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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 14.12.16, 8:25

Hallo Vorby,

freut mich zu lesen, dass du hier ein wenig das Puzzle zusammensetzen kannst :).

Nein, bitte eröffne keine separaten Threads, benutze diesen hier. Wir können da auch ggf. den Titel ändern und mit der Signatur - da wird es Möglichkeiten geben. Es ist zu chaotisch, wenn bei komplexen Vorgeschichten mehrere Threads eröffnet werden; außerdem ist es unbezahlbar, mal eine ganze Absetzhistorie (auch gleich noch von mehreren Medikamenten) am Stück zu haben - sehr lehrreich und hilfreich für andere.
Ich hoffe, du fütterst uns ab und an mit Infos und Updates - das muss ja nicht täglich sein ... :wink:

Viele Grüße
Jamie

edit: überschnitten mit Murmeline

PS. Ja, Laif kann das auch auslösen. Es ist fast so potent wie ein verschreibungspflichtiges SSRI. Keinesfalls zu unterschätzen!
Die Menschen denken immer - das ist pflanzlich, das kann doch nix machen! (Auch im Sine von Nebenwirkungen).
Aber Digitalis aus dem Fingerhut ist auch pflanzlich und wird bei Herzschwäche eingesetzt - und hat eine total geringe therapeutische Breite. Da kann schon eine vergleichsweise kleine Überdosis zum Tod führen. Also aufgepasst - auch bei pflanzlichen Dingen!
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Vorby » Mittwoch, 14.12.16, 9:05

Hallo Murmeline, hallo Jamie,

OK, dann belasse ich es bei dem einen Informationsstrang.
Was den Absetzverlauf anbelangt, war mein Gedanke dabei, einfach einmal zu dokumentieren welche Veränderungen sich innerhalb einer Woche doch abspielen können, um anderen Mut zu machen, wenn einmal größere Probleme auftauchen, erst einmal zur alten Dosis zurück zu kehren.
Auch ich war hin- und hergerissen und war mir unsicher was das wieder aufdosieren anbelangt. Zu guter Letzt habe ich mich für die volle Dosis entschieden und nicht für etwas dazwischen, weil es für einfacher erachte habe, eine Tablette zu nehmen an Stelle der Wasserlösemethode, zumal ich mit selbiger noch nicht in Berührung gekommen bin.
Ich benötige hierzu auch noch einiges "Werkzeug", nämlich die Spritzen. Für das Abdosieren von Sertralin (Zoloft) habe ich mir 1ml Diabetikerspritzen im 100er Pack besorgt. Jetzt bin ich auf der Suche nach adequaten 50 ml und 20 ml Spritzen.

Liebe Grüße
Volker
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 14.12.16, 9:14

Hallo Volker :) ,
Vorby hat geschrieben: Jetzt bin ich auf der Suche nach adequaten 50 ml und 20 ml Spritzen.
Apotheken müßten die eigentlich führen, wenn nicht, lohnt es sich, beim Tierarzt
nachzufragen.
Die haben diese Spritzen auf jeden Fall.

LG von Anna
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Vorby » Mittwoch, 14.12.16, 9:53

Hallo Anna,

dann frag ich da mal nach. Ich habe auch keine Probleme wegen der Menge der Spritzen, von wg. Junkie.
Ich erläutere dann immer was ich vorhabe und es findet sich immer jemand bei dem das Thema auch offene Ohren stößt.
Dem einen Apotheker, der auch fest der Überzeugung war,daß es beim Abdosieren keine Probleme gibt - da hatte ich mal nachgefragt wegen Tabletten in geringer Dosierung herzustellen - dem habe ich meine Meinung gegeigt. Seine Kollegin war hier wesentlich offener und hat sich mir eine ganze Weile gewidmet um herauszufinden welche Möglichkeiten es gibt. Das war für mich ein sehr aufschlussreiches Gespräch, welches mich dazu bewogen hat diese Thematik erst einmal nicht weiter zu verfolgen. Die Apotheke würde zwar auf mein Bitten die Medikamente in geringer Dosis herstellen, da mein Doc aber unter langsam abdosieren etwas anderes versteht als ich, müßte ich die Aktion selber bezahlen. Und, sind wir mal ehrlich, die Wasserlösemethode hat sich ja bewährt und ist auch feiner zu dosieren.

Liebe Grüße
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 14.12.16, 10:53

Hallo Volker,
Vorby hat geschrieben:dann frag ich da mal nach. Ich habe auch keine Probleme wegen der Menge der Spritzen, von wg. Junkie.
Hihi, das wollte ich eigentlich in meinem Beitrag noch ergänzen - daß du evtl in
Erklärungsnot kommen könntest.... :o
Aber du scheinst dich ja wehren zu können bzw keine Probleme mit Erklärungen zu haben... :wink: !
Vorby hat geschrieben:Und, sind wir mal ehrlich, die Wasserlösemethode hat sich ja bewährt und ist auch feiner zu dosieren.
Ja, nach diesen Vorgesprächen in der Apotheke würde ich die Wasserlösemethode auch favorisieren,
vor allem hat sie sich hier bei den Mitgliedern im Forum wirklich bewährt.

Liebe Grüße von Anna
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Vorby » Mittwoch, 14.12.16, 11:11

Hallo Anna,

wenn ich in den letzten Jahre etwas gelernt habe, dann meine Gefühle und Bedürfnisse zu artikulieren. Ich zwinge keinem meine Meinung auf, aber ich werde ungehalten, wenn andere versuchen mir ihre aufzuzwingen. In Bezug auf die ADs kann sowieso nur ein selbst Betroffener mitreden.
Was ich aber auch gelernt habe ist, daß nicht die anderen Schuld an meiner Misere sind, sondern hauptsächlich meine Betrachtungsweise der Situation, sowie damaliges aushalten unter der Maxime - das geht schon wieder weg. Heute mache ich eher meinen Mund auf. Es könnte mit Sicherheit noch häufiger sein aber ich übe das ja auch noch.

Liebe Grüße
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 14.12.16, 11:17

Hallo Volker :) ,
Vorby hat geschrieben:wenn ich in den letzten Jahre etwas gelernt habe, dann meine Gefühle und Bedürfnisse zu artikulieren. Ich zwinge keinem meine Meinung auf, aber ich werde ungehalten, wenn andere versuchen mir ihre aufzuzwingen. In Bezug auf die ADs kann sowieso nur ein selbst Betroffener mitreden.
Da kann ich dir nur Recht geben!
Vorby hat geschrieben: Heute mache ich eher meinen Mund auf. Es könnte mit Sicherheit noch häufiger sein aber ich übe das ja auch noch.
Ich glaube, viele von uns sind in dieser "Lernphase" (ich auch), aber besser spät, als nie!

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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Vorby » Mittwoch, 14.12.16, 12:20

Hallo Anna,

Auf der anderen Seite muß man auch nicht zu allem seinen Senf dazugeben. Obwohl es manchmal auch schwer fällt. Zumal wenn man mit Besserwissern zu tun hat. Da ist Ruhe bewahren und schweigen häufig das Mittel der ersten Wahl, zumal rohe Gewalt :whistle: auch nicht so gerne gesehen ist und das Problem meistens auch nicht aus der Welt schaft. Es würde jedoch an der einen oder anderen Stelle schon mal für Befriedigung sorgen und für's Erste eine Menge Stress abbauen. Scherz bei Seite - aber Reden hilft nur dann wenn der Gegenüber auch zuhört und akzeptiert. Ansonsten kostet es nur unnötig Kraft. Ich sage mir bei solchen Leuten mittlerweile immer - ich bin schon auf dem Weg zurück zur Normalität ... Du noch nicht :D

Liebe Grüße
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von padma » Mittwoch, 14.12.16, 18:02

hallo Volker, :)
dann frag ich da mal nach. Ich habe auch keine Probleme wegen der Menge der Spritzen, von wg. Junkie.
Du kannst die Spritzen wieder verwenden., dann brauchst du keine Mengen davon.
viewtopic.php?p=170708#p170708

liebe Grüsse,
padma
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Vorby » Mittwoch, 14.12.16, 19:32

Hallo Padma,

vielen lieben Dank für den Wink. Das ist natürlich noch besser. In naher Zukunft ist aber erst einmal Sertralin (Zoloft) an der Reihe. Erklärtes Ziel, bevor ich Mirtazapin oder Melperon wieder angehe, 50 mg, wenn das einigermaßen gut ging vielleicht sogar 25 mg. Bis dahin sollte ich mich in Ruhe ausrüsten können und vielleicht sogar das "Einweichen" der Tabletten mal üben und schauen, wie lange das dauert, worauf ich ggf. achten muß, ob der Tablettenmörser OK ist und vielleicht das eine oder andere mehr. Ich rechne ehrlich gesagt heute nicht unbedingt vor 2017 damit aber man kann ja nie wissen.

Liebe Grüße
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Medlem » Donnerstag, 15.12.16, 19:38

Hallo Vorby,

freut mich zu hören, dass es Dir besser geht!

LG

Medlem
Diagnose: ?? Probleme begannen nach Antibiotikaeinnahme, v.a. Magen-Darm, irgendwann Schlafstörung, große Gewichtsabnahme, Laktose- und Fruktoseintoleranz (bekannt seit 11/14)
Ganzheitliche Maßnahmen: Darmsanierung mit Symbioflor und Flohsamen, Vitamin-D und Zink (beides starker Mangel), Magnesium tut mir gut

Mirtazapin-Einnahme 12/14 - 6/15 und Absetzen 7/15 - 8/16:
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09/16: Innerhalb kurzer Zeit 2-3 kg abgenommen (ohne Diät). Kann wieder essen, wozu ich Lust habe.
Ca. 3 Monate nach 0: Ich fühle mich wieder normal!
22.12.16 - schlafe wieder 7 Stunden am Stück!
6 Monate nach 0: Ich bin wieder vollkommen ich. Bericht für AD erfolgreich abgesetzt ist noch in Arbeit...

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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Vorby » Donnerstag, 15.12.16, 21:10

Hallo Medlem,

Danke für Deine Rückmeldung. Es ist schön zu wissen,daß man in diesem Forum Halt findet, wenn es mit der Abdosiererei mal nicht so läuft, wie man sich das gedacht und gewünscht hat.

In der Tat habe ich mich sehr schnell wieder stabilisiert - Gott sei Dank. Es hat wohl am Mirtazapin gelegen. Nicht darüber nachdenken, neuer Anlauf oder besser gesagt neuer Anschleich :schnecke: . Egal, die Hauptsache ist, daß es funktioniert. Werde zum Anfang der nächsten Woche Sertralin weiter herunter dosieren. Der erste Schritt wird wohl von 125 mg auf 120 mg sein und dann werde ich dieses Mal länger warten bis ich weiter mache. Ich hatte von 175 mg auf 125 mg auch nur minimal Probleme, und die vor allen Dingen zum Ende hin. Da bin ich auch etwas schnell geworden :whistle: .
Dem aufmerksamen Leser meiner Beiträge ist sicherlich aufgefallen, daß ich super Tipps geben kann, an die ich mich selber nicht halte. Die Ungeduld ist einer meiner großen Widersacher.

Liebe Grüße
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Vorby » Donnerstag, 26.01.17, 6:18

Hallo liebe Mitkämpfer,

kann es sein, daß eine Erkältung triggert und mögliche Absetzphänomäne verstärkt ?
Ich gebe zu ich bin mit wöchentlich 2-3 mg vielleicht etwas flott on Tour aber ich habe den Eindruck, daß , seit mir seit Dienstag eine Erkältung zu schaffen macht, auch die Unruhe wieder ansteigt und damit auch leichte Angstgefühle. Ich bekomme die noch weggeatmet aber es nervt einfach.
Ich habe auf Grund dessen auch wieder auf letzte Dosis aufdosiert.

Liebe Grüße
Volker
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 26.01.17, 7:57

Guten Morgen Vorby :)
Vorby hat geschrieben:kann es sein, daß eine Erkältung triggert und mögliche Absetzphänomäne verstärkt ?
Ja, das ist auf jeden Fall möglich, weil das Immunsystem stark beansprucht wird u. die Informationen zur
Aktivierung werden durch das ZNS gesteuert/weitergegeben u. unser ZNS ist ja z.Zt. sowieso schon
durch das Absetzen stark gefordert.
Vorby hat geschrieben:Ich gebe zu ich bin mit wöchentlich 2-3 mg vielleicht etwas flott on Tour aber ich habe den Eindruck, daß , seit mir seit Dienstag eine Erkältung zu schaffen macht, auch die Unruhe wieder ansteigt und damit auch leichte Angstgefühle.
Es kann aber durchaus auch sein, daß die Erkältung eine sogenannte Absetzgrippe ist, also ein Symptom,
welches durch das Absetzen entsteht.

Ich würde auch dazu raten, Vorby, die Absetzschritte kleiner zu wählen - du gehst wahrscheinlich wirklich
zu schnell vor.
Im Endeffekt bringt das dann gar nichts, weil du dich mit stärkeren Symtpomen rumquälen mußt und
außerdem keine Zeit gewinnst, weil du die Dosis wieder erhöhen mußt.

Ich weiß, man will das Medi schnell loswerden, aber so ein Hin und Her mit der Dosierung reizt das ZNS
auch zusätzlich u. am Ende dauert alles länger.

Liebe Grüße von Anna
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Vorby » Donnerstag, 26.01.17, 8:13

Hallo Anna,

vielen Dank für Deine Antwort.

Ich glaube die Grippe ist schon "echter Natur". Das fing mit leichten Halsschmerzen an und heute habe ich das komplette Programm.
Nase läuft, Glieder schwer, leichter Druck im Kopf...

Was die Absetzgeschwindigkeit anbelangt, so habe ich das Absetzen als eine kleine Belohnung nach einer überstandenen Woche gesehen.
Mal schauen, wie es morgen aussieht.

Was mich an einer Grippe immer so nervt ist, daß man selber weiß, wie lange es in etwa dauert und was einem gut tut (nämlich abwarten und Tee trinken) und man nur der Ordnung halber immer zum Arzt muß, um dem Arbeitgeber zu beweisen, daß man krank ist.

Liebe Grüße
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 26.01.17, 8:57

Hallo Vorby :) ,
Vorby hat geschrieben:Ich glaube die Grippe ist schon "echter Natur". Das fing mit leichten Halsschmerzen an und heute habe ich das komplette Programm.
Nase läuft, Glieder schwer, leichter Druck im Kopf...
Wenn es denn ein grippaler Infekt ist (geht ja auch gerade um), dann kann es durchaus sein, daß das,
durch das Absetzen geschwächte, Immunsystem länger braucht, um damit fertig zu werden :cry: !

Ich mußte auch diese Erfahrung machen - ich hatte 3 Wochen intensiv damit zu tun u. in der 4.
Woche dann immer noch mit Husten zu kämpfen - so lange dauerte so etwas bei mir nie!
Vorby hat geschrieben:Was die Absetzgeschwindigkeit anbelangt, so habe ich das Absetzen als eine kleine Belohnung nach einer überstandenen Woche gesehen.
Mal schauen, wie es morgen aussieht.
Ich verstehe dich schon - nur manchmal können die Symptome wirklich erst zeitversetzt auftreten u. wenn du dann jede Woche
oder jede 2. Woche absetzt, kann das ganz schnell kumulieren :o !
Vorby hat geschrieben:und was einem gut tut (nämlich abwarten und Tee trinken) und man nur der Ordnung halber immer zum Arzt muß, um dem Arbeitgeber zu beweisen, daß man krank ist.
Ja, das ist echt ätzend - u. im Wartezimmer holt man sich dann den Rest......bei all den schnaubenden, schniefenden, hustenden
Patienten....!

Ich wünsche dir gute Besserung,
lG Anna
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Vorby » Donnerstag, 26.01.17, 9:13

Hallo Anna,
Ja, das ist echt ätzend - u. im Wartezimmer holt man sich dann den Rest......bei all den schnaubenden, schniefenden, hustenden
Patienten....!
Habe beim Doc angebimmelt. Habe wohl Glück was das Wartezimmer anbelangt.
Gott sei Dank. Ich habe nämlich auch keine Lust mich mit der Matschbirne da rein zu setzten.
Wenn es denn ein grippaler Infekt ist (geht ja auch gerade um), dann kann es durchaus sein, daß das,
durch das Absetzen geschwächte, Immunsystem länger braucht, um damit fertig zu werden :cry: !

Ich mußte auch diese Erfahrung machen - ich hatte 3 Wochen intensiv damit zu tun u. in der 4.
Woche dann immer noch mit Husten zu kämpfen - so lange dauerte so etwas bei mir nie!
Du machst mir ja Mut :lol:

Dann dauert es halt so lange, wie es dauert, aber 3-4 Wochen finde ich schon heftig.

Liebe Grüße
Vorby
Melperon:   19.07.2018  11,875 mg (1,875/-/-/10) von 30 mg seit 06.02.2017
Sertralin:  18.07.2018   9,00 mg von 175 mg seit 08.07.2016 
Mirtazapin: 13.07.2018  15,00 mg von  30 mg seit 21.01.2017

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Annanas
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 26.01.17, 9:43

Hallo Vorby :) ,
Vorby hat geschrieben:Du machst mir ja Mut

Dann dauert es halt so lange, wie es dauert, aber 3-4 Wochen finde ich schon heftig.
Nee, ich wollte dich eigentlich nicht beunruhigen :shock: - ist mir ja vortrefflich gelungen (Ironie off),
nur etwas vorwarnen, daß du dich nicht wunderst, falls es länger dauern sollte.

Muß ja nicht - kann!

So, jetzt alles wieder gut?! :roll: :wink:

LG Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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28.01.2018 30. Red. 1 mg auf 6 mg - wegen starker Beschwerden am 02.02. auf 6,3 mg aufdosiert
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen Anderer ergeben haben.

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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Vorby » Donnerstag, 26.01.17, 10:45

Hallo Anna,

halb so wild. Was mehr nervt als die Matschbirne und die Triefnase ist die momentane Unruhe.
Da findet man keine richtige Erholung. Ist nicht so mit Gedankenkreisen und so sondern einfach nur diese irgendetwas machen oder einfach nur bewegen und das schlaucht zusätzlich. Da ist wohl ein wenig zuviel Adrenalin unterwegs. Ansonsten ist es soweit OK.

Liebe Grüße
Vorby
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Murmeline
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Re: Sertralin, Mirtazapin und Melperon

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 26.01.17, 14:40

Hallo Vorby,

körperliche und innere Unruhe, das ist quälend und ein leider häufig beschriebenes Symptom, als NW udn als Reaktion auf Dosisveränderungen.

Gute Besserung für den Infekt! Hier sind erste Tipps zur Linderung gesammelt: viewtopic.php?f=57&t=12660

Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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