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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Montag, 10.06.19, 6:37

Guten Morgen ihr Lieben,

erstmal wünsche ich einen schönen Pfingstmontag.

mal ein Problem anderer Natur wo ich mit meinem Latein momentan echt langsam am Ende bin.

Ich habe vor einigen Wochen, Entlassungsberichte Stationärer Krankenhausaufenthalte, die Aufenthalte liegen arg weit zurück fast 28 Jahre angefordert.

In habe 2 Namen, soweit nix ungewöhnliches, meine Mutter ( die muss nicht mehr ganz hohl im Kopf gewesen sein) hat mir meinen 2ten Namen als „Rufname“ verpasst.

Seit dem frühen Erwachsenen Alter habe ich mich für meinen 1 Namen als Rufname entschieden und werde dementsprechend auch überall so „geführt“

Ja, jetzt habe ich unter meinem 1 Namen die Entlassungsbericht angefordert, habe denen auch Explizit in meinen Brief reingeschrieben, das es um die gleiche Person geht, jedoch hängen die sich nach wie vor an den unterschiedlichen Namen auf.

Jetzt habe ich am Donnerstag, letzter Woche ein Schreiben bekommen, habe denen jetzt eine Ausweiskopie angefertigt, die ich dem nächsten Schreiben mit beilege, allerdings und jetzt kommt meine Sache wo ich ja viele Fragezeichen auf dem Kopf habe...

Die wollen von mir eine Schweigepflichtsentbindung haben, ich kann mir doch nicht als betreffende Person eine Schweigepflichtsentbindung ausstellen,

So ala:

Ich Bevollmächtige Frau Xxxx Yyyy für Frau Xxxx yyyy die Entlassungsberichte betreffend meiner Person zukommen zu lassen.

Irgendwie stehe ich diesbezüglich echt auf dem Schlauch, mir leuchtet nicht ein warum ich als Betreffende Person eine Schweigepflichtsentbindung beipacken soll.

Hat vielleicht irgendjemand eine Idee?

Lg Sonne27
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Katharina
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Katharina » Montag, 10.06.19, 6:39

Liebe Sonne, guten Morgen !

Ich wünsche Dir auch einen schonen Pfingstmontag und hoffe es kracht nicht zu heftig mit Blitz und Donner.

Ich möchte nicht - ich habe Epilepsie nicht studiert-
etwas weg reden aber auch nichts daher reden, ich finde das arg vermessen.

Es mag meine Erfahrung sein das manches wider der Natur wandelbar sein könnte vielleicht;
oder ich habe immenses Glück gehabt, gesundheitlich;
da hieß es 'dass wird nichts mehr'
öfter in unterschiedlichen Bereichen.

Ich freu mich riesig zu hören dass Du vertrauenswürdige Begleitung hat das trägt; mich trägt so etwas was immer es ist es ist nicht mehr so schwer und allein damit ist man nicht.

Lasse es Dir gut gehen, liebe Sonne. 🌞🌸🌈🌞🌤🕶
Liebe Grüße,
Katharina
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Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Montag, 10.06.19, 8:14

Hallo Katharina,

es gibt eine sog. Kinderepilepsie, die tritt nur bei Kindern auf und verschwindet mit der Pubertät. Dies kann schon gut möglich sein. Ich hoffe das ich irgendwann auch Anfalls frei sein werde, einfach um meine Lebensqualität vollständig wieder zu haben, ich möchte so gerne wieder Auto fahren.

Das ich Anfalls frei werde und sei sie auch noch so klein die Chance hoffe ich insgeheim auch, aber da durch das ich eine Idiopathische Epilepsie habe wird die Diagnose an sich mich ein Leben lang verfolgen.

Klar meine Familie ist auch für mich da, aber wenn ich Stationär bin, sind meine Lieben halt auch nicht jeden Tag da, was ich gar nicht wollen würde.

Wenn ich aber nicht mehr weiter wusste, Angst hatte zu reden Bzw. Mich den Arztgesprächen ganz entzogen habe, dann war es die Station‘s Psychologin die mir zur Seite gestanden hat.

In der Klinik wurde zwar ( wie ich mittlerweile weiß) auch zu zügig abgesetzt (5mg ) aber ich habe das Vertrauen in diese Klinik trotzdem nicht verloren.

Als ich dort viele viele Wochen war, ist gerade das Pflegepersonal zu einer Art Familienersatz geworden.

Ich weiß hört sich doof an, aber man darf so eine Klinik nicht mit einem normalen Krankenhaus gleichstellen, dort sind nicht so viele Patienten auf einer Station ( glaube 18 oder so) dort wird zusammen gegessen ( nur ich nicht) 🤔.

Eigentlich ist es zu einem normalen Krankenhaus ( zumindest in der Klinik wo ich war/bin wie eine Puppenstube.

Die Patienten unterschiedlicher Stationen ( es gibt dort zwar 3 ) aber nur 2 ist es möglich, sich übern Weg zu laufen, es haben sich zum Teil wunderbare Freundschaften entwickelt. In meiner Klinikzeit ( war dort 9 Wochen zu „Gast“ hat sich eine Gruppe zusammen gefunden, ach was waren das schöne Zeiten, wir waren zwar Stationär aber wir durften raus, in die Stadt. Das Grüppchen ( müssten ungefähr 10-12 Patienten gewesen sein) hatte nur Mist im Kopf.

Wir standen im Fahrstuhl, noch in der Klinik da kommt so ein Clown auf die Idee mal den Klingelknopf zu drücken, was haben wir gelacht. Die müssen gedacht haben die haben keine Epilepsie sondern bei uns sind Tassen aus dem Schrank gepoltert.

Dann sind wir inkl. Fracht mit dem Einkaufswagen durch die Stadt gefahren, also mit Fracht meine ich natürlich nicht Lebensmittel oder so, sondern auch wieder unserer Pausenclown.

Es war schon eine schöne Zeit und trotz dessen das es verdammt arg lang war, mein (Ex) Freund sich in der Zeit getrennt hat, und ich mein Kind nur selten sehen konnte, ich war zumindest gut beschäftigt, was haben wir gelacht.

Ach ich schwelge schon wieder in Erinnerung.

Lg Sonne27



I
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Katharina » Montag, 10.06.19, 23:21

Liebe Sonne,

Ich danke dir für den wertvollen schonen positiven Erfahrungsaustausch in KH.
🤡
Ich hoffe sehr dass Du eine ganz persönliche ...
hast Die dick verändern möge.
Klingt naiv aber ich wünsche es Dir
einfach so.

Gute Nacht, Katharina
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Katharina
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Katharina » Dienstag, 11.06.19, 0:13

Liebe Sonne,

Ich habe dies hier gefunden:

https://neurosciencenews.com/

Vllt interessant,

Gruss Katharina blonde Nachteule
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Sonne27
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Clarissa
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 11.06.19, 5:49

Hallo.

Komisch, ich empfand alle meine Klinikaufenthalten immer als Parallelwelt und sehnte mich nach einen normalen Alltag draußen, ohne mit PP zugedröhnt bzw. irgendwie verändert zu sein.
Außer der Reha nach Null, da war ich im Kopf klar und selbstbestimmt.

So unterschiedlich ist das.

VG von Clarissa
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Sonne27
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 4 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Dienstag, 11.06.19, 8:43

Clarissa hat geschrieben:
Dienstag, 11.06.19, 5:49
Hallo.

Komisch, ich empfand alle meine Klinikaufenthalten immer als Parallelwelt und sehnte mich nach einen normalen Alltag draußen, ohne mit PP zugedröhnt bzw. irgendwie verändert zu sein.
Außer der Reha nach Null, da war ich im Kopf klar und selbstbestimmt.

So unterschiedlich ist das.

VG von Clarissa
Hallo Clarissa,

ich habe auf der „normalen Epileptologie“ nie Medikamente bekommen ohne das ich es nicht wusste. Ich wurde weitestgehend immer mit einbezogen, hat allerdings nichts an meiner Angst geändert sodass sich das schwierig gestaltete.

Ich habe, da war ich gerade bei 100mg LAMOTRIGIN angelangt nach ca. 5 Wochen das ganze boykottiert und habe gesagt das mir 100mg LAMOTRIGIN reichen und das ich nicht weiter hoch gehen möchte.

Man hat mich seitens der Ärzte wirklich umfassend ( da kann ich mich auch nach heutigen Stand nicht beschweren) aufgeklärt, das in meinem Fall 200mg die Mindestdosis sind, man ließ mir dann 3 Tage Zeit um mich „zu fangen“ um dann auf zu dosieren.

Schau ich war letztes Jahr 2018, insgesamt 12 Wochen in der gleichen Klinik 10 Wochen davon unter Kamera da werden die Mitpatienten und Personal ganz schnell zu einer Art Familien Ersatz.

Wenn ich Sorgen, Kummer oder dergleichen hatte, ich konnte zu jeder Zeit zu denen gehen.

Den 1 Aufenthalt den ich dort verbracht habe war ich ja 5 Tage unter Kamera dort hatte ich echt ein komisches Gefühl dachte oh Weh habe wirklich Penibel darauf geachtet das ich mich trotz Langzeit EEG immer im Bad umziehe, war ganz lustig mit langer Leine. Nachdem man sich dann aber während des Aufenthalts mit Mitpatienten ausgetauscht hatte wars mir beim 2ten Aufenthalt egal.

Ich habe die Kamera wirklich vergessen gehabt und ich lag da fast während der ganzen 9 Wochen unter Kamera.


@ Katharina, hmm leider ist die Seite auf Englisch, ich kann kein Englisch. 🤔

Lg Sonne27
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Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Mittwoch, 12.06.19, 0:05

Hallo ihr Lieben,

wollt Fairerweise auch „kurz“ berichten.

ich habe nach Rücksprache mit meiner Mama nicht mehr auf dosiert, sie unterstützt mich im Bezug auf meine Tochter. Obwohl die letzten 2 Tage wieder relativ Symptom frei waren, bis auf die Nacht vor 2 Tagen. Aber ich kann mich zurück ziehen wann immer ich Ruhe brauche.

Bis zum Urlaub habe ich zum Glück noch ein paar Tage falls doch noch was nach kommt, obwohl meine Ärztin mich schon vorgewarnt hat das es passieren kann aufgrund der Klimaveränderungen.

Sie sagte aber auch das würde ich mit einer höheren Dosierung auch nicht Abfangen.

Jedoch und das hatte ich ja bereits im Vorfeld bereits an gedacht das ich nun erstmal 6 Wochen Pause einlege, obwohl es sich je nach Länge des Aufenthalts in der Klinik noch nach hinten verschieben kann.

In der Klinik können Sie mit der Dosis weder höher noch runter gehen, da ich einen „strikten“ Medikamentenplan von meiner Hausärztin bekommen habe, auch ist die Wasserlösmethode vermerkt, sodass es dort zu keinen Problemen kommen dürfte.

Dennoch obwohl die 6 Wochen Pause unumgänglich sind und ich Sie auch so halten werde, meine Überlegung 🤔 wie ich danach weiter mache, dieses Absetzen raubt mir meine letzten Nerven. 😬😞 Jeden verdammten Tag sitze ich da, mache mir „Notizen“ wie ich denn weiter vorgehen werde und jeden Tag verwerfe ich diesen Plan, was ich schon an Blätter dafür geopfert habe, das mag keiner wissen. Ich glaube nicht das, dass noch normal ist, aber so wie ich mich kenne wird es Tag für Tag so weiter gehen. 😡
Ist das auch ein Absetzsyptom?

„Traurige Realität“ ist ich werde Oxazepam länger als ein Jahr regelmäßig nehmen müssen, denn bis Oktober 2019 schaffe ich es nicht aus zu dosieren, bzw. Vielleicht schon aber gewiss nicht „Nachhaltig“. Mein 2ter Plan war dann Januar 2020, denn im Januar 2020 würde ich mich dann genau 1 Jahr mit dem „Ausschleichen“ befassen.
Den muss und kann ich aber auch nicht einhalten und musste ich nach kurzer Überlegung verwerfen oder ich werde zeitiger fertig woran ich auch noch ernsthaft meine Zweifel habe.

Nun habe ich mir folgendes überlegt in der Hoffnung ich kann das so alles einigermaßen umsetzen... Das ich versuche bis Dezember 2019 bis auf 2mg runter zu kommen, wären also pro Monat etwa 1mg von Juli angerechnet... und mich bei 2mg „stabilisiere“ und dann „erstmal Schluss“ mache mit Reduzieren.

Die restlichen 2mg „so meine große Hoffnung“ gehen dann nach einer Absetz Pause leichter weg, da mein ZNS sich schon an die geringe Dosis gewöhnt hätte.
Meine Überlegung / mein Plan ist mit großer Sicherheit toll aber so nicht umsetzbar.

Zudem muss ich auch noch auf den Termin von der Reha Einrichtung warten und 4 Wochen davor muss ich mich wohl oder übel damit anfreunden einen Stop einzulegen, egal bei wieviel Mg ich zu der Zeit bin.

Ich verzweifle bald, ich glaube man kann mich bald in die Psychatrie einweisen, mein größtes Absetz Symptom sind die Gedanken um dieses Absetzen.
Ich glaube das ist Krankhaft.

Aber laut Krankenhaus im Oktober 2018 und Entzug‘s Klinik im Dezember 2018 bin ich es ja auch... Plus Epi...

Auf meinen langen Text brauch selbstverständlich keiner Antworten...

Jedoch habe ich eine Frage:
ich hatte ja bereits vor einiger Zeit geschrieben das es auch aufgrund der Abhängigkeit von Psychotropischen Substanzen eine Schwerbehinderung bzw. Einen „Grad der Behinderung“ geben kann.

Da ich aufgrund der Epilepsie wieso schon über 50% verfüge, 🤔 habe ich nun vor 5 Wochen den Verschlimmerungsantrag gestellt, eine Eingangsbestätigung habe ich zumindest schon mal erhalten 😊... 2 Klinik Entlassungsberichte 1 mal meine starke Opiate Abhängigkeit und den Entlassungsbericht aus der Entzug‘s Klinik wegen dem Oxazepam habe ich auch mit eingereicht.

Nun heißt es Warten .... Warten .... Warten...

Aber, hat hier schon jemand einen „Grad der Behinderung“ aufgrund der Abhängigkeit Psychotropischer Substanzen erhalten, wenn ja würde mich mal rein Informativ interessieren wieviel?

Rein von den Entlassungsbericht aus der Entzug‘s Klinik müsste ich für meine „stärke“ der Abhängigkeit einen einzel GDB von 50 - 70 % bekommen inkl. Epilepsie, dürfte es dann zwischen 60 - 70% liegen.

Lg Sonne27 🌞

Ps. Sorry für den längeren Text, oh weh ich tue immer so arg ausschweifen. 🙃
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Katharina
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 12.06.19, 8:31

Guten Morgen liebe Sonne !

Ich bin wie Du umher gehetzt:
Absetzen stand rot am ganzen Himmel, überall ständig alles, nur das.
Reduktion, alles entsorgen.

Ich hatte meinen Plan und einen zweiten auch
ins kh wie einst radikal, hauptsächlich weg;
aber es ging so nicht.

Es ging sehr viel, aber nicht alles.

Als ich mir eingestehen konnte das es nichts mit
'ich habe keine Willenskraft oder so' zu tun hat
hatte ich endlich meine Ruhe.

Ich bin nicht zufrieden damit.
Aber was ist denn was für eine Zufriedenheit?
Vielleicht reduziere ich über ein paar Jahre lang?
Na und?

Ich bin ruhiger gelassener
habe keine Ängste mehr
kann viel viel mehr machen
und habe meine Gefühle zurück.
Alle.

ich kann mich wieder freuen Blödsinn machen
doof sein, blond sein, Spaß (!) haben,
sogar glücklich sein (..)

NEIN sagen, besser ausstrahlen das wirkt
es durchziehen, keine Rückzieher
nicht mehr mitmachen 'so wie es sich gehöre'
den anderen unbequem und unpassend sein
voll daneben unmöglich eben, im Fettnapf mittig.
Mutiger, bereit etwas zu wagen.
Und es zu sagen.
Wegreisen mit Handgepäck.

Leben ist das, mein Leben.
Haare sind schon lange umgefärbt.


Sonne, gib Dir Ruhe.
Du hast hier endlosen SchreibPlatz, wann immer es Dir ein Bedürfnis ist, schreib.

Von Herzen Katharina
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Blumenwiese » Mittwoch, 12.06.19, 11:14

Liebe Sonne,

Ich bin auch eine, die immer Pläne machen muss, denn nur das gibt mir Sicherheit, auch wenn ich die immer wieder über den Haufen werfe. Jetzt auf 50 mg hab ich einen Punkt erreicht, womit ich mich zufriedener und weniger gehetzt fühle.

Vielleicht gibt es bei dir auch eine Dosis, wo du merkst, da kannst du dich mit ruhigem Gewissen drauf ausruhen?

Ich hab letztes Jahr bis auf 150 mg reduziert gehabt und mir ging es echt schlecht mit den Absetzsymptomen. Ich hab dann 5 Monate pausiert und plötzlich war die Kraft wieder da, um weiterzumachen. Wenn du das Gefühl hast, Pause zu brauchen, dann mach die erstmal und höre auf deinen Körper, der zeigt dir schon, wann er zum nächsten Schritt bereit ist.

Ob das mit der Schwerbehinderung so klappt, ist schwer zu sagen, da jedes Bundesland anders ist. Einige sind extrem streng und vergeben fast nix und andere sind da großzügiger.

Sollten die Ablehnen, gib nicht auf. Du kannst immer wieder Widerspruch einlegen. Kostet nur leider sehr viel Kraft.

Liebe Grüße
Blumenwiese
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Promethazin 25-25-25 (75 mg)
*********************************
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SliTONE Ultra (zur Desensibilisierung), Magnesium 300 mg
Bedarf:Movicol, Ibulysin 684 mg, Solidago Steiner, Levociterizin, Salbutamol, Mometason

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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Mittwoch, 12.06.19, 16:11

Blumenwiese hat geschrieben:
Mittwoch, 12.06.19, 11:14
Liebe Sonne,

Ich bin auch eine, die immer Pläne machen muss, denn nur das gibt mir Sicherheit, auch wenn ich die immer wieder über den Haufen werfe. Jetzt auf 50 mg hab ich einen Punkt erreicht, womit ich mich zufriedener und weniger gehetzt fühle.

Vielleicht gibt es bei dir auch eine Dosis, wo du merkst, da kannst du dich mit ruhigem Gewissen drauf ausruhen?

Ich hab letztes Jahr bis auf 150 mg reduziert gehabt und mir ging es echt schlecht mit den Absetzsymptomen. Ich hab dann 5 Monate pausiert und plötzlich war die Kraft wieder da, um weiterzumachen. Wenn du das Gefühl hast, Pause zu brauchen, dann mach die erstmal und höre auf deinen Körper, der zeigt dir schon, wann er zum nächsten Schritt bereit ist.

Ob das mit der Schwerbehinderung so klappt, ist schwer zu sagen, da jedes Bundesland anders ist. Einige sind extrem streng und vergeben fast nix und andere sind da großzügiger.

Sollten die Ablehnen, gib nicht auf. Du kannst immer wieder Widerspruch einlegen. Kostet nur leider sehr viel Kraft.

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Huhu Blumenwiese und Katharina,

Blumenwiese, puuh ich dachte ich bin die einzige die so verrückt ist, aber wenn wir schon zu 2 sind dann ist bei mir noch nicht alles „verloren“ 🤔.

Ich glaube diesen Punkt werde ich nie finden, am liebsten würde ich komplett alles absetzen in der Hoffnung das ich von all dem verschont bleibe, durch mein „liebes LAMOTRIGIN“. Entweder das LAMOTRIGIN oder das Oxazepam den Übeltäter habe ich noch nicht ermittelt hat mir mittlerweile 9 Kilo Plus beschert. 😡

Gut meine Lust auf Süßes ist momentan nicht zu Stoppen aber das kann mir doch nicht 9Kilo bringen.

In Verdacht habe ich allerdings das Oxazepam, wenn das weg ist und mein Gewicht geht nicht runter dann kann sich das LAMOTRIGIN „warm anziehen“. Ich habe in Mühevoller Kleinarbeit von fast 125Kilo auf 78 Kilo abgenommen über 3 Jahre und nun ist alles wieder hinfällig... Das will ich nicht kapieren und werde ich auch nicht.

Die 6 Wochen Pause sind zum Glück 🍀 geplant gewesen und so habe ich auch meinen selbst erstellten Medikamentenplan erstellt, den meine Hausärztin mir gegen gezeichnet hat. Dort habe ich zum Glück 🍀 die 8mg aufgeschrieben, denn ich hätte sonst genau gewusst was ich gemacht hätte, ich hätte spätestens in 3 Wochen meinen Plan mit den 6 Wochen Pause verworfen und hätte weiter gemacht. So bin ich zum Glück 🍀 gezwungen das ganze durch zu ziehen.

Naja ich habe ja wieso schon 50% die können Sie mir nicht nehmen, die wurden ja aufgrund meiner Epi festgesetzt.

Ach von einem Widerspruch lass ich mich nicht entmutigen, die zuständige Stelle und ich „sind eigentlich schon beim Du“ denn seit fast 4 Jahren ist ein Klageverfahren anhängig, weil Sie meinem Kind die 80% nehmen wollen und das Merkzeichen H, ich möchte die 80%, das Merkzeichen H, B und den Rest können diese von mir aus frei entscheiden.

Seit fast 4 Jahren versuchen diese dort immer und immer wieder das Sozialgericht zu umgehen und schicken mir irgendwelche Änderungsbescheide, die aber aufgrund des Verfahrens „Nichtig“ sind, trotz mehrfacher Aufmerksamkeit über das Klageverfahren, passiert dies wirklich am laufenden Band.

Nach etlichen neuen Befunden habe ich denen nun ein „neues Angebot“ unterbreitet das Sie meinem Kind 80% geben, das Merkzeichen B und H.

Mein Kind ist / hat
-Herzkrank
-stark Entwicklungsverzögert dadurch bedingt
-Enurese
-Legasthenie
und noch ein paar kleinere Baustellen 🚧.

Nun heißt es für mich Abwarten ob das entsprechende Amt dem ganzen Abhilfe schafft oder noch immer in seiner Stur Haltung bleibt.

Aber diesbezüglich bin ich auch relativ Optimistisch, denn dem entsprechenden Amt bleibt eigentlich keine andere Wahl als Einzulenken.

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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 13.06.19, 7:03

Liebe Sonne !

Mein Gewicht war max. 57 Kilo bei 1.73
Zeitlebens das Höchstgewicht. Eher 52 aber es ging mir gut ich konnte damit alles tun.
dass war auch in der absolut medikamentenfreien Zeit


unter AD ging es stetig hoch bis 86 Kilo

Nun 67. Es ging beim reduzieren herunter.
letzten Sommer zu tief auf 64
dann wieder auf gute 71.

Jetzt muss ich aufpassen sonst sehe ich im Gesicht
hager aus dass kann ich nicht verhüllen.

Unter AD konnte ich nichts dagegen tun. Nichts.

Und ich bin noch nicht fertig
bzw zur Zeit lautet mein Plan:
Ich mache /reduziere nix.
Ich habe einen Haufen Probleme das normale Leben
und eine enorme Menge Freude dass Leben auch
das ist gut so.

Ich möchte diese Medikamentensituation für eine Zeit aus dem Mittelpunkt meines Lebens heraus lassen
und es tut mir enorm gut.
Zuvor war es fixiert wie ein SchlangenBlick
ich hatte kein andres Erleben mehr ausser Reduktion.

Ich erlebe trotzdem ich noch viele PP nehme eine fast erschreckend gute Zeit im 'Bereich Gefühle''.
Für die war kein Platz die waren weg.

Ich bin nicht auf Null aber sehr viel 'nuller'
und bin lebendig
daran hatte ich nicht mehr gedacht
von hoffen nicht zu sprechen da unvorstellbar.

Ehrlich, ich war ziemlich müde und hatte einen nicht unbeschreiblichen 'Überdruss'.
Immer ausschließlich Medikamentreduktion
und deren Symptome .

ich war so etwas von stumpf vertiert auf das es muss alles auf Null sofort definitiv
und zunehmend bewegungseingeengt und zwar im Kopf und im Körper oder anders herum.

Pause!
Genießen.

Es gibt mich tatsächlich noch !
🤸🏽‍♂️🤸🏽‍♂️🤸🏽‍♂️.

Alles Gute,
Katharina
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Donnerstag, 13.06.19, 19:07

Katharina hat geschrieben:
Donnerstag, 13.06.19, 7:03
Liebe Sonne !

Mein Gewicht war max. 57 Kilo bei 1.73
Zeitlebens das Höchstgewicht. Eher 52 aber es ging mir gut ich konnte damit alles tun.
dass war auch in der absolut medikamentenfreien Zeit


unter AD ging es stetig hoch bis 86 Kilo

Nun 67. Es ging beim reduzieren herunter.
letzten Sommer zu tief auf 64
dann wieder auf gute 71.

Jetzt muss ich aufpassen sonst sehe ich im Gesicht
hager aus dass kann ich nicht verhüllen.

Unter AD konnte ich nichts dagegen tun. Nichts.

Und ich bin noch nicht fertig
bzw zur Zeit lautet mein Plan:
Ich mache /reduziere nix.
Ich habe einen Haufen Probleme das normale Leben
und eine enorme Menge Freude dass Leben auch
das ist gut so.

Ich möchte diese Medikamentensituation für eine Zeit aus dem Mittelpunkt meines Lebens heraus lassen
und es tut mir enorm gut.
Zuvor war es fixiert wie ein SchlangenBlick
ich hatte kein andres Erleben mehr ausser Reduktion.

Ich erlebe trotzdem ich noch viele PP nehme eine fast erschreckend gute Zeit im 'Bereich Gefühle''.
Für die war kein Platz die waren weg.

Ich bin nicht auf Null aber sehr viel 'nuller'
und bin lebendig
daran hatte ich nicht mehr gedacht
von hoffen nicht zu sprechen da unvorstellbar.

Ehrlich, ich war ziemlich müde und hatte einen nicht unbeschreiblichen 'Überdruss'.
Immer ausschließlich Medikamentreduktion
und deren Symptome .

ich war so etwas von stumpf vertiert auf das es muss alles auf Null sofort definitiv
und zunehmend bewegungseingeengt und zwar im Kopf und im Körper oder anders herum.

Pause!
Genießen.

Es gibt mich tatsächlich noch !
🤸🏽‍♂️🤸🏽‍♂️🤸🏽‍♂️.

Alles Gute,
Katharina
Hallo Katharina,

Tja Gewicht reduzieren während des Absetzen, was wäre das für ein Traum.

Ich hoffe das legt sich wieder war bis Januar 2019 noch so Diszipliniert, bin am Tag zwischen 20-30Kilometer gelaufen, und nun nix mehr Disziplin und wenn ich 2-3Kilometer am Tag schaffe ohne aus dem letzten Loch zu pfeifen dann kann ich Glücklich sein.

Hmm eine längere „Pause“ von mehreren Monaten ist für mich eher keine Option, nehme ja das Oxazepam regelmäßig erst seit Oktober 2018, davor unregelmäßig mal 2 Wochenenden hintereinander, dann mal wieder 3 Wochen nix usw.

Ich war eigentlich auch selbst ein bisschen „Dumm“.

Ich habe im November 2018 wirklich ins unermessliche erhöht 100mg ( hat mich aber eher „High“ gemacht) für 3 Tage, nicht weil mir einfach danach war sondern weil ich mich irgendwie über „Wasser“ halten musste ansonsten hätte ich Dummheiten begangen deswegen war das die bessere Variante.

Nach den 3 Tagen habe ich wirklich von einem zum anderen Tag komplett abgesetzt ohne irgendwelche „Nebenwirkungen“ oder dergleichen.

Anfang Dezember 2018 habe ich es unbeabsichtigt vergessen Oxazepam zu nehmen, am nächsten Tag hatte ich die Hölle auf Erden. Ich wollte mit meiner Mama zu Kaufland und es war mir in dem Moment egal, ich habe mich „Mitten im Kaufland“ auf dem Boden legen müssen sonst wäre ich umgekippt. In dem Moment dachte ich, ich muss Sterben.

Auch wenn es mir echt verdammt schwer fällt nicht zu reduzieren, bin ich aber auch zufrieden denn wenn ich jetzt nahezu immer und immer weiter reduziert hätte, hätte ich bald den „gleichen Salat“ wie im März 2019.

Lg Sonne27 🌞
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Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Samstag, 15.06.19, 12:30

Hallo ihr Lieben,

ich musste gestern nach reiflicher Überlegung doch um 0,5mg auf dosieren, ich habe in Höhe der Rechten Schläfe schon seit Vorgestern Abend starke Schmerzen und Ziehen.

Weil mir das ganze zu Heikel wurde, es aber Vorgestern Abend zum Auf dosieren schon zu spät war, habe ich gestern früh erhöht auf 1,5mg.

Mein Herz blutet zwar aber es ging nicht mehr anders, die Symptome sind zwar immer noch da, aber ich denke mal das dauert.

Nun hoffe ich das sich mein ZNS ein bisschen Erholen kann und ich dann demnächst ohne große Symptome weiter machen kann.

Meine Signatur habe ich diesbezüglich aktualisiert.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Lg Sonne27 🌞
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Katharina
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Katharina » Samstag, 15.06.19, 13:16

Liebe Sonne !

Solche Kopfschmerzen sind unangenehm,
ich habe sie oftmals ( seit zwei Tagen dauerhaft )
wenn das Wetter so launisch ist.

Mir hilft Euminz gut, es ersetzt mir oft eine Schmerztablette, gegen die ich an sich nichts habe,
aber ich vertrage sie nicht gut.

Sind Deine Kopfschmerzen Reduziererscheinungen?
Sei langsam auf dem Absetzweg.

Als ich AD reduziert habe hatte ich Kopfschmerzen,
die waren 'wie von einem anderen Stern' nix half.
Ähnlich wie viele Schmerzen,
ich erinnere den Unterschied zu den normalen Schmerzen.

Ich bin nicht sicher aber ich erinnere als ich Interferon
einnehmen musste, hatte ich auch Körperschmerzen, die waren aggressiv und 'anders'.

Deshalb ist es für mich wichtig, habe ich einen normalen oder einen medikamentenbedingten Schmerz,
hier wäre es vielleicht ein Reduzierschmerz.

Da müsste versucht werden abzuwägen, ob das reduzieren zu schnell sein könnte.

Ich wünsche Dir gute Besserung,
hier ist gerade ein Durchlüften möglich, wie angenehm.

Alles Gute,
Katharina
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Samstag, 15.06.19, 14:48

Katharina hat geschrieben:
Samstag, 15.06.19, 13:16
Liebe Sonne !

Solche Kopfschmerzen sind unangenehm,
ich habe sie oftmals ( seit zwei Tagen dauerhaft )
wenn das Wetter so launisch ist.

Mir hilft Euminz gut, es ersetzt mir oft eine Schmerztablette, gegen die ich an sich nichts habe,
aber ich vertrage sie nicht gut.

Sind Deine Kopfschmerzen Reduziererscheinungen?
Sei langsam auf dem Absetzweg.

Als ich AD reduziert habe hatte ich Kopfschmerzen,
die waren 'wie von einem anderen Stern' nix half.
Ähnlich wie viele Schmerzen,
ich erinnere den Unterschied zu den normalen Schmerzen.

Ich bin nicht sicher aber ich erinnere als ich Interferon
einnehmen musste, hatte ich auch Körperschmerzen, die waren aggressiv und 'anders'.

Deshalb ist es für mich wichtig, habe ich einen normalen oder einen medikamentenbedingten Schmerz,
hier wäre es vielleicht ein Reduzierschmerz.

Da müsste versucht werden abzuwägen, ob das reduzieren zu schnell sein könnte.

Ich wünsche Dir gute Besserung,
hier ist gerade ein Durchlüften möglich, wie angenehm.

Alles Gute,
Katharina
Hi 👋,

Zu allererst einmal bin ich neidisch wie sonst was, ich wünsche mir Abkühlung und du hast Sie. Hier sind im Schatten „kuschelige“ 34,6 Grad und ich schmilz wie eine Schneefrau.

Kannst du mir ein bisschen angenehmes Wetter schicken, so 15 Grad würden mir völlig ausreichen.

Gibt es dieses Euminz in der Apotheke oder wo bekommt man das? Schmerztabletten nehme ich wirklich nur im äußersten Notfall 🚨, ansonsten meide ich jede Tablette zusätzlich. Deswegen sind mir sämtliche Alternativen zu Medikamenten lieber.

Gibt es nicht noch ein Öl was man sich an die „Schläfe“ machen kann, ich weiß aber leider den Namen nicht... 😭

Vielleicht weiß jemand ein „Zaubermittel“ kein Medikament was ein bisschen lindert? Der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge.

Lg Sonne27
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von FineFinchen » Samstag, 15.06.19, 16:19

Hallo Sonne, :)

wie geht's Dir denn ganz allgemein nach dem Aufdosieren? Das mit den Kopfschmerzen habe ich gelesen, Du Arme :hug:

Bringst Du die Kopfschmerzen mit der Reduktion oder mit dem heißen Wetter in Zusammenhang (oder alles zusammen)?

Du kannst ganz normales Pfefferminzöl auf die Schläfen reiben und schauen, ob es Dir gut tut. Da ätherische Öle im Entzug auch triggern können, versuch es bitte ganz vorsichtig.

Auch mit dem von Katharina vorgeschlagenen Euminz (gibt es z.B. in der Apotheke und ist lt. Beschreibung gegen Spannungskopfschmerzen) solltest Du vorsichtig antesten, ob es Dir gut tut.

Hast Du denn einen Spannungskopfschmerz? Oder würdest Du Deine Schmerzen anders beschreiben? Ich kenne z.B. noch meine persönlichen Varianten, die da wären: Zu-wenig-geschlafen-Kopfweh; Zu-viel-auf-den-Bildschirm-geschaut-Kopfschmerz; Erkältungs-Matschkopf-Kopfschmerz; Zu-viel-Kaffee-Kopfschmerz; Gehirn-Frost-wegen-Eis-Weh, und, und, und

Liebe Sonne, ich wünsche Dir gute Besserung und dass die Schmerzen bald verschwinden.

Viele Grüße
Finchen
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Sonne27 » Samstag, 15.06.19, 18:33

FineFinchen hat geschrieben:
Samstag, 15.06.19, 16:19
Hallo Sonne, :)

wie geht's Dir denn ganz allgemein nach dem Aufdosieren? Das mit den Kopfschmerzen habe ich gelesen, Du Arme :hug:

Bringst Du die Kopfschmerzen mit der Reduktion oder mit dem heißen Wetter in Zusammenhang (oder alles zusammen)?

Du kannst ganz normales Pfefferminzöl auf die Schläfen reiben und schauen, ob es Dir gut tut. Da ätherische Öle im Entzug auch triggern können, versuch es bitte ganz vorsichtig.

Auch mit dem von Katharina vorgeschlagenen Euminz (gibt es z.B. in der Apotheke und ist lt. Beschreibung gegen Spannungskopfschmerzen) solltest Du vorsichtig antesten, ob es Dir gut tut.

Hast Du denn einen Spannungskopfschmerz? Oder würdest Du Deine Schmerzen anders beschreiben? Ich kenne z.B. noch meine persönlichen Varianten, die da wären: Zu-wenig-geschlafen-Kopfweh; Zu-viel-auf-den-Bildschirm-geschaut-Kopfschmerz; Erkältungs-Matschkopf-Kopfschmerz; Zu-viel-Kaffee-Kopfschmerz; Gehirn-Frost-wegen-Eis-Weh, und, und, und

Liebe Sonne, ich wünsche Dir gute Besserung und dass die Schmerzen bald verschwinden.

Viele Grüße
Finchen
Hallo Finchen,

Danke für die Nachfrage, ne noch nicht wirklich besser.

Ich fühle mich so, als wenn ein Panzer über mich gefahren ist, mein Kopf ist momentan leer.

Meine Schmerzen lassen sich so für mich gar nicht genau beschreiben, ich habe durchgehend das Gefühl jemand steht mit dem Hammer da und klopft dort immer wieder an. Sorry bin nicht in der Lage es besser zu beschreiben nur soviel angenehm ist was anderes.

Ab und an habe ich dann das Gefühl mein Kopf möchte schneller wie ich, dann wird mir kurzzeitig Schwindlig und Schwarz vor Augen, aber das können doch nicht alles Symptome des Entzugs sein.

Heute Vormittag war genauso unangenehm, ich stehe beim Lidl an der Kasse, habe keine Ahnung warum zum Glück nur soviel Eingekauft wie ich Bargeld hatte, wollte jedoch mit Karte bezahlen und habe mein Pin 2 mal falsch eingegeben, habe dann Bar bezahlt und habe laut gedacht und gesagt: „ich glaube wegen meinem Pin muss ich erstmal meine Mutter fragen die weiß den, da mir das schon öfter passiert ist und ich schon des öfteren meine Karte lahmgelegt habe“.

Da meint die doofe Kassieren, na wenn das nicht mal ihre Karte ist, dann ist es ja wohl kein Wunder das Sie, den Pin nicht wissen, habe dann nur gesagt das, das sehr wohl meine Karte ist.

Hätte bloß noch gefehlt das die, die Polizei gerufen hätte, zumal mein Hund 🐕 draußen gesessen hat und auf mich gewartet hat.

Das Vergesslich sein ist allerdings dem LAMOTRIGIN geschuldet, macht es allerdings nicht besser.

Ich habe jetzt zwar 2 1/2 Stunden geschlafen aber geholfen hat es nicht wirklich. Ich hoffe ja das es Morgen besser ist zumal ich noch Koffer packen muss.

Ich habe noch von meiner Tochter als Sie Krank war Pfefferminzöl da, ich werde das zur Nacht mal probieren mehr als nach hinten los gehen kann es ja nicht.

Nun bin ich erstmal „beschäftigt“ muss wegen meinem Kind noch was erledigen Papierkram und hoffe das ich das schaffe.

Lg Sonne27 🌞
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mein Kind - zum Glück

Beitrag von Sonne27 » Sonntag, 16.06.19, 0:19

Hallo,

wisst ihr was meine Einnahme vom Oxazepam hat für mich nicht nur einen negativen Beigeschmack sondern auch ganz ganz viel Positives.

Ich habe während meiner Tätigkeit in der Pflege zum Glück nur unter Aufsicht Medikamente verabreicht, was zum Glück nicht so oft vorkam. 🍀

Mein Ex Freund durch den ich erst an Oxazepam ran gekommen bin, bzw. er hat mir eigentlich verschwiegen was ich da nehme und vor lauter Rosa Roter Brillen habe ich ihm Vertraut, kam da aufgrund seiner Tätigkeit über mehrere Jahre ja quasi ganz ganz leicht ran, wie ich hier auch schon irgendwo gelesen habe es wurde mit Schlaftabletten dort um sich geschmissen wie mit Smarties Bzw. Wahrscheinlich wird die Praktik dort noch immer vollzogen und mein Ex mitten drin.

Er ging sogar soweit das er Medikamente übers Internet angeboten hat, das hat er aber nicht während unserer Beziehung gemacht sondern da gab es nur die Post von der Staatsanwaltschaft mit entsprechenden Verfahren.

Durch diese Vorgeschichte bin ich erst an die regelmäßige Einnahme gekommen, weil ich Entzüge hatte.

Meine Psychaterin hat mir dann Oxazepam in großen Mengen weiter verordnet weil ich mittlerweile Arg Süchtig war/bin, jedoch durch dieses Forum „fast“ Alltagskompatibel absetze.

Naja soweit so gut, ich bin geimpft durch meine Vorgeschichte, so wie ich gestern in Erfahrung bringen konnte fahren mein Kind und ich im Januar 2020 zur Psychosomatischen Reha nach Bayern. Ich bin gespannt wie das wird und lasse es auf mich zu kommen, aber eins weiß ich Gewiss sollte auch nur irgendein 👨‍⚕️ oder 👩‍⚕️ auf die Idee kommen meinem Kind Medikamente zu verordnen, puuh ich glaube dann vergesse ich mich.

Habe allerdings im Zweifelsfall schon einen „Plan“ den ich da strikt vollziehen werde bei irgendwelchen Anmerkungen diesbezüglich, ich werde dort immer sagen: Das mein Kind Herzkrank ist und ich nicht möchte das Sie irgendwelche Medikamente bekommt, da mein Kind weitestgehend Medikamentenfrei Leben soll und muss.

Dieses werde ich auf Teufel 👿 komm raus nach meiner Erfahrung niemals zulassen, im Leben nicht. Mein Kind nimmt nicht mal gegen die Herz Krankheit ein Medikament, dann gewiss auch nicht gegen andere Sachen.

Andernfalls sollen diese mir eine Liste machen mit Medikamenten die diese Empfehlen und ich werde das mit meinem Kind deren Kardiologen besprechen der das wieso alles über Bord schmeißen tut. Lediglich ein regelmäßiges EKG und ein Herz Echo hält er derzeit für zwingend Notwendig.

Mein Kind soll eine unbeschwerte Kindheit haben, fernab von jeglichen Medikamenten. Genau dieses habe ich hier mitnehmen dürfen, im Leben nicht lasse ich mein Kind mit Medikamente „vollstopfen“.

Sorry das ich das hier mal kundtue, aber es ist das was ich hier lernen durfte, das nicht jedes Medikament das die Ärzte doch für so zwingend Notwendig halten wirklich Lebenswichtig sind und schon gar nicht für mein Kind, ich werde keine Entscheidungen ohne den Kardiologen treffen.

Lg Sonne27

So werde nun das Land der Träume aufsuchen, ich wünsche euch auch allen eine Gute Nacht 🌙 und schöne Träume.

Mein Kind soll
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Re: Sonne27: Benzos (Oxazepam) absetzen ( Wasserlösmethode)

Beitrag von Katharina » Sonntag, 16.06.19, 4:26

Liebe Sonne,

Ich hoffe Du schläfst -
Sich einen Plan bereit zu legen ist eine gute Idee es klärt die Gedanken. Mit einem handfesten Vorhaben vielleicht von dem Kinderarzt unterschrieben,
könnt Ihr ruhiger gemeinsam los ziehen.

Ich freu mich für Euch, es ist noch etwas hin
aber die Zeit vergeht so sehr schnell.

Alles Gute,
Katharina
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