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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von padma » Montag, 04.06.18, 18:29

hallo Andi, :)

ja, mit dem Kopf durch die Wand funktioniert zumeist nicht.

Ich hoffe, du kannst dich schnell wieder stabilisieren.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Arianrhod » Montag, 04.06.18, 20:07

Hallo Andi,

drücke dir die Daumen, dass du erstmal zur Ruhe kommst. Ich habe ca. sieben gescheiterte Absetzversuche hinter mir, wobei ich einige Male in der Geschlossenen gelandet bin, tja, auch bei mir ist mein zweiter Vorname nicht umbedingt "Geduld". Aber gib nicht auf: Nach dem Absetzversuch ist vor dem Absetzversuch. Stabilisiere dich , auch wenn es länger dauert -und lass den Prolaktinspiegel erstmal Prolaktinspiegel sein. ich würde vermeiden, auf dein geärgertes ZNS noch irgendwas draufzupacken - auch kein anderes Medi.
liebe Grüße Arian
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Jamie » Dienstag, 05.06.18, 10:31

Hallo Black :),

ich weise darauf hin, dass auch bei gescheiterten Absetzversuchen von AD und NL mit größter Wahrscheinlichkeit der kindling effect irgendwann zutrifft.

Der besagt grob: je mehr hoch runter / rein raus / neue Medis rein - alte weglassen /fliegende Wechsel etc. ..desto sensibilisierter das ZNS, bis Entziehen irgendwann nicht mehr nur extrem schwierig, sondern möglicherweise verunmöglicht wird.

Das ZNS ist kein Computerspiel, wo man bei einem gescheiterten Level einfach wieder von vorne / bei Null beginnt. Es "merkt" sich das.

Viele Grüße, achte auf ein langsames und schonendes Absetzen

Jamie
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Black » Dienstag, 05.06.18, 22:21

Vielen lieben Dank @padma, @Arianrhod und @Jamie. :)
Ich bin froh das es dieses Forum gibt. Hier habe ich gelernt zwischen den Zeilen zu lesen und nicht jeden Bock Mist zu glauben den Ärzte einem erzählen.
Andersdenkende werden oftmals als als Spinner bezeichnet oder Leute die die Wahrheit verdrehen.
Man muss sich der Mehrheit anpassen, ansonsten wird man verstoßen...

Was ist passiert nach dem ich 9 Tage Amisulprid (150mg) und (5 mg) Abilify abgesetzt habe?

Mein Tinitus pfeift im Konzert, rund um die Uhr.
Ängste und mulmige Gefühle im Bauch.
Stechende Kopfschmerzen die kommen und gehen.
Teilweise Appetitlosigket

Was ist passiert nach der Rückkehr zur alten Dosis?

Depression war weniger nach der Reduktion, jetzt bei der gewohnten Dosis wieder stärker.
Kann meine Arme und Beine kaum lange bewegen wegen Erschöpfung und Muskel Schmerzen.
Tunnelblick und verminderte Sehkraft.
Usw


Mir wurde (auch hier) bestätigt das ich nicht's tun kann gegen das zu hohe Prolaktin.
Weil die Senker und Hemmer Pyschosen verstärken.
Ich kann nicht mal Zink dagegen nehmen (ich habe es versucht).

Ich habe zurzeit Probleme mit der Übersicht...
Was würdet ihr mir grundsätzlich empfehlen?
Die Wasserlöse Methode oder eine Tablette bis zur unkenntlichkeit zerschnippeln?


Liebe Grüße Andi
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23 Mai 100 mg Amisulprid abgesetzt
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Seit Juni ?? zurück zur 900mg Amisulprid und 5mg Abilify
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Ash » Mittwoch, 06.06.18, 5:39

Hallo Black,

ich habe gerade diesen Thread gelesen und dein letzter Beitrag machte mich aufmerksam. Du möchtest versuchen etwas gegen die erhöhten Prolaktinwerte durch Amisulprid zu tun. Auch ich habe dieses Phänomen und deshalb ein wenig zum Prolaktin gelesen. Soweit ich herausgefunden habe sind erhöhte Prolaktinwerte auf eine gewisse Zeit nicht übermäßig schlimm. Symptome (Männer): Anwachsende Brust, Milchfluss und vielleicht eine Druckgefühl auf der Brust sind häufigere Symptome. Sollten diese garnicht oder nicht stark bei dir ausgeprägt sein würde ich mir deshalb nicht zuviel Druck machen. Die weiteren Symptome wie Prolaktintumore scheinen nicht übermäßig häufig und auch gut behandelbar zu sein.

Ich möchte dir im Grunde nur den Druck nehmen das Amisulprid wegen Prolaktinerhöhung zu schnell abzusetzen.

Schöne Grüße.
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 06.06.18, 10:17

Hallo Black, :)

meines Erachtens kann man beides auflösen (bitte mal testen, aber Abilify geht, das wissen wir von Flummi).
Ich finde auflösen schneller und einfacher als auf der Feinwaage zusammenbröseln, aber das ist Geschmackssache.

Ansonsten gibt es beide Medikamente flüssig.
Amisulprid als Solian Lösung und Aripiprazol als Abilify Lösung, wobei zweiteres knapp 180€ kostet und der Arzt sich aufgrund seiner Budgetbelastung evtl. querstellen könnte.

Ferner muss man immer einkalkulieren, dass Lösungen andere Hilfsstoffe haben und schneller anfluten; nicht jeder verträgt die Umstellung von Tabletten auf Tropfen / Lösung / Saft.

Grüße
Jamie
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Black » Freitag, 08.06.18, 19:30

@Ashe Danke sehr :)
Mir macht am meisten die Depression, die durch den hohen Prolaktin Wert entsteht zu schaffen.

@Jamie Hmm, das mit der Lösung klinkt am einfachsten, jedoch denke ich, das sich der Arzt querstellen wird.
Ich versuche noch ein paar Wochen Pause zu machen und besorge mir dann eine Feinwaage.

Liebe Grüße Andi
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Ash » Montag, 11.06.18, 3:26

Hallo Black,

ich habe über Depressions-Symptome aufgrund von Prolaktin noch garnichts gelesen. Wo hast du das denn her? Kannst du vielleicht die Quellen posten oder mir schreiben? Ich würde, das nochmal recherchieren wollen.

Schöne Grüße und viel Erfolg dir.
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Black » Montag, 11.06.18, 15:35

Hallo Ashe :)
Gerne, hier z.b.
https://www.porst-hamburg.de/spezielle- ... tin.html


Liebe Grüße Andi
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Ash » Dienstag, 12.06.18, 1:47

Okay Danke dir,

also ich muss sagen dafür, dass ein erhöhter Prolaktin Spiegel laut dieses Artikels Depression/Angst hervorrufen kann, wundert es mich sehr diese Aussage nur einmal kurz und knapp zu lesen, denn auf alle anderen Symptome wird detaillierter im Artikel eingegangen. Dann möchte ich noch darauf hinweisen, dass auch dort steht "dauerhafter Prolaktinerhöhung". Nun wäre natürlich die Frage wie lange du das schon hast.
Dann muss ich sagen, dass ich dieses Symptom in Verbindung mit Prolaktin zum ersten mal überhaupt gelesen oder gehört habe und in diesem Text keinerlei Quellenbezug zu finden war (Verweis auf Studien, Statistiken). Also sollte dich dieses Thema so stark beschäftigen wie es scheint würde ich, das nochmal weiter recherchieren. Richtung Studien, wissenschaftliche Untersuchungen/Beweise. Ich bin da nämlich noch mehr als skeptisch.

Schöne Grüße und vielen Dank dir.
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Jamie » Dienstag, 12.06.18, 7:16

Hallo, :)

es stimmt.
Prolaktin (ein erhöhter Wert) wird assoziiert mit Depressionen.

Aus Forschung ist folgendes bekannt:

PMS, unter dem viele Frauen leiden, oft auch mit den seelischen Symptomen wie Niedergeschlagenheit, Traurigkeit, Weinerlichkeit - wird unter anderem mit erhöhtem Prolaktin assoziiert.
Es ist aber zu erwähnen, dass PMS bislang noch nicht endgültig aufgeschlüsselt und verstanden ist und bei PMS natürlich nicht nur Prolaktin eine Rolle spielt, sondern noch eine Reihe weiterer anderer Hormone.

Von Patienten, die unter einem (meist gutartigen) Tumor des Hypophysenvorderlappens leiden, dem Prolaktinom, also einem Tumor, bei dem die Prolaktinausschüttung krankhaft erhöht ist, sind Depressionen häufige Folgen. Wer mehr wissen will: bei google mal Prolaktinom Depressionen eingeben

Prolaktin wird reguliert über Dopamin. Dopamin wirkt hemmend auf Prolaktin. Neuroleptika regulieren Dopamin runter --> das ist vermutlich auch der Grund, warum dann bei einigen als NW der Prolaktinspiegel steigt.

PS. kleine Info ;): die Müdigkeit, die sich bei vielen Menschen (nicht allen) nach dem Sex einstellt, wird vermutlich auch durch einen erhöhten Prolactin-Ausstoß induziert ;)
Ist aber noch nicht endgültig gesichert.

Grüße
Jamie
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Ash » Dienstag, 12.06.18, 14:01

Hi Jamie,

danke für die Information. Deine Aussage sollte es dann ja eindeutig eingrenzen. Nämlich, dass ein Prolaktinom (Prolaktinabhängiger Tumor) die Depressionen hervorrufen könnte. Das wäre ja dann belegbar mit MRT oder ähnlichem. Somit ist nicht der Prolaktinspiegel allein für Depressionen zuständig sondern das Auftreten eines Tumors.

Schöne Grüße
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Lorazepam vorübergehend durch Diazepam ersetzen?

Beitrag von Black » Mittwoch, 13.06.18, 11:15

Hallo alle zusammen :)
Ich bin gerade mal wieder an einem Alkohol Entzug dran.
Das Lorazepam eignet sich für mich dafür glänzend (worüber ich heilfroh bin).
Ich nehme dann 4 bis 5 Tage die doppelte Dosis und schleiche es meist ohne Probleme wieder auf die alte Dosis aus.

Natürlich gäbe es hier viel zu kritisieren, aber andere Wege bin ich schon gegangen und ich kann nicht anders.

Meine Frage wäre ist Diazepam 10 mg ein ebenbürtiger Ersatz für Tavor 1 mg?

Ich lese im Netz verschiedene Meinungen.
Die Sache ist:
Mein Lorazepam muss 3 Wochen reichen.
Wenn ich dann mal einen Alk Entzug mache verbraucht ich täglich die doppelte Menge also 4mg.
Ich habe noch etwas Diazepam vom letzten Jahr gefunden und würde gerne Tavor einsparen.
Ist dies möglich?


Liebe Grüße Andi
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Gwen » Mittwoch, 13.06.18, 11:19

Hallo Andi,
bitte schreib in Deinem eigenen Thread weiter, sonst geht der Zusammenhang verloren.
Viele Grüße Gwen
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Black » Donnerstag, 14.06.18, 23:03

Hallo alle zusammen.
Bin in die Alkoholfalle getappt und habe die Kontrolle verloren. Ich trinke (noch) 3 bis 6 Flaschen alle 2 bis 3 Tage (hört sich nicht dramatisch an) jedoch merke ich es am Körper. In die Entzugsklinik will ich nicht, würde es lieber daheim tun.

Es fing alles mit der Negativsymptomatik an und endet im Suff. Ich dachte das ich mir Erleichterung verschaffen kann in dem ich ab und zu trinke. Jetzt habe ich neben dem Tavor auch noch Alk sucht, prima.

Wenn es so einfach wäre, würde ich in die Schweiz fahren und mir die Spritze geben lassen und einfach einschlafen.
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Ash » Freitag, 15.06.18, 1:04

Hallo Black,

also was für Flaschen denn 0,33L Bier? Das ist zwar laut wissenschaftlichen und ärztlichen Erkenntnissen erhöht aber heisst ja nun noch nicht dass du in der Sucht bist oder hattest du bereits ein attestiertes Suchtverhalten, vielleicht auch auch nur selbst bemerkt? (Ich habe jetzt nicht deine ganze Geschichte verfolgt)

Ich kann dazu eigentlich nur sagen, dass mir gerade in der Reduzierung Alkohol sehr schlecht tut und auf das ZNS geht und diverse Symptome triggert oder verstärkt. Sollte dies auch bei dir der Fall sein müsste es dir doch leichter fallen den Vorteil der Abstinenz zu sehen und sehr wenig bis garnicht zu trinken. Vielleicht solltest du dir mal eine Liste mit Vor- und Nachteilen des Alkoholkonsums aufschreiben dann denke ich wirst du sicherlich erkennen, dass die Nachteile überwiegen und gravierender sind. Gerade auf längerer Sicht gesehen.

P.S.: Wie bereits erwähnt wurde, würde ich dir raten diese Informationen in deinen eigenen Thread zu schreiben.

Schöne Grüße
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Black » Freitag, 15.06.18, 20:47

Du hast es erfasst Ashe.
Mein ZNS ist so ziemlich gestresst. Erst vor kurzem der missglückte Reduzierungsversuch mit den Neuros und jetzt der Alkohol. Heute habe ich den Alk weg gelassen und spüre schon einen gewissen Drang zu trinken.
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Ash » Montag, 18.06.18, 0:48

Hallo Black,

das hört sich ja doch schon etwas nach körperlicher Sucht an. Dann ist es natürlich wirklich nicht einfach oder schnell aufzuhören.
Ich habe vor 3 Jahren mit dem Rauchen aufgehört und möchte dir schreiben, dass ich nur 3 Tage Entzugssymptome hatte. Diese konnte ich wirklich einfach und optimal im Griff behalten. Seit den 3 Tagen hatte ich wirklich nicht einmal mehr Interesse an Zigaretten geschweige denn einen Gedanken daran verschwendet. Ich habs mit dem Buch "Allen Carr - Endlich Nichtraucher" geschafft. Ich denke dieses Buch werden mehrere Personen in diesem Forum kennen. Warum ich das erzähle fragst du dich? Ich weiss es gibt auch das Buch "Allen Carr - Endlich ohne Alkohol". Ich habe keinerlei Erfahrung mit diesem Buch, weiss nur, dass es dasselbe Prinzip wie das Raucherbuch anwendet um vom Alkohol weg zu kommen. Solltest du wirklich Interesse daran haben den Alkoholkonsum zu reduzieren - ich denke in dem Fall dann sogar zu entsagen, möchte ich dir empfehlen dieses Buch zu kaufen. Es kostet nur 9,99€ in jedem Buch oder Onlinehandel. Ich empfehle es auch gerade deshalb, da du ja nicht in eine Suchklinik möchtest und es so gerne zuhause ausprobieren willst. Unterstützung kann dabei nur helfen. Zusätzlich gibt es auch Deutschlandweit Seminare welche du besuchen kannst. Dafür müsstest du dann aber nochmal gucken es nur Raucherseminare oder auch Alkoholseminare gibt.

P.S.: Ich kenne einige die das Raucherbuch gekauft haben aber dann nicht oder nur 20 Seiten gelesen haben. Naja ich sage dazu jetzt nicht viel außer, so wird das natürlich nix.

Denk dran, niemand außer dir kann dir das Verlangen nach Alkohol nehmen. Es liegt jetzt an dir das anzugehen. Den Weg suchst du dir noch selbst aus. Warum also nicht einen angenehmen wählen.

Schöne Grüße und viel Erfolg dir.
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Black » Montag, 18.06.18, 22:18

Hi Ashe

Danke dir für den Tipp mit dem Buch :)
Ich habe heute gut ausgehalten ohne irgendetwas.
Habe bald einen Termin bei meinem Arzt und werde es ansprechen.
Dann steht bald noch der Umzug in eine neue Wohnung an. Damit ich die Wohnung bekomme, brauche ich einen Schwerbehinderten Ausweis. Meine Ärztin meinte das ich mit meinen Diagnosen 50% bekommen könnte.

Übrigens bin ich seit ende Januar Nichtraucher.
Bin umgestiegen zur E Zigarette. Bekomme schon deutlich besser Luft als vorher. Die ersten 5 Wochen hatte ich eine Art Energie Schub. Habe mit Gewichten trainiert und mich voller Power gefühlt...später hat sich das eingependelt und die Depression kam wieder.

Ich werde versuchen so wenig wie möglich zu trinken bis zu meinem Termin und bekomme dann wahrscheinlich Benzos für 5 bis 7 Tage. Danach müsste der körperliche Entzug überstanden sein.


Liebe Grüße Andi
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Re: Amisulprid (heil und unheil zugleich)

Beitrag von Ash » Dienstag, 19.06.18, 1:16

Da hast du ja einiges vor. Viel Erfolg bei deinen Vorhaben. Auf das alles so klappt wie du es dir vorgenommen hast.

Immer schön stark bleiben ne. :)
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