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Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Benedikt24 » Dienstag, 12.09.17, 16:14

Hallo liebe padma, Hallo lieber Jamie,

vielen Dank für eure Einschätzungen und warmen Worte - die haben mir sehr gut getan.
Ich werde wohl etwas Aufdosieren. Und dann bei Wohlempfinden länger dabei belieben. Ich möchte bloß nicht zu viel Zeug wieder nehmen. Ich will gesund werden. Und nicht wieder teilnahmslos in der Therapie sitzen - wie es 2 Jahre war. (bevor ich euch kennenlernen durfte) Das ist ein Drahtseilakt.
Das mit dem Vitamin D ist sehr interessant. Ich werde wohl erst einmal keins mehr nehmen.
Nun das Rauchen macht mir noch sehr zu schaffen. (ich denke minütlich ans Dampfen) Ich suche einen Ersatz, der auch schön ist. Es soll ja was gutes sein. Und keine Ersatzsucht.
Mein Therapeut hat heute gesagt, ich mache zu viel. Ich solle mal faul sein. In mir ist sehr viel gestaute Wut. Diese Wut, kann eben auch Depressionen hervorrufen. Meinte er. Und die Wut konnte sich erst bilden durch die Treffen mit meiner Mutter und das wieder fühlen (ohne Olanzapin). Jetzt ist erstmal genug Gefühl da, um zu arbeiten. Das wollte ich ja auf der einen Seite auch erreichen. Deshalb war ich ja z.B. auch bei malen.(Auflösung Gefühlsstau)

Die Wut muss ich jetzt noch richtig kanalisieren.

Heute will ich für Weihnachten/Silvester eine Reise an die polnische Ostsee buchen. Ich will nicht in Familie machen. Da wird bloß noch mehr Wut gespeichert. Diese Wut fühlt sich auch manchmal, eigentlich oft - als Angst an.

Auf Arbeit geht es mir ganz gut. Da bin ich unter Leute und abgelenkt. Ich brauche noch mehr Abwechslung und Zerstreuung (das letzte Wort würde wohl August der Starke, König von Sachsen sagen, der brauchte immer viel Zerstreuung :-) )

Ein Wort noch zur Taube. Nun, ich mache solche Sachen immer wenn ich es kann. Auch für Igel, Katzen und so weiter. Hat auch nichts mit Wahnvorstellungen zu tun. Heute habe ich mir ein Vogelhaus aufs Fenster gestellt. Hoffe mal es kommen nicht so viel Tauben. Ich wohne in der Stadt. :-)
Oder doch?

Herzlich, und noch einmal Dankeschön

Benedikt
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2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von padma » Dienstag, 12.09.17, 17:48

lieber Benedikt, :)

ich denke, das ist eine gute Entscheidung, leicht höher zu gehen um dich zu stabilisieren und dir dann wirklich ausreichend Zeit zu lassen, mit den Emotionen zu arbeiten.
Die Wut muss ich jetzt noch richtig kanalisieren.
Erstmal ist es sicherlich gut, dass du sie wieder spürst. Du wirst bestimmt einen Weg finden, sie nach und nach zu kanalisieren und die darin enthaltene Energie positiv zu nutzen.
Auf Arbeit geht es mir ganz gut. Da bin ich unter Leute und abgelenkt. Ich brauche noch mehr Abwechslung und Zerstreuung (das letzte Wort würde wohl August der Starke, König von Sachsen sagen, der brauchte immer viel Zerstreuung :-) )
Schön, dass es dir auf der Arbeit gut geht.
Da du Tiere magst, könntest du vielleicht ehrenamtlich in einem Tierheim aushelfen? Die suchen immer Helfer, z.B. zum Gassi gehen. Das wäre auch Abwechslung.
Mein Therapeut hat heute gesagt, ich mache zu viel. Ich solle mal faul sein.
Das ist natürlich auch wichtig

liebe Grüsse,
padma
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Benedikt24 » Donnerstag, 14.09.17, 18:50

Hallo meine lieben Freunde,

ich möchte mich wieder melden. Die letzten 2 Tage ging es mir wieder etwas besser. Warum? Nun - ich bin die letzten 2 Tage jeweils 6 km schnell gelaufen. (nicht Jogging) Danach ist mein Kopf immer frei und ich bin wieder klar. Auch die Wut/Angst ist größtenteils raus.

Heute war ich bei meiner Psychiaterin. Ich habe alles auf den Tisch gelegt. Meine Wahnvorstellungen. Mutter, Zigaretten usw. Wie oben beschrieben.
Sie hätte wenn ich gewollt hätte mir ein Neuroleptikum - ganz mild verschrieben. Sie merkte aber, dass ich dass nicht wollte. Das war ohne Probleme ok. Ohne schlechtes Gewissen machen etc. Ich habe gesagt, ich bewege mich in dem Spagat zwischen einerseits geschlossenen Psychiatrie (wie schon mal) ohne Medizin und auf der anderen Seite zugedröhnt - ohne Chance auf Gesundung. Das hat sie verstanden. Sie meinte man kann auch mit diesen Symptomen leben. Man muss sich immer klar machen- sie sind nicht real.
Hauptsächlich - meinte sie noch, ich solle Omega 3 essen. Hochdosiert - gerne auch die 3-4 fache Menge wie empfohlen. Ich habe sie dann auf die hohen Vitamin E Zusätze aufmerksam gemacht. Sie meinte Lebertran sei am besten. Nun da ich mich mit dem Thema schon etwas beschäftigt habe - kommen nur 2 Hersteller in Frage. Einer in Norwegen, der andere - in glaub USA. Ich habe anderes Fischöl preisgünstig gekauft.(vor 9 Monaten) Das vertrage ich leider nicht. Sie meinte Omega 3 sind sehr gut bei Schizophrenie. Abgesehen davon - brauch jede Zelle Omega 3.
Ich werde jetzt erst einmal bei den 2,5 mg bleiben. Und jeden Tag die 6 km abspulen. Und nicht mehr mit dem Auto auf Arbeit fahren. Etwa 3 km.
Sie meinte noch, ich solle mir den Film A Beautiful Mind ansehen.

Ich werde weiter berichten - wie es mir so ergeht.

Herzlich, Benedikt
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Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
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Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
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25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
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6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 14.09.17, 22:26

Hallo Benedikt, :)

gut, dass du eine verständnisvolle Ärztin hast, die deinen Wunsch respektiert nicht als Zombie durchs Leben gehen zu Willen.
Ich habe allergrößten Respekt davor, wie du mit deiner Erkrankung umgehst. Du kennst dich selbst sehr gut und bist achtsam und die Aussage deiner Ärztin, dass man mit diesen Symptomen auch leben kann, ist sicher in Betracht zu ziehen, wenn man in der Lage ist gut auf sich aufzupassen um notfalls doch einzugreifen. So sehe ich das zumindest.

Ich wünsche dir alles, alles Gute

LG Ute
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Benedikt24 » Freitag, 15.09.17, 16:25

Hallo liebe Ute,

vielen Dank für Deine Worte. Es hat mich berührt - wie Du geschrieben hast.


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Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von padma » Samstag, 16.09.17, 13:40

lieber Benedikt, :)
Sie hätte wenn ich gewollt hätte mir ein Neuroleptikum - ganz mild verschrieben.
Es gibt keine "milden Neurleptika", solche Aussagen sind einfach irreführend. Auch die niederpotenten NL greifen massiv in den Hirnstoffwechsel ein und können sehr schwer zu Absetzen sein.

Ich finde es sehr gut, wie du mit der Situation umgehst, verantwortungsvoll und kritisch. Du wirst deinen Weg finden, mit dieser Erkrankung zurecht zu kommen. :hug:

Gut, dass dir die 6 km laufen so gut tun.
Zu Fischöl haben wir hier einen thread viewtopic.php?f=19&t=982

liebe Grüsse,
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 03.01.18, 21:45

Hallo Benedikt,

ich sehe in deiner Signatur, dass du schon ganz schön weit gekommen bist mit deinem Absetzen.

Geht es dir weiterhin gut dabei ?
Du hattest ja zuletzt einige Probleme mit der Wahrnehmung, kommst du damit klar ?

Ich wünsche dir auch noch alles Gute fürs neue Jahr.

LG Ute
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von live-slow » Freitag, 12.01.18, 12:58

hallo benedikt,

ich freue mich das du hier bist.

bei mir ist es so das ich bäume ausreißen könnte kurz bevor ich psychotisch werde. 50km radfahren sind ein klax....

ich habe gelernt das ich genau DANN ruhe erzwingen muss.
ich möchte dir absolut keine angst machen, aber ich bin leicht erschrocken als du sagtest du rennst 6 km nicht joggen.
es hörte sich so an als gehöre das nicht zu deinen täglichen ritualen.
ich tendiere auch dazu alles in meinem leben komplett zum besseren, gesünderen zu ändern. von jetzt auf gleich.
das sind bei mir "warn marker"
dann MUSS ich mich 2 tage im abgedunkelten schlafzimmer aufhalten. und so konnte ich glaube ich bereits 2 psychosen aufhalten.
es ist schwer positiven gefühlen bewusst den rücken zu kehren.

ich hoffe schwer es geht dir gut!!

liebe grüße
live
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Jamie » Freitag, 19.01.18, 13:48

Hallo benedikt, :)

ich hab deinen Thread mal hoch gekramt :roll: .
Ich wollte fragen wie es dir geht?
Mir ist aufgefallen, dass du nur noch selten rein schaust, ich hab mich immer gefreut was von dir zu lesen.
Bist du OK?

Grüße; alles Gute für 2018

Jamie
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Benedikt24 » Freitag, 09.02.18, 13:27

Hallo Freunde,

weiß jemand wie lange das Olanzapin im Blut bleibt - bevor eine neue Dosierung spürbar ist?

Herzlich, Benedikt
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Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin

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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Jamie » Freitag, 09.02.18, 13:48

Hallo Benedikt, :)

ich weiß nicht ganz genau, ob ich deine Frage richtig verstanden habe, aber die Halbwertszeit von Olanzapin beträgt 30-60h, das heißt ganz abgebaut ist es dann nach 60-120h, sprich mehreren Tagen.
Und je nachdem, ob die Leber besonders munter verstoffwechselt oder eher träge, kann es etwas schneller oder langsamer gehen.
Zusatzeffekte entstehen, wenn das Präparat bereits lange eingenommen wurde, da dann davon auszugehen ist, dass Reste in Geweben gespeichert sind, die erst nach und nach und nicht kalkulierbar in den Blutstrom abgegeben werden.

Allerdings weißt du ja, dass die Veränderungen im Blut nicht parallel zu den Veränderungen im ZNS gehen, das reagiert erst zeitverzögert mit Adaptionsprozessen.

Tabelle mit HWZ bei NL: https://www.dr-michael-pelz.de/de/neuro ... sicht.html

Grüße
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von live-slow » Freitag, 09.02.18, 14:02

hi
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Benedikt24 » Donnerstag, 22.02.18, 19:30

Hallo liebe Freunde,

ich möchte euch heute um eine Rat bitten.

Nun bin mit der Olanzapin einnahme wieder hochgegangen. Durch posttramatische Erlebnisse. Durch Ablehnung und Begrenzung. dafür mache ich in hoffentlich naher Zukunft emdr. Nun ist es aber so, dass ich nun wieder bei 2,5 mg bin. Ich hatte abgesetzt bis auf 0. innerhalb paar tagen. (Mir ist das klar.)Ich war aber mit großer wut im Bauch. Ich weiß nicht ob das Sport abfangen kann. Denn die Wut wird die posttraumatische Störung nicht gerade begünstigen. Sogar auslösen. Soweit ganz gut. Ich weiß nicht ob ich die Wut mit sport abfangen kann. (bei 0) ?

Seit paar tagen bin ich wieder bei 2,5 mg. Auch mit 5mg habe ich es probiert. (ist aber nicht gut - da bin ich nicht handlungsfähig - bissel wut braucht mein Bewusstsein. Kommt eben auch durch die Traumata. Die ich wie gesagt durch emdr behandeln lasse.

Nachdem ich nun wieder bei 2,5 mg. bin habe ich im Tagesverlauf weinerliche nächte und destruktive Gedanken. gestern habe ich sport gemacht. Da kam noch mehr wut . heute habe ich keinen Sport gemacht. Vormittag mithag war destruktiv.

Nur an den Abenden kann ich klar und analytisch denken. Kann mich abgrenzen und erlebe keine traumatischen Zustände. (die Medikation nehme ich abends)
ob die traumatischen zustände auch was mit dem essen zutun haben kann ich nicht sagen.

Ich suche nun eine Lösung, damit ich klar und analytisch über den ganzen Tagesverlauf bin. Stabil , nein sagend, - wenn du so willst männlich. Nur am Abend kann ich mich den gefahren stellen. In Tagesverlauf vermeide ich alles was angst macht. gedanklich und praktisch.

Ist die Wut dann komplett weg - kommt es zu Gedankenlosigkeit. Analyse ist da auch nicht möglich. Das möchte ich so nicht haben. Auch das wird mit posttraumatischen zuständen zutun haben . Wie gesagt da bin ich an emdr dran.

am Donnerstag fahre ich zur psychterin. Sie fragt mich immer ob ich ein anders Medikament haben will. Das möchte ich auch nicht. Auf keinen fall nehme ich einen stimmungsaufheller. Ich will nicht durch Medizin manipuliert sein.

Krankheitsbild. Manische Depression - mit PTPS

Würde mich über eine Reaktion freuen.

Update: 22.2. Ich habe mich bei 2,5 mg wieder etwas stabilisiert. Die Traumatischen zustände sind zurückgegangen. War bei einer Ausstellung in Pirna Sonnenstein. Da bin ich auf den Knien um die Fotoausstellung. Dissoziationen haben ich im Tagesverlauf manchmal noch. (Trauma) Ich hoffe der Therapeut fängt bald mit EMDR an. Wenn ich stabil bin.
Außerdem stellt mir eine Frau nach. Was ich nicht will. Ich habe hier die Kontaktaufnahme abgebrochen. Regression kann man nicht in einer Partnerschaft leben. Sagt mein Therapeut auch. Eben bei dieser Frau hatte ich auch eine Dissoziation.

Wo ich runter dosiert hatte, hatte ich bei 2,5 solche zustände nicht. Ich hoffe nun das sich das ZNS bald wieder stabilisiert.
Ich möchte nur soviel Zeug. nehmen - wie für die Therapie bedarf. Die Wut habe ich wieder unter Kontrolle. Kontrolle schafft Bewusstsein. Ich richte mein Leben nicht danach aus.

Ich habe mich etwas rar gemacht. Aber ich brauchte die Zeit für mich. Ihr werdet euch wundern. Das ichmal von Manischer Depression und mal von Schizophrenie schreibe. Beide Dinge spielen bei mir rein. Auf jeden Fall habe ich ein PTBS. Ich komme in den Träumen an irgend etwas heran. Ich wache dann schnell auf. Aber ich sehe nichts. kein Alptraum. Aber Panik. Ich hoffe dass das bald wieder bei 2,5 besser wird.

Benedikt.
2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
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20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von padma » Freitag, 23.02.18, 17:33

lieber Benedikt, :)

schön, dass du dich meldest.

Gut, dass du wieder eindosiert hast. Das Absetzen auf 0 war keine gute Idee.
. Ich weiß nicht ob ich die Wut mit sport abfangen kann. (bei 0) ?
Die Wut wird durch abruptes Absetzen eher verstärkt. Wut kann auch ein Entzugssymptom sein. Entzugssymptome lassen sich durch Sport nicht abfangen.
Auch bzgl. der traumabedingten Wut macht es Sinn nur langsam auszuschleichen. Du brauchst die Zeit diese starken Emotionen und das zugrunde liegende Trauma Schritt für Schritt zu verarbeiten. Wenn du von der Wut überschwemmt wirst, ist das nicht hilfreich.
Nachdem ich nun wieder bei 2,5 mg. bin habe ich im Tagesverlauf weinerliche nächte und destruktive Gedanken. gestern habe ich sport gemacht. Da kam noch mehr wut . heute habe ich keinen Sport gemacht. Vormittag mithag war destruktiv.
Durch das Weglassen und nun wieder eindosieren ist dein ZNS gereizt. Es kann etwas dauern bis es sich wieder einspielt. Sport kann Entzugssymptome verstärken. Da müsstest du für dich raus finden, wieviel Sport dir gut tut.
Außerdem stellt mir eine Frau nach. Was ich nicht will. Ich habe hier die Kontaktaufnahme abgebrochen. Regression kann man nicht in einer Partnerschaft leben. Sagt mein Therapeut auch. Eben bei dieser Frau hatte ich auch eine Dissoziation.
Wenn dir diese Frau nicht gut tut, ist es wirklich gut, dass du den Kontakt abgebrochen hat. Erstmal ist es wichtig, dass du dich stabilisierst.
Nur an den Abenden kann ich klar und analytisch denken. Kann mich abgrenzen und erlebe keine traumatischen Zustände. (die Medikation nehme ich abends)
Geht es dir nach der Medikamenteneinnahme besser?
Ich möchte nur soviel Zeug. nehmen - wie für die Therapie bedarf. Die Wut habe ich wieder unter Kontrolle. Kontrolle schafft Bewusstsein. Ich richte mein Leben nicht danach aus.
Ja, das ist gut.
Ich habe mich etwas rar gemacht. Aber ich brauchte die Zeit für mich.
Das ist völlig in Ordnung.
Ihr werdet euch wundern. Das ichmal von Manischer Depression und mal von Schizophrenie schreibe. Beide Dinge spielen bei mir rein. Auf jeden Fall habe ich ein PTBS.
Vermutlich ist es vorrangig PTBS. Die anderen Diagnosen sind ja nur Beschreibungen bzw. Klassifkationen von Symptomen.

Ich hoffe dass das bald wieder bei 2,5 besser wird.
Das wünsche ich dir sehr.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Benedikt24 » Freitag, 23.02.18, 19:44

Danke padma.
2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
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Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin

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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Benedikt24 » Samstag, 24.02.18, 21:45

Guten Abend,

Zitat padma" Geht es dir nach der Medikamenteneinnahme besser?"

Etwas besser geht es schon. Morgends bin ich weinerlich. Abends dann klar.

Das war damals als ich beim runterdosieren bei 2,5 mg war, nicht der Fall.

Ich hoffe das stellt sich wieder zum normalen ein.

Zu der Frau möchte ich noch schreiben. Mein Therapeut meint, dass traumatische Erfahrungen nicht in privaten Beziehungen aufgelöst werden können und sollen. Dazu ist noch zu sagen, dass ich wegen einer Straftat 4 Jahre 10 Monate im Gefängnis war. Es war eine Beziehungstat. Hier muss ich unbedingt auf den Therapeuten hören und Frauen meiden. Die auch Dissoziationen auslösen. Über die Einzelheiten der Tat schreibe ich hier nichts. Nicht weil ich nicht offen wäre - sondern weil ich den Thread wegen Grausamkeit nicht belasten will. Über PN kann ich näheres ausführen.


Benedikt.
2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
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3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 25.02.18, 5:36

Hallo Benedikt,

sicher ist es gut, wenn du bei dem Thema der Einschätzung deines Therapeuten vertraust, der deine Geschichte kennt. Du musst dich und andere vor Schaden bewahren.

Wenn du stabiler bist, kannst du wieder deinen Themen bearbeiten.

Grüße, Murmeline
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Benedikt24 » Dienstag, 20.03.18, 17:25

Hallo liebe Freunde,

kurzes Upgrade von mir.

Ich konnte mich bei 2,5 mg Olanzapin gut stabilisieren. Gebe mir noch 2-4 Wochen.
Dann reduziere ich weiter mit 10 %.

Grüße Benedikt.
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JamieUlulu 69
2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin

padma
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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von padma » Dienstag, 20.03.18, 17:38

hallo Benedikt, :)

das freut mich sehr zu hören. :D

Mach lieber langsam mit dem Reduzieren.

liebe Grüsse,
padma
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Ululu 69
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Vorstellung und Olanzapin-Entzug (Anfang!)

Beitrag von Jamie » Dienstag, 20.03.18, 18:13

Hallo Benedikt,

das ist schön zu lesen :).

Ich weiß, dass du dich gut damit auskennst, würdest du vielleicht hier noch mal reinschauen, wenn es Zeit und Kraft zulassen? Dankeschön :)

viewtopic.php?f=8&t=14321 (richtiges Heizen, Kosten sparen)

Grüße
Jamie
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Ululu 69
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