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Unterschiedlich große Pupillen. NW von Medikamenten?

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Horni
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Unterschiedlich große Pupillen. NW von Medikamenten?

Beitrag von Horni »

Hallo zusammen,
ich möchte mich mit einer Frage an euch wenden.
Seid mehreren Wochen habe ich abends bemerkt, dass ich unterschiedlich große Pupillen habe und ziemlich Lichtempfindlich bin.
Ich hatte schon einen MRT und Liquorwasser Entnahme, ohne Befund.
Früher hatte ich es nicht, also ist es nicht angeboren.
Meine Frage ist, ob Ihr so etwas kennt? Wie Wahrscheinlich könnte es an den Medikamenten liegen?
Ich würde mich über Antworten freuen.
Viele Grüße
Horni
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Verküpfung zum Paroxetin Betroffenen Thread:
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Murmeline
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Re: Unterschiedlich große Pupillen. NW von Medikamenten?

Beitrag von Murmeline »

Hallo horni,

Ich hab nur die Zusammenfassung dieses Artikels kurz überflogen aber da steht in der Linse sind auch Rezeptoren wie im Gehirn und daher denke ich ja, das hängt zusammen.

http://m.medicalxpress.com/news/2012-01 ... -link.html

Sehprpbleme beim Beginn, als Nebenwirkungen oder beim absetzen sind bekannt. Es gibt also Auswirkungen der Medikamente auf die Augen.

Grüße murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Horni
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Re: Unterschiedlich große Pupillen. NW von Medikamenten?

Beitrag von Horni »

Vielen dank Murmeline.
Es ist wirklich erstaunlich wie viele Sinnesorgane die Medikamente beeinflussen.
Ich habe naturell sowieso meine Augenprobleme (Keratokonus Erkrankung) und dann noch diese Psychiopharmaka:(
LG Horni
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Nillo
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Re: Unterschiedlich große Pupillen. NW von Medikamenten?

Beitrag von Nillo »

Psychopharmaka haben sogar Auswirkungen auf die Augenmuskulatur. Und diese Aussage habe ich von einem Arzt bekommen.
Natürlich beeinflussen Sie auch entsprechende Stellen im ZNS.
[spoil]Therapien:[/b]
Tagesklinik 12/2013-02/2014
1 Jahr Psychoanalytische Therapie bis 09/2014
Psychiatrie (wg Absetzerscheinungen) 09/2014-01/2015
Psychosomatische Klinik 6 Wochen 06/07 2017
Verhaltenstherapie seit 02/2015

Medikation:
einige Male Sertralin versucht, jedoch nie vertragen
ab 05/2013 Mianserin 30mg
ab 10/2013 Mianserin 60mg
ab 01/2014 Mianserin 30mg (in der Tagesklinik plötzlich reduziert, mit Absetzerscheinungen Panik, Übelkeit, Schwindel, etc., ca 4 Wochen)

Absetzversuch:
Juni 2014: plötzlich abgesetzt, heftige Absetzerscheinungen nach ca 2 Wochen (Panik ohne Ende, Übelkeit, Schwindel, Augendruck, Unruhe, etc.)
erneut 30mg Mianserin mit wenig Besserung
seit 18.08.2014 15mg Mianserin
seit 27.08.2014 10mg Mianserin
seit 05.09.2014 5mg Mianserin
seit 15.09.2014 0mg
seit 23.09.2014 5mg Mianserin
seit 25.09.2014 0mg Mianserin (paradoxe Wirkung!!!)

seit 25.09.2014 Opipramol 50mg
seit 29.09.2014 Opipramol wieder weg

16.10.2014 22. Tag ohne Mianserin, gerade so aushaltbar mehr nicht
20.10.2014 26. Tag ohne Mianserin, tatsächlich Besserung der Unruhe. Schlaf unruhig, Ängste leicht besser aber immer noch einschränkend
04.11.2014 41. Tag ohne Mianserin, körperlich etwas leistungsfähiger, Derealisation und Sehstörungen besser. Unruhe teils besser, teils aber auch nicht
30.11.2014 deutliche Besserung der Symptome
Mitte Dezember: alles wieder von vorne
01.02.2015: Schlechte Tage werden eher seltener, Arbeit wieder aufgenommen.[/spoil]
18.07.2015: Abschluss, Ende, Aus, Vorbei! Geschafft!
10.01.2017: Einnahme von einer Tablette Levofloxacin, alles wieder von vorne!
21.03.2017: nach mehreren Zahnbehandlungen weitere Verschlechterung aller Symptome
31.05.2017: Zustand weiterhin sehr schlecht, Augenprobleme massiv, körperliche Leistungsfähigkeit fast bei 0
07.08.2017: zwischenzeitlich mal etwas besser in der Psychosom. Klinik, danach nach Sonnenbad so schlecht wie am Anfang...
22.08.2017: Augen wieder deutlich schlechter. Unruhe besser. Aber bei kleinster körperlicher Anstrengung massiv Druck in Brust
17.10.2017: leichte Besserung, körperlich etwas besser aber bei kleinster Anstrengung massiv Druck in Brust, Hochstimmung bei kleinster Anstrengung und Freude
14.11.2017: massive Verschlechterung, Depersonalisation, Derealisation so schlimm wie nie, körperlich zu nichts fähig.
08.01.2018: minimale Verbesserung, Depersonalisation und Derealisation besser. Körperlich etwas leistungsfähiger, massives Körpertemperaturproblem
13.01.2018: Derealisation und Depersonalisation wieder voll da.
02.02.2018: komplett bettlägrig, Körpertemperaturproblem, Herz bei kleinster Anstrengung, Kopf mal leer mal angespannt, grausam
29.04.2018: Depersonalisation löst sich langsam auf. Körperlich geht nix, bettlägrig. Kopf schwillt bei kleinster Anstrengung an, Augenproblem massiv und schwankend, kein Schlaf
15.06.2018: Körperlich leichte Besserung. Hülle über ganzem Körper und Augen. Keine Gefühle. Wahrnehmungsstörungen, komischer Kopf, kein Schlaf
Jamie
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Re: Unterschiedlich große Pupillen. NW von Medikamenten?

Beitrag von Jamie »

Hallo horni,

eine Verwandte hat unter Psychopharmaka-Einfluss (AD und Benzos) mal beim Optiker einen Sehtest machen lassen. Der fiel so schlecht aus, dass der Optiker sie als "fast blind" bezeichnete und sie panisch zum Augenarzt komplimentierte.
Ein paar Tage später beim Augenarzt war das Ergebnis des Sehtests allerdings völlig normal; der Augenarzt erklärte meiner Verwandten, dass Psychopharmaka einen großen Einfluss auf die Augen hätten; außerdem reiche es manchmal aus, seelisch einen schlechten Tag zu haben und keine Medikamente zu nehmen, um ein seltsames Testergebnis zu bekommen - solche Patienten habe er auch schon gehabt.
Inwieweit das auch auf verschieden große Pupillen zutrifft ist mir nicht bekannt, aber ich tippe mal, das fällt in das Spektrum.

Grüße
Jamie
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Re: Unterschiedlich große Pupillen. NW von Medikamenten?

Beitrag von Horni »

Danke für eure Kommentare,
ich vermute auch dass es auf die Medikamente zurückzuführen ist.
Damals als ich Paroxetin abgesetzt habe, hatte ich enorme Lichtempfindlichkeit, was wie ich später erfahren habe bei dem Teufelszeug Paroxetin normal ist. Ich musste zum Teil mit Sonnenbrille arbeiten gehen.
Nun nehme ich leider einiges mehr an Medikamenten. :cry:
Ich kann nur hoffen das sich das alles mit der Zeit normalisiert.
Mein Körper hat in der letzten Zeit eine menge durchgemacht.
Schlimm fände ich es nur das das für immer so bleibt...
Was könnte sich eher auf die Augen auswirken Venlafaxin, Lyrika oder Risperdal?
Noch mal vielen Dank für eure Antworten
Grüße
Horni
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Re: Unterschiedlich große Pupillen. NW von Medikamenten?

Beitrag von Nillo »

Ich glaube nicht, dass man pauschal sagen kann, ob es jetzt Venlafaxin, Lyrika oder Risperdal ist.
Alle drei zählen ja jetzt nicht zu den Medikamenten, die gerade harmlos sind.
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Medikation:
einige Male Sertralin versucht, jedoch nie vertragen
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ab 10/2013 Mianserin 60mg
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Absetzversuch:
Juni 2014: plötzlich abgesetzt, heftige Absetzerscheinungen nach ca 2 Wochen (Panik ohne Ende, Übelkeit, Schwindel, Augendruck, Unruhe, etc.)
erneut 30mg Mianserin mit wenig Besserung
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seit 27.08.2014 10mg Mianserin
seit 05.09.2014 5mg Mianserin
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seit 25.09.2014 Opipramol 50mg
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16.10.2014 22. Tag ohne Mianserin, gerade so aushaltbar mehr nicht
20.10.2014 26. Tag ohne Mianserin, tatsächlich Besserung der Unruhe. Schlaf unruhig, Ängste leicht besser aber immer noch einschränkend
04.11.2014 41. Tag ohne Mianserin, körperlich etwas leistungsfähiger, Derealisation und Sehstörungen besser. Unruhe teils besser, teils aber auch nicht
30.11.2014 deutliche Besserung der Symptome
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07.08.2017: zwischenzeitlich mal etwas besser in der Psychosom. Klinik, danach nach Sonnenbad so schlecht wie am Anfang...
22.08.2017: Augen wieder deutlich schlechter. Unruhe besser. Aber bei kleinster körperlicher Anstrengung massiv Druck in Brust
17.10.2017: leichte Besserung, körperlich etwas besser aber bei kleinster Anstrengung massiv Druck in Brust, Hochstimmung bei kleinster Anstrengung und Freude
14.11.2017: massive Verschlechterung, Depersonalisation, Derealisation so schlimm wie nie, körperlich zu nichts fähig.
08.01.2018: minimale Verbesserung, Depersonalisation und Derealisation besser. Körperlich etwas leistungsfähiger, massives Körpertemperaturproblem
13.01.2018: Derealisation und Depersonalisation wieder voll da.
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Re: Unterschiedlich große Pupillen. NW von Medikamenten?

Beitrag von Mak »

Hallo Horni,

als ich auf Deinen Beitrag gestoßen bin, blieb mir fast das Herz stehen.

Ich hatte das selbe Symtom und bin deshalb fast wahnsinnig vor Angst geworden. Damals, als ein Freund von mir mich auf die Pupillendifferenz aufmerksam machte, lief ich von Arzt zu Arzt. Natürlich hatte niemand eine Erklärung.

"Das haben sie sicher schon von Geburt an" war die Aussage der Ärzte. Sogar die Citalopram hatte ich in Verdacht, aber meine Ärztin brachte die Medikamente nicht damit in Verbindung.

Ich dachte wirklich ich hätte einen Tumor im Kopf. Irgendwann habe ich es dann ignoriert und verlor auch die Angst.

Schön, dass Du das hier veröffentlichst. Dann müssen Andere diese Angst vielleicht nicht durchmachen.
2007 Citalopram 20 mg
27.11.14 Vom Arzt empfohlener Kaltentzug mit starken Absetzsymptomen (Schlafstörungen, Schwindel, Überempfindlichkeit, Angst, ...)
04.12.14 wieder aufdosiert auf 20 mg noch ein paar Tage Schlafstörungen
Neuer Absetzversuch (diesmal ausschleichen) folgt in Kürze
22.12.14 19 mg keine Absetzsymptome (1 Woche)
29.12.14 18 mg keine Absetzsymptome (1 Woche)
06.01.15 17 mg keine Absetzsymptome (1 Woche)
12.01.15 16 mg häufig unterschwellige Kopfschmerzen, Wetter oder Absetzsymptome?! (1 Woche)
19.01.15 15 mg keine Absetzsymptome, Kopfschmerzen weg (1 Woche)
26.01.15 14 mg keine Absetzsymptome (1Woche)
02.02.15 13 mg keine Absetzsymptome (1 Woche)
09.02.15 12 mg Kopf- u. Nackenschmerzen, gelegentlich Schwindel u. Übelkeit, Konzentrationsprobleme, Weinanfälle, sehr gestresst und überempfindlich - Pause mit dem Absetzen :( (2 Wochen)
23.02.15 11 mg hin und wieder Nacken- + Kopfschmerzen, depressive Phasen
07.03.15 immer noch 11 mg. pychische Verfassung sehr gut, keine Symptome, außer leichte Übelkeit
09.03.15 10 mg keine Absetzsymptome
18.03.15 9 mg psychische Erschöpfung, Herzschmerzen... langsame Besserung
30.03.15 8,5 mg keine Absetzsymptome
05.04.15 8 mg z. T. sehr müde
13.04.15 7,5 mg ok
19.04.15 7 mg Darmgrippe, sonst keine Beschwerden
26.04.15 6 mg Herpes, sonst keine Beschwerden
04.05.15 5 mg keine Beschwerden
11.05.15 4 mg grippaler Infekt, leichte Unzufriedenheit (Wut)
22.05.15 3,5 mg keine Beschwerden
31.05.15 3 mg keine Beschwerden
05.06.15 2,5 mg keine Beschwerden
08.06.15 2 mg keine Beschwerden
12.06.15 1,5 mg keine Beschwerden
15.06.15 1mg ENDSPURT!!!!
19.06.15 0,5 mg etwas konfus, schreckhaft, lebhafte Träume
22.06.15 o mg aus und vorbei, mit dem festen Entschluss niemals niemals niemals wieder Psychopharmaka anzurühren.

Viel Kraft an alle, die sich noch auf dem Weg befinden! Auch Euer Weg führt zum Ziel - ein medikamentenfreies selbstbestimmtes Leben!

Aktualisiert:

wenige Monate danach: Schwangerschaft
Geburt im Mai 2016
Baby war 3 Monate lang Schreikind. War nervlich sehr gestresst und verzweifelt. Danach blieb eine innere Unruhe, z. T. depressive Verstimmungen und Angstgefühle.

Symptome wurden schleichend schlimmer

Mitte Januar beschlossen psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

ab 26.01.16 Verhaltenstherapie
und Akkupunktur + Vitaminspritzen
31.01.17 Johanniskrauteinnahme
Bluttest ergab Progesteronmangel
02.02.17 Progesterincreme 3% jeden 2ten Tag
Stimmungsschwankungen wurden immer stärker

ab etwa 13.02.17 sehr schlimme Angstzustände, Unruhe, zittriges Gefühl, Schwindel, Herzschmerzen, Verzweiflung, Grübeln - dann plötzlich wieder alles wie weggeblasen/im Minutentakt

17.02.17 Progesteroncreme weggelassen
22.02.17 erster komplett symptomfreier Tag, als wäre nie was gewesen
Without
Beiträge: 6
Registriert: 01.11.2016 15:43

Re: Unterschiedlich große Pupillen. NW von Medikamenten?

Beitrag von Without »

Hallo zusammen,
Ich habe vor Ca. 10 Wochen auch eine Pupillendifferenz bekommen bzw. bemerkt. Habe heute MRT vom Kopf gemacht und werde auch bald noch zum Augenarzt gehen. Mal gucken was für Ergebnisse das bringt. Aber auch bei mir liegt der Verdacht stark auf dem Venlafaxin, bzw. dem gescheiterten Absetzversuch. Schlecht sehen tue ich auch und auch lesen kann ich nicht. Ist hier jemand bei dem die Pupillendiffernez wieder verschwunden ist? Im Netz habe ich noch einen Beitrag gefunden, wo jemand geschildert hat, dass bei Absetzen des Venlafaxins die Differenz wieder verschwunden ist.
Sommer 2013
---> habe mich mit stark depressiven Symptomen zu einer Notaufnahme begeben
---> Eindosierung von Venlafaxin bis auf 75 mg
Oktober 2013
---> Beginn einer tiefenpsychologischen Therapie
---> mir ging es nach ca. 4 Wochen so gut, dass ich mit Absprache der Psychiaterin Venlafaxin nach 6 Monaten in einem sehr schnellen Schritt (vllt 10 Tage 37,5 mg) komplett abgesetzt habe
---> O-Ton der Psychiaterin: "75 mg ist eine so geringe Dosis...setzen Sie es einfach ab" Heute weiß ich es besser
---> die Therapie habe ich auch kurze Zeit später beendet (10 Therapiesitzungen)
August 2014
---> Auftreten heftigster Symptomatik: trotz 25 mg Quetiapin nur 2 Std. Schlaf pro Nacht und tagsüber war ich ein Zombie auf dem Sofa, jeder Schritt tat mir weh, kein Antrieb, extremes Herzklopfen, Orientierunglosigkeit, kein Appetit, Sinnlosigkeit
---> Vor allem das AUftreten des extremen Herzklopfens war neu, die anderen Symptome waren in ihrer Ausprägung viel stärker
---> wieder 75 mg Venlafaxin: keine Verbesserung...6 Wochen kein Schlaf
Oktober 2014 - Januar 2015 stationärer Aufenthalt
---> hohe Dosis an Quetiapin: zunächst 100 mg und gegen Ende 50 mg
---> im Laufe der Therapie Erhöhung der Venlafaxin-Dosis auf 112,5 mg
---> Symptome wurden mit Wiedereintritt der Anfangserkrankung gedeutet
---> Endgültige Trennung von Freundin resultierte in erheblicher Besserung der Symptomatik (ich hatte eine sehr belastende On-Off-Beziehung)
Januar 2015
---> Venlafaxin auf 75 mg eingestellt
---> Quetiapin ausgeschlichen: Entzugssymptome waren spürbar aber sind nach ca. 2 Wochen verschwunden
---> Zustand wieder wunderbar
---> ich habe meinen Krankheitsverlauf so interpretiert, dass die Beziehung sowie ein anspruchsvolles Studium und Kiffen mich krank gemacht hatten und die Beseitigung dieser Auslöser mich wieder gesund gemacht hatten..ich dachte die Medikamente hatten gar keinen großen Einfluss auf die Besserung
Mitte - Dezember 2015 Verhaltenstherapie
---> diese habe ich provisorisch auf Anraten meiner Psychatering durchgeführt
---> Venlafaxin auf 37,5 mg reduziert (November 2015)
---> im Nachhinein betrachtet habe ich schon im Dezember leichte Konzentrationsprobleme, Wortfindungsstörungen
Februar 2016
---> Beginn meiner neuen Arbeitsstelle (erste nach dem Studium)
---> plötzliches Auftreten meiner gesamten Symptomatik: starker Schwindel, leicht depressiv, Verwirrt, keine Konzentrationsfähigkeit mehr, Schlafstörungen, starkes Herzklopfen
---> Venlafaxin eingenmächtig auf 75 mg erhöht
---> die Psychiaterin des Krankenhauses hatte wenig Zeit, deswegen begann ich mit der Suche einer neuen Psychiaterin
---> diese hat mir bis heute aber auch keine neuen Erkentnisse mehr erbracht (ich hole dort nur noch meine Rezepte ab)
---> ich habe noch einen Versuch bei einem Geistheiler gestartet... ohne Erfolg
November 2017
---> Dosis bis heute unverändert gelassen und werde auch weiterhin nach den Empfehlungen in diesem Forum handeln
---> verstärktes Herzklopfen ist weg, Konzentrationsfähigkeit ist immer noch sehr schlecht (mit Schwankungen), Schlaf ist mal besser mal schlechter, fühle mich oft noch wackelig auf den Beinen, mir wird schnell schwindelig, so gut wie gar nicht depressiv
Januar 2018
Absetzstart:
24.1.2017 75 mg ---> 67,5 mg
Jamie
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Re: Unterschiedlich große Pupillen. NW von Medikamenten?

Beitrag von Jamie »

Hallo without, :)

da wir einige mit Augenproblemen haben, evtl. auch Pupillendifferenz, stehen die Chancen ganz gut, dass du auf deine Anfrage in den nächsten Tagen Feedback bekommst.

Wir würden dich trotzdem bitten, falls du Fragen zu deinem AD hast oder absetzen willst, einen eigenen Thread in der Rubrik "Hier bist du richtig" zu eröffnen und dich vorzustellen :), da wir keine "Kreuzberatung" in den Threads anderer Teilnehmer anbieten wollen und können, da das sonst chaotisch wird. Danke für dein Verständnis :roll: .

Willkommen im Forum

Unser Augenthread
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=12564

Jamie
Zuletzt geändert von Jamie am 18.01.2018 17:20, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link eingefügt
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Re: Unterschiedlich große Pupillen. NW von Medikamenten?

Beitrag von Traurige »

Hallo Horni,

ich hatte das auch, also unterschiedlich große Pupillen, beim Beginn der Einnahme von Duloxetin, als die Dosis von 30 mg auf 60 mg gesteigert wurde.

Bei mir ist nach Einer Woche alles wieder normal gewesen.

Liebe Grüße
von Maria
1999 Burnout mit Diagnose V.a. paranoide Psychose, vorübergehende psychotische Störung (Medikament: Perazin, 60 mg; 2003 langsam ausgeschlichen ohne Probleme)
2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen (Medikament: Duloxetin 60 mg)
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg), Angststörung
April 2019 1 Woche Klinik, Diagnose schwere Depression mit psychotischen Symptomen
November 2019 eine Woche Klinik wegen Depression und Panik, Ängsten. Steht auch wieder psychotische Symptome drin :cry:

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.
November 2019 Hygroton wird durch Ramipril ersetzt. Dieses entwässert nicht. Gewichtszunahme.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox
inzwischen wieder erhöht auf 50 Mikrogramm (genauen Zeitpunkt muss ich recherchieren)
ab 03.04.2019 25 Mikrogramm Eferox
29.01.2020 derzeit 50 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage - massive gynäkologische Blutungen
Januar 2020 Ausschabung

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
01.10.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,375 auf 0,25 mg
ab Anfang April 2019 Erhöhung Risperidon von 0,25 auf 0,5 mg

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