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Vorstellung - welches Schlafmittel bei Nachwirkungen von Duloxetin (Cymbalta)

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Garance
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Vorstellung - welches Schlafmittel bei Nachwirkungen von Duloxetin (Cymbalta)

Beitrag von Garance » Dienstag, 26.04.16, 23:04

Liebes Forum,

bin neu hier und wäre für Rat dankbar, was ich machen kann gegen extreme Schwäche bzw. Schlafstörungen nach Einnahme von Duloxetin 30 mg (früher bekannt als Cymbalta) bis zum 25. März. Hatte es bekommen gegen chronische Trigeminus-Nervenschmerzen/Unterkiefer.
Die Schmerzen wurden besser, aber ab dem 1. Tag konnte ich nicht mehr schlafen. Neurologe nicht erreichbar für Rücksprache, darum setzte ich nach 10 Tagen, völlig fertig, selbständig ab. Konnte weiter ganz schlecht schlafen, oft unter 3 Stunden.. Als ich ihn schließlich erreichte, meinte er, das Duloxetin sei doch nach 1 Tag aus dem Körper draußen, die Schlafstörungen könnten nicht davon kommen ... Dass das oft nicht stimmt, wusste ich aus dem Internet und will nicht mehr zu diesem Neurologen, kommenden Dienstag hab ich Termin bei einem neuen, aber ob sich der besser auskennt?

Jetzt ist das Absetzen 1 Monat her... Meine Hausärztin hat mir Zolpidem-Schlaftabletten gegeben, mit denen schlafe ich zumindest ein bzw. dann ein paar Stunden. Aber in den letzten Tagen hatte ich immer wieder kurze Schwächezustände...Und gestern konnte ich nach dem Job plötzlich fast nicht mehr gehen, komplett erschöpft/Schwächezustand, musste Leute auf der Straße bitten mir den Arm zu geben, schaffte es nur ganz langsam und mit höchster Konzentration nach Hause. Rief dann den Notarzt, der meinte, ich solle bis zum Besuch beim Neurologen ein stärkeres Schlafmittel nehmen, ich sei völlig übermüdet, zu viel Stress und Schmerzbelastung, ich solle überlegen den Job zu wechseln (ich mache Pressearbeit, da brauch ich viel Konzentration auf Hochdruck immer wieder...) und eine Kur machen (Burnout stand im Raum). Drückte mir 3 Tabletten Gewacalm (Diazepam) in die Hand. Die waren mir aber unheimlich, ich nahm dann doch wieder Zolpidem...

Meine Hausärztin schrieb mich heute krank und meinte, ich solle mit dem Zolpidem weitermachen bis zum Termin beim neuen Neurologen. Was meint ihr? Wenn jemand ebenfalls Schlafstörungen hatte nach dem Duloxetin/Cymbalta - wie habt ihr das hinbekommen? Gibt es ein empfehlenswertes Schlafmittel in diesem Zusammenhang? Ich hab auch Angst vor dem Zolpidem, das nehme ich jetzt schon seit Wochen und macht angeblich ganz schnell süchtig bzw. hat auch diverse Nebenwirkungen....

Danke und lieben Gruß aus Wien, Garance (52)

Dane
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Re: Vorstellung - welches Schlafmittel bei Nachwirkungen von Duloxetin (Cymbalta)

Beitrag von Dane » Dienstag, 26.04.16, 23:49

Hallo Garance,

herzlich wilkommen im ADFD! :)

zu erst in aller kürze zu später Stunde der Hinweis, dass wir hier aus gutem Grund keinerlei Psychopharmaka empfehlen, da wir hier alle mehr oder weniger "Geschädigte" dieser Medikamente sind.

Dazu mehr in "Was dieses Forum ist und was es nicht ist"
viewtopic.php?f=35&t=1811

Für mich liest sich dein Fall wie eine heftige Unverträglichkeitsreaktion auf das Duloxetin! Auch nach Kurzzeiteinnahme sind Nachwirkungen über Wochen möglich, sie sollten aber mit der Zeit wieder abklingen. Und dass die sog. Z-Medikamente in der Suchtproblematik den Benzos in nichts nachtstehen, ist absolut zutreffend!
Hast du es schon mit pflanzlichen Mitteln zur Beruhigung probiert, wie Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume? Die können Abhilfe verschaffen, wobei man im akuten Entzug auch da aufpassen muss!

Viele Grüße
Dane
In den Wintermonaten 12/13 und 13/14: Einnahme von Johanniskraut (Laif 900, nicht ausgeschlichen)

06.2014 - 04.2015: Paroxetin (20/10mg) -> abrupt abgesetzt. Psychiaterin meinte: einfach weglassen!

Ende Juni beginnen die Absetzerscheinungen deutlich. Seitdem im kalten Entzug mit diversen Symptomen (vor allem Unruhe, Schwindel, Dauerübelkeit, Derealisation, Depression, Tinnitus, RLS, Druck/Ziehen hinter der Stirn, hohe Geräuschempfindlichkeit, kaum Libido).
Oft abwechselnd / wellenartiges Auftauchen & wieder verschwinden

> Versuch des krümelweise Wiedereinschleichens nach 2 Wochen abgebrochen! (Herzrasen, Panikattacken) <

Sep. - Nov. 2015: Promethazin (Atosil) bis zu 10 Tropfen -> zum Schluß heftige Symptomverschlimmerung :!:

Stand März 2016: Die meisten Symptome haben sich stark abgeschwächt; ich denke, ich befinde mich auf dem aufsteigenden Ast!

Was mir hilft: (oder zumindest nicht schadet)
Fischölkapseln
Passionsblumenkraut
Vitamin D3
Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training
und wenn es geht: viel Ruhe und Geduld :schnecke:

padma
Moderatorenteam
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Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04

Re: Vorstellung - welches Schlafmittel bei Nachwirkungen von Duloxetin (Cymbalta)

Beitrag von padma » Mittwoch, 27.04.16, 11:27

hallo Garance, :)

auch von mir willkommen im ADFD.
Die Schmerzen wurden besser, aber ab dem 1. Tag konnte ich nicht mehr schlafen.
Dann ist es eine schwere NW von Duloxetin. Schlaflosigkeit wird als sehr häufige NW aufgeführt. Dies kommt durch die aufputschende Wirkung von Duloxetin.
darum setzte ich nach 10 Tagen, völlig fertig, selbständig ab.
Nach 10 Tagen ist ein direktes Absetzen i.d.R.. möglich. Ich denke, das war die richtige Entscheidung.
Konnte weiter ganz schlecht schlafen, oft unter 3 Stunden.. Als ich ihn schließlich erreichte, meinte er, das Duloxetin sei doch nach 1 Tag aus dem Körper draußen, die Schlafstörungen könnten nicht davon kommen ..
Der Punkt ist nicht, wann der Wirkstoff raus ist. Es geht um das Chaos in deiner Hirnchemie, das die Substanz angerichtet hat.
. Dass das oft nicht stimmt, wusste ich aus dem Internet und will nicht mehr zu diesem Neurologen, kommenden Dienstag hab ich Termin bei einem neuen, aber ob sich der besser auskennt?
Die meisten Neurologen/Psychater kennen sich leider mit der Problematik dieser Medikamente nicht aus.
. Meine Hausärztin hat mir Zolpidem-Schlaftabletten gegeben, mit denen schlafe ich zumindest ein bzw. dann ein paar Stunden. Aber in den letzten Tagen hatte ich immer wieder kurze Schwächezustände..
Wieviel mg Zolpidem nimmst du denn? Und wie lange genau? Die Schwächezustände sind sicher eine Folge des Schlafdefizits, aber möglicherweise verträgst du auch das Zolpidem nicht gut.
Ich hab auch Angst vor dem Zolpidem, das nehme ich jetzt schon seit Wochen und macht angeblich ganz schnell süchtig bzw. hat auch diverse Nebenwirkungen....
Ja, es macht schnell abhängig. Möglicherweise hast du bereits eine Abhängigkeit entwickelt. Du solltest möglich schnell davon weg.

Das ist jetzt ein Dilemma. Dein ZNS braucht offensichtlich viel Zeit sich von dem Duloxetin zu erholen. Am besten wären keine weiteren Eingriffe in deine Hirnchemie. Andererseits brauchst du auch etwas Schlaf.
Nimmst du was Pflanzliches zur Unterstützung?

Hier ein thread zu Schlafproblemen

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
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25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



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Garance
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Re: Vorstellung - welches Schlafmittel bei Nachwirkungen von Duloxetin (Cymbalta)

Beitrag von Garance » Mittwoch, 27.04.16, 22:51

Danke herzlich für eure Antworten... Ja, es ist ein Dilemma, weil mein Zustand ist wirklich nicht gut, macht mir auch ein wenig Angst. Es fühlt sich an als würde im Kopf was nicht richtig funktionieren.... Wie eine Orientierungsstörung, auch manchmal leichte Kopfschmerzen... Und nach wie vor diese große Schwäche, auf der Straße normal gehen würde wohl nicht funktionieren.... Ganz abgesehen von den belastenden Trigeminus-Schmerzen im Kieferbereich, die mich fast dauernd begleiten und auch mit Libidoverlust einhergehen. Deshalb bin ich ja zum Arzt und hab das Duloxetin genommen, damit das endlich besser wird, das nimmt man nicht so leicht hin, dauernd mit Schmerzen und keine Lust auf fast nichts zu leben und leider fällt der Medizin gegen Trigeminus nicht viel mehr ein als AntiEplieptika und starke Antidepressiva.

Das sollt ich vielleicht noch erwähnen: Hatte vorletzte und letze Woche je 1 lange Craniosakral-Therapie-Sitzung bzw. nahm die Anregung der Therapeutin auf, mich selbst zu behandeln, ich kann den Cranio-Rhythmus gut fühlen und lenken ... Da gab es also - bevor die Symptome so schlimm wurden am Sonntag/Montag - mehrfach den Versuch, die Energien in der rechte und linken Kopfhälfte auszugleichen. Das beruhigt mich eigentlich immer, weil man sich "nach innen" konzentriert. Andererseits denke ich mir jetzt, vielleicht hat das das Gehirn nur noch mehr durcheinandergebracht... Ich lass das wohl momentan besser.

Mir ist auch bewusst, dass ich seit Monaten großen Stress hab, 2 alte demente Katzen, die dauernd schreien, eine alte kranke Mutter , die täglich angerufen werden will (wurde heute ins Krankenhaus eingeliefert) und ein stressiger Job, den ich aber auch nicht an den Nagel hängen kann, solange meine Tochter studiert. Wobei ich mir fest vorgenommen hab, den Stress in nächster Zeit so gut ich kann runterzufahren...

Ich hab die letzten Nächte versucht, mit 5 mg Zolpidem auszukommen, damit schlief ich ein, aber nicht durch. Gestern nahm ich, weil es mir so schlecht ging und ich unbedingt schlafen wollte, 10 mg. Schlief das erste Mal seit Tagen mehr als 7 Stunden durch und am Vormittag ging es mir besser... abends wieder schlecht... Werd wieder 10 mg nehmen, schlafen können ist glaub ich momentan höchste Priorität. Ich bin gespannt was der Neurologe nächste Woche rät - meine Idee wäre momentan, auf ein anderes wirksames Schlafmittel umzusteigen und das so bald wie möglich abzusetzen, wenn die Nebenwirkungen vom Duloxetin hoffentlich runtergehen... In Passionsblume & Co hab ich nicht viel Hoffnung, hat schon früher nicht funktioniert bzw. hab ich vor ein paar Tagen auch mal Melachrom (Melatonin) probiert probiert statt Zolpidem, leider keine Wirkung...
Gute Nacht...(Hoffentlich :-)
Garance

Jamie
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Re: Vorstellung - welches Schlafmittel bei Nachwirkungen von Duloxetin (Cymbalta)

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 28.04.16, 17:30

Hallo Garance,

Ich bin gespannt was der Neurologe nächste Woche rät - meine Idee wäre momentan, auf ein anderes wirksames Schlafmittel umzusteigen und das so bald wie möglich abzusetzen, wenn die Nebenwirkungen vom Duloxetin hoffentlich runtergehen...
ich will dich nicht entmutigen, aber wenn es wirklich unproblematische wirksame Schlafmittel geben würde, würden wir die alle selbst schlucken oder weiterempfehlen.
Zolpidem ist ein Benzodiazepin-Analagon; das heißt es ist chemisch gesehen zwar kein reines Benzo (weil ihm, aus meiner Erinnerung heraus, der Ring mit dem Stickstoffatom fehlt), aber es wirkt wie ein Benzo und macht auch genauso schnell abhängig. Irgendwann werden dir auch die 10mg nicht mehr reichen, dann musst du hochgehen auf 15mg und ein paar Tage / Wochen später dann auf 20mg usw. Das nennt sich Toleranzentwicklung.
Aus diesem Grund sind Benzos nur für die Kurzzeiteinnahme geeignet / zugelassen.
Die Alternative sind dann dämpfende / müde machende AD oder NL, die ihrerseits aber massige Nebenwirkungen haben.
Durch Neuro-Adaption führen auch sie irgendwann zu einer körperlichen Abhängigkeit, nicht aber zu einer psychischen (Sucht, Drang die Dosis zu erhöhen etc.). Sie wirken auch nicht so "angenehm" wie Benzos, da sie nicht primär schlafinduzierend sind, sondern dich müde und taumelig machen und über das Herunterfahren des ZNS erhofft man sich dann, dass der Patient schneller / besser (ein)schläft.

Ich kann dich nur warnen, zu unkritisch damit umzugehen. Kurzfristig können AD und Co hilfreich sein; mittel- und langfristig sollte vor allem das Schmerzproblem gut eingestellt werden, sodass man zukünftig vielleicht auf diesen unsäglichen Cocktail verzichten kann - wünschen tue ich es dir auf jeden Fall.

Grüße
Jamie :)
...........SIGNATUR...............


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Garance
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Re: Vorstellung - welches Schlafmittel bei Nachwirkungen von Duloxetin (Cymbalta)

Beitrag von Garance » Sonntag, 01.05.16, 1:01

Liebe Jamie,
vielen Dank... Ich bin ein wenig ratlos... "mittel und langfristig sollte vor allem das Schmerzproblem gut eingestellt werden" :-( - Leider helfen gegen Trigeminus-Neuropathie (atypischen Gesichtsschmerz) nur grausliche Medikamente wie gegen Epilepsie (zB. Carbamazepin, macht Leber und Niere kaputt, mir war schlecht darauf und unheimlich wars mir auch, habs nur kurz genommen) oder eben AD. Duloxetin hat den Schmerz weggebracht - dafür blieb vom Leben sonst kaum was... Jetzt bin ich den 5. Tag im Krankenstand und Ende nicht absehbar, hab heute versucht rauszugehn, kann mich kaum auf den Beinen halten, totale Schwäche. Hab aber immerhin ca. 7h geschlafen mit ca. 7 mg Zolpidem, das probier ich gleich nochmal. Am Dienstag hab ich Termin beim neuen Neurologen, bin neugierig was der sagt. Nach 2 Jahren so gut wie Dauerschmerz (und - wahrscheinlich deswegen - ziemlichen Libidoverlust) mag ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass es doch ein Mittel gibt, mit dem es besser wird... sonst hätte ich das Duloxetin nie genommen. Auf jeden Fall frag ich den Neurologen, was ich statt dem Zolpidem nehmen könnte, damit ich schlafen kann und von dem ich leichter wieder wegkomme.
Lieben Gruß, Garance

Lisamarie
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Re: Vorstellung - welches Schlafmittel bei Nachwirkungen von Duloxetin (Cymbalta)

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 01.05.16, 10:13

Hallo Granace, wie lange nimmst du schon das Zolpidem ? Wechselnde Dosierungen sind auch Stress für,s ZNS.
Auf jeden Fall frag ich den Neurologen, was ich statt dem Zolpidem nehmen könnte, damit ich schlafen kann und von dem ich leichter wieder wegkomme.
Also das ist Utopie zu denken das man von AD,s oder Neuroloptiker besser wegkommt als von einem benzoähnlichem. Alle Substanzen sind problematisch, nur die Benzos und benzoartigen machen schneller abhängig nach ca 14 Tagen regelmässiger Einnahme ist man von einem Benzo meistens schon abhängig , bei AD,s und NL sind es ungefähr 6 Wochen. Also ich denke du wirst das Zolpidem auch ausschleichen müssen. Da du es schon länger nimmst. Und wie Jamie schon schrieb ersetzt ein AD oder NL nicht das Zolpidem.

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LG Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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