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Maiki1991
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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Maiki1991 » Sonntag, 17.04.16, 20:58

Danke für die Antworten, wollte heute insgesamt um 50 mg reduzieren und bumm volle Breitseite bekommen Zustände die nicht auszuhalten waren und alles ich hab wieder aufdosiert und werde nun wirklich langsamer absetzen, ich war schonmal auf 100 mg amisulprid und damit Ging es mir eigentlich gut war dann in der Ambulanz und habe mich wieder überreden lassen mehr zu nehmen :( mein vorerstes Ziel sind erstmal auf 150 mg wieder zu kommen
23.2.2016 75mg Venlafaxin
23.2.2016 Von 250mg Amisulprid auf 200mg
23.2.2016 50mg lyrika
23.2.2016 3/4 zopiclon von 7,5mg
23.2.2016 50 mg prometazin
15.5 2016 225 mg amisulprid
15.5 2016 1/4 zopiclon von 7,5
15.5 2016 12,5mg prometazin
15.5 2016 50mg lyrika
15.5 2016 75mg venlafaxin


31.7.2016
50mg lyrika
1/4 zopiclon
15 mg Escitalopram
175 mg amisulprid

Murmeline
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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Murmeline » Montag, 18.04.16, 8:58

Hallo Maiki,

ich verstehe, dass Du die Medikamente weghaben willst, es geht Dir ja auch damit nicht gut. Aber wenn Du aus lauter Frust 50mg zack weglässt, dann kann das doch nicht funktionieren. Hast Du das jetzt gemacht, wo Du bereits auf 220mg instabil warst?

Kannst Du bitte Deine Signatur dahingehen aktualisieren, dass man sehen kann, wie Du seit Februar reduziert hattest und wann Du wie Dosissprüngen gemacht hast und wo Du jetzt wieder stehst? Anders können wir keine Einschätzungen zu Deiner Situation geben.
ich hab wieder aufdosiert und werde nun wirklich langsamer absetzen
Bitte mach das. Leider schützen kleine Dosisschritte auch nicht jeden automatisch vor Symptomen, aber sie sollten händelbarer bleiben und sich idealerweise dann auch wieder regulieren.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Maiki1991
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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Maiki1991 » Montag, 18.04.16, 9:29

Also bis auf 225mg war ich relativ stabil dann hab ich ganz wenig noch weggelassen dann ging das los und dann hab ich halt nochmal 25mg weggelassen, kaum auszuhalten, versuche mich Grad auf 225 wieder einzupendeln.

Meine Signatur werde ich gleich ändern, ich hab nur angst das ich das medi nie wieder los werde. Und ich bin halt total sauer auf die ärzte, kann man die nicht anzeigen? Seit 2 Jahren quäle ich mich wegen dene.
23.2.2016 75mg Venlafaxin
23.2.2016 Von 250mg Amisulprid auf 200mg
23.2.2016 50mg lyrika
23.2.2016 3/4 zopiclon von 7,5mg
23.2.2016 50 mg prometazin
15.5 2016 225 mg amisulprid
15.5 2016 1/4 zopiclon von 7,5
15.5 2016 12,5mg prometazin
15.5 2016 50mg lyrika
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LinLina
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Re: Meine geschichte..

Beitrag von LinLina » Montag, 18.04.16, 10:19

Hallo Maiki :-)

Also, wenn man Probleme bekommt beim Absetzen ist das beste, entweder die Dosis zu halten oder wieder leicht aufzudosieren - auf keinen Fall noch mehr weglassen :shock:

Ich kanns ja verstehen, deine Ungeduld :-( aber so dauert es am Ende eher länger. Wir müssen alle lernen geduldiger zu sein. Lies mal hier, das hab ich grad reingestellt http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 19&t=11397

Liebe Grüße,
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Maiki1991 » Montag, 18.04.16, 19:32

Ja ich weiss.. Interessanter Thread. Momentan bin ich irgendwie nur noch mud und schlafe tagsüber 5 Stunden und dann abends wieder plus meine anderen Symptome, ich habe die Angst das es nie ein Ende haben wird ich will endlich mal wieder Leben..
23.2.2016 75mg Venlafaxin
23.2.2016 Von 250mg Amisulprid auf 200mg
23.2.2016 50mg lyrika
23.2.2016 3/4 zopiclon von 7,5mg
23.2.2016 50 mg prometazin
15.5 2016 225 mg amisulprid
15.5 2016 1/4 zopiclon von 7,5
15.5 2016 12,5mg prometazin
15.5 2016 50mg lyrika
15.5 2016 75mg venlafaxin


31.7.2016
50mg lyrika
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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Maiki1991 » Donnerstag, 28.04.16, 20:26

Wurde ich vergessen? Mir antwortet irgendwie keiner mehr
23.2.2016 75mg Venlafaxin
23.2.2016 Von 250mg Amisulprid auf 200mg
23.2.2016 50mg lyrika
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23.2.2016 50 mg prometazin
15.5 2016 225 mg amisulprid
15.5 2016 1/4 zopiclon von 7,5
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Jamie
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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 28.04.16, 22:10

Hallo maiki,

vergessen kann passieren, ist keine Absicht. :roll: .
Aber ich hab aus deinen letzten Beiträgen ehrlich gesagt gar keine konkrete Frage herauslesen können. Hast du denn etwas Spezielles auf dem Herzen?
Oder meintest du die Frage nach Ärzte anzeigen? Ich dachte das war rhetorisch gefragt :P .

Wie geht es dir denn zur Zeit?
PS. Da wartet jemand auf Einlass in die whatsapp Gruppe. Ist das schon geklärt? viewtopic.php?f=8&t=10625&p=137879#p137879

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 28.04.16, 22:12

Hallo Maiki,

Viele ADFDler nutzen ihre Threads als Protokoll ihres Absetzerlaufes oder um ihre Gedanken und Sorgen festzuhalten. Wenn es wie in Deinem letzten Post keine speziellen Fragen gibt, dann bleibt ein Beitrag auch mal ohne Reaktion.

Wenn Du Dir mehr Austausch wünschst, ist es sinnvoll, auch bei den anderen reinzulesen und in deren Threads zu schrieben, um so in den Erfahrungsaustausch zu gehen.

Grüße, Murmeline

edit: überschnitten
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Amisulprid und co

Beitrag von Maiki1991 » Mittwoch, 27.07.16, 19:09

Hallo ihr lieben,

Wollte euch mal auf dem laufendem halten was meine Medikamente angeht.
Meine momentane Medikation sieht so aus:
Amisulprid 200mg
Escitalopram 15 mg
Lyrika 50 mg
Zopiclon 3,75 mg

Bei dem zopiclon nehme ich manchmal auch eine ganze komme nicht weg von dem Dreckszeug.
Prometazin habe ich ganz abgesetzt und venlafaxin 75 mg habe ich durch Escitalopram ersetzt auf eigene Gefahr.
Was mich halt noch total stört sind folgende Dinge: ich kann nicht mehr richtig fernseh schauen, irgendwie schwer zu erklären, ich habe vor den Tabletten sehr gerne Filme, Serien usw geschaut. Das ist mir schon seit 3 Jahren unerträglich geworden, ausserdem bin ich immer total müde, erschöpft und sehr schnell an dem Punkt wo nix mehr geht, alles nach der Medikamenteneinnahme. Ich bin überhaupt nicht mehr belastbar und es ist extrem frustrierend.
Ausserdem habe ich Schlafstörungen schon seit ich Medikamente nehme.
Könnte die Müdigkeit und die fehlende Belastbarkeit durch die Medikamente kommen?
Ich möchte gerne alles absetzen bis auf das Escitalopram erstmal.

Meine psychischen Beschwerden sind folgende: ich denke immer das mir jemand lsd ins trinken oder ins essen tut oder ich denke wenn ich draussen bin das mich jemand mit lsd anspritzen könnte oder sonstwo anders was dran wäre. Ich habe schon Zig Medikamente durch und keines der Medikamente hat dieses verbessert sondern soweit verschlechtert das ich sogar fast gestorben wäre.

Ausserdem habe ich immer gedacht das ich was peinliches mache z.b. In der öffentlichkeit meine Hose runter Ziehe oder Bilder übers Internet von meinem Penis versende. Und mich nicht mehr daran erinnern kann, wie ein zwangsgedanken müsste ich immer drüber nachdenken ob ich jetzt was gemacht habe oder nicht,das ist mir auch ziemlich peinlich das jetzt zu schreiben. Die Sache ist schon besser geworden ich denke nicht mehr so oft daran aber ich weiss nicht inwiefern die Tabletten was damit Zutun haben.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
23.2.2016 75mg Venlafaxin
23.2.2016 Von 250mg Amisulprid auf 200mg
23.2.2016 50mg lyrika
23.2.2016 3/4 zopiclon von 7,5mg
23.2.2016 50 mg prometazin
15.5 2016 225 mg amisulprid
15.5 2016 1/4 zopiclon von 7,5
15.5 2016 12,5mg prometazin
15.5 2016 50mg lyrika
15.5 2016 75mg venlafaxin


31.7.2016
50mg lyrika
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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 27.07.16, 19:15

Hallo meiki,

Bitte schreib immer hier in deinem thread weiter, hab den Beitrag hierher verschoben. Du findest ihn, wenn du auf deinen nutzernamen oben rechts und auf Profil, dann auf Beiträge klickst. Dein thread rutscht mit beuem Beitrag hoch und wird gelesen.

Grüße, murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Maiki1991
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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Maiki1991 » Mittwoch, 27.07.16, 19:25

Ok danke werde ich machen, hoffentlich kann mir noch jemand Tipps geben
23.2.2016 75mg Venlafaxin
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23.2.2016 3/4 zopiclon von 7,5mg
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15.5 2016 1/4 zopiclon von 7,5
15.5 2016 12,5mg prometazin
15.5 2016 50mg lyrika
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Sunnyrose
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Re: Müdigkeit durch Psychopharmaka Mix

Beitrag von Sunnyrose » Mittwoch, 27.07.16, 20:27

Hallo Maiki

Zu deiner Frage
Die Sache ist schon besser geworden ich denke nicht mehr so oft daran aber ich weiss nicht inwiefern die Tabletten was damit Zutun haben.
Hattest du diese Gedanken schon vor der Einnahme?
Wenn nicht ist es klar medikamenteninduziert. D.h. dass die Nebenwirkungen und die Multieinnahme diese Zwangsgedanken erzeugen.

Falls du vor der Einnahme eine Tendenz hattest zu solchen Gedanken, denke ich trotzdem, dass die Medikamente das ganze verstärken können. Bei Langzeiteinnahme und zusätzlich Mehrfachmedikation können (oft) die Medikamente dieselben Symptome verursachen, weshalb man sie überhaupt genommen hat. Und auch noch neue Symptome auslösen. :evil:

Liebe Grüsse
Deria
Abgesetzt:
Lorazepam, Concerta, Truxal, Escitalopram

Zuletzt abgesetzt:
Escitalopram. Ursprünglich 30mg
Absetzstart September 2015
2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Sunnyrose » Mittwoch, 27.07.16, 20:36

Nachtrag :)

Könntest du bitte deine Signatur aktualisieren. Danke.
Dann können wir dich beraten und unterstützen wie du jetzt am Besten vorgehst, damit Ruhe und Stabilisation einkehrt ok?

Wichtig ist, dass du nur an einem einzigen Medikament etwas änderst. Du hast sehr viel rumgeschraubt und das löst zusätzlich ein Chaos im Gehirn und Zentralnervensystem aus.

Liebe Grüsse
Deria
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Absetzstart September 2015
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Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Maiki1991 » Mittwoch, 27.07.16, 22:25

Ich hatte diese Gedanken schon davor, deswegen bekam ich zb auch die Medikamente, mit den Medikamenten oder woran auch immer ist es ein bisschen besser geworden aber ich würde gerne die Medikamente absetzen und würde aber vorher gerne wissen wie ich mich ohne Medikamente fühle..
23.2.2016 75mg Venlafaxin
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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 27.07.16, 22:43

Hallo Meiki!
Ich hatte diese Gedanken schon davor, deswegen bekam ich zb auch die Medikamente, mit den Medikamenten oder woran auch immer ist es ein bisschen besser geworden
Ich schätze, ein bisschen besser war für Dich schon etwas Erleichterung, auch wenn eine vollständige Symptomunterdrückung nicht erreicht wurde? Diese Gedanken sind ja sicher sehr anstrengend.
aber ich würde gerne die Medikamente absetzen und würde aber vorher gerne wissen wie ich mich ohne Medikamente fühle..
Das wird Dir leider keiner sagen können. :( Was stellst Du Dir denn selbst vor bzw. was erwartest Du? Wir gehen hier ja davon aus, dass Psychopharmaka nicht heilen sondern eher Symptome unterdrücken, was ja auch nicht bei jedem klappt. Es ist also möglich, dass du dich weiterhin damit auseinandersetzen und zurecht kommen musst, was auch nicht immer einfach ist.
Bei dem zopiclon nehme ich manchmal auch eine ganze komme nicht weg von dem Dreckszeug.
Kannst Du bitte immer Milligramm-Angaben machen? Verstehe ich das richtig, dass Du in den Dosiseinnahmen schwankst, mal mehr, mal weniger? Das ist meist nicht so gut verträglich.
Was mich halt noch total stört sind folgende Dinge: ich kann nicht mehr richtig fernseh schauen, irgendwie schwer zu erklären, ich habe vor den Tabletten sehr gerne Filme, Serien usw geschaut. Das ist mir schon seit 3 Jahren unerträglich geworden, ausserdem bin ich immer total müde, erschöpft und sehr schnell an dem Punkt wo nix mehr geht, alles nach der Medikamenteneinnahme. Ich bin überhaupt nicht mehr belastbar und es ist extrem frustrierend.
Sind Dir beim TV die visuellen und akustischen Reize zu anstrengend (Bildwechel, Töne) oder fällt es Dir schwer, den Geschichten zu folgen?
Ausserdem habe ich Schlafstörungen schon seit ich Medikamente nehme.
Könnte die Müdigkeit und die fehlende Belastbarkeit durch die Medikamente kommen?
Möglich ist es. Hast Du mal in allen Packungsbeilagen nach Deinen Symptomen geschaut? Ich denke leider, einen Großteil wirst Du finden.

Hattest Du nicht auch etwas von einer Therapie geschrieben? Kannst Du Dich dort mit diesen psychischen Beschwerden und Gedanken auseinandersetzen?

Grüße, Murmeline
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padma
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Re: Meine geschichte..

Beitrag von padma » Donnerstag, 28.07.16, 17:32

hallo Maiki, :)
Meine psychischen Beschwerden sind folgende: ich denke immer das mir jemand lsd ins trinken oder ins essen tut oder ich denke wenn ich draussen bin das mich jemand mit lsd anspritzen könnte oder sonstwo anders was dran wäre.
Verstehe ich dich richtig, dass du zwar diese Gedanken hast, aber weisst, dass es nicht wirklich so ist?
Kannst du diesen Gedanken denn was entgegensetzen?
Prometazin habe ich ganz abgesetzt und venlafaxin 75 mg habe ich durch Escitalopram ersetzt auf eigene Gefahr.
Hast du beides abrupt gemacht? Abruptes Absetzen und direkte Wechsel von einem Medikament auf ein anderes sind eine extreme Belastung für das ZNS.
Wann war das genau und was für eine Wirkung /Symptome hatte das auf dich?
Ich möchte gerne alles absetzen bis auf das Escitalopram erstmal.
Welches Medikament beeinträchtigt dich derzeit am meisten?

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
15.08.2019: 0,02 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Sunnyrose
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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Sunnyrose » Donnerstag, 28.07.16, 18:32

:) Hallo Maiki

Bezüglich der Neurose, dass einem jemand etwas ins Getränk tut, kann ich dich sehr sehr gut verstehen. Ich hatte dies stark und habe es noch einwenig.

Früher als es ganz stark war konnte ich draussen jahrelang nichts essen und nichts trinken! Jahrelang. Dann wars plötzlich weg (ohne Medi) und kommt manchmal abgeschwächt vor. Ich habe mich mit dieser Gefahr arrangiert indem ich nie offenes trinke und Getränke immer in der Hand behalte wenn ich draussen bin. Ich lebe sozusagen damit und es ist für mich ok. :)

Zu den anderen Zwangsgedanken, die ich auch sehr sehr gut kenne, einfach andere Gedanken mit Gewalt gegenüber Anderen, Schwächeren kann ich sagen, dass ich diese losgeworden bin durch gezielte Therapie. Ich bin sie viele viele Jahre lang losgeworden.

Erst als ich unter Mehrfachmedikation stand und hochdosiert, hatte ich sie ansatzweise wieder, auch gegenüber mich selbst, und ich weiss wie erschreckend dies ist :o

Seit dem Absetzen (4 Medikamente weniger) und Reduktion vom Escitalopram sind sie wieder vollständig weg!! Nur noch selten in Alpträumen während der Wellen, jedoch kein Vergleich zu vorher.

Ich verstehe dich gut und rate dir mit Absetzen (vorerst eines Medikamentes) zu beginnen, um so langsam zu dir selbst zu finden. Und gleichzeitig gezielt zu therapieren.

Viel Kraft und liebe Grüsse
Deria
Abgesetzt:
Lorazepam, Concerta, Truxal, Escitalopram

Zuletzt abgesetzt:
Escitalopram. Ursprünglich 30mg
Absetzstart September 2015
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Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

Maiki1991
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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Maiki1991 » Samstag, 30.07.16, 8:02

Ja ich habe diese Gedanken und weiss das es nicht stimmt, aber dieses ständige darüber nachdenken macht mich fertig, ich habe abrupt gewechselt ja venlafaxin raus und Escitalopram rein, ist jetzt schon was her. Ich denke das amisulprid macht mir am meisten zu schaffen.

Hallo Serie, schön zu hören das du was ähnliches hattest und es einigermaßen unter Kontrolle hast. Ich habe nur angst das es wieder schlimmer wird wenn ich die Medikamente absetze. Eine Therapie zu bekommen ist sehr schwer, denn viele wissen einfach nicht was sie tun leider..
23.2.2016 75mg Venlafaxin
23.2.2016 Von 250mg Amisulprid auf 200mg
23.2.2016 50mg lyrika
23.2.2016 3/4 zopiclon von 7,5mg
23.2.2016 50 mg prometazin
15.5 2016 225 mg amisulprid
15.5 2016 1/4 zopiclon von 7,5
15.5 2016 12,5mg prometazin
15.5 2016 50mg lyrika
15.5 2016 75mg venlafaxin


31.7.2016
50mg lyrika
1/4 zopiclon
15 mg Escitalopram
175 mg amisulprid

Maiki1991
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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Maiki1991 » Samstag, 30.07.16, 8:03

*Hallo Deria
23.2.2016 75mg Venlafaxin
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Maiki1991
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Re: Meine geschichte..

Beitrag von Maiki1991 » Samstag, 30.07.16, 8:13

Wisst ihr ob man von dem amisulprid eine antriebslosigkeit und starke Müdigkeit bekommen kann in der mg Zahl ich kann nicht so viel im Internet davon finden aber das ist eigentlich das einzigste worauf ich das schließen kann
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