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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Venlafaxin und Opipramol absetzen

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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monk367
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Hallo,

habe beim Hausarzt ein Blutbild machen lassen. Der TSH - Wert liegt bei 0,81. Ich hatte früher aber auch schon niedrigere Werte. Da die Werte aber im Normbereich liegen, sieht der Hausarzt keinen Behandlungsbedarf.
Als Kassenpatient hat man da leider keine Chance, auf genauere Untersuchungen.

LG
Monk
Diagnose: Schwere depressive Episoden, schwere Persönlichkeitsstörung.
Medikation: Venlafaxin 37,5mg >> Ende 2003 angefangen, dann über 2 Jahre hochdosiert auf 300mg
1. Absetzversuch: Ab Mitte 2005 über 3 Jahre Venlafaxin langsam wieder runterdosiert bis auf 37,5mg
Zusätzlich: Opipramol 50mg um die Absetzsymptome zu verringern
Von 2008 bis Ende 2014: Venlafaxin 37,5mg + Opipramol 25mg (war stabil und wollte es bleiben)
2. Absetzversuch: Venlafaxin 37,5mg abrupt abgesetzt und nur noch Opipramol 25mg - nach über 3 Monaten plötzlich nachts Angst-und Panikattacken, wieder auf Venlafaxin 37,5mg (1 Woche), aber keine Besserung. Deshalb wieder abgesetzt. Auch das Opipramol, weil es scheinbar die Angst-und Panikattacken verstärkt hat.
Neue Medikation: Quetiapin 25mg + Johanniskraut 900mg + Baldrian 650mg, 3 Monate (Das lief ganz gut, dann wieder Angst-und Panikattacken bekommen).
Wieder alles abgesetzt. Seitdem nur noch Lorazepam 1mg oder Zolpidem 10mg zur Nacht. Das hilft zwar, aber ich wache nach 3-4 Stunden wieder auf.
Nach 2 Wochen wieder Quetiapin 25mg zum einschlafen. Wegen Nebenwirkungen (Verstopfte Nase, Verstopfung, Ataxien) wieder abgesetzt.
Nach Aufenthalt in der Psychiatrie nur noch Trimipramin 50mg und Lasea.
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Jamie
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo monk,

ich bin kein SD-Spezialist, aber mit 0,81 steuerst du beim TSH doch auf eine SD-Überfunktion zu, oder?
Blöderweise ist es genau das - laut Laborzettel bist du noch in der Norm, aber möglicherweise bereitet dir die SD trotzdem Probleme?

Ich hab auch gerade mächtig Ärger mit meiner SD... Ich falle immer wieder in die Überfunktion, aber jedes Mal, wenn der TSH dann geprüft wird, ist er in der Norm. Und trotzdem habe ich seit März diesen Jahres die Hormondosis immer weiter senken müssen - bei normalem TSH. Wie kann das sein?
Wie kann es sein, dass ich immer wieder Entgleißungen habe, der TSH normal ist und ich dennoch runter muss mit dem l-Thyroxin? (ist eine rhetorische Frage, aber falls jemand die Antwort kennt... gerne :) ) (PS. mein Arzt kennt die Antwort auch nicht).
Heute habe ich wieder mit meinem Doc diskutiert, ob er nicht mal FT3 und FT4 messen will... will er nicht.. menno... seufz..

Ok, das war jetzt ein Exkurs zu mir, sorry :P .

Wie geht es dir denn so?

Grüße
Jamie
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Hallo Jamie,

als Kassenpatient wird man nur noch wie Dreck behandelt. Man kann froh sein, dass man wenigstens noch Medikamente bekommt. Eigentlich könnte man auf die gesetzliche Krankenversicherung auch ganz verzichten. Da sterb ich doch lieber gleich. Hier gibt es z.B. einen eigenen Klinikanbau in der Psychiatrie, nur für Privatpatienten. Dort sieht es besser aus als in einem 5 Sterne Hotel. Mit eigenem Personal und Ärzten. Die sind natürlich rund um die Uhr nur für dich da. OK, wenn die Ärzte nichts taugen, hat man auch nichts davon. Aber man wird wenigstens nicht wie Dreck behandelt. Was soll's - Ich werde das leider nie haben. Wir müssen uns leider selbst helfen.

So, jetzt dröhne ich mir wieder mit meinen Psychopillen zu und hoffe auf bessere Zeiten.

Gute Nacht!
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Wieder alles abgesetzt. Seitdem nur noch Lorazepam 1mg oder Zolpidem 10mg zur Nacht. Das hilft zwar, aber ich wache nach 3-4 Stunden wieder auf.
Nach 2 Wochen wieder Quetiapin 25mg zum einschlafen. Wegen Nebenwirkungen (Verstopfte Nase, Verstopfung, Ataxien) wieder abgesetzt.
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Hallo,

mein Zustand hat sich weiter verschlechtert. Habe versucht das Quetiapin abzusetzen. Nach 2 Wochen habe ich aufgegeben. Nachdem ich wieder eine Tablette genommen habe, wurde es schlagartig besser. Aber das Medikament macht mich kaputt. Außerdem bekomme ich davon keine Luft durch die Nase, sodass ich Nasenspray brauche. Wenn ich abends 25mg Quetiapin und 1mg Lorazepam nehme, bin ich für 5-6 Stunden weggetreten (22- 03 Uhr). Schlafen kann man das wohl nicht nennen. Das ist dann die beste Zeit, die ich noch habe. Wenn ich dann aufwache, bekomme ich schwere Angst - und Panikzustände, zittere am ganzen Körper und bin völlig verzweifelt. Das kommt in Wellen und hält meist 3 Stunden an. Dann quäle ich mich über den Tag und freue mich auf die nächste Dröhnung.

Ich bin auch körperlich nur noch ein Wrack. Ich habe über 20 Kg abgenommen. Ich kann kaum noch etwas essen. Kann mich nicht mehr selbst versorgen. Am liebsten würde ich sterben. Aber für einen Schienensuizid fehlt mir der Mut. Ich habe zu viel Angst, dass es schiefgehen könnte.

Ich werde wohl in die Psychiatrie gehen müssen um mit Essen versorgt zu werden. Aber da wird man mir nicht helfen. Die meinen halt, dass ich an einer schweren Depression leide und einfach ein Antidepressivum brauche. Wahrscheinlich werden sie mir Paroxetin, Cipralex oder Sertralin in hohen Dosen geben. Die verabreichen dort Medikamente, als ob es Zucker wäre. Suizid oder Psychiatrie? Was ist wohl schlimmer?
Ein schneller Tod oder ein langsames und qualvolles dahinsiechen in der Klinik. Die Folgen wären der Verlust der Wohnung, gesetzliche Betreuung usw. Ich bin psychisch, körperlich und finanziell am Ende.

Das Einzige, was mir noch helfen könnte, wäre vielleicht eine gute Privatklinik. Aber das wird mir leider niemand bezahlen.

Dass es Leute hier im Forum gibt, die meine Qualen überstanden haben, kann ich nicht glauben. Um das hier zu schreiben, habe ich 2 Stunden gebraucht. Mir kann nur noch ein Wunder helfen. Bitte betet für mich.

LG
Monk
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Zusätzlich: Opipramol 50mg um die Absetzsymptome zu verringern
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2. Absetzversuch: Venlafaxin 37,5mg abrupt abgesetzt und nur noch Opipramol 25mg - nach über 3 Monaten plötzlich nachts Angst-und Panikattacken, wieder auf Venlafaxin 37,5mg (1 Woche), aber keine Besserung. Deshalb wieder abgesetzt. Auch das Opipramol, weil es scheinbar die Angst-und Panikattacken verstärkt hat.
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Nach 2 Wochen wieder Quetiapin 25mg zum einschlafen. Wegen Nebenwirkungen (Verstopfte Nase, Verstopfung, Ataxien) wieder abgesetzt.
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Monk, das besorgt mich sehr. Ich hab dir per p.n drei Klinikadressen gegeben , hast du dich mit denen in Verbindung gesetzt ? Bitte verweile nicht länger in dieser Situation. Wenn du wirklich suizidal bist begib dich bitte sofort in eine Klinik. Du hast ein mitspracherecht was dir verabreicht wird und was nicht. Wir haben hier einen User der in die Klinik ging um einen Schutzraum zu haben hat sich auch brav Medikamente geben lassen und die dann entsorgt , also nie genommen und auf Nachfrage gesagt das er sie nicht vertragen hat und hat so nur den Schutzraum genutzt. Bitte bleib so nicht mehr zu Hause, wo du dich nicht mehr alleine versorgen kannst.
Bin in großer Sorge um dich Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von padma »

hallo Monk, :)

ich bin auch sehr besorgt. Ich sehe keine Alternative zur Klinik.
Nachdem ich wieder eine Tablette genommen habe, wurde es schlagartig besser.
Das zeigt immerhin, dass es Absetzsymptome sind.
Die meinen halt, dass ich an einer schweren Depression leide und einfach ein Antidepressivum brauche. Wahrscheinlich werden sie mir Paroxetin, Cipralex oder Sertralin in hohen Dosen geben.
Vielleicht lassen sie mit sich reden, es erstmal ohne weitere Psychopharmaka zu versuchen.

Oder du versuchst es tatsächlich nochmal mit Venlafaxin um dich zu stabilisieren. Vielleicht lassen sie sich darauf ja ein.

Am wichtigsten ist jetzt wirklich, dein Leben sicher zustellen.Wenn es nicht anders geht, dann notfalls eben mit Psychopharmaka. Die können dann später langsam wieder ausgeschlichen werden.

Bitte versuche es.
Ich denke an dich.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo Monk,

es ist schockierend das zu lesen :cry: .
Ich mache mir große Sorgen.
Wenn es dir so schlecht geht, solltest du dich in die Psychiatrie begeben, damit man nach dir schauen kann und du Essen bekommst und versorgt bist.
Womöglich ist es doch noch einen Versuch wert, niedrig dosiert Quetiapin einzunehmen, weil du schreibst, dass du damit Besserung erfährst.
Gegen Panik und Erregungszustände kann auch ein TZA gegeben werden (niedrig dosiert), was allemal besser wäre als wieder ein SSRI / SNRI; dann aber bitte keinesfalls Opipramol oder Doxepin (weil die auch Ängste verstärken können), sondern wenn, dann Trimipramin oder Amitriptylin.
Für die Zeit nach dem Psychiatrie-Aufenthalt kann dir dein behandelnder Arzt eine APP verordnen, damit du Unterstützung hast, aber in deiner Wohnung bleiben kannst: https://de.wikipedia.org/wiki/Ambulante ... che_Pflege
Längerfristig wäre auch ambulantes betreutes Wohnen eine Option - das ist etwas, was ich selbst in Anspruch nehme und mir hilft es sehr, insbesondere bei Behördenangelegenheiten. Das hat nix mit Entmündigung zu tun oder so, das ist einfach eine Unterstützung durch einen Sozialarbeiter (-Pädagogen).

Ich drücke dir feste die Daumen und bitte bitte bitte nicht aufgeben. :group:
Schicke dir unseren adfd-Superman vorbei :fly: .

Jamie

edit: überschnitten mit padma
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von Murmeline »

Hallo Monk,

ich bete für Dich. Und ich denke, der Umweg Psychiatrie muss ggf. gegangen werden. Der Schutz des Lebens geht vor, und wenn es nötig ist, begibt man sich in diesen Schutzraum.

Hier hat Nillo berichtet, wie er die Klinikzeit für sich genutzt hat und dabei um Medikamente herumgekommen ist: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 777#p96777

Ggf. solltest Du nicht den Begriff Entzug benutzen, damit können Ärzte wenig anfangen. Versuch es besser mit Medikamentenunverträglichkeit, paradoxen Reaktionen und heftigen Nebenwirkungen und betone, das Du v.a. den Schutzraum und die Versorgung brauchst.

Ggf. würde z.B. Diazepam (?) erstmal helfen, dass Du etwas schlafen kannst und wieder Kraft schöpfst. Du kennst das Suchtpotential, Du kannst also aufpassen. Und Benzos sind als Notfallsmedikamente nicht immer die schlechteste Wahl, Voraussetzung man ist sich all ihren Problemen und Risiken bewusst. Manchmal muss man Chemie nutzen um chemische Probleme erstmal zur Ruhe zu bringen. Ggf. sollte man alles Antriebsteigernde vermeiden und eher auf Sachen setzen, die grundsätzlich beruhigen wirken, sofern sie vertragen werden.

Bitte Monk, pass auf Dich auf.

Grüße, Murmeline
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Hallo,

habe gestern Abend mal eine Venalafaxin probiert. Etwa 18mg. Habe dann natürlich eine schwere Angst- und Panikattacke bekommen und musste wieder mit Lorazepam kompensieren. Den Tag über hatte ich noch Beklemmungen, aber ich bin im Kopf wieder etwas klarer geworden. Außerdem leichte Übelkeit. Der Arzt in der psychiatrischen Krisenambulanz meint, das wäre normal. Das hatte ich aber früher noch nie. Wenn ich doch nur wüsste, ob das nach ein paar Tagen wieder weg geht und ich mich stabilisieren kann.

Ich will auch unbedingt das Quetiapin absetzen. Es macht einen Zombie aus mir und ich bekomme keine Luft mehr durch die Nase. Dann brauche ich wieder Nasenspray dagegen. Das sind die 3 Stunden Schlaf nicht wert. Ich weiß, ich sollte es eigentlich langsam ausschleichen. Aber das halte ich nicht durch. Es geht mir einfach zu schlecht und die Zeit läuft mir davon. Ich sollte eigentlich morgen in die Psychiatrie. Aber ich habe eine solche Angst davor, dass ich es wohl nicht schaffen werde. Das ist eine Horrorklinik. Mit 3 Bettzimmern ohne Bad und WC. Mitten in der Pampa. Ich habe niemanden, der mich da wieder rausholen würde. Für solche Spielchen, wie sie Nillo berichtet, habe ich keine Kraft mehr.
Aber es gibt einfach keine Alternative. Die anderen psychosomatischen Kliniken sind zu weit weg. Mit dem Zug schaffe ich das nicht. Und eine Taxifahrt dorthin bezahlt die Kasse nicht. Meine Sozialarbeiterin ist in Urlaub und sie sagt, sie darf mich nicht in so weit entfernte Kliniken fahren.

Wenn ich doch nur jemanden hätte, der mir hilft. Ich bin so verzweifelt. Wie kann ich jemanden aus dem Forum finden, der in meiner Nähe wohnt?
Ich brauche schnell Hilfe.

LG
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Nach 2 Wochen wieder Quetiapin 25mg zum einschlafen. Wegen Nebenwirkungen (Verstopfte Nase, Verstopfung, Ataxien) wieder abgesetzt.
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von Murmeline »

Hallo Monk,

es ist natürlich schwierig, wenn die nächstgelegene Klinik kein angenehmes Umfeld hat und alternativen fehlen bzw. nicht erreichbar sind. Schutzraum und Versorgung steht aber an erster Stelle, denke ich.
Wie kann ich jemanden aus dem Forum finden, der in meiner Nähe wohnt?
Das ist schwierig, da ein Online-Forum ja anonym ist und normalerweise keine Angaben zu Wohnorten gemacht werden.
habe gestern Abend mal eine Venalafaxin probiert. Etwa 18mg. Habe dann natürlich eine schwere Angst- und Panikattacke bekommen und musste wieder mit Lorazepam kompensieren.
Du hast die Hälfte der kleinsten Einheit probiert, oder? Bei der heftigen Reaktion war das wohl zuviel. Womöglich kommst du mit einer ganz kleinen Dosis zurecht (wenige Milligramm, hast Du Kapseln mit Kügelchen)? Sicher ist das leider nicht, die Reaktionen sind sehr individuell.
Ich will auch unbedingt das Quetiapin absetzen.
Es könnte ein weg sein, es schrittweise zügiger abzusetzen, nicht auf einmal komplett weglassen. Ggf. hilft ja auch eine langsame Dosisreduktion nach unten, dass es sich etwas besser anfühlt.

kannst Du Dich aus der Klinik auch melden? Bitte pass auf Dich auf!

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Monk, es tut mir sehr leid das es dir so schlecht geht. Schau mal hier was Edgar in einem anderen Thread schrieb , Versuch es zumindest mal ob die Krankenkasse dir weiterhelfen kann. Wenn das nicht klappt geh besser in die Klinik , das geht ja so nicht weiter mit dir .
Lg Petra


vielleicht wäre das ambulante Betreute Wohnen für Dich eine gute, begleitende Unterstützung. Darunter zählen als Unterstützung in Deiner eigenen Wohnung regelmäßige Hausbesuche mit unterstützenden, entlastenden Gesprächen, Begleitung zu Arztterminen, wenn von Dir gewünscht, Hilfe bei Behördenangelegenheiten und finanziellen Belangen, Haushalt etc.

Die Kosten hierfür werden allerdings nur dann aus öffentlicher Hand bezahlt, wenn bestimmte Einkommens- und Vermögensgrenzen nicht überschritten werden.

Zudem gibt es noch die Möglichkeit - ohne dass Kosten für Dich entstehen - bei Deiner Krankenkasse nach der sogenannten "Integrierten Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen" zu fragen. Ich distanziere mich allerdings von der Bezeichnung psychische Erkrankungen, musste dies aber so schreiben, damit man bei der Krankenkasse weiß, wonach Du genau fragst.

Für mich sind es immer Menschen in Krisen und Notlagen.

Die Integrierte Versorgung hat im Grunde ein sehr ähnliches, aber noch weitergehendes (auch von den Zeiten her) Leistungsspektrum wie das ambulante Betreute Wohnen und wird auch von sozialen Trägern angeboten.
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
monk367
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Hallo,

habe mich am Dienstag selbst in die Psychiatrie eingewiesen.

Ich habe es aber nicht ausgehalten und bin am Mittwoch wieder nach Hause gefahren.

Ich sollte zuerst auf die Station 3b, dann auf die 3a. Dort sah es aus, wie in einer uralten heruntergekommenen Jugendherberge, mit 3 Bett-Zimmer. Weil ich gleich wieder gehen wollte, hat mir die Oberärztin ein Einzelzimmer auf der Station 31 angeboten. Das habe ich dann angenommen. Aber der Rest der Station war genauso unerträglich. Das Pflegepersonal war unfreundlich und abweisend. Das Essen an der Kotzgrenze. Frühstück und Abendessen musste man sich in der Küche selbst machen. Die Ärztin sprach nur gebrochen Deutsch. Die Patienten liefen herum wie Zombies. Niemand hat sich unterhalten. Im Speisesaal war es gespenstisch still. Bei der Essensausgabe wird man mit Medikamenten abgefüllt. Man wollte mir 300mg Seroquel geben. Ich habe aber abgelehnt. Als Alternative wurde mir Pipamperon als Schlafmittel angeboten. Habe ich aber nicht genommen.

Unter dem ganzen Klinikkomplex gibt es ein Tunnelsystem (Katakomben) über das man zu allen Stationen kommen kann. Es ist wie in einem Horrorfilm, nur viel schlimmer.

Mein Zustand hat sich leider nicht verbessert. Ich glaube, dass ich psychotisch geworden bin. Ich höre zwar keine Stimmen, aber anders lässt sich mein Zustand nicht erklären. Jetzt hänge ich leider wieder völlig in Luft. Aber in dieser Horrorklinik halte ich es nicht aus.

Das ambulante betreute Wohnen habe ich bewilligt bekommen. Aber da kommt dann nur einmal in der Woche für eine Stunde jemand zu mir nach Hause. Wegen Personalmangel ist bisher aber niemand gekommen. Wenn man anruft, wird man abgewimmelt. Das Geld dafür vom Sozialamt (586 EUR im Monat) wird aber trotzdem abkassiert.

Das Venlafaxin bekommt mir nicht mehr bzw. macht alles nur noch schlimmer. Mein Hausarzt hat keine Ahnung und keine Zeit. Von Psychiatern werde ich nur abgewiesen. Von anderen Kliniken werde ich auch abgewiesen. Ich hoffe, ich sterbe bald von alleine. Eine Patientenverfügung habe ich schon ausgefüllt.

Grüße
Monk
Diagnose: Schwere depressive Episoden, schwere Persönlichkeitsstörung.
Medikation: Venlafaxin 37,5mg >> Ende 2003 angefangen, dann über 2 Jahre hochdosiert auf 300mg
1. Absetzversuch: Ab Mitte 2005 über 3 Jahre Venlafaxin langsam wieder runterdosiert bis auf 37,5mg
Zusätzlich: Opipramol 50mg um die Absetzsymptome zu verringern
Von 2008 bis Ende 2014: Venlafaxin 37,5mg + Opipramol 25mg (war stabil und wollte es bleiben)
2. Absetzversuch: Venlafaxin 37,5mg abrupt abgesetzt und nur noch Opipramol 25mg - nach über 3 Monaten plötzlich nachts Angst-und Panikattacken, wieder auf Venlafaxin 37,5mg (1 Woche), aber keine Besserung. Deshalb wieder abgesetzt. Auch das Opipramol, weil es scheinbar die Angst-und Panikattacken verstärkt hat.
Neue Medikation: Quetiapin 25mg + Johanniskraut 900mg + Baldrian 650mg, 3 Monate (Das lief ganz gut, dann wieder Angst-und Panikattacken bekommen).
Wieder alles abgesetzt. Seitdem nur noch Lorazepam 1mg oder Zolpidem 10mg zur Nacht. Das hilft zwar, aber ich wache nach 3-4 Stunden wieder auf.
Nach 2 Wochen wieder Quetiapin 25mg zum einschlafen. Wegen Nebenwirkungen (Verstopfte Nase, Verstopfung, Ataxien) wieder abgesetzt.
Nach Aufenthalt in der Psychiatrie nur noch Trimipramin 50mg und Lasea.
Aktuelle Symptome: Schlaflosigkeit, Innere Unruhe, Schwindel, Depression, Angst.
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von Murmeline »

Hallo Monk,

Du hast es versucht und bist wieder zuhause.
Die schwierige Frage ist jetzt, wie es weitergeht.
Meine Sozialarbeiterin ist in Urlaub
Wann ist sie denn wieder da? Kannst Du einen Termin mit ihr machen und Möglichkeiten besprechen? Ggf. kann sie bzgl. des ambulanten betreuten Wohnens etwas Druck machen? Es ist nachvollziehbar, dass Du das nicht selbst schaffst, aber es ist auch unmöglich, wie die sich verhalten, und vielleicht kann sie da etwas intervenieren.
Ich glaube, dass ich psychotisch geworden bin.
Hm. Meines Wissens und aus Gesprächen mit einer Betroffenen leite ich ab, dass man diese Aussage nicht treffen würde, wenn man wirklich vor oder am Beginn einer Pychose steht. Das Abdriften in eine psychotischen Krise kommt natürlich nicht aus dem Nichts, aber sie hat zumindest nie bewusst erlebt, dass es wieder losgeht, sondern es dann nur im Rückblick gesehen, wann es umgeschlagen ist.

Ich denke an Dich. Bitte nicht aufgeben.
Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von padma »

hallo Monk, :)

das hört sich wirklich nach unerträglichen Zuständen in dieser Klinik an. :zombie: Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dir da helfen könnten.
Das ambulante betreute Wohnen habe ich bewilligt bekommen. Aber da kommt dann nur einmal in der Woche für eine Stunde jemand zu mir nach Hause. Wegen Personalmangel ist bisher aber niemand gekommen. Wenn man anruft, wird man abgewimmelt. Das Geld dafür vom Sozialamt (586 EUR im Monat) wird aber trotzdem abkassiert.
Da stimmmt was nicht. 1 Stunde kostet ca. 55 €, du hast also vermutlich 2 h pro Woche bewilligt bekommen ( 1 Stunde bedeutet 50 Minuten beim Klienten).

Geld bekommen sie nur für geleistete Stunden, das musst du gegenzeichnen.
Gibt es keinen anderen Anbieter, falls das mit dem nicht klappt?

Sind deine Schilddrüsenwerte vor kurzem mal gecheckt worden? Eine Über/Unterfunktion kann auch solche Symptome machen.

Bist du denn mit dem Nötigsten, Essen etc. versorgt? Notfalls könntest du einen Menüservice bestellen.
Das Venlafaxin bekommt mir nicht mehr bzw. macht alles nur noch schlimmer.
Es bleibt wirklich nur der Faktor Zeit. Dein ZNS wird wieder heilen, bitte versuche durchzuhalten.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von ganz normal »

Lieber Monk, das, was du beschreibst, klingt verdächtig nach einer Schilddrüsenüberfunktion, die sich extrem auf die Psyche auswirken kann.
Kannst du dich im Netz kurz in die Symptome einer Überfunktion einlesen und schauen, ob du dich in den Symptomen wiederfindest?
Ev. helfen dir dann nicht-selektive Betablocker, die dir aber der Arzt verschreiben muss. Die gibt man gegen eine SDÜ. Dann kann ich dir noch L-Carnitin empfehlen, es hilft gegen Schlaflosigkeit, Panik und Herzklopfen. Zwischen 1-4 gr. über den Tag verteilt, ev. auch mehr. Beides zusammen genommen könnte deinen Zustand erheblich bessern und sogar geringe Tavordosen ersetzen (Ich weiß, wovon ich da rede!). Wie genau stellst du dir die Hilfe, die du brauchst, vor?
Könnte dir Tagebuch-schreiben helfen, um der Einsamkeit zu entfliehen. Einfach alle Gedanken notieren, die dir gerade durch den Kopf gehen?
Es gibt auch die Telefonseelsorge, die zumindest ein offenes Ohr hat.

Ich möchte noch auf die rhetorische Frage oben von Jamie zum TSH eingehen und versuchen, sie zu beantworten. Es ist nicht ganz einfach.
Dass der TSH ständig innerhalb der Normwerte ist, obwohl du die Schilddrüsenhormondosis senkst, ist das Zeichen für eine Überfunktion. Allerdings wird die nur erkannt, wenn man die Werte im Verlauf sieht und dabei beachtet, dass die Hormondosen ständig gesenkt wurden. Man hat also mit 62 µg LT den gleichen TSH wie mit 75µg LT. Hätte man die Hormondosen nicht gesenkt (und damit die Überfunktionssymptome weiterhin ertragen), dann könnte man das auch in den Blutwerten erkennen. (Und dann gibt es leider Ärzte, die behaupten, das Senken einer Dosis um 12 µg würde man gar nicht merken, hatte ich auch schon öfters)

Was wohl auch noch eine Rolle spielt, ist Folgendes: Normalerweise geht man zur Blutabnahme nüchtern, man lässt also die Hormontablette weg, weil das so üblich ist und den echten Bedarf der SD zeigt. Lässt man sie aber nicht weg, dann kann man die Überfunktion richtig deutlich in den Blutwerten sehen. So war es bei mir: Mit Zittern, Panik und Unruhe (damals wusste ich noch nicht, dass das eine Überfunktion war) bin ich nachmittags ins Krankenhaus und habe mir Blut abnehmen lassen. Der TSH war bei 0,6, mit SD-Tablette. Für die Ärztin übrigens völlig normal, weil ja in der Norm :frust: . Dann ein paar Tage später habe ich mir beim Hausarzt wieder Blut abnehmen lassen, diesmal ohne vorherige Einnahme der Hormone und da war der TSH bei 1,2 . Da bin ich stutzig geworden. Erklären kann ich mir das nur so, dass durch das Absetzen der Psychopharmaka eine Überfunktion entsteht und wenn man dann noch SD-Hormone nimmt, steigern diese die Überfunktion enorm. Aber diese Überfunktion ist "unecht", nur aufgrund des Absetzens. Übrigens kann man auch mit einem TSH von 0,8 in der latenten ÜF sein. Das ist zwar eher selten, aber das gibt es. Ebenso wie manche schon mit einem TSH von 1,2 in der Unterfunktion sind (meinereiner).

Manchmal kann man die ÜF wohl auch nur an den freien Werten erkennen (ft3 und ft4), der TSH scheint recht normal, aber die freien Werte sind um die 100%.

Deshalb Monk, auch wenn dein TSH in die Normwerte passt, lies dir bitte die Symptome einer ÜF durch.

Alles Gute für dich, eine dicke Umarmung
gn
Hashimoto Thyreoiditis und Erfahrungen mit Cipralex
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo Monk,

du stirbst weder schnell noch alleine, du wirst kämpfen und überleben!

Du musst! Die Welt braucht dich noch! Wir brauchen dich! Und zwar lebendig und nicht tot.


:group: Wenn du magst, werde ich dich heute Abend in meine Meditation miteinschließen.

Jamie
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von monk367 »

Hallo Leute,

natürlich kann eine Schilddrüsenüberfunktion auch solche Symptome auslösen. Aber solange mein TSH noch im Normbereich liegt, interessiert das meinen Hausarzt nicht. Mein TSH war in den letzten Jahren auch sehr niedrig und ich hatte trotzdem keine Probleme.

In den psychiatrischen Kliniken wird man nicht ernst genommen. Die Unterbringung, die Versorgung und das Essen sind unter aller Sau. Man wird behandelt wie im Knast. Es gibt jetzt nur noch eine Klinik in der ich noch nicht war. Dort ist es aber auch nicht besser.
Entweder man bekommt Antidepressiva oder Neuroleptika verabreicht. Warum wollten die mir 300mg Quetiapin retard zum schlafen geben? Macht das einen Sinn? Hätte ich das Pipamperon nehmen sollen? In der anderen Klinik wollte man mir ein SSRI geben. Ich könnte zwar die Medis ablehnen, aber dann kann ich nicht schlafen. Benzos bekommt man nicht. Richtig versorgt wird man auch nicht. Es ist wirklich hoffnungslos.

Wie könnte ich denn in ein normales Krankenhaus kommen? Der Notarzt wird mich nicht mitnehmen, da meine Vitalfunktionen wahrscheinlich OK sind. Ich weiß auch nicht, wie ich meinen Zustand beschreiben soll: Hoher Blutdruck, Herzklopfen, Unruhe. Trotzdem wie paralysiert. Als ob ich unter Drogen stehen würde. Habe ständig das Gefühl zu kollabieren. Schaffe es kaum mich zu waschen oder etwas zu essen. Als ob man nach einer Operation aus der Vollnarkose aufwacht. Einschlafen geht aber nur mit Lorazepam. Habe letzte Nacht 2mg genommen, weil ich endlich mal eine Nacht durchschlafen wollte. Es ging mir dann aber auch nicht besser.

Ärzte versuchen dafür eine Schublade zu finden. Aber Absetzsyndrom gibt es ja nicht.

Vom SPDI kommt niemand. Einen anderen Anbieter gibt es hier nicht. Niemanden interessiert es, wie es mir geht. Ich muss alles alleine auf die Reihe bekommen. Die glauben alle, dass ich das nur nicht will. Aber es geht mir körperlich so schlecht. Ich kann das alleine nicht mehr länger durchhalten. Die psychiatrischen Kliniken werden mich auch umbringen. Ich weiß, ich wiederhole mich. Aber ich brauche dringend Hilfe!

Mit Hilfe meine ich, dass jemand aus dem Forum, der in meiner Nähe wohnt (Postleitzahl 76327), zu mir kommen könnte um mich zu unterstützen.
Bitte per PN melden.

LG
Monk
Diagnose: Schwere depressive Episoden, schwere Persönlichkeitsstörung.
Medikation: Venlafaxin 37,5mg >> Ende 2003 angefangen, dann über 2 Jahre hochdosiert auf 300mg
1. Absetzversuch: Ab Mitte 2005 über 3 Jahre Venlafaxin langsam wieder runterdosiert bis auf 37,5mg
Zusätzlich: Opipramol 50mg um die Absetzsymptome zu verringern
Von 2008 bis Ende 2014: Venlafaxin 37,5mg + Opipramol 25mg (war stabil und wollte es bleiben)
2. Absetzversuch: Venlafaxin 37,5mg abrupt abgesetzt und nur noch Opipramol 25mg - nach über 3 Monaten plötzlich nachts Angst-und Panikattacken, wieder auf Venlafaxin 37,5mg (1 Woche), aber keine Besserung. Deshalb wieder abgesetzt. Auch das Opipramol, weil es scheinbar die Angst-und Panikattacken verstärkt hat.
Neue Medikation: Quetiapin 25mg + Johanniskraut 900mg + Baldrian 650mg, 3 Monate (Das lief ganz gut, dann wieder Angst-und Panikattacken bekommen).
Wieder alles abgesetzt. Seitdem nur noch Lorazepam 1mg oder Zolpidem 10mg zur Nacht. Das hilft zwar, aber ich wache nach 3-4 Stunden wieder auf.
Nach 2 Wochen wieder Quetiapin 25mg zum einschlafen. Wegen Nebenwirkungen (Verstopfte Nase, Verstopfung, Ataxien) wieder abgesetzt.
Nach Aufenthalt in der Psychiatrie nur noch Trimipramin 50mg und Lasea.
Aktuelle Symptome: Schlaflosigkeit, Innere Unruhe, Schwindel, Depression, Angst.
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von Inge2 »

Hallo Monk,
ich fühle sehr mit Dir, ich bin derzeit in ebenso schlimmer Lage. Kein Schlaf, durchgehend Panikattacken und wirr und DR , uvm ....es tut mir so leid wie es Dir geht. Ich selber schreibe auch hier so wie Du um Hilfe, denn ich kann auch nicht mehr. ....
Natürlich brauchst Du Hilfe, evtl. Fühlst Du Dich nicht so alleine in der schlimmen Lage, wenn Du weißt da ist gerade jemand, dem es genauso geht. ich bin ebenso am Ende und weiß nicht wie es weitergehen soll. Lass uns gemeinsam aufrichten und Mut geben, auch wenn wir mutlos sind. Lass uns einer dem anderen schreiben...nicht aufgeben, noch einen Tag kämpfen, den wieder neu entscheiden, usw.
Auch mir glaubt niemand daß es Entzug ist, angeblich meine Angst aus meinem Leben, interessiert niemanden, dass die mich auf furchtbaren Entzig gebracht haben, die Ärzte sagen das gibt's nicht......schlimm und bin verzweifelt.
Meine Berichte sind unter.....neu hier..Opipramol zu schnell abgesetzt in Klinik. ......
Gerade vorhin habe ich ebenso wie Du hier um Hilfe geschrieben. Ich bin seit drei Monaten in der Klinik, dann heim, Habs aber nicht geschafft, dann jetzt wieder in die Klinik. Auch ich vertrage nix und die können mir nicht helfen...Aber... Es gibt einen Knopf zum Klingeln, bevor man in Ohnmacht fällt, es gibt ein Essen, was ich nicht mehr alleine richten kann. Ich laufe wie irre im Zimmer rum, die haben mich zu schnell runterreduziert, von 300 mg auf 12,5 gar in zwei Monaten, ich drehe durch, hab jetzt dann als ich die Klinik verlassen hatte dafür nur wenige Tage, wieder etwas aufdosiert, mußte aber wieder in die Klinik, eine andere, aber nun hilft das Opi mir nicht mehr, die Symptome werden immer schlimmer.....NL Verträge ich nicht, hab sie aber dennoch bekommen, nun nicht genommen. Sind doch große Parallelen bei uns, schlafen kann ich seit vielen Monaten so gut wie nix, ein bis zwei Stunden, dann beim Erwachen schlimmste Panik, durchgehend. ......... Sicher erkennst Du hier auch Deine Verzweiflung wieder.....ich möchte Dir nur zeigen... Lass uns gemeinsam kämpfen, vielleicht hat der eine oder andere für nur diesen Tag einen guten Satz. Geh in die Klinik, was Du nicht nehmen willst, schluckst halt nicht. Das, was Dir hilft nimmst Du, aber auch nur in der Menge wie Du selber entscheidest...irgendwann muß doch eine Dosis gefunden werden bei der es erst mal besser wird. .......ich hoffe dies auch jeden Tag...und...irgendwann hat der Körper, Deiner und meiner, sicher seine Selbstheilung etwas weiter in Gang setzen können...
Wenn Du meinen Threat liest, dann schau bitte in Ruhe die guten Antworten an, die ich Hier von dem Forum erhalten habe, es sind so gute Erklärungen und Ratschläge, die sicher auch für Dich zutreffen.
Hilft Dir ein Gebet ? Und wenn's nur für fünf Minuten ist, ......
Schon mal probiert... Alles locker lassen, sche.. Egal, annehmen, alles ist ok so wies gerade ist...o.ä?
Mir fällt das sehr schwer, weil ich ganz weit weg bin mit meinem Gefühl......aber ich probiere immer wieder
Ich werde heute sehr an Dich denken, denn auch ich muß die kommenden Stunden... Und weiter...erst mal überstehen.
Lass uns sagen. Wer weiß, vielleicht wird ja die heutige Nacht etwas besser ,,, kann doch alles sein. Augen zu und. Vertrauen, und morgen sehn wir weiter. Dann ma Gen wir Pläne für den nächsten Tag.
Könnte Dir leider gerade nicht viel weiter helfen......nur...Du bist jetzt gerade nicht alleine......
LG
Inge2
1991-1999 Diazepam, ...Wegen Rückenschmerzen .drei Mal Entzug,
2000--2009Opipramol letztlich bei. 50 mg Abend geblieben bis 2013. 2013Gleich auf 300 mg erhöht ,,hilft nicht mehr, 8 verschiedene Psychoharmaka Zaps, Herzprobleme Verwirrtheit , Kopfstrom, Irrsinn..weggelassen, 2014 Klinikweiter Opipramol 300 2015Juni stationär Klinik ii Opipramol reduziert in 3 Monaten von 300 mg auf null..Halluzinationen,?.immer schlechter. Amytriptillin...und NL! Zwang zur Erhöhung bis 175 starke NW .
Opipramol..... September..100 mg in Klinik dann .75 und auf 50 mg neu Amitryp dazu . ..18.09. 37,5 mg... Ärzte so bestimmt. .....28.09. 25 mg Opi Zwangsreduziert , Amitr erhöht...DR und verwirrt, stärkere Panik, Krämpfe ...01.10. 50 mg . heute wieder hochdosiert auf 50......19.11. 25 mg Opi ...noch Klinik.....175 mg Amitryptillin innerhalb zwei Wochen erhöht..beinahe nicht überlebt. damit Herzprobleme,jetzt Chlorprotixen
, Zuckungen, Krämpfe Strom, völlig wirr im Kopf, Ohnmachtsanfälle nach NL. .....Flucht nach Hause.....19.11. 100 mg Opi ..Hausärztin Versucht zwang zu mehr Psychoph, Ohnmacht nach mehr NL. ... 08.12. 62 mg , 22.12. = 50 mg ... starke Suizidgefühle, ich will aber leben,
26. 12.= 46 mg.... 5% , Angst nicht zu überleben .. b]06.01.16[/b].... 37,5 mg ., .. 11.01.= 46 mg.
: .Wahngefühle, Kopfdruck .8 mg , Gehirnwasseruntersuchung, Einweisung in Klinik, Flucht nach 5 Tagen
nur noch Opipramol in Reduzierung
05.04. ...42 mg ........hab 4 mg reduziert, war eh keine Besserung, durchhalten und weiter.
03.05. ...38 mg ........hab 4 mg reduziert , alles sehr schlimm, starke Suizidgefühle, NW und Entzug, sicher, aushalten.
15.05.....37 mg ........1 mg weniger....verwirrte Gedanken, unrealistisch, weiter machen. Überleben.
12.06.....33 mg........ ..........10.07.....30 mg..........07.08.= 27 mg.......04.09. = 25 mg ... alles noch gleich schlimm,
07.10. ...20 mg ...................04.11.....18 mg .... wöchentlich 0,5 reduziert........02.12 = 16 mg ....
.30.12.= 14 mg..... Muskel und Gelenkschmerzen, Heulkrämpfe, Schwindel, Sehstörungen.
Januar 17. 27.01. . .12 mg. .einiges leicht besser, aber merke starke NW nach Einnahme aber Entzug schlimm,
weiter wöchentlich, 0,5 oder nur 0,25 mg.. mg: 11,5 /11/ 10,5/ 10/ 9,5/ 9/ 8,5/ 8,25/8//7,5/7,25/
31.03. ... 7 mg. Merke jedes bisschen als NW und Entzug, immer noch.
01.05. ....6 mg. .....immer noch gleiche Entzugssymptome. Sehstörungen, Schwindel, DR.
01.06. ... 5 mg .... Schlimme Krämpfe, Dauerschwindel und wie ständig getrunken u d DR. Wann hört das bloß auf.
01.07. ....4 mg .... noch Schwindel, Sehstörungen, Angst, Depressionen, Schmerzen in Muskeln und Gelenken.
01.08. ....3 mg..... nicht geändert, aber ich halte durch, es wird....
01.09. ....2 mg .... jetzt geht's nicht mehr kleiner abzuwiegen, son Mini Krümel, fast nicht mehr zu sehen.
Dezember ........... Null, nix mehr, !!
2018.. Null aber noch starke Nachwirkungen der ganzen Jahre...." Entzug"

Symptome2015...2016Schwindel, Dauerangst, Panik, Amnesie n. Schlaf , Strom wie gelähmt.hin fallen...Sehstörungen.. Kopfkrämpfe, Zuckungen , zittern , kribbeln, DR, DP,verwirrt , Delirzustände. Oft orientierungslos ,
2017noch starker Schwindel, Sehstörungen, Angst, Heulkrämpfe, Angst , unrealistisches Denken .
sigli
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von sigli »

Liebe Inge2, liebe(r?) Monk,

bin einfach manchmal fasslungslos über soviel Leid, das die Psychopharmaka über so viele Menschen bringt. Ich wünschte, ich könnte helfen.

lg Sigli
[highlight=yellow]Wer kämpft, kann verlieren, wer aufgibt, hat schon verloren.[/highlight]

2.4.2018: Diazepam: 0 mg

[spoil]Mehrere Borreliosen

Substitution von ca. 125 bis 150 mg Musaril täglich mit 17,5 mg Diazepam innerhalb 12 Wochen. Nun Ausschleichen von Diazepam:

2013:

1.-14.11.: letzte Phase der Substituion: 0 Musaril + 17,5 mg Diazepam
15.11.: 5-4,5-7,5 = 17 mg: (1. Wo. sehr gut, 2. Wo. Albträume, psychisch labil, kann besser m. Stress umgehen)
29.11.: 5-4-7,5 mg = 16,5 mg: beginne wieder mit Sport, (Walking, Zumba Gold 1x/Wo.)
14.12.: 4,5-4-7,5 mg = 16 mg (mittags Unruhe und Kribbeln im Kopf)
19.12.: 5-5-6 = 16 mg
20.12.: 5,5-4-6,5 = 16 mg
23.12.: 6-4,5-5,5 = 16 mg: habe mich m. einer 3-Wochen-Pause stabilisiert
2014:
5.1.: 6-4-5,5 = 15,5 mg
20.1.: 6-3,5-5,5 = 15 mg (bin immer sehr müde tagsüber)
24.1.: 5,5-3,5-6 = 15 mg
3.2.: 5,5-3-6 = 14,5 mg
17.2: 5,5-2-6 = 13,5 mg
5.3.: 5-2-6 = 13 mg
22.3.: 5-1,5-6 = 12,5 mg
12.4.: 5-1-6 = 12 mg
2.5.: 4,5-2-5,5 = 12 mg (Unruhe ab 2. Wo., 3. Wo. hoher Blutdruck, Unruhe, Augendruck, Unterzuckerungsgefühle. 7 Wo. Pause, davon die letzten 12 Tage symptomfrei)
31.5.: 4,5-2-5 = 11,5 mg (3. bis ca. 7. Tag schwere Depr., 2. Wo. leichter, 3. Wo. gut)
12.7.: 4,5-2-4,5 = 11 mg (viel Streß, Gefühl Schwamm im Kopf)
2.8.: 4-2-4,5 = 10,5 mg (kaum Beschwerden, 3x/Wo. 1 St. Walken bzw. biken)
31.8.: 4-2-4 = 10 mg (weiterhin 3x/Wo. Sport), Zungenbrennen, depr. Gefühle
26.9.: 4-2-3,5 = 9,5 mg ENDLICH IM EINSTELLIGEN BEREICH!
8.11.: 4-2-3 = 9 mg. 10 Tage familiärer Besuch ohne Rückzugsmöglichkeit haben ihre Spuren hinterlassen.
6.12.: 3,5-2-3 = 8,5 mg. Basenbäder
2015:
6.1.: 3,5-1,5-3 = 8 mg. Basenbäder, Nux Vomica D12, Artischockensaft.
6.2.: 3-1,5-3 = 7,5 mg. Weiter Basenbäder. Walken.
8.3.: 3-1,5-2,5 = 7 mg. Recht stabil in den letzten 4 Wochen.
7.4.: 2,5-1,5-2,5 = 6,5 mg. Zähe Erkältung
1.6.: 2,5-1,5-2 = 6 mg
15.7.:2-1,5-2= 5,5 mg Depressionen u. Alpträume
12.8.: 2-1,5-1,5 = 5 mg
28.9.: 2-1-1,5 = 4,5 mg oft Bluthochdruckattacken ohne Grund, nehme Betablocker
2.11.: 1,5-1-1,5 = 4 mg
7.12.: 1,5-1-1 = 3,5 mg
2016:
17.1.: 1-1-1 = 3 mg; 13.3.: 1-0,67-1 = 2,67 mg; 18.4.: 1-0,67-0,67 = 2,33 mg; 7.6.: 0,67-0,67-0,67 = 2 mg; 4.7.: 0,67-0,33-0,67 = 1,67 mg; 9.8.: 0,67-0,33-0,33 = 1,33 mg; 13.9.: 0,33-0,33-0,33 = 1 mg; 5.11: 0,33-0-0,33 = 0,67 mg.
2017:
24.1.: 0,33-0-0,25 = 0,58 mg; 11.2.: 0,25-0-0,25 = 0,5 mg; 18.3.: 0,25-0-0,2 = 0,45 mg; 8.4.: 0,2-0-0,2 = 0,4 mg; 29.4.: 0,2-0-0,16 = 0,36 mg; 20.5.: 0,16-0-0,16 = 0,32 mg; 10.6.: 0,14-0-0,14 = 0,28 mg; 1.7.17: 0,125-0-0,125 = 0,25 mg; 24.7.17: 0,115-0-0,115 = 0,23 mg; 14.8.17: 0,105-0-0,105 = 0,21 mg; 7.9.17: 0,18 mg; 28.9.17: 0,15 mg; 20.10.17: 0,13 mg; 10.11.17: 0,11 mg; 3.12.17: 0,1 mg; 21.12.17: 0,09 mg.
2018:
10.01.18: 0,08 mg; 31.01.18: 0,06 mg; 20.02.18: 0,04 mg; 13.03.18: 0,02 mg.

2.4.2018: 0 mg
Cashi
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Re: Venlafaxin und Opipramol absetzen

Beitrag von Cashi »

Lieber Monk. Ich denke nicht dass eine persönliche Unterstützung möglich ist. Ich denke das kanm niemand leisten vor Ort zu sein und ist zu viel verlangt. Sorry. Vielleicht seh ich das auch falsch.
Lg Cashi
1996 erstmals Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb 2 Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
März 2011 Panikattacken. fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor angefangen. Beschwerden weg.
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober 5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wo Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16. 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16. 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig.wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla.Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16,
22.11.2016. 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 auf 48,6 mg
15.01.17 auf 46,17 mg
12.02.17 auf 43,50 mg
13.03.17 auf 41,40 mg
11.04.17 auf 39 mg Trevilor
01.05.17 auf 37,5 mg Trevilor. Halbzeit
28.08.17 auf 33.75 mg
25.09.17 auf 31.25 mg
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg
07.04.18 auf 30 mg
20.05.18 auf 29 mg
03.06.18 auf 28.12 mg
10.06.18 auf 27.5 mg
16.07.18 auf 26.87 mg
05.08.18 auf 26.56 mg
19.08.18 auf 26.25 mg
16.09.18 auf 25.62 mg
01.10.18 auf 25 mg
21.10.18 auf 24.37 mg
23.11.18 auf 23.12 mg
10.12.18 auf 22 mg
13.01.19 auf 21 mg
20. 01.19 auf 20 mg
Seither setze ich wöchentl. Bzw alle 2 Wochen je nach befinden ab
13.10.19 auf 9 mg
26.11.19 auf 5 mg
Die mg Angaben beziehen sich auf die Wirkstoffmenge. Nicht auf das Gesamtgewicht der Kügelchen
Seit 15.03.20 kein Medikament mehr
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