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Butterblume82: Schleiche Sertralin aus

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Butterblume82
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hi

Kannst du mir erklären, wie ich es ergänzend nehmen soll? Meinst du zum Bsp, wenn ich unter 25 mg angekommen bin? Und warum ist das besser? Nur wegen den Preis oder noch andere Gründe?

Ich hatte schon vorab mit meiner Krankenkasse telefoniert, um zu erfahren wie hoch meine Zuzahlung sein wird. Die sagten mir dass ich da auch nur 5€ zuzahlen werde. Habe sogar die PzN durchgegeben, um ganz sicher zu sein. Also wenn ich heute bei der Apotheke vorbeischaue hoffe ich nix anderes zu hören.

Lg
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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LinLina
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von LinLina »

Hallo Butterblume :-)

das mit der Kombination von Tabletten und Tropfen empfehlen wir, weil das für den Körper nicht so eine große Umstellung ist. Wenn man komplett auf Tropfen umstellt, gerade bei hoher Dosis, ist es doch eine stärkere Veränderung. Wenn du das meiste in Tablettenform nimmst und den rest für die Feindosierung als Tropfen "merkt" dein Körper im idealfall kaum, dass sich was verändert hat.

Stimmt deine Signatur noch? Nimmst du noch 40 mg?

Dann könntest du z.b. 25 mg als Tablette nehmen (ich glaube, diese Dosis gibt es bzw. kann man 50 mg Tabletten mit Bruchkerbe halbieren?) und dazu noch 15 mg als Tropfen.

Falls du schon bei 30 mg bist bzw. bald diesen Schritt machst, wären es eben 25 mg als Tablette und 5 mg als Tropfen.

Berichte gerne, wie es in der Apotheke war bzw. ob es bei den 5 Euro Zuzahlung blieb.

Liebe Grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo

Also habe das Medikament in der Apotheke bestellt und kann es morgen abholen. Tatsache 45€ Zuzahlung. Ich dann direkt die Krankenkasse angerufen und die meinten die Kollegin hat da wohl Murks erzählt. Seien keine 5€ sondern knapp 45€. Die werde ich morgen trotzdem bezahlen. Ich versuch hier nachher mal ein Foto hochzuladen wieviel ich in etwa in Tablettenform seit Anfang Januar nehme. Vllt könnt ihr mir dann besser eure Persönlcihe Meinung sagen wieviel ich wovon nehmen sollte.

Danke
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

IMG_6887.JPG
IMG_6885.JPG
IMG_6884.JPG
1,25 ml = 25mg
2,5 ml = 50mg

Ich habe auch vier Hersteller zur Auswahl. Unter anderem Pfizer. Habt ihr da auch eine Empfehlung? Alle vier kosten gleich viel in der Zuzahlung. Erinnere mich nicht an die anderen drei Hersteller.
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
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August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von LinLina »

Hallo Butterblume,

welche Dosis hat die Tablette, 50 mg?

wieviel mg hat ein Tropfen der Lösung die du in der Apotheke holen möchtest?

Zum Hersteller kenne ich da keine Empfehlung.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Die Tablette hat 50mg und in der Mitte eine Einkerbung. Ein Tropfen weiß ich nicht. Steht das evtl in der Packungsbeilage? Dann könnte ich es dir morgen mit Sicherheit sagen. Aber 2,5 Mgl. sind 50mg und 1,25 ml sind 25 mg.
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
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Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
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Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
Verhaltenstherapie 2015 bis 2016 überlege neue Verhaltenstherapie zu beantragen
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Vorby »

Hallo Butterblume.

Um die 40 mg zu erhalten nimmst Du eine halbe 50 mg Tablette also 25 mg + 0,75 ml Zoloft (das entspricht 15 mg)
Zoloft läßt sich super mit einer Insulinspritzenkanüle aufziehen.
Zoloft wird dann auch mit Wasser genommen, was eine noch feinere Abstimmung ermöglicht wenn man im unteren Dosisbereich angekommen ist.

Liebe Grüße
Volker
Melperon:   15.12.2019   9,50 mg von  30 mg seit 06.02.2017
Sertralin:  19.09.2018   0,00 mg von 175 mg seit 08.07.2016 
            22.01.2020 Wiedereinstieg mit 25 mg
Mirtazapin: 15.01.2020  12,00 mg von  30 mg seit 21.01.2017

Verlauf bis Juni 2019 viewtopic.php?p=311211#p311211

Verlauf Juni 2019 bis heute:[spoil]
Melperon:

2017
       30,00  10/-/-/20
06.02  29,75  10/-/-/19,75
         .
18.12  13,50  3,5/-/-/10
2018
17.01  13,25  3,25/-/-/10
         .
30.12  10,40  0,4/-/-/10
2019
06.01  10,35  0,35/-/-/10
         .
08.06  10,00  zur Nacht
18.06   9,875
29.07   9,75
10.08   9,625
21.08   9,5
29.08   9,325
20.09   9,625
05.10   9,5
20.10   9,375
05.11   9,25
15.15   9,125
22.11   9,0
26.11   9,125
30.11   9,25
10.12   9,375
15.12   9,5

Sertralin / Zoloft:
 
2016
       175 
02.09  170 
         .
30.12  120
2017
06.01  118
         .
31.12   27
2018
07.01   25
         .
19.09    0

Mirtazapin:

2016
ein Versuch von 30 mg auf 22,5 mg zu reduzieren schlug fehl
2017
       30,00 
21.01  29,50 
         .
18.12  21,50
2018
10.01  21,25
         .
10.12  12,50
2019
03.01  12,25
         .
17.06  12,375
14.06  12,35
18.06  12,325
21.06  12,3
24.06  12,275
26.06  12,3
05.07  12,25
22.07  12,125
29.07  12
02.08  12,125
20.08  12
26.08  11,875
03.09  12,125
10.09  12,0625
18.09  12
27.09  11,875
08.10  11,75
19.10  11,5
01.11  11,25
08.11  11
10.11  11,25
15.11  11,125
22.11  11
26.11  11,125
30.11  11,25
10.12  11,375
15.12  11,5
15.01  12

[/spoil]
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo Volker

Danke. Da ich jetzt seit ca den 9.1 auf den ca 40mg bin könnte ich doch nochmals reduzieren. Müsste ich dann jetzt insgesamt 36 mg nehmen? Wenn ja wie ist dann die Aufteilung zwischen Tablette und den Tropfen? Würde gerne ab morgen beginnen.

Lg
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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Butterblume82
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

IMG_6891.JPG
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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Vorby
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Vorby »

Hallo Butterblume,

Wenn Du auf 36 mg runter möchtest dann bleibst Du bei den Tabletten bei 25 mg und nimmst 0,55 ml (entspricht 11 mg) Zoloft dazu.
Da 1 ml einer Dosis von 20 mg entspricht mußt Du die Menge, die Du zu den 25 dazu nehmen möchtest, durch 20 teilen, dann hast Du die ml, die Du benötigst. Hier 11/20 = 0,55 ml

Liebe Grüße
Volker
Melperon:   15.12.2019   9,50 mg von  30 mg seit 06.02.2017
Sertralin:  19.09.2018   0,00 mg von 175 mg seit 08.07.2016 
            22.01.2020 Wiedereinstieg mit 25 mg
Mirtazapin: 15.01.2020  12,00 mg von  30 mg seit 21.01.2017

Verlauf bis Juni 2019 viewtopic.php?p=311211#p311211

Verlauf Juni 2019 bis heute:[spoil]
Melperon:

2017
       30,00  10/-/-/20
06.02  29,75  10/-/-/19,75
         .
18.12  13,50  3,5/-/-/10
2018
17.01  13,25  3,25/-/-/10
         .
30.12  10,40  0,4/-/-/10
2019
06.01  10,35  0,35/-/-/10
         .
08.06  10,00  zur Nacht
18.06   9,875
29.07   9,75
10.08   9,625
21.08   9,5
29.08   9,325
20.09   9,625
05.10   9,5
20.10   9,375
05.11   9,25
15.15   9,125
22.11   9,0
26.11   9,125
30.11   9,25
10.12   9,375
15.12   9,5

Sertralin / Zoloft:
 
2016
       175 
02.09  170 
         .
30.12  120
2017
06.01  118
         .
31.12   27
2018
07.01   25
         .
19.09    0

Mirtazapin:

2016
ein Versuch von 30 mg auf 22,5 mg zu reduzieren schlug fehl
2017
       30,00 
21.01  29,50 
         .
18.12  21,50
2018
10.01  21,25
         .
10.12  12,50
2019
03.01  12,25
         .
17.06  12,375
14.06  12,35
18.06  12,325
21.06  12,3
24.06  12,275
26.06  12,3
05.07  12,25
22.07  12,125
29.07  12
02.08  12,125
20.08  12
26.08  11,875
03.09  12,125
10.09  12,0625
18.09  12
27.09  11,875
08.10  11,75
19.10  11,5
01.11  11,25
08.11  11
10.11  11,25
15.11  11,125
22.11  11
26.11  11,125
30.11  11,25
10.12  11,375
15.12  11,5
15.01  12

[/spoil]
Butterblume82
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Super danke euch !!
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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padma
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von padma »

hallo Butterblume, :)

reduziere besser nicht zeitgleich mit der Teilumstellung auf Tropfen. Falls du Symptome bekommen solltest, wüsstest du nicht, woran es liegt.

Also zunächst die 40 mg teils Tabletten, teils Tropfen, wie Volker :) dir es erklärt hat. Wenn das gut klappt, kannst du nach ein paar Tagen mit der Reduktion beginnen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo Padma,

Da hast du Recht. Das werd ich dann erstmal paar Tage so machen. Danke!

Lg
Butterblume
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von padma »

gerne :D ,

viel Erfolg

lg padma
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo ihr Lieben

Eine Frage hätte ich noch. Sagen wir mal ich hab dann irgendwann auf 35 mg reduziert und dann 30 mg wo ich ja dann 0.25 ml einnehmen müsste. Was wäre der nächste Schritt? Wenn. Ich dann auf 25 mg runtergehe müsste ich ja theoretisch nur die Tablette teilen und für c 6 Wochen so nehmen. Aber dann hätte ich ja wieder 6 Wochen lang keine Tropfen genommen Ist das schlimm?
Wie geht es nach den 25 weiter? Wie muss ich dann berechnen und was wieviel wovon nehmen.

Lg
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
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August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Vorby »

Hallo Butterblume,

wenn Du mit der Kombination von Zoloft und Tabletten klar kommst, wovon ich ausgehe, dann macht es auch keinen Unterschied, ob Du Tabletten oder Tropfen nimmst. Ich vermute, daß Zoloft dem Körper etwas eher zur Verfügung steht, da es ja schon in gelöster Form vorliegt.
In sofern mache Dir um die 25mg keine Sorgen. Da nimmst Du dann Tabletten und freust Dich darüber, daß es nicht so teuer ist.

Was das Berechnen anbelangt, kannst Du am Anfang noch die entsprechende Dosis herunterrechnen.
Das funktioniert ja simpel über den Dreisatz. Weiter unten wird es dann interessant, aber da ist eine feinere Abstimmung in Form der "Wasserlösemethode" möglich. Der Vorteil ist hier, daß Du Zoloft ja nicht mehr auflösen mußt.

Bis dahin ist aber noch genug Zeit. Mach Dich nicht jetzt schon hibbelig. Du wirst das Zeug schon los.

Liebe Grüße
Volker
Zuletzt geändert von Vorby am 23.02.2017 10:43, insgesamt 2-mal geändert.
Melperon:   15.12.2019   9,50 mg von  30 mg seit 06.02.2017
Sertralin:  19.09.2018   0,00 mg von 175 mg seit 08.07.2016 
            22.01.2020 Wiedereinstieg mit 25 mg
Mirtazapin: 15.01.2020  12,00 mg von  30 mg seit 21.01.2017

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Verlauf Juni 2019 bis heute:[spoil]
Melperon:

2017
       30,00  10/-/-/20
06.02  29,75  10/-/-/19,75
         .
18.12  13,50  3,5/-/-/10
2018
17.01  13,25  3,25/-/-/10
         .
30.12  10,40  0,4/-/-/10
2019
06.01  10,35  0,35/-/-/10
         .
08.06  10,00  zur Nacht
18.06   9,875
29.07   9,75
10.08   9,625
21.08   9,5
29.08   9,325
20.09   9,625
05.10   9,5
20.10   9,375
05.11   9,25
15.15   9,125
22.11   9,0
26.11   9,125
30.11   9,25
10.12   9,375
15.12   9,5

Sertralin / Zoloft:
 
2016
       175 
02.09  170 
         .
30.12  120
2017
06.01  118
         .
31.12   27
2018
07.01   25
         .
19.09    0

Mirtazapin:

2016
ein Versuch von 30 mg auf 22,5 mg zu reduzieren schlug fehl
2017
       30,00 
21.01  29,50 
         .
18.12  21,50
2018
10.01  21,25
         .
10.12  12,50
2019
03.01  12,25
         .
17.06  12,375
14.06  12,35
18.06  12,325
21.06  12,3
24.06  12,275
26.06  12,3
05.07  12,25
22.07  12,125
29.07  12
02.08  12,125
20.08  12
26.08  11,875
03.09  12,125
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18.09  12
27.09  11,875
08.10  11,75
19.10  11,5
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Butterblume82
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Ok danke dir Volker :D
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
Verhaltenstherapie 2015 bis 2016 überlege neue Verhaltenstherapie zu beantragen
Butterblume82
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo.

Heute ist der zweite Tag mit den Tropfen+Tabletten und ich merke nun Herzstolperer aber nicht weiter schlimm. Manchmal wenn es andauert ist es etwas beunruhigend, aber versuche mich damit zu arrangieren.

Wenns was neues gibt, melde ich mich.

Lg
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
Verhaltenstherapie 2015 bis 2016 überlege neue Verhaltenstherapie zu beantragen
Butterblume82
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo

Ich bin heute morgen mit Schwindel aufgewacht und leichter Übelkeit. Haben nicht reduziert. Kommt also von den Tropfen. Muss ich einfach paar Tage weiterschauen? Das sind doch ganz normale Nebenwirkungen oder?
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
Verhaltenstherapie 2015 bis 2016 überlege neue Verhaltenstherapie zu beantragen
Jamie
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Jamie »

Hallo Butterblume :),

ich würde erst einmal abwarten und das Ganze beobachten.
Vielleicht solltest du, wenn sich das nicht gibt, doch eine weitere Investition von um die 30 Euro tätigen und dir eine Feinwaage zulegen, sodass du noch mehr Grundmenge an Tabletten zusammenbröseln kannst und dann wirklich immer nur mit ganz wenigen Tropfen ergänzen musst, bis du deine gewünschte Dosis hast.

Thread Feinwaage: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=15&t=9608

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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