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Emmi: Bupropion, Clonazepam Bitte um Hilfe

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Emmi
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Emmi » Dienstag, 13.08.19, 22:41

Vor genau 2 Wochen.
Bis zum 6.7.18 Lexotanil 6mg seit ca 7 Jahren, Duloxetin 60/90mg ca 8 Jahre. 25mg Seroquel abends Wirkung fraglich da täglich getrunken und gekifft

Ab 6.7 aufgehört mit Alkohol ein Monat später Duloxetin einmal wöchentlich abgesetzt um 7,5mg.
Zwischen August und Dezember Bromazepam von 6 auf 9 dann 12 dann wieder auf 10,5
Mitte Dezember auf 0 mg Duloxetin.
25 mg Seroquel abends
(Absetzsymptome Duloxetin ab Ende Sept: Manie, verbale Aggressivität, übersteigerter Tatendrang selber nicht gemerkt- fühlte mich gut.
Ab Jänner schlechter (Angst vor dem Leben etc Ende Feb mit kiffen aufgehört. Ab da schlechter Aber immer wieder auch Hoffnung das es besser wird.
Ab März Angst Panik nichts mehr zu schaffen Depression.
Um Antidepressiva gebettelt :frust:

Ab 26.4.19 10mg Fluoxetin (totaler Antrieb, vermehrt Angst) In Klinik geflüchtet nach 11 Tagen
dort Wechsel auf Escitalopram 10/15mg für 3 Wochen
Trittico 150
Dann von neuem Arzt umgestellt auf bis zu 120mg Duloxetin. Keine Besserung.
Duloxetin runter auf 90 nach 3 Wochen auf 75mg.
Aktuell 75mg Duloxetin
6/3/1,5 mg (insg 11.5) Bromazepam
150mg Trittico abends
7.10.19 Duloxetin 30mg
Parallel dazu stationär 150 mg Buprobion
14.10.19 Wechsel von 10,5 mg Bromazepam auf 1,5mg Clonazepam
14.10.19 300mg Wellbutrin/Duloxetin raus
20.10. 19 Clonazepam 1,25
24.10.19 Clonazepam 0,5 / 0,5 um 10 und 22.00 nach 3 Tagen Gefühl verrückt zu werden/schwere Depression/Depersonalisation Symptome besser nach 10 bis 12 Tagen
29.10.19 Wechsel auf Verhaltenstherapie Station Buprobion auf 150mg reduziert.

Aktuell
150mg Buprobion 8 Uhr
05/05 mg Clonazepam 10/22 uhr
150 Trazodon 150mg 22.00 Uhr

Smilla
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Smilla » Dienstag, 13.08.19, 22:58

Hallo.

Tut mir Leid, ich wollte mit meinen Einlassungen zu Entgiftung und Reha nicht für Verwirrung sorgen. Ich denke nur, wenn ich so verzweifelt wäre - ich würde nach jedem Strohhalm greifen.

Aber ich empfehle das nicht; sorry, wenn das missverständlich 'rüber kam. Weil auch das natürlich Haken und Ösen haben kann.

LG und dass Du, Emmi, das Richtige für Dich findest,
Smilla

Der Neuanfang verbirgt sich oft hinter der Maske eines schmerzhaften Endes.
-Laotse-


Am 12.09.19 mit Bromazepam auf Null, am 21.11.19 Rückfall wegen Kreislaufkrise bzw. PA, mit 6 + 6 mg Einnahme.
Erfahrungen mit Trimipramin und Zolpidem.

Straycat
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Straycat » Mittwoch, 14.08.19, 9:51

Hallo Emmi,
Emmi hat geschrieben:
Dienstag, 13.08.19, 22:41
Vor genau 2 Wochen.
Dann würde es durchaus noch Sinn haben eine Minidosis Duloxetin wieder einzudosieren, z.B. 7,5mg.
Deine Kapseln beinhalten Kügelchen zu je 7,5mg Duloxetin, oder?

Dieses Wiedereindosieren kann bewirken, dass sich die Absetzsymptome etwas lindern lassen.

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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Emmi
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Emmi » Samstag, 17.08.19, 0:52

Hallo,
Also versuche mich grad zu stabilisieren. Mit Selbsthilfe Gruppen spazieren ab und an Leute treffen oder ruhig was zu lesen.
Könnt ihr mir vielleicht einen Tipp geben bzgl des bromazepams: soll ich bei der aktuellen Aufteilung bleiben: 11:00 6mg 18:00 3mg 22:00 1,5mg
Oder dies anders verteilen um nicht in minientzüge zu rutschen.
Habs heute mal versucht mit 6mg um 11 und 4,5 um 22.00. Ging auch. Könnte ich das auch umdrehen einfach? Wegen der HWZ dachte ich mir wäre der Pegel dann besser verteilt.
Das Duloxetin kommt als erstes dran wie empfohlen:
Nun noch eine Frage: würdet ihr euch auf clonazepam umstellen lassen?
Oder beim gewohnten Bromazepam bleiben (wie die Dosis aufteilen)
Bromazepam hat den Vorteil dass mir meine Hausärztin das ohne Probleme verschreibt und ich es eben lang gewohnt bin und ich eine Ärztin hätte die mich wenn ich bei 4,5 mg mal bin die Ashton Methode anbietet. Sie empfahl wenn es dann soweit ist je 1,5mg alle 3 bis 4 Wochen abzusetzen und mich dann bei ihr zu melden wegen Diazepam.
Mein Psychiater sagt es ist egal wenn ich will direkt Umstieg auf Clonazepam (Diazepam hat er schon Nein gesagt) oder auf Bromazepam bleiben, macht seiner Meinung nach keinen Unterschied für späteres absetzen.
Mir gings darum einfach nen stabilen Spiegel zu haben und kein auf und ab.
Übrigens ist die Klinik definitiv keine Option: Alles durchtelefoniert: Immer 4 bis 8 Wochen inkl Neuroleptika etc.

Grüße und schönes Wochenende
Bis zum 6.7.18 Lexotanil 6mg seit ca 7 Jahren, Duloxetin 60/90mg ca 8 Jahre. 25mg Seroquel abends Wirkung fraglich da täglich getrunken und gekifft

Ab 6.7 aufgehört mit Alkohol ein Monat später Duloxetin einmal wöchentlich abgesetzt um 7,5mg.
Zwischen August und Dezember Bromazepam von 6 auf 9 dann 12 dann wieder auf 10,5
Mitte Dezember auf 0 mg Duloxetin.
25 mg Seroquel abends
(Absetzsymptome Duloxetin ab Ende Sept: Manie, verbale Aggressivität, übersteigerter Tatendrang selber nicht gemerkt- fühlte mich gut.
Ab Jänner schlechter (Angst vor dem Leben etc Ende Feb mit kiffen aufgehört. Ab da schlechter Aber immer wieder auch Hoffnung das es besser wird.
Ab März Angst Panik nichts mehr zu schaffen Depression.
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Ab 26.4.19 10mg Fluoxetin (totaler Antrieb, vermehrt Angst) In Klinik geflüchtet nach 11 Tagen
dort Wechsel auf Escitalopram 10/15mg für 3 Wochen
Trittico 150
Dann von neuem Arzt umgestellt auf bis zu 120mg Duloxetin. Keine Besserung.
Duloxetin runter auf 90 nach 3 Wochen auf 75mg.
Aktuell 75mg Duloxetin
6/3/1,5 mg (insg 11.5) Bromazepam
150mg Trittico abends
7.10.19 Duloxetin 30mg
Parallel dazu stationär 150 mg Buprobion
14.10.19 Wechsel von 10,5 mg Bromazepam auf 1,5mg Clonazepam
14.10.19 300mg Wellbutrin/Duloxetin raus
20.10. 19 Clonazepam 1,25
24.10.19 Clonazepam 0,5 / 0,5 um 10 und 22.00 nach 3 Tagen Gefühl verrückt zu werden/schwere Depression/Depersonalisation Symptome besser nach 10 bis 12 Tagen
29.10.19 Wechsel auf Verhaltenstherapie Station Buprobion auf 150mg reduziert.

Aktuell
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05/05 mg Clonazepam 10/22 uhr
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Jamie
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Samstag, 17.08.19, 8:45

Hallo Emmi, :)

du kannst splitten, wie du willst.
Das macht im Prinzip nichts aus, wie du es verteilst, wenn du es neu verteilen willst.

Allerdings sollte, falls du bei einer Hauptdosis mit 6mg bleiben willst, diese dann genommen werden, wenn du deine schlechteste Zeit am Tag hast.
Also wenn es dir zum Beispiel morgens immer am schlechtesten gehen sollte, dann bleibe da dabei und verteile den Rest.

Wenn du keine besondere Uhrzeit hast, zu der du dich besonders elend fühlst, kannst du auch neu aufteilen - das musst du allerdings ausprobieren, wie dir das bekommt und ob eine andere Verteilung Sinn macht.
Habs heute mal versucht mit 6mg um 11 und 4,5 um 22.00. Ging auch. Könnte ich das auch umdrehen einfach? Wegen der HWZ dachte ich mir wäre der Pegel dann besser verteilt.
Geht auch, aber deine Begründung verstehe ich nicht.
Die HWZ bleibt ja immer gleich, ob du jetzt 6 - 0 - 4,5 nimmst oder 4,5 - 0 - 6.
Wenn du Mininentzüge abfangen willst, müsstest du eine dritte Einnahme einkalkulieren, allerdings kann es sein, dass das dann durch deine Gewöhnung nicht richtig wirkt, weil du dann quasi 3 mal täglich eher niedrige bis mittlere Dosen nimmst und nie mal eine richtig große (die vermutlich tatsächlich noch wirkt).Das müsste man alles ausprobieren.
Nun noch eine Frage: würdet ihr euch auf clonazepam umstellen lassen?
Oder beim gewohnten Bromazepam bleiben (wie die Dosis aufteilen)
Bromazepam hat den Vorteil dass mir meine Hausärztin das ohne Probleme verschreibt und ich es eben lang gewohnt bin und ich eine Ärztin hätte die mich wenn ich bei 4,5 mg mal bin die Ashton Methode anbietet. Sie empfahl wenn es dann soweit ist je 1,5mg alle 3 bis 4 Wochen abzusetzen und mich dann bei ihr zu melden wegen Diazepam.
Mein Psychiater sagt es ist egal wenn ich will direkt Umstieg auf Clonazepam (Diazepam hat er schon Nein gesagt) oder auf Bromazepam bleiben, macht seiner Meinung nach keinen Unterschied für späteres absetzen.
Da eine Umstellung auf Clonazepam nicht immer funktioniert, würde ich aktuell dazu tendieren die Methode deiner Ärztin zu wählen. Sich versuchen bis 3,5mg so zu entwöhnen (nur Bromazepam) und für den Schlussspurt dann umstellen auf Clonazepam.
Wenn das schief gehen sollte, dann bist du ja trotzdem abgesichert, weil du noch einen Neurologen hast, der eher bereit wäre umzustellen. Aber das ist nur mein Eindruck, andere mögen es ggf. anders sehen.

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Emmi
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Emmi » Sonntag, 25.08.19, 20:29

Hallo liebes Forum,

Bräuchte mal wieder euren Rat.
Habe mich jetzt sozusagen stabilisiert bei 60mg Duloxetin.
Geht mir recht unverändert. Das bupropion trau ich mich nicht nehmen.
Habe geschaut und gesucht überall angerufen... Die einzige stationäre Psychotherapie (und auch alle anderen) nehmen mich erst mit 0 benzos.
Krankenhausentzug kommt nicht in Frage.
Clonazepam umstellen hat mir mein versierter Therapeut wegen Risiko abgeraten.
Bleibt nur mehr die Option mit dem Runterdosieren der Brom und dann evtl Umstellung auf Diazepam.
Glaubt ihr dass es mir dann besser gehen könnte?
Mein Therapeut meint ich könne mal 1.5 weglassen alle 3 Wochen. Zb das abends.schlaf passt weil ja auch noch trittico
Die Frage ist halt ob ich das jetzt tun soll (damit es mir dann besser ginge damit das Problem mal los wäre... Wie gesagt könnte ein Jahr in Krankenstand)
Muss dazu sagen ich hab das Brom immer genommen und eig kaum Wirkung gespürt - aber klar war ja auch überlagert vom Alkohol. Da bin ich tapfer trocken.
Ich nehme die hauptdosis um 10 wie gesagt dann um 6 und um 22 1,5)
Spüre jetzt eigentlich keine EE beim aufwachen also 24h nach der Haupteinnahme.
Frage mich ob meine Depression von den Benzos kommt
...
Danke schon mal
LG
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20.10. 19 Clonazepam 1,25
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Ululu
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Ululu » Sonntag, 25.08.19, 21:26

Hallo Emmi,

leider ist es meistens so, dass erst mit einer Therapie begonnen wird, wenn keine Benzos mehr genommen werden.
Dass du keine Wirkung mehr vom Bromazepam verspürst, heißt leider nicht, dass du es einfach weglassen kannst.
Du bist sicher längst in der Toleranz, dann zeigt sich keine Wirkung mehr, außer, dass Entzugserscheinungen gemildert werden.
Du kannst aber versuchen wie es dir geht, wenn du mit der Dosis etwas runter gehst.

Optimal wäre natürlich, wenn du irgendwann auf das Diazepam umstellen könntest. Der Entzug gestaltet sich dann aufgrund der längeren Halbwertszeit meist etwas erträglicher.
Dass die Depression von den Benzos kommt, ist durchaus möglich. Das kann, gerade bei längerer Einnahmedauer, durchaus vorkommen.

LG Ute
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Emmi
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Emmi » Sonntag, 25.08.19, 22:13

Danke für die schnelle Antwort.
Aktuell ist es so dass ich nicht mehr weiß was vom Duloxetin kommt und was von den Benzos.
Hab gesehen du hast auch Duloxetin.
Es ist so, dass ich oft solche komischen Derealisationsgefühle habe. Das macht mir dann Angst.
Ich frage mich was von was kommt. Ob vom Brom oder vom Duloxetin. Körperlich habe ich zum Glück keine EE vom Duloxetin. "Nur" psychische
Kannst du mir vlt einen Tipp geben ob das runterdosieren vom Brom mit 1,5 alle 3 Wochen zu schnell ist? Wie gesagt ich hab es eigentlich immer nur gegen die Ängste vom trinken genommen... Wirkung war nie so stark.
Hab schon überlegt was tun jetzt: Bin wegen vielem überfordert was ansteht : das lähmt mich.
Dazu die Angst wie ich da raus komme.
Möchte eig nix neues nehmen (mein Psychiater meint man könnte stationär versuchen einzustellen - will ich nicht) weil was dann. Alles was stark antriebssteigernd ist verstärkt meine Ängste.
Muss ich das einfach aussitzen?
Und kennt ihr vielleicht einen Arzt in Wien u Umgebung der so eine Diazepam Umstellung schon früher machen würde? Frage mich ob das stabiler machen würde... Der erfahrene Therapeut meint Diazepam kann die Depression verstärken da so drückend...
Duloxetin ist unter dem Wirkspiegel, also bin iwie gefangen in dieser Medikation.
Was denkt ihr könnte am ehesten Sinn machen?
Hab viel bei benzo buddies und auch hier gelesen... Mir geht's um eine Einschätzung - genaues kann man nicht sagen schon klar.
Aber die Ärzte glauben einem ja auch nicht das man Absetzsymptome hat.
Bis zum 6.7.18 Lexotanil 6mg seit ca 7 Jahren, Duloxetin 60/90mg ca 8 Jahre. 25mg Seroquel abends Wirkung fraglich da täglich getrunken und gekifft

Ab 6.7 aufgehört mit Alkohol ein Monat später Duloxetin einmal wöchentlich abgesetzt um 7,5mg.
Zwischen August und Dezember Bromazepam von 6 auf 9 dann 12 dann wieder auf 10,5
Mitte Dezember auf 0 mg Duloxetin.
25 mg Seroquel abends
(Absetzsymptome Duloxetin ab Ende Sept: Manie, verbale Aggressivität, übersteigerter Tatendrang selber nicht gemerkt- fühlte mich gut.
Ab Jänner schlechter (Angst vor dem Leben etc Ende Feb mit kiffen aufgehört. Ab da schlechter Aber immer wieder auch Hoffnung das es besser wird.
Ab März Angst Panik nichts mehr zu schaffen Depression.
Um Antidepressiva gebettelt :frust:

Ab 26.4.19 10mg Fluoxetin (totaler Antrieb, vermehrt Angst) In Klinik geflüchtet nach 11 Tagen
dort Wechsel auf Escitalopram 10/15mg für 3 Wochen
Trittico 150
Dann von neuem Arzt umgestellt auf bis zu 120mg Duloxetin. Keine Besserung.
Duloxetin runter auf 90 nach 3 Wochen auf 75mg.
Aktuell 75mg Duloxetin
6/3/1,5 mg (insg 11.5) Bromazepam
150mg Trittico abends
7.10.19 Duloxetin 30mg
Parallel dazu stationär 150 mg Buprobion
14.10.19 Wechsel von 10,5 mg Bromazepam auf 1,5mg Clonazepam
14.10.19 300mg Wellbutrin/Duloxetin raus
20.10. 19 Clonazepam 1,25
24.10.19 Clonazepam 0,5 / 0,5 um 10 und 22.00 nach 3 Tagen Gefühl verrückt zu werden/schwere Depression/Depersonalisation Symptome besser nach 10 bis 12 Tagen
29.10.19 Wechsel auf Verhaltenstherapie Station Buprobion auf 150mg reduziert.

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150 Trazodon 150mg 22.00 Uhr

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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Ululu » Montag, 26.08.19, 10:47

Hallo Emmi,
Emmi hat geschrieben:
Sonntag, 25.08.19, 22:13
Aktuell ist es so dass ich nicht mehr weiß was vom Duloxetin kommt und was von den Benzos.
Hab gesehen du hast auch Duloxetin.
Es ist so, dass ich oft solche komischen Derealisationsgefühle habe. Das macht mir dann Angst.
Ich frage mich was von was kommt. Ob vom Brom oder vom Duloxetin. Körperlich habe ich zum Glück keine EE vom Duloxetin. "Nur" psychische
Am Anfang der Einnahme hatte ich heftige Derealisationsgefühle vom Duloxetin. Das ist schon eine häufige Nebenwirkung. Da du in dem letzten halben Jahr öfter deine Medikamente und auch die Dosierungen gewechselt hast, ist es sehr gut möglich, dass dieses Durcheinander für deine DR verantwortlich ist.

Wenn du früher regelmäßig gekifft hast, kann auch das Aufhören damit eine Rolle spielen. Cannabis(THC) dämpft ja ordentlich. Wenn das dann wegfällt, muss dein Gehirn sich auch da erst wieder dran gewöhnen. Diese Umstellungsprozesse äußern sich oft in DR und DP.
Die Reizverarbeitung funktioniert dann nicht so, wie sie sollte.
Emmi hat geschrieben:
Sonntag, 25.08.19, 22:13
Kannst du mir vlt einen Tipp geben ob das runterdosieren vom Brom mit 1,5 alle 3 Wochen zu schnell ist? Wie gesagt ich hab es eigentlich immer nur gegen die Ängste vom trinken genommen... Wirkung war nie so stark.
Hab schon überlegt was tun jetzt: Bin wegen vielem überfordert was ansteht : das lähmt mich.
Dazu die Angst wie ich da raus komme.
Für den Anfang ist eine Reduktion um 1,5 mg bei deiner Dosis eigentlich noch machbar. Ich weiß aber nicht, ob das Im Moment schon der richtige Zeitpunkt dafür ist, du klingst für mich schon jetzt, vor einem Entzug, relativ verzweifelt.
Optimal wäre natürlich, wenn du möglichst stabil bist bevor du reduzierst.
Emmi hat geschrieben:
Sonntag, 25.08.19, 22:13
Möchte eig nix neues nehmen (mein Psychiater meint man könnte stationär versuchen einzustellen - will ich nicht) weil was dann. Alles was stark antriebssteigernd ist verstärkt meine Ängste.
Muss ich das einfach aussitzen?
Ich würde an deiner Stelle auf keinen Fall ein neues Medikament akzeptieren. An dir würde schon so viel ausprobiert, das war Megastress für dein Zentrales Nervensystem.
Ich denke, das bräuchte jetzt dringend die Chance, sich einmal nachhaltig an die momentane Situation anzupassen.
Dann könntest Aich du sicher mal zur Ruhe kommen.
Du bist verständlicherweise ängstlich. Ich glaube, dein Körper zeigt dir gantmz deutlich, dass er jetzt Ruhe braucht.
Die vergangene Zeit war für dich sicher heftig.
Du bist vom Alkohol weg und hast mit dem Kiffen aufgehört. Meinen allergrößten Respekt dafür. Das alles hat sicher sehr viel Kraft, Mut und Stärke gekostet.

Ich denke, du könntest jetzt eine Pause gebrauchen.

Wenn du mit dem Btoma keine Tolersnzentzüge zwischendurch entwickelt hast und du regelmäßig Rezepte dafür bekommen kannst, würde ich jetzt nichts überstürzen.
Ich habe hier im Forum leider schon öfter erlebt, dass am Ende ein großer Einbruch kommt, wenn man zu viel, zu schnell will.
Dir ist nicht geholfen, wenn du dich dermaßen überforderst, dass du am Ende aus purer Verzweiflumg mehr trinkst oder kiffst als je zuvor.
Emmi hat geschrieben:
Sonntag, 25.08.19, 22:13
Der erfahrene Therapeut meint Diazepam kann die Depression verstärken da so drückend...
Ja, das kommt so häufiger vor. Deshalb kann es Sinn machen, zuerst das Bromazepam zu reduzieren und bei einer niedrigeren Dosis umzustellen.
Emmi hat geschrieben:
Sonntag, 25.08.19, 22:13
Duloxetin ist unter dem Wirkspiegel, also bin iwie gefangen in dieser Medikation.
Mir Verlaub, das ist Blödsinn. Bei 60 mg Duloxetin sind noch jede Menge Rezeptoren belegt. Ich habe meines von anfangs 120 mg auf jetzt 60 mg reduziert und verspüre kaum einen Unterschied.
Erfahrungsgemäß werden viel zu häufig Elefsntendisierungen verschrieben die außer mehr Nebenwirkungen keine Auswirkungen auf den Zustand des Betroffenen haben.
:x
Emmi, leider kann dir keiner hier vorhersagen, wie sich ein Benzoentzug jetzt bei dir auswirken wird und ob und wann die Umstellung auf Dia gelingen kann.
Ich persönlich würde da aber nichts überstürzen. Du hattest eine sehr turbulente Zeit in dem letzten Jahr und schreibst selbst, dass du dir jetzt eigentlich ein Jahr Zeit nehmen könntest.
Vielleicht solltest du versuchen vor dem Entzug noch etwas stabiler zu werden und vorerst nichts an den Medikamenten ändern.

Wegen des Arztes in Wien sehe ich in unsere Liste und schicke dir eine PN.

LG Ute
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Emmi
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Registriert: Donnerstag, 01.08.19, 21:36

Klinik die auf benzos spezialisiert ist. Auch im Ausland

Beitrag von Emmi » Freitag, 06.09.19, 19:15

Hallo, ich wollte fragen ob ihr hier vielleicht Adressen für Kliniken habt die auf benzoentzug spezialisiert sind... Nicht das runterkrachen in 8 wochen mit 100 Medis.
Also wirklich was verstehen von der Materie?

Beste Grüße
Bis zum 6.7.18 Lexotanil 6mg seit ca 7 Jahren, Duloxetin 60/90mg ca 8 Jahre. 25mg Seroquel abends Wirkung fraglich da täglich getrunken und gekifft

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Zwischen August und Dezember Bromazepam von 6 auf 9 dann 12 dann wieder auf 10,5
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(Absetzsymptome Duloxetin ab Ende Sept: Manie, verbale Aggressivität, übersteigerter Tatendrang selber nicht gemerkt- fühlte mich gut.
Ab Jänner schlechter (Angst vor dem Leben etc Ende Feb mit kiffen aufgehört. Ab da schlechter Aber immer wieder auch Hoffnung das es besser wird.
Ab März Angst Panik nichts mehr zu schaffen Depression.
Um Antidepressiva gebettelt :frust:

Ab 26.4.19 10mg Fluoxetin (totaler Antrieb, vermehrt Angst) In Klinik geflüchtet nach 11 Tagen
dort Wechsel auf Escitalopram 10/15mg für 3 Wochen
Trittico 150
Dann von neuem Arzt umgestellt auf bis zu 120mg Duloxetin. Keine Besserung.
Duloxetin runter auf 90 nach 3 Wochen auf 75mg.
Aktuell 75mg Duloxetin
6/3/1,5 mg (insg 11.5) Bromazepam
150mg Trittico abends
7.10.19 Duloxetin 30mg
Parallel dazu stationär 150 mg Buprobion
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14.10.19 300mg Wellbutrin/Duloxetin raus
20.10. 19 Clonazepam 1,25
24.10.19 Clonazepam 0,5 / 0,5 um 10 und 22.00 nach 3 Tagen Gefühl verrückt zu werden/schwere Depression/Depersonalisation Symptome besser nach 10 bis 12 Tagen
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Annanas
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Annanas » Samstag, 07.09.19, 6:22

Hallo Emmi :) ,
Beiträge habe ich zusammengeführt, bitte keine neuen Threads eröffnen, es wird sonst zu unübersichtlich.
Liebe Grüße von Anna

Emmi
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Emmi » Freitag, 01.11.19, 11:49

Hallo liebes Forum,

Wollt mal ein Update da lassen.
Mir ist es gelungen einigermaßen stabil zu werden.
Habe das Duloxetin recht zügig ausgeschlichen (entgegen der 10prozent Regel also nicht nachmachen)
Und mein Arzt hat mich zwecks absetzen auf clonazepam umgestellt was auch einigermaßen gut verlief.
Nun eine Frage dazu: In Österreich gibt es leider keine Tropfen, mein Arzt würd mir zwar ein Rezept ausstellen aber es ist unmöglich sie aus Deutschland zu bestellen.
Hat hier vlt jmd aus Österreich Erfahrungen wie man die beziehen könnte?
Und noch eine Frage: Mein Arzt meinte ich könnte das Clonazepam (0,75mg) schneller also in 16 Wochen ca absetzen, da es ein anderes Wirkstoff profil als Bromazepam hat und mein Körper das quasi nicht gewohnt ist??
Wenn das stimmen würde, wäre ich natürlich froh, kann es aber eigentlich nicht ganz glauben
Er meinte die 05er Tabletten vierteln also auf 0,125 die ersten Schritte - ist aber sehr tricky. Zum Schluss meinte er tropfen oder zur Not die Injektionslösung verdünnen mit Wasser und da immer bisschen weglassen. Bin auch da skeptisch, was ist eure Meinung.

Ich weiß es gibt dry cutting und wasserlösmethode, das überfordert mich aber iwie.
Am ehesten noch das dry cutting.
Gibt's hier Tipps für Waagen? Tablettenschneider gute?

LG
Bis zum 6.7.18 Lexotanil 6mg seit ca 7 Jahren, Duloxetin 60/90mg ca 8 Jahre. 25mg Seroquel abends Wirkung fraglich da täglich getrunken und gekifft

Ab 6.7 aufgehört mit Alkohol ein Monat später Duloxetin einmal wöchentlich abgesetzt um 7,5mg.
Zwischen August und Dezember Bromazepam von 6 auf 9 dann 12 dann wieder auf 10,5
Mitte Dezember auf 0 mg Duloxetin.
25 mg Seroquel abends
(Absetzsymptome Duloxetin ab Ende Sept: Manie, verbale Aggressivität, übersteigerter Tatendrang selber nicht gemerkt- fühlte mich gut.
Ab Jänner schlechter (Angst vor dem Leben etc Ende Feb mit kiffen aufgehört. Ab da schlechter Aber immer wieder auch Hoffnung das es besser wird.
Ab März Angst Panik nichts mehr zu schaffen Depression.
Um Antidepressiva gebettelt :frust:

Ab 26.4.19 10mg Fluoxetin (totaler Antrieb, vermehrt Angst) In Klinik geflüchtet nach 11 Tagen
dort Wechsel auf Escitalopram 10/15mg für 3 Wochen
Trittico 150
Dann von neuem Arzt umgestellt auf bis zu 120mg Duloxetin. Keine Besserung.
Duloxetin runter auf 90 nach 3 Wochen auf 75mg.
Aktuell 75mg Duloxetin
6/3/1,5 mg (insg 11.5) Bromazepam
150mg Trittico abends
7.10.19 Duloxetin 30mg
Parallel dazu stationär 150 mg Buprobion
14.10.19 Wechsel von 10,5 mg Bromazepam auf 1,5mg Clonazepam
14.10.19 300mg Wellbutrin/Duloxetin raus
20.10. 19 Clonazepam 1,25
24.10.19 Clonazepam 0,5 / 0,5 um 10 und 22.00 nach 3 Tagen Gefühl verrückt zu werden/schwere Depression/Depersonalisation Symptome besser nach 10 bis 12 Tagen
29.10.19 Wechsel auf Verhaltenstherapie Station Buprobion auf 150mg reduziert.

Aktuell
150mg Buprobion 8 Uhr
05/05 mg Clonazepam 10/22 uhr
150 Trazodon 150mg 22.00 Uhr

FineFinchen
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von FineFinchen » Freitag, 01.11.19, 12:07

Hallo Emmi, :-)

wir haben hier einen Thread zum Thema Feinwaage: https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 53#p257753 und hier https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=15&t=9608

Du findest Antworten auf häufig gestellte Fragen entweder hier: https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 17#p313017
oder Du nutzt die Suchfunktion oben rechts.

Schön, dass sich bei Dir vieles zum Guten gewendet hat :-)

Viele Grüße
Finchen
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Emmi
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Emmi » Freitag, 01.11.19, 12:15

Danke fürdie rasche Antwort.
Zu meiner Frage bzgl schnellerem ausschleichen wie der Arzt meinte weil neuer wirkstoff?
War ca 8 Jahre auf bromazepam und jetzt 3 Wochen auf clonazepam.
Was meint ihr dazu?

Lg
Bis zum 6.7.18 Lexotanil 6mg seit ca 7 Jahren, Duloxetin 60/90mg ca 8 Jahre. 25mg Seroquel abends Wirkung fraglich da täglich getrunken und gekifft

Ab 6.7 aufgehört mit Alkohol ein Monat später Duloxetin einmal wöchentlich abgesetzt um 7,5mg.
Zwischen August und Dezember Bromazepam von 6 auf 9 dann 12 dann wieder auf 10,5
Mitte Dezember auf 0 mg Duloxetin.
25 mg Seroquel abends
(Absetzsymptome Duloxetin ab Ende Sept: Manie, verbale Aggressivität, übersteigerter Tatendrang selber nicht gemerkt- fühlte mich gut.
Ab Jänner schlechter (Angst vor dem Leben etc Ende Feb mit kiffen aufgehört. Ab da schlechter Aber immer wieder auch Hoffnung das es besser wird.
Ab März Angst Panik nichts mehr zu schaffen Depression.
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dort Wechsel auf Escitalopram 10/15mg für 3 Wochen
Trittico 150
Dann von neuem Arzt umgestellt auf bis zu 120mg Duloxetin. Keine Besserung.
Duloxetin runter auf 90 nach 3 Wochen auf 75mg.
Aktuell 75mg Duloxetin
6/3/1,5 mg (insg 11.5) Bromazepam
150mg Trittico abends
7.10.19 Duloxetin 30mg
Parallel dazu stationär 150 mg Buprobion
14.10.19 Wechsel von 10,5 mg Bromazepam auf 1,5mg Clonazepam
14.10.19 300mg Wellbutrin/Duloxetin raus
20.10. 19 Clonazepam 1,25
24.10.19 Clonazepam 0,5 / 0,5 um 10 und 22.00 nach 3 Tagen Gefühl verrückt zu werden/schwere Depression/Depersonalisation Symptome besser nach 10 bis 12 Tagen
29.10.19 Wechsel auf Verhaltenstherapie Station Buprobion auf 150mg reduziert.

Aktuell
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Jamie
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Jamie » Freitag, 01.11.19, 22:50

Hallo Emmi, :)
Und noch eine Frage: Mein Arzt meinte ich könnte das Clonazepam (0,75mg) schneller also in 16 Wochen ca absetzen, da es ein anderes Wirkstoff profil als Bromazepam hat und mein Körper das quasi nicht gewohnt ist??
Wenn das stimmen würde, wäre ich natürlich froh, kann es aber eigentlich nicht ganz glauben
es ist reine Spekulation, ob man das Clonazepam schneller ausschleichen könnte als das Bromazepam.
Von Vorteil ist, dass es lang wirksam ist und daher Tagesentzügigkeit abpuffert, aber deswegen arbeiten deine Rezeptoren oben in deinem Gehirn und ZNS nicht schneller und bauen sich auch nicht schneller um.
Mir wäre nicht bekannt, dass Clonazepan entzugsverkürzend ist und ich finde auch keine stichhaltigen Argumente für diese These.

Ich halte das, was der Arzt sagt, ehrlich gesagt für unkorrekt.
Bei einer so langen Abhängigkeit (ich selber war 8 Jahre abhängig, habe 1,5 Jahre für Umstellung und auf 0mg kommen gebraucht) finde ich ein Jahr weitaus realistischer...
Nun eine Frage dazu: In Österreich gibt es leider keine Tropfen, mein Arzt würd mir zwar ein Rezept ausstellen aber es ist unmöglich sie aus Deutschland zu bestellen.
Hat hier vlt jmd aus Österreich Erfahrungen wie man die beziehen könnte?
Was die Clonazepam Tropfen betrifft, braucht es etwas Engagement deinerseits, deines Arztes und viel Nachhaken bei der Krankenkasse. In Deu kann man gewisse Arzneimittel aus dem Ausland importieren, sofern sie hier nicht als gefährlich eingestuft sind.
Das müsste andersherum eigentlich auch gehen (Krankenkasse nachfragen!)

Importverfahren sind kompliziert, aber möglich. Du müsstest dich umtun und bei deiner Krankenkasse und den Apotheken nachfragen, wie das geht und mit diesen Infos müsstest du zum Arzt, der sich dann schlau machen muss, wie ein "Importrezept" aussehen muss.
Allerdings sage ich gleich, dass zumindest in Deu Importe privat gezahlt werden müssen und ich vermute, das gilt auch für AUT.

Prinzipiell ist es aber möglich, die Clonazepam Tablette auch einfach in Wasser aufzulösen und mit der Wasserlösemethode, die sehr genau ist, auszuschleichen.
Das ist nicht nur viel weniger Rennerei als das o.g. Importverfahren, sondern auch billiger.
Es gibt ein einziges Benzodiazepin, das nicht aufgelöst werden darf, und das ist Diazepam.
Clonazepam haben einige im Forum schon in Wasser aufgelöst und erfolgreich ausgeschlichen.
Darum möchte ich dir dieses Verfahren auch gerne empfehlen. Es ist einfach und sicher.
Bitte lies dich diesbezüglich noch einmal ein. Danke :)

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Emmi
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Emmi » Dienstag, 05.11.19, 16:05

Hallo,

also hab mir jetzt eine Feinwaage besorgt :
Nun habe ich folgende Frage:
Ich nehm das Clonazepam je 0,5 um 10 und 22 Uhr.
Fühle mich interessanter Weise am "besten" nach dem Aufstehen. Nehme dann das Clonazepam. Kann nach dem ganzen hin und her nicht mehr sagen was woher kommt aber kann eig die Uhr danach stellen ab ca 16.00 geht es mir schlechter. Depression ist auch oft schwer und eig den ganzen Tag über mit vollkommener Unfähigkeit irgendeinen positiven Gedanken zu fassen.
Habe die Benzos generell in Verdacht so aufn mich zu wirken. Wie bei ashton auch beschrieben oder Holzbach: symptomumkehr, Gefühlsverflachung, Depression...
Bin also nicht wirklich stabil aber habe auch nicht das Gefühl noch stabiler zu werden. Hochdosieren will ich auf keinen Fall.
Würdet ihr direkt mit dem ausschleichen beginnen?
Kann ich am Anfang schneller vorgehen?
Ab wann dann sehr langsam... Habe so riesen Angst mach allem was ich gelesen habe und möchte nur noch heil aus der Sache heraus...

LG
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7.10.19 Duloxetin 30mg
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FineFinchen
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von FineFinchen » Dienstag, 05.11.19, 16:31

Hallo Emmi, :-)

kannst Du bitte zuerst Deine Signatur aktualisieren.

Da steht:
Aktuell 75mg Duloxetin
6/3/1,5 mg (insg 11.5) Bromazepam
150mg Trittico abends


Und schreib auch bitte auf, seit wann Du Clonazepam nimmst und wie Du umgestellt hat. Wir können dann viel schneller antworten. :-)

Viele Grüße
Finchen
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Emmi
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Emmi » Dienstag, 05.11.19, 17:24

Oh ja wird gemacht
Bis zum 6.7.18 Lexotanil 6mg seit ca 7 Jahren, Duloxetin 60/90mg ca 8 Jahre. 25mg Seroquel abends Wirkung fraglich da täglich getrunken und gekifft

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Trittico 150
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Duloxetin runter auf 90 nach 3 Wochen auf 75mg.
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Aktuell
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Emmi
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Emmi » Dienstag, 05.11.19, 18:02

So habe jetzt aktualisiert
Habe das Buprobion widerwillig akzeptiert in der Hoffnung auf Besserung. Hat nichts gebracht.
Eher Antriebssteigernd Angst verstärkend.
Hatte gehofft mit Wechsel auf die Verhaltenstherapiestation bessere Behandlung.
Leider auch sehr Medikamentenlastig (aber weniger)
Direkt nach dem Aufstehen geht es ganz ok (Depression ist eh immer da)
Dann Medis. Gefühl in der Falle zu sitzen.
Mein Arzt hat vorgeschlagen clonazepam ca alle 2 Wochen um 0.125 zu reduzieren... Tabletten vierteln. Er meinte das geht schon recht genau. War der beste Deal den ich bekommen konnte... Alle anderen wollten direkt auf 14 tägigen Entzug schicken.
Am schlimmsten ist für mich die Derealisation/Depersonalisation besonders nachmittags.
Die Unfähigkeit irgendeine positive Zukunft zu sehen.
Nun am überlegen wie weiter tun: Der Arzt behandelt mich weiter nach dem Aufenthalt (eh nur wichtig wg Papierkram Rezepte/Krankmeldung etc)
Insgesamt etwas stabiler als im August trotzdem.
Nun am überlegen wie weiter vorgehen.
Waage liegt daheim.
Heim gehen und da weiter machen. Ist zwar auch nicht optimal (aber habe meine Mutter die hilft)
Frage mich ob mein Zustand besser wird wenn die Benzos mal draußen sind.
Ihr seht eh Vorgeschichte lang... Viele Probleme aber fest davon überzeugt dass es ohne die Meds besser wäre.
Bin nachwievor trocken (obwohl furchtbares Craving)
Gehe zu den AA lebe von Tag zu Tag und will die Hoffnung nicht aufgeben einmal wieder der alte zu sein, zu heilen.
Äh ja und fühle mich auch oft etwas verkrampft, Muskel/Rückenschmerzen aber aushaltbar.
So würde jetzt sehr lang.

LG und danke für euren Beistand
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7.10.19 Duloxetin 30mg
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14.10.19 Wechsel von 10,5 mg Bromazepam auf 1,5mg Clonazepam
14.10.19 300mg Wellbutrin/Duloxetin raus
20.10. 19 Clonazepam 1,25
24.10.19 Clonazepam 0,5 / 0,5 um 10 und 22.00 nach 3 Tagen Gefühl verrückt zu werden/schwere Depression/Depersonalisation Symptome besser nach 10 bis 12 Tagen
29.10.19 Wechsel auf Verhaltenstherapie Station Buprobion auf 150mg reduziert.

Aktuell
150mg Buprobion 8 Uhr
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Emmi
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Re: Emmi: Duloxetin, Bromazepam - Bitte um Hilfe

Beitrag von Emmi » Donnerstag, 28.11.19, 23:34

Hallo liebes forum.

Habe leider immer noch schwere Depressionen, aber Kämpfe mich durch die tage, trocken, mit selbsthilfegruppe, Therapie und möglichst viel Kontakt zu Freunden.
Meine Zukunft ist auch ungewiss (möchte nach wie vor meine Ausbildung beenden)
Wichtig wäre mir endlich wieder klar im Kopf zu sein. Wieder Gefühle zu haben und nicht ständige Angst.
Erhoffe mir wirklich dass es mir ohne das clonazepam besser geht. Habe halt soviel gelesen wegen Depression, allem möglichen Symptomen etc im Entzug dass ich furchtbare Angst habe, aber es MUSS raus. Es würde ja wirklich viel rumgestellt, DR/DP auch noch oft da. Kann dass auch an einer Benzo toleranz liegen seit Monaten und durch das Fehlen des Alkohols und seiner verstärkenden Wirkung?
Das bupropion hat leider gar keine Wirkung.
Soll ich es jetzt trotzdem mal beibehalten und mich auf das clonazepam konzentrieren?
Hab mir in ner Apotheke Kapseln zu 0,1 und 0,05 herstellen lassen...
Der Apotheker meinte am besten erstmal die Morgen dosis langsam eliminieren um 0,1 so ca alle 2 Wochen nach Gefühl, dann die Abenddosis mit 0,05 alle 2 bis 4 Wochen.
Kann das klappen, oder besser jeweils morgens und abends. Wegen der HWZ.
Der Arzt meinte Krampfachutz bei diesem langsamen Vorgehen brauch ich nicht.
Kann nicht mehr rum sitzen ohne daran was zu ändern und hoffe so meine Depressionen u verbessern.

Was ist eure Meinung dazu?
Würde mich freuen über eine Antwort.

LG
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Zwischen August und Dezember Bromazepam von 6 auf 9 dann 12 dann wieder auf 10,5
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