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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch ein frohes 2021.

An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.

Erste Hilfe ... Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

Grüße vom Team

chicoline: nach 12 Jahren AD...

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
chicoline
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chicoline: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von chicoline »

und etlichen gescheiterten Versuchen und mit liebevoller Begleitung durch meinen Freund, starte ich zum letzten Mal....mit den Impulsen hier aus dem Forum wird es jetzt klappen.
Hallo in diese illustre Runde....wie schön euch gefunden zu haben.

Ich bin 46 Jahre, arbeite in der ambulanten psychiatrischen Betreuung und bin als Heilpraktikerin für Psychotherapie in eigener Praxis tätig.

Trotz meines Wissens um viele Dinge ist es mir bislang nicht gelungen dauerhauft von ( jetzt seit ca 10 Jahren) von Venlafaxin 150mg ab zu kommen. Vorher war es Paroxitin und Fluexitin.

Viele Fehlinformationen und Banalisierungen haben mich in den letzten Jahren begleitet. Hinzu bei jeden Verusch die Angst das die Grunderkrankung wieder auftritt. Mein Leben hat sich jedoch seit einer großen Krise von 2001 bis 2003 verändert. ich habe alle Ziele erreicht ....jetzt ist der Zeitpunkt gekommen und das nötige wirkliche wichtige Wissen um Dinge und wie es gehen kann. Ich freu mich mich darauf wieder an meine ECHTEN Gefühle zu kommen. Freue mich auf ein Leben ohne AD ....Vieles hat mir gestern hier noch zusätzlichen Mut gemacht und ich habe das große Glück....es ist ein Geschenk....einen Mann an meiner Seite zu haben, der sowohl die fachliche als auch die emotionale Intelligenz hat und jede Menge Liebe für mich in seinem Herzen trägt. Ich wünsche euch allen so einen Menschen...der die Zeit emotionaler Schwankungen, körperlicher Erscheinungen und allem was sonst so auftritt , mit Euch aushält....In diesem Sinne......euch allen viel Erfolg und immer mit recovery.....gebt die Hoffnung niemals auf...liebe Grüße U. :schnecke:
Zuletzt geändert von FineFinchen am 23.10.2019 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
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LinLina
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von LinLina »

Hallo chicoline,
Herzlich willkommen, schön dass du das ADFD gefunden hast!
Du kennst dich ja wie du selbst sagst schon recht gut aus. Aber die Unterstützung hier ist wirklich vielmehr wert als die reine Information.
Super auch, dass du einen verständnisvollen Partner an deiner Seite hast!
Das hört sich doch sehr gut an. Beste Vorraussetzungen :-)
lg Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
padma
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von padma »

hallo Chicoline, :)

herzlich wilkkomen im ADFD.

Klasse, dass du jetzt das Ausschleichen systematisch angehen möchtest. :D

Da du schon eine lange AD Geschichte und sowie ich dich verstanden habe, auch schon einige Absetzversuche hinter dir hast, wirst du vermutlich viel Geduld brauchen.

Wenn du magst, unterstützen wir dich gerne.
Wir freuen uns auch über regelmässige Verlaufsberichte.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
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Was finde ich wo im Forum
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Tritone »

Liebe ADFD-Community, ich bin wirklich dankbar, dass meine Freundin Chicoline euch im www gefunden hat...und als ihr Freund bin ich dankbar für eure Unterstützung in dem Weg, den wir beide gemeinsam beim Absetzen des Venlas gehen werden - egal wie lange er dauern wird, egal wie beschwerlich er manchmal sein wird, egal was wir zusammen erfahren und erleben werden. Am Ende dieses Weges steht aber ein selbstbestimmtes Leben für meine Chicoline, ein Leben in dem Gefühle in ihrer ganzen Vielfalt wahrgeommen werden können, in dem nicht das dumpfe "Gefühl" im Vordergund steht, "nichts fühlen zu können". Und wenn ihr in die Augen von Chiocline blicken könntet - so wie ich - könntet ihr verstehen, was sich hinter dem Venla-Nebel für ein wertvoller und einzigartiger Mensch versteckt, dessen tiefster Wunsch es ist, sich von der Venla-Kette zu befreien - ein Mensch, der mir soviel bedeutet und der es einfach verdient hat, das Absetzen zum Erfolg zu bringen.
Und weil wir auf diesem Weg eure Unterstützung brauchen, habe ich mich ebenfalls hier angemeldet.
Und für meine Chicoline: Si può fare - wir schaffen das schon ; ; ;
<3
Sommersprosse
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Sommersprosse »

Hallo Chocoline, hallo Tritone

auch ich begrüße Euch recht herzlich hier im ADFD.

Bei Dir Chocoline sind es (nur) :frust: 10 Jahre AD - bei mir 35 Jahre :frust: :frust:, seit Herbst/2011 ebenfalls Trevilor.
Auch ich möchte mich befreien und habe heute mit der Reduzierung angefangen.

Ja...es ist schön zu wissen und tut gut wenn man einen lieben Partner an seiner Seite hat :wink:
Ich wünsche Euch bei uns einen guten Erfahrungsaustausch und viel Erfolg beim Absetzen des ADs.

Viele liebe Grüße
schickt Euch Sommersprosse
Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

2. Reduzierungsverlauf:
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chicoline
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von chicoline »

vielen Dank für eure lieben , mutmachenden Antworten. Ich habe vor ca 3 Wochen von 150mg auf 112,5 reduziert, weil ich nur als nächste Größe 37,5mg habe...bis jetzt...habe Venla von CT und nach euren Infos erst festgestellt das da Kugeln drin sind. Sind also mehr als 10%.Ich versuche es zunächst so, noch ein paar Wochen und mach dann , mit anderer Firma und Pellets mit der 10% Methode weiter.
das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen
ab

27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen Zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


es geht weiter...seit 6.1.2018

35,5 mg Venlafaxin


Ca 30mg Venlafaxin seit 11.8.2018

ca 20 mg Venlafaxin seit 15.4.2019

ca 18mg Venlafaxin seit 02.12. 2019 ( 67 Kügelchen)

ca 17mg Venlafaxin ( inzwischen von TAD) seit 21.2.2020 ( 65 Kügelchen)

Nebenwirkungen die ich bislang spürte, habe oder hatte:
Schwamm im Kopf
Müdigkeit
Schlafstörungen
unruhige Beine, Missempfindungen
allgemeine Unruhe
nie entspannen können
Störungen der Libido
erschöpft sein
Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
Geräuschempfindlichkeit
starke Stimmungsschwankungen
zeitweise Gleichgültigkeit
Lustlosigkeit
Konzentrationschwierigkeiten
Antriebslosgkeit
Gedankenkreisen
erhöhte Leberwerte
Heißhungerattacken abends
Traurigkeit und dann nicht weinen können
innere Leere
Ängste
Lisamarie
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Lisamarie »

Hallo ihr beiden,

Auch von mir herzlich willkommen im ADFD.

Schön das ihr den Weg ins ADFD gefunden habt. Ich weiß wie wichtig ein unterstützender Partner ist , bin selbst seit 37 Jahren glücklich verheiratet und auch mein Mann begleitet mich beim Absetzen und unterstützt mich so gut er kann. Und dann habt ihr jetzt noch das ADFD im Rücken also kann es nur aufwärts gehen.

Was du noch beachten solltest wenn du einen anderen Hersteller nimmst das du nicht direkt nach der Umstellung weiter reduzierst, sondern erstmal schaust ob du den Herstellerwechsel verträgst , manche von uns haben ein so sensibilisiertes ZNS das sie es nicht vertragen . Also lieber erstmal zwei Wochen abwarten bevor du mit dem neuen Herstellerpräperat runterdosierst.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
chicoline
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von chicoline »

Hallo Lisamarie, danke für den Hinweis......das wird sicher noch ein gang werden...Venla von CT war eines der wenigen generika das ich vertragen habe...es durfte eben nur von CT sein.....aber wenn ich auf Kügelchenmethode will , muss eines der wenigen Medis von Neuraxpharm, Hexal oder Winthorp(weiß nicht genau ob die firma so heißt) funktionieren...trevilor selber wird ja von der kasse nur noch mit hohen eigenanteil bezahlt...ich glaube der liegt bei 250 euro :evil: :evil:

Wenn ich es nicht vertragen muss ich wohl schaben..... :shock: :shock: :shock: ...

abendliche grüße
ulli
das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen
ab

27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen Zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


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35,5 mg Venlafaxin


Ca 30mg Venlafaxin seit 11.8.2018

ca 20 mg Venlafaxin seit 15.4.2019

ca 18mg Venlafaxin seit 02.12. 2019 ( 67 Kügelchen)

ca 17mg Venlafaxin ( inzwischen von TAD) seit 21.2.2020 ( 65 Kügelchen)

Nebenwirkungen die ich bislang spürte, habe oder hatte:
Schwamm im Kopf
Müdigkeit
Schlafstörungen
unruhige Beine, Missempfindungen
allgemeine Unruhe
nie entspannen können
Störungen der Libido
erschöpft sein
Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
Geräuschempfindlichkeit
starke Stimmungsschwankungen
zeitweise Gleichgültigkeit
Lustlosigkeit
Konzentrationschwierigkeiten
Antriebslosgkeit
Gedankenkreisen
erhöhte Leberwerte
Heißhungerattacken abends
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Cashi
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Cashi »

Hallo ihr beiden. Auch ich hab am 30.09. begonnen das Trevilor zum wieder holten male abzusetzen. Ich starte aber nur mit 5 Prozent. Diesmal werden wir es schaffen.
Lg cashi
1996 erstmals Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb 2 Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
März 2011 Panikattacken. fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor angefangen. Beschwerden weg.
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober 5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wo Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16. 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16. 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig.wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla.Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16,
22.11.2016. 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 auf 48,6 mg
15.01.17 auf 46,17 mg
12.02.17 auf 43,50 mg
13.03.17 auf 41,40 mg
11.04.17 auf 39 mg Trevilor
01.05.17 auf 37,5 mg Trevilor. Halbzeit
28.08.17 auf 33.75 mg
25.09.17 auf 31.25 mg
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg
07.04.18 auf 30 mg
20.05.18 auf 29 mg
03.06.18 auf 28.12 mg
10.06.18 auf 27.5 mg
16.07.18 auf 26.87 mg
05.08.18 auf 26.56 mg
19.08.18 auf 26.25 mg
16.09.18 auf 25.62 mg
01.10.18 auf 25 mg
21.10.18 auf 24.37 mg
23.11.18 auf 23.12 mg
10.12.18 auf 22 mg
13.01.19 auf 21 mg
20. 01.19 auf 20 mg
Seither setze ich wöchentl. Bzw alle 2 Wochen je nach befinden ab
13.10.19 auf 9 mg
26.11.19 auf 5 mg
Die mg Angaben beziehen sich auf die Wirkstoffmenge. Nicht auf das Gesamtgewicht der Kügelchen
Seit 15.03.20 kein Medikament mehr
Murmeline
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Murmeline »

Liebe Chicoline,

hab eben Deine Signatur gesehen - alles Gute für den morgigen "richtigen" Arbeitsbeginn!
Berichte doch mal, wie es Dir geht?

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Beitrag von padma »

liebe Chicoline, :)

auch von mir alles Gute

liebe Grüsse,
padma
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von chicoline »

Hallo murmeline,

hab jetzt erst gesehen das du mir alles gute für den arbeitsbeginn geschrieben hast. Danke dir...es hat alles gut geklappt, ich bin wieder drin, bzw ab heute auch schon wieder im urlaub. Ich bin jetzt seit heute bei ca 32mg, gerade im urlaub erlaube ich mir jetzt einen schnelleren schritt mit 5%. Das klappt inzwischen alles ganz gut. ich glaube ich habe die größte hürde hinter mir und auch über 3/4 geschafft. Es ist nicht mehr so schwer. Ich denke das es inzwischen auch nicht mehr alles auf den entzug zurück zuführen ist. ich beschäftige mich sehr mit dem thema ängste und depression und habe zuletzt ein buch von josef giger bütler gelesen."Depression entsteht in der familie" sehr gut geschrieben.

es ist in meinen augen einfach so, das ntürlich mit dem absetzen vieles andere wieder stärker in den vordergrund rückt. ganz deutlich zb die schmerzempfindlichkeit. die folgen meiner bandscheiben op und auch gelenkprobleme in hüfte und knie zeigen sich deutlich als schmerzen, die unter 150mg venla gut abgepuffert waren. das schlägt natürlich auf die stimmung, aber jetzt kann ich mich wenigstens drum kümmern....war ja sonst nicht so schlimm, also auch nicht nötig.

Zudem werden alle depressiven lebensstrategien wieder deutlich spürbar...aber auch die können nur bearbeitet und verändert werden, wenn ich sie spüre.
In sofern ist schon was dran am thema...die grunderkrankung kommt wieder durch. das lässt sich nicht leugnen. es gab ja mal einen grund warum ich ...und sicher viele andere auch, mit antidepressiva angefangen habe.

Es geht darum neue erfahrungen zu machen...das ist mitunter nicht leicht....das es auch ohne AD möglich ist mit konflikten, gefühlen, ängsten etc klar zu kommen.
dazu gehört viel mut und es ist das eine ad abzusetze, auszuschleichen oder zu reduzieren und ein anderes neue gute und bessere lebensstrategienen zu entwickeln.

Depressive strukturen als solche zu erkennen erfordert viel selbstreflektion und den willen und den mut daran zu arbeiten, die ständige selbstüberforderung raus zunehmen.

Alles in allem kommen meine gefühle zurück...das bedeutet aber auch die nicht so angenehmen und es bedeutet auch das ich für meine mitmenschen ein stück unbequemer werde....das war sehr deutlich in der letzten zeit im kollegenteam...die finden meine veränderung gar nicht so toll...

Ich lerne stress zu reduzieren, gering zu halten und nicht mehr alles zu tun um irgendwie allen zu zeigen wie gut ich doch bin.

Hilfreich nach wievor das healen und die vielen gespräche mit meinem partner....der zeitweilig auch sehr an seine grenzen kommt und dennoch noch an meiner seite ist....und er war es auch der mir manches mal mut gemacht hat, den nächsten schritt zu wagen auch wenn es mir noch nicht gut ging. 45mg war eindeutig nach mehreren monaten eine "Angstdosis" und die musste ich überwinden....hat geklappt, dannach gings bergauf und mit den mg bergab..:-))

Ich bin zwar noch nicht ganz durch, dch das ende ist absehbar.

Fazit...so für mich:
Es ist nicht eben nur damit getan Psychopharmaka abzusetzen....die wirkliche Arbeit zu einem Leben in Liebe, Freude und zu innerem Frieden fängt erst an. Es geht da weiter, wo damals Tabletten zum Einsatz kamen....das Thema ist nach wievor da und darin liegt auch die chance.

Liebe Grüße und weiterhin MUT, Kraft und Zuversicht für euch alle hier.

Chico
Zuletzt geändert von chicoline am 14.06.2016 06:31, insgesamt 1-mal geändert.
das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen
ab

27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen Zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


es geht weiter...seit 6.1.2018

35,5 mg Venlafaxin


Ca 30mg Venlafaxin seit 11.8.2018

ca 20 mg Venlafaxin seit 15.4.2019

ca 18mg Venlafaxin seit 02.12. 2019 ( 67 Kügelchen)

ca 17mg Venlafaxin ( inzwischen von TAD) seit 21.2.2020 ( 65 Kügelchen)

Nebenwirkungen die ich bislang spürte, habe oder hatte:
Schwamm im Kopf
Müdigkeit
Schlafstörungen
unruhige Beine, Missempfindungen
allgemeine Unruhe
nie entspannen können
Störungen der Libido
erschöpft sein
Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
Geräuschempfindlichkeit
starke Stimmungsschwankungen
zeitweise Gleichgültigkeit
Lustlosigkeit
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Murmeline »

Hallo Chico,

schön von dir zu hören und zu lesen, wie Du dich mit vielem auseinandersetzt-
Zudem werden alle depressiven lebensstrategien wieder deutlich spürbar...aber auch die können nur bearbeitet und verändert werden, wenn ich sie spüre. In sofern ist schon was dran am thema...die grunderkrankung kommt wieder durch. das lässt sich nicht leugnen. es gab ja mal einen grund warum ich ...und sicher viele andere auch, mit antidepressiva angefangen habe.
Ja, auch das ist für mich eine Folge des Absetzens/Entzugs. Es gehören individuell nicht nur zusätzliche neue körperliche und psychische Symptome zum Prozess, sondern es können natürlich auch die alten Sachen dazugehören, die gedeckelt und nicht bearbeitet und verändert wurden.
Ich lerne stress zu reduzieren, gering zu halten und nicht mehr alles zu tun um irgendwie allen zu zeigen wie gut ich doch bin. Depressive strukturen als solche zu erkennen erfordert viel selbstreflektion und den willen und den mut daran zu arbeiten, die ständige selbstüberforderung raus zunehmen.
Das ist ganz wichtig und Du scheinst da gute Wege für Dich zu finden.
Fazit...so für mich:
Es ist nicht eben nur damit getan Psychopharmaka abzusetzen....die wirkliche Arbeit zu einem Leben in Liebe, Freude und zu innerem Frieden fängt erst an. Es geht da weiter, wo damals Tabletten zum Einsatz kamen....das Thema ist nachwievor da und darin liegt auch die chance.
Eine Chance! :fly:

Viele Grüße, auch an Tritone
Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
chicoline
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von chicoline »

Hallo Ihr lieben hier...

jetzt schreib ich doch mal hier wie es mir gerade geht. Ich wollte in den letzten Wochen nicht schreiben, weil ich befürchtete das mich verschiedene Antworten/ Ansätze...noch mehr verwirren/ verunsichern...als ich es derzeit bin.

Ich stabilisiere mich seit Wochen gar nicht mehr...im Gegenteil, gefühlt wird es immer schlimmer. Ich habe wenige Kügelchen nach und nach wieder eindosiert...schweren Herzens...habe aber inzwischen begriffen das sich in mir noch einiges nach entwickeln muss und ich mit Dosis auf 18mg venlafaxin schneller unten war als rauf und stark mit meiner mentalen Stärke.

Ich reservieren zur Arbeit meine letzten Kräfte....um den Anspruch auf Lohnfortzahlung wieder zu bekommen und keine Abzüge beim Weihnachtsgeld zu haben. Handelt sich noch um 11 Arbeitstage...bis 1.12.Enorme Kraftanstregung. Ich fühle dermassen depressiv und verzweifelt, weine viel und kann diesen Zustand kaum noch ertragen , so das ich jetzt überlege dem vorerst mit einer radikaleren Aufdosierung zu begegnen. Ich weiß aus Erfahrung der letzten versuche das es zwei drei Tage dauerte und ich war wieder einigermassen gestellt. Klinik kommt für mich gar nicht in Frage, kenne allerdings auch keine, die Kassenzulassung hat und komplett ohne Medikamente arbeitet.

Da bin ich dann auf 75mg und später mehr. Ich uberlege ob es Sinn macht stumpf wieder auf 37,5 mg rauf zu gehen. Hab aber gleichzeitig Sorge das ich dann nicht wieder runter komme und die Kurve wieder rauf geht. Ich war so überzeugt das es dieses Mal aber im Moment fühlt es sich gerade so an , als würde ich wieder scheitern weil ich nicht genügend Willenskraft habe, dieses "Jammerthal" auszuhalten.

Ich weiß auch das ich mich in einigen Dingen ( vorallem mein Beruf) neuorientieren möchte aber das geht nicht so schnell, weil ich gerade gar nicht weiß wie und wo und was ich machen kann oder will um wieder mit mir im Einklang zu sein.

ganz liebe Grüße zum baldigen Vollmonabend ( auch der tut sicher seins dazu gerade..:-(..)

Chico
das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen
ab

27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen Zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Annanas »

Hallo chico :) ,
chicoline hat geschrieben:Ich stabilisiere mich seit Wochen gar nicht mehr...im Gegenteil, gefühlt wird es immer schlimmer. Ich habe wenige Kügelchen nach und nach wieder eindosiert...schweren Herzens...habe aber inzwischen begriffen das sich in mir noch einiges nach entwickeln muss und ich mit Dosis auf 18mg venlafaxin schneller unten war als rauf und stark mit meiner mentalen Stärke.
Das tut mir wirklich leid, daß es dir z.Zt. so schlecht geht.

Chico, kann es sein, daß du den Sommer über auch zu schnell unterwegs warst bzw die Absetzschritte nicht
optimal gewählt waren?!

Ich habe deine Signatur mal überflogen u. mir ist aufgefallen, daß du zwar relativ kleine Absetzschritte, aber diese
doch teilweise wöchentlich durchgeführt hattest.
Evtl kam da dein ZNS mit der Stabilisierung nicht hinterher - ist jetzt mal meine Vermutung.
chicoline hat geschrieben:Ich reservieren zur Arbeit meine letzten Kräfte....um den Anspruch auf Lohnfortzahlung wieder zu bekommen und keine Abzüge beim Weihnachtsgeld zu haben. Handelt sich noch um 11 Arbeitstage...bis 1.12.Enorme Kraftanstregung. Ich fühle dermassen depressiv und verzweifelt, weine viel und kann diesen Zustand kaum noch ertragen , so das ich jetzt überlege dem vorerst mit einer radikaleren Aufdosierung zu begegnen.
Ich kann mir vorstellen, daß dieser Druck, jetzt unbedingt durchhalten zu müssen, die Symptomatik ziemlich
verstärken wird. Es ist ja Stress pur!!
chicoline hat geschrieben:Ich uberlege ob es Sinn macht stumpf wieder auf 37,5 mg rauf zu gehen.
Ich glaube, das würde ich eher nicht tun.
Auch so eine, relativ große, Aufdosierung kann wieder vermehrt Symptome bringen, evtl verträgst du es auch gar nicht mehr.

Wenn du meinst, es wäre jetzt besser, die Dosis zu steigern, würde ich wirklich nur um ein paar mg höher gehen u. schauen,
ob du dich dann stabilisieren kannst.

Ich verstehe dich schon, du mußt es bis 01.12. arbeitsmäßig unbedingt schaffen - aber wenn du gleich auf 37,5mg gehst,
kann man auch nicht vorhersagen, ob das mit dem Befinden besser oder eher schlechter wird.
Ist schon eine riesige Zwickmühle.

Ich würde jetzt schauen, wie es morgen aussieht - du hast ja heute aufdosiert, evtl zeigt sich eine Verbesserung - wenn nicht,
würde ich lieber noch ein paar Tage warten und dann evtl auf 21 mg gehen.

Ich hoffe, daß sich bei dir zeitnah eine Erleichterung einstellt,
lG von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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25.01.2021 12 Kügelchen (ca. 3,6 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.


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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von padma »

liebe Chico, :)

das tut mir leid :hug:

Ich denke, wie Anna :) , dass du zu schnell reduziert hast und dazu jetzt der Druck funktionieren zu müssen.

Schnelle Hochdosierungen können sehr ins Auge gehen, erst kürzlich haben sich 2 Mitglieder damit sehr grosse Schwierigkeiten eingehandelt.

gute Besserung, :hug:
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Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Horni »

Hallo chicoline,
Hallo tritone,
Willkommen bei Adfd.
Du bist zu viel runter gegangen. Versuche bitte das nächste Mal nicht so schnell zu sein.
Das ist ganz wichtig.
Wenn du andere Venlafaxin Tabletten kaufst, dann warte bitte etwas ab vor der nechsten Reduktion. Auch Hersteller Wechsel kann Nebenwirkungen machen.
Viele hier reduzieren, indem sie die kugelchen zählen. Ich wiege sie mit einer Waage ab.
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... ge#p154291

Lese dich hier gerne ein. Es ist die einzige Seite im deutschsprachigen Raum die echte Hilfestellung in der absetzproblematik gibt.
Lg
Horni
"Berichtet euren Mitmenschen welche Verherende Wirkung Antidepressiva haben können und wie Verständnis los damit umgegangen wird."
Gebt uns eine Stimme!!!

Verküpfung zum Paroxetin Betroffenen Thread:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... etroffenen
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von chicoline »

Hallo ihr lieben,

vielen Dank erst mal für Eure Anteilnahme. Ja , es sieht so aus als ob ich zu schnell, zu konsequent abgesetzt habe. Ich bin heute bei der Dosis geblieben. @ Horni..ich zähle Kügelchen..:-) , die Absetzproblematiken sind mir bekannt, nur diese Dünnhäutigkeit, diese Empfindlichkeit, das Gefühl nicht mehr mit der leisesten Kritik umgehen zu können und die normale Alltagsroutine bewältigen zu können empfinde ich gerade neu so schrecklich intensiv. Mir macht dieser Zustand Angst und am liebsten möchte ich....mit 47 Jahren..unglaublich....in einen Känguruhbeutel um durch die Welt getragen zu werden. Meine emotionale Entwicklung hängt scheinbar irgendwo im Alter von 12 Jahren fest......grrrrrrrr

Ich flüchte nach der Arbeit zu meinen Eltern, da komm ich zur Ruhe und fühl mich einigermaßen sicher. Ja und achtsam mit mir selber sein, meine Sensibilität vorerst zu akzeptieren und mich selbst vor dem ZUVIEL beschützen ist auch was , das ich ganz neu üben muss. Das fängt schon beim TV an....kann viele Dinge nicht mehr sehen und schalte jetzt um.

Ich wünsche Euch allen die Ihr diesen Weg geht, weiterhin viel Kraft und vor allem Menschen an Eurer Seite die mit Euch durchhalten.

Chico
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150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
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15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen
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27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen Zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

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ca 17mg Venlafaxin ( inzwischen von TAD) seit 21.2.2020 ( 65 Kügelchen)

Nebenwirkungen die ich bislang spürte, habe oder hatte:
Schwamm im Kopf
Müdigkeit
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Störungen der Libido
erschöpft sein
Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Murmeline »

Hllo Chico,

ich wünsche Dir, dass die leichte Aufdosierung erst einmal etwas Linderung und Erleichterung bringt. Du hast eine "gute Portion" abgesetzt in den vergangen Monaten, vielleicht ist jetzt wirklich eine Pause angesagt, so dass die Seele etwas Raum bekommt ohne zusätzlichen Entzugsstress.

Schau, das alles hier hattest Du dazu schon mal geschrieben:
Es ist nicht eben nur damit getan Psychopharmaka abzusetzen....die wirkliche Arbeit zu einem Leben in Liebe, Freude und zu innerem Frieden fängt erst an. Es geht da weiter, wo damals Tabletten zum Einsatz kamen....das Thema ist nach wievor da (...)
Zudem werden alle depressiven lebensstrategien wieder deutlich spürbar
es ist das eine ad abzusetze, auszuschleichen oder zu reduzieren und ein anderes neue gute und bessere lebensstrategienen zu entwickeln.
Wenn Du Dich dazu noch beruflich neuorientieren willst, dann ist das viel auf einmal. Vielleicht musst Du jetzt erst andere Sachen regeln und dann irgenwann spürst Du, dass Du weitermachen kanst. Jetzt hoffe ich erst einmal, dass Du Dich bald stabilisierst.

Grüße, Murmeline
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Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Horni
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Horni »

Hallo chicoline,
Mach bitte langsam. Hast ja schon wirklich viel geschafft!
Gibt deinem Körper etwas Ruhe, dammit du dann mit neuer Kraft weiter machst.
Es were schade wenn du zurück Rudern musstest.
Lg
Horni
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Verküpfung zum Paroxetin Betroffenen Thread:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... etroffenen
Antworten