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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit mit möglichst entspannten Feiertagen und schönem Wetter.

Das Team ist während dieser Zeit u wahrscheinlich auch etwas länger anhaltend, aus verschiedenen Gründen personell stark unterbesetzt, so daß hauptsächlich nur administrative Aufgaben erledigt werden können.

Wir bitten Euch deshalb, verstärkt gegenseitig nach Euch zu schauen u zu unterstützen.

Danke für Euer Verständnis, liebe Grüße vom Team

---

An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegenden Absetzinfos ein: Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
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karamaus05
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karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von karamaus05 »

Hallo an Alle,

Ich bin schon lange stille Mitleserin im Forum.
Ich wollte mich kurz vorstellen.
Ich bin 41 Jahre alt, weiblich und habe 3 Kinder. Ich nehme schon länger 30 mgParoxetin und möchte es auschleichen. Ich bin schon von ursprünglich 40 runter und fühle mich stabil, der nächste Schritt auf 25 mg steht an . Leider ist es sehr Schwer dieses Zeugs loszuwerden.

Ich freue mich auf Austausch.

Lg Karamaus
Zuletzt geändert von Annanas am 19.03.2021 04:30, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Nutzername im Titel ergänzt, MedName hinzugefügt
Diagnosen : schwere Depressive Episode, Hypochondrie, Agoraphoboie
Seit 2015 Einnahme von Paroxetin 20 mg.

Erneute Depressive Episode

Februar 2020: 40 mg Paroxetin
Januar 2021: 30 mg Paroxetin
April 2021 : 20 mg
Die nächsten Absetzschritte werden in der 10 % Regel erfolgen. Die Probleme fangen bei mir im unteren Bereich an .
Eine Schwangerschaft unter Paroxetin, mein Sohn hatte nach der Geburt eine Pulmonale Hypertonie, höchstwahrscheinlich durch das Paroxetin.
padma
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von padma »

Hallo Karamaus, :)

willkommen im ADFD.

Schön, dass du schon einiges zu reduzieren geschafft hast. Mit welcher Methode reduzierst du?
Dein geplanter nächster Schritt von 30 auf 25 mg ist etwas groß, wir empfehlen hier ja Reduzierungen
um nicht mehr als 10 % der letzten Dosis

Begrüssungstext:

hallo,

Hier jetzt einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

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Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
padma
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karamaus05
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von karamaus05 »

Hallo Padma,
Ich nehme Paroxetin seit 2015 , damals 20 mg wegen einer schweren depressiven Episode.
Ich habe es zwischenzeitlich immer wieder reduziert und wenn es mir schlechter ging wieder aufdosiert.
Bis Februar 2020 , da bekam ich nochmal eine Episode trotz der 20 mg.
In der Klinik wurde dann auf 40 mg aufdosiert.

Ich habe das Gefühl dieses Mittel hat mich extrem anfällig gemacht für weitere Depressionen.
Ich hatte immer psychische Probleme, bin aber damals immer ohne Antidepressiva ausgekommen.

Es macht einfach irgendwie anfälliger? Kann man das so beschreiben?
Ich glaube hätte ich meine erste Depression die wirklich schlimm war ohne Antidepressiva überstanden, wäre ich jetzt nicht so instabil.
Ich habe die Tabletten bisher nur geteilt, habe aber schon über die Wasserlösmethode gelesen.
Ich denke meine Probleme werden wohl nachher eher im unteren Bereich anfangen.
Ich habe meinen zweiten Sohn unter Paroxat bekommen, da ich in der SS wieder depressiv wurde, er hatte dadurch eine pulmonale Hypertonie aufgrund des Mittels.
Ich werde demnächst meine Signatur erstellen.
Ich würde gerne mit im Forum schreiben, aber irgendwie ist die Funktion nicht freigeschaltet?

Liebe Grüße Karamaus
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von padma »

hallo Karamaus, :)

mittlerweile bist du freigeschaltet und kannst überall schreiben.
Ich habe das Gefühl dieses Mittel hat mich extrem anfällig gemacht für weitere Depressionen
Ja, das kann durchaus sein. AD können Depressionen chronifizieren. Studien zu Folge, klingt eine depressive Episode unter AD möglicherweise etwas schneller ab, als ohne, das gleicht sich aber ziemlich schnell an. Nach einem Jahr, geht es denjenigen, die keine AD bekommen haben, besser als denen die damit behandelt wurden. Es gibt keine Belege dafür, dass AD deprssiven Episoden vorbeugen könnten, eher das Gegenteil.
Ich habe die Tabletten bisher nur geteilt, habe aber schon über die Wasserlösmethode gelesen.
Das ist zu ungenau. Paroxetin löst sich in Wasser leider nicht, so bleibt nur das Abwiegen mit einer Feinwaage oder das Umstellen auf ein Flüssigpräparat.
Ich habe meinen zweiten Sohn unter Paroxat bekommen, da ich in der SS wieder depressiv wurde, er hatte dadurch eine pulmonale Hypertonie aufgrund des Mittels.
Das tut mir leid. Hattest du etwas in der SS Paroxetin verschrieben bekommen? Das ist wirklich ein Unding, Paroxetin erhöht ja auch das Risiko für Fehlbildungen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Karamaus,

ich kann deine Gedanken absolut nachvollziehen.
Paroxetin ist leider sehr bekannt dafür, schwer absetzbar zu sein. Wenn du langsam vorgehst (maximal 10 % der zuletzt genommenen Dosis alle 4-6 Wochen) ist es aber möglich.

Ein teilen der Tabletten würde ich dir wirklich nicht empfehlen, die Absetzschritte sind viel zu groß und ungenau. Mit einer Feinwaage könntest du allerdings arbeiten. Die beste Möglichkeit wäre, dir ein Flüssigpräparat verschreiben zu lassen und langsam darauf umzusteigen. Hatte dir Padma ja schon geschrieben.

Bei SurvivingAntidepressants wird zudem durchaus die Möglichkeit der Wasserlösemethode erwähnt (siehe: https://www.survivingantidepressants.or ... aroxetine/). Das es nicht in Wasser löslich ist, ist kein Hindernis. Fast alle unsere Medikamente sind nicht/kaum in Wasser löslich und dennoch wird die Wasserlösemethode von vielen benutzt. Man muss allerdings vor/während dem Aufziehen der Dosis gut rühren. Alles, sofern sich deine Tabletten relativ fein verteilt im Wasser zersetzen (keine Klumpenbildung) und es keine Retard-Version ist.

Liebe Grüße

Niemandsland
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von padma »

hallo Niemandsland, :)

Paroxetin stellt bzgl. der Lösbarkeit eine Ausnahme da. Die Tablette löst sich selbst mit allen Tricks der Erfahrung der Foris nach, nicht ausreichend auf. Daher ist die Wasserlösemthode für Paroxetin nicht geeignet.

liebe Grüss,
padma
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Padma,

danke für die Aufklärung und entschuldigt bitte die Verwirrung. Habe selbst natürlich keine Erfahrung mit der "Löslichkeit" von Paroxetin Tabletten in Wasser. Auch bei SA liest man eher vom Flüssigpräparat oder dem Absetzen per Feinwaage. Einzelne Betroffene berichten diese mit Wasser lösen zu können, vielleicht gibt es da auch Unterschiede zwischen den Herstellern. ( :

Liebe Grüße

Niemandsland
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von karamaus05 »

Hallo,
Danke für eure Antworten.
Ich habe tatsächlich auch hier gelesen das einige es in Wasser auflösen , es aber sehr ungenau sein soll.
Ich werde mir wohl eine Feinwaage besorgen müssen.
Auf das Flüssigpräparat würde ich nur ungern umstellen, es sei denn die Waage wird zu ungenau.
Ich habe meine erste Depression bekommen als mein Sohn 8 Monate alt war ( der erste). Daraufhin verschrieb mir meine Hausärztin dieses Präparat weil es wohl das einzige Antidepressiva war unter das man problemlos weiterstillen konnte.
Als ich es anfing zu nehmen, ging es mir erstmal richtig schlecht . Ich musste dann in die Psychiatrie. Ich bin gelernte Krankenschwester und musste dann in dem Haus wo ich auch arbeite in die Klinik.
Ich nahm das Mittel cirka 8 Monate lang. Es ging mir damit gut. Ausser natürlich die Gewichtszunahme und keine Libido, aber das nahm ich in Kauf.
Dann setze ich es ziemlich schnell ab. In cirka 3 Wochen ohne große Probleme.
Als ich wieder schwanger war ging es mir ab cirka den 5 Monat wieder sehr schlecht ( wieder Depression? ) und sollte es wieder einnehmen und es sollte kein Problem für das Baby sein. Es wurde mir von einem Psychiater verschrieben .
Die Probleme kamen dann erst nach der Geburt, mein Sohn musste auf Intensivstation. Nach drei Tagen hat er sich wieder erholt, er musste aber medikamentös behandelt werden.
Ich habe alle Daten an Embryotox weitergeleitet und hatte mit denen hatte ich auch mehrmals telefonisch Kontakt und die Arztbriefe weitergeleitet. Paroxetin ist dafür bekannt das Risiko für Lungenhochdruck bei Neugeborenen zu erhöhen, das wissen die auch bei Embryotox.
Es ist zum Glück alles gut ausgegangen.
Fakt ist hatte ich seit 2014 mehrere depressive Einbrüche.
Ohne das Medikament bin ich irgendwie instabil geworden.
Zumal ich letzes Jahr im Februar meine letzte Episode hatte und da musste ich dann auf 40ig erhöhen.
Es hieß meine Grunderkrankung wäre stärker geworden.
Ich denke das Medikament greifft nicht mehr.
Ich war jetzt eine lange Zeit auf 40 und habe es schon auf 30 geschafft, es geht mir gut im Moment.
Trotzdem merke ich das quasi mein Hirn ohne Medikament irgendwie jetzt anders tickt und bei Stress viel schneller aus dem Fugen gerät.
Ursprünglich war meine Idee mir jetzt 10 mg und 30 mg verschreiben zu lassen und die 30 mg zu teilen um auf 25 zu kommen.
Aber ihr sagtet ja das wäre zuviel des Guten :roll:

Jetzt habe ich ziemlich viel geschrieben.
Ich wollte am Dienstag mit der weiteren Reduzierung beginnen.
Die Frage ist hatte ich Entzug oder wieder Depression?
Da meine Symptome immer etwas zeitversetzt auftraten. Erst 4 Monate nach 0.

Ich wünsche euch einen schönen Abend ( bzw. Nacht )

Lg Kara
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Kara,

auch du wirst es schaffen, wenn du langsam und behutsam vorgehst. Du findest im Begrüßungstext wirklich eine Fülle an Informationen
wie man behutsam vorgeht. Wichtigste Regel: Maximal 10% der zuletzt genommenen Dosis alle 4-6 Wochen absetzen.
Bitte mach lieber "zu langsam" als "zu schnell", einen Crash will man verhindern.

Gerade bei einem schnellen Ausschleichen ist es sehr typisch das erst einige Monate vergehen, bevor der Entzug richtig einsetzt. Leider erkennt da fast kein Arzt den Zusammenhang. Betroffene berichten allerdings sehr, sehr häufig davon.

Wir brauchen von dir unbedingt noch eine Signatur, um dir weitere Ratschläge zu geben.

Bevor du deine Feinwaage hast, würde ich dir wirklich raten nicht weiter zu reduzieren und dich weiter zu stabilisieren (gerade bei Paroxetin).
Hier findest du den Feinwaagen-Thread (viewtopic.php?f=19&t=9608&start=120). Viele benutzen die Gem-20 Waage von "Smartweigh" (oder "AWS" bzw. auch von anderen Herstellern). Die kann man für relativ wenig Geld bei Amazon erwerben.

Liebe Grüße

Niemandsland
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karamaus05
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von karamaus05 »

Hallo Niemandsland,

Danke Dir nochmal für die Hinweise.
Ich werde mich kümmern , entweder die Feinwaage oder Seroxat in Flüssigform dazu.
Das muss ich dann nochmal meinem Psychiater erklären.
Ich denke mir das es wirklich nicht sein kann das die Ärzte es nicht wissen ( wollen ? ). Es kommt doch immer mehr an die Öffentlichkeit das es schwer ist das Zeug abzusetzen. Es gibt warscheinlich zu wenig ( oder keine ) Studien dazu. Es muss ja immer alles beweisen werden. Aber da frage ich mich wer daran Interesse hat, ausser wir die die geschädigt sind. Die Pharmakonzerne sicher nicht .
Meine Symptome hat niemand mit dem Absetzen der Psychopharmaka in Zusammenhang gebracht, es war immer das Wiederauftreten der Grunderkrankung. Ich bin mir für meinen Teil sicher das Zeug hat mich verändert.

Ich habe früher kurz ( 4 Monate) mal Opipramol genommen, das konnte ich problemlos absetzen , es hatte allerdings auch null Wirkung bei mir.
Ich habe mal ein bisschen bei Dir eingelesen. Das Mirtazapin macht ja häufig eine imense Gewichtszunahme, das scheint bei Dir ja eher das Gegenteil zu sein.

Morgen habe ich meinen Termin beim Arzt.
Lg kara
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Kara,

es ist leider ein medizinisches Dilemma das immer alles auf das Wiederauftreten der Grunderkrankung geschoben wird.
So wissen viele Betroffene oft gar nicht, was mit Ihnen geschieht und es häuft sich die (nicht risikoarme) Langzeiteinnahme.
Man vertraut ja schließlich den Ärzten. Leider ist das in dieser Sache keine gute Idee, wie man hier im Forum in hunderten von Betroffenenberichten lesen kann.

Nach kurzer Einnahmezeit und ohne voherige Entzüge, klappt es oft noch besser symptomarm zu reduzieren. Das ist aber längst nicht bei allen so.

Ja, Stück für Stück scheint es langsam an die Öffentlichkeit zu sickern. Aber bis zu allen Ärzten/Berufsverbänden und bis in das Studium der neuen Ärzte
ist es leider noch ein Weg....weißt ja, alte Systeme kann man nicht so einfach "einreißen".

Du kannst deinem Arzt am besten diese übersetzte Patienteninformation des englischen Berufsverbandes der Psychiater vorlegen und darüber dann deinen langsamen Absetzweg erklären (fals er, wie so oft, den Entzug nicht anerkennt). Siehe hier: viewtopic.php?p=401827#p401827

Damit hast du die besten Karten auf Verständnis zu stoßen und hast außerdem eine Diskussionsgrundlage. Gerade für dein Medikament ist darin sogar ein Beispiel-Plan für ein langsames Ausschleichen enthalten. Es wird zudem der Hintergrund des Entzuges von Antidepressiva erklärt.

Also bei mir hat das Mirtazapin nie zu einer Gewichtszunahme geführt, schön wäre es ja. Obwohl öfters erwähnt wird das seien größtenteils Wassereinlagerungen und die will man nun auch nicht.

Liebe Grüße

Niemandsland
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karamaus05
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von karamaus05 »

Hallo Ihr Lieben,

Alles ist vorbereitet, die Feinwaage ist da und neue Tabletten habe ich auch da.
Habe mit meinem Psychiater gesprochen. Er gab zu das gerade wohl das Paroxat bei einigen Probleme macht, auch das langsamere Reduzieren findet er gut. Er meinte allerdings ich kann bis zu den 10 mg in 10 ner Schritten reduzieren.
Er würde mir ab 10 mg die Suspension verschreiben.
Die Meinung das die Medikamente anfälliger für die Grunderkrankung macht, sieht er skeptisch.
Naja... Aber ich denke mit Ihm kann man reden.
Nächstes Mal drucke ich das Schreiben aus und nehme es mit.
Sollte ich irgendwann wieder Medis nehmen müssen, was ich nicht hoffe, dann nie wieder Paroxat. Das sah er auch so. Er verschreibt es ungern. Am liebsten würde ich ohne auskommen.

Ich hoffe das ich Schritt für Schritt daraus komme.
Aber in der Hölle der Depression damals, war mir alles egal.

Da ich ja drei Kiddis und einen Hund habe muss ich natürlich aufpassen, habe immer viel um die Ohren, so richtig Ruhe gönnen wird bei mir schwierig.

Ich will es aber trotzdem versuchen erstmal kleinschrittig auf 20 mg zu kommen.
Irgendwie freue ich mich, aber irgendwie habe ich auch Angst.


Viele liebe Grüße
Karamaus
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von Niemandsland »

Hallo Karamaus,

wie es klingt bist du gut vorbereitet. Was meinst du genau mit den neuen Tabletten?

Ich kann dir nur dringend raten, es von Anfang an langsam angehen zu lassen und nach der Regel "maximal 10 % der zuletzt eingenommen Dosis aller 4-6 Wochen zu reduzieren" oder länger, je nachdem wie der Körper reagiert. Der Rat in 10er Schritten zu reduzieren ist ziemlich daneben.

Hat man mal zu schnell reduziert, das will man nicht nochmal erleben. Du kannst gerne im Forum etwas stöbern und dich davon überzeugen. Wenn du von Anfang an langsam reduzierst und dabei auf deinen Körper hörst, kannst du es schaffen. Ich wünsche es dir sehr. Bitte versuche nicht, schneller zu machen, auch wenn es gut läuft. Viele würden sich wünschen, in einem stabilen Zustand das Absetzen beginnen zu können.

Einige vertragen das Wechseln auf die Suspension nicht so gut. Es kann sinnvoll sein, kleinschrittig auf diese umzusteigen (25% Lösung/ 75% Tabletten für eine Woche oder länger, dann 50 % / 50 % für eine Woche, dann 75 % /25 % für eine Woche und zuletzt 100% Lösung), aber darüber kann man sich später Gedanken machen, wenn es soweit ist.

Mach dich etwas mit der Waage vertraut, einige Tipps findest du hier: viewtopic.php?p=401337#p401337
Und hier nochmal eine Erklärung zum Absetzen mit der Feinwaage: viewtopic.php?p=257753#p257753

Wenn du Hilfe bei der Berechnung der Dosis brauchst, frag gerne hier nach.
Ja, es gibt viel zu beachten und es ist ein langer Weg. Aber ich bin mir sicher, wenn du wirklich auf diese Dinge acht gibst, wirst du es ohne größere Stolpersteine schaffen.
Du hast die besten Vorraussetzungen mit den Informationen hier im Forum.

Liebe Grüße

Niemandsland
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von Straycat »

Hallo Karamaus,

das klingt schon mal gut, dass dein Arzt offen ist für das langsame Abdosieren :)
Ich vermute er geht davon aus, dass man bis zu 10mg noch rascher reduzieren kann, da mit 10mg üblicherweise noch sehr viele Serotonintransporter belegt sind.
Hier findest du die Grafik zur Serotonintransporterbelegung bei Paroxetin: viewtopic.php?p=105714#p105714
Man sieht, dass die Kurve ab 10mg Dosis stark nach unten abfällt.

Manche Betroffene können die ersten Schritte, so lange sie noch im höheren Dosisbereich sind (wo auch noch die Mehrheit der Serotonintransporter belegt ist) etwas rascher reduzieren als 10% der letzten Dosis.
Allerdings ist es nicht gesagt, dass man zu diesen Personen gehört, die das besser vertragen. Leider weiß man es oft erst dann, wenn Absetzsymptome auftreten, dass man zu schnell unterwegs ist. Deswegen ist es meist sinnvoller, langsamer vorzugehen.

Das heißt, wenn ich dich richtig verstehe, meint dein Arzt du sollst von 30mg auf 10mg in nur zwei Schritten gehen? Oder wie genau meinte er das mit den "10er-Schritten"?
Das ist gut möglich, dass das zu rasch wäre und Absetzsymptome auslöst. Vielleicht wären 5mg-Schritte ein Mittelweg? Also 30, dann 25, dann 20, dann 15, dann 10 und ab da dann in 10% Schritten. Aber es würde natürlich das Risiko bestehen bleiben, dass du es nicht so gut verträgst und Absetzsymptome entwickelst. Dann müsstest du dich erst wieder stabilisieren und das kann manchmal echt lange dauern :(

Die Entscheidung bleibt natürlich letztlich bei dir.
Wenn du keinen Grund hast, dass du möglichst rasch vom Paroxetin weg musst (wegen sehr stark behindernder NW, Kinderwunsch odgl.) würde ich an deiner Stelle eher die vorsichtige Variante wählen und mit 10% reduzieren und nicht so rasch, wie dein Arzt vorgeschlagen hat. Denn ist das ZNS erstmal irritiert, kann es lange dauern, dass es sich wieder einpendelt.

Alles Gute,
Cat
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von karamaus05 »

Hallo Ihr Lieben,

Danke für eure Antworten und Hinweise.

Also ich habe neue Tabletten im Form von anderer Dosierung. Ich habe jetzt 20 mg und auch noch 30 mg über.

Mein Arzt meinte halt ich soll von 30 auf 20, dann von 20 auf 10 . Danach ab 10 mg ganz langsam versuchen mit den Tropfen zu reduzieren. Er überlässt die Geschwindigkeit auch mir, findet aber auch das langsamere besser.

Ich muss sagen ich bin noch nicht angefangen damit, dieses Mal habe ich irgendwie Respekt ( Angst ? ) davor.
Ich habe tatsächlich im oberen Bereich bisher immer wenig gemerkt und die Probleme gingen bei 10 mg los.

Werde aber trotzdem nicht in 10 ner Schritten ausschleichen. Ich denke jetzt auf 25 zu gehen wäre ein guter Mittelweg.
Ich muss mich bei der Methode mit dem Wiegen nochmal genau einlesen. Gerade rechnen, auch einfache Sachen, fallen mir echt schwer , war aber schon immer so :frust:
Vielen Dank auch für die Verlinkung mit den Rezeptoren, es ist doch sehr komplex das Thema.
Irgendwie ist es jetzt das man sich ohne Psychopharmaka irgendwie so Schutzlos fühlt, als hätte man ein extrem dünnes Nervensystem .
Ich halte euch auf den Laufenden wann es losgeht und werde sobald wie möglich die Signatur erstellen.

Ich denke Achtsamkeitsmeditation könnte eine gute Idee sein, wenn man es regelmäßig macht, es soll ja auch erwiesen gegen Depressionen helfen.

Lg Karamaus
Diagnosen : schwere Depressive Episode, Hypochondrie, Agoraphoboie
Seit 2015 Einnahme von Paroxetin 20 mg.

Erneute Depressive Episode

Februar 2020: 40 mg Paroxetin
Januar 2021: 30 mg Paroxetin
April 2021 : 20 mg
Die nächsten Absetzschritte werden in der 10 % Regel erfolgen. Die Probleme fangen bei mir im unteren Bereich an .
Eine Schwangerschaft unter Paroxetin, mein Sohn hatte nach der Geburt eine Pulmonale Hypertonie, höchstwahrscheinlich durch das Paroxetin.
Ululu
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von Ululu »

Hallo Karamaus,

wenn du mit dem Rechnen Probleme hast kannst du gerne hier in deinem Thread fragen.
Das geht Vielen so (Mathe ist ein Ar :censored: loch) und es findet sich hier immer jemand, der dabei helfen kann.

LG Ute
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karamaus05
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Re: karamaus05: Vorstellung Neu hier (Paroxetin absetzen)

Beitrag von karamaus05 »

Hallo,

Ich wollte nochmal aktualisieren:-)
Ich bin jetzt seit über einer Woche von 30mg auf 20 mg gegangen. ( Bitte nicht nachmachen)!!
Ich bleibe erstmal dabei. Wenn ich lang genug stabil bin werde ich mit der 10 % Methode weitermachen.
Tatsächlich habe ich im oberen Bereich wenig Probleme.
Was ich jetzt gemerkt habe , das ich etwas angespannter und gereizter bin und ich hatte leichten Schwindel. Gottseidank bleiben mir bisher diese Brain Zaps wovon man so oft liest bisher erspart.
Aber irgendwie geht es mir etwas besser.
Meine Libido die wirklich tot war, kehrt etwas zurück.
Meine Verhaltenstherapie die ich jetzt schon fast 2 Jahre mache ,neigt sich nun auch dem Ende zu....

Lg Karamaus
Diagnosen : schwere Depressive Episode, Hypochondrie, Agoraphoboie
Seit 2015 Einnahme von Paroxetin 20 mg.

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Februar 2020: 40 mg Paroxetin
Januar 2021: 30 mg Paroxetin
April 2021 : 20 mg
Die nächsten Absetzschritte werden in der 10 % Regel erfolgen. Die Probleme fangen bei mir im unteren Bereich an .
Eine Schwangerschaft unter Paroxetin, mein Sohn hatte nach der Geburt eine Pulmonale Hypertonie, höchstwahrscheinlich durch das Paroxetin.
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