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Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

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Chris313
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von Chris313 » Mittwoch, 12.02.20, 23:30

Hallo

Ich möchte einfach wieder mein Leben halbwegs leben können egal ob mit oder ohne Medikamente.
Das wäre mir erstmal egal 🤔

Lg Chris
2016 Depression mit Angststörung.
Anfang 2017 Citalopram bekommen.
20mg später bis 40mg
2018 ging es mir besser durchgängig 40mg Citalopram.
2019 auf einmal vor allem Angst extrem unruhig Bewegungsdrang sehr erhöht...
Keine Luft bei Anstrengung.
6 Wochen Stationär ohne Erfolg.
Umgestellt auf Escitalopram 20mg
Angst besser dann wieder schlimmer nach 4 Wochen.
2 Tage Sertralin versucht ging gar nicht.
Dann war mir klar das es nicht an mir liegt sondern an den Medikamenten und der hohen Dosis.
Dezember Reduziert und Escitalopram komplett abgesetzt.
Mit Escitalopram kam ich nie gut zurecht.
Nach 2 Wochen wegen Entzug wieder auf Citalopram 10mg.
Nicht vertragen nach einer Woche.
Mit Panik und Unruhe reagiert.
Seit Ende Dezember auf Null.
Entzug hört nicht auf 😥
Ab dem 27.1.20 wieder Escitalopram eindosiert mit 1mg.
Vertrage es nichts 😥
Seit 8.2.20 nichts mehr...

Straycat
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von Straycat » Donnerstag, 13.02.20, 10:24

Hallo Chris,

alle wollen so schnell wie möglich wieder Normalität und Stabilität - das verstehe ich also sehr gut.
Leider ist es aber so, dass das nicht immer schnell möglich ist.
Und je mehr man mit neuen PP versucht, Entzugssymptome zu deckeln, desto mehr reizt man sein ZNS (wie Towanda :) geschrieben hat).
Auch wenn es keine befriedigende angenehme Lösung ist, denke ich, dass Ruhe für dein ZNS und möglichst keine neuen PP das beste wären.

Gäbe es ein Mittel, dass einem von jetzt auf gleich wieder Stabilität bringen würde, dann würden das hier viele nehmen. Leider gibt es das aber nicht, so schwer das zu akzeptieren ist.

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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Chris313
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von Chris313 » Donnerstag, 13.02.20, 11:25

Hallo.

Aber ich bin 29 Jahre alt und ich habe Angst davor das es lange dauert...
Hier stehen ja Jahre 😥
Mein Job steht auf dem Spiel...
Das man da Angst bekommt ist klar.
Warum funktioniert das mit der Wiedereindosierung nicht?
Oder war ich nicht standhaft genug?

Lg Chris
2016 Depression mit Angststörung.
Anfang 2017 Citalopram bekommen.
20mg später bis 40mg
2018 ging es mir besser durchgängig 40mg Citalopram.
2019 auf einmal vor allem Angst extrem unruhig Bewegungsdrang sehr erhöht...
Keine Luft bei Anstrengung.
6 Wochen Stationär ohne Erfolg.
Umgestellt auf Escitalopram 20mg
Angst besser dann wieder schlimmer nach 4 Wochen.
2 Tage Sertralin versucht ging gar nicht.
Dann war mir klar das es nicht an mir liegt sondern an den Medikamenten und der hohen Dosis.
Dezember Reduziert und Escitalopram komplett abgesetzt.
Mit Escitalopram kam ich nie gut zurecht.
Nach 2 Wochen wegen Entzug wieder auf Citalopram 10mg.
Nicht vertragen nach einer Woche.
Mit Panik und Unruhe reagiert.
Seit Ende Dezember auf Null.
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Seit 8.2.20 nichts mehr...

svenja2014
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von svenja2014 » Donnerstag, 13.02.20, 18:35

Lieber Chris,

ich verstehe Deine Verzweiflung😨...
Es ist wirklich schlimm, was uns diese Medikamente eingebrockt haben....

Was mir spontan einfällt ist, kannst Du Dich noch erinnern, wie es Dir VOR jeglicher PP Einnahme gegangen ist?
Ich glaube, daran kannst Du erkennen, was momentan alles allein durch die Medikamente verursacht ist ....

Es ist schwer, das zu glauben, dass diese Pillen solche Zustände in unserem Körper anrichten...., es ist einfach unglaublich...😭und niemand hat uns gewarnt....

Arbeitest Du gerade?
Ich versteh Deine Angst vor Arbeitsplatzverlust total, aber kannst Du ev.mal eine Woche zu Hause bleiben?


Hast Du das Pascoflair oder etwas anderes schon ausprobiert?

Wichtig ist halt, dass Du jetzt mal eine Entscheidung triffst, und dann einige Wochen diese Entscheidung durchhältst....

Da Du jetzt seit 1. Februar nichts mehr nimmst, würde ich jetzt wirklich dabei bleiben....

LG
Svenja
Seit ca2005 Antidepressiva, zuerst Sertralin, dann Venlafaxin150 mg + Trittico 150 mg wegen Panikattacken und Depression
Trittico reduziert auf 50 mg wegen völlig blockiertem Gehirn am Vormittag
2011 Scheidung Psychische Rehabilitation 6 Wochen , entlassen Venlafaxin150 mg, Trittico 100 mg, Seroquel 25 mg
ca.2014 Seroquel abgesetzt, ohne Ausschleichen, Panikattacken Angstzustände VerzweiflungWeinen
Trittico aufdosiert auf 100 mg, daraufhin verschwinden Absetzerscheinungen in kurzer Zeit
2015 -2017 Trittico ausgeschlichen ( langsam, genau weiß ich es nicht mehr), nehme Same und Gaba als NEM, das hilft mir
seit 2018 NUR noch Venlafaxin 150 mg, fühle mich meistens antriebslos, depressiv, habe Angst in der Arbeit nicht mehr zu funktionieren, gefühlsarm, fühle mich wie von mir abgeschnitten,
Ab 2018 langsame Reduzierung in ca. 10 Prozent Schritten, bis Herbst 75mg +27;5mg seit Herbst Reduktionspause
Seit 5.3.2019 Versuch weiter zu reduzieren momentan also 75mg plus ca.20 mg
Schwitzen, Kopfweh, Blutdruckprobleme( zu hoch),mulmiges Gefühl( Kloß im Hals) innere Anspannung,Herzklopfen, Depression,bin zuviel alleine
Bin seit2005 in Gesprächstherapie 1 mal im Monat
seit 15.4. -4 mg= 91,5 mg
totale Reizbarkeit, frühes Aufwachen Schwindel, Übelkeit, Durcheinander im Gehirn....kann keinen klaren Gedanken fassen, Zwangsgedanken nach 1 bis 2 Wochen besser...
Seit 1.11.19 minus 8 mg = 83 mg Venlafaxin
Seit 1.2. minus 8 mg= 75 mg

Towanda
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von Towanda » Donnerstag, 13.02.20, 19:12

Hallo Chris,

ich finde es schade, daß Du auf Fragen nicht antwortest. Wir alle hier sind bestrebt, Dir zu helfen, aber Du gehst nicht wirklich auf Fragen oder Vorschläge ein.
Wenn Du selber nicht daran glaubst, daß das alles wieder vergeht, wird das schwierig.

Deshalb hier nochmal meine Frage:
Towanda hat geschrieben:
Mittwoch, 12.02.20, 21:54
hast Du auch was von den nicht-medikamentösen Tips, die es hier zuhauf gibt, umgesetzt? Hast Du irgendwelche Skills, die Du anwenden kannst? Bekommst Du Psychotherapie?
Grüße, Towanda
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21.12.19 - 1,20 mg Mirtazapin
19.01.20 - 1,00 mg Mirtazapin
14.02.20 - 0,85 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Chris313
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von Chris313 » Donnerstag, 13.02.20, 20:29

Hallo zusammen.

Natürlich habe ich von den Tipps schon versucht.
Sorry das ich nicht eindeutig geantwortet habe.

Ich kann leider im Moment nicht arbeiten.
Würde aber gern.
War letztes Jahr ja schon 4 Monate weg.
Habe vor allem Angst kann kaum was tun.
Mein Kopf fühlt sich an wie Watte.
Schwindel begleitet mich auch jeden Tag.
Bin komplett am Boden.
Kann mich kaum konzentrieren.

Also meine Grunderkrankung ist es definitiv nicht.
Minimal kommt sie eventuell durch.

Diese Angst ist sehr ähnlich wie durch diese hohe Citalopram Dosis.

Ich habe kaum Wellen oder Fenster...
Ganz leicht.

Das hatte ich in den ersten 6 Wochen.

Wie gesagt ich würde gerne bis zu meinem Geburtstag in irgendeiner Weise wieder Gesund sein.

Medikamente nehmen wäre auch kein Problem.

Lg Chris
2016 Depression mit Angststörung.
Anfang 2017 Citalopram bekommen.
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svenja2014
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von svenja2014 » Freitag, 14.02.20, 11:42

Hi Chris,

was meinst Du mit Medikamente nehmen wäre kein Problem?

Es muss Dir klar sein, dass es dauert....da geht es nicht um Tage, wann es Dir wieder besser geht, sondern um Wochen....
Auch wenn Du jetzt wieder Medikamente dazunimmst( PPs), wird das höchstwahrscheinlich nichts ändern, sondern eher noch verschlechtern....

Überleg Dir ob es für Dich wichtig ist, dass Du langfristig von den PPs wegkommst....dann hast Du wirklich eine gute Zukunft vor Dir...
Wenn Du jetzt weitermachst mit PPs zögerst Du Deine Gesundung noch länger hinaus....

Ich weiß, ich kenne das von mir selbst, dass man einfach funktionieren will, man will ja....

Ich bin jetzt so weit im Leben, dass ich sage, die Gesundheit ist das Wichtigste im Leben.....alles andere ist zweitrangig....

Eben weil Du noch so jung bist, würde ich das jetzt versuchen durchzuziehen....damit Du langfristig gesehen wieder stabil wirst....mach Dich nicht noch mehr kaputt mit den Pillen....

Dein Körper zeigt Dir eh ganz deutlich, dass er das Zeug nicht haben will....sei froh darüber....

Ich bin überzeugt, dass mir Pascoflair und GABA helfen.....

Vielleicht kannst Du eine Art Symptomtagebuch anfangen, damit Du besser siehst, ob sich etwas verändert, weil man meistens ziemlich gefangen ist in den aktuellen Symptomen und den Überblick verliert....ob sich ev schon kleine Dinge verbessert haben...

LG
Svenja
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Ab 2018 langsame Reduzierung in ca. 10 Prozent Schritten, bis Herbst 75mg +27;5mg seit Herbst Reduktionspause
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Schwitzen, Kopfweh, Blutdruckprobleme( zu hoch),mulmiges Gefühl( Kloß im Hals) innere Anspannung,Herzklopfen, Depression,bin zuviel alleine
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Chris313
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von Chris313 » Freitag, 14.02.20, 14:34

Hallo.

Es wird immer schlimmer 🤔
Ich habe so Druck auf dem Kopf und Schwindel das ich kaum laufen kann...
Ständig hoher Puls.
Das macht mir Angst.
Ich bin fast Bettlägerig 😥
Das kann es doch nicht sein 😥
Ich bin verzweifelt.
Natürlich ist es in meinem Interesse langfristig davon weg zu kommen.
Aber doch nicht so heftig leiden...

Lg Chris
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von svenja2014 » Samstag, 15.02.20, 11:41

Hi Chris,

Du schreibst, ich habe ständig hohenPuls etc......das kann es doch nicht sein....

Doch , das kann es sein....
Du musst für Dich entscheiden, ob Du es durchstehen willst....

Haben Dir Psychopharmaka bis jetzt irgendetwas positives gebracht?

Die Symptome werden besser....

Es dauert halt....wir haben Dir keinen Rosengarten versprochen.....😭

LG
Svenja
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Chris313
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von Chris313 » Sonntag, 16.02.20, 11:37

Hallo.

Was meinst du mit durchstehen wollen?
Was soll ich sonst machen?
Diese Medikamente haben mir damals wirklich geholfen aus dem Loch und meiner Angst zu helfen...

Die Dosis war zum Schluss viel zu hoch...
Nur so dreckig wie jetzt ging es mir noch nie in meinem ganzen Leben...
Ich kriege kaum noch was auf die Reihe bin einfach nur ein Wrak...
Ehrlich 😥
Es Zeigt auch keine Anstand mal besser zu werden.
Darum bin ich einfach mega verzweifelt.

Lg Chris
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Angst besser dann wieder schlimmer nach 4 Wochen.
2 Tage Sertralin versucht ging gar nicht.
Dann war mir klar das es nicht an mir liegt sondern an den Medikamenten und der hohen Dosis.
Dezember Reduziert und Escitalopram komplett abgesetzt.
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Nach 2 Wochen wegen Entzug wieder auf Citalopram 10mg.
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Mit Panik und Unruhe reagiert.
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Entzug hört nicht auf 😥
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von svenja2014 » Sonntag, 16.02.20, 16:17

Hi Chris,

mit durchstehen wollen meinte ich, (weil es manchmal den Eindruck macht, dass Du denkst PP könnten Dir vielleicht doch noch helfen aus dem Schlamassel in dem Du gerade bist), ob Du diesen Weg gehen willst oder ob DuZweifel hast....

Ich persönlich glaube, dass Dir eh keine Wahl bleibt, da Du anscheinend schon sehr starke Unverträglichkeitssymptome hast.

Ist der Durchfall und das Erbrechen schon besser geworden?

LG
Svenja
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Chris313
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von Chris313 » Sonntag, 16.02.20, 16:26

Hallo Svenja

Ich denke immer noch dran das mir das noch helfen könne...
Das Erbrechen ist weg.
Durchfall ist immer noch teilweise da.
Dafür bin ich wieder an dem Punkt das mein Kopf sich wehrt ich mich null konzentrieren kann und wieder kaum Auto fahren kann 😥

Lg Chris
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Vertrage es nichts 😥
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Ululu
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von Ululu » Sonntag, 16.02.20, 19:57

Hallo Chris,

wenn ich mir deine Signatur und deine vorangegangenen Posts so ansehe, sehe ich im Moment nicht, was für dich die Alternative zum Durchhalten wäre. :?

Die Medikamente haben wenig geholfen, zuletzt hast du nicht einmal mehr geringe Mengen vertragen. :(

Würdest du ein neues Medukament ansetzen, sehe ich keinen Grund, warum es damit anders wäre.
Medikamente können leider bestenfalls Symptome deckeln.
Eine Angststörung oder auch eine Depression grundsätzlich heilen können sie nicht.

Konzentrationsschwäche ist leider sehr typisch im Absetzprozess. Dein Gehirn ist mit Umbauprozessen beschäftigt, alles andere ist deshalb im Moment Überforderung für dich.
Versuche, das für den Moment anzunehmen und auszuhalten. Damit fahren die meisten Betroffenen am besten.
Aktiv ändern kannst du derzeit wohl sowieso nichts.
:(

LG Ute
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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Chris313
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von Chris313 » Sonntag, 16.02.20, 20:29

Hallo Ute.

Es ist schwierig für mich das anzunehmen...
Ich habe im Moment wirklich alle möglichen Symptome.
Zittern Frieren Schwitzen Schwindel Angst Puls und Blutdruck erhöht Übelkeit und diese Konzentrationsschwäche...
Das prasst so auf mich ein.
Ein wenig war es mit der Eindosierung ja schon besser...
Ich habe öfters jetzt das mit 4 Monaten gehört und gelesen.
Kann man da was drauf geben?

Lg Chris
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von Straycat » Montag, 17.02.20, 9:26

Hallo Chris,
Chris313 hat geschrieben:
Sonntag, 16.02.20, 20:29
Ein wenig war es mit der Eindosierung ja schon besser...
Ich habe öfters jetzt das mit 4 Monaten gehört und gelesen.
Kann man da was drauf geben?
Was genau meinst du mit "das mit den 4 Monaten"?
Was du hier im Forum findest sind Erfahrungswerte von Betroffenen. Man kann nie garantieren, wie sich das Absetzen bei einem einzelnen gestaltet. Manche fühlen sich schneller besser, bei anderen dauert es länger als beim Durchschnitt.
Jeder Mensch reagiert eben sehr unterschiedlich auf Medikamente und Dosisänderungen.

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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Chris313
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von Chris313 » Montag, 17.02.20, 19:29

Hallo

Damit meinte ich das viele schreiben die einen Kaltentzug gemacht haben nach 4 Monaten deutlich besser war...

Heute geht es mir wieder genau so wie vor der Tropfeneinnahme... 😥
Gebracht hat dies ja Wohl doch etwas.
Nur das die Angst wieder mehr da war...
Da ich jetzt erst knapp über einer Woche bin bin ich am überlegen mir sie doch „reinzuprügeln“

Lg Chris
2016 Depression mit Angststörung.
Anfang 2017 Citalopram bekommen.
20mg später bis 40mg
2018 ging es mir besser durchgängig 40mg Citalopram.
2019 auf einmal vor allem Angst extrem unruhig Bewegungsdrang sehr erhöht...
Keine Luft bei Anstrengung.
6 Wochen Stationär ohne Erfolg.
Umgestellt auf Escitalopram 20mg
Angst besser dann wieder schlimmer nach 4 Wochen.
2 Tage Sertralin versucht ging gar nicht.
Dann war mir klar das es nicht an mir liegt sondern an den Medikamenten und der hohen Dosis.
Dezember Reduziert und Escitalopram komplett abgesetzt.
Mit Escitalopram kam ich nie gut zurecht.
Nach 2 Wochen wegen Entzug wieder auf Citalopram 10mg.
Nicht vertragen nach einer Woche.
Mit Panik und Unruhe reagiert.
Seit Ende Dezember auf Null.
Entzug hört nicht auf 😥
Ab dem 27.1.20 wieder Escitalopram eindosiert mit 1mg.
Vertrage es nichts 😥
Seit 8.2.20 nichts mehr...

Ululu
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von Ululu » Montag, 17.02.20, 19:50

Hallo Chris,

du musst das natürlich selbst entscheiden.

Erfahrungsgemäß bringt es leider wenig, Nebenwirkungen zu ignorieren.
Dein Körper sagt dir damit ja recht deutlich, dass er das Medikament gerade nicht haben will.

:?

Ich kann nicht beurteilen, wie es dir mit dem 1 mg ging.
Es ist natürlich nicht so, dass es dir bei einer Wiedereindosierung sofort wieder gut geht.
Der Körper braucht auch dabei Zeit, sich wieder anzupassen.

Was du nicht tun solltest ist ständig ein und Abdosieren.
Das bringt enorm viel Unruhe ins System, auch wenn es sich um geringe Mengen handelt.

Ich würde an deiner Stelle eine Entscheidung treffen und dann dabei bleiben, es sei denn, es tritt eine wirklich Unverträglichkeit auf, wenn du es mit dem Medikament versuchst.

Wie du auch entscheidest, ich wünsche dir alles Gute.

LG Ute
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Chris313
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von Chris313 » Montag, 17.02.20, 20:10

Hallo Ute.

Ich möchte mich wirklich noch mal für die Hilfe bedanken.
Bin nicht leicht im Moment das weiß ich.

Mir fällt es im Moment schwer das positive bzw. das negative von der Wiedereindosierung auseinander zu halten...
Diese Angst war mir sehr unangenehm.
Auch die Körperliche Reaktion...
Nur würde ich gerne zumindest in den nächsten Wochen wieder Stabilität haben 🤔
2016 Depression mit Angststörung.
Anfang 2017 Citalopram bekommen.
20mg später bis 40mg
2018 ging es mir besser durchgängig 40mg Citalopram.
2019 auf einmal vor allem Angst extrem unruhig Bewegungsdrang sehr erhöht...
Keine Luft bei Anstrengung.
6 Wochen Stationär ohne Erfolg.
Umgestellt auf Escitalopram 20mg
Angst besser dann wieder schlimmer nach 4 Wochen.
2 Tage Sertralin versucht ging gar nicht.
Dann war mir klar das es nicht an mir liegt sondern an den Medikamenten und der hohen Dosis.
Dezember Reduziert und Escitalopram komplett abgesetzt.
Mit Escitalopram kam ich nie gut zurecht.
Nach 2 Wochen wegen Entzug wieder auf Citalopram 10mg.
Nicht vertragen nach einer Woche.
Mit Panik und Unruhe reagiert.
Seit Ende Dezember auf Null.
Entzug hört nicht auf 😥
Ab dem 27.1.20 wieder Escitalopram eindosiert mit 1mg.
Vertrage es nichts 😥
Seit 8.2.20 nichts mehr...

svenja2014
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von svenja2014 » Dienstag, 18.02.20, 11:51

Hi Chris,

ich versteh jetzt nicht ganz, warum Du wieder Eindosieren willst.
Du hattest doch Erbrechen und Durchfall, oder?

Also, ich glaube, wenn ich von einem Medikament Erbrechen bekomme, dann würde ich das nicht mehr ausprobieren....aber es ist wie gesagt Deine Entscheidung...

LG
Svenja
Seit ca2005 Antidepressiva, zuerst Sertralin, dann Venlafaxin150 mg + Trittico 150 mg wegen Panikattacken und Depression
Trittico reduziert auf 50 mg wegen völlig blockiertem Gehirn am Vormittag
2011 Scheidung Psychische Rehabilitation 6 Wochen , entlassen Venlafaxin150 mg, Trittico 100 mg, Seroquel 25 mg
ca.2014 Seroquel abgesetzt, ohne Ausschleichen, Panikattacken Angstzustände VerzweiflungWeinen
Trittico aufdosiert auf 100 mg, daraufhin verschwinden Absetzerscheinungen in kurzer Zeit
2015 -2017 Trittico ausgeschlichen ( langsam, genau weiß ich es nicht mehr), nehme Same und Gaba als NEM, das hilft mir
seit 2018 NUR noch Venlafaxin 150 mg, fühle mich meistens antriebslos, depressiv, habe Angst in der Arbeit nicht mehr zu funktionieren, gefühlsarm, fühle mich wie von mir abgeschnitten,
Ab 2018 langsame Reduzierung in ca. 10 Prozent Schritten, bis Herbst 75mg +27;5mg seit Herbst Reduktionspause
Seit 5.3.2019 Versuch weiter zu reduzieren momentan also 75mg plus ca.20 mg
Schwitzen, Kopfweh, Blutdruckprobleme( zu hoch),mulmiges Gefühl( Kloß im Hals) innere Anspannung,Herzklopfen, Depression,bin zuviel alleine
Bin seit2005 in Gesprächstherapie 1 mal im Monat
seit 15.4. -4 mg= 91,5 mg
totale Reizbarkeit, frühes Aufwachen Schwindel, Übelkeit, Durcheinander im Gehirn....kann keinen klaren Gedanken fassen, Zwangsgedanken nach 1 bis 2 Wochen besser...
Seit 1.11.19 minus 8 mg = 83 mg Venlafaxin
Seit 1.2. minus 8 mg= 75 mg

Chris313
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Re: Chris313: Neu hier und im Kalten Entzug (Citalopram/Escitalopram)

Beitrag von Chris313 » Dienstag, 18.02.20, 13:51

Hallo.

Ich überlege Citalopram zu versuchen.
Damit bin ich ja Jahrelang relativ gut zurecht gekommen 🤔
Ich habe wirklich Angst das es noch lange so bleibt 😥

Lg Chris
2016 Depression mit Angststörung.
Anfang 2017 Citalopram bekommen.
20mg später bis 40mg
2018 ging es mir besser durchgängig 40mg Citalopram.
2019 auf einmal vor allem Angst extrem unruhig Bewegungsdrang sehr erhöht...
Keine Luft bei Anstrengung.
6 Wochen Stationär ohne Erfolg.
Umgestellt auf Escitalopram 20mg
Angst besser dann wieder schlimmer nach 4 Wochen.
2 Tage Sertralin versucht ging gar nicht.
Dann war mir klar das es nicht an mir liegt sondern an den Medikamenten und der hohen Dosis.
Dezember Reduziert und Escitalopram komplett abgesetzt.
Mit Escitalopram kam ich nie gut zurecht.
Nach 2 Wochen wegen Entzug wieder auf Citalopram 10mg.
Nicht vertragen nach einer Woche.
Mit Panik und Unruhe reagiert.
Seit Ende Dezember auf Null.
Entzug hört nicht auf 😥
Ab dem 27.1.20 wieder Escitalopram eindosiert mit 1mg.
Vertrage es nichts 😥
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