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Thomas: Absetzprobleme mit Olanzapin

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Thomas
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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von Thomas » Sonntag, 02.08.15, 21:16

Liebe Murmeline :)

danke Dir für Deine Nachfrage! Ich hab inzwischen Olanzapin auf Null gesetzt, aber noch nicht hier kundgetan, da ich abwarten wollte, wie es funktioniert. Bin mir da auch noch nicht so sicher. Tavor nehm ich nicht mehr, Cipra schleich ich noch aus, derzeit auf 2,5 mg. Gut gehts mir nicht, bin total kaputt, schwach, liege zwischen den Therapien praktisch nur im Bett. Krieg dafür Anschiss von den Schwestern, aber die können mich mal.^^ Nackenkrämpfe, Bewegungsstörungen und Lähmungen sind zum Glück weitgehend weg. Kopfschwerzen und Benommenheit sind mir geblieben. Das Herz macht Probleme, ist einfach nicht leistungsfähig. Wenn ich nachts aufs Klo gehe, springt der Puls auf 140. Tagsüber auch bei Belastung immer sehr hoher Puls. Schaff es draußen grad mal bis rüber in den Park und zurück. Die Rentnergymnastik kann ich nur mit Mühe mitmachen. Ich bin 39 und fühl mich wie ein alter Mann. Bei dieser Akutsymptomatik Anfang Juni hat es irgendwas zerstört. Hab nochmal die Laborwerte von der Notaufnahme gecheckt. Erhöhter CK-Wert. Herzmuskel? Keine Ahnung. Das ist 2 Monate her und ich komm nicht auf die Beine. Hatte auch vorher schon diverse Gesundheitsprobleme, alles Ärztepfusch. Bin immernoch in der Klinik, da ich auch garnicht weiß wohin. Sobald ich die Kraft hab, muss ich was suchen. Wahrscheinlich erstmal eine Notunterkunft. Sie Sozialtante hat da was recherchiert. Ist inzwischen alles verkorkst mit mir und ich hab auch bald keine Lust mehr. Die Psychiatrie hat mich gedemütigt, geschädigt und meine Familie zerstört. Und jetzt ist sie meine letzte Zuflucht. Ironie des Schicksals.

Viele Grüße
Thomas
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Sommersprosse
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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von Sommersprosse » Sonntag, 02.08.15, 21:37

Hallo lieber Thomas,

ich bin erschüttert Deine so traurigen und verzweifelten Zeilen zu lesen.
Bitte gestatte mir Dir etwas sehr wichtiges zu schreiben:

Jeder Mensch ist liebenswert - bitte gib Dich nicht auf !!

Du wirst einen Neuanfang starten, dass ist in Deiner jetzigen, geschwächten Situation sicherlich
besonders schwer. Es gibt Hilfsangebote die Du annehmen könntest wenn DU es zulassen kannst.

Vertraue Dir selbst und schätze Dich wert.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen das Du schon bald wieder die positiven Dinge des Lebens sehen uns spüren kannst.

Alles Liebe und Gute für Dich - vor allem recht baldige Besserung

Ganz liebe Grüsse
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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von Jamie » Sonntag, 02.08.15, 21:59

Hallo Thomas,

um Gottes willen Notunterkunft? Hast du kein Heim mehr? :cry:

Ich bin entsetzt.

dicken knuddler dalass :group:
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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von fruehling » Sonntag, 02.08.15, 23:19

Hallo Thomas,
hast du denn niemanden, bei dem du unterkommen kannst?
Eine Klinik ist keine Institution, um gesund zu werden. Die Umgebung macht eher krank und draußen ist die Welt anders. Der Schritt ist erst mal groß, für dich aber nicht schön, wenn du nicht weißt wohin?!

Hast du Angst?

Deine körperlichen Symptome hören sich nicht gut an. Der hohe Puls kann ein Absetzsymptome der Olanzapin sein...

Was ich noch vergessen habe; bitte schraube jetzt nicht auch noch an der Cipralex herum. Ich kenne dein Tempo nicht, wie schnell du die Olanzapin abgesetzt hast?!
Sonst versuche einen Krümel, klitzeklein... schau, ob es besser wird.
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12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Lisamarie
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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von Lisamarie » Montag, 03.08.15, 0:11

Hallo Thomas, ich hab von deinem Schicksal gelesen und es tut mir sehr leid was dir passiert ist. Hast du keine Freunde bei denen du unterkommen kannst ? Es muss doch noch andere Optionen geben , als eine Notunterkunft. Ich hoffe du findest eine andere Lösung,
Lg Petra :hug:
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tulpe
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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von tulpe » Mittwoch, 02.09.15, 13:37

hallo Thomas,

wenn Du kannst, dann sag Bescheid wie es Dir geht und ob Du untergekommen bist.
Ich kann nachfühlen wie es dir geht. Diese Medikamente richten ein fürchterliches Chaos im Körper an.

Ich muss auch sehr viele Medikamente nehmen und leide unter Gedächtnisstörungen.
Ich habe schon oft berichtet, dass mir sehr hochdosiertes B12 sehr gut hilft. Sicher, jeder muss probieren wie bei ihm hilft und ob es positiv wirkt aber ich mache ausschließlich positive Erfahrungen. Ich glaube mein Gehirn funktioniert überhaupt nur noch, weil ich B12 hoch dosiert nehme und ein B50 Komplex mit Folsäure. Das Gehrin kann sich selbst heilen aber ein bischen gute Hilfe benötigt es dennoch.

Ich hoffe sehr, dass Dir nichts Schlimmes (Schlimmeres) geschehen ist!

Lieben Gruß
tulpe
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Chronisch Schmerzkrank seit 2006. 2007 Diagnose Depressionen, Agoraphobie und Angststörung.
2010 Medikamente aufgrund eines Benzoentzuges: Lyri*a 100-100-100-100; Seroqu*l 100-100-100-100; Cymbal*a 120-0-0
2011 Seroqu*l reduziert auf 0-0-0-75; Lyri*a reduziert auf 100-0-0-100; Valdoxa*n 0-0-50
Lyric*a zwischendurch für Krankenhausaufenthalte auf 4x100 erhöht
2012 Fentanylpflaster 50mq/h nach einem Jahr anwendung abgesetzt durch Umrechnung auf retadierten Kapseln
2013 2x Morphinentzug von 300mg auf 3x10mg; dafür habe ich das Lyri*a auch mit 4x100mg verwendet und das Seroqu*l zusätzlich als Bedarf
ab 02.02.14 Lyri*a 0-0-0-0 (stolz, stolz, stolz)
400mg intravaginal Progesteron seit 12/2013
B50 Komplex hochdosiert (hilft mir sehr gut)
Schmerzmedikamente bei Bedarf:
Novalgin
Katalodon (nicht mehr wegen Todesfälle)
DoloVisan*o (auch nicht mehr wegen Gefahren)
23.03.14 Seroqu*l 0-0-50mg
31.03.14 Seroqu*l 0-0-37,5mg
04.04.14 Seroqu*l 0-0-25mg
11.05.14 Seroquel 0-0-12,5mg
20.04.14 Seroqu*l 0-0-0 mg
17.07.14 Valdoxan von 50 auf 25mg reduziert
Cymbalt*a:
10.11.14 ca. 48-50mg; 04.12.14 ca. 36mg; 05.01.15 ca. 30mg; zwischendurch auf 0;am 15.03.15 wieder auf 10mg hochdosiert / 07.04.15 auf 12,5mg hochdosiert /14.04.15 auf 15mg hochdosiert
Entzugssymptome: explodierte Haut, Albträume, Rücken-, Kopf-, Zahnschmerzen, extreme Übelkeit, Bauchkrämpfe, Gereitztheit, Unruhe, depressive Momente, Angstmomente, heiße Wellen, Kribbeln in Gliedmaßen, Launisch, Tinnitus und vieles mehr.
18.05.15 Fentanylpflaster 50mq
22.05.15 Fentanylpflaster 37,5mq
22.05.15 Duloxetin von 15mg auf 30mg hochdosiert
29.05.15 Fentanylpflaster weg, Kapseln eindosiert (hat Entzug verursacht)
15.09.16 Truxal von ca. 2 mg auf 0
15.11.16 Clonidin von 37,5 mq auf 0
----------
aktuell:
Morphin 30-30-30 mg retardiert
Cymbalta 60-0-0 mg (von 60mg seit Oktober 14 reduziert, leider wegen starker, chronischer Schmerzen wieder hochdosiert)
Valdoxan 0-0-25 mg
Baldrian 0-0-600 mg
Clonidi*n 0-0-0 mq
Truxal 0-0-0 mg (musste ich im Mai beginnen mit 18,75mg)
Novalgin bei Bedarf bis zu 4x 1000mg tgl.
Ortoto*n im Notfall (max. 3x 2 Stück)
Buscopa*n, Ibuprofe*n (nur, wenn der Ishias durchdreht)
B50 Vitamin Komplex
B12 hochdosiert 5000 mqg täglich,D3 4000 Einheiten tgl.
Cranberol*a 1-3 täglich
Macrogo*l 0 täglich (Abführmittel), Magnesiumcitrat
Schmerztherpie: Nervenblockade am Bauch: Anästhetikum Novocain per Spritze an 2 Nerven 1x pro Woche
Heizkissen ohne Ende (Achtung: alles ab 40°C verursacht Verwachsungen; auch Wärmflaschen am Rücken z.B.)
Tensgerät

Seit Anfang okt. 17 nenne ich CBD Öl
Außerdem habe ich eine Therapie bei Heilpraktiker begonnen: PSE

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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von Thomas » Dienstag, 08.09.15, 2:24

Liebe Tulpe, liebe Foris,

mir ist nichts schlimmeres passiert. Bin auch schon eine Weile aus der Klinik raus. Ich sollte dann natürlich auch irgendwann wieder Medikamente schlucken. Risperdal, dankend abgelehnt. Bin jetzt zur Zwischenmiete in einer WG untergekommen und medikamentenfrei! Die nach dem Absetzen überschießenden Gedanken und Emotionen sind dabei, sich langsam irgendwie zu ordnen. Die körperlichen Symptome sind noch teilweise vorhanden, woher sie auch immer kamen. Auch tut es gut, aus dem Betrieb raus zu sein und nicht ständig von den vielen Schicksalen auf Station verrückt gemacht zu werden. Um ein paar Leute versuch ich mich trotzdem weiter zu kümmern. Ich will abschließen mit der Psychiatrie. Hab mich daran abgearbeitet, leider auch hier im Forum, zu emotional und zu derb in der Form, hier und da auch deplatziert. Das tut mir leid.

Herzliche Grüße
Thomas
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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von Lisamarie » Dienstag, 08.09.15, 8:47

Hallo Thomas , schön von dir zu hören und schön wie dein Leben sich gewandelt hat, gut das du raus bist aus der Psychatrie. Und herzlichen Glückwunsch das du auf 0 bist. Klasse. :party2: :party2: :party2: :party2:
Lg Petra
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2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 08.09.15, 9:21

Hallo Thomas,

es ist gut zu hören, dass Du untergekommen bist und dass sich einiges etwas ordnet - hoffe, dass sich auch die körperlichen Symptome weiter reduzieren.
Auch tut es gut, aus dem Betrieb raus zu sein und nicht ständig von den vielen Schicksalen auf Station verrückt gemacht zu werden.
Dass glaube ich sehr - letztendlich sehe ich es schon auch so, dass manche Stationen nicht gerade dazu beitragen, dass Menschen Wohlbefinden haben oder einen guten, sinnvollen Weg Richtung Heilung einschlagen.
Um ein paar Leute versuch ich mich trotzdem weiter zu kümmern.
Das erkenne ich sehr hoch an und das ist auch etwas, was mir sehr viel Stabilität gibt.
Ich will abschließen mit der Psychiatrie. Hab mich daran abgearbeitet, leider auch hier im Forum, zu emotional und zu derb in der Form, hier und da auch deplatziert. Das tut mir leid.
Danke, dass Du das im Rückblick noch einmal aufgreifst. Viele Deiner Anmerkungen waren und sind berechtigt und es ist nicht so, dass das nicht aus ausgesprochen werden sollte. Es ist manchmal allerdings wirklich schwer, die Mitte zwischen aggressiver Anklage und verhüllendem Kuschelkurs zu finden, weißt Du, was ich meine? ich denke, es könnte konstruktiv sein, da eine Mitte zu finden.

Grüße und berichte bitte weiter, wie es sich entwickelt. Nicht nur das Absetzen ist interessant, sondern auch, wie man sich und das Leben danach organisiert.

Grüße Murmeline
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Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von padma » Dienstag, 08.09.15, 17:24

hallo Thomas, :)

auch von mir herzlichen Glückwunsch zur 0. :party2: :party2: :party2:

Ich würde mich freuen, wenn du weiter berichtest. Und auch, wenn du mit deinem reichlichen Erahrungsschatz und Wissen im NL Bereich weiter unterstützen würdest (in gemässigter Sprache :o ), wenn du magst.

liebe Grüsse,
padma
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von Lillian » Samstag, 12.09.15, 14:51

Hallo Thomas,

herzlichen Glückwunsch auch von mir, dass du das Zyprexa endlich losgeworden bist! :party2:

Ich nehme Zyprexa/Olanzapin seit 2010 und habe 2 gescheiterte Absetzversuche hintermir, ich habe zu schnell abdosiert, weil mein Psychiater sagte, ich solle 1 Monat auf jeder Dosis bleiben (20 mg, 15 mg, 10 mg, 7,5 mg, 2,5 mg). Das war für mich aber viel zu schnell. Bis 5 mg/Tag ging ja alles gut, aber sobald ich von 5 mg auf 2,5 mg reduziert habe, gingen die Probleme los: starke Konzentrationsprobleme, massive Magen-Darm-Probleme, Entzugsdyskinesien im Rumpf (ich lag beim Einschlafen krampfend und zuckend im Bett). Daher bekam ich Carbamazepin, was aber wirkungslos ist. Jetzt habe ich dieses Gift auch noch an der Backe, und muss 800 mg ganz, ganz langsam ausschleichen, sobald ich vom Zyprexa stabil runter bin.

Ich möchte ebenfalls mit der Psychiatrie abschließen.

Aktuell nehme ich 1,25 mg Zyprexa/Olanzapin.

Es wäre schön, wenn wir in Kontakt bleiben könnten.
Benzodiazepinabhängig bin ich auch noch (erfolgreich abgesetzt) und ich bräuchte zur Zeit ganz dringend ein Beruhigungsmittel. Das NL Melperon (versuchte wieder Eindosierung in den letzten Tagen aufgrund sehr starker Nervosität, innerem Getriebensein) vertrage ich nur sehr schlecht, da ich die Dyskinesien im Rumpf beim Einschlafen wieder bekomme) seit dem abdosieren von 50 mg auf 0.

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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von Anke » Samstag, 12.09.15, 15:39

Ich finde Olanzapin gar nicht so schlimm. Ich konnte lange Zeit damit gut leben und sehe keinen Grund es abzusetzen nur die Kombinathion mit Lithium ist schlimm. Ich halte Lithium bei mir für das viel gravierendere Problem und wenn Leute es für alternativlos halten, auch hier im Forum, ist das für mich keine Lösung. Trotzdem, ich halt es 'mal mit den Bremer Stadtmusikanten: "Ewas besseres als den Tod findet man überall", obwohl es schwierig ist sich unter Lithium nicht das Leben zu nehmen.

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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von Lillian » Samstag, 12.09.15, 15:50

Ich kann mit Olanzapin nicht leben, ich habe etliche Nebenwirkungen. Es hat meine ganzen Gefühle betäubt, auch die Sexuellen. Ich war wie ein Zombie. Es hat meine Cholesterienwerte und meine Zuckerwerte im Blut erhöht, obwohl ich nur ganz magere Sachen esse (Fleisch gar nicht) und nur sehr wenig Zucker. Eine Fettleber habe ich auch.

LG
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Anke
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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von Anke » Samstag, 12.09.15, 16:03

Naja die Nebenwirkungen habe ich bis auf die Fettleber auch, und lebe damit, aber dass das Lithium meine geistigen und emotionalen Fähigkeiten einschränkt und permanente Kopfschmerzen verursacht, ist für mich nicht mehr tolerierbar. Ich wehre mich eigentlich nur dagegen, dass Lithium immer verharmlost wird.

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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von fruehling » Samstag, 12.09.15, 21:03

Meine Mutter wurde zum Zombie. Sie war nur noch eine Hülle und zu nichts mehr in der Lage, hatte trotz fataler Sedierung immer noch diese bewegungsunruhe.
Auch bei ihr schnellten die cholesterin-und Zuckerwerte in die Höhe. Zum Glück wussten wir,dass es damit zusammenhing, denn der Arzt wollte ihr ne neue Kombination von Cholesterinsenkern geben, weil die alten Laut seiner Aussage nicht mehr wirkten. Sie litt plötzlich unter einer schweren Fettstoffwechselstörung, die Werte waren drastisch erhöht. Auch Diabetes sollte sie plötzlich haben. Die Werte sind nun etwas besser geworden, aber sie hat nun diesen Ring um den Bauch und der Stoffwechsel ist dahin.
Ich bin zur Zeit sehr besorgt über ihre Ticks im Gesicht. Sie hat spastische Bewegungsstörungen an Mund und Augen, die nach dem Absetzen der olanzapin schlimmer geworden sind. Mittlerweile erinnert mich das immer an die alte Zeit. Es sieht schrecklich aus, spitzt immer ihren Mund, kann die Zunge nicht kontrollieren und kneift immer die Augen zu.
Zum Glück sind ihre Gefühle grösstenteils zurückgekehrt, sie kann wieder lachen und Ihr Wesen kehrt zurück.
Montag muss sie zum Neurologen und die Sache mit dem Mund abklären lassen.
Die Diagnose vom Augenarzt ist Blephrospasmus, was bedingt sein kann durch eine Störung des Dopaminhaushaltes. Na woher kommt das denn wohl!?
Ich bin wirklich gespannt auf Montag. Ich werde berichten...
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05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von Maimayy » Sonntag, 06.05.18, 0:56

Du bist da nur unter Beobachtung und sonst nichts?

Als ich wegen meiner Vorgeschichte nochmal freiwillig! in die Klinik gegangen bin, wollten die mich wieder zuballern!
Dabei habe ich ziemlich Zoff und über Grenzen gegangener Gewalt Schutz und Zuflucht gesucht.

Man hat mich nicht mehr ernst genommen!
Einfach unzumutbar!

Die Klinik bei mir sollte umgehend verbrannt und geschlossen werden.

Auch wegen mancher andere Leute die ich dort getroffen habe. Die hatten da nichts zu suchen gehabt und wurden nur dort abgeschoben von ihren eigenen Familien.
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Momentan 5mg Olanzapin
Nebenwirkungen..

Unwohl sein
Müdigkeit
Gerringer Appetit
Konzentrationstörung
Lichtempfindlichkeit

Schwindelattacken
Benommenheit

:zombie:

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Katharina
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Re: Absetzprobleme mit Olanzapin

Beitrag von Katharina » Sonntag, 06.05.18, 5:35

Guten Morgen Maimay!


Man möchte sagen:
Das darf doch nicht wahr sein
oder
es kann nicht sein was nicht sein darf.

Leider nichts Neues,
immer wieder endsetzlich.

In jedweder 'Krise' muss man sich selbst verwahren.

Woanders blieben Menschen im Rollstuhl drinnen,abgesehen davon, dass es dort keine Bürgersteige gibt.

Freud hätte gern auch schreiben dürfen:

'nun ist ja gut, lasst jeden Menschen wie er ist;
akzeptiert ist er glücklich genug, zumindest bleibt ihm die Würde'.


Alles erdenklich Gute
und Besserung,

Katharina
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