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Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Kittycat14 » Sonntag, 08.01.17, 10:37

Hallo,
ich benutze erfolgreich die Wasserlösmethode für Mirtazapin.
Aktuell mit der Firma TAD Pharma.
Auflösedauer ca 5 Minuten
Davor hatte ich 1a Pharma, was genauso gut klappte.
Bei TAD Pharma hatte ich nur dass massive Problem, dass der Wirkstoff deutlich niedriger dosiert zu sein schien oder bei mir anders wirkte. Dies hat mich leider einen Urlaub gekostet.

Ich bin begeistert von der Methode, weil ich davon überzeugt bin, den Ausstieg aus diesem Medikament sonst nicht geschafft zu haben. Sowohl Benzodiazepine als auch Neuroleptika waren hart abzusetzen. Aber ich habe gemerkt, dass ich vollständig durchdrehe, wenn ich zu stark mit Mirtazapin heruntergehe..Das kann ich mir als alleinerziehende gar nicht leisten.

Danke, dass es Euch gibt!! Ihr ward meine Rettung!!
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Diagnosen: Somatoforme Störung seit Mitte 2013, Angst/Depression seit Sept. 2013/ Hashimoto seit Mai 2014/Small Fiber Neuropathie, chronische Erschöpfung seit 2016
Beschwerden: Sensibilitätsstörungen, Muskelschmerzen, Nervenschmerzen etc.

Risperdal 1mg: 11.9.20013 (Indikation: Angst/Depression) bis 14. Juni 2014
Seit 11.9.20013 Mirtazapin 30 mg
Seit Mai 2014 Schilddrüsenmedikament

Absetzen Risperdal:
Anfang Dezember, erster Absetzversuch von 1mg auf 0 gescheitert nach 2 Wochen (Angst)
Anfang Dezember mit Alprazolam begonnen (aufdosiert auf 3mal taglich 1mg) , regelmäßig 12 Wochen genommen, inkl. Ausschleichzeit. Stattdessen mit Pascoflair 425 begonnen (pflanzlich)
Mitte Dezember auf 0,5 mg Risperdal zurück (parallel).
Mitte März auf 0,25 mg reduziert
10. Juni abgesetzt

Parallel dazu (seit Mai) mit Schilddrüsenmedikament begonnen und aufdosiert.
Absetzerscheinungen: Angst, starke körperliche Symptomatik. Rückkehr meiner neurologischen Symptome stärker als zuvor.

EINEN MONAT NACH ABSETZEN HAT DAS MEDIKAMENT MEINE SEELE LOSGELASSEN. Durchhalten hat gelohnt.

Prednisolon
Mai 2016 3 mal 500 mg Urbanison intravenös
danach Ausschleichschema über ca 2 Monate
von 7,5 mg in 0,5 mg Schritten auf
aktuell 5 mg

Absetzen Mirtazapin (Seit 11.9.20013 30 mg):
28.2.2015:22,5 mg
08.3.2015: Beginn Absetzsymptome: abends: Angst , ztw. Depression, Nerven liegen blank - tagsüber o.k.
09.03.: Wegen starker Symptome nochmal aufdosiert auf 26,5 mg: dann starkes Anfluten und totaler Nervenzusammenbruch
10.03.: Wieder zurück auf 22,5 mg
25.8.: Reduktion auf 18,75 mg
15.10.:Reduktion auf 15 mg
Pause
18.5 2016: 15 mg auf 11,25 mg
14.6. 2016: 11,25 mg auf 9,375 mg
29.6. 2016; 9,375 mg auf 7,5 mg
4.8. 2016: 7,5 mg auf 5,6 mg
17.8. 2016 5,6 mg auf 3,5 mg
6.8. 2016: 3,5 mg auf 1,75 mg
Seitdem habe ich den Krümel immer kleiner werden lassen
18.10.2016: 0mg....starke Absetzsymptome (Panik, Augenbrennen, Grübeln, Angst)
Wiedereindosierung:
22.10.2016: Umstieg auf Wasserlösmethode, 1,5 mg (starkes Anfluten und Kopfschmerzen..wohl zuviel)
23.10.2016: 0,75 mg. Immer noch starke Absetzsymptome, aber ich halte es aus..
11.12.2016: 0,6 mg (brennende Augen, Schluckkrämpfe...Schwindel)
25.12.2016: 0,45 mg (brennende Augen, Depression, Müdigkeit..)

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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von hope89 » Dienstag, 10.01.17, 12:57

Hallo ihr lieben,

ich kann auch etwas dazu beitragen.... Leider nicht so was gutes. Und zwar funktioniert bei mir diese Wasserlösmethode überhaupt nicht. Ich merke die Schwankungen einfach zu sehr. MIr wurde ja empfohlen, bevor ich reduziere, erst mal die Tabletten ne Zeit lang in Wasser aufzulösen, um mich daran zu gewöhnen. Aber dem war leider nicht so. Einen Tag hab ich mich gut gefühlt, den darauffolgenden Tag wieder schlechter. Ich muss wohl auf eine andere Methode zurückgreifen :-(

Ach ja es war Citalopram von Aliud Pharma
LG
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2011 - 2015 März Citalopram Hersteller: Dura 5MG
2015 März Dura nicht mehr vertragen
2015 März abdosiert auf 2,5MG (Anweisung Arzt)
2015 April auf Null MG
sehr schlimme Enzugssymptome
2015 Mai neues Medikament Sertralin
absolut nicht vertragen und wieder umgestigen auf Citalopram
2015 Mai - 2016 aktuell: 10 MG Citalopram Hersteller: Aliud Pharma
2017 Mai: 5 MG abdosiert
2017 Juni: 3 MG
2017 Juli: 1MG
2017 August: 0 MG
2017 September: erste Woche 5MG Citalopram
aktuell: zweite Woche 10 MG Citalopram

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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von padma » Freitag, 20.01.17, 18:52

Info von Carmen Allegra :) : Bei Trittico (Trazodon) funktioniert die Wasserlösemethode nicht
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 54#p175754

@ Hope :) , ich schiebe deinen Beitrag in den Feinwaagethread

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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von MelanieK » Freitag, 10.02.17, 22:34

So. Also ich bin jetzt auch dabei.

Habe mir jetzt nicht alle Postings durch gelesen, wollte aber brühwarm von meinem ersten Wasserlösungsversuch berichten.

Meine 40mgTablette ist so aufgeteilt mit Bruchkerben: ( | | | )
Da ich 50mg bisher genommen habe, jetzt 5mg verringere, habe ich ein 10mg-Teilstück in 10ml Wasser aufgelöst. Das SSRI (Fluoxetin) puffte in den ersten 5 Sekunden richtig auf. Ein leichter Film muss über der Tablette gewesen sein, da diese Teilchen größer waren und sich nicht wirklich auflösten.

Ich habe das über 1 Stunde stehen lassen. Flockig blieb es allerdings.

In einem Wasserglas 10ml um zu rühren ist eigentlich kein Ding. Aber die Flocken klebten an der Glaswand.

Ich habe dann nochmal mit der leeren Spritze gerührt und direkt 5ml aufgezogen.
Die anderen 5ml sind morgen dran.

Geschmack: Nicht zu beschreiben eklig. Doch, man könnte es absolut mit Glaubersalz vergleichen.

1. Tag erledigt. :)
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Fluoxetin 45mg - Entzugssympthome Pickel, Nesselsucht, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Blähungen, Schwindel, Albträume, Herzhaften, Augendruck, Tremor.

Ab 25.03.2017
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Jamie » Montag, 13.02.17, 11:24

Hallo Melanie,

ich halte 10ml für zu wenig. Bitte nimm etwas mehr Wasser. Die Menge ist auch entscheidend für den Lösevorgang.
Im zu wenig Lösungsmedium zerfällt die Tablette nicht optimal.
Ich schlage 40ml vor.

Grüße
Jamie
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von MelanieK » Dienstag, 14.02.17, 22:46

Guten Abend.
Auch mit 40ml Wasser, löst sich das 10mg-Stück nicht besser auf.

Mit 10ml komme ich wegen der Spritze aber besser klar. Allerdings weiß ich nicht, wie viel Schwund bei der Wasserlösmethode anfällt, da ja Körnchen im Glas bleiben.

Ich hatte das mit den 10ml so gemacht, dass ich das Tablettenstück in die aufgefüllte Spritze gab.

???

Irgendwelche Tipps? :(

LG Melanie
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Jamie » Dienstag, 14.02.17, 22:56

Hallo Melanie,

das ist schade.
Es geht oft, aber nicht immer. Jetzt haben wir es wenigstens mal probiert.
Da müsstest du dir wohl eine Feinwaage zulegen und dir die Dosis zusammenbröseln. Sowas klappt auch und einige im Forum verwenden diese Methode :roll:

Früher gab es Fluoxetin flüssig (als Lösung), aber leider ist die meines Wissens nach vom Markt genommen worden.
Ich habe jetzt aber gerade etwas recherchiert und gelesen, Fluoxetin gäbe es auch als Hartkapseln. Da müsste ich mal genauer suchen, ob in den Kapseln vielleicht Kugeln drin sind (statt Pulver); dann könntest du nämlich die Kügelchen-Methode anwenden zum Ausschleichen.
Kann eins, zwei Tage dauern, bis ich da was weiß.

Grüße, melde mich
Jamie
Zuletzt geändert von Jamie am Dienstag, 14.02.17, 23:04, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: bearbeitet; noch mal recherchiert
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von padma » Dienstag, 14.02.17, 23:16

hallo Melanie, :)

was genau ist das Problem?

Ich habe Fluoxetin Filmtabletten und sie lösen sich sehr schnell auf. Es bleiben kleine Flöckchen, die sich absetzen. Das ist aber kein Problem, da durch umrühren ein Strudel erzeugt werden kann, in dem die Flöckchen schwimmen und so mit aufgezogen werden können.

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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von MelanieK » Mittwoch, 15.02.17, 13:04

Hallo Padma,
vielleicht bin ich da übervorsichtig, aber in diesem Strudel erwische ich doch nicht genau die 5mg, dieses brauche, oder?
Ich beeile mich mit dem umrühren und aufziehen immer, aber ich habe das Gefühl, dass es vielleicht nicht genau ist.

Vielleicht spinne ich auch nur. :|
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von padma » Mittwoch, 15.02.17, 13:33

hallo Melanie, :)

Du kannst ja 40 mg weiterhin als Tablette nehmen und mit 5 aufgelösten mg ergänzen. Ich denke, dass das hinreichend genau ist.

lg padma
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Kimeta » Mittwoch, 15.02.17, 18:49

Liebe Melanie,

ich hatte auch die Sorge, dass die Spritzenmethode nicht genau genug ist.

Ich mache es deshalb so, wie padma es beschrieben hat: den größtmöglichen Teil der Dosis "normal" nehmen und nur den Rest per Abmessen mit der Spritze.

Damit fühle ich mich sicher und es geht mir relativ gut.

Viele Grüße
Kimeta
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- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 23.10.2017: 2,5 mg.
- 06/2018: Verdacht auf Histaminintoleranz nach Blutuntersuchung.
- Im Rahmen der Auslassdiät Verdacht auf Salicylatintoleranz (eigene Beobachtungen)

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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von MelanieK » Donnerstag, 16.02.17, 13:19

Danke Ihr Lieben.
Die 40mg nehme ich auch normal.
Das 10mg-Bruchstück löse ich auf.

Ich werde das jetzt erstmal so weiter machen.
Schaue aber auch mal nach einer Feinwaage.

Liebe Grüße Melanie
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Hypeastrum » Dienstag, 21.02.17, 11:07

Hallo ihr Lieben
Auch ich reduziere seit 9.1.2017 mit der Wasserlöse Methode.

Bin bei 1mg Escitalopram ( Cipralex Tropfen)
Ich reduziere alle 4 Wochen um 0,1 mg, mit der Spritze.

Komisch ist, das es mir an einem Tag super geht, und am nächsten gehts mir sowas von mies.

Kann es sein, das diese Methode nicht so genau ist? Oder mache ich etwas falsch?

Ich nehme 5ml Wasser gebe 1 Tropfen Cipralex rein, rühre gut um und ziehe mit der Spritze 1 ml raus.

Den Rest trinke ich.

Ist das ok so?

Liebe Grüsse
Hypeastrum
14. 11. 2014
Zum Arzt wegen starken Magenschmerzen. Zuerst Verdacht auf Reizdarm/Reizmagen.
Medikation:
Trittico zum schlafen.
NW Schlaflosigkeit.
Pantoprazol 40 mg 2x tgl.
NW Verstopfung und Verdauungs Probleme.
Trittico nach einer Woche kalt abgesetzt. Keine Probleme.
Bekomme schlimme Angst und Panikattacken.
18. Februar 2015
Magen/Darm Spiegelung mit Biopsie.
Befund: Helicobacter pylori.
Mir gehts psychisch immer schlechter. Versuch mit Johanniskraut 900 mg tgl. Nützt überhaupt nicht.
26.2. - 4.3. 2015
Eradikation mit 2 Antibiotikas, Metronidazol und Co Amoxicilin. Dazu Omeprazol 2 mal tgl. 40 mg.
28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
14.3. 0 mg
Muskelverspannungen gleichbleibend. Magen/Darm etwas besser. Weinattacken, Ängste, Schwindel, verspannte Muskeln, Übelkeit, Allergien. Fructoseintolerant.
Dank Forum eine kleine Menge eindosiert.

Testete mit einem Zahnstocher den ich drei mal ins Fläschchen gesteckt habe. Nach 2 Stunden frappante Besserung. Mit dieser Mikrodosis habe ich ca. 3 Wochen gut gelebt.
Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

Mit Zolpidem (5mg) zwei mal Wöchentlich aufgefangen.

1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
Baldrian 700mg zum schlafen.
25.8.2016

Auf 1mg Escitalopram hochdosiert. NW zu stark.

22.11.2016
1 mg Escitalopram. Wieder Stabil. Weniger "Wellen". Mehr Fenster.

9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
Wieder mehr Verspannungen, unausgeglichen und weinerlich.
27.3. 0,8 mg Escitalopram.
NW: Schweissausbrüche, manchmal Übel, auf und ab der Gefühle. Schwindel.
Alle drei Wochen 0,2 mg reduziert.
NW gut auszuhalten.
Am 12.5. auf NULL!!!
War schneller als geplant, bin jedoch recht stabil. :party2:

Murmeline
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 21.02.17, 11:23

Hallo Hypeastrum,

eigentlich sollte die Methode ausreichend genau sein.

1 Tropfen entspricht 1 mg?
Wenn Du 1 mg in 5 ml auflöst, dann entspricht 1 ml 0,2mg, wenn du diese 1ml wegnimmst, sind das, was Du trinkst, dann noch 0,8mg. Ist das der Stand, auf dem Du bist?
Komisch ist, das es mir an einem Tag super geht, und am nächsten gehts mir sowas von mies.
Das kann im Reduktionsprozess auch auftreten, selbst wenn dei Dosierung exakt ist, leider.

Viele Grüße, Murmeline
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Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Hypeastrum
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Hypeastrum » Dienstag, 21.02.17, 11:35

Danke liebe Murmeline :)

Ja 1 Tropfen/ 1mg.

Bin bei 0,8mg angekommen.
Ich weiss das es immer wieder Schwankungen gibt.
War mir einfach nicht sicher ob ich immer exakt 0,1 mg hinbekomme.

Tja, spüre die 0,2 mg schon sehr stark.

Liebe Grüsse und einen schönen Tag

Hypeastrum
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Bekomme schlimme Angst und Panikattacken.
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28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
14.3. 0 mg
Muskelverspannungen gleichbleibend. Magen/Darm etwas besser. Weinattacken, Ängste, Schwindel, verspannte Muskeln, Übelkeit, Allergien. Fructoseintolerant.
Dank Forum eine kleine Menge eindosiert.

Testete mit einem Zahnstocher den ich drei mal ins Fläschchen gesteckt habe. Nach 2 Stunden frappante Besserung. Mit dieser Mikrodosis habe ich ca. 3 Wochen gut gelebt.
Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

Mit Zolpidem (5mg) zwei mal Wöchentlich aufgefangen.

1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
Baldrian 700mg zum schlafen.
25.8.2016

Auf 1mg Escitalopram hochdosiert. NW zu stark.

22.11.2016
1 mg Escitalopram. Wieder Stabil. Weniger "Wellen". Mehr Fenster.

9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
Wieder mehr Verspannungen, unausgeglichen und weinerlich.
27.3. 0,8 mg Escitalopram.
NW: Schweissausbrüche, manchmal Übel, auf und ab der Gefühle. Schwindel.
Alle drei Wochen 0,2 mg reduziert.
NW gut auszuhalten.
Am 12.5. auf NULL!!!
War schneller als geplant, bin jedoch recht stabil. :party2:

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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von LinLina » Dienstag, 21.02.17, 12:14

Hallo Hypeastrum,

ich denke auch, es müsste eigentlich ausreichend genau sein und Schwankungen im Befinden sind normal im Entzugsprozess.

Die Wasserlösemethode ist aber glaube ich etwas genauer, wenn du die Wassermenge vergrößerst, also anstatt 5 ml 50 ml nimmst und 10 ml davon mit der Spritze weg nimmst. Das könntest du mal probieren, und bei jedem Schritt wären es dann 5 ml (=0,1 mg) weniger.

Dann wäre noch die Frage ob die Tropfen aus der Cipralex-Flasche immer gleich groß sind. Es ist wichtig, dass du die Flasche immer im gleichen Winkel hältst während der Tropfen raus kommt glaube ich.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Hypeastrum » Dienstag, 21.02.17, 13:23

Liebe Lina

Danke für den Tipp.
Das mit dem Fläschchen hab ich nicht bedacht.

Das könnte mit ein Grund sein, das ich mich so unterschiedlich fühle. Und eben auch die Symptome des Ausschleichens.

Werde es morgen mit mehr Wasser versuchen.

Liebe Grüsse und schönen Tag :)

Hypeastrum
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14. 11. 2014
Zum Arzt wegen starken Magenschmerzen. Zuerst Verdacht auf Reizdarm/Reizmagen.
Medikation:
Trittico zum schlafen.
NW Schlaflosigkeit.
Pantoprazol 40 mg 2x tgl.
NW Verstopfung und Verdauungs Probleme.
Trittico nach einer Woche kalt abgesetzt. Keine Probleme.
Bekomme schlimme Angst und Panikattacken.
18. Februar 2015
Magen/Darm Spiegelung mit Biopsie.
Befund: Helicobacter pylori.
Mir gehts psychisch immer schlechter. Versuch mit Johanniskraut 900 mg tgl. Nützt überhaupt nicht.
26.2. - 4.3. 2015
Eradikation mit 2 Antibiotikas, Metronidazol und Co Amoxicilin. Dazu Omeprazol 2 mal tgl. 40 mg.
28.5.2015
Helicobacter immer noch da, nochmals für 10 Tage mit Levofloxacin und Rimactan behandelt. Dazu 2 mal tgl. 40 mg Omeprazol.
Von da an gehts mir :zombie: psychisch immer schlechter. NW sind Weinkrämpfe, Schmerzen im Bauch, Muskelschmerzen, Sehnenschmerzen, bleierne Müdigkeit, Schwindel und Schwäche.
Täglich Angst- und Panikattacken. Temesta (Lorazepam) vom Arzt gegen Panik bekommen. Nach Bedarf genommen. 1/4 - 1/2 Tabl.
Muskelschmerzen nach wie vor sehr schlimm. Meine Ängste werden immer schlimmer. Dadurch massive Verspannung am ganzen Körper.
Kann nicht mehr schlafen. Werde depressiv. Neuropathischen Schmerzen sollen mit Pregabalin behandelt werden. Nach 1Tablette NW sehr schlimm. Übelkeit und Schlaflosigkeit. Setzte sie sofort ab.

6.10. 2015 Cipralex (Escitalopram) Tropfen. Mit 1 Tropfen (1mg) eingeschlichen, jeden zweiten Tag 1Tropfen erhöht. NW Zittrige Hände, Nackenverspannungen, Schlafstörungen. Gähnen, verstopfte Nase.
Psychisch habe ich schon nach drei Tropfen eine Verbesserung gespürt. Bis fünf Tropfen alles i. O. Bei sechs Tropfen antriebslos, sediert, schwindlig total neben mir. Komme nicht mehr aus dem Bett.
Zurück auf 5mg.
Stabil bis 21.2.2016. NW 8,5 kg Gewichtszunahme.
leider zu schnell reduziert :vomit:
21.2.2016 -28.2. 2016 4 Tropfen.
29.2.2016 - 6.3. 2016 3 Tropfen keine Veränderungen.
7.3.2016 -14.3.2016 2 Tropfen
Muskelverspannungen, Augenprobleme, Magen/Darmbeschwerden, Schwindel, Schweissausbrüche, Weinkrämpfe.
14.3. 0 mg
Muskelverspannungen gleichbleibend. Magen/Darm etwas besser. Weinattacken, Ängste, Schwindel, verspannte Muskeln, Übelkeit, Allergien. Fructoseintolerant.
Dank Forum eine kleine Menge eindosiert.

Testete mit einem Zahnstocher den ich drei mal ins Fläschchen gesteckt habe. Nach 2 Stunden frappante Besserung. Mit dieser Mikrodosis habe ich ca. 3 Wochen gut gelebt.
Cipralex ist aufgebraucht.
24.4.2016
0 mg Cipralex. Und es geht mir wieder schlecht. Alle NW sind wieder da.
29.4.2016
4 Zahnstocher. Vermutlich weniger als 1 mg.
NW Schlafstörungen.

Mit Zolpidem (5mg) zwei mal Wöchentlich aufgefangen.

1.5.2016 Zolpidem abgesetzt.
Baldrian 700mg zum schlafen.
25.8.2016

Auf 1mg Escitalopram hochdosiert. NW zu stark.

22.11.2016
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9.1.2017
Mit Wasserlösemethode 10% reduziert.
Wieder mehr Verspannungen, unausgeglichen und weinerlich.
27.3. 0,8 mg Escitalopram.
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shenoa
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von shenoa » Dienstag, 28.02.17, 21:05

Hallo,

ich reduziere Fluoxetin von Beta und muss sagen, der Geschmack ist völlig ok! Irgendwie süßlich, das geht wirklich gut!
Ich benutze ein Glasfläschen, in das ich mit einer Spritze 40 ml Wasser gebe und dann eine halbe Tablette (10 mg). Die Tablette löst sich sehr gut und durch intensiven Schütteln bin ich sicher, dass sich der Wirkstoff gut im Wasser verteilt.

Lieben Gruß,
shenoa
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2012 - 2017 Fluoxetin 20 mg; Diagnosen: Dysthymie, Major Depression und je nach Thera auch unterschiedliche Persönlichkeitsstörungen :roll:;
Nebenwirkung vom Fluo: fortschreitende Schilddrüsenunterfunktion mit ständiger Müdigkeit, Gewichtszunahme (2 kg/Jahr). L-Thyrox nicht vertragen: Minidosis (25 micg) erzeugt trotz Einschleichens Herzrasen, Aggressivität, Schlafstörungen, entzündliche Akne.

Ab Jan. 2017 daher Ausschleichversuch mit Bruch- und Wasserlösmethode - je nach Dosis.
26.01.2017: Reduktion auf 18 mg (10 %); körperlich: keine Symprome; psychisch: da ich eigentlich gar nicht Ausschleichen will und Angst vor der Dysthymie habe, kann ich nicht einschätzen, ob die teilweise auftretenden depressiven Gedanken tatsächlich Resultat der Reduktion sind. Ich tippe eher nicht.
08.02.2017: Reduktion auf 15 mg (nach 13 Tg. - 16,5 %) (ja, ich will's wissen!) körperlich: keine Symptome; psychisch: s. o.
18.02.2017: Reduktion auf 10 mg (nach 10 Tg. - 33,3 %) - heute, am 28.02.: körperlich: seit Mitte Feb. Verspannungen im Rücken, zwei Tage schlimmes Kopfweh. psychisch: so lala, genervt und leicht aggressiv, etwas unruhiger und weniger phlegmatisch.
06.03.2017: Zusätzlich 1000 mg Tyrosin, Omega-3 Leinöl, Carnitin
08.03.2017: schlimme Rückenverspannungen, PMS, psychisch kurz vor'm Aufgeben. Zwei Tage später Virus und eine Woche AU. Tyrosin wirkt nach einigen Tagen - psychisch stabiler und ruhiger, körperlich fitter. Ab Anfang April oft Schlafstörungen.
03.04.2017: Reduktion auf 8 mg (nach 44 Tg. - 20 %), Tyrosin auf 500 mg; nach 7 Tagen: Rückenverspannungen, ansonsten ok; psychisch: genervt und aggressiv, daher: Erhöhung Tyrosin auf 1000 mg
17.04.2017: Reduktion auf 6 mg (nach 14 Tg. - 25 %), Tyrosin 1000 mg, Omega3; nach 7 Tagen: Rückenverspannungen, ansonsten ok; psychisch: PMS und Einbruch am 8 Tag, morgens wieder besser
22.04.2017: PRESSELIN Thyri Fucus, 3 x 5 Tropfen
28.04.2017: Reduktion auf 5 mg (nach 11 Tg. - 17%), Kopfschmerzen nach 5 Tagen, fast manische Phase für 2 Wochen (allerdings gab es am 01.05. ein pushendes Schockerlebnis), danach psychischer Einbruch.
29.04.2017: Start Einschleichen L-Thyroxin Tropfen 5 micg -> 06.05.2017 - 10 micg -> 13.05.2017 - 15 micg - Versuch erneut gescheitert, daher kein L-Thyroxin mehr
10.05.2017: 4 mg Agnus Castus wg. Mastodynie; zyklusabh. Akneschub ab 15.06.
17.05.2017: Reduktion auf 4 mg (nach 19 Tg. - 20%)
22.05.2017: 400 mg Rosenwurz-Wurzel
03.06.2017: Reduktion auf 3 mg (nach 17 Tg. - 25%) psych. Einbruch nach 10 Tagen inkl. Panikattacke (die erste in meinem Leben!); Rücken aber ok! Nach 17 Tagen: nicht mehr zu ertragende psych. Einbrüche mit Heulattacken
20.06.2017: Erhöhung auf 5 mg
12.07.2017: Erhöhung auf 7,5 mg
danach weitere Erhöhung in Schritten
23.09.2017: Erhöhung auf 15 mg

Chrissie
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Chrissie » Donnerstag, 09.03.17, 13:35

Hi,
wende seit gestern auch diese Methode an und finde sie sehr gut.
Ich löse 40 mg Citalopram von AbZ Pharma in 40 ml Wasser auf. Da ich die Tablette vorher teile und beim Auflösen auch noch etwas mit einem Teelöffel zerstampfe löst diese sich nach ca 5 min komplett auf. Die Flüssigkeit ist dann leicht milchig.
Dann 4 ml abziehen und ab in den Ausguss damit. :D
In die restlichen 36 ml noch einen Schuss Zitronenlimo (macht den bitteren Geschmack etwas erträglicher) und runter damit :vomit:
Viel Erfolg allen !
Chrissie
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padmaLinLinaJamieSeventhWave
Februar 2016: schwere depressive Episode, Opipramol und Mirtazapin, Mirtazapin nicht vertragen (Fressattacken und Zuckungen),Beginn einer Panikstörung- bis zu 10 Panikattacken täglich
März 2016: 2 Wochen Klinik, Umstellung auf Citalopram 20 mg und Pipamperon
Citalopram schnell wirksam gegen die Panikattacken
Dezember 2016: Citalopram auf 10 mg runterdosiert, erneute schwere Depression mit Suizidgedanken, Citalopram wieder hoch auf 40 mg :cry: bin mittlerweile ziemlich sicher dass das keine erneute Depression war sondern massive Entzugserscheinungen, hatte aus Unwissenheit innerhalb einer Woche die Dosis auf die Hälfte reduziert :o
Januar 2017: zusätzlich 150mg Pregabalin aufgrund Nervenschmerzen im Fuß
Ab 4. März 2017 : auf 36 mg Citalopram runter
Ab 12. März : 35 mg Citalopram (hab mich letzte Woche sehr gut gefühlt, irgendwie wacher und gefühlsintensiver.....vielleicht Einbildung..... vielleicht Zufall....bin gespannt wie es jetzt weitergeht, von 35 mg lässt es sich einfacher herunterrechnen :D )
Ab 18. März: 32mg -> ab da ständiges Hungergefühl, grrrrr- Stimmung fängt an zu schwanken (mich zieht aber auch gerade richtig runter dass meine Tochter wohl auch depressiv veranlagt ist), eine Woche später kein ständiges Hungergefühl mehr, Stimmung etwas besser
Ab 03.April: 30 mg -> vermehrtes Herzstolpern, Müdigkeit und Schwindel knapp 2 Wochen später
Ab 09. Mai: 27 mg Citalopram
Ab 29. Mai: 24 mg Citalopram
Ab 21.Juni: 20 mg Citalopram
Ab 13.Juli : 125 mg Pregabalin
Ende August : 100 mg Pregabalin
Ab 21.September :450mg Quilonoum
Ab 02.Oktober : 75 mg Pregabalin
Ab Nov. : 675mg Quilonum
Ab Dez.: 50 mg Pregabalin
Ab Januar : 900mg Quilonum, 40mg Pregabalin
Ab März 20018 13wöchiger Klinikaufenthalt aufgrund extremer Stimmungsschwankungen , Diagnose bipolare Störung mit ultra rapid cycling ; Citalopram wurde ausgeschlichen ohne Probleme, wenigstens etwas!

Rune
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Rune » Montag, 03.04.17, 12:43

Hallo.

Ich habe erst eine Feinwaage gehabt, diese war wohl zu ungenau. Derselbe Tablettenbrösel wog mal 0.14 Gramm, Dann wieder 0.11, beim dritten Mal nix.
Damit konnte ich ja nun nicht wirklich was werden, also wechselte ich zur WLM. Denn mit den Gramm wusste ich auch nicht wirklich, woeviel mg des Wirkstoffes ich denn nun bekomme.

Ich ziehe 20 ml auf, gebe diese in ein Glas, löse darin eine Fluoxetin 20mg auf. Löst sich fix und im Strudel kann ich problemlos 8 ml aufziehen was meiner momentanen Dosis von 8mg entspricht. Den Rest verwerfe ich und die 8 ml gebe ich in etwas Wasser. Schmeckt bah, aber da ich schon viel bittere Medizin nehmen musste, schockt mich das nicht wirklich.

Seit ich das so mache, merke ich allerdings verstärkt Absetzsymptome. Vermutlich weil ich vorher zu ungenau dosiert habe und keine feste Dosis hatte?
Die Symptome sind aber auszuhalten und komischerweise nur am Lästigsten, wenn ich Hunger habe...... :wacko:

Liebe Grüße von der Rune
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padmaAnnanas
2006: Beginn Trevilor 75 mg, rauf dosiert bis 225 mg wegen schwerer Depressionen, ebenfalls Auftreten von Hashi nach 1. Schwangerschaft

2004: 3 Monate psychosomatische Kur wegen Depression und Essstörung 3 Monate in Bad Essen, anschließend 1 Jahr ambulante Therapie.
in der Klinik auf 75 mg reduziert, dann kalt abgesetzt,ohne Symptome

2006: erneut Trevilor, 75 bis 150 mg wegen erneuter Depressionen nach persönlichem Einschnitt


2009: wieder kalt absetzen wollen, wusste von Absetzsymptomen nichts, dachte, ich muss das also weiternehmen und blieb bei 75 mg.
Mit Hilfe der HÄ auf 37.5 (Haltedosis), ohne Probleme, ohne Rückfall stabil.

Anfang 2010: dieses schnell ausgeschlichen wegen Schwangerschaft. Symptome minimal und nach 2 Wochen vorbei.

2014: erneut Venlafaxin bis 150 rauf wg. großem privatem Einschnitt der mich umgehauen hat.

2015: auf 75 runter weil ich mich leer und Gefühlsarm empfand . Dann wieder rauf wegen Aggressionen, Selbstverletzung und burnout.

2016: Wechsel zu fluoxetin 20mg in der Hoffnung, die Esssucht damit zu "behandeln ". Klappte aber nicht.Heißhunger blieb.

Psychisches Tief stellte sich als massive SD Unterfunktion heraus wofür ich wochenlang bei Ärzten gekämpft habe. Jeder stempelte mich als Psycho ab und wollte mich weiter raufdosieren.

Aaaaber: Tolle Endokrinologin in Leer bestätigte endlich meinen Verdacht eines Hashi-Schubes. Verantwortlich für Panik, Müdigkeit, Burnout, WasserEinlagerung und Fressanfälle war die SDU.
Einstellen der Werte und beheben der Anämie (Folsäure und Eisen) wurde ich wieder Mensch.
heute: Vertrauen in die Therapeutin verloren, Dez 2016 auf eigene Faust begonnen auszuschleichen.

Bis jetzt auf etwas mehr als eine viertel Tablette runter. Also weniger als 10 mg, mehr als 5.
Absetzerscheinungen halten sich in Grenzen.

15.02.17: runter auf 5 mg. Symptome schwanken in ihrer Stärke.
Nehme nun verschiedene Aminosäuren zum Auffangen. Klappt relativ gut.

03.03.17: Seit der Reduzierung ununterbrochen Heißhunger und weniger belastbar. Durch viel privaten Müll der auf uns zu kam, war das Halten der 5mg nicht machbar für mich. Heute wieder rauf auf 8mg.

Plan: Halten für 3 Wochen, dann mit der WLM in 10 Prozent Schritten alle 6 Wochen runter.
Aminosäuren behalte ich bei, bin damit fitter (Glutamin, Arginin, Citrullin, Asparaginsäure, Kreatin. Nicht zuletzt auch weil ich wieder intensiv Krafttraining betreibe. Endlich wieder möglich nach monatelanger Zwangspause)

30.03.17 : bleibe vorerst bei [b]8mg[/b](benutze die WLM) Müdigkeit und Erschöpfungsgefühl schränken mich zu stark ein.

Grund für das Ausschleichen: 12 Jahre AD reichen. Ich will dieses Teufelszeug nicht mehr. Ich bin sicher, inzwischen schaffe ich es auch ohne. Außerdem ist meine Libido auf Null runter.
TherapeutIn kann mich gerne haben. Zu ihr kein Vertrauen mehr. Hält Absetzsymptome für eine Erfindung. Ist überzeugt, dass es sich um Rückfälle handelt.

Sonstige Medis: LTHYROX 175 wg. Hashimoto (welches mein persönlicher Hauptverdächtiger für meine psych Probleme schon immer war, Ärzte aber zu unfähig und unwissend sind was Hashi betrifft)

Desweiteren suplimentiere ich einiges an NE um das Absetzen zu erleichtern und meine SD zu unterstützen.

41 Jahre, 3 Kinder

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