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Houelle: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

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Houelle
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Houelle: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Houelle » Samstag, 17.09.16, 8:53

Meine Lieben,
erstmal ein riesiges 'DANKE' an die Initiator_innen dieses Forums! Ihr seid unglaublich und eine riesengroße Hilfe!!!!

h bin 40 Jahre alt und leide seid ich 20 bin an Ängste und Depressionen. Habe es bis Mitte 30 immer mit tiefenpsychologisch orientierter Therapie und ohne Medikamente geschafft, wohl weil eher die Angst und nicht die (agitierte) Depression im Vordergrund stand. Seit Juli 2014 als ein großer Druck nachließ und ich ein großes berufliches Ziel erreichte, gings aber leider nur noch bergab. Hab von Dezember bis Mai 2015 Deanxit genommen (1xtäglich) und wurde auch einigermaßen stabil, d.h. Arbeiten funktionierte, von Bekannten ziehe ich mich schon seit Ewigkeiten eher zurück, da es mir schwerfällt Termine etc. wahrzunehmen). Aber ich empfand sowas wie Gefestigtheit und v.a. LEBENDIGKEIT. Habe eigenständig im Mai 2015 Deanxit abgesetzt, weil ich so müde und 'dumpf' im Kopf war. Mein größter Fehler damals: es nach der Methode einen Tag nehmen, einen Tag nich nehmen zu machen... Ich kannte dieses Forum noch nicht :( ...

Dann gings bergab mit unaushaltbarer innerer Unruhe, zahlreichen Psychiaterbesuchen von Juli bis September und Versuchen mit Abilify, Amitryptilin, Mirtazapin und Opipramol... Nie länger als einige Tage, da ich einfach keine Geduld hatte und mich die Symptome in ihrer Heftikgeit auch erschreckt haben... Hab dann über vier Wochen im August 2015 auch mehr oder regelmäßig (ca. 3x die Woche 1mg) Tavor genommen... Irgendwann dann der Zusammenbruch und freiwillige Psychiatrieeinweisung. Dort 2 Wochen ausgehalten: zuerst Buspiron und Olanzapin (5mg) dann Lyrika und Olanzapin. Hab' mich freiwillig entlassen, weil der 'Behandlungsplan' der war, einfach immer höher zu gehen mit den Medis, obwoh mirs von Tag zu Tag schlechter ging. Hab' dann im Dezember wieder mit Deanxit angefagen, hat die ersten drei Wochen wirklich super geholfen... War plötzlich wieder 'die alte' . Vorher ging gar nix mehr, dann wieder (fast) alles. Wirkung ließ dann aber nach, war aber so weit stabil, dass ich arbeiten konnte. Hatte aber nach ca. 5 Wochen Einnahme extreme Derealisierungsgefühle und Schwindel, der unaushaltbar wurde. Bin dann schön langsam auf 3/4 Dragee (habe einfach mit nem Messer weggeschnitten) und der Schwindel war weg... Wieder viel besser alles. Hab dann weiter auf die Hälfte reduziert... Auch noch gut. Immer bei Dosisreduktionen gehts mir besser. Im Juni 2016 hab ich dann wohl die Hälte zu schnell weggelassen, bin sozusagen gleich von 1/2 Drageee auf 0.

Seitdem: Horror: Weinkrämpfe, Aggressionen, schreien auf offener Straße, Depressionen... Das geht jetzt 3 Monate so (bin krankgeschrieben). BIn auch in Therapie, von dort kommt aber keine große Hilfe, ich solle halt 'trotzdem' arbeiten gehen. Habe aber NULL Konzentration und kann mich kaum ablenken, da das Gedankenkreisen schrecklich ist. Habe jetzt einen neuerlichen Versuch mit Opipramol 50 mg morgens gemacht. 3 Tage einschleichen, wieder stabiler gefühlt. Nach einer Woche regelmäßiger Einnahme: Depressionen und Zwangsgedanken der feinsten Sorte. Wieder aufgehört... Die ersten drei Tage ohne Opi: viel besser gefühlt... Jetzt wieder völliger Einbruch, als hätte ich von dieser Woche Einnahme schon Entzugserscheinungen. Kann zum Beispiel seit den Opis nicht mehr schlafen... Ich reagiere soooo empfindlich auf Tabletten... Diese Woche wieder zwei Mal Tavor 1 mg, weil ich die innere Unruhe, die Schlaflosigkeit und Verzweiflung nicht aushielt... Diese war vor Opi nicht so stark.

Was ratet ihr mir, um wieder auf die Füße zu kommen? Ich kann kaum rausgehen, weil ich völlig überfordert bin mit allen Eindrücken. Ertrage kaum Menschen, bin verzweifelt. Was glaubt ihr? Soll ich Deanxit doch wieder eindosieren? Und woran kann es liegen,dass bei mir ADs immer so ein Anfangshoch machen und dann machen sie alles noch schlimmer? Glaub' nicht, dass es Placebo-Effekt ist, da ich eigentlich eine Tablettenhasserin, aber halt auch einsehe, dass es manchmal ohne nicht geht...

Entschuldigt, für den lagen Text und fühlt euch gedrückt!!
Zuletzt geändert von Murmeline am Freitag, 13.07.18, 10:08, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen

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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Sunnyrose » Samstag, 17.09.16, 12:40

Guten morgen Houelle
Herzlich willkommen bei uns :)

Du brauchst dich keinesfalls zu entschuldigen, je mehr Info's wir haben umso besser können wir versuchen dich zu unterstützen :)

Ich denke auch, dass du sehr empfindlich auf Psychopharmaka reagierst. Dein Körper zeigt dir das ganz klar, er will diese Substanzen nicht und das finde ich auch gut so.

Ich würde auf keinenfall weitere Experimente machen und ein kleinwenig Deanxit eindosieren. Du sagst mit Recht, dass es ein Fehler war von einer halben Tablette auf Null zu gehen. Das ist ein kalter Entzug.

Bitte gib uns die Menge in mg Angaben an, dann können wir schauen wieviel jetzt eindosiert werden könnte. Auch solltest du mit dem Benzo sehr sehr vorsichtig sein und nur im absoluten Notfall einsetzen.

Danke und liebe Grüsse
Deria
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2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Houelle » Samstag, 17.09.16, 12:56

Liebe(r) Deria,
danke für die rasche Antwort.
Deanxit ist ja ein Kombipräparat aus trizyklischem Antidepressivum (10 mg Melitracen) und hochpotentem Neuroleptikum (0,5 mg Flupentixol). Wie gesagt, die Tabs kann man nicht teilen, nur mit einem scharfen Messer Teile wegschneiden. Leider gibt es auch verhältnismäßig wenig Infos zu Deanxi, da es nur noch in der CH und A verschrieben wird, in D nicht mehr...

Eine technische Frage noch: Wie kann ich meine Signatur anlegen? Bin technisch ziemlich 'unbedarft' .... :)
LIeben Gruß
houelle
PS: Das mit dem Benzo ist mir wohl bewusst... Der letzte Sommer war ein Gräuel... Bitte NIE MEHR WIEDER... Aber ich denke, ihr kennt ja alle diese 'grausligen' Zustände, wo man gar kein Licht mehr sieht... Und wenn dann Schlafen auch nicht mehr geht...
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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Houelle » Samstag, 17.09.16, 13:05

Liebe(r) Deria,
hab den Bereich mit der Signatur grad gefunden, werd demnächst eine erstellen.
Frage hat sich also erledigt!
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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Sunnyrose » Samstag, 17.09.16, 13:31

Liebe Houelle :)

Ich musste mich kurz im Web informieren, da ich dieses Medikament nicht kenne und habe gelesen, dass es kombiniert ist. Umso mehr denke ich, dass ein vorsichtiges Eindosieren wichtig ist und dann, noch wichtiger, langsam ausschleichen.

Ich würde, da du jetzt doch schon ein paar Wochen auf Null bist minimal eindosieren, 1mg, maximal, um zu sehen wie du darauf reagierst. Wir setzen alle 4-6 Wochen maximal 10% der Dosis ab, damit sich das Gehirn an die jeweilige Substanz Veränderung anpassen kann. Bei dieser Methode bleiben die Symptome moderat. Manchmal geht es sogar nur kleinschrittiger und langsamer.

Um kleine Dosierungen hinzukriegen, bei schlecht teilbaren Medikamenten, wenden wir die Wasserlösemethode an. Ich persönlich auch. So kriegst du jede Dosis hin.

Hier den Link zur Infomation oder Frage uns einfach bei Unklarheit.

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 812#p66812

Über die Suchfunktion habe ich Daphne gefunden, die ebenfalls Deanxit abgesetzt hat
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... it#p125146

Und Anna:
viewtopic.php?f=35&t=10313&hilit=Deanxit

Eine Signatur legst du wie folgt an:
Auf deinen Namen klicken (Name oben rechts)
Dann persönlicher Bereich
Dann Profil
Dann Signatur ändern.

Danke :) liebe Grüsse
Deria (weiblich) :roll:
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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Houelle » Samstag, 17.09.16, 13:50

Danke Deria - in dem Fall nicht nur eine Leidens-, sondern auch eine Geschlechtsgenossin :)

Ich werde es wohl wie von dir vorgeschlagen, versuchen müssen.
Ach, du, wie oft habe ich / wie oft haben wir das alles so satt... Es ist schon schwer, jeden Tag aufs Neue wieder Mut zu fassen und den Kampf aufzunehmen.

Eine Frage noch: entspricht das schon so Eurer Erfahrung, dass Absetzsymptome oft erst nach Wochen so richtig heftig werden? Die ersten beiden Wochen im Juli waren eigentlich ganz ok. Außer müde und erschöpft. Dann kamen die Weinkrämpfe, die Aggressionen und großes Depressionsgefühl, wie ich es von vorher nicht kannte...

Wir werden es schaffen, irgendwie, in kleinen schritten,

alles liebe und ein schönes, hoffentlich entspanntes wochenende,

houelle
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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Sunnyrose » Samstag, 17.09.16, 14:05

Hy Houelle :D ja ich bin auch ein Mädchen und aus der CH. Du auch? Oder A?
Houelle hat geschrieben:Ach, du, wie oft habe ich / wie oft haben wir das alles so satt... Es ist schon schwer, jeden Tag aufs Neue wieder Mut zu fassen und den Kampf aufzunehmen.
Ja :hug: es ist echt ein richtig enormer Kraftakt. Dranbleiben und die Zuversicht nicht verlieren. Jeden Tag mit viel viel Geduld. Uns zuliebe <3
Houelle hat geschrieben:Eine Frage noch: entspricht das schon so Eurer Erfahrung, dass Absetzsymptome oft erst nach Wochen so richtig heftig werden? Die ersten beiden Wochen im Juli waren eigentlich ganz ok. Außer müde und erschöpft. Dann kamen die Weinkrämpfe, die Aggressionen und großes Depressionsgefühl, wie ich es von vorher nicht kannte...
Ja, das entspricht sehr unseren Erfahrungen. Gerade im unteren Bereich oder bei zu schnellem Vorgehen können die Symptome stark zeitverzögert eintreffen. Leider. Es ist deshalb so sehr wichtig dem Zentralnervensystem und dem Gehirn immer wieder genügend Zeit zwischen den Absetzschritten zu geben um sich anzupassen und zu erholen.

Wir schaffen das ganz bestimmt. Es gibt immer einen Weg. Langsam und stetig :schnecke:

Ich wünsche dir auch ein schönes und erholsames Wochenende.
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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Houelle » Samstag, 17.09.16, 14:24

Liebe Deria,
danke Dir!!! ich bin aus A, aus innsbruck also aus den bergen...

Ich fühle mich hier so gut aufgehoben! :hug:
Das hilft so unglaublich, sich nicht allein zu wissen, gerade wenn man das gefühl hat, es geht alles in die brüche und man verliert sich...
Da tut es so gut auf menschen zu treffen, die auch schon so viel durchgemacht haben... man sieht sich in solchen absoluten tief phasen ja auch immer als mittelpunkt der welt... nur kreisen um symptome, symptome, symptome... so schwer, den kreislauf zu durchbrechen... aber da helfen solche zeilen!!

ganz liebe grüße also aus den (heute fast schon schneebedeckten) alpen,

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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Sunnyrose » Samstag, 17.09.16, 14:30

Ja, das Forum ist unbezahlbar :group:

Schneeee ? :o ohoh.

Liebe Grüsse aus Zürich
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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Houelle » Samstag, 17.09.16, 14:46

Hab grad' deine Vorgeschichte gelesen...
Bist eine unglaublich starke frau! Danke, dass du so viel kraft an andere abgibst, bei alle dem was du durchgemacht hast und durchmachst... Habe meinen Vater als Baby durch einen Hirntumor verloren.. Meine Oma, bei der ich einen Großteil meiner Kindheit verbrachte, litt unglaublich... ohne eigene kinder kann man das alles nur erahnen und sich nicht vorstellen...

Fühl' Dich fest gedrückt,
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Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen

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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Sunnyrose » Samstag, 17.09.16, 14:48

Das ist jetzt gerade sehr lieb von dir Houelle :hug:

Danke! ❤ :cry:
Herzlich
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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Murmeline » Samstag, 17.09.16, 15:13

Hallo Houlle!

Du hast Dich sehr lange Deinen psychischen Durcheinander ohne Medikamente gestellt. Da steckt sicher auch viel Wille und viel Kraft dahinter, das sind Ressourcen, auf die Du auch jetzt in diesem medikamentösen Durcheinander auch zurückgreifen kannst, auch wenn es schwer ist. :hug:
Mein größter Fehler damals: es nach der Methode einen Tag nehmen, einen Tag nich nehmen zu machen... Ich kannte dieses Forum noch nicht :( ...
Ja, hier haben wir verstärkt Berichte, dass diese Form des Reduzierens problemtatisch war und, wir empfehlen sie nicht (Fachärzte wie Dr. David Healy finden sie genauso sinnlos wie wir).
Dann gings bergab mit unaushaltbarer innerer Unruhe, zahlreichen Psychiaterbesuchen von Juli bis September und Versuchen mit Abilify, Amitryptilin, Mirtazapin und Opipramol... Nie länger als einige Tage, da ich einfach keine Geduld hatte und mich die Symptome in ihrer Heftikgeit auch erschreckt haben...
Wenn man sich in einem Absetzsyndrom mit einem hochsensibilisierten ZNS befindet, dann werden weitere psychotrope Substanzen oft nicht mehr vertragen, alle Reaktionen darauf sind heftig und paradox, das ist Dir wohl auch passiert :(
Hab dann über vier Wochen im August 2015 auch mehr oder regelmäßig (ca. 3x die Woche 1mg) Tavor genommen... Irgendwann dann der Zusammenbruch und freiwillige Psychiatrieeinweisung. Dort 2 Wochen ausgehalten: zuerst Buspiron und Olanzapin (5mg) dann Lyrika und Olanzapin. Hab' mich freiwillig entlassen, weil der 'Behandlungsplan' der war, einfach immer höher zu gehen mit den Medis, obwoh mirs von Tag zu Tag schlechter ging.
Das war Dein erster Psychiatrieaufenthalt? Dass Du raus bist, weil es um nichts anderes ging als Hochdosieren um jeden Preis :frust: kann ich total nachvollziehen.
Hab' dann im Dezember wieder mit Deanxit angefagen, hat die ersten drei Wochen wirklich super geholfen... War plötzlich wieder 'die alte' . Vorher ging gar nix mehr, dann wieder (fast) alles. Wirkung ließ dann aber nach, war aber so weit stabil, dass ich arbeiten konnte. Hatte aber nach ca. 5 Wochen Einnahme extreme Derealisierungsgefühle und Schwindel, der unaushaltbar wurde. Bin dann schön langsam auf 3/4 Dragee (habe einfach mit nem Messer weggeschnitten) und der Schwindel war weg... Wieder viel besser alles. Hab dann weiter auf die Hälfte reduziert... Auch noch gut. Immer bei Dosisreduktionen gehts mir besser. Im Juni 2016 hab ich dann wohl die Hälte zu schnell weggelassen, bin sozusagen gleich von 1/2 Drageee auf 0.
Soweit ich das in Erinnerung haben sind die wirklich fusselig klein und man kriegt schon die 1/4 nicht wirklich gleichmäßig hin, darunter wird es noch komplexer. Hoffentlich fällt uns allen zsuammen etwas ein. Ich weiß nicht genau, ob die Wasserlösmethode möglich ist und funktioniert? Löse doch bitte probehalber mal eine auf. Ich glaube, die haben so einen Überzug, der das ganze komplizierter macht. Am besten mal teilen vor dem Auflösen.
Vielleicht weiß ja noch jemand genaueres.
Die ersten drei Tage ohne Opi: viel besser gefühlt... Jetzt wieder völliger Einbruch, als hätte ich von dieser Woche Einnahme schon Entzugserscheinungen. Kann zum Beispiel seit den Opis nicht mehr schlafen... Ich reagiere soooo empfindlich auf Tabletten...
Genau das ist das Problem, auch wenn es nur sieben Tage sind, es bringt einfach das ganze Neurotransmittergeschehen wieder durcheinander, wenn man da nichts mehr wirklich verträgt. Und dann bringt eben auch diese neue Substanz und dann die Dosisveränderung starke Symptome. :(
Und woran kann es liegen,dass bei mir ADs immer so ein Anfangshoch machen und dann machen sie alles noch schlimmer? Glaub' nicht, dass es Placebo-Effekt ist, da ich eigentlich eine Tablettenhasserin, aber halt auch einsehe, dass es manchmal ohne nicht geht...
Man geht unetr anderem davon aus, dass sich mit der Zeit die Rezeptoren an die Wirkstoffgabe anpassen, und dass durch diese kompensatorischen Gegenregulierung sich die Wirkung individuell mit der Zeit wieder aufhebt.

Erstmal viele Grüße, Murmeline
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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Murmeline » Samstag, 17.09.16, 15:26

PS: bitte wühl dich mal durch alle alten Beiträge zum Thema, ob es da hilfreiche Infos gibt: search.php?keywords=Deanxit
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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Sunnyrose » Samstag, 17.09.16, 15:26

Nochmal ich kurz:

Ich habe folgendes gefunden:

Filmtabletten / Dragées:
Viele einfache Tabletten können ohne negative Folgen fein zermörsert und in 10-15 ml Wasser aufgeschwemmt werden. Das direkte
Auflösen in einer Spritze ist wegen dem verminderten Substanzverlust von Vorteil, aber nicht immer machbar. Filmüberzüge haben in der Regel keinen Einfluss
auf das Freisetzungsverhalten, sondern dienen dem Schutz vor Feuchtigkeit, Licht, Luft und zum Schutz des Anwenders.


Und explizit zu Deanxit steht Zermörserbarkeit :ja.

Leider schaffe ich es nicht die Quelle hochzuladen, da es ein Pdf ist :?

Ich denke, dass die Wasserlösemethode geeignet ist :)

Lg Deria
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Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.

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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Murmeline » Samstag, 17.09.16, 15:31

Hallo ihr,

Jamie hat hier etwas dazu geschrieben:
Also ich habe mich etwas mit dem Deanxit befasst - hier in Deutschland ist es meines Wissens nach nicht zugelassen.
Das TZA im Deanxit ist nicht so das Problem, denke ich, aber das Flupentixol scheint ein ganz schön starkes NL zu sein.

Zwei User, die schon lange nicht mehr aktiv hier sind, habe ich beim Recherchieren gefunden und ihre Beschreibungen gelesen, wie sie es abgesetzt haben.
Sie haben sich in der Apotheke einen Tablettenteiler geholt und es geschafft die Tablette maximal zu vierteln.
Ich denke das solltest du auch so handhaben.
Ich habe mir auch die Tablettenzusammensetzung (Hilfsstoffe, Füllstoffe) angesehen und ich glaube, wenn du das versuchst in Wasser zu lösen, dann werden da am Ende lauter Brocken rumschwimmen - diese Methode (die sonst sehr viele nutzen können) kommt da wohl leider nicht infrage; Dragees sind wirklich nicht ganz einfach abzusetzen.

Ein Bröckchen abbeißen wie Petra vorschlug ist auch nicht so einfach, weil die Tablette einen ausgewiesenen Kern (und einen Mantel) hat - wenn du also was abbeißen würdest, müsstest du schauen, dass du auch etwas vom Kern (Wirkstoffe) erwischst und nicht nur den Mantel / die Hülle.
viewtopic.php?p=114109#p114109

Na, man muss es jetzt mal testen.

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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Sunnyrose » Samstag, 17.09.16, 15:38

Hallo :)

Anna (oben verlinkt) hat es laut Signatur in Wasser aufgelöst. Nur leider war sie schon lange nicht mehr aktiv.

23.10.2015 Aufdosierung auf 3mg (1/4 Dragée, 0.375mg mit Wasserlösemethode)

Liebe Grüsse
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Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
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Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Houelle » Samstag, 17.09.16, 15:44

Hallo Murmeline,
danke für die Mühe und die Hinweise. Ich habe gerade eine Tablette aufgelöst. Ergibt eine 'rosa Brühe' mit Klümpchen drin. Ich glaube, ich würde es lieber mit einem Tablettenschneider versuchen. Was meinst du?

Ja, ich war das erste Mal in der Psychiatrie... Aber es ist derzeit so zermürbend, dass ich am liebsten selbst wieder 'einchecken' würde... Aber ich weiß ja auch, was dort passieren würde und das macht mir Angst.

Man ist ja selbst schon so unsicher und schon so beeinflusst vom ärztlichen 'Stehsatz': 'Das ist wieder ihre Grunderkranung'. Ich hatte zwar immer Ängste und auch depressive Zustände. Aber nie eine so bodenlose Verzweiflung, Überreizung, Unfähigkeit zur Konzentration.

Wenn man nur wüsste, was richtig ist... Aber ihr helft alle sehr.

Ich glaube, ich werde es mit eindosieren eines Viertels wieder probieren. Ansonsten fange ich an, wieder mit Medis zu expermientieren und dann wird alles noch schlimmer...

Ganz lieben Gruß,
houelle
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Houelle » Samstag, 17.09.16, 15:48

@ Deria: die Krümelchen sind jetzt doch verschwunden. Kann man das dann bedenkenlos in der entsprechenden Dosierung trinken? ich bin, gelinde gesagt, ein furchtbarer hypochonder - kommt zu allem noch erschwerend hinzu :)
gruß,
houelle
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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Sunnyrose » Samstag, 17.09.16, 15:54

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 20#p137707

Hier hat Lina :) etwas hilfreiches gepostet inklusiver der Quelle von meinem obigen Beitrag :)

Ja das kannst du. Wenn es sich gut auflöst sollte dies problemlos gehen. Ich hatte am Anfang auch (neurotische) Bedenken und jetzt bin ich so froh über die Wasserlösemethode. :roll:

Liebe Grüsse
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Re: Keine Stabilität mehr seit Deanxit Absetzung

Beitrag von Murmeline » Samstag, 17.09.16, 15:55

Hallo Houlle,

es kann sein, dass es anders "anflutet", also schneller, weil der Wirkstoff direkter freigesetzt wird.
Mit hypochondrischen Ansätzen ist das alles natürlich nochmal schwieriger...

Oftmals bleibt nur ausprobieren. Wenn es bei Anna geklappt hat, klappt es sicher auch bei anderen.

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