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Milchfluss, Brustspannen und mehr NW, möchte Sertralin absetzen

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Dunkelbunt
Beiträge: 1
Registriert: Sonntag, 11.09.16, 14:16

Milchfluss, Brustspannen und mehr NW, möchte Sertralin absetzen

Beitrag von Dunkelbunt » Sonntag, 11.09.16, 14:52

Hallo liebe ForumsteilnehmerInnen,

ich bin neu hier undöchte mich kurz vorstellen:
Ich bin weiblich, 49 Jahre alt, getrennt lebend, habe zwei Kinder (21 und 25Jahre alt) und seit drei Monaten in einer neuen Partnerschaft lebend.

Bin derzeit krank geschrieben, eventuell ist zum Jahresende, vielleicht auch schon früher eine Eingliederungsmaßnahme geplant, das macht mur derzeit aber auch wieder Angst.

Ich nehme Sertralin auch erst seit Ende Juli dieses Jahres wegen einer akuten Angststörung, Panikattacken, Ein- und Durchschlafstörungen und depressiven Phasen.

Seit ich nach zwei Wochen von 25mg auf 50mg hochhehangen bin, habe ich mit sehr vielen Nebenwirkungen zu kämpfen, das Schlimmste für mich sind meine vergrößerten Brüste und ständiger Milchfluss, ich kann nun wegen der schmerzenden Brüste nicht mehr schlafen. Außerdem habe ich ständig Hunger und nehme täglich zu, obwohl ich regelmäßig Sport treibe. Dazu kommen Kopfschmerzen, ständige Müdigkeit (ich schlafe mittlerweile täglich zwei bis vier Stunden und nachts auch nochmal acht bis zehn Stunden). Ich habe nun auch manische Phasen, das ist ganz schrecklich. Und dann noch Sensibilitätsstörungen (Kribbeln) in den Händen.

Bin so unglücklich und habe beschlossen, das Sertralin abzusetzen, da ich mich inzwischen durch meine Therapeutin gut aufgefangen fühle und das Tavor als Bedarfsmedikament wesentlich besser vertrage ohne NW.

Nehme seit ein paar Tagen nu 25mg Sertralin, damit geht es gerade ganz gut. Nun denke ich, sollte ich aber nicht so sehr schnell ganz absetzen.

Was meint ihr denn, wie lange sollte ich denn welche Dosis nehmen, da ich es ja nicht so lange eingenommen habe?

Vielen Dank schon mal für eure Antworten,
herzliche Grüße
Dunkelbunt
:schnecke: Viele Grüße
Dunkelbunt :schnecke:

Krankengeschichte ubd Medikation:
Seit 2008 immer wieder Panikattacken, keine Medikation
Im Juni 2016 nach dem Ende einer langjährigen Partnerschaft Angststörung, Panikattacken, Depression, Einschlafstörungen.
Medikation seit Ende Juli 2016: Sertralin 50mg; Tabor 50mg bei Bedarf
NW: Brustvergrößerung, Brustspannen, Milchfluss (ich bin Ende 40 und meine Kinder sind erwachsen), ständiges Hungergefühl mit Gewichtszunahme, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Sensibilitätsstörungen in den Fingern, Übelkeit, Kopfschmerzen, Manie
Wegen Hashimoto L-Thyroxin 100mg seit etwa 2000, sehr gut eingestellt
Bin wegen der NW seit ein paar Tagen auf 25mg Sertralin runter gegangen und möchte es nun ausschleichen.

Annanas
Moderatorenteam
Beiträge: 5922
Registriert: Montag, 25.01.16, 19:41

Re: Milchfluss, Brustspannen und mehr NW, möchte Sertralin absetzen

Beitrag von Annanas » Sonntag, 11.09.16, 17:00

Hallo Dunkelbunt :) , herzlich willkommen im ADFD!
Dunkelbunt hat geschrieben:Bin so unglücklich und habe beschlossen, das Sertralin abzusetzen, da ich mich inzwischen durch meine Therapeutin gut aufgefangen fühle und das Tavor als Bedarfsmedikament wesentlich besser vertrage ohne NW.
Erstmal finde ich das sehr gut, daß du eine Therapie machst und das Sertralin loswerden willst - die Psychopharmaka deckeln nur die Symptome, aber heilen nicht u. außerdem haben sie bei Langzeiteinnahme ihr eigenes gesundheitsgefährdendes Potential.

Nur bitte bei dem Tavor aufpassen - nicht regelmäßig nehmen - nur im absoluten Notfall - es birgt ein
großes Abhängigkeitspotential - manchmal schon bei täglicher Einnahme, nach nur 14 Tagen.
Aber die 50 mg davon in deiner Signatur können nicht stimmen??!!!!
Dunkelbunt hat geschrieben:Seit ich nach zwei Wochen von 25mg auf 50mg hochhehangen bin, habe ich mit sehr vielen Nebenwirkungen zu kämpfen, das Schlimmste für mich sind meine vergrößerten Brüste und ständiger Milchfluss, ich kann nun wegen der schmerzenden Brüste nicht mehr schlafen. Außerdem habe ich ständig Hunger und nehme täglich zu, obwohl ich regelmäßig Sport treibe. Dazu kommen Kopfschmerzen, ständige Müdigkeit (ich schlafe mittlerweile täglich zwei bis vier Stunden und nachts auch nochmal acht bis zehn Stunden). Ich habe nun auch manische Phasen, das ist ganz schrecklich. Und dann noch Sensibilitätsstörungen (Kribbeln) in den Händen.
Das sind wirklich die Nebenwirkungen, die du jetzt zu spüren bekommst.
Dunkelbunt hat geschrieben:Nehme seit ein paar Tagen nu 25mg Sertralin, damit geht es gerade ganz gut. Nun denke ich, sollte ich aber nicht so sehr schnell ganz absetzen.
Allgemein wird gesagt, daß AD nach ca 4 Wochen in den Hirnstoffwechsel eingebaut sind u. ausgeschlichen gehören.
Wir empfehlen hier die 5- 10% Methode alle 4 - 6 Wochen zum Abdosieren.
Hier mal so einiges Wissenswerte komprimiert:
häufig gestellte Fragen (FAQ) Absetzthematik

Bin jetzt etwas hin- und hergerissen wegen des weiteren Vorgehens.
Eigentlich möchte ich sagen, wenn es dir jetzt entschieden besser geht mit der Reduktion u. du dich evtl 4 Wochen stabil fühlst -
dann würde ich noch 2x um 5 mg runtergehen, dazwischen noch Stabilitätsphasen und dann die 15 mg nach der o.g. Methode
ausschleichen.

Das fürs Erste von mir, vllt kommen noch andere Vorschläge,
liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 18558
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: Milchfluss, Brustspannen und mehr NW, möchte Sertralin absetzen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 11.09.16, 18:18

Hallo dunkelbunt, :)

weiß dein behandelnder Arzt von diesen Nebenwirkungen? Hat er sich dazu geäußert (wenn ja- wie)?
Milchfluss und Co gehören für mich absolut nicht in die Kategorie "muss der Patient durch", sondern sind schon schwer wiegende NW, die man nicht übergehen darf. Dass du dich zusätzlich manisch fühlst, großen Schlafdrang hast usw. zeigt mir, dass du vermutlich das Sertralin von Anfang an nicht vertragen hast.
Es ist absolut folgerichtig, diesem Medikament alsbald möglich "Good bye" zu sagen.

Du nimmst es knapp 6 Wochen, richtig? Ich denke du kannst da noch beschleunigt absetzen. AnnaNass :) Bedenken sind aber richtig; das ist ein grenzwertiger Fall, weil ab ca. 6 Wochen Einnahme die AD sorgfältig ausgeschlichen werden müssen - allerdings gehören da auch die schweren NW mit abgewogen.
Mein Vorschlag wäre die 25mg 7 Tage zu halten und dann für weitere 7 Tage auf 12,5mg zu gehen und wenn das gut klappt, dann weg damit.
Das wäre ein Entzug in 14 Tagen.
Dieser Vorschlag geht aber nur, wenn du nicht gravierende Absetzsymptome verspürst; sonst müssen wir das Vorgehen anpassen.
Es könnte aber klappen; - sonst hätte ich es nicht vorgeschlagen [und ich habe irgendwie ein gutes Gefühl bei dir :roll: ; nur versprechen kann ich es eben nicht]

Bitte halte engmaschig Kontakt mit uns, damit wir dir weiter mit Tipps zur Seite stehen können.
Hast du schon eine Verbesserung verspürt, seitdeum du auf 25mg runter bist?

Und wie meine Vorschreiberin anmerkte: Vorsicht mit dem Tavor! Es kann innerhalb von 2-3 Wochen regelmäßiger Einnahme bereits abhängig machen :!:

Grüße und willkommen im Forum :group:
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Lisamarie
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Re: Milchfluss, Brustspannen und mehr NW, möchte Sertralin absetzen

Beitrag von Lisamarie » Sonntag, 11.09.16, 18:24

Hallo dunkelbunt, willkommen im ADFD.

Also wenn ich richtig gerechnet habe nimmst du das Setralin jetzt fünf Wochen ? Gut das du schon mal um die Hälfte reduziert hast, ich würde 7 Tage auf der Dosis bleiben und dann weiter Abdosieren, die Nebenwirkungen sind ja wirklich schlimm.

Meine Idee wäre
7 Tage 25 mg
7 Tage 12,5 mg
Dann raus
Und dann langsamer Auschleichen, die letzten 10 mg.
Dann erstmal schauen wie es dir geht und dann neu überlegen.

Wäre so meine Idee, weil du es noch nicht so lange nimmst und schlimme Nebenwirkungen hast.

Mit dem Tavor musst du wirklich extrem vorsichtig sein, man ist ruck zuck Benzoabhängig. Ich denke auch das du dich mit der Dosierung vertan hast 50 Tavor schießen ne ganze Elefantenherde ab. :o nicht mehr als drei mal im Monat nehmen und als absolutes Notfallmedikament.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Cashi
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Re: Milchfluss, Brustspannen und mehr NW, möchte Sertralin absetzen

Beitrag von Cashi » Sonntag, 11.09.16, 21:15

Von mir auch herzlich willkommen! Ich hatte zeitweisen diesen Milchfluss auch unter Trevilor. Aber die Ärzte haben mich von A nach B geschickt, weil sie nicht geglaubt haben dass es vom Medikament kommt...auf mich hat keiner gehört und dass es in der Packungsbeilage steht, hat auch keinen interessiert. Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Lg Cashi
1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
März 2011 Panikattacken. fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16. 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16. 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig.wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla.Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016. 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 auf 48,6 mg
15.01.17 auf 46,17 mg
12.02.17 auf 43,50 mg
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 auf 41,40 mg
11.04.17 auf 39 mg Trevilor
01.05.17 auf 37,5 mg Trevilor. Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 auf 33.75 mg
25.09.17 auf 31.25 mg
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg
07.04.18 auf 30 mg
20.05.18 auf 29 mg
03.06.18 auf 28.12 mg
10.06.18 auf 27.5 mg
16.07.18 auf 26.87 mg
05.08.18 auf 26.56 mg
19.08.18 auf 26.25 mg
16.09.18 auf 25.62 mg
01.10.18 auf 25 mg
21.10.18 auf 24.37 mg
23.11.18 auf 23.12 mg
10.12.18 auf 22 mg
13.01.19 auf 21 mg
20. 01.19 auf 20 mg
Seither setze ich wöchentl. Bzw alle 2 Wochen je nach befinden ab
13.10.19 auf 9 mg

Polarfuchs
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Re: Milchfluss, Brustspannen und mehr NW, möchte Sertralin absetzen

Beitrag von Polarfuchs » Dienstag, 13.09.16, 8:07

Seid mir bitte nicht böse, aber die vergrößerte Brust kann auch einfach der Beginn der Wechseljahre sein. Damit schlage ich mich hier nämlich auch rum.
Den Milchfluss würde ich ganz dringend vom Gynäkologen abklären lassen.
erstamalig Depressionen und Angsstörung 1998
Saroten, abgesetzt ca. 1999 ohne Probleme

wiederauftreten der Erkrankung 2008
Fluoxetin

seit 2013 Fluoxetin 20 mg und Mirtazapin
Bromazpam als Notfallmedikament

Juni 16 runterdosieren von Mirtazapin auf 7,5 mg
bis Ende Juli Mirtazapin auf ca. 3,25 mg
Fluoxetin auf 10 mg runter dosiert
27. Juli 2016 Absetzen von Mirtazapin und Fluoxetin 10 mg

Jamie
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Re: Milchfluss, Brustspannen und mehr NW, möchte Sertralin absetzen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 13.09.16, 11:31

Hallo Polarfuchs,

dir ist keiner böse, das ist ein berechtigter Einwand und danke für den Input.
Dennoch ist Milchfluss / Entgleisung des Prolactin-Spiegels unter AD und NL ebenfalls ein bekanntes Phänomen.
Am besten wäre es, alle Ursachen auszuschließen; also sich um das AD kümmern als auch einen Gynäkologen zu konsultieren.

Fachinfo --> zu finden unter NW --> unter endokrine Erkrankungen (Seite 6) : Hyperprolekinämie
http://www.fachinfo.de/pdf/000405

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

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Polarfuchs
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Re: Milchfluss, Brustspannen und mehr NW, möchte Sertralin absetzen

Beitrag von Polarfuchs » Dienstag, 13.09.16, 13:10

Jamie hat geschrieben:Hallo Polarfuchs,

dir ist keiner böse, das ist ein berechtigter Einwand und danke für den Input.
Dennoch ist Milchfluss / Entgleisung des Prolactin-Spiegels unter AD und NL ebenfalls ein bekanntes Phänomen.
Am besten wäre es, alle Ursachen auszuschließen; also sich um das AD kümmern als auch einen Gynäkologen zu konsultieren.

Fachinfo --> zu finden unter NW --> unter endokrine Erkrankungen (Seite 6) : Hyperprolekinämie
http://www.fachinfo.de/pdf/000405

Grüße
Jamie
Hallo Jamie,

das wusste ich nicht. Ich lese nur: 49 Jahre, 2 Kinder, geschwollene Brustdrüsen mit Milchfluss ( wobei mich jetzt mal die Farbe interessieren würde) und der erste und vermutlich auch nahe liegendste Gedanke ist die Einläutung der Wechseljahre.

Allerdings finde ich den Milchfluss ziemlich bedenklich.

Liebe Grüße
Heike
erstamalig Depressionen und Angsstörung 1998
Saroten, abgesetzt ca. 1999 ohne Probleme

wiederauftreten der Erkrankung 2008
Fluoxetin

seit 2013 Fluoxetin 20 mg und Mirtazapin
Bromazpam als Notfallmedikament

Juni 16 runterdosieren von Mirtazapin auf 7,5 mg
bis Ende Juli Mirtazapin auf ca. 3,25 mg
Fluoxetin auf 10 mg runter dosiert
27. Juli 2016 Absetzen von Mirtazapin und Fluoxetin 10 mg

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