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Liebe Mitglieder des ADFD, liebe Interessierte.
Aufgrund anhaltender Neuanmeldungen, Urlaubszeit und Unterbesetzung in den Teams sieht sich die Moderation leider gezwungen, das Forum temporär für Neuanmeldungen zu schließen.
Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo Murmeline,

Die Wartezeit beträgt 5 Monate. Puh, das ist lang. Ich hoffe, dass ich dann schon aus dem Gröbsten raus bin. Gibt es ansonsten Listen mit guten Ärzten?
Liebe Grüße
Lapa


------------------------------------------

Diagnose: Generalisierte Angststörung mit innerer Unruhe und depressive Episode

Lyrica (pregabalin)
8 Wochen Einnahme von 100 mg
Runter von 100mg über 4 Wochen.
1 Woche -25 mg
2 Woche -25 mg
3 Woche ./.
4 Woche -50 mg
Letzte Lyrica am 27.12.19
Absetzsymptome: innere Unruhe/Akatisie, Schlaflosigkeit, zeitweise auch: diffuse Angstgefühle, Benommenheit, Frieren

Wegen der Absetzsymptome in die Psychiatrie Januar 2020:
Pipamperon 1 x (Dosis unbekannt)
Quetiapin 2 x (Dosis unbekannt)
Tavor 0,5 mg für 5 Tage
Doxepin 25 mg für 5 Tage
Mirtazapin 3,35 mg für 7 Tage
Atosil bei Bedarf ca. 15 mg ca. 18 mal eingenommen
dann:
Zyprexa (olanzapin) zur Beruhigung und zum Schlafen bekommen.
5.2.20 2,5 mg
22.2.20 1,25 mg (Herabsetzung, ohne größere Probleme)
6.3.20 0,8 mg (innere Unruhe/Angespanntheit nach vier Tagen eingesetzt), zeitweise diffuse Angstgefühle, Frieren, Benommenheit
25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
derzeit noch: an einigen Tagen muskuläre Schwäche in Armen und Beinen, Magenprobleme (Gefühl einen Klumpen im Mangen zu haben), Verspannungen im HWS/BWS-Bereich, zeitweise Kurzatmigkeit (ggf. vom Magen oder Rücken kommen), ab und an ein Kribbeln im Körper
Mental ein gutes Gefühl auf 0 zu sein. Schlaf weiterhin gut


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Murmeline
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Murmeline »

Hallo Lapa,

unsere interne Liste ist klein und für Bremen wurde uns bisher noch kein Arzt von einem Mitglied hier gemeldet, bei dem sich jemand beim NL absetzen gut begleitet gefühlt hat 😐

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,

bin derzeit schlimm depressiv. Fühlt sich an als ob ich gar keine Gefühle mehr habe. Selbst wenn ich meine Kinder sehe, kann ich nichts spüren.

Ist wahrscheinlich eine Absetzdepression, oder?. Gibt es Erfahrungen wie lange man das hat?

Was kann man machen um dies abzumildern?
Liebe Grüße
Lapa


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Straycat
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Straycat »

Hallo Lapa,

das tut mir sehr leid, dass du derzeit so schwer zu kämpfen hast :(
Depressionen sind einfach Mist - egal ob einfach so oder als Absetzsymptom.

Wir haben in diesem Thread einige Tipps zusammengetragen. Aber auch da ist es sehr unterschiedlich was hilft und was nicht.
viewtopic.php?f=4&t=17369
Vielleicht findest du ja die ein oder andere Anregung, die für dich hilfreich sein könnte.

Alles Liebe,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,

Bin am Ende. Heute habe ich starke Unruhe. Bin mit meiner Familie im Urlaub und fühle mich nicht wohl in meinem körper. Habe kaum noch Hoffnung je wieder gesund zu werden. Wenn es Absetzsymptome sind halte ich nicht mehr lange durch. Wenn das eine Depression ist, werde ich mit ihr nicht fertig. Unter olanzapin war es auch unerträglich, da hatte ich die starke Sitzunruhe. Also langsamer absetzen war auch keine Alternative, das hätte mich auch umgebracht. Habe Opipramol vom Arzt im Gepäck. Kann mir das helfen? Bin am verzweifeln.
Liebe Grüße
Lapa


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17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Straycat »

Hallo Lapa,

da das ein psychopharmakakritisches Forum ist, wird dir hier niemand zur Einnahme eines anderen PP raten.
In der Regel helfen irgendwelche andere Substanzen auch nicht den Entzug von einem bestimmten PP abzupuffern.

Du bist noch nicht lange auf null seit du Olanzapin abgesetzt hast. Da ist es sehr üblich, dass noch solche Absetzsymptome auftreten.
Auch wenn ich gerne einen Wunder-Tipp für dich hätte, hilft da leider nur Geduld und Zeit. Es wird wieder besser. Aber es ist nicht vorherzusagen wann und wie schnell.

Alles Gute,
Cat
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo Cat,

Bin nur so verzweifelt. Die Unruhe seit Monaten ist so schwer auszuhalten. Vor Verzweiflung ist man zu vielem bereit. Am liebsten würde ich aus der PP- Schiene raus. Ich weiß nicht ob ich es packe. Meine Kräfte gehen zur Neige. Ich kann nicht mehr.

Glaube nicht, das ich eine schwere Depression habe. Die Verzweiflung lässt einen so werden. Wären die Symtpme weg, so wäre ich wieder gesund, glaube ich.

Mache eine Therapie gegen meine Angststörung. Komme aber wegen der Symptome nicht voran, da sie mich hindern, das Gelernte Zmzusetzen. Habe Angst nie wieder rauszukommen.
Liebe Grüße
Lapa


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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Straycat »

Hallo Lapa,

ich weiß, die Symptome können einen auch so niederschmettern, dass man davon regelrecht depressiv wird :(
Kennst du unseren Thread zum Thema "Umgang mit Angst und Panik"? Vielleicht findet sich dort auch etwas hilfreiches zum Umgang mit Unruhe.

Ich hoffe sehr, es wird bald besser :hug:
Liebe Grüße,
Cat
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Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo mir geht's schlecht. Hab den ganzen Tag Gedanken die ich nicht will. Bin verzweifelt. Will nicht in Klinik, was soll ich nur machen. Halte die Depression nicht mehr aus.
Liebe Grüße
Lapa


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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Straycat »

Hallo Lapa,

das tut mir leid, dass du derzeit so verzweifelt bist :(
Ich drück dich mal virtuell, wenn ich darf :hug:

Welche Symptome machen dir den aktuell am meisten zu schaffen?
Die Depression?

Alles Liebe,
Cat
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo Cat, danke für die Umarmung!!!

Meine Symptome derzeit sind starke innere Unruhe vorwiegend vormittags (halte es nicht lange an einem Ort aus, kann nicht mit meinen Kindern spielen), wenn die dann weg ist so gg. Mittag folgt totale Gefühlsleere im Kopf (gar keine Gefühle mehr, sehr quälendes Gefühl, Werte ich als Depression), über Tag immer wieder Rückenschmerzen beim gehen als ob der Rücken durchbricht (wohl aufgrund massiver Verspannungen im Rücken), abends dann ein Gefühl der ungeborgenheit im Körpet/Körperunwohlsein (schwer zu beschreiben).

Mein Schlaf ist komischerweise fast immer in Ordnung.

Da ich eine Angsterkrankung habe, grübel ich viel nach, wenn die Symptone da sind. Habe Angst, dass das so bleibt, da die Medis einen Dauerschaden ausgelöst haben. Manchmal beruhige ich mich damit, dass ich ja nur ganz wenig Olanzapin genommen habe. Auch die Aussicht, dass ich eventuell noch Jahre was davon habe macht mir Angst. Habe schneller als empfohlen abgesetzt. War aber nötig, da ich keine Medis mehr vom Arzt bekommen habe. Zudem war es unter Olanzapin auch unerträglich. Hatte darunter auch starke Unruhezustände (stärker als jetzt).

Hätte ich keine kleinen Kinder (3 und 8), hätte ich schon aufgegeben, so unerträglich ist mein Leben derzeit.
Liebe Grüße
Lapa


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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Straycat »

Hallo Lapa,

:(
Ich verstehe, dass dich dieser Zustand sehr besorgt.
Aber eines kann ich dir sagen: Das sind keine Dauerschäden, das sind Absetzsymptome.
Du bist noch nicht allzu lange auf 0mg, da ist das durchaus normal, dass das ZNS noch Zeit braucht, damit wieder Stabilität einkehrt.

Dass du gut schlafen kannst, ist schon mal ein echtes Plus.
Und der Rest wird auch wieder auf gleich kommen.

Mir hilft es bei ständiger Unruhe, auch bei Depression oder diesem Gefühl sich im eigenen Körper nicht wohl zu fühlen, wenn ich mich auf irgendeine Weise "erde". Das ist jetzt nicht hoch-spirituell gemeint, sondern ganz praktisch, wie sich meine Füße am Boden anfühlt, das worauf ich gerade sitze oder liege. So komme ich zumindest für Momente wieder zurück in den Körper und weg von den psychischen Symptomen.

Mit zwei so kleinen Kindern ist das sicherlich noch viel heftiger - da hat man sicher schwer mal Ruhe und Zeit für sich. Vielleicht kannst du dir dennoch deine "Ruheinseln" nur für dich schaffen? Das wäre sicherlich wichtig, damit auch dein ZNS zur Ruhe kommt.

Gib nicht auf, es wird definitiv wieder besser. Und einiges scheint sich ja immerhin schon etwas verbessert zu haben: Du hast wieder besseren Schlaf, die Unruhe ist schon besser als noch unter dem Olanzapin. Ich weiß, es sind oft nur Minischritte, aber sie werden mehr und größer.

Ich wünsche dir einen ruhigen und hoffentlich erholsamen Abend!
Alles Liebe,
Cat
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Danke für die tröstenden Worte!
Liebe Grüße
Lapa


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Absetzsymptome: innere Unruhe/Akatisie, Schlaflosigkeit, zeitweise auch: diffuse Angstgefühle, Benommenheit, Frieren

Wegen der Absetzsymptome in die Psychiatrie Januar 2020:
Pipamperon 1 x (Dosis unbekannt)
Quetiapin 2 x (Dosis unbekannt)
Tavor 0,5 mg für 5 Tage
Doxepin 25 mg für 5 Tage
Mirtazapin 3,35 mg für 7 Tage
Atosil bei Bedarf ca. 15 mg ca. 18 mal eingenommen
dann:
Zyprexa (olanzapin) zur Beruhigung und zum Schlafen bekommen.
5.2.20 2,5 mg
22.2.20 1,25 mg (Herabsetzung, ohne größere Probleme)
6.3.20 0,8 mg (innere Unruhe/Angespanntheit nach vier Tagen eingesetzt), zeitweise diffuse Angstgefühle, Frieren, Benommenheit
25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
derzeit noch: an einigen Tagen muskuläre Schwäche in Armen und Beinen, Magenprobleme (Gefühl einen Klumpen im Mangen zu haben), Verspannungen im HWS/BWS-Bereich, zeitweise Kurzatmigkeit (ggf. vom Magen oder Rücken kommen), ab und an ein Kribbeln im Körper
Mental ein gutes Gefühl auf 0 zu sein. Schlaf weiterhin gut


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Willst Du aus einem kleinen Problem ein großes machen, nimm Psychopharmaka! Einmal und nie wieder!!!

Lapa
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von Lapa »

Hallo,

ich habe mal wieder eine Frage. Mein Hausarzt meinte, dass ich den Betablocker ausschleichen soll, um zu schauen, ob die Rhythmusstörungen nicht wieder auftauchen. Zudem meinte er, das Betablocker auch depressive Symptome hervorrufen können.

Hat jemand Erfahrungen damit, ob dieses sich auch negativ auf den Olanzapin-Entzug auswirkt? Betablocker haben meines Wissens ja auch wirken im ZNS.
Liebe Grüße
Lapa


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Diagnose: Generalisierte Angststörung mit innerer Unruhe und depressive Episode

Lyrica (pregabalin)
8 Wochen Einnahme von 100 mg
Runter von 100mg über 4 Wochen.
1 Woche -25 mg
2 Woche -25 mg
3 Woche ./.
4 Woche -50 mg
Letzte Lyrica am 27.12.19
Absetzsymptome: innere Unruhe/Akatisie, Schlaflosigkeit, zeitweise auch: diffuse Angstgefühle, Benommenheit, Frieren

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25.3.20 0,625 mg (innere Unruhe/Anspannung; Benommenheit, Kribbeln im Körper, körperliche Schwäche, Gangunsicherheit, Brennen in der linken Brustseite unter den Rippen), Extrasystolen/Begiminus.
17.4.20 0,56 mg innere Unruhe, Schlaf etwas schlechter
30.4.20 0,27 mg innere Anspannung, zeitweise depressiv
21.5.20 0,125 mg für die ersten 2 Tage diffuse Angstgefühle, danach: Nervosität, zeitweise Niedergeschlagenheit
11.6.20 0 mg zeitweise: Innere Unruhe, Angstgefühle, Erschöpfungszustände, Muskelzucken (Myoklonien, Faszikulationen), Sehstörungen, extremes Gedankenkreisen.
derzeit noch: an einigen Tagen muskuläre Schwäche in Armen und Beinen, Magenprobleme (Gefühl einen Klumpen im Mangen zu haben), Verspannungen im HWS/BWS-Bereich, zeitweise Kurzatmigkeit (ggf. vom Magen oder Rücken kommen), ab und an ein Kribbeln im Körper
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padma
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Re: Lapa: Absetzen von Zyprexa (Olanzapin)

Beitrag von padma »

hallo Lapa, :)

Es stimmt, dass Betablocker als NW Depressionen machen können viewtopic.php?f=6&t=1880. Nach längerer Einnahme sollten sie langsam ausgeschlichen werden, sie können Entzugssymptome machen. Bei Menschen, die bereits durch einen Psychopharmakaentzug sensibilisiert sind, können die Entzugssymptome schwerwieged sein. Das wurde hier schon berichtet.

Da du erst 2 Monate auf 0 bist, würde ich mit dem Entzug des Betablockers eher noch etwas warten. Ein weiterer Entzug jetzt obendrauf, könnte für das ZNS zuviel sein.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


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