ein Bild.

viewforum.php?f=6
viewforum.php?f=19

Ich weiß, das Deine Situation nicht leicht ist, aber es kann Dir keiner sagen, wie leicht oder schwer das Absetzen in Deinem speziellen Fall ist. Das kannst Du nur erfahren. Das einzige, was dieses Forum tun kann, ist vor den Risiken zu warnen und Vorschläge zu machen, wie man risikominimierend vorgehen kann. Das Vorgehen liegt dann in Deiner Hand.

Alles Gute
Oliver
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 12.05.18, 22:20

Hallo Tütensuppe,
Tuetensuppe hat geschrieben:
Freitag, 11.05.18, 17:39
Was ich mich auch immer Frage: Ist Absetzenwirklich immer ein so langwieriges Unterfangen? Oder ist es nicht viel eher so, dass sich in Foren dieser Art der Bruchteil an Menschen sammelt der damit Probleme hatte und alle die keine Probleme damit hatten melden sich einfach nicht zu Wort? Ich hab jetzt innerhalb von 1 1/2 Monaten Risperidon von 3,0 mg auf 2,0 mg reduziert und ausser, dass ich schlechter Schlafe ist nix passiert. Leider merke ich auch keinen positiven Effekt.
Ich habe dazu keine Studien, ich kann dir nur so sagen, was ich in der Psychiatrischen Tagesstätte an meinem Heimatort so gesehen habe, das war eine Gruppe von ca. 50 Personen. Die Allermeisten haben nicht versucht, systematisch abzusetzen, da sie geglaubt haben, was ihnen die Ärzte sagten, dass ihnen nämlich irgendwelche Neurotransmitter fehlen bzw zu viel da sind und die Medikamente das ausgleichen würden.
Ab und zu kam es zu verzweifelten Absetzversuchen - verzweifelt deswegen , weil der Zustand der inneren Leere und die Nebenwirkungen so groß wurden, dass meist rasch auf 0 reduziert wurde - mit all den Konsequenzen wie langer Entzug und Supersensititivitätspsychosen. Das galt dann immer als " "Rückfall in die Krankheit" nicht als Entzugsprobleme - schon deshalb ist schwer zu sagen, wer vom Entzug betroffen ist.
Die Betroffenen definieren es ja nicht so - denen wird eingeredet, sie sind unheilbar psychisch krank.
Ungefähr vier Leute haben in den zehn Jahren reduziert , wenn auch nicht auf 0,
und nur ich und eine andere Frau leben definitiv ohne Tabletten,
haben uns aber aus dem psychiatrischen System völlig lösen müssen, nehmen also keine Hilfe mehr in Anspruch.

liebe Grüße Arian
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von crazy » Sonntag, 13.05.18, 9:16

Hallo Tuetensuppe,
bei Risperidon hatte ich, soweit ich mich erinnere, keine Absetzsymptome, sondern im Gegenteil, war nicht mehr so müde und hab Gewicht abgenommen. Ich habe wieder mehr Emotionen gespürt, vorher war ich irgendwie so gleichgültig. Ich habe ja aber auch nie eine Psychose gehabt in dem Sinn, dass ich völlig weggetreten war oder so. Und Drogen hab ich auch keine genommen, außer man kann neuerdings vom Passiv-Kiffen Psychosen bekommen...
Im Prinzip hab ich beim ersten Mal Psychiatrie eine Diagnose bekommen, die heißt, sie wussten auch nicht genau: Anpassungsstörung.

Ich denke, eine Therapie, in der man den Ursachen auf den Grund geht, bringt mehr als hochdosierte Psychopharmaka. Und irgendwelche Diagnosen dienen auch zur besseren Abrechnung in unserem Gesundheitssystem. Man muss auch immer sehen, wer einem in der Klinik die Diagnose stellt:war das ein Assistenzarzt, der gerade das Studium beendet hat, oder ein erfahrener Oberarzt?! Ärzte sind auch nur Menschen und es gibt gute und schlechte, bzw. Anfänger und Erfahrene.

Ich würde auch nicht mehr unbedingt in die Psychiatrie, wenn es mir wirklich schlecht geht, sondern lieber in eine Tagesklinik oder ambulant zum Psychiater. Nur im Notfall Psychiatrie, wenn es nicht anders geht. Ich wurde da u.a. mal fixiert, meiner Meinung nach unbegründet, keiner hat versucht, zu deeskalieren.
Aber das ist ein Thema für sich.

Gruß, crazy
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2008/09:Klinikaufenthalt mit Verdacht auf Psychose/Anpassungsstörung
Medikation: Zyprexa (weiß nicht mehr wieviel), nach 2 Wochen abgesetzt
2009: Klinikaufenthalt (psychosomatisch)
Medikation: 1,5 mg Risperidon
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente
2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch ist auch ein Thema mit 32 und in festen Händen
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
Homöopathie: Pulsatilla alle 4 Wochen
06.07.18 Umstellung auf Aripiprazol flüssig
3,0 mg abends

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Re: Welche Erkrankung habe ich? Risperdal absetzen

Beitrag von Tuetensuppe » Montag, 14.05.18, 10:11

Hallo an alle und Danke für eure Antworten.

Mittlerweile betrachte ich das Tablettennehmen an sich als mein größtes Problem und vergesse / verdränge dabei, wie sehr mich meine Symptome belastet haben. Wenn man beim gehen das Gefühl hat man geht schräg und sich ständig nicht spürt, das ist schon ne Hausnummer. Trotzdem will ich die Medikamente loswerden. Kann man vielleicht diesen Thread in "Neuroleptika absetzen" verschieben? Oder woauchimmer es hinpasst? Ich habe am Mittwoch einen Termin beim Psychiater und werde das weitere vorgehen besprechen.

Bis dahin stelle ich mir weiterhin folgende Fragen:

Sind die Tabletten nicht das geringere Übel?
Werde ich mit den Symptomen leben können, wenn ich sicher weiss, dass meine Symptome nicht von einer schweren neurologischen Krankheit herrühren?
Wie kriege ich die Schlafstörung in den Griff? Geht das ohne NL?
Finde ich vielleicht eine niedrigere Dosis NL bei der ich wieder mehr FÜHLE und mehr ANTRIEB habe, bei der die Symptome erträglich bleiben?
Werden die Symptome jemals ganz weg sein?
Was habe ich eigentlich?
Wie schnell/langsam soll ich absetzen? Ich denke ich versuche als nächstes den Schritt von 2 auf 1,5mg, dann irgendwann von 1,5 auf 1 und dann langsamer.

Ich hatte eigentlich einen sehr guten Samstag, hab wieder etwas zu lang im Bett gelegen (bis halb 1, obwohl ich um 2 im Bett war), war dann aber Joggen und hab ein paar Dinge erledigt und dann war ich mit meiner Freundin und meiner Tochter grillen und ich war gar nicht SO ungesprächig. Abends saß ich mit meiner Freundin auf dem Balkon, das war auch sehr okay. Nur im Bett ging dann bei mir mal wieder nix :(

Gestern und vorgestern habe ich dann leider sehr schlecht geschlafen (in der Nacht von gestern auf heute gar nicht). Das ist dann immer so: Ich komme ins Dämmern, und kurz bevor mein Hirn sich abschalten sollte bricht der Schlafvorgang ab. Das ist ein sehr körperliches Gefühl. Kennt das jemand? Habt ihr Tricks und Tipps zum besseren Einschlafen?

Liebe Grüße an euch alle!
10. - 20. Januar - 2mg Risperidon
20. Januar - 16. März - 3 mg Risperidon
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 14.05.18, 19:24

Hallo Tuetensuppe,

Ich habe deinen Thread in den Bereich "Neuroleptika absetzen " verschoben.

Dieses Hochschrecken kurz vorm Einschlafen und dann wach liegen kennen Viele hier.
Zum Thema Schlaf haben wir einen eigenen Thread.

viewtopic.php?f=57&t=9278&p=245855&hili ... ne#p245855

Vielleicht ist etwas hilfreiches für dich dabei.

Dein Plan für das weitere Absetzen halte ich für sehr ambitioniert. Zumal du ja auf der aktuellen Dosis schon Probleme hast.

Hast du dich in die dir verlinkten Grundsatzinformationen eingelesen ?

LG Ute
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Re: Welche Erkrankung habe ich?

Beitrag von Tuetensuppe » Montag, 14.05.18, 20:26

Hey Ute,

Danke für deine Antwort. Im schlafthread hab ich schon rumgestöbert. Einiges davon befolge ich auch schon, aber ich werde mich noch mal damit befassen. Die schlafprobleme hatte ich auch genau so schon vor der Einnahme von Risperdal. Die wurden erst mit
Pipamperon, dann mit quetiapin und letztendlich mt atosil behandelt. Die letzten zwei Monate ging es dann ohne, was sicher an der Wirkung des Risperidons lag.

Aber damit ich schlafen kann jetzt die ganze Zeit NL zu nehmen, das will ich irgendwie auch nicht. Es muss doch einen anderen Weg geben wieder ans schlafen zu kommen.

Liebe Grüße
10. - 20. Januar - 2mg Risperidon
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Re: Welche Erkrankung habe ich? Risperidon absetzen

Beitrag von Gwen » Dienstag, 15.05.18, 18:16

Hallo Tütensuppe,
ich hab gerade Mal Deinen Titel um das Risperidon ergänzt.
Viele Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
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Re: Welche Erkrankung habe ich? Risperidon absetzen

Beitrag von Tuetensuppe » Dienstag, 15.05.18, 19:00

Gwen hat geschrieben:
Dienstag, 15.05.18, 18:16
Hallo Tütensuppe,
ich hab gerade Mal Deinen Titel um das Risperidon ergänzt.
Viele Grüße Gwen
Vielen Dank dafür!
10. - 20. Januar - 2mg Risperidon
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16. März - 27. April - 2,5 mg Risperidon
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Seit 27. April wieder Probleme beim Schlafen

Tuetensuppe
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Re: Welche Erkrankung habe ich? Risperidon absetzen

Beitrag von Tuetensuppe » Mittwoch, 16.05.18, 12:46

Hallo,

Habe heute ein Gespräch mit meinem Therapeuten gehabt der mir dazu riet noch nicht weiter zu reduzieren, weil ich so viele offene Baustellen in meinem Leben habe momentan.
Bin jetzt hin und her gerissen was ich tun soll. Die offenen Baustellen (Angst um meinen Job, Das Problem mit den Schulden meines Vaters, das Problem mit den Medis hängen teilweise direkt mit den Medis zusammen.) Also dass ich meinen Job gerade nicht vernünftig erledigen kann weil ich Gedanklich so blockiert bin.
Habe heute auch einen Termin mit meinem Psychiater, mal gucken was er sagt.

Liebe Grüße,
Matthias
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Jamie
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Re: Welche Erkrankung habe ich? Risperidon absetzen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 17.05.18, 9:21

Hallo Tütensuppe, :)

du bist erst seit 27.4. auf 2mg Risperidon, hast also erst vor knapp 3 Wochen abgesetzt.
Ferner hast du seitdem auch Schlafprobleme.
Ein Zusammenhang ist wahrscheinlich und wenn du jetzt zu schnell machst, kann sich das aufschaukeln.

Ich bin ähnlicher Meinung wie dein Therapeut, aber nicht, weil du so viele Baustellen hast.
Wenn man nach diesem Kriterium geht, dann gibt es Leute, die nie mehr von ihren Psychopharmaka wegkämen (ich würde dazu gehören), da sie ein sehr belastetes und instabiles Leben führen.

Ich fasse zusammen: Du hast sehr gelitten und Risperidon war wie eine Erlösung für dich. Dann kamen die Nebenwirkungen, die anhalten und dich sehr belasten. Ich verstehe das.
Zu schnelles Absetzen könnte, wenn es blöd läuft, aber deinen vorherigen Zustand wieder triggern.
Setze doch einfach gemächlich und langsam ab. Das habe ich schon mal empfohlen.
Beachte die 10%-Regel alle 4-6 Wochen.
Dabei kannst du dann deinen Körper beobachten.

Wenn du unbedingt weiter reduzieren möchtest, beachte wenigstens die Zeit und warte noch 10 Tage.


Grüße
Jamie
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Tuetensuppe
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Re: Welche Erkrankung habe ich? Risperidon absetzen

Beitrag von Tuetensuppe » Donnerstag, 17.05.18, 10:58

Hallo Jamie,

danke für deine Nachricht/Antwort :)

Schlafprobleme habe ich eigentlich schon seit August. Risperidon hat die etwas in den Griff bekommen, besser als Atosil oder Pipamperon, aber mit den Schlafproblemen ging eigentlich erst alles los. Jetzt ist die Frage: Nehme ich Risperidon weiter um gut zu schlafen oder finde ich eine andere Lösung um meinen Schlaf zu regulieren.

Mein Therapeut ist der Meinung, dass meine Symptomatik davon kommt, dass ich zu viel Druck ausgesetzt bin und das erstmal in den Griff bekommen muss, damit die Symptome weniger werden. Also ein Gespräch mit meinem Vater führen, mehr Sicherheit im Job schaffen etc.

Ich weiss gar nicht, ob unter dem Risperidalschleier meine Symptome noch schlummern oder ob sie eigentlich weg sind, bisher habe ich sie beim Reduzieren immer kurz wieder gespürt und dann waren sie weg. Ich weiss auch nicht ob ich lieber mit den Symptomen leben (kann) will oder mit den Nebenwirkungen. Ferner weiss ich auch nicht ob das wirklich gerade alles Nebenwirkungen sind oder teil meiner Erkrankung bzw eine negativ Symptomatik. Fragen über Fragen.

Wie auch immer, ich habe mit meinem Psychiater besprochen dass ich weiter reduzieren werde. Allerdings erst ab Freitag in einer Woche. Dann habe ich genau 4 Wochen zwischen zwei Reduktionsschritten gehabt. Ich hoffe auch, dass ich bis dahin wieder besser schlafe.

Er selber schlägt vor, dass wir uns das reduzieren einfach anschauen und sonst gegebenenfalls auf Ablify wechseln, und zwar so dass man das einschleicht während man das Risperidon ausschleicht. Dann hätte ich aber zwei NL's gleichzeitig im Körper und das will ich irgendwie auch nicht.

Liebe Grüße,
Matthias
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