Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->
Liebe ADFDler,


wir wünschen euch einen schönen Sommer. Achtet gut auf euch, überlastet euch nicht und denkt daran, dass die Hitze für den Körper nicht leicht ist, gerade im Entzug und/oder wenn man Medikamente nimmt.

Das Team ist weiterhin nur gering besetzt, die Neuanmeldungen nehmen aber weiter zu. Bitte schaut daher gegenseitig gut auf euch. Wenn ihr mögt und könnt, begrüßt gerne Neuankömmlinge, verlinkt die Grundlageninfos oder lasst einfach ein gutes Wort da.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Kaltentzug Fluoxetin

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Saskiasweg
Beiträge: 12
Registriert: Mittwoch, 09.03.16, 9:52
Hat sich bedankt: 2 Mal
Danksagung erhalten: 24 Mal

Re: Kaltentzug Fluoxetin

Beitrag von Saskiasweg » Samstag, 02.07.16, 17:22

Hallo Miteinander
Jetzt sind 5 Monate nach dem Kaltentzug von Fluoxetin (Einnahme über 15-20 Jahre)vergangen. Die Muskelschmerzen im Nacken heilen sehr langsam. Mit den Schlafstörungen habe ich weiter experimentiert. Melantoningabe zur Nacht,3 mg ca. 7 Nächte genommen. Wirkt nicht so gut wie 5HTP, macht nur für ca. 3 Stunden müde. Johanniskraut(Jarsin) 5 Wochen genommen. Erzeugt einen heissen Kopf und Hitzeintoleranz sowie einen höheren Blutdruck. Deshalb abgesetzt. Aktuell: 2 Tabletten 5HTP vor dem Schlafen und dazu 2 Baldriantabletten. Psychisch absolut keine Probleme. Im Gegenteil: Alte Gefühle kommen hoch, Trauerarbeit ist möglich.Mein aktuelles EKG ist wieder völlig normal. Hatte nach dem Absetzten die gefährliche QT-Verlängerung mit 2 Monaten Rhythmusstörungen (Extrasystolen). Werde nie mehr AD oder Neuroleptika oder Benzos anrühren!!!
Liebe Grüsse, Saskia
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Saskiasweg für den Beitrag (Insgesamt 8):
JamieAnnanasLisamarieMurmelinepadmaSunnyroseMockingjayshenoa

Saskiasweg
Beiträge: 12
Registriert: Mittwoch, 09.03.16, 9:52
Hat sich bedankt: 2 Mal
Danksagung erhalten: 24 Mal

Re: Kaltentzug Fluoxetin

Beitrag von Saskiasweg » Mittwoch, 27.07.16, 9:29

Hallo miteinander
Und wieder sind fast 4 Wochen vergangen. Vorsicht bei der Einnahme von 5HTP. Es wirkt sehr nachteilig auf den Darm. Erzeugt auf Dauer starke Blähungen. Deshalb abgesetzt. Aktuell nur noch 2 Baldrian-Hopfen Tabletten zur Nacht. Der Schlaf normalisiert sich recht langsam.
Liebe Grüsse, Saskia
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Saskiasweg für den Beitrag (Insgesamt 5):
AnnanasMurmelineSunnyrosepadmaLinLina

Mockingjay
Beiträge: 287
Registriert: Donnerstag, 11.08.16, 9:28
Hat sich bedankt: 254 Mal
Danksagung erhalten: 266 Mal

Re: Fluoxetin wieder eindosieren? Habe unruhige Beine

Beitrag von Mockingjay » Freitag, 12.08.16, 12:43

Jamie hat geschrieben:
Wir haben einige Teilnehmer, die erst mit 6, 8, 10 oder 12 Wochen Verspätung (nach 0mg) schwere Absetzsymptome bei Fluoxetin entwickelt haben,

..und dazu gehöre ich. Ich habe Mitte Juni reduziert und erst seit ein paar Tagen habe ich massive Probleme. Das sind 2 Monate. Ich kann es fast nicht glauben, dass man nach 15 Jahren kalt entziehen kann. Wow.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Mockingjay für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaMurmeline
Medikamente: Levothyroxin, Triiodthyronin, Fluoxetin (am ausschleichen), Relaxan, Symbicort.
Nahrungsergänzungsmittel: Vitamdin D3 hochdosiert.
Diagnosen: Emotionale Instabilitätsstörung Typ Borderline, generalisierte Angststörung, Hashimoto-Autoimmunthyreoiditis (Hypothyreose), diverse Allergien und Nahrugnsmittelunverträglichkeiten, Asthma.
-------------------------------------------------------------------------------------------
Absetztagebuch:
Fluoxetin ab 2002, 2004 kaltes Absetzen ohne Probleme. Ab 2006 Wiederbeginn, Absetzversuche 2008/2010/2014 ohne Erfolg. Juni 2016 direkt von 20 auf 15mg -> schwere Probleme nach 2-3 Monaten, wieder aufdosiert.
Neuer Versuch ab Januar 2017 mit 1mg Schritten bis auf 10mg ab September 2017. 6 Monate Absetzpause.
Ab 18.04.2018 wieder rauf auf 15mg wegen akuter Krise. Vermehrte Angstzustände und Grübeln.
Seit 6.5.2018 Extremer Tinnitus und Übelkeit nach Kortisondepotspritze wegen Pollenallergie.
Ab 12.05.2018 Runter auf 13 mg.

Saskiasweg
Beiträge: 12
Registriert: Mittwoch, 09.03.16, 9:52
Hat sich bedankt: 2 Mal
Danksagung erhalten: 24 Mal

Re: Kaltentzug Fluoxetin

Beitrag von Saskiasweg » Sonntag, 09.10.16, 9:53

Hallo miteinander
Jetzt sind genau 8 Monate vergangen, seitdem ich Fluoxetin nach 15-20 Jahren Einnahme kalt entzogen habe. Ja, zwischenzeitlich war es die Hölle. Das Schlimmste waren die penetranten Schlafstörungen, da ich in den letzten ca. 3 Jahren zusätzlich täglich 15 mg Dalmadorm und 12.5 mg Nozinan zum Schlafen genommen habe und diese Schlafmittel seit Dezember 2015 ebenfalls kalt entzogen habe. Erst jetzt stelle ich mit grosser Freude fest, dass der Körper wieder schlafen lernt. Zwar wache ich noch oft auf in der Nacht, aber der Schlaf wird erholsamer. Und der Körper verlangt jetzt nach Schlaf. Wichtig ist eine stabile Schlafhygiene: Kein Kaffee ausser am Morgen, feste Zubettgehzeiten und Licht aus bei beginnender Müdigkeit. Dazu ist regelmässiges zügiges Spazieren an der frischen Luft für mich heilsam. Es lässt das Gehirn gesunden. --- Die Nackenschmerzen, die gleichzeitig mit dem Entzug entstanden, und durch den Wegfall der schmerzbetäubenden Medikamente verursacht wurden werden jetzt medizinisch mit Infiltrationen behandelt. Aktuell nehme ich nur noch Baldrian-Hopfen Tabletten zur Nacht. Ich möchte allen Betroffenen zurufen: Haltet durch! Es lohnt sich wirklich. Ein Leben ohne Abhängigkeit.
Liebe Grüsse von Saskia
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Saskiasweg für den Beitrag (Insgesamt 7):
SunnyroseAnnanasJamieLinLinaMurmelinepadmashenoa

Jamie
Beiträge: 15320
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 18708 Mal
Danksagung erhalten: 24688 Mal

Re: Kaltentzug Fluoxetin

Beitrag von Jamie » Sonntag, 09.10.16, 10:37

Liebe Saskia, :)

danke für diesen mutmachenden Zwischenbericht :group: .

Bitte halte und weiterhin auf dem Laufenden, es ist für alle Teilnehmer im Forum extrem wichtig mitzubekommen, wie Heilung bei anderen verläuft - und vor allem, dass sie geschieht!!!

Das ist unendlich wichtig für viele, die gerade in ihrem Mist drinstecken und keinen Silberstreif am Horizont mehr sehen; und der Rest freut sich natürlich für dich mit. :hug:

Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 2):
AnnanasMurmeline
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Mockingjay
Beiträge: 287
Registriert: Donnerstag, 11.08.16, 9:28

Re: Kaltentzug Fluoxetin

Beitrag von Mockingjay » Sonntag, 13.11.16, 22:18

Saskiasweg hat geschrieben:Hallo miteinander
Jetzt sind genau 8 Monate vergangen, seitdem ich Fluoxetin nach 15-20 Jahren Einnahme kalt entzogen habe. Ja, zwischenzeitlich war es die Hölle. Das Schlimmste waren die penetranten Schlafstörungen, da ich in den letzten ca. 3 Jahren zusätzlich täglich 15 mg Dalmadorm und 12.5 mg Nozinan zum Schlafen genommen habe und diese Schlafmittel seit Dezember 2015 ebenfalls kalt entzogen habe. Erst jetzt stelle ich mit grosser Freude fest, dass der Körper wieder schlafen lernt. Zwar wache ich noch oft auf in der Nacht, aber der Schlaf wird erholsamer. Und der Körper verlangt jetzt nach Schlaf. Wichtig ist eine stabile Schlafhygiene: Kein Kaffee ausser am Morgen, feste Zubettgehzeiten und Licht aus bei beginnender Müdigkeit. Dazu ist regelmässiges zügiges Spazieren an der frischen Luft für mich heilsam. Es lässt das Gehirn gesunden. --- Die Nackenschmerzen, die gleichzeitig mit dem Entzug entstanden, und durch den Wegfall der schmerzbetäubenden Medikamente verursacht wurden werden jetzt medizinisch mit Infiltrationen behandelt. Aktuell nehme ich nur noch Baldrian-Hopfen Tabletten zur Nacht. Ich möchte allen Betroffenen zurufen: Haltet durch! Es lohnt sich wirklich. Ein Leben ohne Abhängigkeit.
Liebe Grüsse von Saskia
Hallo Saskia

Wie ging/geht es denn bei der Arbeit? Wie konntest Du das managen?

Wäre schön wieder von Dir zu lesen.

Liebe Grüsse
Mockingjay
Medikamente: Levothyroxin, Triiodthyronin, Fluoxetin (am ausschleichen), Relaxan, Symbicort.
Nahrungsergänzungsmittel: Vitamdin D3 hochdosiert.
Diagnosen: Emotionale Instabilitätsstörung Typ Borderline, generalisierte Angststörung, Hashimoto-Autoimmunthyreoiditis (Hypothyreose), diverse Allergien und Nahrugnsmittelunverträglichkeiten, Asthma.
-------------------------------------------------------------------------------------------
Absetztagebuch:
Fluoxetin ab 2002, 2004 kaltes Absetzen ohne Probleme. Ab 2006 Wiederbeginn, Absetzversuche 2008/2010/2014 ohne Erfolg. Juni 2016 direkt von 20 auf 15mg -> schwere Probleme nach 2-3 Monaten, wieder aufdosiert.
Neuer Versuch ab Januar 2017 mit 1mg Schritten bis auf 10mg ab September 2017. 6 Monate Absetzpause.
Ab 18.04.2018 wieder rauf auf 15mg wegen akuter Krise. Vermehrte Angstzustände und Grübeln.
Seit 6.5.2018 Extremer Tinnitus und Übelkeit nach Kortisondepotspritze wegen Pollenallergie.
Ab 12.05.2018 Runter auf 13 mg.

Antworten