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Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

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Murmeline
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von Murmeline »

Hallo Jojo,

von wem anerkannt? Es hat jedenfalls ein Platz im ICD bekommen.

Zitat
Klassifikation nach ICD-10
Y40-Y59 Unerwünschte Nebenwirkungen bei therapeutischer Anwendung von Arzneimitteln, Drogen oder biologisch aktiven Substanzen
Y49.2 Sonstige und nicht näher bezeichnete Antidepressiva
https://de.m.wikipedia.org/wiki/SSRI-Absetzsyndrom

Es gibt dennoch Ärzte, die es nicht kennen oder glauben, es tritt quasi nie auf. Schwere und Dauer werden zudem oft unterschätzt.

Grüße Murmeline

Überschnitten :)
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
neuling
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von neuling »

Hallo jojo,

mein neuer Hausarzt hat bei meiner letzten krankschreibung als Diagnose Entzugssyndrom und Medikamenten Unverträglichkeit angegeben.

Vorher hab ich ja psychische Diagnosen bekommen. Mit der Begründung das es sonst nicht abgerechnet werden kann echt :frust: i Die Psychatrie sieht mich hoffentlich nie wieder. War der größte Fehler meines Lebens.
Das alles ist der größte Fehler.

Mein Fall ist schon besonders sch..... gelaufen. Ich kann immer noch nicht fassen in welche Hölle ich da geraten bin. Und dieser schreckliche Medikamente Cocktail hat mein Leben komplett zerstört.

Kann kaum noch sein. Habe nahezu alle Symptome die man nur haben kann.

Kann nur sagen : Hölle auf Rezept.

Muss jetzt ins Bett. Bin fix und fertig.

Ich bete das es ein Albtraum ist und ich aufwach und es war nicht.

LG Mary
Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!
jojo71
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von jojo71 »

Hi Anna,
erstmal danke für deine super strukturierte Antwort bei lolo, habe unterschätzt, wie schnell man da überfordert sein kann :(
Sehstörungen sind ja sowieso ein Absetzsymptom! Die Augenlinse verfügt über Serotoninrezeptoren.
Puh, ich werde es wohl nie lernen... :evil: :frust: also bisher "zum Glück" keiner angesteckt bei mir, also wird es wirklich das Vitamin A gewesen sein! Ca. 9 Stunden nach der Einnahme ging es los. Habe echt im Moment das Gefühl es wird schlimmer und nicht besser mit der Zeit. Die Augenlinse verfügt über Serotoninrezeptoren, man man man :o
OHA! Wollte gerade nach meinem Vitamin C Wert sehen und entdecke einen Vitamin A Test von 10/2016
Ergebnis: 0,47mg/l (Normbereich: 0,2-1,2)
Ich drehe mich wirklich im Kreis und vergesse was ich schon im Visier hatte! :cry:
Ja, manchmal ziemlich neben der Spur :cry: !
Es wäre schön, wenn ich diese Kapseln vertrage - denn, wie schon geschrieben, mein Vitamin C war gem. Test vollkommen im Keller. Ich werde auf jeden Fall berichten!!
Ich wünsche es dir so sehr :party2:
Hier mal meine Werte, habe aber keinen weiteren Test mehr gemacht... also schon 2 Jahre alt der Test!
Ergebnis: 2,4mg/l (Normbereich: 5,0-15,0) Ich meinte ab 1,6 wäre es Skorbut gewesen...
Aber da die Ärzte das Absetzsyndrom ja überhaupt nicht kennen bzw verleugnen - werden sie das wohl auch nicht wissen :evil: - !
Hatte meine Psychiaterin mal darauf aufmerksam gemacht, als sie wieder tönte, daß sie von Absetzsymptomen
noch nie irgendwas gehört hat - aber es hat sie nicht interessiert u. als ich aus der Tür war, war das zu 100% wieder
vergessen :frust: !
Also im Klartext, wenn man auf Dauer arbeitunfähig ist, hat man nicht mal einen Namen dafür... bzw. es wird einem nicht geglaubt/bestätigt! :frust: Was für ein :censored: !

LG
jojo
Mein persönlicher Alptraum begann mit einer Fehldiagnose und der Einnahme von SSRI!

Meine Story!

Seroxat ab ca. 2000
Wechsel zu Paroxat ca. 2006
Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
- Herzrhythmusstörungen/hoher Ruhepuls
- Magenschleimhautentzündung/Hiatushernie
- Ständig Intercostalneuralgie
- Immer wieder Blockaden HWS (Atlas)/BWS und Beckenschiefstand
- Allergien: Gräser-, Roggen-, Birken-, Haselnusspollenallergie, Weizenmehl, Roggenmehl, Sellerie usw.
- Mangel an diversen Vitaminen
jojo71
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von jojo71 »

Hallo Mary,
mein neuer Hausarzt hat bei meiner letzten krankschreibung als Diagnose Entzugssyndrom und Medikamenten Unverträglichkeit angegeben.
Das ist aber schon mal was finde ich, also akzeptiert er es schon mal! Da habe ich ganz andere Erfahrungen machen müssen :wink:
Vorher hab ich ja psychische Diagnosen bekommen. Mit der Begründung das es sonst nicht abgerechnet werden kann echt :frust: i Die Psychatrie sieht mich hoffentlich nie wieder. War der größte Fehler meines Lebens.
Das alles ist der größte Fehler.
Das Geld ist vielen Ärzten halt wichtiger, als... Es war aber nicht dein Fehler, also nur keine Selbstvorwürfe Mary! Wir müssen lernen es zu akzeptieren, auch wenn es verdammt schwer fällt!
Mein Fall ist schon besonders sch..... gelaufen. Ich kann immer noch nicht fassen in welche Hölle ich da geraten bin. Und dieser schreckliche Medikamente Cocktail hat mein Leben komplett zerstört.

Kann kaum noch sein. Habe nahezu alle Symptome die man nur haben kann.

Kann nur sagen : Hölle auf Rezept.
Bei all dem Leid, welches wir ertragen, es gibt Hoffnung und die lassen wir uns nicht nehmen :sports: !

Wünsche dir einen guten Schlaf Mary!

@Murmeline
Ich danke dir trotzdem für deinen Beitrag :)

Gruß
jojo
Mein persönlicher Alptraum begann mit einer Fehldiagnose und der Einnahme von SSRI!

Meine Story!

Seroxat ab ca. 2000
Wechsel zu Paroxat ca. 2006
Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
- Herzrhythmusstörungen/hoher Ruhepuls
- Magenschleimhautentzündung/Hiatushernie
- Ständig Intercostalneuralgie
- Immer wieder Blockaden HWS (Atlas)/BWS und Beckenschiefstand
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von Annanas »

Hallo Jojo :) ,
jojo71 hat geschrieben:erstmal danke für deine super strukturierte Antwort bei lolo, habe unterschätzt, wie schnell man da überfordert sein kann
Danke, Jojo, aber jeder Beitrag ist wichtig - manchmal gibt einem eine vorherige Antwort auch Impulse für die eigene.
Außerdem baut sich das Forum vielfach auf Erfahrungswerten auf u. deshalb profitieren wir alle, wenn Jeder, dem es möglich ist,
seine eigenen Erfahrungen und sein Wissen weitergibt.
Z.Bsp fand ich sehr interessant, was Carlotta :) u. du :) über die Symbioselenkung (in Lolos Thread) geschrieben habt, so im Detail kannte ich das nicht.
Wäre für mich später auch eine Option.

Deshalb auch vielen Dank dafür, daß du dich mit einbringst :hug: !
jojo71 hat geschrieben:OHA! Wollte gerade nach meinem Vitamin C Wert sehen und entdecke einen Vitamin A Test von 10/2016
Ergebnis: 0,47mg/l (Normbereich: 0,2-1,2)
Also lag damals eigentlich kein Mangel vor - aber es sind auch nur Momentaufnahmen.
Ich finde das so schwierig, eigentlich sind einzelne Werte (bei den sogenannten Vitalstoffen) gar nicht so aussagekräftig -
weil die meisten im Verbund miteinander stehen u. auch so anzusehen sind.
Wenn man das aber machen läßt - ist man schnell mindestens 1500 Euro los u. dazu kommen dann noch die entsprechenden Ergänzungsmittel, neue Tests nach ein paar Wochen/Monaten usw. :cry:

Kennst du die Bücher von Dr. Ulrich Strunz - da kann man für sich auch Einiges entnehmen, mag auch seinen Schreibstil!

Für mich wird es nach Null (hoffentlich komme ich mal da hin :roll: ) um Bewegung, gesunde Ernährung im Sinne von
low carb - Paläo (damit habe ich mich schon mal sehr wohlgefühlt - leider durch die HIT u. allerlei Unverträglichkeiten durch den Entzug z.Zt. schlecht umsetzbar) gehen. Kaufe auch kaum im Supermarkt ein, da wir hier das Glück haben, viel über Hofläden oder entsprechende Märkte (also saisonal u. aus der Gegend) zu bekommen.
Dazu noch Achtsamkeit u. soweit möglich, Stressminimierung!
jojo71 hat geschrieben:Ich wünsche es dir so sehr
Hier mal meine Werte, habe aber keinen weiteren Test mehr gemacht... also schon 2 Jahre alt der Test!
Ergebnis: 2,4mg/l (Normbereich: 5,0-15,0) Ich meinte ab 1,6 wäre es Skorbut gewesen...
Dankeschön, ich hoffe es auch!!
Habe meinen Vitamin C-Test auch mal rausgekramt - war übrigens auch von 2015 :D - mein Wert lag bei 2,1 mg/l :o -
Normbereich ist der gleiche.
jojo71 hat geschrieben:Also im Klartext, wenn man auf Dauer arbeitunfähig ist, hat man nicht mal einen Namen dafür... bzw. es wird einem nicht geglaubt/bestätigt!
Leider - man kann sich dann nur darauf einlassen, daß sie einem eine Depression und/oder Angststörung bescheinigen - mehr geht in der Richtung nicht - ganz schlimm :evil: :evil: !

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
► Text zeigen


Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
► Text zeigen

25.01.2021 12 Kügelchen (ca. 3,6 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.


Meine PN-Funktion ist vorübergehend deaktiviert!
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von carlotta »

Hallo Ihr,
Annanas hat geschrieben:
jojo71 hat geschrieben: Also im Klartext, wenn man auf Dauer arbeitunfähig ist, hat man nicht mal einen Namen dafür... bzw. es wird einem nicht geglaubt/bestätigt!
Leider - man kann sich dann nur darauf einlassen, daß sie einem eine Depression und/oder Angststörung bescheinigen - mehr geht in der Richtung nicht - ganz schlimm !
Und das Allerschlimmste ist, dass es für die meisten von denen nicht mal "nur" ums Abrechnen geht (was schon schlimm genug wäre), sondern diese Behandler von ihrer psychiatrischen Diagnosestellung vollends überzeugt sind. :o :vomit:

Und das kranke System wird damit am Laufen gehalten, denn alle glauben (so wird ja auch ständig überall berichtet), Zahl und Dauer der Krankschreibungen aufgrund psychischer Störungen nehme rasant zu, dabei wird ein Zusammenhang zu den Verordnungen bestmöglich an allen Fronten verschleiert. :frust: :twisted:

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
viewtopic.php?f=18&start=140&t=12787&si ... fb#p266609
Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von jojo71 »

Hallo Anna,
Danke, Jojo, aber jeder Beitrag ist wichtig - manchmal gibt einem eine vorherige Antwort auch Impulse für die eigene.
Außerdem baut sich das Forum vielfach auf Erfahrungswerten auf u. deshalb profitieren wir alle, wenn Jeder, dem es möglich ist, seine eigenen Erfahrungen und sein Wissen weitergibt.
Z.Bsp fand ich sehr interessant, was Carlotta :) u. du :) über die Symbioselenkung (in Lolos Thread) geschrieben habt, so im Detail kannte ich das nicht.
Wäre für mich später auch eine Option.
Mit Bentonit und Flohsamenschalenpulver werde ich auch bald wieder anfangen, hat bisher wenigstens ohne Probleme geklappt. Mit Probiotika bin ich durch, da muss erst weiter geforscht werden.
Also lag damals eigentlich kein Mangel vor - aber es sind auch nur Momentaufnahmen.
Ich finde das so schwierig, eigentlich sind einzelne Werte (bei den sogenannten Vitalstoffen) gar nicht so aussagekräftig - weil die meisten im Verbund miteinander stehen u. auch so anzusehen sind.
Wenn man das aber machen läßt - ist man schnell mindestens 1500 Euro los u. dazu kommen dann noch die entsprechenden Ergänzungsmittel, neue Tests nach ein paar Wochen/Monaten usw. :cry:
Warum diese Untersuchung nicht bezahlt wird wissen wir ja, aber moralisch verstehen kann ich es einfach nicht. Wenn mir jemand versprechen würde, danach gehts mir wieder gut, dann würde ich auch das versuchen. Jetzt bin ich erstmal wieder "satt" und werde nichts mehr testen! Das dauert bestimmt wieder mindestens eine Woche, bis ich auf meinem normal schlechten Level angekommen bin. Ich hasse es :frust:
Kennst du die Bücher von Dr. Ulrich Strunz - da kann man für sich auch Einiges entnehmen, mag auch seinen Schreibstil!
Noch nicht wirklich, habe aber gerade ein Video gesehen und hat ja viele Bücher geschrieben. Wenn ich doch nur alles vertragen könnte, dann würde es mir bestimmt schon besser gehen.
Für mich wird es nach Null (hoffentlich komme ich mal da hin :roll: ) um Bewegung, gesunde Ernährung im Sinne von low carb - Paläo (damit habe ich mich schon mal sehr wohlgefühlt - leider durch die HIT u. allerlei Unverträglichkeiten durch den Entzug z.Zt. schlecht umsetzbar) gehen. Kaufe auch kaum im Supermarkt ein, da wir hier das Glück haben, viel über Hofläden oder entsprechende Märkte (also saisonal u. aus der Gegend) zu bekommen.
Dazu noch Achtsamkeit u. soweit möglich, Stressminimierung!
Hört sich gut an mit dem Hofladen, aber wie oben schon geschrieben, es ist immer etwas, was mich umhaut. Bewegung wäre gut, klar... da muss ich auch was tun! Mir fehlt einfach die Energie und danach dann immer diese Schmerzen. Stressminimierung ist auch so ein Thema, es ist bei mir egal ob positiver oder negativer Stress, es triggert leider immer. Ich bräuchte mal lange Zeit Ruhe von der Arbeit... nur das kann ich mir nicht erlauben :( Einmal richtig abschalten und dann langsam wieder hochrappeln! Das könnte helfen, dafür muss ich nur noch reiche Verwandte finden oder Lotto spielen/gewinnen :roll:
Dankeschön, ich hoffe es auch!!
Habe meinen Vitamin C-Test auch mal rausgekramt - war übrigens auch von 2015 :D - mein Wert lag bei 2,1 mg/l :o -
Normbereich ist der gleiche.
Zufall? Ich denke nicht, vielleicht gilt die Formel: SSRI=Skorbut :cry: Bei dir ist es ja noch schlimmer...
Leider - man kann sich dann nur darauf einlassen, daß sie einem eine Depression und/oder Angststörung bescheinigen - mehr geht in der Richtung nicht - ganz schlimm :evil: :evil: !
Ohne Worte... :censored: :censored: :censored: :censored:

Also, Geld beschaffen, dann:
1. Ruhe
2. abschalten
3. Bluttest machen
4. Den besten Arzt suchen und sinnvoll ergänzen!
5. Auf allen Wegen versuchen die Menschen zu warnen...
6. Das Team hier finanziell so unterstützen, damit keiner mehr auf Almosen vom Staat oder sonst wem angewiesen ist!
7. Gesund werden, Gutes tun und die restliche Zeit, die einem bleibt, LEBEN!

LG
jojo
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Meine Story!

Seroxat ab ca. 2000
Wechsel zu Paroxat ca. 2006
Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
- Herzrhythmusstörungen/hoher Ruhepuls
- Magenschleimhautentzündung/Hiatushernie
- Ständig Intercostalneuralgie
- Immer wieder Blockaden HWS (Atlas)/BWS und Beckenschiefstand
- Allergien: Gräser-, Roggen-, Birken-, Haselnusspollenallergie, Weizenmehl, Roggenmehl, Sellerie usw.
- Mangel an diversen Vitaminen
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Registriert: 25.09.2016 01:47
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Danksagung erhalten: 209 Mal

Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von jojo71 »

Hallo Carlotta,
Und das Allerschlimmste ist, dass es für die meisten von denen nicht mal "nur" ums Abrechnen geht (was schon schlimm genug wäre), sondern diese Behandler von ihrer psychiatrischen Diagnosestellung vollends überzeugt sind. :o :vomit:
Glaube manchmal die Lügen sich selber an, um ihr Gewissen nicht zu belasten! Ansonsten fällt mir nichts dazu ein :frust:
Und das kranke System wird damit am Laufen gehalten, denn alle glauben (so wird ja auch ständig überall berichtet), Zahl und Dauer der Krankschreibungen aufgrund psychischer Störungen nehme rasant zu, dabei wird ein Zusammenhang zu den Verordnungen bestmöglich an allen Fronten verschleiert. :frust: :twisted:
Da wäre das Geld, was man für eine vernünftige Behandlung benötigt! Nur es geht dann an Bedürftige und nicht an die Pharmaindustrie und deren Verbündeten! :evil:

Der :group: ist gut :wink:

Gruß
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Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
- Herzrhythmusstörungen/hoher Ruhepuls
- Magenschleimhautentzündung/Hiatushernie
- Ständig Intercostalneuralgie
- Immer wieder Blockaden HWS (Atlas)/BWS und Beckenschiefstand
- Allergien: Gräser-, Roggen-, Birken-, Haselnusspollenallergie, Weizenmehl, Roggenmehl, Sellerie usw.
- Mangel an diversen Vitaminen
jojo71
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von jojo71 »

Hallo,
puh im Moment bin ich gefangen im ZNS-Karussell :cry: Es ist keiner in meinem Umkreis weiter erkrankt, also gehe ich für den Moment von der Vitamin A Dosis aus! Ich hoffe nur es pendelt sich schnell wieder ein, der Tag auf der Arbeit war Horror :vomit: 3 Stunden Schlaf waren auch nicht wirklich hilfreich und ich muss mich wohl wieder auf eine Woche der Qualen einstellen... Der :sports: geht weiter!

Ach, eine Frage habe ich noch zu dem Mönchspfeffer (habe ich nun mehrfach gelesen), kann mir jemand schreiben, worauf man achten muss beim Kauf und welche Dosis für eine nicht psychopillengeschädigte Frau zum Einstieg empfohlen werden kann?

Wünsche allen eine bessere Zeit :party2:

Gruß
jojo
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Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von Ululu »

Hallo Jojo,

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Mönchspfeffer gemacht. Bei mir hat es total gut geholfen.
Ich laufe quasi wieder wie ein Uhrwerk. :D

Ich nehme Agnus Castus aus der Apotheke von der Firma AL . Das sind 4mg Wirkstoff und ich hatte keine Nebenwirkungen, habe ich aber insgesamt auch eher selten.
100 Stück davon kosten hier bei mir 13 Euro.

LG Ute
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von jojo71 »

Hallo Ute,
das hört sich ja sehr gut an :D , werde ich meiner Frau mal vorschlagen!

Ich denke diese meinst du oder?

Eine Tablette am Tag reicht?

Danke
Gruß
jojo
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von Ululu »

Hallo Jojo,

ja genau.
Und eine am Tag.

LG Ute
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von jojo71 »

Vielen lieben Dank Ute! :laola:
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von jojo71 »

Hallo,
wieder durch den Arbeitstag durchgelitten :cry: und dann zum "Nadeln" (TCM), mal sehen ob es was bringt... Donnerstag dann wieder alle Knochen richten lassen und nur keinen Fehltritt machen! Vielleicht gehts dann ja wieder im normal schlechten Modus weiter... diese Ungewissheit mit dem Vitamin A oder doch Virus nervt "etwas", ABER testen werde ich es erstmal nicht :evil:

Gruß
jojo
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von Annanas »

Hallo Jojo :) ,
das tut mir so leid, daß dich die Vitamin A-Einnahme so aus der Bahn geworfen hat - wenn weiter in deiner Familie keine
Erkrankungen aufgetreten sind, wird es wohl daran gelegen haben! :cry:
jojo71 hat geschrieben:wieder durch den Arbeitstag durchgelitten
Ich stelle mir das wirklich schlimm vor, wenn man dann noch so funktionieren muß.
jojo71 hat geschrieben:und dann zum "Nadeln" (TCM), mal sehen ob es was bringt... Donnerstag dann wieder alle Knochen richten lassen und nur keinen Fehltritt machen! Vielleicht gehts dann ja wieder im normal schlechten Modus weiter..
Jojo, ich weiß, daß man nach jedem Strohhalm greift - aber wäre es nicht doch eine Option, einfach mal gar nichts
einzunehmen bzw behandeln zu lassen, sondern einfach den Körper "machen" zu lassen??!!

Hast du das schon mal über einen gewissen Zeitraum probiert??
Ich habe so das Gefühl, daß die ganzen Maßnahmen irgendwie nicht wirklich zur Heilung beitragen, sondern z.T.
das ZNS erneut übermäßig beanspruchen.

Ist aber nur eine Idee - wenn du sagst, es ist für dich hilfreich, dann ist das i.O:!! :D

Mitfühlende Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von jojo71 »

Hi Anna,
das tut mir so leid, daß dich die Vitamin A-Einnahme so aus der Bahn geworfen hat - wenn weiter in deiner Familie keine Erkrankungen aufgetreten sind, wird es wohl daran gelegen haben! :cry:
Danke dir, ich hoffe bei dir klappt es mit dem Vitamin C besser :D Jepp, Vitamin A ist wohl böse für mich :frust:
Ich stelle mir das wirklich schlimm vor, wenn man dann noch so funktionieren muß.
Oh ja, macht keine Freude! Vor allem, wenn das Kurzzeitgedächnis völlig streikt... muss da immer höllisch aufpassen, ein Fehler und ein paar hundert Mitarbeiter können nicht mehr arbeiten :cry:
Jojo, ich weiß, daß man nach jedem Strohhalm greift - aber wäre es nicht doch eine Option, einfach mal gar nichts einzunehmen bzw behandeln zu lassen, sondern einfach den Körper "machen" zu lassen??!!

Hast du das schon mal über einen gewissen Zeitraum probiert??
Ich habe so das Gefühl, daß die ganzen Maßnahmen irgendwie nicht wirklich zur Heilung beitragen, sondern z.T.
das ZNS erneut übermäßig beanspruchen.
Klar habe ich auch schon auf alles verzichtet, aber besser ging es mir da auch leider nicht wirklich. Die Ernährung ist das Hauptproblem würde ich sagen, da habe ich mich nicht immer im Griff. Auf den Chiropraktiker/Osteopath kann ich leider gar nicht verzichten, spätestens alle 2 Wochen sind Wirbel verschoben... zum Glück vertrage ich die Behandlung meistens sehr gut, nur wenn der Atlas raus war, dann dauert es danach immer noch 1-2 Tage. Bei der TCM steht es 1:1, mein Frieren ist wirklich besser geworden, der nächste Ansatz wegen der Schmerzen ging nach hinten los... jetzt wird das ZNS behandelt und da gehts bisher zwar nicht merklich besser, aber auch nicht schlechter... Neue NEMs lasse ich jetzt natürlich erstmal weg!
Nun muss ich mich langsam stabilisieren und dann die PPIs wieder los werden, die nerven mich natürlich, aber ohne ging leider gar nix mehr. Wie ich ja insgesamt schon bemerkt habe, ich drehe mich im Kreis!

Wie geht es bei dir, ist die Welle vorbei?

LG
jojo
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- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von Annanas »

Hallo lieber Jojo :) ,
jojo71 hat geschrieben:ich hoffe bei dir klappt es mit dem Vitamin C besser
Kapseln sind da :? u. ich sitze hier, wie das Kaninchen vor der Schlange :cry: !
Mal sehen, wann ich mich zur Einnahme durchringen kann - ich werde auf jeden Fall erstmal etwas aus der Kapsel
rausnehmen - nochmal danke für den Tipp! Man kommt ja nicht mehr aufs Einfachste! :o
jojo71 hat geschrieben:Oh ja, macht keine Freude! Vor allem, wenn das Kurzzeitgedächnis völlig streikt... muss da immer höllisch aufpassen, ein Fehler und ein paar hundert Mitarbeiter können nicht mehr arbeiten
Das stelle ich mir schlimm vor, ich habe das ja auch - im häuslichen Bereich hatte das bis jetzt nicht so fatale Auswirkungen, wie
sie im Job zu erwarten sind!
jojo71 hat geschrieben:Klar habe ich auch schon auf alles verzichtet, aber besser ging es mir da auch leider nicht wirklich. Die Ernährung ist das Hauptproblem würde ich sagen, da habe ich mich nicht immer im Griff.
Wie lange warst du in diesem Verzichtsmodus????
Die Ernährung habe ich auch nicht immer im Griff -manchmal aber direkt bewußt. Ich habe einfach Angst davor, wenn ich jetzt alles komplett ausklammere, daß ich letztendlich von Glasnudeln leben muß.
Also kommt immer mal ein Trigger ins Konzept!
jojo71 hat geschrieben:Auf den Chiropraktiker/Osteopath kann ich leider gar nicht verzichten, spätestens alle 2 Wochen sind Wirbel verschoben... zum Glück vertrage ich die Behandlung meistens sehr gut, nur wenn der Atlas raus war, dann dauert es danach immer noch 1-2 Tage.
Woran liegt diese Wirbelverschiebung - das muß doch auch einen Grund haben?
jojo71 hat geschrieben:Bei der TCM steht es 1:1, mein Frieren ist wirklich besser geworden, der nächste Ansatz wegen der Schmerzen ging nach hinten los... jetzt wird das ZNS behandelt und da gehts bisher zwar nicht merklich besser, aber auch nicht schlechter..
Naja, gut, wenn zumindestens keine Verschlechterung eintritt.....vllt erfährst du ja doch noch eine Linderung - ich wünsche dir das auf jeden Fall!
jojo71 hat geschrieben:Nun muss ich mich langsam stabilisieren und dann die PPIs wieder los werden, die nerven mich natürlich, aber ohne ging leider gar nix mehr.
Leider ist das manchmal notwendig - aber wenn du sie nur kurze Zeit nimmst, dann müßtest du sie ja auch recht schnell wieder
losbekommen!
jojo71 hat geschrieben:Wie geht es bei dir, ist die Welle vorbei?
Ja, momentan geht es wieder - wenn ich ein bißchen auf mich aufpasse - ich glaube, ich muß jeden Tag meine Belastungsgrenze
neu finden :shock: - ansonsten habe ich wirklich miese Symptome - z.Zt vor allem kognitiver Art u. wenn ich mich zu etwas zwinge, kommen eben Schwindel u. Muskelzuckungen dazu.

Aber gut, es gab schon schlimmere Phasen - man wird ja bescheiden! :cry:

Herzliche Grüße von Anna
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von jojo71 »

Hi Anna,
Kapseln sind da :? u. ich sitze hier, wie das Kaninchen vor der Schlange :cry: !
Mal sehen, wann ich mich zur Einnahme durchringen kann - ich werde auf jeden Fall erstmal etwas aus der Kapsel
rausnehmen - nochmal danke für den Tipp! Man kommt ja nicht mehr aufs Einfachste! :o
Also deine Texte sind echt sehr schön geschrieben, muss schon wieder schmunzeln :) Ich kann es mir wirklich bildlich vorstellen! Es wird schon der richtige Zeitpunkt kommen und ich glaube immer noch es klappt :D
Wie lange warst du in diesem Verzichtsmodus????
Die Ernährung habe ich auch nicht immer im Griff -manchmal aber direkt bewußt. Ich habe einfach Angst davor, wenn ich jetzt alles komplett ausklammere, daß ich letztendlich von Glasnudeln leben muß.
Also kommt immer mal ein Trigger ins Konzept!
Mmh, also es gab schon Zeiten in denen ich über Monate nur Bentonit und Flohsamenschalenpulver genommen habe... das würde ich jetzt nicht als problematisch ansehen oder doch? Nun bleibe ich bei dem, was ich zu 99,99% für verträglich erachte.
Woran liegt diese Wirbelverschiebung - das muß doch auch einen Grund haben?
Das wird durch den Verlust an Muskelmasse und die ständigen Verspannungen/Nervenschmerzen kommen tippe ich... eine Skoliose habe ich auch, aber früher hatte ich nie solche Probleme mit den Wirbeln...
Naja, gut, wenn zumindestens keine Verschlechterung eintritt.....vllt erfährst du ja doch noch eine Linderung - ich wünsche dir das auf jeden Fall!
Wäre schön... abwarten :wink:
Ja, momentan geht es wieder - wenn ich ein bißchen auf mich aufpasse - ich glaube, ich muß jeden Tag meine Belastungsgrenze neu finden :shock: - ansonsten habe ich wirklich miese Symptome - z.Zt vor allem kognitiver Art u. wenn ich mich zu etwas zwinge, kommen eben Schwindel u. Muskelzuckungen dazu.
Schön wenn es dir besser geht, aber die Symptome sind wirklich übel :cry: Ich würde dir zu gerne ne Runde beim amerikanischen Chiropraktiker ausgeben :D Er muss ja nix machen, aber zumindest wüsste man dann, ob der Atlas richtig sitzt. Ich war gerade heute wieder da und es geht mir wirklich danach immer besser!
Aber gut, es gab schon schlimmere Phasen - man wird ja bescheiden! :cry:
Traurig, ist aber leider was wahres dran... :frust:

LG
jojo
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Re: Paroxetin-Kaltentzug 2014 (seitdem im protrahierten Entzug)

Beitrag von Muryell »

Lieber Jojo,

zu unserem Thema, dass die Ärzte und die Hersteller selbst das Giftzeug nehmen sollen:

http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 19#p220419

Liebe Grüße

Muryell
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Beitrag von jojo71 »

Hallo Muryell,
sehr schön :D :D :D Danke!

Gruß
jojo
Mein persönlicher Alptraum begann mit einer Fehldiagnose und der Einnahme von SSRI!

Meine Story!

Seroxat ab ca. 2000
Wechsel zu Paroxat ca. 2006
Paroxat bis November 2014 (kalter Entzug)
Omeprazol sporadisch ab ca. 2010
Omeprazol dauerhaft seit ca. Anfang 2014
Omeprazol von 20mg auf 0 seit 26.09.2016
Omeprazol 20-40mg wieder seit ca. 16.11.2017

Meine Symptome, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben:
- diverse Probleme mit dem vegetativen Nervensystem (z.B. Kreislaufprobleme, Schwindel, starke Missempfindungen)
- diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Fast ständig Druck im Oberbauch
- im Liegen steigender Druck Magen/Darmtrakt bis hin zu dem Gefühl das der Bereich von Hals bis Unterbauch abgestorben ist, sehr flache Atmung, Besserung nur im Sitzen wenn die Beine tiefer gelagert sind (Kutscherstellung)
- Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen, Ruhepuls 90-100
- Muskelschmerzen (Hals, Nacken, Rücken)
- Intercostalneuralgie mehr linksseitig
- immer wieder Blockaden der HWS (Atlas), BWS und Beckenschiefstand
- Tinnitus
- Attacken (extremer Druck Oberbauch, weiß wie die Wand, höherer Ruhepuls, zittern, Polyurie usw. Dauer ca. 2-3 Stunden)
- Hypoglykämie
- Schmerzen nach jeder körperlichen Anstrengung über mehrere Tage
- Einschlafstörungen (Atemaussetzer, aufschrecken mit Missempfindungen und Herzstolpern)
- kein erholsamer Schlaf mehr möglich (An guten Tagen fühle ich mich morgens wie ein 80 Jähriger!)
- heftige Kopfschmerzen
- Extreme Stimmungsschwankungen
- absolut keine Stressverträglichkeit

Diagnosen bisher:
- Laktoseintoleranz (Fehldiagnose, liegt wohl an der DDF)
- Dünndarmfehlbesiedlung
- Herzrhythmusstörungen/hoher Ruhepuls
- Magenschleimhautentzündung/Hiatushernie
- Ständig Intercostalneuralgie
- Immer wieder Blockaden HWS (Atlas)/BWS und Beckenschiefstand
- Allergien: Gräser-, Roggen-, Birken-, Haselnusspollenallergie, Weizenmehl, Roggenmehl, Sellerie usw.
- Mangel an diversen Vitaminen
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