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chicoline: nach 12 Jahren AD...

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chicoline
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von chicoline » Mittwoch, 21.12.16, 16:21

Hallo ihr lieben Weggefährten,

bei mir geht so langsam gar nichts mehr und ich muss sagen ich weiß nicht weiter. Die Depression und Ängste sind so dermassen schlimm geworden das ich fast Handlungsunfähig geworden bin...etwas womit ich gar nicht mehr umgehen kann.Ich konnte gar nicht mehr alleine zuhause bleiben... Vor lauter Angst davor und mit ständiger Angst im Bauch habe ich mich auf Insidon( nehme da jetzt erstmal 3x 50mg) eingelassen um überhaupt mal wieder runter zufahren und um nicht noch vor weihnachten in der Klinik zu landen. Ich habe fast den Eindruck das ich vielleicht zu denjenigen gehöre bei denen der Schaden durch Venlafxin nicht mehr gut zumachen ist. Icb bin unsicher ob ich jetzt unter dem "Schutz" des trizyklischen AD den Rest Venla (ca 20mg) zügig ausschleiche um wenigstens das loszuwerden und dann später...es erneut mit dem neuen Medikament zu versuchen.
So kann ich jedenfalls nicht weiter machen und aushalten kann ich das auch nicht mehr.

Andere Alternative wäre stumpf wieder auf 37,5mg Venlafaxin oder mehr rauf zu gehen um ein Stabilisierung hinzubekommen. Mit ein paar Kügelchen wieder einzudosieren habe ich probiert....hat NULL gebracht...es wurde immer schlimmer.

Was meint ihr...?

Gruß
Chico

Nochmal kurz dazu....

ich bin mit 20mg Venlafaxin so dermassen durchlässig geworden das ich sogar beim TV aufpassen muss was gerade läuft, weil alles negative und schreckliche mich berührt. Hinzu kamen der "Wegfall" von 2 wichtigen Personen und Probleme mit meiner pharmakritischen Haltung im JOb sodass ich dort weg will...bin jetzt krank geschrieben und gehe auch ins Krankengeld...dafür gibts das ja schließlich....also "POLEN" auf allen Ebenen offen !! Mir ist klar das Venla 12 Jahre meinen Gefühlshaushalt geregelt hat und ich keinerlei Strategien habe das jetzt selbst zu tun

Ich habe ja gedacht das ich über die Jahre therapeutisch alles abgearbeitet habe, merke aber nun das ich da wohl Verhaltenstherapeutisch dran will...hatte ich noch nicht. Nur wie wir alle wissen dauert es meist so seine Zeit bis ein Platz frei ist. Bin aber dran....heute 9 Praxen angeschrieben....3 Absagen.
das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen
ab

27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen Zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


es geht weiter...seit 6.1.2018

35,5 mg Venlafaxin


Ca 30mg Venlafaxin seit 11.8.2018

ca 20 mg Venlafaxin seit 15.4.2019

ca 18mg Venlafaxin seit 02.12. 2019 ( 67 Kügelchen)

Nebenwirkungen die ich bislang spürte, habe oder hatte:
Schwamm im Kopf
Müdigkeit
Schlafstörungen
unruhige Beine, Missempfindungen
allgemeine Unruhe
nie entspannen können
Störungen der Libido
erschöpft sein
Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
Geräuschempfindlichkeit
starke Stimmungsschwankungen
zeitweise Gleichgültigkeit
Lustlosigkeit
Konzentrationschwierigkeiten
Antriebslosgkeit
Gedankenkreisen
erhöhte Leberwerte
Heißhungerattacken abends
Traurigkeit und dann nicht weinen können
innere Leere
Ängste

Sunnyrose
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Sunnyrose » Mittwoch, 21.12.16, 16:37

Liebe Chicolina :hug:

Oje oje. Das ist jetzt finde ich gar nicht einfach. Ich sehe in deiner Signatur, dass die Reduktion bis ca 50mg gut verlief und dann wurde es schwieriger.

Ich sehe auch, dass du viel zu schnell vorgegangen bist.
Du leidest m.E.n. unter starken Entzugssymptomen und da frage ich mich ob dies mit einem Anderen AD aufgefangen werden kann :?

Ich hatte 2 Monate lang ein scheussliches psychisches Tief durchs Absetzen verursacht. Das ist leider im Entzug oft so und da müssen wir sehr sehr stark sein.

Ich würde eher empfehlen das Venla zu erhöhen. Z.b. auf 30mg (?) und wirklich erst nach Stabilisation weiter abdosieren. Egal wie lange das dauert.

Ich bin mittlerweile so vorsichtig geworden, dass ich persönlich das Eindosieren eines Psychopharmaka als sehr problematisch erachte. Ich würde es echt versuchen mit Erhöhung vom Venla. Wir schaffen das Alle, wenn wir uns genügend Zeit nehmen und immer wieder 4-6 Wochen, je nach Befinden, warten mit der nächsten Reduktion.

Was meinen Andere?

Liebe Grüsse
Deria
Abgesetzt:
Lorazepam, Concerta, Truxal, Escitalopram

Zuletzt abgesetzt:
Escitalopram. Ursprünglich 30mg
Absetzstart September 2015
2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

chicoline
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von chicoline » Mittwoch, 21.12.16, 16:44

Danke erstmal deria,

das Opipramol nehme ich heute den 2 Tag...ist also alles noch möglich. Bin aber froh das es zumindest ein wenig dieser scheußlichen Angst nimmt, wenngleich die depressive Stimmung stark schwankt.
das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen
ab

27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen Zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


es geht weiter...seit 6.1.2018

35,5 mg Venlafaxin


Ca 30mg Venlafaxin seit 11.8.2018

ca 20 mg Venlafaxin seit 15.4.2019

ca 18mg Venlafaxin seit 02.12. 2019 ( 67 Kügelchen)

Nebenwirkungen die ich bislang spürte, habe oder hatte:
Schwamm im Kopf
Müdigkeit
Schlafstörungen
unruhige Beine, Missempfindungen
allgemeine Unruhe
nie entspannen können
Störungen der Libido
erschöpft sein
Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
Geräuschempfindlichkeit
starke Stimmungsschwankungen
zeitweise Gleichgültigkeit
Lustlosigkeit
Konzentrationschwierigkeiten
Antriebslosgkeit
Gedankenkreisen
erhöhte Leberwerte
Heißhungerattacken abends
Traurigkeit und dann nicht weinen können
innere Leere
Ängste

Sunnyrose
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Sunnyrose » Mittwoch, 21.12.16, 16:56

Liebe Chiccoline

Es ist wirklich sehr schwierig zu wissen was jetzt besser ist. Vielleicht hilft es dir wirklich das Venla zügig loszuwerden und dann das Opripramol absetzen.

12 Jahre sind lang und der Körper gewöhnt sich an eine Substanz. Das schnelle Vorgehen kann natürlich solche Zustände auslösen. Darum denke ich, dass ein wieder Eindosieren, langsam, vom Venla eine Option ist. Solange bis die gröbsten Symptome weg sind. Sich dein Zentralnervensystem beruhigt.

Und dann sehr sehr langsam entwöhnen. Vorallem im unteren Bereich müssen wir viel schonender Vorgehen.

Oder du versuchst es jetzt max 3 Wochen so. Und wenn es wirklich hilft den Entzug von Venla aufzufangen, dann wäre das ja gut. Falls du jedoch bemerkst, dass es nicht hilft, oder sogar das Gegenteil bewirkt, kannst du es nach 3 Wochen problemloser wieder ausschleichen.

:hug:
Deria
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Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

chicoline
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von chicoline » Mittwoch, 21.12.16, 17:03

ja entscheiden muss ich das wohl ganz alleine...
das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen
ab

27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen Zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

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Ca 30mg Venlafaxin seit 11.8.2018

ca 20 mg Venlafaxin seit 15.4.2019

ca 18mg Venlafaxin seit 02.12. 2019 ( 67 Kügelchen)

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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von padma » Mittwoch, 21.12.16, 17:57

liebe Chico, :)

das tut mir leid, dass es dir so schlecht geht.
Ich denke, du hast wirklich zu schnell reduziert. Und dazu dann noch die weiteren Belastungen. :hug:

ich halte es für besser mit Venlafaxin langsam höher zu gehen, als zusätzlich Opipramol zu nehmen. 150 mg sind auch nicht gerade wenig. :shock:

Wenn du unter der Deckelung von Opipramol (vorausgesetzt es funktioniert überhaupt) Venlafaxin weiter reduziert, bekommst du keine klare Rückmeldung mehr, wie schnell dein ZNS sich anpassen kann.

Zudem ist es so,dass wenn man ein anderes AD zu Deckeln nimmt, es erfahrungsgemäss sehr schwer sein kann, dann dieses auszuschleichen. Das ZNS wurde durch den vorangegangenen Entzug dann ja noch weiter sensibilisiert.

Ein TZA zum "Deckeln" ist nur dann eine Option, wenn man keine Möglichkeit hat, sich über das Ursprungsmedikament zu stabilisieren und die Symptome absolut unerträglich sind.

Ich würde Opipramol weglassen und Venlafaxin leicht erhöhen.
Du bist jetzt bei 20 mg Venlafaxin? Dann würde ich zunächst auf 22 mg gehen. Nicht mehr, da auch Hochdosieren Symptome triggern kann.

Könntest du bitte deine Signatur noch aktualisieren?

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von chicoline » Mittwoch, 21.12.16, 18:42

Danke Padma, das niedrige eindosieren hat bislang nichts gebracht... Ich Vertrau jetzt mal auf meine Erfahrungen der letzten Versuche und gehe höher mit venlafaxin wieder rein... Es ist eben nicht mehr auszuhalten.... Meine Erfahrung ist das der Spuk in 2 bis 3 Tagen wieder vorbei war... Und der Gedanke beruhigt mich ein wenig.
das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

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15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
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28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen
ab

27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen Zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


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35,5 mg Venlafaxin


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ca 20 mg Venlafaxin seit 15.4.2019

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Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
Geräuschempfindlichkeit
starke Stimmungsschwankungen
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von padma » Mittwoch, 21.12.16, 19:09

liebe Chico, :)

ich drücke dir die Daumen. :hug:

Bitte geh nicht zu hoch, nicht, dass es dich erst recht umhaut.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von chicoline » Mittwoch, 21.12.16, 19:12

ich habe mich für 5mg entschieden...also 20 Kügelchen für ein paar Tage und dann weiter rauf...ich denke ich muss bis auf mindestens 37,5mg zurück...was meinst Du Padma?
das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

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ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
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22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

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seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen
ab

27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen Zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


es geht weiter...seit 6.1.2018

35,5 mg Venlafaxin


Ca 30mg Venlafaxin seit 11.8.2018

ca 20 mg Venlafaxin seit 15.4.2019

ca 18mg Venlafaxin seit 02.12. 2019 ( 67 Kügelchen)

Nebenwirkungen die ich bislang spürte, habe oder hatte:
Schwamm im Kopf
Müdigkeit
Schlafstörungen
unruhige Beine, Missempfindungen
allgemeine Unruhe
nie entspannen können
Störungen der Libido
erschöpft sein
Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
Geräuschempfindlichkeit
starke Stimmungsschwankungen
zeitweise Gleichgültigkeit
Lustlosigkeit
Konzentrationschwierigkeiten
Antriebslosgkeit
Gedankenkreisen
erhöhte Leberwerte
Heißhungerattacken abends
Traurigkeit und dann nicht weinen können
innere Leere
Ängste

padma
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von padma » Mittwoch, 21.12.16, 22:29

liebe Chico, :)

dann versuche es mit den 5 mg.
Ich würde dann möglichst 2 Wochen auf der Dosis bleiben.
Wenn du zu schnell hoch gehst, kann man dann nicht mehr sagen, ob du zuwenig oder zuviel nimmst, oder ob Symptome von der Reizung des ZNS durch die Dosisveränderung kommen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Cashi
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Cashi » Donnerstag, 22.12.16, 13:52

Von mir ein herzliches Willkommen. Mich begleitet dad Venla fast seit 2 Jahrzehnten und jeder Versuch des Absetzens ging in die Hose und die Zustände jedes mal schlimmer. Dieses Mal dosiere ich nur 5% runter alle 6 oder 8 Wochen. Kommt auf meinen Zustand an. Ich hab auch diese Wellen. Versuche sie auszuhalten. Wenn es nicht geht disiere ich nur paar Kugeln auf und versuche zu warten ob es besser wird. Ich bin noch nicht mal auf der Hälfte und tu glaub schon ein Jahr rum. Aber egal. Ich werd es los bekommen. Wie du genau vor gehen sollst oder kannst sagt man dir hier kompetent. Ich kann dir nur sagen wie es bei mir so geht. Du schaffst das. Lg Cashi
1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
März 2011 Panikattacken. fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16. 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16. 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig.wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla.Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016. 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 auf 48,6 mg
15.01.17 auf 46,17 mg
12.02.17 auf 43,50 mg
13.03.17 auf 41,40 mg
11.04.17 auf 39 mg Trevilor
01.05.17 auf 37,5 mg Trevilor. Halbzeit :party2:
28.08.17 auf 33.75 mg
25.09.17 auf 31.25 mg
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg
07.04.18 auf 30 mg
20.05.18 auf 29 mg
03.06.18 auf 28.12 mg
10.06.18 auf 27.5 mg
16.07.18 auf 26.87 mg
05.08.18 auf 26.56 mg
19.08.18 auf 26.25 mg
16.09.18 auf 25.62 mg
01.10.18 auf 25 mg
21.10.18 auf 24.37 mg
23.11.18 auf 23.12 mg
10.12.18 auf 22 mg
13.01.19 auf 21 mg
20. 01.19 auf 20 mg
Seither setze ich wöchentl. Bzw alle 2 Wochen je nach befinden ab
13.10.19 auf 9 mg
26.11.19 auf 5 mg
Die mg Angaben beziehen sich auf die Wirkstoffmenge. Nicht auf das Gesamtgewicht der Kügelchen

chicoline
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von chicoline » Samstag, 31.12.16, 17:03

Ich wünsche Euch allen hier im Forum ein kraftvolles und gesundes neues Jahr. Seid geduldig und liebevoll mit Euch auf diesem steinigen Weg. Besonders Danke ich den lieben Admins die hier immer ein offenens Ohr haben und motivieren, begleiten, beraten und Hoffnung verbreiten...euch ganz besonders viel Kraft für die Aufgabe der Ihr Euch hier widmet. Kommt gut rein ins neue 2017...Liebe Grüße Chico


Ps
Ich bin bis auf 37,5mg wieder rauf....muss also "Rückwärtsgehen" hinnehmen weil es nicht mehr anders ging. Es ist auch damit noch nicht besser aber ich weiß das ein großer Teil der jetzigen Depression auch darin besteht gerade nicht zu sehen wie es beruflich für mich weiter. Wie ich es schaffe mir selbst schöne Momente zu verschaffen, mich auf den Prozess einzulassen, zu vertrauen das alles richtig ist und Sinn macht, für neue reize zu sorgen etc...
das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen
ab

27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen Zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


es geht weiter...seit 6.1.2018

35,5 mg Venlafaxin


Ca 30mg Venlafaxin seit 11.8.2018

ca 20 mg Venlafaxin seit 15.4.2019

ca 18mg Venlafaxin seit 02.12. 2019 ( 67 Kügelchen)

Nebenwirkungen die ich bislang spürte, habe oder hatte:
Schwamm im Kopf
Müdigkeit
Schlafstörungen
unruhige Beine, Missempfindungen
allgemeine Unruhe
nie entspannen können
Störungen der Libido
erschöpft sein
Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
Geräuschempfindlichkeit
starke Stimmungsschwankungen
zeitweise Gleichgültigkeit
Lustlosigkeit
Konzentrationschwierigkeiten
Antriebslosgkeit
Gedankenkreisen
erhöhte Leberwerte
Heißhungerattacken abends
Traurigkeit und dann nicht weinen können
innere Leere
Ängste

chicoline
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von chicoline » Montag, 01.05.17, 8:31

So Ihr lieben,

ich melde mich auch mal wieder.....Ich habe nun 8 Wochen psychosomatischen Aufenhalt in Quakenbrück hinter mir. Ich bin bei der Dosis von 37,5mg Venlafaxin geblieben....auch wenn sie mal versucht haben mich dazu zu bewegen die Dosis dort ganz abzusetzen.Ich bin im Dezember 16 in eine große Krise gestrumpelt durch Trennung, Beziehungsschwierigkeiten und Stress im Job. Ich konnte das Gesamtpaket nicht mehr kompensieren und Ängste und Depression waren die Folge. Ich war auf 18mg Velafaxin und bin dann recht schnell wieder auf 37,5mg rauf. Der Aufenhalt dort war für mich teilweise sehr schwer weil ich ja sonst "auf der anderen Seite" tätig bin. Meine Rolle als Therapeutin konnte ich auch nicht immer ablegen...dafür hatte sie einen zu großen Platz in meinem Leben.
Das Konzept der Klinik ist gut, es wird viel mit der Therapeutischen Gemeinschaft gearbeitet. Das heißt es sind im Schnitt immer ca 18 bis 20 Menschen dort und da entstehen natürlich Konflikte und stressige Situationen. Mir ist nochmal klar geworden wie sehr alle Symptome im psychischen Bereich, die wir Depression, Ängste etc nennen auf der Basis von gemachten Beziehungserfahrungen und den damit verbundenen inneren oft sehr tief liegenden Überzeugungen in Bezug auf sich selbst, andere und das Leben stehen.
Ich hatte viele Situationen in denen ich "üben" konnte...es fühlten sich viele durch meine Art verletzt und auch ich spürte Verletzungen durch das Verhalten anderer....wie im "richtigen Leben"...im Berufsleben der Familie unter Freunden etc. Es geht darum zumindest damit zu beginnen diese Muster zu erkennen.
Zu dem Thema könnte ich jetzt noch viel schreiben aber für heute muss das reichen.
In Bezug auf Medikamente habe ich meine haltung vertreten wenngleich ich aufgrund meiner tiefliegenden Ängste immer im Konflikt war. Der darin bestand bestand Angst zu haben "rauszufliegen" wenn ich die Horde dort aufmische. Dennoch habe ich das mir möglichste getan um hin wieder etwas dazu zu sagen. In Bremen geht ja ab 5.5.17 auf Fortbildungsreihe zum Thema absetzen, reduzieren und ausschleichen los....auch den Flyer bekamen sie dort vorgelegt!!

In Bezug auf Medikamente sind die Ärtze dort entspannt. Wer will nimmt und wer nicht will eben nicht und dennoch klar...es wird zu schnell abgesetzt oder umgestellt....wie überall. Gezwungen wird aber keiner.

Ich für mich....wenn ich gewusst hätte das die ganze innere Problematik sich nochmal so zeigt wenn die Umstände zu hart werden, hätte eher für eine begleitende Therapeutische Unterstützung gesorgt. Jetzt bin ich wie so viele seit 5 Monaten auf der Suche danach.

Die Symptome....die mal dazu geführt haben überhaupt Psychopharmaka zu nehmen kommen mit großer Wahrscheinlichkeit wieder.....bei fast jedem und ich kann nur dazu raten sich schon im Vorfeld darauf einzustellen und sich Unterstützung zu holen.

Hier ist die Arbeit mit dem "inneren Kind" , bzw mit den verschiedenen Persönlichkeitsanteilen die jeder in sich trägt der nicht mit sich in Frieden ist ein für mich ganz wichtiger Teil geworden. Das wird so wie es scheint eine Lebensaufgabe. Mit dem Absetzen allein ist es nicht getan...dann geht die Arbeit erst richtig los!!!

Ich wünsche Euch allen einen schönen 1 Mai

Chico
das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen
ab

27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen Zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


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35,5 mg Venlafaxin


Ca 30mg Venlafaxin seit 11.8.2018

ca 20 mg Venlafaxin seit 15.4.2019

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Schwamm im Kopf
Müdigkeit
Schlafstörungen
unruhige Beine, Missempfindungen
allgemeine Unruhe
nie entspannen können
Störungen der Libido
erschöpft sein
Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
Geräuschempfindlichkeit
starke Stimmungsschwankungen
zeitweise Gleichgültigkeit
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Jamie
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Jamie » Montag, 01.05.17, 16:30

Hallo chico :)
Mit dem Absetzen allein ist es nicht getan...dann geht die Arbeit erst richtig los!!!

Ich wünsche Euch allen einen schönen 1 Mai
Du sprichst ein weises Wort gelassen aus.

Genau so ist es!
Und man sollte sich zeitig darum kümmern, nicht erst, wenn das Medikament abgesetzt werden soll / darf / muss. :)
Es ist die beste "Lebensversicherung" gegen einen Rückfall in die alten Muster / in die Krankheit.

Danke, dir auch einen schönen ersten Mai

Grüße, Jamie
...........SIGNATUR...............


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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von chicoline » Freitag, 23.06.17, 10:07

Guten Morgen Euch allen.

Ich würde gerne wissen ob unter denen die Langzeit absetzen auch welche sind die lange Pausen haben und sich nicht weiter trauen.

Ich bin jetzt seit Januar 2017 auf 37,5mg Venlafaxin....war bei 18mg und hab dann wieder hochgeschraubt weil das depressive und Ängste nicht mehr zu ertragen waren.

Ich empfinde meine derzeitige Lebenssituation als schwierig...ich brauche eine neue Whg in Oldenburg, beruflich weiß ich nicht in welche Richtung, Beziehungen erlebe ich teils als schwierig und mein Wissen steht mir oft im Weg, Schlafstörungen und Morgentief sind auch mit dabei.

Ich überlege ob die 37,5mg Ihren Teil dazu beitragen das es so schwer zu ertragen ist. Ich kenne meine depressiven Strategien und merke das sie sich nicht mal eben einfach verändern lassen. Habe auch schon versucht die 37,5mg auf den Tag zu verteilen weil Venla ja so eine kurze Halbwertszeit hat aber dann schlaf ich noch schlechter.

Ich mag im Moment nicht weiter absetzen...weiß aber auch das die Dosis nichts mehr verschleiert...befürchte aber dann wieder verschlimmerung. Bin im September zwei jahre dabei. Habt ihr auch so lange Stillstände dazwischen?

Das es so zäh und schwer würde...nicht nur der Entzug, sondern auch alte Glaubensmuster aufzulösen oder verändern hätte ich nicht gedacht....

Sonnige Grüße

chico
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150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen
ab

27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen Zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


es geht weiter...seit 6.1.2018

35,5 mg Venlafaxin


Ca 30mg Venlafaxin seit 11.8.2018

ca 20 mg Venlafaxin seit 15.4.2019

ca 18mg Venlafaxin seit 02.12. 2019 ( 67 Kügelchen)

Nebenwirkungen die ich bislang spürte, habe oder hatte:
Schwamm im Kopf
Müdigkeit
Schlafstörungen
unruhige Beine, Missempfindungen
allgemeine Unruhe
nie entspannen können
Störungen der Libido
erschöpft sein
Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
Geräuschempfindlichkeit
starke Stimmungsschwankungen
zeitweise Gleichgültigkeit
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lakeSonne1
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von lakeSonne1 » Freitag, 23.06.17, 11:14

hallo chicoline,

ich hab über Winter ca. 7 Monate Abdosierpause gemacht. Ich hatte dann den Kopf frei, mich um andere Dinge intensiver zu kümmern. Alles auf einmal ist halt schwierig, finde ich. Seit März bin ich jetzt wieder am fröhlichen runterdosieren und es klappt ganz gut (mit Höhen und Tiefen). Falls ich merke, daß mich das zusätzlich zu sehr belastet, werde ich eben wieder eine Pause einlegen.

Gruß,
lake
Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: ab 20.3.16: 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE auf 15mg: 3.9.2016 - 2.3.2017
2017: 15mg auf 10,3mg
2018: 10,0mg auf 7,7mg
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11.1.19: 7,5mg: massives Herzstolpern, Angst, Schlafstörungen, Brustraumbeschwerden
29.1.19: Herzstolpern weg. immer noch Brustraumbeschwerden, Atemnot, Kurzatmig, hohe Grundanspannung (8/10), Panikattacken. Neu: Schultern/Arme Nervenschmerzen beidseitig , Bodyzaps Körpermitte,
31.1.19: fast alle Symtome weg, niedrige Grundanspannung (3/10)
3.2.-20.2 : Übelkeit, Panik, Brustraumbeschwerden, Atemnot, Hypersensibilität(Haut, Geruchssinn, Schmerzempfinden), Schulterverspannungen, Zaps, Nervenschmerzen, Magen/Darm, Migräne, Schlapp
18.2.-19.2.: Zusätzlich teilweise Depri.
21.2. -: Es wird insgesamt besser; PAs und Nervenschmerzen noch da, Depri weg.
22.2-25.2: PAs mit Atemnot, Brustschmerzen
25.2. - 10.3: es stabilisiert sich langsam: körperliche Symtome gehen zurück, dafür vermehrt PAs
10.3.- 25.3: Massive PAs, teilweise über Stunden
1.4.: seit 4 Tagen keine Symptome mehr. ich fühle mich gut.
14.4.: es wird immer besser; fühle mich gut. Ab und zu kleine Einbrüche, nicht der Rede wert
1.8.: zurück auf 10mg. 2019 keine weiter Reduktion

Annanas
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Annanas » Freitag, 23.06.17, 16:25

Liebe chico :) ,
ich bin ja auch noch beim Absetzen von Venla - ich hatte bisher zwar noch keine größere Pause gehabt,
aber man weiß ja nicht, was noch kommt - deshalb mal kurz meine Gedanken zu deinem Post:
chicoline hat geschrieben:Ich empfinde meine derzeitige Lebenssituation als schwierig...ich brauche eine neue Whg in Oldenburg, beruflich weiß ich nicht in welche Richtung, Beziehungen erlebe ich teils als schwierig und mein Wissen steht mir oft im Weg, Schlafstörungen und Morgentief sind auch mit dabei.
Ich denke, das sind momentan genug Stressoren u. es ist durchaus legitim oder besser gesagt, auch erforderlich,
daß man dann ggf. eine Absetzpause macht, bis sich Einiges neu sortiert hat u. in deinem Fall bestimmt auch, bis du
eine neue Wohnung gefunden hast.
Ich denke, gerade ein Zuhause, in dem man sich wohlfühlt, ist in unserer Situation mehr als wichtig!!
chicoline hat geschrieben:Ich überlege ob die 37,5mg Ihren Teil dazu beitragen das es so schwer zu ertragen ist. Ich kenne meine depressiven Strategien und merke das sie sich nicht mal eben einfach verändern lassen.
Das ist in der Situation, in der du jetzt steckst, sehr schwierig auseinander zu dividieren, was wovon kommt.
Daß du deine Verhaltensweisen kennst, die dich in eine Depression führen, ist schon mal sehr gut. Leider kann man die auch nicht
auf die Schnelle komplett ändern - das geht nur sehr kleinschrittig u. achtsam u. dauert nach meiner eigenen Erfahrung
auch wirklich eine ganze Zeit. Man kann da nur aufpassen u. ggf. gleich am Anfang gegensteuern - das ist natürlich sehr
schwierig, wenn das "Außen" z.Zt gar nicht paßt.

Ich würde versuchen, da das dringendste Problem (also, das, was dir am meisten zu schaffen macht) erstmal anzugehen -
möglichst eins nach dem anderen.
chicoline hat geschrieben:Habe auch schon versucht die 37,5mg auf den Tag zu verteilen weil Venla ja so eine kurze Halbwertszeit hat aber dann schlaf ich noch schlechter.
Das, glaube ich, ist keine so gute Idee - du nimmst ja Venlafaxin retard (Kügelchenpräparate gibt es mWn nicht unretardiert) u.
die sind darauf angelegt, 24 h zu wirken - klar, auch unter Beachtung der HWZ.
Aber da Venla bei den meisten Menschen eher antriebssteigernd wirkt u. wenn du dann abends noch eine Dosis nimmst, kann
es schon sein, daß du dann überhaupt nicht schlafen kannst.

Zudem wird es so über den Tag verteilt, eher noch stärker wirken, da es ja immer wieder - also bis 6 h zu einer erhöhten Anflutung kommt.

Aber nach deiner Schreibweise zu urteilen - hast du es wieder auf die Morgendosis runtergesetzt??
chicoline hat geschrieben:Das es so zäh und schwer würde...nicht nur der Entzug, sondern auch alte Glaubensmuster aufzulösen oder verändern hätte ich nicht gedacht....
Doch das ist mehr als schwer, diese Glaubens-/Verhaltensmuster wurden in frühester Kindheit geprägt u. dann jahrzehntelang
gelebt - die sind wirklich nicht so einfach aufzulösen.

Aber Chico, es gelingt in kleinen Schritten, ich bin auch immer noch am Üben (seit nunmehr 6 Jahren) u. habe natürlich auch manchmal
Rückfälle in alte Raster - aber mittlerweile merke ich das relativ zeitig u. kann dann gegensteuern oder weiß zumindestens
schnell die Ursache für mein schlechtes Befinden.
Aber man muß wirklich dran bleiben - eigentlich täglich :o - es sind wie neue Wege, die getreten werden müssen, immer und immer
wieder - damit nicht wieder Gras drüberwächst.

LIebe Grüße von Herzen, Anna

PS: Chico, nimmst du eigentlich das Opipramol noch u. wenn ja, in welcher Dosis u. täglich oder bedarfsweise???
Ggf. hängen damit auch noch Befindensstörungen zusammen - ist mir gerade noch eingefallen.
Vorgeschichte:
► Text zeigen
Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

chicoline
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von chicoline » Freitag, 23.06.17, 19:31

Hallo liebe Anna,

ich danke Dir für Deine ausführliche Antwort....ganz toll..:-)
Ich nehme kein Opipramol...hab es nur noch für mich als "Sicherheit"...wenn mal nichts mehr geht. Ja das Venla nehme ich wieder wie gehabt morgens.

Ich wünsche Dir auch für Deinen Weg...ein Leben ohne Venla....ganz viel Kraft und liebevolle Menschen die mit tragen...mit aushalten und Geduld mit Dir haben. GlG Chico
das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen
ab

27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen Zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


es geht weiter...seit 6.1.2018

35,5 mg Venlafaxin


Ca 30mg Venlafaxin seit 11.8.2018

ca 20 mg Venlafaxin seit 15.4.2019

ca 18mg Venlafaxin seit 02.12. 2019 ( 67 Kügelchen)

Nebenwirkungen die ich bislang spürte, habe oder hatte:
Schwamm im Kopf
Müdigkeit
Schlafstörungen
unruhige Beine, Missempfindungen
allgemeine Unruhe
nie entspannen können
Störungen der Libido
erschöpft sein
Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
Geräuschempfindlichkeit
starke Stimmungsschwankungen
zeitweise Gleichgültigkeit
Lustlosigkeit
Konzentrationschwierigkeiten
Antriebslosgkeit
Gedankenkreisen
erhöhte Leberwerte
Heißhungerattacken abends
Traurigkeit und dann nicht weinen können
innere Leere
Ängste

Sunyata
Beiträge: 116
Registriert: Freitag, 21.09.18, 20:23

Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Sunyata » Sonntag, 28.04.19, 13:49

Hallo Chico,

du hast dich lange nicht mehr gemeldet.
Wie geht es dir denn inzwischen?

LG Mike
Seit 1997 sehr belastende persönliche Umstände -
führen zu chron. Magenschmerzen und (Erschöpfungs-)Depression

2003 - 2007 Paroxetin 20mg

(2002 - 2009 Pantoprazol wg. ständiger Magenschmerzen)

2007 - 06/2016 Venlafaxin 150mg
In dieser Zeit ab und zu bei Bedarf Zopiclon 7,5mg (meist eine halbe Tablette)

1.naiver Absetzversuch 2009
innerhalb weniger Tage stark reduziert - und wegen unerträglicher NW wieder zurück auf 150mg

2.naiver Absetzversuch ca. 2011
Innerhalb von Wochen runter auf 0,
v.a. Starke Depressionen
Also wieder zurück auf 150mg

3.Absetzen 07/2016 - 07/2017
Ein Jahr Ausschleichen Venlafaxin - über 75 und 37,5mg jeweils immer die Hälfte alle 4 Wochen

ab ca. 37,5mg verstärkte Depressionen und Ängste

SEIT 1.7.2017 AUF NULL UND IM PROTRAHIERTEN ENTZUG

Gravierende anhaltende, v.a. psychische Entzugssymptome

Ende Juli 2019 so etwas wie ein Fenster? (4 Tage)

Entzugssymptome:
- schwere anhaltende Depressionen und Ängste
- dauerhafte Derealisation
- Überforderung durch fast alles / Hilflosigkeit
- kann keine positiven Gefühle empfinden wie zb. Freude (bin wie eingefroren)
- Tinnitus (seit Einnahme Venla)
- Todessehnsucht - alles zuviel...
- sehr wenig Antrieb und Energie, wenn etwas Energie dann sehr schnell erschöpft
- sehr dünnhäutig, schnell reizbar und dann innerlich sehr aggressiv
- starke Hochsensibilität, va. Licht und Geräusche
- Sprunggelenksverletzung/ Knorpel heilt nicht
- sog. "Golf-Arm" (ich spiele kein Golf) - ständige Schmerzen im Ellbogen
- Sehstörungen/ Sehstärke verändert sich ständig - sowie erhöhter Augeninnendruck (beginnendes Glaukom)

Sprosse83
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Re: nach 12 Jahren AD...

Beitrag von Sprosse83 » Mittwoch, 23.10.19, 8:57

Hallo chico!

Lass doch mal von dir hören, wie ist es dir so ergangen?

LG Sprosse83
Symptome: niedergeschlagen, keine Freude mehr empfunden, das Leben ist ein Kampf
Diagnose: nach Klinikaufenthalt 2013 schwere depressive Episoden seit der Jugend
Medikation: erstmals 2007 Citalopram ca 1 Jahr, dann lange Zeit stabil
Ca 2010 wieder depressiv, 75mg Venlafaxin bekommen
Irgendwann wieder stabil, Venlafaxin wieder abgesetzt, kann mich leider nicht mehr genau erinnern
April 2013 wieder depressiv, wieder 75mg Venlafaxin, dann Klinikaufenthalt, wo ich 150mg Venlafaxin empfohlen bekommen habe
Nach 6 Wochen wurde ich stabil entlassen, Dosis wieder auf 75mg Venlafaxin
2015 versucht auszuschleichen,ging in die Hose
Wieder 75mg
Mitte Ende 2016 reduziert auf 50mg
1 Tag 50mg
Nächsten Tag 75mg immer im Wechsel
Ca Mai/Juni bei 25mg angelangt und es ging mir gut
Ende September 2017 sehr gereizt, ziemlich genervt von der Arbeit
Mitte Oktober 2017 kleiner Zusammenbruch, Konzentration im Keller, keine Freude mehr empfunden
Auf 100mg erhöht, dann Tagesform abhängig mal 75mg,mal 100mg
Seit ca 23.10.17 jeden Tag 75mg
Am 30.10.17 Absturz, starke Kopfschmerzen, keine Konzentration, von der Arbeit nach Hause, Heulkrämpfe, nicht mehr aus dem Bett gekommen
1,5 Wochen arbeitsunfähig
31.10 es geht wieder etwas besser
Weiterhin 75mg und es geht bergauf
26.11.17 Reduzierung 7,5mg = 67,5mg Venlafaxin
28.12.17 Reduzierung 7.5mg = 60,0mg Venlafaxin
09.02.18 Reduzierung 7,5mg = 52,5mg Venlafaxin
25.03.18 Reduzierung 5,0mg = 47,5mg Venlafaxin
31.03.18 Mir geht es gut, bin stabil, hoffe es bleibt auch so
19.05.18 = 42,5mg
05.07.18 = 37,5mg
27.09.18 = 32,5mg
22.11.18 = 30mg
28.11.18 sehr gereizt, innerliche Unruhe, bin schnell gestresst, daher wieder 32,5mg :x
Symptome werden nicht besser, dazu noch depressiv, weinerlich, überfordert daher
27.12.18 = 34mg :schnecke:
Anfang 2019 für 1 Woche krank geschrieben
04.03.19 = 32mg
25.03.19 = 33mg
3 Wochen krank geschrieben
31.03.19 = 33.75mg
04.04.19 = 35mg
08.04.19 = 35,64mg
10.04.19 = 36mg
Hab mich endlich wieder stabilisiert
05.08.19 = 35,25mg
im September für 2 Wochen in Amerika, es war sehr schön und ich konnte die Zeit sehr genießen
26.09.19 = 34,5mg
Bin immer weniger belastbar, müde und brennende Augen, schnell gereizt, Psyche macht nicht mehr mit, Symptom wie bei einer Depression, daher
16.10.19 = 35,25mg
20. und 21.10 nicht zur Arbeit, Angst vor dem Tag und es nicht zu schaffen
bis 27.10 krank geschrieben
1 Woche gearbeitet, nicht richtig stabil, aber Symptome aushaltbar, viel Grübeln, zum Glück nicht diese mega Angst
Am 2.11 ganz schlimmer Tag auf der Arbeit (am Woende ist auch immer mehr los und ich hatte auch noch die Schichtführung) Tag irgendwie geschafft, war aber gar nicht richtig anwesend
3.11 wieder krank gemeldet, was mich sehr belastet, da mein Chef einspringen musste, da sonst keine Schichtleitung da gewesen wäre
bis 11.11 wieder krank geschrieben
4.11 nur im Bett gelegen
5.11 aushaltbar, konnte auch einkaufen gehen
9.11.19 erhöht auf 37,5mg, da die Wellen sehr stark waren, Symptome von jetzt auf gleich fast wie weg geblasen, ist das möglich?
Vorigen Schritt auf 36mg nicht notiert, es war aber nicht aushaltbar, da nicht alltagstauglich, deswegen erhöht auf 37,5mg
1.12.19 auf 39,75mg da keine Stabilisierung
23.12.19 45mg schnelle Besserung

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