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Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

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Annanas
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Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 28.01.16, 14:28

Ich habe jetzt festgestellt, daß meine Frage irgendwie komisch formuliert ist, deshalb versuche ich es nochmal etwas anders, als unten
dargestellt. Was für ein wirrer Kopf - Entschuldigung!

Also ich glaube, daß ich schon sehr lange diese Symptome (Magenschmerzen u. -brennen, innere Unruhe, dieses Hin- und Herrennen, trotz Müdigkeit, Hitzewallungen mit Übelkeit,Konzentrationsschwierigkeiten, die sich wie Absetzsymptome oder Nebenwirkungen anfühlen) habe.
Kann es sein, daß man das AD gar nicht braucht u. daß es dann diese Symptome macht oder wehrt sich der Körper mittlerweile
dagegen? Meine Gedanken gehen dahin, daß ich mich morgens besser fühle, wo ja der Spiegel eigentlich am niedrigsten ist.

Kennt jemand diese Beschwerden nach langer Einnahme (bei mir sind es jetzt 8 Jahre)?

Auch jetzt, nach 6 Tagen Reduzierung um 37,5 mg (auf 187,5 mg) Venlafaxin habe ich nur sehr milde andere Symptome gehabt, z.B.
die ersten zwei Tage Muskelschmerzen, Knochenschmerzen (Beine) u. Augenbrennen. Alles Andere habe ich trotzdem noch, deshalb will ich unbedingt dieses Medi loswerden. Meine Neurologin will nach 2 Wochen (also ab 04.02.) nochmal um 37,5 mg reduzieren. Wäre das verfrüht?

Hoffentlich kann man damit was anfangen!

LG Anna



Hallo zusammen, bin neu hier und erstmal froh, dieses Forum gefunden zu haben....!
Hatte schon mal einen längeren Text geschrieben, aber irgendwie ist der verschwunden - fange ich nochmal an u. versuche, mich kurz zu fassen:
2006 fing meine persönliche Geschichte an - durch arbeitsmäßige Umsetzung in eine andere Stadt, 600 km entfernt vom Wohnort, 9 Monate pendeln, dann Entschluß umzuziehen, Hausverkauf, Mann erstmal arbeitslos, Hormonchaos durch Ziehen der Mirena-Spirale (das dieses auch ein Grund für mein Befinden war, weiß ich aber erst heute), Hörsturz, Gallenblasen-OP u. dann konnte ich nicht mehr. Ich bekam diffuse Ängste, konnte nicht mehr schlafen, nicht mehr essen, würgte gerade so mal eine Banane hinter und nahme in einer Woche 6 kg ab.

September 2007 Einweisung in eine psychiatrische Klinik, dort gleich Aufdosierung mit Trevilor (Diagnose: generalisierte Angststörung)- Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen, konnte nicht mehr schlafen - zur Überbrückung dann Tavor bekommen (mehrmals am Tag u. eine für nachts - Dosierung weiß ich leider nicht mehr). Trevilor inzwischen auf 225 mg, Tavor nach 5 Wochen ausgeschlichen u. die Symptome kamen wieder. Dazu wieder Ängste. Bekam dann 50 mg Seroquel, sollte die nächsten Tage aufdosiert werden. Aber bei der ersten Einnahme bin ich zusammengeklappt - kam geradeso auf allen Vieren in mein Bett. Am nächsten Morgen teilte ich das den Ärzten mit, die mir nicht glaubten: Bei solch einem Krümel Seroquel kann das nicht sein und sie würden hier bis zu 1000 mg verordnen. Zumindestens wehrte ich mich erfolgreich gegen eine Höherdosierung - die 50 mg sollten bleiben (zwei Tabl zu 25 mg). Am Abend schluckte ich dann eine, die andere schob ich in die Wangentasche und spuckte die dananch aus. Schlief trotzdem wie tot - bekam am Tag auch noch eine Dosierung davon, weiß aber auch nicht mehr welche - schlich nur noch wie ein Gespenst rum.

Kam dann anschl in die Tagesklinik, nahm dort nur noch die 225 mg Venlafaxin u. abends eine 25er Seroquel. Nach dem 6-wöchigen Tagesklinikaufenthalt ging ich wieder arbeiten - nahm in einem Jahr 20 kg zu ohne Ernährungsänderung und schlief früh an einer roten Ampel fast im Auto ein. Daraufhin setzte ich nach einem Jahr Einnahme, also 2008 die Seroquel ab. Ohne mit dem Neurologen zu sprechen - es gab aber Gott sei Dank keine Probleme.

2011 bekam ich Eierstockkrebs - erst wurde ein Eierstock entfernt, 2012 der zweite. Da war ich 48 Jahre alt und stürzte gleich in die Menopause, ohne erst reguläre Wechseljahre gehabt zu haben. Die sogenannten Fachärzte konnte man da auch vergessen, die meinten, die Beschwerden wären alles psychisch - wieder zum Neurologen, war ja nicht arbeitsfähig. Die wollten natürlich gleich wieder ein anderes AD dazugeben usw - ist eine lange Geschichte. Habe gekämpft, um nichts Anderes mehr nehmen zu müssen- ganz schlimme Zeit. Nahm mir dann einen Privatarzt für die Hormongeschichte, die mich dann auch verstanden hat (sie hatte eine ähnliche Geschichte durch) u. bekam eine Progesteroncreme, die mir auch die Ängste nahm. Progesteron beruhigt wohl und wirkt als natürliches AD. Komischerweise brauchte ich immer höhere Mengen davon u. mußte wegen Überdosierung letztes Jahr auf diese Creme verzichten.

Jetzt kommt es mir so vor, als ob ich damit immer gegen die hohe Dosierung von Venlafaxin angekämpft habe. Denn Dezember 2015 (Hormone waren lt Test auf Normalniveau) ging es mir ganz schlecht, bekam Magenprobleme, ständiges Brennen der Mund- und Rachenschleimhaut, totale innere Unruhe, trotzdem aber sehr müde u leichte Ängste. Durch diese Unruhe konnte ich nicht mehr stillsitzen, rannte nur noch von A nach B u. zurück, war aber gleichzeitig nicht in der Lage irgendwas zu schaffen. Bekam Durchfall, die Nase lief, ohne Erkältung, hatte ständig Hitzewallungen mit Übelkeit, die ich aber immer der Hormonlage zugeordnet hatte, immer erhöhte Temperatur und und und.! Das Komische daran war, daß es mir morgens, so von 05.00 Uhr bis 08.00 immer besser ging, am schlechtesten nachmittags.Jetzt nach 8 Jahren sah ich mir das erste Mal den Beipackzettel von Venla an u. so ziemlich alle Beschwerden, die ich habe, sind da verzeichnet.

Ich bin zur Neurologin und wir reduzieren jetzt das Venlafaxin, erstmal um 37,5 mg - ist heute mein 6. Tag. Renne nicht mehr ganz so viel rum u. mein Kopf fühlt sich irgendwie klarer an -allerdings sind auch alle körperlichen Symptome da, aber irgendwie schubweise und morgens gehts mir immer noch besser - nachmittags nehme ich an, ist der Wirkstoffspiegel am höchsten (nehme morgens die Venla) u. das merke ich total. Mein BD geht auch ziemlich runter, ist morgens nur noch bei 114/79. (In der Klinik hatten die noch gesagt, meine hohen BD-Werte kämen von meinen Themen - alles klar - Lügner).

Das wurde jetzt doch ein Roman, entschuldigt bitte - nun noch meine obige Frage - ist es so, daß ein hoher Spiegel an Venla die gleichen Symptome macht, wie beim Absetzen?

Ich will das Zeug jetzt auch gänzlich ausschleichen - ich glaube, über die Jahre der Einnahme bin das gar nicht mehr ich, das merke ich jetzt durch die kurzzeitigen klaren Momente.

LG Anna
Zuletzt geändert von Murmeline am Donnerstag, 28.01.16, 14:31, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Leerzeilen eingefügt zur besseren Lesbarkeit :)

Jamie
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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 28.01.16, 19:20

Hallo AnnaNass,

willkommen im adfd :).

Danke für die Konkretisierung; ich habe tatsächlich nicht genau verstanden, wonach du gefragt hast.
Deine geschilderten Symptome interpretiere ich als Nebenwirkungen (NW) des Venlafaxis. Vor allem deshalb, weil du sie so gut wie durchgängig hattest.
Mich wundert es, dass du es so lange damit ausgehalten hast.
Gerade diese Unfähigkeit nicht mal ruhig sitzen zu können und ständig herumtigern zu müssen (Fachwort Akathasie) ist typisch für ein SSRI wie Venlafaxin; der Körper wird einfach hochgradig gepusht und im Antrieb gesteigert; man ist permanent nervös.

Bitte lese dich hier im adfd unbedingt ein, wie man richtig absetzt.
Die letzte Reduktion von 225mg um 37,5mg war gerade noch akzeptabel (ein fast schon zu großer Schritt), aber die nächste Reduktion um weitere 37,5mg ist zu hoch! Wir setzen hier alle 4-6 Wochen 10% der Ursprungsdosis nach einer Empfehlung von Dr. Peter Breggin ab.
Bei 225mg kann das gutgehen, gleich 37,5mg wegzulassen (weil man bei hohen Dosen oft einen ersten größeren Reduktionsschritt verkraften kann), aber wenn ich jetzt richtig gerechnet habe, bist du jetzt bei 187,5mg und da sind 10% 18,75mg und nicht 37,5mg - das wäre das doppelte!
Mit der Kügelchenmethode kannst du deine Dosen individuell anpassen: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=8897

Unsere FAQ zum Absetzen: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=9913
was im Entzug passiert: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=8621


Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Annanas
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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 28.01.16, 19:43

Hallo Jamie, lieben Dank für Deine Antwort - Konzentration ist wirklich z.Zt nicht meine Stärke. Fand den Bericht beim
nochmaligen Durchlesen auch ziemlich wirr.
Arbeite mich schon den ganzen Nachmittag durch die Beiträge, so gut es eben geht. Bin froh, daß es Euch gibt, denn meine Neurologin ist
nicht gerade eine, die viel vom Absetzen hält. Durch dieses Durcheinander mit der Hormonlage wurde eben alles darauf geschoben. Obwohl ich jeden Monat einmal bei der Neurologin bin und immer meine Beschwerden geschildert hatte, hätte sie doch selbst draufkommen müssen, daß diese evtl auch vom Venlafaxin kommen könnten. Vielleicht wußte sie es ja auch, denn irgendwann wollte sie mir noch ein anderes AD geben zur Beruhigung. Was ich aber abgelehnt hatte. Werde am 04.02. versuchen, Venlafaxin von einem anderen Hersteller zu bekommen, meine sind von dem "mit den Zwillingen" in der Werbung. Diese sind nur in 37,5 mg Pelletts gesplittet. Habe aber Eure Liste schon gefunden.
Dann werde ich auch nach der Kügelchen-Methode arbeiten. Danke nochmals, lG AnnaNass
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
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Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Cashi
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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Cashi » Donnerstag, 28.01.16, 22:38

Hallo Anna, ich nehme seit 17 Jahren Trevilor. Und ich kenne das alles was du beschreibst. Irgendwann habe ich mich mit den ganzen Nebenwirkungen arrangiert weil ich dachte, dass das weniger schlimm wäre als die psychische Geschichte. Geh bitte langsam vor beim Absetzen, dann wirst du das schaffen. Lg Cashi
1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
März 2011 Panikattacken. fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16. 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16. 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig.wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla.Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016. 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 auf 48,6 mg
15.01.17 auf 46,17 mg
12.02.17 auf 43,50 mg
13.03.17 auf 41,40 mg
11.04.17 auf 39 mg Trevilor
01.05.17 auf 37,5 mg Trevilor. Halbzeit :party2:
28.08.17 auf 33.75 mg
25.09.17 auf 31.25 mg
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg
07.04.18 auf 30 mg
20.05.18 auf 29 mg
03.06.18 auf 28.12 mg
10.06.18 auf 27.5 mg
16.07.18 auf 26.87 mg
05.08.18 auf 26.56 mg
19.08.18 auf 26.25 mg
16.09.18 auf 25.62 mg
01.10.18 auf 25 mg
21.10.18 auf 24.37 mg
23.11.18 auf 23.12 mg
10.12.18 auf 22 mg
13.01.19 auf 21 mg
20. 01.19 auf 20 mg
Seither setze ich wöchentl. Bzw alle 2 Wochen je nach befinden ab
13.10.19 auf 9 mg
26.11.19 auf 5 mg
Die mg Angaben beziehen sich auf die Wirkstoffmenge. Nicht auf das Gesamtgewicht der Kügelchen

Lucy
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Registriert: Dienstag, 06.01.15, 9:42

Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Lucy » Freitag, 29.01.16, 8:16

Hallo Anna und herzlich willkommen,

ich nehme Venlafaxin seit etwas mehr als 8 Jahren. Meine Nebenwirkungen waren anders als die Absetzerscheinungen, nur der Schwindel war ähnlich. Aber das ist alles höchst individuell. Nervös war ich von Venla auch, das fällt mir gerade jetzt auf, wo ich Eure Posts lese. Ich dachte, das sei mein Charakter dabei bin ich jetzt viel ruhiger, mit geringer Dosis. :x
Bei mir ist es so, dass ich an den Tagen nach der Reduzierung gar nichts spüre und nach 10-14 Tagen die Symptome kommen. Dadurch habe ich am Anfang zu schnell reduziert, ich dachte ja, ich spür nix und muss mich nicht lange damit aufhalten. Die Beschwerden kamen dann geballt mit zeitlicher Verzögerung.
Ich bin immer aufs Neue schockiert, wie gnadenlos Mediziner Menschen mit Medikamten zudröhnen und dass bei Dir niemals thematisiert wurde, wie schlecht Du das Medikament verträgst.
Ansonsten kann ich aus eigener Erfahrung zu 100% bestätigen und unterstreichen, was Jamie :) schreibt: Langsam vorgehen! Die Symptome können sonst sehr sehr heftig sein und die Ärzte werden Dir das als Wiederauftreten der Grunderkrankung auslegen :frust:

Alles Gute für Deinen Absetzweg und liebe Grüße
Lucy
November 2007:
zweimonatiger Klinikaufenthalt nach Suizidversuch, Diagnose: Depression und generalisierte Angststörung
seitdem 225 mg Venlafaxin morgens und 40mg Pipamperon abends und "bei Bedarf"

Frühjahr und Sommer 2011: langsames Absetzen des Pipamperon über Monate, trotzdem monatelange Schlafstörungen, Schlaf inzwischen wieder normal

2012 - November 2014
: Langsames Reduzieren des Venlafaxin von 225 mg auf 75 mg. Dabei immer stabil gewesen.

November 2014: Reduktion von 75mg auf 37,5 mg - danach keine Beschwerden

22.12.2014 :Reduktion auf 25 mg. 10 Tage keine Beschwerden, dann Absetzerscheinungen

07.01.2015: Steigerung auf 31,25 mg und Warten auf Stabilisierung

16.01.2015 Stabil bei 31,25 mg

...lange Forumspause aber weiterhin sehr langsam reduziert...

04.01.2016: Reduktion auf 15,5 mg

14.01.2016 Stundenweise Absetzsymptome: Angstattacken, Grübeln, leichter Schwindel

16.01.2016 Starke körperliche und psychische Beschwerden (Angst, Schmerzen, Streitsucht, Weinen)

26.01.2016 Stabil bei 15,5 mg

29.01.2016 Sehr dünnhäutig und ohne Antrieb

05.02.2016 wieder Symptome, schwer einzuschätzen :zombie:

10.02.2016 wieder stabil

Mai 2016 reduziert auf 9 mg und nach ca. 3 Wochen wieder stabil

...lange Pause wegen Umzug, Jobwechsel und viel Stress

20.01.2017 reduziert auf 6,25 mg

28.01.2017 die Symptome gehen los, vor allem Gelenkschmerzen, in Füßen, Knien und Fingern. Angstzustände kommen gelegentlich, sind aber auszuhalten. Wunderwaffe des Tages: Yoga <3

07.02.2017 Weiterhin die üblichen Beschwerden. Ich bin aber zuversichtlich und mental relativ stark.

Shonah
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Registriert: Dienstag, 05.01.16, 13:09

Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Shonah » Freitag, 29.01.16, 9:13

Hallo Anna,

Willkommen im Form.

Ich nehme seid 2008 Venla, aber seit gut 2 Jahren sehr gering dosiert weil ich den letzten Sprung schon zweimal nicht geschafft habe.

EinschleichSymptome hatte ich keine, da in der Klinik mit Tavor gedeckelt wurde.

Absetzsymptome habe ich seit ich unter die 18mg gekommen bin, dazu zählen bei mir Schwindel, Gefühl von Betrunken sein, nicht richtig anwesend sein, Angst vor dem Tod, Panikattacken (plötzlich auch nachts).

Ich wünsche dir alles Gute!

LG Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

Psychiatrie, nix geht mehr

10.11.18 37,5 mg ret

Aktuelle Medikation:
Morgens: Venlafaxin ret. 37,5
Metoprolol ret. 25mg
Abends: Metoprolol ret. 25mg

NEM: VitD3/K2 Öl (600iE/ 20mykrogr)
150 mg Magnesiumcitrat

Annanas
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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Annanas » Freitag, 29.01.16, 9:47

Hallo Cashi, ich bin froh, daß du geantwortet hast - gerade auch, weil du Trevilor so lange genommen hast. Ich habe jetzt schon befürchtet, daß ich
bei dem Zeitraum der Einnahme und der hohen Dosis überhaupt nicht mehr davon runterkomme.
Ich könnte mich ohrfeigen, daß ich nicht schon früher darauf gekommen bin, daß es am Venlafaxin liegen könnte. Aber jetzt muß ich nach vorn schauen und es tut so gut, hier Unterstützung zu bekommen.
Danke und lG Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
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Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Annanas » Freitag, 29.01.16, 10:01

Hallo Lucy und Shonah, danke Euch für den herzlichen Willkommensgruß - und ich glaube, Ihr habt alle so recht mit dem langsamen Ausschleichen. Gestern schrieb ich noch, daß ich nur milde Absetzsymptome habe und daß mir die NW viel mehr zu schaffen machen u. heute Morgen wache ich auf, mit Ängsten, ziemlich starken Rückenschmerzen - eigentlich tut der ganze Brustkorb weh u. ich habe Krämpfe in den Fußsohlen?! Ich werde dann wohl besser 4 Wochen abwarten, ehe ich mit der Kügelchenmethode weiter reduziere. Das Schlimme ist, daß man sich schon jahrelang irgendwie schlecht fühlt und sich dadurch so durchgewurstelt hat u. es jetzt schon fast nicht mehr erwarten kann, daß es besser wird. Aber ich bin schon sehr froh, daß ich wohl jetzt mit der AD-Geschichte den Grund für die ganzen Beschwerden gefunden habe und vor allem, daß es durch euch bestätigt wird. Ich habe schon richtig Angst, was meine Neurologin da am Do wieder für Aussagen trifft. Hoffentlich verschreibt sie mir die Venla von einem anderen Hersteller.
Mein Vertrauen in die Ärzte ist durch mein Hormonchaos (hatte auch keinen Arzt der gesetzl KK gefunden, der einem helfen konnte) und jetzt durch diese Geschichte, dahin. Das Gesundheitssystem ist eben nur noch ein reines Wirtschaftsunternehmen und der Patient interessiert da wenig bis gar nicht mehr.
Liebe Grüße, Anna
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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Shonah » Freitag, 29.01.16, 10:56

Hallo Anna,

Ja die Pharmaindustrie ist wohl so.

Das mit den Rückenschmerzen kenne ich übrigens auch, bei mir sind dann auch oft Schultergelenke und Ellenbogen betroffen.

Mach erstmal Pause mit dem Reduzieren bis du wieder stabil bist!!

Ich habe auch oft Bauchkrämpfe und Herzrasen, laut Ärzte organisch alles io.

LG Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
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11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
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hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
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9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

Psychiatrie, nix geht mehr

10.11.18 37,5 mg ret

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Morgens: Venlafaxin ret. 37,5
Metoprolol ret. 25mg
Abends: Metoprolol ret. 25mg

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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Annanas » Freitag, 29.01.16, 11:08

Hallo Shonah, ja, dieses Brennen im Hals/Magen macht mich verrückt - habe aber auch keine Meinung, noch eine Magenspiegelung über mich ergehen zu lassen - kann durch die letzten Jahre einfach keine Weißkittel mehr sehen.
Komisch ist auch, daß dieses Brennen meistens im Zusammenhang mit Hitzewallungen kommt.
Ich werde erstmal, glaube ich, 4 Wochen Pause machen u. dann weiter mit der Kügelchenmethode reduzieren.
Das Schlimme ist nur, daß die Beschwerden (wie z.B. das Herumgerenne und "Nichtsgebackenkriegen") auch immer noch da sind, das wird wahrscheinlich erst mit geringerer Dosis weniger.
Herzrasen hatte ich auch im letzten Jahr, aber immer mit etwas Anderem in Verbindung gebracht - habe das, sowie eine BD-Senkung aber mit homöopathischen Tabletten in den Griff bekommen (die senken gleichzeitig zum BD auch den Puls - also bei mir wirken die so). Nachdem ich immer BD-Spitzen hatte u. der Arzt, ich glaube, 5 verschiedene, chemische BD-Senker an mir ausprobiert hatte u. nichts hatte ich vertragen, habe ich mir diese dann besorgt.
LG Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Lisamarie » Freitag, 29.01.16, 11:28

Hallo Anna,

Auch von mir willkommen im ADFD.

Ja das ist auf jeden Fall wichtig das du jetzt nach der Reduktion mindestens vier Wochen Pause machst, wir sagen ja alle vier bis sechs Wochen 10% . Leider kennen die meisten Ärzte sich nicht mit dem richtigen Absetzen aus , kriegt man dann Probleme sagen sie höchstens das kann nicht sein, das ist ihre Grunderkrankung /oder kriegen große Augen und sagen das haben sie ja noch niiieee gehört.

Du schreibst du nimmst gegen das Herzrasen homoöpatische Tabletten ? Kannst du uns den Namen verraten, wir sind immer auf der Suche nach Alternativen zu den Medikamenten ?
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Annanas » Freitag, 29.01.16, 12:01

Hallo Lisamarie, ich wußte nicht, ob man den Namen hier nennen darf. Dazu kommt, daß diese Tabletten seit, ich glaube, 2012 in Deutschland nicht mehr zugelassen sind, der Hersteller sitzt in München. In Österreich sind sie zugelassen u. ich bekomme sie über eine Internetapotheke, die dann einen Reimport veranlaßt. Dazu kann man ja mal googeln. In Deutschland gibts die noch als Tropfen, aber es fehlt ein Wirkstoff, Reserpin. Vielleicht ist hier jemand, der sich pharmazeutisch auskennt: Reserpin soll, so habe ich es aus dem Internet in höheren Dosen (ab 0,5 mg) depressive Verstimmungen auslösen. In den Tabletten sind 32 mg davon, in einer Potenz D3, also tausendfach verdünnt. Habe mich vorher überall sachkundig gemacht, denn Depris wollte ich auch nicht bekommen, nehme sie jetzt seit April 2015 ohne Nebenwirkungen - außer daß sie wahrscheinlich meinen BD und mein Herzrasen in Ordnung gebracht haben, die durch das Venla ausgelöst werden. Denn zum jetztigen Zeitpunkt der Reduzierung um 37,5 mg vom VEnla gehen BD und Puls schon runter. So lange Vorrede, die Tabletten heißen Homviotensin. Vielleicht kann ja jemand, der sich auskennt, etwas zu der Reserpingeschichte sagen. Ich persönlich halte das langsam für eine Pharmageschichte, denn vielleicht bräuchte man so weniger chemische BD-Senker mit all ihren Nebenwirkungen, aber das ist nur meine Meinung.
LG Anna
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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Shonah » Freitag, 29.01.16, 13:01

Hallo Anna,

Ich muss leider auch einen Betablocker nehmen, aber nicht wegen BD sondern wegen zu hohem Puls. :?

Aber mein HA sagt das wir nun anfangen können in runter zu setzen. Werde froh sein wenn das alles geschafft ist und mein Körper trotzdem normal funktioniert. :whistle:

Zu dem Medikament kann ich nichts sagen, aber wenn es dir hilft und du damit zurecht kommst ist es io.

Was bei mir in Absetzphasen immer wieder gern auftaucht ist ein Geschmack nach Metall. :shock: keine Ahnung woher, aber ich schwöre, als wenn man ne Eisenstange lutscht (wobei ich nicht sagen möchte, das ich weiß, wie eine schmeckt :rotfl: )

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7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
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18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Shonah » Freitag, 29.01.16, 13:07

Hallo Cashi,

17 Jahre Trevilor ? :shock: das ist ja Wahnsinn.

Wie geht es dir damit? Bist du berufstätig? Hast du Familie?

Entschuldige bitte meine Neugier, du musst auch nicht antworten, ich dachte nur ich bin mit meinen 8 Jahren Venla schon bei einer krassen Langzeiteinnahme.

LG Shonah
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7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
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01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Annanas » Freitag, 29.01.16, 13:20

Hallo Shona, bei mir waren BD und Puls ziemlich hoch, hatte dann erst Ramipril, nach 2 Jahren Husten davon bekommen und danach mußte ich 4 andere Mittel probieren, die mir irgendwie nicht bekamen oder zwar den BD senkten, aber den Puls nicht. Der war in all den Jahren, selbst in Ruhe, immer über 100. Erst die genannten Tabl. halfen - jetzt ist er so bei 70 -80. Muß dazu auch sagen, habe das mit den Tabl mit Rückhalt meines Hausarztes gemacht, der ist glücklicherweise teilweise offen für die Naturmedizin. Aber ich hoffe so, daß evtl mit dem Ausschleichen von Venla sich das BD/Puls-Problem auch löst. Aber gut, erstmal einen Schritt nach dem anderen...! Ich weiß was du meinst, mit dem metallischen Geschmack, habe zwar auch noch nicht an der Metallstange gehangen, aber schon mal `nen Nagel mit den Zähnen gehalten........Aber im Ernst, das habe ich nicht, dafür einen salzigen Geschmack im Mund - ob das auch mit dem Kram zusammenhängt? Wahrscheinlich....!
LG Anna
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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von padma » Freitag, 29.01.16, 18:09

hallo Anna, :)

auch von mir noch herzlich willkommen.
Reserpin soll, so habe ich es aus dem Internet in höheren Dosen (ab 0,5 mg) depressive Verstimmungen auslösen.
Ja, das ist richtig, Ramipril übrigens auch.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=1880
In den Tabletten sind 32 mg davon, in einer Potenz D3, also tausendfach verdünnt
Das dürfte dann vermutlich unproblematisch sein, interessant dass es dir hilft.

Geschmackveränderungen, ob metallisch oder salzig gehört mit ui den Absetzsymptomen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Annanas » Freitag, 29.01.16, 18:33

Hallo Padma, danke für den Willkommensgruß u. deine Antwort. Ich war auch wirklich froh, daß die mir geholfen haben - mein Hausarzt war erst skeptisch, weil ich manchmal Spitzen von 200/118 hatte und eben dauernd diesen hohen Puls, aber wir haben`s durchgezogen - 24 Stunden EKG gemacht, dann mußte ich noch 3x am Tag zu Hause messen über 4 Wochen und dann war er zufrieden u. meinte, dabei bleiben. Aber wie schon geschrieben, ich denke, damit war eine Nebenwirkung vom Venla weg.
Ich glaube gelesen zu haben, daß fast alle BD-Senker diese Depri-Auswirkung haben können - beim Ramipril wußte ich`s noch nicht.

Diesen salzigen Geschmack habe ich auch schon eine Weile, nicht erst jetzt bei der Reduzierung - aber vlt ist das auch nicht nur ein Absetzsymptom, sondern auch `ne Nebenwirkung. Mich wundert jetzt gar nichts mehr, seit ich hier so viele Beiträge gelesen habe und mir wird so viel klar, was in der
Vergangenheit passiert ist und was ich nicht zuordnen konnte.
LG Anna
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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Shonah » Samstag, 30.01.16, 12:41

Hallo Anna,

Musst du außer den Venla noch andere Medikamente nehmen?


LG Shonah
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20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

Psychiatrie, nix geht mehr

10.11.18 37,5 mg ret

Aktuelle Medikation:
Morgens: Venlafaxin ret. 37,5
Metoprolol ret. 25mg
Abends: Metoprolol ret. 25mg

NEM: VitD3/K2 Öl (600iE/ 20mykrogr)
150 mg Magnesiumcitrat

Annanas
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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Annanas » Samstag, 30.01.16, 17:54

Hallo Shonah, kann erst jetzt antworten - habe heute furchtbare Kopfschmerzen.
Nehme außer Venla nur noch die pflanzlichen BD-Senker - bin eigentlich eh so ein Medikamentenhasser, da hat mich mein Bauchgefühl vielleicht irgendwie geleitet, daß ich mir nicht noch die anderen AD habe überbügeln lassen. In den 8 Jahren wurde mir das immer mal wieder vorgeschlagen u. da hatte ich die Hintergrundinfos noch nicht, die das Forum hier, Gott sei Dank, reingestellt hat.
LG Anna
Vorgeschichte:
► Text zeigen
Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Shonah
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Re: Venlafaxin - beim Ausschleichen ähnliche Symptomatik wie bei zu viel Wirkstoff?!

Beitrag von Shonah » Samstag, 30.01.16, 18:33

Hallo Anna,

Komisch, Kopfschmerzen habe ich heute auch und bei mir drückt der Schmerz immer so auf die Augen. :evil:


LG Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

Psychiatrie, nix geht mehr

10.11.18 37,5 mg ret

Aktuelle Medikation:
Morgens: Venlafaxin ret. 37,5
Metoprolol ret. 25mg
Abends: Metoprolol ret. 25mg

NEM: VitD3/K2 Öl (600iE/ 20mykrogr)
150 mg Magnesiumcitrat

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