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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch ein frohes 2021.

An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.

Erste Hilfe ... Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

Grüße vom Team

Sabine S: Venlafaxin

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Jamie
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Jamie »

Hallo Sabine,

also wenn deine Symptome bereits jetzt ausgeprägt sind, sollte der Absetzschritt verschoben werden.
Absetzsymptome können kumulieren, wenn man sie übergeht - mit z.Tl. üblen Folgen.
Es gibt keinen rationalen Grund eine Verschlechterung der Problematik durch Ungeduld in Kauf zu nehmen.
Ich würde gesunden Menschenverstand walten lassen und dir noch mehr Zeit einräumen.
Auch Absetzschnecken :schnecke: schnecken vorwärts.... :roll:

Grüße, Frohe Weihnachten
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Lisamarie
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Sabine, würde auch nicht runter gehen wenn du noch solche Absetzprobleme hast, wir sagen das man erst weiter runtergehen soll wenn 95% der Absetzprobleme weg sind.
Frohe Weihnachten wünscht Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
Sabine S
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Sabine S »

Guten Morgen Jamie und Lisamarie !
Ich weiß, dass Ihr es nur gut mit mir meint. Habe aber heute trotzdem runterdosiert. Bin auf 37,5 mg runter gegangen. Habe auch tierische Angst was jetzt kommt. Meine Entscheidung habe ich deshalb so getroffen, weil seit 5 Monaten doch mehr oder weniger sich nicht viel an meiner Situation sich geändert hat. Es ist zwar seit dem ich auf 50 mg runter war, etwas besser aber 95 % wie Du geschrieben hast, waren nicht annähernd. Ich würde sagen, dass es höchstens 10 % waren. Daher habe ich mich so entschieden.
Ich hoffe Ihr drückt mir trotzdem die Daumen und kommt beide gut über die Feiertage.
Bis bald, Sabine S
Angst und Panikatacken
2006 Venlafaxin 150 mg ca. 2 Jahre alles gut
2008 runter auf 75 mg alles gut
Anfang 2016 runter auf 37,5 mg gereizt und genervt von der Umwelt und allem
August 2016 Arzt sagt gleich wieder hoch auf 75 mg jetzt fangen sämtl. Symtome an
August 2016 Arzt sagt auf 112,5 mg ganz schlimm komme ins Krankenhaus
gleich auf 150 mg rauf 5 Wochen Angst und Panik weg aber schlimme körpl. Symtome
31.10.2016 runter auf 125 mg unverändert
05.11.2016 runter auf 112,5 mg unverändert
09.11.2016 runter auf 75 mg unverändert
27.11.2016 runter auf 50 mg etwas besser
25.12.2016 runter auf 37,5 mg wieder etwas besser
22.01.2017 runter auf 25 mg Herzkrämpfe, leichte Panik, Wutanfälle, Heulattacken, Magenkrämpfe, Zittern, innere Unruhe
seit einigen Tagen geht es mir besser daher weiter runter auf 12,5 mg
14.02.2017 auf 12,5 mg
23.02.2017 auf NULL geschafft, nach dem 2.Tag schon Schwindel und Brain-Zaps
17.03.2017 immer noch auf NULL, Schwindel weg und Brain-Zaps besser, aber tierische Bauch- und Rückenschmerzen, schnell am heulen
01.04.2019 seit einem Monat auf NULL mg und meine Angst- und Panikattacken sind wieder da
Lisamarie
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Sabine, natürlich drücken wir die Daumen, jeder muss für sich selbst den Weg gehen den er für sich richtig erachtet. Und wenn dein Bauch sagt weiter runter ist es sicher der richtige Weg.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
Sunnyrose
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Sunnyrose »

Liebe Sabine

Ich drücke auch die Daumen. Toi toi toi :hug:

Liebe Grüsse
Deria
Abgesetzt:
Lorazepam, Concerta, Truxal, Escitalopram

Zuletzt abgesetzt:
Escitalopram. Ursprünglich 30mg
Absetzstart September 2015
2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.
Sabine S
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Sabine S »

Hallo !
Ich danke Euch. Werde berichten ob alles gut gelaufen ist oder nicht.
Wünsche Euch noch schöne und gesunde Tage.
Bis bald, Sabine S
Angst und Panikatacken
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2008 runter auf 75 mg alles gut
Anfang 2016 runter auf 37,5 mg gereizt und genervt von der Umwelt und allem
August 2016 Arzt sagt gleich wieder hoch auf 75 mg jetzt fangen sämtl. Symtome an
August 2016 Arzt sagt auf 112,5 mg ganz schlimm komme ins Krankenhaus
gleich auf 150 mg rauf 5 Wochen Angst und Panik weg aber schlimme körpl. Symtome
31.10.2016 runter auf 125 mg unverändert
05.11.2016 runter auf 112,5 mg unverändert
09.11.2016 runter auf 75 mg unverändert
27.11.2016 runter auf 50 mg etwas besser
25.12.2016 runter auf 37,5 mg wieder etwas besser
22.01.2017 runter auf 25 mg Herzkrämpfe, leichte Panik, Wutanfälle, Heulattacken, Magenkrämpfe, Zittern, innere Unruhe
seit einigen Tagen geht es mir besser daher weiter runter auf 12,5 mg
14.02.2017 auf 12,5 mg
23.02.2017 auf NULL geschafft, nach dem 2.Tag schon Schwindel und Brain-Zaps
17.03.2017 immer noch auf NULL, Schwindel weg und Brain-Zaps besser, aber tierische Bauch- und Rückenschmerzen, schnell am heulen
01.04.2019 seit einem Monat auf NULL mg und meine Angst- und Panikattacken sind wieder da
Annanas
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Annanas »

Hallo Sabine :) ,
Sabine S hat geschrieben:Ich danke Euch. Werde berichten ob alles gut gelaufen ist oder nicht.
Daumen sind auch von mir gedrückt - daß alles gut läuft!!!

Ja, berichte bitte weiter!

Noch schöne Weihnachtsfeiertage wünscht dir
Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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13.12.20 13 Kügelchen (ca. 3,9 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.


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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Sabine S »

Hallo Anna !
Dankeschön. Auch Dir wünsche ich viel Glück beim runter reduzieren. Wir schaffen das !!!!!
LG Sabine S
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2008 runter auf 75 mg alles gut
Anfang 2016 runter auf 37,5 mg gereizt und genervt von der Umwelt und allem
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August 2016 Arzt sagt auf 112,5 mg ganz schlimm komme ins Krankenhaus
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31.10.2016 runter auf 125 mg unverändert
05.11.2016 runter auf 112,5 mg unverändert
09.11.2016 runter auf 75 mg unverändert
27.11.2016 runter auf 50 mg etwas besser
25.12.2016 runter auf 37,5 mg wieder etwas besser
22.01.2017 runter auf 25 mg Herzkrämpfe, leichte Panik, Wutanfälle, Heulattacken, Magenkrämpfe, Zittern, innere Unruhe
seit einigen Tagen geht es mir besser daher weiter runter auf 12,5 mg
14.02.2017 auf 12,5 mg
23.02.2017 auf NULL geschafft, nach dem 2.Tag schon Schwindel und Brain-Zaps
17.03.2017 immer noch auf NULL, Schwindel weg und Brain-Zaps besser, aber tierische Bauch- und Rückenschmerzen, schnell am heulen
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Sabine S »

Hallo Diane !
Seit dem ich runter und wieder hoch und dann wieder runter dosiert wurde, habe ich auch sämtliche Symptome die ich vorher gar nicht hatte. Bin jetzt seit 3 Tagen auf 37,5 mg und immer noch keine Veränderung. Es ist ja erschreckend, dass nach 7 Monaten auf 0 immer noch Symptome da sind. Ich dachte das das alles dann schon aus den Körper sein müsste. Da kann man mal sehen, wie heftig doch Venlafaxin ist.
Ich hoffe Du bist damit bald durch. Ich drücke Dir die Daumen und geb mal zwischen durch bescheid.
LG Sabine S
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2008 runter auf 75 mg alles gut
Anfang 2016 runter auf 37,5 mg gereizt und genervt von der Umwelt und allem
August 2016 Arzt sagt gleich wieder hoch auf 75 mg jetzt fangen sämtl. Symtome an
August 2016 Arzt sagt auf 112,5 mg ganz schlimm komme ins Krankenhaus
gleich auf 150 mg rauf 5 Wochen Angst und Panik weg aber schlimme körpl. Symtome
31.10.2016 runter auf 125 mg unverändert
05.11.2016 runter auf 112,5 mg unverändert
09.11.2016 runter auf 75 mg unverändert
27.11.2016 runter auf 50 mg etwas besser
25.12.2016 runter auf 37,5 mg wieder etwas besser
22.01.2017 runter auf 25 mg Herzkrämpfe, leichte Panik, Wutanfälle, Heulattacken, Magenkrämpfe, Zittern, innere Unruhe
seit einigen Tagen geht es mir besser daher weiter runter auf 12,5 mg
14.02.2017 auf 12,5 mg
23.02.2017 auf NULL geschafft, nach dem 2.Tag schon Schwindel und Brain-Zaps
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von carlotta »

Hallo Sabine,
Sabine S hat geschrieben:Es ist ja erschreckend, dass nach 7 Monaten auf 0 immer noch Symptome da sind. Ich dachte das das alles dann schon aus den Körper sein müsste.
Es gibt Betroffene, die leiden über Jahre an den Folgen. :zombie: Das muss nicht so sein, es kann in einigen Fällen aber passieren. Der US-amerikanische Arzt Stuart Shipko spricht dann auch nicht mehr von Entzug, sondern von Neurotoxizität.

Es geht auch nicht darum, dass der Stoff aus dem Körper heraus ist, sondern dass das Medikament (dazu zählt nicht nur Venlafaxin) im Körper das neurochemische Gleichgewicht derart verändert hat, dass sich alle möglichen Prozesse unter der Einnahme an den Stoff angepasst haben (z. B. Herz-Kreislauf, Muskelfunktion, Schlaf, Gefühlswelt, Magen-Darm etc.). Es geht also in erster Linie darum, dass etwas fehlt, an das sich der Körper gewöhnt hat. Daher ist das Problem, dass der Körper sich nicht so schnell auf tiefgreifende Dosisveränderungen (egal ob hoch oder runter) einstellen kann, sondern viel Zeit braucht, um die Prozesse entsprechend anzupassen bzw. ein neues Gleichgewicht herzustellen. Und das erzeugt (mehr oder weniger schlimme) Symptome, individuell auch über längere Zeiträume.

Man kann mögliche tiefgreifende Folgen nur mit ganz vorsichtigen Dosisanpassungen regulieren bzw. in Symptomwellen abwarten, bis der Körper sich wieder erholt hat, bevor man bspw. weiter abdosiert, damit sich die Symptome nicht kumulieren. Auch bei schlimmeren, längeren Verläufen findet der Körper i. A. sein Gleichgewicht wieder, denn das Gehirn/ZNS ist neuroplastisch und kann neue Strukturen schaffen, wenn alte nicht mehr "funktionieren".

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
viewtopic.php?f=18&start=140&t=12787&si ... fb#p266609
Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]
sybsilon
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von sybsilon »

Hallo Sabine,

ich bin jetzt 22 Monate mit Venlafaxin auf "0" und seit 17 Monaten mit Doxepin auf "0".
Eigentlich eine lange Zeit, aber es ist noch immer ein Kampf und an manchen Tagen einfach nur katastrophal.

Also kämpfe weiter, gib nicht auf.
Wir schaffen das auch ohne Chemie.

Vor meinem Zusammenbruch hatte ich all die schlimmen Symptome nicht.
Manchmal ärgere ich mich, dass ich es überhaupt genommen habe. Aber hilft ja nix.

LG sybsilon
Diagnose: Angst-Panikstörung
06/14 Venlafaxin 37,5 mg
07/14 Venlafaxin 75 mg
08/14 Venlafaxin 112,5 mg
10/14 Venlafaxin 75 mg
dann bis 02/15 Venlafaxin reduziert auf 37,5 mg
seit 14.2.15 auf anraten von Ärztin auf "0".
Seit Dezember 14 Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Kreislaufprobleme, Ohnmachtsangst, Gangunsicherheit, elektrische Schläge im Magen, Panikattacken, Kribbeln Arm und Bein links, Massive Nackenprobleme. Herzrasen, Extrasystolen und starke Stimmungsschwankungen.
von 1.6.15-28.7.15 wieder Psychiatrieaufenthalt. 3 Wochen Mirtazapin erst 15mg dann 30mg aber wegen RLegs abgesetzt, dann Doxepin 25mg nacher Woche 50mg und nach ein paar Tagen auf 75mg aber wegen massiver Magenschmerzen, Suizidgedanken und RLegs auch abgesetzt.
Seit 20.7.15 Medikamentenfrei.
aktuelle Symptome: kribbeln, ziehen in Beinen und Armen, Leichte Übelkeit( nicht immer), sehr nervös, sehr geräuschempfindlich, vermehrte Panikattacken. Ab und zu Herzstolpern, aber nicht mehr so häufig. Das Haus zu verlassen fällt mir schwer.
Oktober 2015 :
Immer wieder Gangunsicherheit, leichter Schwindel und Übelkeit. Das löst Angst und Panik bei mir aus.
Einen Versuch mit Laif900 (Johanniskraut) gestartet aber wieder abgesetzt wegen Symptomverstärkung.
Ab 04.11.2015 Aufenthalt psychosomatische Klinik
Seit 19.1.16 wieder zu Hause. In der Klinik 3 Tage Trimipramin 12,5mg ausprobiert, aber zu starke NW.
Seit 27.1.16 Wiedereingliederung im Job, Beginn mit 4Std am Tag, danach sehr erschöpft, aber ansonsten wenig Symptome. Gegen Abend (ab ca.18.00Uhr) inneres Frieren und ganz leichte Übelkeit mit leichtem Magendrücken.
Stand 13.2.2016: Magenprobleme mit Rückenschmerzen, Rücken übersät mit großen Pickeln, Schlafprobleme, nach Vit.D Einn. Panikattacke.
4.3.16 Im Moment Welle/sehr erschöpft. Blutuntersuchung :B12=350, Vitamin D =18,1, Ferritin=15,5. Von Eisentabletten schon nach 1Tag Herzrasen mit Panikattacke. Abgesetzt. Ich vertrage absolut gar nichts mehr.
6.4.16 habe noch leichte Stimmungsschwankungen, Frieren in den Abendstunden nach der Arbeit (ca. 17-19 Uhr), Energiebereich schwankt sehr, Nackenschmerzen. Seit 1.4.16 nehme ich Nachtkerzenöl Kapseln, und ich habe das Gefühl sie tun mir gut.
18.6.16 Ich habe wenig Energie. Arbeite wieder voll seit 8.3., aber es strengt sehr an. Kann abends und am Wochenende Nichts unternehmen. Bei Anstrengung kommt leichte Übelkeit. Kann meine Vitaminspeicher nicht auffüllen da ich noch immer Nichts vertrage .:zombie: .Gefühle sind sehr gleichgültig und irgendwie macht mir alles keinen Spaß und ist sinnlos.
Seit 14.2.2015 "0" Venlafaxin
Seit 20.7.2015 "0" Mirtazapin und Doxepin
Seit 21.7.2015 definitiv medikamentenfrei!!!!
Zustand 21.7.2016: sehr erschöpft, leichte Übelkeit hin und wieder, kribbeln in linker Hand und Fuß und linke Gesichtshälfte. Psyche ganz o.k.! Blutwerte 21.7.2016: Vit.B12 253;Ferritin 19,5;Vit.D 31.
18.8.16:Entfernung Kupferspirale
Zustand 24.8.16: Seit 2 Tagen total erschöpft, Kopfrauschen, Nackenschmerzen, Übelkeit aber nicht vom Magen verbunden mit depressiver Stimmung, fast keinen Geruch und Geschmackssinn. Kein Durst- und Hungergefühl.
16.10.16: Zustand viel besser seit Kupferspirale entfernt. Ausschlag auf Rücken nahezu weg. Übelkeit weniger, depressive Stimmung nur noch etwas in der Zeit um die Regel. Brauche noch viel Ruhe und vertrage keine Hektik und Stress mehr. Energie etwas mehr vorhanden.
20.3.17 Vitamin D und B12 vertrage ich wieder.
20.12.17 Übelkeit so gut wie weg.
Sabine S
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Sabine S »

ICH WÜNSCHE ALLEN EIN GESUNDES , SCHMERZFREIES UND FRÖHLICHES 2017 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Angst und Panikatacken
2006 Venlafaxin 150 mg ca. 2 Jahre alles gut
2008 runter auf 75 mg alles gut
Anfang 2016 runter auf 37,5 mg gereizt und genervt von der Umwelt und allem
August 2016 Arzt sagt gleich wieder hoch auf 75 mg jetzt fangen sämtl. Symtome an
August 2016 Arzt sagt auf 112,5 mg ganz schlimm komme ins Krankenhaus
gleich auf 150 mg rauf 5 Wochen Angst und Panik weg aber schlimme körpl. Symtome
31.10.2016 runter auf 125 mg unverändert
05.11.2016 runter auf 112,5 mg unverändert
09.11.2016 runter auf 75 mg unverändert
27.11.2016 runter auf 50 mg etwas besser
25.12.2016 runter auf 37,5 mg wieder etwas besser
22.01.2017 runter auf 25 mg Herzkrämpfe, leichte Panik, Wutanfälle, Heulattacken, Magenkrämpfe, Zittern, innere Unruhe
seit einigen Tagen geht es mir besser daher weiter runter auf 12,5 mg
14.02.2017 auf 12,5 mg
23.02.2017 auf NULL geschafft, nach dem 2.Tag schon Schwindel und Brain-Zaps
17.03.2017 immer noch auf NULL, Schwindel weg und Brain-Zaps besser, aber tierische Bauch- und Rückenschmerzen, schnell am heulen
01.04.2019 seit einem Monat auf NULL mg und meine Angst- und Panikattacken sind wieder da
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Re: AD abgesetzt und wieder GESUND - Sammelthread

Beitrag von Sabine S »

Hallo an Euch alle hier !
Gott sei dank, dass ich Eure Berichte hier gelesen habe. Da es mir seit 4 Tagen wieder schlechter ging und ich gestern beim Psychiater war und er meinte auf Mitrazapin umzusteigen war ich mir nicht mehr sicher. Habe schon mit den Gedanken gespielt mich darauf ein zu lassen. Jetzt bin ich aber wieder ermutigt, weiter zu machen und die Medi komplett ausschleichen zu lassen.
Danke Euch ! Ich will weiter durchhalten.
LG Sabine S
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Annanas »

Hallo Sabine :) ,
ich habe deinen letzten Beitrag mal in deinen Ursprungsthread verschoben, so bekommst du ggf.
auch mehr Antworten.
Sabine S hat geschrieben:Da es mir seit 4 Tagen wieder schlechter ging und ich gestern beim Psychiater war und er meinte auf Mitrazapin umzusteigen war ich mir nicht mehr sicher. Habe schon mit den Gedanken gespielt mich darauf ein zu lassen. Jetzt bin ich aber wieder ermutigt, weiter zu machen und die Medi komplett ausschleichen zu lassen.
Sabine, du hast doch erst runterdosiert - da ist es normal, daß Absetzsymptome auftauchen - du
bist im Entzug vom Venlafaxin - nach unseren Erfahrungen hier, hilft da auch kein anderes AD.

Im Gegenteil, es könnte sein, daß du zusätzlich dann noch mit den NW vom Mirtazapin zu kämpfen hättest.

Ich denke auch, deine Absetzschritte sind zu groß - du bist um 12,5 mg runtergegangen - das ist gerade
im unteren Bereich meistens viel zu viel.
Das spürst du jetzt an den Absetzsymptomen.

Ich befürchte, du hast Venlafaxin noch von einem Hersteller, der 12,5 mg Pelletts in der Kapsel hat??!
Bitte versuche, Venlafaxin von einem anderen Hersteller (1APharma, neuraxpharm, Hexal, Wintrop) zu bekommen -
dort sind winzige Kügelchen enthalten, mit denen man nach Zählung u. Berechnung jede Dosierung
hinbekommt.

Du machst es dir so nur unnötig schwer!!
Es wäre nicht schön, wenn du deswegen unaushaltbare Symptome bekommst u. letztendlich dann wieder
aufdosieren mußt - damit ist dann auch nichts gewonnen!!

Liebe Grüße von Anna
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Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.


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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Sabine S »

Hallo liebe Anna !
Ich habe mich schon gewundert, warum keiner auf meine Schreiben antwortet. Hatte auch alle schöne Weihnachten gewünscht und keiner antwortete. Das hatte mich schon gewundert. Ich wollte auch nachfragen, wie es einige geht mittlerweile. Habe aber nichts gefunden wie ich jemanden direkt anschreiben kann. Außer mir schreibt jemand und ich kann direkt auf Antwort gehen. Das fand ich sehr verwirrend. Wie mach ich das, wenn z.B. nach 2 Wochen ich nachfragen will wie es Dir geht ? Ich finde nichts wo ich jemanden anschreiben kann. Gerade diejenigen, die mir gerade Mut machen und mich begleiten bei diesen schweren Kampf. Kannst Du mir da helfen ?
Das mit den Tabletten, vielen Dank. Ich wusste nicht das es auch noch andere Kapseln gibt. Auch wenn es schwer fällt, bleibe ich jetzt bei den 25 mg. Aber schön zu wissen, dass der nächste Schritt, dann nicht mehr so groß ist. DANKE !!! Wie geht es Dir denn beim runter reduzieren ?
LG Sabine S
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05.11.2016 runter auf 112,5 mg unverändert
09.11.2016 runter auf 75 mg unverändert
27.11.2016 runter auf 50 mg etwas besser
25.12.2016 runter auf 37,5 mg wieder etwas besser
22.01.2017 runter auf 25 mg Herzkrämpfe, leichte Panik, Wutanfälle, Heulattacken, Magenkrämpfe, Zittern, innere Unruhe
seit einigen Tagen geht es mir besser daher weiter runter auf 12,5 mg
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Murmeline »

Hallo Sabine,

an Neujahr ist es erfahrungsgemäß ruhig im Forum und wenn ein Beitrag keine Frage beinhaltet, dann wird er manchmal einfach nur erfreut zur Kenntniss genommen, ohne Antwort. :)
Habe aber nichts gefunden wie ich jemanden direkt anschreiben kann. Außer mir schreibt jemand und ich kann direkt auf Antwort gehen. Das fand ich sehr verwirrend. Wie mach ich das, wenn z.B. nach 2 Wochen ich nachfragen will wie es Dir geht ? Ich finde nichts wo ich jemanden anschreiben kann.
Du kannst in den anderen Threads lesen udn findest ganz unten immer den Button "Antworten". So kannst Du auch mit anderen in ihren Threads in Kontakt treten.
Gerade diejenigen, die mir gerade Mut machen und mich begleiten bei diesen schweren Kampf.
Wenn Du auf den Profilnamen klickst, dann findest Du rechts unter Benutzer-Statistik den Punkt: Am meisten aktiv in Thema:. Meist ist das der eigene Thread dieser Person.

Liebe Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Annanas »

Hallo Sabine :) ,
zu dem Antwortthema hat dir Murmeline :) ja schon geschrieben.
Sabine S hat geschrieben:Wie geht es Dir denn beim runter reduzieren ?
Ich habe jedes Mal eine Absetzsymptomatik - meistens verstärkt in der 3. Woche nach Reduktion.
Da gibt es Rücken-, Bein-, Fuß-, Herz-, Magenschmerzen, Muskelzuckungen, BD-Krisen, Zittern,
innerliches Brennen, Zaps und und und - Vieles, was in unserer Liste aufgeführt ist - manchmal mehr,
manchmal weniger u. in den wildesten Kombinationen.

Am besten hilft mir Akzeptanz (die ich nicht immer aufbringen kann) u. viel Ruhe, kein Stress.

Aber auf die Absetzsymptome will ich mich gar nicht so konzentrieren, sondern eher auf das,
was wirklich an Verbesserung da ist:
ich habe insgesamt mehr Ruhe in mir (habe unter der Venla Dosis von 225 mg unter unerträglicher Sitzunruhe/Akathisie
gelitten), Hitzewallungen lassen endlich nach und das Gedämpfte, Gleichgültige ist schon oft verschwunden.
Hin und wieder blitzt mein eigenes Ich hervor.

Das hilft mir dann auch, irgendwie die Wellen-Zeiten zu überstehen!

Liebe Grüße von Anna
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Sabine S »

Hallo Anna und Murmeline !
Erstmal Danke für Eure Antwort.
Obwohl Du doch sehr langsam reduzierst, hast Du so heftige Symptome ? So ist es ja auch bei mir. Nur das ich größere Schritte gehe.
Auch Danke für den Tipp, wie ich mit Euch und anderen in Kontakt treten kann. Bin halt mit Computer nicht so vertraut.
Das Problem ist, dass ich gar nicht arbeitsfähig bin. Wenn ich noch langsamer reduziere, kann ich meine Arbeit an den Nagel hängen. Vor allem, wenn man auf 0 mg ist, heißt es ja noch nicht, dass es einen gut geht. Meint Ihr wirklich das 12,5 mg alle 4 Wochen noch zu hoch ist ? Ich bin einfach total verunsichert. Aber Euch wird es wahrscheinlich nicht anders gehen.
Ich Danke Euch auf jeden fall und wünsche Euch einen angenehmen Abend.
LG Sabine
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Sabine, ich würde jetzt erstmal sechs Wochen auf den 25 mg bleiben und dann wirklich langsamer machen. 10% von 25 mg wären dann 2,5 mg weniger für den nächsten Absetzschritt.
Wenn ich noch langsamer reduziere, kann ich meine Arbeit an den Nagel hängen. Vor allem, wenn man auf 0 mg ist, heißt es ja noch nicht, dass es einen gut geht.
Sinn der langsamen Reduktion ist das sich dann die Absetzprobleme in engen Grenzen halten und man eher alltagskompatibel bleibt. Schnell runter reizt das ZNS enorm und viel müssen dann aufgrund der vielen Entzugssymthome wieder aufdosieren, weil es unerträglich wird. Und meistens ist der schnelle Weg nicht zielführend. Ich setz inzwischen seit fast drei Jahren ab , bin dabei arbeiten hab einen großen Haushalt zwei Kinder und zwei Enkelkinder und auch Tiere die ihre Portion an Aufmerksamkeit fordern. Klar hab ich auch Absetzprobleme , aber ich bleibe zu 95% alltagskompatibel.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
carlotta
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Re: Sabine S: Venlafaxin

Beitrag von carlotta »

Hallo Sabine,
Sabine S hat geschrieben:Das Problem ist, dass ich gar nicht arbeitsfähig bin. Wenn ich noch langsamer reduziere, kann ich meine Arbeit an den Nagel hängen.
Wie kommst Du darauf, dass es schlimmer wird, wenn Du langsamer reduzierst? Normalerweise reduziert man langsam, damit sich die Entzugssymptome in Grenzen halten und man eben gerade noch alltagskompatibel bleibt. Die Wahrscheinlichkeit, die Arbeitsfähigkeit zu gefährden, ist bei schnellem Reduzieren viel höher. Ich weiß, wovon ich spreche. :o

Oder geht es Dir darum, einschränkende NW schneller loszuwerden? Das Problem ist, dass man den Körper nicht zwingen kann, sich auf ein schnelleres Absetztempo einzulassen. Dabei geht es um physiologische Vorgänge und die brauchen einfach individuell die Zeit, die sie brauchen. Das lässt sich nicht beschleunigen - auch wenn wir das alle gerne anders hätten. :whistle:

Gerade wenn es bei Dir um Arbeitsfähigkeit geht, würde ich empfehlen, extrem langsam und vorsichtig zu reduzieren. 12,5-mg-Schritte sind eine ordentliche Hausnummer, die von vielen nicht vertragen werden. Gerade im unteren Dosisbereich können sie zu einschneidenden Symptomen über längere Zeiträume führen. :shock:

Liebe Grüße und viel Geduld :group:
Carlotta

Edit: Überschnitten mit Lisamarie :)
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
viewtopic.php?f=18&start=140&t=12787&si ... fb#p266609
Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]
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