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Venlafaxin und Opipramol absetzen

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monk367
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Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Hallo liebe Forenmitglieder,

ich habe 2003 angefangen Venlafaxin zu nehmen. Bei mir wirkte es entspannend und schlaffördernd. Das hat mir damals sehr geholfen. Ich habe es dann hochdosiert bis auf 300mg. Weil die erhoffte stimmungsaufhellende Wirkung aber nicht eintrat, habe ich es nach 2 Jahren wieder runterdosiert. Mein Psychiater hat mit gegen die Absetzsymptome Opipramol verschrieben. Davon habe 50mg genommen. Später nur noch 25mg. Damit habe ich es geschafft, in 3 Jahren auf 37,5mg runter zu kommen. Weil es mir damit ganz gut ging, bin ich dabei geblieben.
Im Januar 2015 habe ich das Venlafaxin dann einfach mal weggelassen. Die 25mg Opipramol habe ich weiter genommen. Mir war eine Woche lang schwindelig, aber dann ging es mir besser als vorher.
Jetzt im April habe dann plötzlich nachts Angst-und Panikattacken bekommen. Das hatte ich vorher noch nie. Ich habe dann das Venlafaxin wieder eingenommen. Aber es wurde nur noch schlimmer. Dann habe ich alles abgesetzt. Die Angst-und Panikattacken gingen wieder weg. Aber seitdem kann ich nicht mehr schlafen und es geht mir sehr schlecht. In der Not nehme ich nun Lorazepam oder Zolpidem, um schlafen zu können. Aber das ist natürlich keine Lösung. Meine Psychiaterin gibt mir immer wieder neue Medikamente. Aber nichts davon hilft. Ich habe es auch schon mit einer geringen Menge Venlafaxin (etwa 5mg) probiert. Aber es ging mir schlechter damit. Dann habe ich es wieder weggelassen.
Leider bin ich sehr ungeduldig. Jede Verschlechterung bringt mich dazu wieder etwas anderes auszuprobieren. Ich bin jetzt sehr am hadern, ob ich es wieder mit dem Venlafaxin probieren soll. Es wird einfach nicht besser. Ärzte und Psychiater sind leider keine Hilfe. Ich weiß nicht mehr weiter.
Diagnose: Schwere depressive Episoden, schwere Persönlichkeitsstörung.
Medikation: Venlafaxin 37,5mg >> Ende 2003 angefangen, dann über 2 Jahre hochdosiert auf 300mg
1. Absetzversuch: Ab Mitte 2005 über 3 Jahre Venlafaxin langsam wieder runterdosiert bis auf 37,5mg
Zusätzlich: Opipramol 50mg um die Absetzsymptome zu verringern
Von 2008 bis Ende 2014: Venlafaxin 37,5mg + Opipramol 25mg (war stabil und wollte es bleiben)
2. Absetzversuch: Venlafaxin 37,5mg abrupt abgesetzt und nur noch Opipramol 25mg - nach über 3 Monaten plötzlich nachts Angst-und Panikattacken, wieder auf Venlafaxin 37,5mg (1 Woche), aber keine Besserung. Deshalb wieder abgesetzt. Auch das Opipramol, weil es scheinbar die Angst-und Panikattacken verstärkt hat.
Neue Medikation: Quetiapin 25mg + Johanniskraut 900mg + Baldrian 650mg, 3 Monate (Das lief ganz gut, dann wieder Angst-und Panikattacken bekommen).
Wieder alles abgesetzt. Seitdem nur noch Lorazepam 1mg oder Zolpidem 10mg zur Nacht. Das hilft zwar, aber ich wache nach 3-4 Stunden wieder auf.
Nach 2 Wochen wieder Quetiapin 25mg zum einschlafen. Wegen Nebenwirkungen (Verstopfte Nase, Verstopfung, Ataxien) wieder abgesetzt.
Nach Aufenthalt in der Psychiatrie nur noch Trimipramin 50mg und Lasea.
Aktuelle Symptome: Schlaflosigkeit, Innere Unruhe, Schwindel, Depression, Angst.
Lisamarie
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Monk,

Willkommen im ADFD.

Kannst du uns bitte schreiben wie du das Venlafixin abgesetzt hast ? Und wahrscheinlich leidest du unter dem falsch Absetzen des Venlafixin und du leidest an verzögerten Entzugserscheinungen, das kann durchaus Wochen oder Monate nach dem Absetzen erfolgen. Da das Eindosieren des Venlafixin nicht mehr geklappt hat , was durchaus passieren kann das man das Medikament das man einmal vertragen hat plötzlich nicht mehr verträgt. Einen neuen Versuch würde ich da nicht starten wenn schon zwei schiefgegangen sind. Auch das ausprobieren anderer Substanzen ist kontraproduktiv und bringt höchstens neue Irritationen, dein ZNS ist durch das Falschabsetzen gereizt und das kann nur die Zeit heilen. Da nutzt keine Ungeduld oder verschlimmert höchstens noch alles.

Wie lange nimmst du schon das Lorazepam und Zoplidem ? Das sind Benzos von denen man innerhalb ein paar Wochen dann abhängig ist. Und die dann gegebenenfalls wieder ausgeschlichen werden müssen. Außerdem landet man da schnell in der Tolleranz und man muss immer höhere Dosierungen nehmen.
Lg Petra

Lass dir noch was zum lesen da

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=8621

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=15&t=7663
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Hallo Petra,

vielen lieben Dank für die schnelle Antwort.

Beim Runterdosieren des Venlafaxin habe ich aus den 75mg Kapseln immer etwas herausgenommen bis ich irgendwann bei der Hälfte war. Dann bin ich auf die 37,5mg Kapseln umgestiegen. Dann hatte ich keine Lust mehr und bin erstmal dabei geblieben. Die 37,5mg habe ich dann abrupt abgesetzt. Zuerst war mir schwindelig. Nach einer Woche ging es mir aber wieder gut. Sonst hätte ich es sofort wieder eingenommen. Wenn ich gewusst hätte, dass man nach über 3 Monaten noch so schwere Entzugserscheinungen bekommen kann, hätte ich es nie abgesetzt. Das schlimme ist, dass ich nicht mehr schlafen kann. Ich freue mich jeden Abend darauf, dass ich endlich wieder eine Lorazepam oder Zolpidem nehmen kann. Aber selbst damit schlafe ich nur 3-4 Stunden durch. Die Dosis will ich aber nicht erhöhen, und mein Arzt will es mir auch nicht mehr geben. Das Lorazepam nehme ich schon seit 3 Monaten mit Unterbrechungen. Das Zolpidem erst seit einer Woche. Ich weiß, dass das auch abhängig macht. Aber was soll ich machen? Ohne kann ich einfach nicht einschlafen. Es ist das Einzige was hilft, und ich vertrage es gut.

Heute ging es mir wieder besonders schlecht. Auch wegen der großen Hitze. Deshalb war ich am Überlegen, ob ich wieder etwas Venlafaxin probieren soll. Auch um von den Benzos weg zu kommen. Aber ich habe Angst, dass es mir dann noch schlechter geht.

Ich bin echt am Verzweifeln. Die Ärzte haben leider null Verständnis und offensichtlich auch null Ahnung.
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Medikation: Venlafaxin 37,5mg >> Ende 2003 angefangen, dann über 2 Jahre hochdosiert auf 300mg
1. Absetzversuch: Ab Mitte 2005 über 3 Jahre Venlafaxin langsam wieder runterdosiert bis auf 37,5mg
Zusätzlich: Opipramol 50mg um die Absetzsymptome zu verringern
Von 2008 bis Ende 2014: Venlafaxin 37,5mg + Opipramol 25mg (war stabil und wollte es bleiben)
2. Absetzversuch: Venlafaxin 37,5mg abrupt abgesetzt und nur noch Opipramol 25mg - nach über 3 Monaten plötzlich nachts Angst-und Panikattacken, wieder auf Venlafaxin 37,5mg (1 Woche), aber keine Besserung. Deshalb wieder abgesetzt. Auch das Opipramol, weil es scheinbar die Angst-und Panikattacken verstärkt hat.
Neue Medikation: Quetiapin 25mg + Johanniskraut 900mg + Baldrian 650mg, 3 Monate (Das lief ganz gut, dann wieder Angst-und Panikattacken bekommen).
Wieder alles abgesetzt. Seitdem nur noch Lorazepam 1mg oder Zolpidem 10mg zur Nacht. Das hilft zwar, aber ich wache nach 3-4 Stunden wieder auf.
Nach 2 Wochen wieder Quetiapin 25mg zum einschlafen. Wegen Nebenwirkungen (Verstopfte Nase, Verstopfung, Ataxien) wieder abgesetzt.
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo monk,

ja es hat sich leider noch nicht unter den Ärzten herumgesprochen, dass gerade bei SSRI und SNRI Absetzsymptome zeitverzögert auftreten können.
Das ist wirklich fies, denn es geht einem ja nach dem Absetzen oft ganz gut und Wochen später gibt es dann bei manchen den großen Knall :( .
Das wiederum wird dann ebenfalls nicht als Absetzproblem wahrgenommen, sondern die meisten Ärzten sagen dann, dass die Grunderkrankung zurückgekommen sei und man eben nicht ohne AD leben könne und so dreht sich das Medikamentenkarussell munter weiter... :shock:

Normalerweise raten wir dann dazu, dass man das falsch abgesetzte AD in einer sehr geringen Menge wieder einnimmt, aber wenn das bei dir schon schief gegangen ist, dann bin ich leider nicht sehr optimistisch. Vielleicht willst du dir aber dennoch noch mal eine Chance geben, weil du in deinem jetzigen Zustand nicht viel verlieren kannst - dann würde ich eine Startmenge von 3mg vorschlagen.

Dass du nicht mehr schlafen kannst ist ganz übel. Ich weiß nicht ob es realistisch ist zu sagen, dass du da durch musst und die Zeit für dich arbeiten muss.
Ohne Schlaf ist man ja kaum lebensfähig.
Wir raten normalerweise davon ab falsch angegangene Entzüge mit anderen AD abzufangen, aber wenn sich das mit dem Schlaf nicht von selber reguliert und auch eine Venlafaxinwiedereinnahme nichts bringt, dann wäre mein Vorschlag zur Deckelung der Symptome und Schlafförderung ein AD der alten Sorte, ein TZA einzunehmen.
TZA sind sedierend und können als Entzugsdeckelung verwendet werden, aber nur unter größter Vorsicht!
Wir raten wirklich nicht gerne dazu, aber manchmal hat man keine andere Wahl. Wenn dem so ist, dann wäre meine Empfehlung, dass du es abends mit ein paar Tropfen Trimipramin oder Amitriptylin probierst.

Grüße, für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung, - und natürlich zum Schluss noch: Willkommen im ADFD :)
Jamie
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Hallo Jamie,

vielen Dank für die Tipps.

Ich habe es am Abend mal mit 3mg (10 Kügelchen) Venlafaxin probiert. Spontan besser wurde die Übelkeit und die Nasenatmung (habe besser Luft bekommen). Etwa eine Stunde nach der Einnahme habe ich dann ein starkes Zittern am ganzen Körper bekommen. So als ob man sehr friert. Ich habe dann wieder eine Lorazepam genommen. Dann wurde es besser und ich habe 3 Stunden geschlafen. Um 3 Uhr nachts bin ich dann wieder mit Beklemmungen aufgewacht. Ich bin dann den ganzen Tag im Bett geblieben. Schlafen konnte aber nicht mehr. Jetzt bin ich immer noch etwas zittrig.

War die Dosis noch zu hoch oder zu niedrig? Oder sollte ich es lieber aufgeben mit dem Wiedereindosieren?

Das Amitriptylin hatte ich mal. Habe es aber nicht vertragen. Ich habe von meiner Psychiaterin schon alle möglichen Medikamente zum testen bekommen: Mitazapin, Quetiapin, Promethazin, Melperon. Habe ich alles nicht vertragen und geholfen hat es auch nicht.
Das Einzige, was fast die gleiche Wirkung hatte wie das Lorazepam, war das Quetiapin 25mg. Leider konnte ich damit aber auch nur 2-3 Stunden schlafen. Auch die doppelte Dosis hat daran nichts geändert.

Es geht mir mit jedem Tag schlechter. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte. In die Psychiatrie will ich aber nicht. Die pumpen ein doch auch nur wieder mit Medikamenten voll.

Grüße
Monk
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo Monk,

ich würde dir ja wirklich wahnsinnig gerne helfen, du tust mir sehr leid, aber ich tappe auch etwas im Dunkeln, weil deine Situation nicht gerade einfach ist.
Ich bin gelinde gesagt völlig ahnungslos, ob 3mg in deinem Fall zuviel oder zuwenig sind - ich rate da nur herum.
Also muss es heißen: Versuch macht kluch :) *thumbs up*

Ich würde es sowohl mal mit mehr und auch nochmal mit weniger als 3mg probieren - und dann musst du dir notieren, was passiert.
Ich erhoffe mir wenigstens eine Tendenz zu erkennen, ob es nach oben oder nach unten gehen muss.
Vielleicht testet du heute Abend mal 8 Kügelchen? (also weniger)

Ist eine Abendeinnahme nicht ungewöhnlich für Venlafaxin? Oder hast du es immer so gehandhabt? Normalerweise nimmt man es morgens, weil es auf die Leute pushend wirkt - aber das soll nichts heißen.

Das für mich Relevante ist folgendes: Wäre es für dich möglich, dieses Zittern, das sich nach der Venlafaxineinnahme einstellte, auch ohne Benzo auszuhalten? Könntest du das mal versuchen? Oder völligst ausgeschlossen? Weil ich sag dir ganz ehrlich: eine Wiedereindosierung mit dem Preis einer Lorazepam-Abhängigkeit zu erkaufen (darauf wird es hinauslaufen, wenn du jeden Abend die NW deckeln würdest) erscheint mir persönlich fast inakzeptabel und ich bekomme da wirklich Angst um dich.

Puh, also es ist leider eine sehr verzwackte Situation, aber du solltest trotzdem nichts unversucht lassen.
Eine Klinik wird dir nicht helfen können; deren Hilfe besteht aus "Zudröhnen" (gerne auch mit Benzos, denn der Patient wird ja wieder entlassen und kann dann selbst gucken, wie er den Mist los wird, hauptsache er schläft während des Klinikaufenthalts :shock: ) und du darfst dann alleine zu Hause im stillen Kämmerlein herumexperimentieren, wie du den Cocktail wieder aus dir raus bekommst :? .

Drücke feste die Daumen :group:
Grüße
Jamie
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Hallo Jamie

das ist so lieb von dir, dass du Angst um mich hast und mir helfen willst. Ich habe leider keine Familie und lebe allein.

das Venlafaxin hatte ich schon immer abends eingenommen, weil es bei mir beruhigend und entspannend gewirkt hat. Eine puschende Wirkung hat es jedenfalls nie gehabt. Eher im Gegenteil.

Das Zittern war schon sehr schlimm. Ich habe echt Angst vor dem Zeug. Das Lorazepam hätte ich aber sowieso genommen um einschlafen zu können.

Update 11.08. 09:00 Uhr:
Ich habe am Abend 8 Kügelchen genommen. Diesmal kein Zittern, aber auch sonst keine Wirkung gespürt. Konnte wieder nicht einschlafen und hab eine Zolpidem genommen. Nach 3 Stunden wieder mit Unruhe und Beklemmungen aufgewacht. Starke Übelkeit und leichte Kopfschmerzen.
Kann kaum etwas essen und habe dann Durchfall. Ich glaube, das hat keinen Wert mit dem Wiedereindosieren. Es geht mir deutlich schlechter damit.

Es gibt hier in der Stadt eine Suchtklinik. Da habe ich mal einen Termin gemacht. Die müssten doch eigentlich Verständnis für mein Problem haben?
Jedenfalls behandeln die auch Medikamentenabhängigkeiten. Ein Versuch ist es wert. Ich werde dann hier berichten, wie es gelaufen ist.

Liebe Grüße
Monk
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Wieder alles abgesetzt. Seitdem nur noch Lorazepam 1mg oder Zolpidem 10mg zur Nacht. Das hilft zwar, aber ich wache nach 3-4 Stunden wieder auf.
Nach 2 Wochen wieder Quetiapin 25mg zum einschlafen. Wegen Nebenwirkungen (Verstopfte Nase, Verstopfung, Ataxien) wieder abgesetzt.
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von padma »

hallo Monk, :)

auch von mir noch ein verspätetes Willkommen,

sowie du es beschreibst, denke ich, dass eine Einnahme von Venlafaxin keinen Sinn mehr macht. Du verträgst es wohl nicht mehr und bist insgesamt wohl sehr medikamentensensibel.
Das Lorazepam nehme ich schon seit 3 Monaten mit Unterbrechungen. Das Zolpidem erst seit einer Woche.
Mit welchen Unterbrechungen genau, hast du Lorazepam genommen? Ich frage, weil da möglicherweise schon eine Abhängigkeit bestehen könnte. Das kann bei Lorazepam sehr schnell gehen, und könnte auch mit ein Grund für deine Symptome sein.
Es gibt hier in der Stadt eine Suchtklinik. Da habe ich mal einen Termin gemacht. Die müssten doch eigentlich Verständnis für mein Problem haben?
Ein Versuch ist es wert. Sei aber nicht zu entäuscht, wenn sie dir nicht helfen können. Sie sind auf klassische Suchterkrankungen spezialisiert und verstehen nicht unbedingt was von solch komplexen Absetzsymptomen. Zumal AD offiziell nicht abhängig machen und kaum ein Arzt über schwerwiegende Absetzsymptome Bescheid weiss.

Wenn man nach einem kalten Entzug nicht mehr wieder eindosieren kann und auch keine TZA verträgt, bleiben noch die Selbstheilungskräfte. Das ZNS ist neuroplastibel und kann sich selbst heilen, es braucht dafür v.a. viel Zeit.

Hier ein mutmachendes Video: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=9855

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Hallo Padma,

vielen Dank für Deine Antwort. :)
Mit welchen Unterbrechungen genau, hast du Lorazepam genommen? Ich frage, weil da möglicherweise schon eine Abhängigkeit bestehen könnte. Das kann bei Lorazepam sehr schnell gehen, und könnte auch mit ein Grund für deine Symptome sein.
Ich hatte 40 Tabletten. Die habe ich in 90 Tagen verbraucht. Weil das Quetiapin eine ähnliche Wirkung hatte, habe ich es eher selten damit kombiniert. Kann auch sein, dass ich auch schon vom Quetiapin Entzugssymptome habe, weil ich das auch wieder abgesetzt habe. Ich war am nächsten Tag irgendwie verwirrt. Konnte nicht mehr richtig denken. Ich bekam auch schlechter Luft durch die Nase. Aber es war bis jetzt die beste Alternative zum Lorazepam. Vielleicht muss ich es wieder nehmen, um wenigstens ein paar Stunden schlafen zu können.
Zumal AD offiziell nicht abhängig machen und kaum ein Arzt über schwerwiegende Absetzsymptome Bescheid weiss.
Das stimmt leider. Aber mit dem Entzug der Benzos müssten die sich ja auskennen.
Wenn man nach einem kalten Entzug nicht mehr wieder eindosieren kann und auch keine TZA verträgt, bleiben noch die Selbstheilungskräfte. Das ZNS ist neuroplastibel und kann sich selbst heilen, es braucht dafür v.a. viel Zeit.
Mir geht es total schlecht. Ich gehe auf dem Zahnfleisch. Die große Hitze zur Zeit gibt mir den Rest.
Ich habe leider keine Angehörigen oder Freunde, die sich um mich kümmern würden. Wenn ich mich nicht mehr selbst versorgen kann, habe ich keine andere Wahl, als in eine Klinik zu gehen. Ich kann mich ja nicht ewig ins Bett legen und warten, bis es besser wird.

Morgen habe ich den Termin in der Entzugsklinik. Mal sehen, ob die mir helfen können. Andernfalls muss ich eben in die Psychiatrie.
Leider weiss ich nicht, ob es Mitglieder dieses Forums in meiner Region gibt, und diese mir irgendwelche Ärzte oder Kliniken empfehlen können.

Liebe Grüße
Monk
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Von 2008 bis Ende 2014: Venlafaxin 37,5mg + Opipramol 25mg (war stabil und wollte es bleiben)
2. Absetzversuch: Venlafaxin 37,5mg abrupt abgesetzt und nur noch Opipramol 25mg - nach über 3 Monaten plötzlich nachts Angst-und Panikattacken, wieder auf Venlafaxin 37,5mg (1 Woche), aber keine Besserung. Deshalb wieder abgesetzt. Auch das Opipramol, weil es scheinbar die Angst-und Panikattacken verstärkt hat.
Neue Medikation: Quetiapin 25mg + Johanniskraut 900mg + Baldrian 650mg, 3 Monate (Das lief ganz gut, dann wieder Angst-und Panikattacken bekommen).
Wieder alles abgesetzt. Seitdem nur noch Lorazepam 1mg oder Zolpidem 10mg zur Nacht. Das hilft zwar, aber ich wache nach 3-4 Stunden wieder auf.
Nach 2 Wochen wieder Quetiapin 25mg zum einschlafen. Wegen Nebenwirkungen (Verstopfte Nase, Verstopfung, Ataxien) wieder abgesetzt.
Nach Aufenthalt in der Psychiatrie nur noch Trimipramin 50mg und Lasea.
Aktuelle Symptome: Schlaflosigkeit, Innere Unruhe, Schwindel, Depression, Angst.
sybsilon
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von sybsilon »

Hallo Monk,

du bist nicht allein.
Auch ich leide seit Februar diesen Jahres an fast den gleichen "Zuständen" wie du. :zombie:
6Monate furchtbar. War in der Psychiatrie, aber zum einen haben sie gesagt das kann nicht sein mit dem Entzug, es wäre die Grunderkrankung und deshalb haben sie wieder andere Tabletten an mir ausprobiert. Seit 3 Wochen nehme ich nun garnix mehr. Bis vor 3 Tagen waren die Symptome unverändert schlecht, aber ich glaube ganz, ganz langsam verändert sich was zum Positiven. :D

Halte durch, ich kämpfe auch jeden Tag aber wir schaffen das.

Gute Besserung wünsch ich Dir.
Nerven und Schlaftee hilft mir sehr.

LG Sibylle
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Hallo sybsilon,

wie hast du das nur durchgestanden? Kannst du auch nicht mehr schlafen? Das ist mein Kernproblem. Hast du wenigstens Angehörige, die sich um dich kümmern? Was ist das für ein Tee, der dir hilft?

LG Monk
Diagnose: Schwere depressive Episoden, schwere Persönlichkeitsstörung.
Medikation: Venlafaxin 37,5mg >> Ende 2003 angefangen, dann über 2 Jahre hochdosiert auf 300mg
1. Absetzversuch: Ab Mitte 2005 über 3 Jahre Venlafaxin langsam wieder runterdosiert bis auf 37,5mg
Zusätzlich: Opipramol 50mg um die Absetzsymptome zu verringern
Von 2008 bis Ende 2014: Venlafaxin 37,5mg + Opipramol 25mg (war stabil und wollte es bleiben)
2. Absetzversuch: Venlafaxin 37,5mg abrupt abgesetzt und nur noch Opipramol 25mg - nach über 3 Monaten plötzlich nachts Angst-und Panikattacken, wieder auf Venlafaxin 37,5mg (1 Woche), aber keine Besserung. Deshalb wieder abgesetzt. Auch das Opipramol, weil es scheinbar die Angst-und Panikattacken verstärkt hat.
Neue Medikation: Quetiapin 25mg + Johanniskraut 900mg + Baldrian 650mg, 3 Monate (Das lief ganz gut, dann wieder Angst-und Panikattacken bekommen).
Wieder alles abgesetzt. Seitdem nur noch Lorazepam 1mg oder Zolpidem 10mg zur Nacht. Das hilft zwar, aber ich wache nach 3-4 Stunden wieder auf.
Nach 2 Wochen wieder Quetiapin 25mg zum einschlafen. Wegen Nebenwirkungen (Verstopfte Nase, Verstopfung, Ataxien) wieder abgesetzt.
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von sybsilon »

Hallo ,
der Tee nennt sich Nerven und Schlaftee und ist von Sidroga. Gibt es in der Apotheke. Er beruhigt den Magen, nimmt die Übelkeit und macht insgesamt etwas ruhiger. Mein Homöopath meinte es wäre eine gute Zusammenstellung. Den hab ich sogar in der Klinik bekommen. Tagsüber hab ich 1 Beutel pro Tasse und zur Nacht 2 Beutel auf so ne Bechertasse genommen.
Man soll auch viel trinken. Ich hab gemerkt, das abgekochtes Zimmerwarmes Wasser mir am Besten bekommt.
Wenn ich ins Bett gehe, lutsche ich noch ne Neuroderon. Homöopathisch. Beruhigt mich vorm einschlafen.

Wenn mir noch was ein-bzw. auffällt dann schreib ichs dir.
Diagnose: Angst-Panikstörung
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07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von padma »

hallo Monk, :)

es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht. Die Hitze verstärkt bei sehr vielen die Entzugssymptome.
Ich hatte 40 Tabletten. Die habe ich in 90 Tagen verbraucht.
Das waren 1 mg Lorazepamtabletten? Hast du durchschnittlich jeden 2. Tag eine eingenommen? Da könnte sich durchaus eine Abhängigkeit entwickelt haben. Bei Lorazepam kann man bereits nach 2 Wochen täglicher Einnahme abhängig sein.
Kann auch sein, dass ich auch schon vom Quetiapin Entzugssymptome habe, weil ich das auch wieder abgesetzt habe. Ich war am nächsten Tag irgendwie verwirrt. Konnte nicht mehr richtig denken. Ich bekam auch schlechter Luft durch die Nase.
Du hast es abrupt abgesetzt? Nach 3 Monate Einnahme hätte es ausgeschlichen werden müssen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass du davon Absetzsymptome hattest/hast.
Vielleicht muss ich es wieder nehmen, um wenigstens ein paar Stunden schlafen zu können.
Quetiapin ist ein Neuroleptikum, also eigentlich ein Medikament gegen Psychosen. Neuroleptika haben gravierende Risiken
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=9796

Zudem scheinst du mittlerweile sehr medikamentensensibel geworden sein. Es ist fraglich, ob du es noch verträgst. Ein Psychopharmaka, das man einmal vertragen hat, verträgt man nicht zwangsläufig beim zweiten Einnahmezyklus, v.a. wnn man zwischendurch längere Zeit auf 0 war. Ob eine Wiedereinnahme zum Zweck des anschliessenden langsamen Ausschleichen noch möglich und sinnvoll wäre, halte ich für fraglich. Zumal du ja so viele Baustellen hast.
Aber mit dem Entzug der Benzos müssten die sich ja auskennen.
Jein. In Kliniken wird sehr schnell entzogen. Damit, das möglich ist, werden als Ersatzstoff andere Psychopharmaka gegeben, z.B. Antidepressiva oder Neuroleptika. Die Crux ist, dass diese ebenfalls körperlich abhängig machen.

Wie empfehlen daher i.d.R. einen ambulanten Bennzoentzug. Bewährt hat sich das Vorgehen nach Ashton
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=2207
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=3462
Wenn ich mich nicht mehr selbst versorgen kann, habe ich keine andere Wahl, als in eine Klinik zu gehen. Ich kann mich ja nicht ewig ins Bett legen und warten, bis es besser wird.
Eine Möglichkeit wäre evtl. eine ambulante psychatrische Pflege. Die kann dir ein Psychater verschreiben. Begründung: schwere Depression und dass ansonsten eine Klinikeinweisung notwendig ist.
Morgen habe ich den Termin in der Entzugsklinik. Mal sehen, ob die mir helfen können. Andernfalls muss ich eben in die Psychiatrie.
Frage sehr ganau nach, wie sie vorgehen würden. Wie schnell entzogen wird, ob sie mit Ersatzmedikamenten arbeiten.
leider weiss ich nicht, ob es Mitglieder dieses Forums in meiner Region gibt, und diese mir irgendwelche Ärzte oder Kliniken empfehlen können.
Wir haben eine interne, leider sehr kleine Liste, von Ärzten, die von Mitgliedern empfohlen wurden. Wenn du jemand von den Moderatoren deine Region per PN nennst, können wir schauen, ob eine Adresse in deiner Nähe dabei ist.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Hallo Padma,

komme gerade aus der Suchtmedizinischen Tagesklinik. Dass man nach 3 Monaten noch solche Entzugserscheinungen vom Venlafaxin bekommt, will man nicht glauben. Aber ich hätte wohl inzwischen eine Abhängigkeit vom Lorazepam entwickelt. Ich müsste so schnell wie möglich stationär entgiftet werden. Das bedeutet ich müsste in die Psychiatrie. Dort sind aber im Moment keine Betten auf der offenen Station frei. Ich müsste also auf die Geschlossene.

Da ich nicht mehr schlafen kann, geht es mir mit jedem Tag schlechter. Ich drehe langsam durch. Das mit dem langsamen Ausschleichen mag ja richtig sein. Aber mir läuft die Zeit davon. Ich habe niemanden, der mich versorgt. Und alleine schaffe ich es nicht mehr. Deshalb bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als in die Klinik zu gehen.

Eine ambulante psychiatrische Pflege werde ich sicher nicht bekommen. Ich soll ja in die Klinik.

Vielleicht wohnt ein Mitglied aus diesem Forum zufällig in meiner Region, und würde mich besuchen. Ich weiss aber nicht, ob ich meinen Wohnort hier öffentlich nennen darf.

Bin für jede Hilfe dankbar.

LG
Monk
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1. Absetzversuch: Ab Mitte 2005 über 3 Jahre Venlafaxin langsam wieder runterdosiert bis auf 37,5mg
Zusätzlich: Opipramol 50mg um die Absetzsymptome zu verringern
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2. Absetzversuch: Venlafaxin 37,5mg abrupt abgesetzt und nur noch Opipramol 25mg - nach über 3 Monaten plötzlich nachts Angst-und Panikattacken, wieder auf Venlafaxin 37,5mg (1 Woche), aber keine Besserung. Deshalb wieder abgesetzt. Auch das Opipramol, weil es scheinbar die Angst-und Panikattacken verstärkt hat.
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Nach 2 Wochen wieder Quetiapin 25mg zum einschlafen. Wegen Nebenwirkungen (Verstopfte Nase, Verstopfung, Ataxien) wieder abgesetzt.
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Monk, es tut mir sehr leid das es dir so schlecht geht. Wie erklären sie das in der Klinik das es dir so schlecht geht ? Das Lorazepam nimmst du ja noch, also kann es nur der Venlafixinentzug sein. Wenn du keine andere Wahl hast als in die Klinik zu gehen, dann lass dir keine anderen Substanzen verabreichen , (ein User von uns ist auch in die Psychatrie gegangen , hat die Pillen angenommen und dann entsorgt und auf Nachfrage gesagt das er die nicht verträgt und hat so den geschützenten Bereich für sich zur Erholung nutzen können )du hast ein gereiztes ZNS das nur die Zeit wieder heilen kann. Hast du keine Freunde die dir helfen können ? Wir hier aus dem Forum können das leider nicht leisten , wir sind selber angeschlagen und im Entzug.
Ich hoffe du findest für dich eine akzeptable Lösung
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Lisamarie hat geschrieben:Wie erklären sie das in der Klinik das es dir so schlecht geht ?
Hallo Lisemarie,
Sie führen das natürlich auf meine ursprüngliche Erkrankung zurück.
Lisamarie hat geschrieben:Das Lorazepam nimmst du ja noch, also kann es nur der Venlafixinentzug sein
Vom Lorazepam nehme ich ja nur abends 1mg. Kann schon sein, dass ich dann tagsüber Entzugserscheinungen bekomme.
Lisamarie hat geschrieben:Wenn du keine andere Wahl hast als in die Klinik zu gehen, dann lass dir keine anderen Substanzen verabreichen.
Das wird kaum möglich sein. Ich muss ja irgendwie schlafen können. Wenn ich das zu Hause schon nicht kann, wird es in der Klinik erst recht nicht gehen. Und ohne Schlaf geht man ein.
Lisamarie hat geschrieben:Ein User von uns ist auch in die Psychiatrie gegangen, hat die Pillen angenommen und dann entsorgt und auf Nachfrage gesagt das er die nicht verträgt
Dann werden sie mir immer wieder andere geben. Irgendwann glaubt man mir dann nicht mehr oder man verabreicht mir Spritzen.
Lisamarie hat geschrieben:Hast du keine Freunde die dir helfen können ?
Leider nein. Seit ich berentet wurde, habe mich in den letzten Jahren sehr isoliert.

Ich habe mich wieder in der Psychosomatischen Klink angemeldet, in der ich schon einmal war. Dort ist es sehr ruhig und angenehm. Man bekommt auch keine Medikamente, die man nicht haben will. Aber die Wartezeit ist sehr lang.

Wenn man allerdings so krank ist, dass man an den Therapien nicht mehr teilnehmen kann, wird man auch in die Psychiatrie eingewiesen.
LG
Monk
Diagnose: Schwere depressive Episoden, schwere Persönlichkeitsstörung.
Medikation: Venlafaxin 37,5mg >> Ende 2003 angefangen, dann über 2 Jahre hochdosiert auf 300mg
1. Absetzversuch: Ab Mitte 2005 über 3 Jahre Venlafaxin langsam wieder runterdosiert bis auf 37,5mg
Zusätzlich: Opipramol 50mg um die Absetzsymptome zu verringern
Von 2008 bis Ende 2014: Venlafaxin 37,5mg + Opipramol 25mg (war stabil und wollte es bleiben)
2. Absetzversuch: Venlafaxin 37,5mg abrupt abgesetzt und nur noch Opipramol 25mg - nach über 3 Monaten plötzlich nachts Angst-und Panikattacken, wieder auf Venlafaxin 37,5mg (1 Woche), aber keine Besserung. Deshalb wieder abgesetzt. Auch das Opipramol, weil es scheinbar die Angst-und Panikattacken verstärkt hat.
Neue Medikation: Quetiapin 25mg + Johanniskraut 900mg + Baldrian 650mg, 3 Monate (Das lief ganz gut, dann wieder Angst-und Panikattacken bekommen).
Wieder alles abgesetzt. Seitdem nur noch Lorazepam 1mg oder Zolpidem 10mg zur Nacht. Das hilft zwar, aber ich wache nach 3-4 Stunden wieder auf.
Nach 2 Wochen wieder Quetiapin 25mg zum einschlafen. Wegen Nebenwirkungen (Verstopfte Nase, Verstopfung, Ataxien) wieder abgesetzt.
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von padma »

hallo Monk, :)

versuch zumindest zu verhindern, dass sie eine Vielzahl von Psychopharmaka an dir ausprobieren.

Ich tippe auf eine Kombination aus Venlafaxinabsetzsymptomen und evtl. Lorazepamentzugsymptome durch eine Toleranzentwicklung. Lass, wie Jamie :) dir schrieb, bitte aber auch unbedingt die Schilddrüsenwerte untersuchen. Eine Schilddrüsenfehlfunktion kann wirklich massivste, auch psychische Probleme machen.

Wenn du magst, kannst du auch von der Klinik aus hier schreiben.

Pass auf dich auf,
alles Gute,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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monk367
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Hallo Padma,

ich bin noch nicht in der Psychiatrie. Aber es geht mir sehr schlecht. Ich habe versucht mit einer halben Lorazepam auszukommen. Die Wirkung ist zwar sehr schwach. Es geht mir aber auch nicht wesentlich schlechter damit. Vielleicht habe ich Glück und kippe auf der Strasse einfach um. Dann käme ich wenigstens in eine richtige Klinik.

Ansonsten müsste ich in die Psychiatrie nach Calw-Hirsau. War da schon mal jemand aus dem Forum, und kann mir sagen, wie es da ist?

Weiss vielleicht noch jemand ein Medikament, dass mir helfen könnte? Ich dachte da vielleicht an Trazodon.

LG
Monk
Diagnose: Schwere depressive Episoden, schwere Persönlichkeitsstörung.
Medikation: Venlafaxin 37,5mg >> Ende 2003 angefangen, dann über 2 Jahre hochdosiert auf 300mg
1. Absetzversuch: Ab Mitte 2005 über 3 Jahre Venlafaxin langsam wieder runterdosiert bis auf 37,5mg
Zusätzlich: Opipramol 50mg um die Absetzsymptome zu verringern
Von 2008 bis Ende 2014: Venlafaxin 37,5mg + Opipramol 25mg (war stabil und wollte es bleiben)
2. Absetzversuch: Venlafaxin 37,5mg abrupt abgesetzt und nur noch Opipramol 25mg - nach über 3 Monaten plötzlich nachts Angst-und Panikattacken, wieder auf Venlafaxin 37,5mg (1 Woche), aber keine Besserung. Deshalb wieder abgesetzt. Auch das Opipramol, weil es scheinbar die Angst-und Panikattacken verstärkt hat.
Neue Medikation: Quetiapin 25mg + Johanniskraut 900mg + Baldrian 650mg, 3 Monate (Das lief ganz gut, dann wieder Angst-und Panikattacken bekommen).
Wieder alles abgesetzt. Seitdem nur noch Lorazepam 1mg oder Zolpidem 10mg zur Nacht. Das hilft zwar, aber ich wache nach 3-4 Stunden wieder auf.
Nach 2 Wochen wieder Quetiapin 25mg zum einschlafen. Wegen Nebenwirkungen (Verstopfte Nase, Verstopfung, Ataxien) wieder abgesetzt.
Nach Aufenthalt in der Psychiatrie nur noch Trimipramin 50mg und Lasea.
Aktuelle Symptome: Schlaflosigkeit, Innere Unruhe, Schwindel, Depression, Angst.
monk367
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Hallo,

bin Rückfällig geworden und habe wieder angefangen eine Quetiapin 25mg am Abend zu nehmen. Im Gegenzug nehme ich nur noch eine halbe Lorazepam 0,5mg. Damit komme ich zur Ruhe und schlafe länger als 3 Stunden.

Ich muss das Lorazepam aber ganz loswerden. Sollte ich dazu auf Diazepam umsteigen? Die Lorazepam Tabletten könnte ich notfalls vierteln, aber dann wird es schwierig. Mein Hausarzt hat jetzt 3 Wochen Urlaub. Er ist der Einzige, der mir das noch verschreiben würde.

Meinem Psychiater ist das egal. Der gibt mir das einfach nicht mehr.

Wenn ich in die Klinik muss, werden die sicher einen kalten Entzug machen und mich mit irgendwelchem anderen Zeug vollpumpen. Das möchte ich natürlich vermeiden.

LG
Monk
Diagnose: Schwere depressive Episoden, schwere Persönlichkeitsstörung.
Medikation: Venlafaxin 37,5mg >> Ende 2003 angefangen, dann über 2 Jahre hochdosiert auf 300mg
1. Absetzversuch: Ab Mitte 2005 über 3 Jahre Venlafaxin langsam wieder runterdosiert bis auf 37,5mg
Zusätzlich: Opipramol 50mg um die Absetzsymptome zu verringern
Von 2008 bis Ende 2014: Venlafaxin 37,5mg + Opipramol 25mg (war stabil und wollte es bleiben)
2. Absetzversuch: Venlafaxin 37,5mg abrupt abgesetzt und nur noch Opipramol 25mg - nach über 3 Monaten plötzlich nachts Angst-und Panikattacken, wieder auf Venlafaxin 37,5mg (1 Woche), aber keine Besserung. Deshalb wieder abgesetzt. Auch das Opipramol, weil es scheinbar die Angst-und Panikattacken verstärkt hat.
Neue Medikation: Quetiapin 25mg + Johanniskraut 900mg + Baldrian 650mg, 3 Monate (Das lief ganz gut, dann wieder Angst-und Panikattacken bekommen).
Wieder alles abgesetzt. Seitdem nur noch Lorazepam 1mg oder Zolpidem 10mg zur Nacht. Das hilft zwar, aber ich wache nach 3-4 Stunden wieder auf.
Nach 2 Wochen wieder Quetiapin 25mg zum einschlafen. Wegen Nebenwirkungen (Verstopfte Nase, Verstopfung, Ataxien) wieder abgesetzt.
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Jamie
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo monk,

okay wenn dir das Quetiapin wieder den Schlaf zurückbringt, ist es auf jeden Fall sinnvoller dieses einzunehmen als dauerhaft Lorazepam.
Also wenn du kaum noch jemanden hast der dir Lorazepam verordnet, dann wird das ja wohl erst recht schwierig werden an Diazepam zu kommen, oder?
Vielleicht kannst du jetzt schrittweise von Woche zu Woche was vom Lorazepam weglassen, wie auch von dir angedacht?
Es wäre trotzdem gut, wenn dein Hausarzt dir vielleicht noch eine Schachtel verordnen würde, damit du nicht so unter Druck stehst und dir ggf. einfach noch eine Woche länger Zeit lassen kannst?
Mit Diazepam wäre ein Entzug sanfter, aber dafür muss wirklich sichergestellt sein, dass du auch jemanden hast, der dir das verordnet.
Wie lange nimmst du denn schon das Lorazepam?


Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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